Die Jausenstation Kallbrunnalm
Berge

Saisonende auf Kallbrunn

Die Kallbrunnalm
Die Kallbrunnalm

Am gestrigen Samstag hatte die Jausenstation auf der Kalbrunnalm das letzte Mal in diesem Jahr geöffnet. Ich habe den Tag genutzt und der größten Alm in den Berchtesgadener Bergen nochmal einen Besuch abgestattet.

Der Almsommer auf der Kallbunn ist schon seit ein paar Wochen vorbei, die Bauern haben ihre Tiere schon ins Tal gebracht. Die Kallbrunnalm ist aber auch im Herbst noch ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radlfahrer. Denn nicht nur die Jausenstation ist noch geöffnet, auch auf der Kashüttn herrscht noch reger Betrieb.

Die Kashüttn auf der Kallbrunnalm
Die Kashüttn auf der Kallbrunnalm

Seit etwa 10 Jahren entsteht hier aus der Milch der Almkühe der würzige Kallbrunner Almkas, der auch im Tal in verschiedenen Geschäften verkauft wird. Das kräuterreiche Gras der Kallbrunnalm und die schonende Verarbeitung der Milch sorgen für den ganz besonderen Geschmack des Käses, der in verschieden Varianten produziert wird. Als klassischer purer Almkäse, mit verschiedenen Kräutern veredelt als Sehhorn- oder Hochkranzkäse oder als reifer Bergkäse.

Hinter der Kashüttn erstreckt sich die Kallbrunnalm mit ihren 30 Kasern, die von Bauern aus dem Berchtesgadener Land und Österreich bewirtschaftet werden. 15 Bauern aus Ramsau, einer aus Bischofswiesen und 14 aus dem Salzburger Saalachtal treiben im Frühsommer mehr als 350 Stück Vieh auf die Alm.

Kaser auf Kallbrunn
Kaser auf Kallbrunn

Die Tiere sind jetzt zwar wieder auf den Bauernhöfen im Tal und die Kaser schon winterfest gemacht.

Die Kaser sind schon winterfest
Die Kaser sind schon winterfest

Doch einige Almbauern haben sich heute auf der Alm zum Arbeiten versammelt. Die Wege werden hergerichtet bevor Alm nicht mehr erreichbar ist. Der Winter kann hier oben auf über 1400 Metern schnell kommen und die Wege unpassierbar machen.

An so einem schönen Herbsttag mag ich noch nicht an Schnee denken, allerdings vermittelt ein Hinweisschild am Zustieg zum Seehorn winterliche Gefühle.

"Natürlich auf Tour" - Hinweise zur Seehorn Skitour
„Natürlich auf Tour“ – Hinweise zur Seehorn Skitour

Das 2.321 Meter hohe Seehorn, das sich hinter der Kallbrunnalm erhebt, ist nämlich ein prächtiger Skiberg. Um die Skitourengeher für die wertvollen Natur-Bereiche entlang der Skitour zu sensibilisieren, haben der Deutsche und Österreichische Alpenverein im Rahmen der Initiative „Natürlich auf Tour“ hier eine Tafel aufgestellt um Skibergsteiger und Schneeschuhwanderer möglichst naturverträglich auf Seehorn zu leiten.

Das Almkreuz
Das Almkreuz

Während ich am Almkreuz sitze und Sonne tanken will, ziehen Nebelschwaden über die Almfläche und sorgen für eine mystische Stimmung.

mystische Stimmung auf Kallbrunn
mystische Stimmung auf Kallbrunn

Die Sonne hat aber genug Kraft, der graue Schleier löst sich schnell auf und gibt den Blick wieder frei auf die Kaser und Wiesen der Alm.

Blick vom Almkreuz zum Seehorn
Blick vom Almkreuz zum Seehorn

Auf der anderen Seite sehe ich schon zur Jausenstation mit der einladenden Terrasse.

Die Jausenstation Kallbrunnalm
Die Jausenstation Kallbrunnalm

Heute endet für die Wirtsleute Gabi und Peter die eine lange Saison, in den nächsten Tagen werden die beiden mit ihrem Team die Jausenstation winterfest machen.
Im nächsten Jahr geht‘s dann wieder los….

Saisonende
Saisonende

Danke Gabi und Peter und dem gesamten Team der Jausenstation für die – wie immer – hervorragende Bewertung und den freundlichen Service, ich komme nächstes Jahr wieder ein paar Mal vorbei. Euer Sepp

Mein Name ist Sepp Wurm und ich bin seit Sommer 2010 bei der Berchtesgadener Land Tourismus. Als Social Media Enthusiast kümmere ich mich neben diversen anderen Kanälen auch um das BerchtesgadenerLandBlog. Schwerpunkt meiner Blogbeiträge sind Berichte über meine Wanderungen und Bergtouren im Sommer, sowie über Skitouren im Winter. Meine Leidenschaft für die Berge bringe ich gerne in unseren Blog mit ein. Als waschechter Ramsauer „Bergbauernbua“ liegen mir zudem unsere Heimat und ihre Traditionen und Bräuche natürlich besonders am Herzen. Ich hoffe, diese Liebe zu unserem schönen Berchtesgadener Land spiegelt sich auch in meinen Blogbeiträgen wider.

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