Berge

Über Salzwand zum Hugo-Beck-Haus

Am letzten Abend ihres Trainingslagers in Berchtesgaden steht für die Eisbären Berlin eine Radltour auf dem Programm. Vom Mannschaftshotel, dem Kempinski am Obersalzberg, geht es über den Salzwand Rundweg zum Dr. Hugo-Beck-Haus am Jenner.

40 E-Bikes stehen für die Sportler und ihre Betreuer zur Verfügung. Auch der Geschäftsführer der Eisbären, Peter John Lee, ist mit dabei. 

Peter-John Lee, Geschäftsführer der Eisbären Berlin

Geführt wird die Tour vom Hausherrn: Hoteldirektor Werner Müller fährt voraus und führt die Gruppe vom Hotel über Hintereck zur Mautstelle der Roßfeldstraße.

Hoteldirektor Werner Müller

Wir folgen der Mautstraße bis auf eine Höhe von etwa 1100 Metern. Hier biegen wir nach rechts ab auf die beschilderte Mountainbike-Runde Berchtesgadener Panoramatour. Wir queren die Kehlsteinstraße und erreichen einen Holzlagerplatz.

Weiter geht es auf den Kehlsteinwegen. Die ursprüngliche Asphaltdecke wurde hier in den letzten Jahren durch Kies ersetzt, der historische Unterbau wurde aber erhalten und ist an vielen Stellen sichtbar.

Bevor wir bergab zur Scharitzkehl fahren, gibt Werner Müller Hinweise zum sicheren Bergabfahren.

Unter den neugierigen Blicken zweier hier weidender Pferde erreicht unsere Gruppe die Scharitzkehlalm.

Weiter geht es jetzt auf der Straße in Richtung Hinterbrand.

Am Parkplatz Hinterbarnd angekommen fahren wir über den breiten Weg in Richtung Jennerbahn Mittelstation.

Während die letzten Gondeln der Jennerbahn fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Beschneiungsteich.

Leider umgibt heute Nebel den Jenner und verhindert die spektakuläre Aussicht. Der Stimmung der Eishockeyspieler tut das keinen Abbruch, sie haben in den letzten Tagen eh schon einiges gesehen von unserer schönen Heimat. Wir fahren wieder ein paar Meter zurück und an der Mittelstation vorbei. Der Nebel ist jetzt noch dichter.

Trotz der Unterstützung des Elektromotors sind die letzten Meter hinauf zum Dr. Hugo-Beck-Haus eine Herausforderung.

Oben angekommen verwandeln wir den Platz vor der Hütte in einen Radlparkplatz.

Das Beckhaus Team um Hüttenwirt Patrick Walser empfängt uns mit strahlenden Gesichtern.

Sie haben für die Sportler ein reichhaltiges Buffet aufgebaut: Nudel und Käsespätzle sorgen für reichlich Kohlenhydrate.

Da es doch recht frisch ist, nehmen die Sportler in der gemütlichen Stube Platz.

Zum Dank für das gute Essen und das ein oder andere Getränk, vor allem aber für seine herzliche Gastfreundschaft, erhält der Wirt ein signiertes Trikot der Eisbären.

Ein Gruppenfoto darf nicht fehlen, also stellen sich alle Sportler, Betreuer und Begleiter mit dem Hüttenteam noch einmal an der Treppe zum Beckhaus auf und posieren.

Ein gelungener Abschlussabend des Trainingslagers. Danke an Patrick und das Beckhaus Team, die Eisbären haben sich sehr wohl gefühlt bei Euch.

Euer Sepp

Mein Name ist Sepp Wurm und ich bin seit Sommer 2010 bei der Berchtesgadener Land Tourismus. Als Social Media Enthusiast kümmere ich mich neben diversen anderen Kanälen auch um das BerchtesgadenerLandBlog. Schwerpunkt meiner Blogbeiträge sind Berichte über meine Wanderungen und Bergtouren im Sommer, sowie über Skitouren im Winter. Meine Leidenschaft für die Berge bringe ich gerne in unseren Blog mit ein. Als waschechter Ramsauer „Bergbauernbua“ liegen mir zudem unsere Heimat und ihre Traditionen und Bräuche natürlich besonders am Herzen. Ich hoffe, diese Liebe zu unserem schönen Berchtesgadener Land spiegelt sich auch in meinen Blogbeiträgen wider.

3 Kommentare

  • Markus

    Hallo Sepp,

    an dieser Stelle herzlichen Dank für deine immer sehr interessanten und lesenswerten Berichte, das wollte ich schon lange mal loswerden!

    Bei diesem Bericht muss ich aber schon recht schmunzeln.
    Professionelle Spitzensportler, d.h. Leute die mit Sport ihr Geld verdienen, machen EBike-Touren.
    Noch dazu mussten manche auf dem zugegebenermaßen etwas steilen, aber doch dertretbaren Schlussanstieg schieben…
    Was war da denn los 😉 ?

    Mfg Markus

    • Sepp

      Naja, bei der Radltour stand das Teambuilding im Focus, nicht die sportliche Herausforderung 😉 Die Spieler hatt am nächsten Tag ein Testspiel gegen Wien und mussten ausgeruht sein. Außerdem waren auch a paar Betreuer dabei, die ned so fit waren. LG Sepp

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