St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Rosi Fürmann

Das Maibaum-Aufstellen

 von Rosi

Maibaumaufstellen in Hoeglwoerth in der Gemeinde Anger – viele Helfer sind nötig, den mit Girlanden geschmueckten Maibaum mit Muskelkraft aufzustellen

Wenn kräftige Männer auf ein Kommando hören: Das Maibaum – Aufstellen

Mit viel Hauruck geht es in den Tagen rund um den 1. Mai für den Maibaum Zentimeter für Zentimeter nach oben, bis er in seiner vollen Länge in der Senkrechten steht. Schön geschmückt zeigt er sich mit den Zunftzeichen der ortsansässigen Handwerker, mit den Wappen der Gemeinde und Ortsteile.

herrlicher Maibaum in Tyrlaching im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

Die Vereine stiften in buntbemalter Symbolik des Vereinszweckes ihr Zeichen und von Ort zu Ort unterschiedlich steht der ganze Baum bemalt mit der bayerischen weiß-blauen Raute oder einem von unten links nach oben rechts gemalten Band in weiß-blau, das sich den ganzen Baum hinauf bis zum Boschen – der Spitze des Maibaumes – schlängelt.

Bayernwappen mit den bayerischen Löwen am Maibaum in Schönram

Andernorts glänzt der Baum frisch von der Rinde befreit in der warmen Maisonne. Keiner gleicht dem anderen, jeder steht für sich stolz als gleichsam die Visitenkarte in der Mitte seines Dorfes und erzählt vom Gemeinsinn und Zusammenhalt, der sich schon beim Aufstellen und dem Maibaumkraxeln und beim Dorffest mit schmissiger Blasmusik und dem Tanz unter dem Maibaum zeigt, bei dem der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen darf.weiterlesen »

Rosi Fürmann

die Sennerinnen auf der der Stoißer Alm auf dem Teisenberg  2017: v.li: Maria Aicher, Julia Blüml und Claudia Horn

Die Sennerinnen auf der Stoißer Alm: Einmal etwas ganz anderes machen…

Sie sind Floristin, Gärtnerin oder Zahnarzthelferin und wollen einen Sommer lang ganz neue Wege gehen; sie freuen sich auf den Umgang mit Leuten, auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und wollen gemeinsam ab dem 29. April für die vielen Besucher auf der weithin bekannten und als Ausflugsziel äußerst beliebten Stoißer Alm auf dem Teisenberg da sein.

auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel

Die Almgenossenschaft Freidling mit Vorstand Heini Koch freut sich sehr auf die „Neuen“, die in diesem Jahr auf der Alm die Wanderer und Mountainbiker bewirten und die Alm betreuen werden. Alle Drei nehmen sich zum ersten Mal die „Auszeit“ eines Sommers auf der Alm und gehen neugierig in das Bevorstehende.

Ein „Muss“ für jeden Mountainbiker – die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m)

Die Floristin Julia Blüml aus Feichten a.d. Alz besuchte neben ihrem Beruf auch die Hauswirtschaftsschule in Laufen. Sie kündigte ihre derzeitige Arbeitsstelle, um nach der Saison auf der Stoißer Alm im kommenden Herbst dann zu sehen, wie es beruflich weitergeht: „Zu allen kann ich DU sagen, mache nette Bekanntschaften und ich bin gerne draußen beim Radeln und Berggehen,“ das sind einige der Beweggründe, sich für die Arbeit als Sennerin auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg zu entscheiden.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung zum Wimbachschloss

 von Sepp
Frühling am Wimbachschloss

Frühling am Wimbachschloss

Frühlings-Wanderung zum Wimbachschloss

Die letzten Tage haben den Winter nochmal zurückgebracht ins Berchtesgadener Land, und zwar gewaltig: Selbst in den Tallagen hat es bis zu einem halben Meter geschneit. Auf den Bergen noch deutlich mehr! Da ich – im Gegensatz zu vielen Anderen – keine Lust mehr aufs Skitourengehen habe, entscheide ich mich am Samstag für eine kleine Wanderung. Da trotz des Tauwetters auf den Gipfeln immer noch recht viel Schnee liegt, entscheide ich mich für eine Wanderung ins Wimbachgries. Zum Glück hat das Wimbachschloss während der Osterferien geöffnet, so kann ich dort gemütlich einkehren 😉

Startpunkt ist die Wimbachbrücke im Bergsteigedorf Ramsau. Ich gehe an der Wimbachklamm vorbei – leider ist die kleine Schlucht wegen der Glätte zur Zeit geschlossen – doch der Weg ins Wimbachgries ist im vorderen Bereich komplett aper.

Der Weg ins Wimbachgries

Der Weg ins Wimbachgries

Je tiefer ich ins Wimbachtal hineingehe, um so mehr Schnee liegt entlang des Weges. Stellenweise leuchten die bunten Frühlingsblumen, sie haben den späten Schneefall scheinbar gut überstanden.

Frühlingsblumen im Wimbachgries

Frühlingsblumen im Wimbachgries

Sogar ein paar Schusternagein entdecke ich. Beim Blick hinauf zum Watzmann hingegen ist von Frühling nichts zu sehen: Die Watzmann Westwand präsentiert sich tiefverschneit und über dem Watzmanngrat wehen Sturmböen. weiterlesen »

Waldi

Nach wochenlangen außergewöhnlich warmen Tage hats uns noch mal erwischt.

Schnee, bis zu 1 Meter auf den Bergen und im Tal bis zu 4o cm .Viele haben gestöhnt und mein Herz hat gelacht und kurz entschloßen fuhr ich zum Hochschwarzeck hinauf, um in dieser Schneepracht auf den Hirschkaser zu gehen. Leichter Schneefall begleitete mich und das Runterfahren war so gut, dass ich den ganzen Aufstieg noch mal machte.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Hutschn bei Heimatrauschen

 von Sepp
Mit der Hutschn in den Sonnenuntergang schaukeln

Mit der Hutschn in den Sonnenuntergang schaukeln

Hutschn: Schaukeln für die Seele

Wenn Alltagsstress und ständige Erreichbarkeit den modernen Menschen erschöpft, scheinen vertraute Gefühle aus Kindertagen, wie das Schaukeln, fast schon eine heilende Wirkung zu haben. Schreinermeister Andreas Baumann aus Bischofswiesen weckt diese Gefühle und baut in reiner Handarbeit Holzschaukeln, sogenannte Hutschn. Zusammen mit den Werbekaufleuten Matthias und Andreas Bunsen hatte er die Geschäftsidee: mit einem alten Handwerk das Heimatgefühl wecken und jeden schwerelos glücklich zu machen. Heimatrauschen, das etwas anderre Heimatmagazin im Bayerischen Fernsehen hat die Hutschnmacher in Bischofswiesen besucht und berichtet am Freitag, den 21. April um 19:30 Uhr von den bayerischen Schaukeln. Die gesamte Anmoderation für die Sendung, die aus vier Einzelbeiträgen besteht, wurde bei uns im Berchtesgadener Land gedreht. Genauer gesagt beim Etterlehen im Bergsteigerdorf Ramsau. Die Dreharbeiten für den Beitrag über die Hutschn enstanden in der Werkstatt von Andreas Baumann

In der Hiutschn Werkstatt

In der Hiutschn Werkstatt

und an der Kastensteinerwand hoch über Bischofswiesen.

Dreharbeiten zu Heimatrauschen an der Kastensteinerwand

Dreharbeiten zu Heimatrauschen an der Kastensteinerwand

Was ist die Hutschn?

Die Hutschn st eine ungewöhnlich hochwertige Schaukel, die in reiner Handarbeit im Berchtesgadener Land gefertigt wird. weiterlesen »

Sepp Wurm

Ein Tag im Zeichen der Bienen

 von Sepp
Die Bayerische Waldkönigin Anna Maria Oswald, Bad Feilnbachs Apfelkönigin Elisabeth Dostthaler, die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl, Schrobenhausens Vize-Spargelkönigin Martina Reichhold, die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ und die Bayerische Milchkönigin Susanne Polz

Die Bayerische Waldkönigin Anna Maria Oswald, Bad Feilnbachs Apfelkönigin Elisabeth Dostthaler, die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl, Schrobenhausens Vize-Spargelkönigin Martina Reichhold, die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ und die Bayerische Milchkönigin Susanne Polz

Wie nachhaltig und bienenfreundlich das Berchtesgadener Land bereits ausgerichtet ist, zeigte die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl verschiedenen Politikern und Verbandsvertretern sowie bayerischen Produktköniginnen bei deren Besuch in ihrer Heimat. Sabrina Moriggl ist Bayerische Honigkönigin. Sie wohnt in Freilassing, ist natürlich Imkerin und hat das Treffen organisiert. Außerdem schreibt Sabrina auch hin und wieder für unseren Blog. Da war es für uns selbstverständlich, das wir – die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH – das Treffen der Königinnen mit Infomaterial unterstützen.

Sabrina Moriggl , die Bayerische Honigkönigin. Daneben die Schrobenhausener Spargelkönigin

Sabrina Moriggl , die Bayerische Honigkönigin. Daneben die Schrobenhausener Spargelkönigin

Neben der Honigkönigin waren die Bayerische Waldkönigin Anna Maria Oswald, Bad Feilnbachs Apfelkönigin Elisabeth Dostthaler, Schrobenhausens Vize-Spargelkönigin Martina Reichhold, die Deutsche Zuckerrübenkönigin Alica Summ und die Bayerische Milchkönigin Susanne Polz beim Königlichen Gipfeltreffen dabei.

Bei einm Rundgang über das Betriebsgelände der Milchwerke Berchtesgadener Land erfuhren die Königinnen, dass bei der Bergbauernmilch Molkerei nicht nur Samen für Blühmischungen an die Landwirte ausgegeben werden, um die Diversität des Futters zu erhöhen und damit die Milchqualität zu steigern, sondern sogar Bienenvölker auf dem Gelände gehalten werden. Mitarbeiter und Imker Paul Althammer, der die Völker betreut, sammelt wöchentlich die Auszubildenden der Firma um sich, um mit ihnen gemeinsam die anfallenden Arbeiten an den Völkern vorzunehmen. In der Biosphärenregion Berchtesgadener Land wird die Anpflanzung von Steuobstwiesen durch den Landkreis gefördert. Honigkönigin Sabrina I. lobte: „Die kleinen Blühflächen, die angestreut wurden, kamen bei den Verbrauchern wahnsinnig gut an, und vor allem: die Bienen und Imker haben auch etwas davon.“weiterlesen »

Ann-Katrin
Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Frühjahr: In den Bergen bedeutet das aufgeweichter Schnee, in höhreren Lagen harter Schnee, der gut trägt und warme Temperaturen. So wie auch zu der Tour zum Untersberg/Berchtesgadener Hochhtron. Am häufigsten wird der Berchtesgadener Hochthron über Hintergern und das Gatterl bestiegen. Weniger Publikumsverkehr auf den Berchtesgadener Hochthron ist, wenn man über Bischofswiesen-Winkel aufsteigt. Hierbei sollte man sich nicht abschrecken lassen, dass der Aufstieg mit 5 Stunden ausgeschrieben ist. Das ist einfach nur sehr großzügig angegeben.

Am Ortsrand von Winkl (Alternativ auch ab Hallthurm) startet man zuerst auf einer Forststraße in Richtung Niernthalsattel. Schnell wandelt sich diese in einen schmaleren Waldpfad stetig bergauf. Fast zwei Stunden ist man nur im Wald, wodurch man auch bei sommerlichen Temperaturen hier noch einen kühlen Kopf behält. Am heutigen Tage ist sogenannte Inversionswetterlage. Da bin ich gespannt ab welcher Höhe ich endlich über dem Nebelmeer bin. Vorher habe ich aber über die Webcam der Funtenseetauern gespickt, wo in etwa die Nebelgrenze sein wird. Die Webcam nutzte ich sehr oft, gerade im Frühjhar um zu sehen ab welcher Höhe der Schnee noch liegt oder wie weit hoch das Nebelmeer aufragt. Ab dem Scheibelkopf bin ich über dem Nebelmeer. Leider wird dieser schöne, kreuzbesetzte Aussichtspunkt oft übersehen. Auch beim Blick ins Gipfelbuch entdeckt man zum Großteil nur einheimische Einträge. Dieser schöne Platz lädt mich zum rasten und Gedanken schweifen ein.

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Nach einer weiteren halben Stunde ab dem Scheibelkopf erreicht man den Altschnee. Hier ist auch das Gatterl, wo der Weg mit dem Stöhrweg zusammentrifft. Stetig steigend mit häufigem Einsinken geht es nun in Richtung Stöhrhaus. Die Frühlingssonne wärmt schon sehr stark und die letzte Stunde des Aufstieges ist man der Sonne komplett ausgesetzt. Wie auch der Schnee, wodurch das unangenehme Einsenken entsteht. Hier lohnt es sich zäh zu sein, die Aussicht ist zwar atemberaubend, aber der Weg ist eindeutig nicht das Ziel wenn es so unangenehm ist.

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

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Der Königsseer Fußweg

 von Jannis

Am Ende des Königsseer Fußweges am namensgebenden See angekommen.

Deutschland’s schönster Wanderweg 2016

Letztes Jahr wurde der beliebte Königsseer Fußweg vom Deutschen Volksportverband DVV zu Deutschland’s schönstem Wanderweg 2016 in der Rubrik „Land & Natur“ gekürt. Der Weg wurde dabei der zusätzlichen Themenstellung „Seen und Biotope, Flüsse und Bäche entlang des Wanderwegs“ besonders gerecht. Kein Wunder, wird man bei seiner Begehung von Berchtesgaden aus doch durchgängig vom Plätschern der Königsseer Ache begleitet bis man letztendlich an den sagenhaften Königssee gelangt.

Der Königsseer Weg ist auch Teil des Premiumweitwanderweges Salzalpensteig, der vom Chiemsee am Königssee vorbei zum Hallstätter See führt. Dieser ist zur Zeit als Schönster Wanderweg Deutschlands 2017 nominiert, der momentan vom Wandermagazin gesucht wird. Noch könnt ihr abstimmen, vielleicht muss sich der Königsseer Wanderweg das Prädikat, der Schönste im Lande zu sein, dank eurer Mithilfe dann schon bald teilen….

Der absolute Allrounder unter den Berchtesgadener Wanderwegen bleibt er ohnehin. So erfüllt der Königsseer Wanderweg mehrere Funktionen für mich. Zum Einen lege ich den Großteil meines Arbeitsweges auf seiner Route zurück, zum Anderen ist er oft Zufahrtsweg zu vielen Bergtouren in der Umgebung. Außerdem rundet er meine Lieblings-Joggingstrecke durch die Schönau ab.

Des Öfteren lasse ich den Königsseer Wanderweg aber auch zur eigentlichen Hauptattraktion der Unternehmung werden und missbrauche ihn nicht ausschließlich als Mittel zum Zweck.  Dann spaziere ich den Weg einfach entlang, wenn ich nach Feierabend nochmal kurz an die frische Luft möchte oder Besuch ein wenig was von der Umgebung zeige. Dies ist übrigens zu allen Jahreszeiten möglich, gerade zur kalten Jahreszeit lädt der Wanderweg zu einem gemütlichen Winterspaziergang ein.

Spaziergang entlang der Königsseer Ache.

Von Berchtesgaden an den Königssee

Der Königsseer Fußweg beginnt direkt am Hauptbahnhof Berchtesgaden. Mit dem großen Kreisel am Ortseingang hat man dann auch schon gleich die (verkehrstechnische) Schlüsselstelle der gesamten Tour hinter sich. Hat man diese überwunden, folgt man dem hier noch geteerten Weg, der vor der Einfahrt ins Industriegebiet am Triftplatz einbiegt. Ab der Gärtnerei Sommer folgt man dann fast durchgängig dem gut ausgebauten Schotterweg entlang der Königsseer Ache. Entsprechend ist der Wanderweg für Jung und Alt bequem auch mit Kinderwagen begehbar und angenehm auf dem Rad zurückzulegen (Was übrigens trotz des Beinamens Fußwegs erlaubt ist). Entlang des gesamten Weges trifft man immer wieder auf Bänke am Achenufer oder mit Sicht auf die Berchtesgadener Bergwelt.

Auch bei den derzeitigen eher nassen Witterungsbedingungen ist der Königsseer Fußweg problemlos zu begehen und kann durchaus als echter Tipp für eine Regenwanderung gelten. Denn gerade dann ist es ein Genuss den tösenden „Fluten“ der Königsseer Ache zu lauschen und zu verfolgen, wie sich die Wassermassen angetrieben von immer neu nachkommenden Wassermassen auf ihren Weg in Richtung Salzach und Inn begeben. Auch dem einen oder anderen Feuersalamander bin ich hier bei Sauwetter schon begegnet und es scheint mir, als ob auch die Graureiher einen ruhigen Regentag zum Fischen bevorzugen. Gerade nach massiven Niederschlägen lässt sich auf Höhe des Kreisels ein merkwürdiges Phänomen beobachten, wenn die von Gesteinsmaterial aus dem Wimbachgries und Klausbachtal braungefärbte Brühe der Ramsauer Ache auf die kristallklare, türkis gefärbte Königsseer Ache trifft.

Das erste Highlight des Weges taucht so bald auf der rechten Seite des Weges auf und hört auf den Namen Nasse Wand. Diese immerfeuchte Wand gibt besonders im Winter ein grandioses Bild ab, wenn sich an den glatten Felsen gigantische Eiszapfen bilden. Hinter der Nassen Wand schaut schüchtern der Kleine Watzmann hervor. Eine Holztafel gibt Aufschluss über die Model-Karriere der Nassen Wand, die in der Vergangenheit oft als Motiv für zahlreiche Maler herhalten durfte. Die informativen Holztafeln begleiten den Wanderer von nun an den gesamten Königsseer Fußweg lang und erzählen von der interessante Geschichte der Holztrift in der Königsseer Ache.

Die „Nasse Wand“.

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Sabrina Moriggl

Nasse Ostern, strahlende Eier!

 von Sabrina

selbstgefärbte Eier mit Naturfarben und Gräser.

Ostern im Berchtesgadener Land. Für viele ein kulinarisches Highlight, dass mit Lamm, Fleisch und vielen Schokoladen Hasen und Eiern oder gesegneten Eiern aus der Kirche seine Höhepunkt erreicht. Für alle die vom Eiersuchen nicht genug bekommen und die Feiertage am liebsten draußen verbringen wollen, hier eine echte Alternative zu Couch: „Osterbrunnen und Ostermarkt in Bad Reichenhall

Der Osterbrunnen befindet sich am Florianiplatz und ist sehr gut vom Bad Reichenhaller Rathausplatz zu erreichen. Die vielen Schilder führen den Besucher direkt zu dem kleinen idyllischen Dorfplatz, der mit viel Charme und liebevoll gestalteten Vorgärten besticht. Dort steht der bis zum 23. April geschmückte Osterbrunnen, der mit mehreren tausenden Unikaten geschmückt ist. Imposant hebt sich der Brunnen vor dem Predigtstuhl empor und reitzt auch bei Regenwetter nach dem schönsten Ei zu suchen.

Im Inneren des Brunnen hängen die großen Straußeneier, die bemalt die Ortschaften zeigen.

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Rosi Fürmann

der Schwertertanz auf dem Stadtplatz von Traunstein – alljährlich am Ostermontag

Georgiritt und Schwertertanz in Traunstein – Immaterielles Kulturerbe

Immaterielles Kulturerbe darf sich der in das bundesweite Verzeichnis aufgenommene, alljährlich am Ostermontag stattfndene Georgiritt und der Schwertertanz in Traunstein nennen. Die Besonderheit von Georgiritt und Schwertertanz in Traunstein stellt sich in der seit Generationen unveränderten, in seiner Ursprünglichkeit erhaltenen Ausführung dar.

der Schwertertanz auf dem Stadtplatz von Traunstein

Am Ostermontag um 9.30 Uhr und um 14.00 Uhr zeigen die Schwerttänzer auf dem Stadtplatz von Traunstein ihren Tanz und stellen dabei das Austreiben des Winters durch den Frühling dar. Die Schwerttänzer besiegen dabei den Winter – dargestellt durch die beiden in rot/blau und blau/grün gestreift tanzenden Wintergeister – die „Wurstln“ –  und heben nach dem Sieg über den Winter den ganz in rot dargestellten „Frühling“ auf einem Schild hoch empor. Nicht selten schneit es an den Tagen um Ostern noch einmal heftig – ein letztes Aufbäumen des Winters – und der Tanz zeigt dann im wahrsten Sinne des Wortes seine Gültigkeit.

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