Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Fasching
Rosi Fürmann

Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf – rechts: der Schrei – Munch; Mitte: Frau mit Fächer – Gustav Klimbt

Ein ausgefallenes Thema: Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf

Sie sind eine Gruppe junger Leute und sie haben großen Spaß am Fasching, am sich Verkleiden, an schönen Masken und in diesem Jahr wählten sie ein gar nicht einfach darzustellendes und nicht alltägliches Thema.

Die Redakteuerin Rosi bei einem der Besuche bei den Vorbereitungen

In Teisendorf, der Hochburg des Faschings im südostbayerischen Raum, haben sie mich teilhaben lassen an ihren aufwendigen Vorbereitungen:  Sie erweckten berühmte Gemälde zum Leben und schlüpften selber in die Rahmen. Staunen und Raten in den Gesichtern der vielen Zuschauer am Rande des großen Faschingszuges durch die Straßen von Teisendorf. – Berühmte Motive, bei denen man doch so manches Mal erst den Nachbarn fragte, welchem wohl berühmten Maler das Gemälde jeweils zuzuschreiben ist und welchen Titel es trägt.weiterlesen

Hornschlittenrennen am Obersalzberg

 von Sepp
Maschkara Hornschlittenrennen am Obersalzberg

Maschkara Hornschlittenrennen am Obersalzberg

Früher waren die Hornschlitten unverzichtbare Arbeitsgeräte der Bergbauern. Die Bauern übernahmen mit den großen Schlitten im Winter die Holzrückung im Gebirge. Mehrere Stämme wurden auf die Schlitten gewuchtet und von einem Fahrer und einem Bremser ins Tal gebracht. Eine gefährliche Arbeit, die viele Opfer forderte. Doch der Zuverdienst war für die Bauern unverzichtbar. Diese harten Zeiten sind zum Glück vorbei. Die Schlitten gibt es aber noch. Auf fast jedem Bauernhof haben ein oder mehrere Schlitten die Jahrzehnte ohne tatsächliche Nutzung überstanden.

Hin und wieder kommen die Hohschlitten, wie man bei uns sagt  aber noch zum Einsatz. Am letzten Samstag zum Beispiel am Obersalzberg beim Hohschlitten Maschkara Rennen. Statt Holz transportieren die Schlitten an diesem Tag teils aufwändige Aufbauten, wie ein Faschingswagen präsentiert ein Schlitten ein Thema. Organisiert haben die Veranstaltung D`Kehlstoana, der Salzberger Trachtenverein.

Florian Oswald, Vorstand des GTEV D`Kehlsteiner am Steuer

Florian Oswald, Vorstand des GTEV D`Kehlstoana am Steuer

Schauplatz ist die Rodelbahn Obersalzberg. 35 Schlitten versammeln sich am Start unterhalb des Carl-von-Linde-Weges. Strenge Sicherheitsvorschriften müssen die Schlitten erfüllen, am Start erfolgt eine genaue Kontrolle. Um 13 Uhr startet der erste Schlitten seine rasante Fahrt ins Tal. Es wird aber nicht nur die Fahrtzeit gewertet, auch der Schlitten selbst wird bewertet und zwar im Hinblick auf die kreative Idee und die handwerkliche Umsetzung. Zusätzlich wird der Gesamteindruck des Vehikels bewertet. Die Themen der Schlitten sind eine Mischung aus Lokal- und Weltpolitik. Mehrere Schlitten widmen sich dem Hilfseinsatz der Bundeswehr: 3 Schlitten wurden zu Hägglunds umgebaut, den gepanzerten Transportfahrzeugen der Bundeswehr mit denen beim Katastrophenfall im Januar die Buchenhöhe evakuiert wurde. Natürlich hat jedes dieser Fahrzeuge eine eigene Ursula von der Leyen an Bord.

Auch das Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt wird in mehreren Faschingsschlitten satirisch gewürdigt.weiterlesen

Die Schäffler kommen

 von Sepp
Schäfflertanz in Berchtesgaden

Schäfflertanz in Berchtesgaden

Das Warten hat ein Ende: Nach sieben Jahren tanzen im Februar und März 2019 die Berchtesgadener Schäffler wieder.

Seit 1928 ist der Schäfflertanz Tradition in Berchtesgaden. Seit dieser Zeit haben die Schäffler, die damals tatsächlich die Fassbinder des Hofbrauhauses Berchtesgaden waren, elfmal getanzt. Lediglich im Kriegsjahr 1942 musste der Tanz ausfallen.

Die Tradition des Schäfflertanzes geht auf das Jahr 1517 zurück. Eine verheerende Pest wütete damals in München und Umgebung. Tausende Menschen fanden den Tod. In der Bevölkerung ging das Grauen um, niemand dachte mehr an Frohsinn. Die Zunft der Fassmacher wollte den Menschen wieder Mut machen und erfand einen fröhlichen Tanz. Herzog Wilhelm IV. und sein jüngerer Bruder Ludwig X. waren von der Idee und seiner Ausführung so angetan, dass sie ausdrücklich den Wunsch äußerten, der Tanz möge alle sieben Jahre, zur ewigen Erinnerung und Mahnung an die schreckliche Pestzeit, wiederholt werden.

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanz-Formationen

Der Schäfflertanz wird nur alle 7 Jahre aufgeführt, und zwar in der Zeit zwischen dem Freitag vor dem Faschingswochenende und Faschingsdienstag. In Berchtesgaden findet der erste Tanz an der Grund- und Mittelschule am Bacheifeld statt, der zweite dann vor dem Rathaus für Bürgermeister, die Angestellten und Arbeiter der Gemeinde sowie für alle Berchtesgadener. Weitere Tänze können bei den Schäfflern bestellt werden, insgesamt werden wohl so um die 80 Tänze aufgeführt werden.

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Die Schäffler tanzen vor dem Berchtesgadener Rathaus

Der Schäfflertanz beginnt mit dem Einmarsch: 10 Musikanten der Marktmusik Berchtesgaden führen den Zug an und spielen den bayerischen Defiliermarsch. Auf die Musiker folgt der Fahnenträger, der Vorstand, die Reifenschwinger, die Fasslklopfer und 18 Tänzer mit den grünen Bögen. Zwei Vortänzer führen die bunte Truppe an, die Reihenfolge der Tänze ist festgelegt: Schlange, Laube, Kreuz und Krone heißen die Tanzfiguren. Nach den Tänzern folgen die Fasllklopfer, die einen Eisenreifen auf das Fass setzen. Danach folgt der Reifenschwinger, der den mit Schnapsgläsern bestückten Reifen schwingt und ein Hoch auf den Besteller des Tanzes ausruft.weiterlesen

Rosi Fürmann


Der Traditions-Braugastof Alte Post in Teisendorf feiert: 
Er gehört zu den 100 besten Wirtschaften Bayerns

Gerti und Martin Schuhbeck führen nun seit 8 Jahren äußerst erfolgreich die Alte Post in der Marktstraße von Teisendorf. Als Traditionsgaststätte bietet sie für Alle und Jeden den richtigen Rahmen und stellt kleine und große Räumlichkeiten von der urigen Gaststube bis hin zum Saal im zugehörigen Poststall mit Platz für mehr als 300 Personen zur Verfügung.

die Wirtsleute Gerti und Martin Schubeck

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße mit ihren herrlichen Fassaden das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die große Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und Einkaufsbummel.

Die Marktstraße von Teisendorf – ehemals große Handelsstraße von Salzburg Richtung München

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit der Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.weiterlesen

Faschingsroas wia friahra

 von Sepp
Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

Teilnehmer Faschingsroas © Stefan Wiebel Fotografie

„Faschingsroas wia friahra“ auf der Schlegelmuldenalm ein voller Erfolg!

Die zweite Auflage der legendären Faschingsgaudi auf der Schlegelmuldenalm war auch heuer wieder ein voller Erfolg. Trotz Kälte und Nebel stellten sich am vergangenen Faschingssamstag mehrere Dutzend Teilnehmer dem herausfordernden Parcours am Hang des tief verschneiten Hochschlegel, den sie mit einem Luftballon zwischen den Beinen überwinden mussten.

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Die Teilnehmer beim Aufstieg zum Start © Stefan Wiebel Fotografie

Im Ziel angekommen ging‘s gleich weiter. Zielgenauigkeit war beim Korb-Frisbee gefragt. Der Wind stellte eine zusätzliche Herausforderung dar, aber die bunt maskierten Gäste, zeigten Treffsicherheit. Beim Finale ging es dann um den richtigen Riecher – verschiedene Aromen mussten beim Duft-Quiz richtig erschnuppert und zugeordnet werden.weiterlesen

Rosi Fürmann

Großer Faschingszug in Teisendorf in Berchtesgadens Rupertiwinkel

Der Faschingssonntag in Teisendorf – in Berchtesgadens Rupertiwinkel – ein ganz besonderer Tag. Einer der größten Faschingszüge im südostbayerischen Raum schlängelt sich durch die Straßen und in den besonderen Flair der Marktstraße bringen die vielen Fußgruppen und Wägen mit den vielen Tausenden Zuschauern Faschingsstimmung.

Aber nicht eine „Erfindung“ der neueren Zeit ist dieser Faschingszug. – Nein! Er kann auf eine uralte Tradition zurückblicken. Wie die Chronik der Teisendorfer Faschingsgesellschaft SING-SANG berichtet, erscheint erstmalig für die Region, dass laut Gemeindeprotokoll vom 26.02.1881 um ½ 2 Uhr Bürgermeister Hofhammer den 1. Masken-bzw. Faschingsumzug in Teisendorf durch die Marktstrasse genehmigt. Nach dem Krieg, ab 1950 finden dann am Faschingsdienstag kleinere, sehr originelle Umzüge mit dem dann ersten große Umzug am Faschingssonntag des Jahres 1954.

Faschingszug in der Marktstraße in Teisendorf Anfang der 1950er Jahre

Alljährlich fiebert nun ganz Teisendorf und Umgebung auf dieses Ereignis hin und so manch örtliches und überörtliches Thema bis hin zur großen Politik findet sich auf orginelle Weise wieder; und bis spät in die Nacht feiert Teisendorf in den Gasthäusern fröhlich weiter!weiterlesen

„Faschingsroas wia friahra“ aufm Predigtstuhl

 von Sepp
Faschingsroas´ wia friahra auf dem Predigtstuhl

Faschingsroas´ wia friahra auf dem Predigtstuhl

Auf zum legendären Predax-Fasching: Faschingsroas wia friahra

Am Faschings-Samstag, den 25. Februar 2017 gehts zünftig her auf der Schlegelmuldenalm auf dem Predigtstuhl hoch über der Alpenstadt Bad Reichenhall. Von 11 bis 15 Uhr geht`s rund beim legendären Predax-Fasching.

Um 11 Uhr startet am Hochschlegel das Gaudi-Skirennen, jeder Maskierte kann am Gaudirennen teilnehmen. Ein Motto gibt es nicht – jeder kann kommen wie er will.  Die Startgebühr ist im Ticket für die Berg- und Talfahrt mit der Predigtstuhlbahn zum Preis von  € 23 enthalten. Für Musik und Stimmung auf dem Berg sorgt Entertainer Klaus Mehlig. Und auchf ür´s leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Predaxburger vom Grill, herzhafte Würstel und heiße Suppen sorgen dür zufriedene Bäuche, der Lumumba an der Schneebar hebt die Stimmung. Auf der Terrasse der Schlegelmulden-Alm gibt es auußerdem Bier, Wein & antialkoholische Getränke.

Die Veranstaltung findet nur bei entsprechender Witterung statt (Info rechtzeitig unter www.predigtstuhlbahn.de bzw. jederzeit auf telefonische Anfrage). Wenn möglich bittet die Predigtstuhlbahn um Anmeldung zum Gaudirennen unter info@predigtstuhlbahn.de oder telefonisch unter der Rufnummer +49-8651-968556.

Viel Spaß, Euer Sepp

Faschingsdienstag am Jenner

 von Sepp

Maschkara-Skifahren zum halben Preis

Am morgigen Faschingsdienstag können maskierte Skifahrer am Jenner richtig sparen: Die Tages- und Halbtageskarte sowie die Tal-Berg-Tal Fahrkarte sind mit einem Preisnachlass von 50% erhältlich, wenn der Skifahrer verkleidet ist.

Faschings Dienstag am Jenner

Faschings Dienstag am Jenner

Das Maschkarar Skifahren hat am Jenner schon Tradition, jedes Jahr am Faschingsdienstag wimmelt es auf den Skipisten des Erlebnisberges am Königssee vor Clowns und Cowboys!

 

In diesem Sinne also: BGD Juchee!

Altweibermühle – aus "Alt mach Jung"

 von Sepp

Fasching in Bad Reichenhall

Alle 5 Jahre findet unterhalb des Eisenbichler-Hanges in Karlstein ein großes Faschingsspektakel statt. Die Mitglieder des GTEV Kranzlstona e. V. erbauen auf der Wiese zwischen der Staufenstraße und dem Seebach die „Altweibermühle“.

Die Altweibermühle - mit der Trachtenkapelle Anger

Altweibermühle - mit der Trachtenkapelle Anger

Auf selbstgebauten Gefährten – z. B. Traktor mit Anhänger oder Handkarren mit Marterpfahl drauf, bringen die verkleideten Männer ihre in die Jahre gekommenen „Weiber“ zur Mühle. Sie hoffen darauf, dass sie nach Zahlung eines festgesetzten Preises, ihre „Frau“ runderneuert oder vielleicht sogar stark verjüngt wieder mitnehmen können.

Der Mühlenwächter unterhält die Zuschauer, die meist verkleidet sind, mit Witzen und Anektoten. Rund um die Mühle hat der Obermüllner mit seinen drei Helfern Stroh vertreilt, dass sich die holden Weiblichkeiten bei ihrem Versuch doch noch aus zu kommen, nicht verletzten.

Anlieferungsfahrzeug zur Altweibermühle

Anlieferungsfahrzeug zur Altweibermühle

Natürlich streuben sie die „Damen“ an einem Bauchgurt über eine Seilwinde nach oben auf die Plattform der Mühle gekurbelt zu werden, um dann im Inneren der Mühle, sich der Verjüngungskur zu unterziehen. Der Mann sitzt bereits erwartungsvoll vor dem Ausgabevorhang und erhofft sich eine neue hübsche Angetraute. Der Wunsch wird, wie zu erwarten ist nicht immer erfüllt.

Für die etwa 2.000 Zuschauer stehen Getränke- und Essensstände auf dem Gelände. Die Trachtenkapelle Anger spielt zur Unterhaltung.

So – jetzt einfach vormerkten – im Fasching 2018 ist es wieder soweit, wenn bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein, „Alt gegen Jung“ getauscht wird. Es ist einfach sehenswert.

 

Eure Babsi BGLT

Faschingsgaudi am Stahlhaus

 von Sepp

Das Carl von Stahl Haus lädt zur Faschingsgaudi

Nächsten Dienstag, also am 12. Februar erreicht der Fasching seinen Höhepunkt. Und auch wenn das bunte Treiben bei uns im Berchtesgadener Land nicht so ausgelassen betrieben wird, wie bei unseren fränkischen Freunden oder gar bei den Rheinländern, gibt es doch auch einige besonders erwähnenswerte  Faschings-Veranstaltungen. So zum Beispiel am Stahlhaus: Unter dem Motto „Bringst eire Musi soiber mid, sunst spüid da Schlosssa Beda!“ findet am beliebten Skitourenziel ab 10 Uhr vormittags eine Faschingsgaudi statt.

Skitour zum Stahlhaus

Das Stahlhaus auf dem Torrener Joch, ganz in der Nähe des Skigebietes Jenner auf 1.736 Metern Höhe gelegen, ist im Winter beliebtes Ziel für Tourengeher aus Bayern und Österreich. Entweder als Etappenziel auf der kleinen Reibn oder bei einer Skitour auf den Schneibstein oder als Endpunkt einer eigenständigen Skitour.

 

Viel Spaß, Euer Sepp BGLT