Das Almdorf Vorderbrand
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Das Almdorf Vorderbrand

Es ist brandneu. Es ist unverwechselbar. Es ist eine Idee, die mit Begeisterung, handwerklichem Geschick und der nötigen Hartnäckigkeit realisiert wurde. Hier wird ein Urlaub in den Berchtesgadener Bergen garantiert zum Erlebnis.

Da stehen sie, die beiden „Bürgermeister“ vom Almdorf Vorderbrand. Rechts Wolfgang Aschauer, Bauherr, der hier seine eigene Vorstellung eines eng mit der Region Berchtesgaden verbundenen Urlaubsangebots verwirklicht hat. Links Hubsi Ilsanker, der sich in seiner unnachahmlichen Art um das Wohl der Gäste kümmern wird.

Hubsi Ilsanker und Wolfgang Aschauer

Wolfgang hat nicht nur einen Zimmereibetrieb. Er war lange in der Lokalpolitik aktiv, ist es weiterhin beim Trachtenverein d‘Funtenseer, bei den Schönauer Weihnachtsschützen, beim Alpenverein und in der Bio-Landwirtschaft. Er hat vor knapp zwanzig Jahren das Gasthaus Vorderbrand gekauft und sehr viel Herzblut sowohl in das ehemalige Bauernanwesen als auch die Landwirtschaft drum herum gesteckt. Hubsi ist ein alter Bekannter für alle, die Berchtesgaden schon länger kennen. Als Bergbrenner beim Enzian Grassl hat er bis vor wenigen Jahren das Bild vom urwüchsigen Berchtesgadener mit einer ordentlichen Portion Schalk und Tiefgang geprägt. Den gelernten Zimmermann hat es zurück zu den Wurzeln gezogen, zur Zimmerei von Wolfgang Aschauer. Und damit letztendlich an einen Platz, an dem er wieder ganz eigene Akzente setzen wird – unter anderem auch mit selbstgebranntem Hochprozentigen. Zur Freude der Gäste im Almdorf Vorderbrand.

Wenn jeder seinen Teil dazu gibt, schaff ma alles“. Das ist das Familien-Credo der fünf Aschauers: Maresa (Mutter und Tochter), Margret (Tochter), Wolfgang (Vater und Sohn). Im Almdorf Vorderbrand bündeln sie, was sie bereits seit Generationen beherrschen: in die Zukunft denken und handeln, Landschaft gestalten, mit einheimischem Holz hochwertige Bauten bzw. Almhütten errichten, Gäste beherbergen und mit den Traditionen unserer Heimat vertraut machen. Ihre starke Verbundenheit zur eigenen Familie und zur Geschichte des Gasthauses Vorderbrand spiegelt sich in den Namen, die die einzelnen Almhütten tragen. Traudl, Kathl, Burgi, Sepperl, Muckerl und Franzerl, sie alle haben bereits als LandwirtIn, GastwirtIn oder Köchin Spuren am Vorderbrand hinterlassen.

Aber was erwartet Gäste nun am Almdorf Vorderbrand? Selbstverständlich ein sensationeller Bergblick. Nach dem Aufwachen zur (noch lange) Schlafenden Hexe hinüberwinken, auf dem tiefen Panoramabalkon ausgiebig strecken, Pläne für die nächste Tour schmieden. Und bitte dabei auch das Balkongeländer bewundern. Es ist einer echten Leiter nachempfunden, wie sie früher hinauf auf den Heuboden geführt hatte.

Überhaupt finden sich überall Gerätschaften, die typisch sind für die Arbeit unserer Bergbauern. Der Fernseher ist einer Wiesenegge „versteckt“, wer die Augen aufmacht findet Ochsenketten, Schlitten zum Holztransport, Laubtücher und anderes.

Nicht zum Arbeiten, sondern zum Vergnügen war der historische Bob, auf den sich Gäste im Rezeptionsbereich setzen dürfen.

Hier finden sie auch einen Kühlschrank mit regionalen Spezialitäten und die angesprochenen edlen Tropfen vom Hubsi.

Aber zurück zum Komfort, den die Almhütten bieten: Die großzügige Küche aus Echtholz mit hochwertigen Geräten und einer gemütlichen Sitzecke verschmilzt mit dem Couchbereich, urgemütlich dank des gasbetriebenen Sichtkamins. Im Schlafzimmer wachen Kühe über den erholsamen Schlaf im Boxspringbett. Zwei Infrarotliegen im Badezimmer entspannen nicht nur nach einer ausgiebigen Bergtour die Muskeln, ein Gasgrill lässt Männerherzen höherschlagen.

Lästig ist maximal die Frage, ob man sich lieber mit einem guten Buch in die Lounge-Ecke auf der Panoramaterrasse zurückzieht oder in den Outdoor-Whirlpool steigt, der wiederum durch eine dem Landleben nachempfundene Strohwand vor den Blicken anderer geschützt ist.

Wohlfühlelemente wie Fußbodenheizung, schwenkbarer Fernseher, überdachter PKW-Stellplatz, Spezialgarage für Sportgeräte, Regendusche und anderes dürfen Gäste natürlich erwarten.

Weil es zum Urlaub auch gehört, sich ein wenig verwöhnen zu lassen, sei an dieser Stelle noch einmal das Gasthaus Vorderbrand erwähnt. Es liegt direkt unterhalb der Almhütten und wäre selbst eine Geschichte auf diesem Blog wert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden hier Gäste fürstlich bewirtet. Wer im Almdorf übernachtet, wird ganz sicher einkehren, im Sommer unter den Kastanien im Biergarten sitzen, im Winter am warmen Kachelofen in der Wirtsstube. Auch ein leckeres Frühstück nach Wahl bieten die Wirtsleute an. Entweder direkt am Wirtshaustisch serviert oder im Körbchen zur Almhütte geliefert.

Blick zum Gasthof Vorderbrand

Wolfgang, seine gesamte Familie und Hubsi haben noch einige Ideen im Kopf, wie sie ihren Gästen unvergessliche Erlebnisse bieten wollen. Zum Vorderbrand, den Bergen und der Kulturlandschaft sollten diese passen. Gemeinsamkeit sollen sie fördern und ein tieferes Verständnis für die Menschen in Berchtesgaden und ihre Traditionen. Manche davon werden schweißtreibend sein, manche spannend, manche rasant, alle unbezahlbar.

Wir wünschen den Gastgebern alles Gute. Sie haben mit dem Almdorf Vorderbrand einen wahren Platz zum Wohlfühlen und Entspannen geschaffen.

Ursula

Ich verstehe mich als berchtesgadnerische Königsseerin – oder umgekehrt. In Berchtesgaden entdecke ich immer wieder Neues oder genieße Altbekanntes. Egal ob in einer zünftigen Wirtschaft, oben am Berg, an einem eiskalten Gebirgsbacherl oder bei kulturellen Experimenten. Und alles, was ich kenne und schätze, das vermittle ich mit Enthusiasmus an Journalisten und andere, die es hören oder lesen wollen. Bis auf ein paar wenige echte Geheimtipps :)

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