Aktiv & Outdoor
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1. März 2015 um 14:05 von Ann-Kathrin

Ja, ich gebe es zu: ich bin einfach vollkommen empfänglich für Süchte. Glücklicherweise nicht für die, die Leben zerstören. Bei mir ist das Berggehen auch eine Art Sucht, vor allem im Sommer und Herbst ist an Schlaf kaum zu denken, wenn da draußen vor die Haustüre diese Berge stehen. Das ist für mich Lebensqualität! Es gibt mir ein unheimliches Glücksgefühl!

 

Mittlerweile lebe ich ein Jahr und ein paar zerquetschte Monate im Berchtesgadener Talkessel. Das Berggehen lag mir schon seit Kindesbeinen durch meine Familie im Blut, nur eines war vollkommen neu für mich nach meinem Umzug: WINTER! Den gab es in meiner alten Heimat kaum noch. Ich kann mich noch nicht einmal erinnern wann das letzte Mal ein paar Zentimeter Schnee dort lagen. Dementsprechend war Wintersport nie ein Thema. Da wir alle in der Familie eher Freunde der Wärme sind, kamen auch Wintersporturlaube nie in Frage. So, und nun lebe ich Mitten in den Bergen und es ist Winter. Irgendwas muss man ja tun. Dementsprechend habe ich schnell angefangen viel auf Schneeschuhen in meinem ersten Winter unterwegs zu sein. Allerdings sollte man sich für das Erlebnis Schneeschuhwandern einen ganzen Tag Zeit nehmen (siehe: http://blog.berchtesgadener-land.com/2015/02/22/schneeschuh-trekking-stahlhaus/). Somit ist Schneeschuhwandern nicht unbedingt in den Arbeitsalltag miteinbaubar.

 

Also musste ich mir etwas anderes überlegen. Ein zusätzliches Hobby suchen. Nur eines sollte es nicht sein: kostspielig. Viele von euch werden wissen, wie teuer die Erstanschaffung einer Skiausrüstung und erst recht wie teuer eine Skitourengeherausrüstung beim Neuerwerb ist. Also fällt das schon einmal flach. Dann musste ich daran denken, wie all diese Skilangläufer bei mir in der Schönau ihre Kreise ziehen und wie elegant das Ganze aussieht und es liegt quasi vor der Haustüre. Mein Interesse war definitiv geweckt. Bevor ich mich mit dem Thema Wintersport befasste, dachte ich es gäbe nur eine Sorte Ski und mit der kann man alles machen, wie zum Beispiel Langlauf und Skitouren. Weit gefehlt! Es gibt für jede verschiedene Bewegungs-/Gleitart einen speziellen Ski. Also habe ich mich erst einmal informiert bei einer Bekannten, wie schwer Skilanglaufen denn sei. Das sei einfach zu lernen, meinte sie. Schritt zwei folge zugleich indem ich mich nach einer Ausrüstung umschaute. Und habe dabei definitv ein Schnäppchen gemacht. Ich habe eine komplette Skilanglaufausrüstung für 140 € bekommen. Zudem entschied ich mich für den klassischen Laufstil. Da es ja mein neues Hobby werden soll, möchte ich lange davon zehren, dementsprechend möchte ich mir das Ganze selbst beibringen (bitte nicht nachmachen: eure Leisten werden es euch danken!).

 

Ganz früh morgens war es dann soweit. Das erste Mal auf Brettern, die gleiten können. Eine vollkommen neue und fremde Bewegungsart. Der erste Schritt ist getan, ich kann darauf stehen ohne umzufallen oder auszurutschen. Im Internet habe ich mir zuvor diverse “Tutorials” angeschaut. Dann mal los! Da ich das Thema “Schwierigkeitsunterschiede” ausversehen ignorierte, war meine erste Loipe eine mittelschwere Loipe. So stehe ich auf meinen Ski und fange an zu fahren. Und es klappt!  Es macht Spaß – eine ganz neue Bewegung!

 

Da die Sicht schlecht war, habe ich ausversehen und glücklicherweise bei meinen ersten Langlaufschritten das Gefälle hinunter zu fahren auser Acht gelassen.

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Auf der Loipe Watzmann Schönau

Am nächten Morgen als ich wieder auf eben dieser Loipe stand bei klarer Sicht, ging es dann für mich das Gefälle hinunter. Drei mal leicht kurvig gehts in einem Zug runter. Davor stand ich gerade, nicht ganz sicher ob ich es wagen soll. Aber was soll schon passieren, denke ich naiv.

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

morgens auf der Langlaufloipe 'Watzmann' in Schönau

Erstes Gefälle: die linke Spur ist weg, Gleichgewicht verloren und batsch auf den Hintern! Zweites Gefälle: ich werde super schnell und die Ski werden schon richtig laut, vor Schock verliere ich das Gleichgewicht, wieder Hinternlandung! Drittes Gefälle: soll ich mir das noch geben?! Ich überlege, mache es, da die letzten beiden Stürze gar nicht so schlimm waren und sause hinunter ohne Sturz. Diese Liason meines Gesäßes mit der Loipe wurde dann belohnt mit einem starken Ziehen bei beiden Leisten. Allerdings nahm mir das Fallen ein bisschen die Angst und die Tage danach bin ich auf eine leichte Loipe gewechselt.

 

Mittlerweile bin ich in meiner dritten Skilanglaufwoche und ich kann kaum an etwas anderes denken. Ich liebe dieses Gleitgefühl, der ganze Körper kommt in Bewegung und es macht bessere Laune. Jeden Morgen gehe ich in der Schönau für mindestens eine Stunde Skilanglaufen. Wenn es mal nicht klappte, war es kein guter Tag. Leider ist in den letzten Tagen des öfteren der Regen in den Talkessel gekommen, wodurch meine geliebte Loipe so langsam vor sich hin vegetiert. Heute fuhr ich schon fast nur auf Grasbüscheln. Dementsprechend schaue ich mich nach einer Alternative um. Hier am Hochschwarzeck, Scharitzkehl, Scheffau und in der Oberau gibt es sogenannte Höhenloipen bei denen der Schnee einfach länger lieben bleibt und die Qualität des Schnees besser ist. In der Oberau hat man einfach ein tolles Watzmannpanorama und auf Scharitzkehl beeindruckt die hohe Göllwand. Beide haben auch Anfängerloipen und auch Skating ist dort möglich. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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28. Februar 2015 um 07:00 von Sepp

400 Rosen, Lilien und Nelken werden verarbeitet

Herausragende Solisten, namhafte Ensembles und die Bad Reichenhaller Philharmonie bescheren den Besuchern ab 8. März 2015 wieder Konzertereignisse im Rahmen der Mozart-Woche.  Doch bevor rund 2.500 Gäste  die Aufführungen auf der Bühne genießen können, sind 25 Mitarbeiter der Kur-GmbH mit den Vorbereitungen beschäftigt. Heuer übersiedelt die Mozart-Woche vom Königlichen Kurhaus erstmals in das Theater im Kurgastzentrum, und das aus mehreren Gründen.

 

Heuer erstmals im Theater im Kurgastzentrum

Wie beim Wiener Neujahrs-Konzert gehören auch bei der Mozart-Woche Blumensträuße, Gestecke und Arrangements zum visuellen Pflichtprogramm.  „Die Herausforderung heuer ist, dass die Konzerte zum ersten Mal im Kurgastzentrum sind und wir dafür ein völlig neues Konzept brauchten“, erklärt  Anja Erber von der Kurgärtnerei. Die Blumenfarben rot und weiß standen fest und der Wunsch der Veranstalter, dass es hohe Gefäße geben soll. „Daher brauchten wir auch Blumen mit hohen Stielen, da kommen zum Beispiel Rosen, Lilien und Nelken in Frage“, so Floristin Christina Becker. Die ersten Probe-Arrangements haben Erber und Becker schon gesteckt, ab 8. März sind dann acht rot-weiße Rosen-Nelken-Lilien-Gestecke im Kurgastzentrum, dazu weitere neun Orchideen-Gestecke, die als Dauerdekoration  aufgestellt sind.

Floristin Christina Becker (links) und Gärtnermeisterin Anja Erber verarbeiten für die Mozart-Woche 400 Rosen, Lilien und Nelken für Gestecke und Sträuße. © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Floristin Christina Becker (links) und Gärtnermeisterin Anja Erber verarbeiten für die Mozart-Woche 400 Rosen, Lilien und Nelken für Gestecke und Sträuße. © Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall

Die Gestecke halten einige Tage, in der Wochenmitte werden sie durch neue ersetzt. „Außerdem binden wir insgesamt über 30 Blumensträuße, die am Abend den jeweiligen Solisten auf der Bühne übergeben werden“.

 

Goldener Flügel als Blickfang

Der Wechsel vom Königlichen Kurhaus in den Theatersaal des Kurgastzentrums hat für Projektmitarbeiter Peter Mühlthaler vor allem praktische Gründe. „Mit 620 Sitzplätzen haben wir jetzt fast ein Viertel mehr Plätze als zuvor, außerdem ist das Theater technisch moderner ausgestattet und bietet zudem eine bessere Akustik.“ (weiterlesen…)

BGLT
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27. Februar 2015 um 08:32 von Sepp

Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH in Münschen

Eine herzliche Charmeoffensive fuhr die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) auf Bayerns größter Reise und Freizeitmesse f.re.e vom 18. – 22. Februar in München. Frisch und motiviert waren die beiden Nachwuchskräfte Andrea Brandner und Elisabeth Reichelt, die den kurzen Messebesuch vor allem zur Konkurrenzbeobachtung nutzen sollten, während Marketingleiterin Maria Stangassinger einen Tag lang Gespräche zu Werbe- und Kooperationsmöglichkeiten führte. Derweil beantworteten die Messeverantwortlichen Raphaela Anfang und Steffi Nowak unzählige Fragen, halfen mit passenden Informationsunterlagen und kümmerten sich um den reibungslosen Ablauf am Gemeinschaftsstand der BGLT.

Die BGLT auf der Reisemesse f.re.e in München

Die BGLT auf der Reisemesse f.re.e in München

Denn auch in diesem Jahr nutzten zwölf Partner wie Ausflugsziele, Touristinfomationen und Hersteller bekannter Produkte aus unserer Region die Gelegenheit, persönlichen Kontakt zu Gästen, Veranstaltern und Touristikern zu knüpfen. Die Messebesucher schätzten das vielseitige Programm auf der kleinen Standbühne mit Handwerkern und den Salonboarischen von „Fesch & Resch“ sowie Kostproben von Gourmet-Salzen, Enzianschnaps und Pralinen. In unmittelbarer Nähe präsentierten sich vier weitere Aussteller aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden.

 

„Da der Termin der f.re.e in diesem Jahr in die bayerischen Faschingsferien fiel, konnten wir in diesem Jahr ungewöhnlich viele Familien bei uns am Stand begrüßen. Besucherstärkster Tag war wie immer der Samstag. Insgesamt verzeichnete die f.re.e auch 2015 mit 118.000 Besuchern wieder ein Plus.“  erklärte Geschäftsführer Stephan Köhl (BGLT), der trotz der enormen Entwicklung von Social Media und Co. um die Wichtigkeit persönlicher Begegnungen auf Messen weiß.
 
Pressemeldung Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

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Aktiv & Outdoor
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26. Februar 2015 um 16:17 von Sepp

Besichtigung Start und Zielbereich Salomon 4 Trails

Heute war ich mit dem Organisationsteam der Salomon 4 Trails unterwegs um den Start- und Zielbereich in Berchtesgaden und Bad Reichenhall zu besichtigen.

Im Markt Berchtesgaden

Im Markt Berchtesgaden

Die Salomon 4 Trails sind eine Trailrunning Veranstaltung, die in 4 Etappen über 10.000 Höhenmeter und 150 Kilometer Länge dieses Jahr von Berchtesgaden über Bad Reichenhall, Ruhpolding und Lofer nach Maria Alm am Hochkönig führt. Los geht`s am 8. Juli in Berchtesgaden!

 

Start in Berchtesgaden

Startpunkt der ersten Etappe wird der Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden sein. Wir trafen uns heute vor Ort mit den verantwortlichen Organisatoren und Vertretern der Gemeinde, um Details zum Start und zur Strecke zu klären. Mit dabei waren auch die beiden Planer der Strecke: Philipp Reiter und Stephan Repke, in Trailrunnerkreisen als Zauberlehrling und Gripmaster bekannt.

Philipp Reiter und Stephan Repke

Philipp Reiter und Stephan Repke

Die Beiden haben die Strecke ausgetüftelt. Jetzt gilt es noch einzelne Streckenabschnitte zu optimieren, damit die Läufer nicht mit dem laufenden Verkehr in Berührung kommen. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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26. Februar 2015 um 08:14 von Sepp

Ostern in Bad Reichenhall

Bereits zum 27. Mal öffnet das Königliche Kurhaus Bad Reichenhall seine Türen für den überregional bekannten Bad Reichenhaller Ostermarkt. Eintreten und wohlfühlen – schon im Foyer dieses traumhaften Gebäudes beginnt der Frühling! Im Inneren der  Räumlichkeiten kann man über 4.000 Eier bestaunen, die von den rund 60 internationalen Ausstellern mit verschiedensten Techniken bearbeitet wurden.

Kunst am Ei | Ostermarkt im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall

Kunst am Ei | Ostermarkt im Königlichen Kurhaus Bad Reichenhall

Der Ostermarkt im Königlichen Kurhaus öffnet am 28. Februar von 11 – 17 Uhr und am 1. März von 10 – 17 Uhr seine Tore und lädt Sie ein zum Staunen und Kaufen.

 

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Ausflugtipps
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25. Februar 2015 um 14:42 von Sepp

4 Oscars für Grand Budapest Hotel

Erst leihen sich die Schweizer Grünen unseren Watzmann – allerdings spiegleverkehrt – für eine Kampagne, dann macht eine österreichische Käsefirma mit unserem Wahrzeichen Werbung, und jetzt also Hollywood: Dank 4 Trophäen für den Film The Grand Budapest Hotel von Wes Anderson kommt unser Watzmann zu Oscar-Ehren. Das Filmplakat der Tragik-Komödie ziert nämlich ein stilisiertes Abbild unseres Hausberges.

Filmplakat Grand Budapest Hotel mit Watzmann im Hintergrund

Filmplakat Grand Budapest Hotel mit Watzmann im Hintergrund

Natürlich hat sich der Set-Designer einige künstlerische Freiheiten herausgenommen, ähnlich wie damals Caspar David Friedrich, doch unverkennbar hat er sich an unserem Wahrzeichen orientiert. Und warum auch nicht: Immerhin ist der Watzmann ja der schönste Berge der Welt!

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BGLT
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25. Februar 2015 um 06:00 von Sepp

Regionalproduktefilm für das Berchtesgadener Land

Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) hat mit Wirtschaftspartnern einen Film produziert, der Landschaft und regionale Produkte verbindet. Zu sehen ist der Film „Berchtesgadener Land – Heimat weltbekannter Qualitätsprodukte“ ab heute im Youtube-Kanal der BGLT.

 

 

Die Idee für einen Regionalproduktefilm wurde bereits 2012 beim von der BGLT organisierten Tourismus und Wirtschaftsgipfel geboren. Projektleiterin Karin Mergner nahm Kontakt mit Wirtschaftstreibenden auf, und stieß bei vielen Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land auf offene Ohren. Als Partner für die Produktion holte sie Meindl, Confiserie Reber, Bürgerbräu Bad Reichenhall (Alpenstoff), Enzianbrennerei Grassl , Südsalz Bad Reichenhall und die Firma Chiba Gloves ins Boot. Realisiert wurde der Film von Werner Vitztum mit seiner Salzburger Produktionsfirma AVC Studios. Die Filmmusik stammt aus der Feder von Eva Fenninger, die auf Basis des Volksliedes „Über d`Alma“ die Bilder stimmungsvoll vertont hat. Beraten wurde sie dabei von Volksmusikgröße Hermann Huber, eingespielt wurde die Melodie von deren Quartett „fesch & resch, die Salon Boarischen.“ Mit viel Engagement und Freude brachten sich die Darsteller Nicole und Stefan Hölzlwimmer aus Berchtesgaden beim Dreh ein. (weiterlesen…)

Aktiv & Outdoor
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23. Februar 2015 um 10:32 von Sepp

Skitour Watzmannkar bei den Winter Outdoor Tagen

Neben der 12 Stunden Schneeschuhwanderung war die Skitour durchs Watzmannkar aufs 3. Watzmann-Kind der sportliche Höhepunkt der Winter Outdoor Tage 2015. Insgesamt meldeten sich 15 Personen an, die unter Führung eines erfahrenen Bergführers das 3. Kind erstürmen wollen.

Bergführer ins Watzmannkar

Bergführer ins Watzmannkar

Auch das schlechte Wetter am Sonntag mit dichtem Nebel in den Hochlagen hielt die Tourengeher nicht von ihrem ambitionierten Vorhaben ab.

 

Von Hammerstiel ins Watzmannkar

Startpunkt unserer Skitour ist der Parkplatz Hammerstiel in Schönau. Nach der Überprüfung unserer LVS-Geräte brechen wir auf. Zuerst führt ein eingefahrener Forstweg durch den Wald unterhalb des Grünsteins zur Schapbachalm. Die Alm am Fuße des Watzmann überqueren wir auf der breiten Forststraße, die nach Kühroint führt. Allerdings nur bis zur sogenannten Benzinkurve. Hier machen wir ein erstes Mal eine kurze Rast und trinken etwas.

Erste Rast an der Benzinkurve

Erste Rast an der Benzinkurve

Denn jetzt beginnt der anstrengende Teil der Skitour: Bis zur Benzinkurve ist es relativ flach, und man bewegt sich auf befestigten Wegen mit geilchmäßiger Schneeauflage. In der Kurve allerdings zweigt der Weg in Richtung Watzmann-Kar ab. Über eine steile Schneise machen wir jetzt richtig viele Höhenmeter.

Schneise oberhalb Benzinkurve

Schneise oberhalb Benzinkurve

Die Steilheit des Geländes erfordert sauberes Gehen: je steiler das Gelände ist, umso wichtiger ist die zentrale Position auf dem Ski, um genügend Druck auf die Felle ausüben zu können. Andernfalls rutscht man nach hinten weg! Oft hilft aber beim Aufstieg ins Kar nur noch eine Spitzkehre, d.h. die Skier werden nacheinander um nahezu 180 ° gedreht. So steigen wir in Serpentinen bis zur Waldgrenze auf. Der anfangs dichte Wald wird immer lichter, statt zwischen Bäumen, gehen wir jetzt zwischen Felsen entlang.

Skitour im Nebel im Watzmannkar

Skitour im Nebel im Watzmannkar

Und schon beim Eintritt ins untere Watzmann-Kar bemerken wir  immer wieder Felsen, die man zwar kaum sieht, aber unter einer dünnen Schneedecke deutlich spürt. Viel Schnee liegt auch hier oben nicht! (weiterlesen…)

Naturerlebnisse
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22. Februar 2015 um 18:15 von Ann-Kathrin

Heute werde ich über eine Schneeschuh-Tour schreiben, die eher eine etwas anstrengendere ist. Hierbei lohnt es sich eine Nacht auf der Berghütte mit einzuplanen, wenn ihr weiter lest bzw. scrollt, dann wisst ihr warum ;-) Das Naturerlebnis wird natürlich besonders atemberaubend, wenn ihr bei gutem Wetter, also bei Sonnenschein eure Tour startet. Am Besten ihr parkt euer Auto am Großparkplatz am Königssee oder ihr nützt die Buslinie 841 ab Berchtesgaden Bahnhof und steigt bei der Jennerbahn aus. Hier habt ihr nochmals die Möglichkeit euch mit Proviant zu versorgen. Bei der Bäckerei Zechmeister bekommt ihr nicht nur leckere Köstlichkeiten sondern auch Heißgetränke und kalte Getränke. Wichtig ist es auch Wechselkleidung mit einzupacken. Ihr werdet schwitzen! Und zwar sowas von!

 

Nun geht es los!
Wie so oft bin ich bei dieser Tour auch alleine unterwegs. Der Rucksack lastet schwer, da dort noch die Schneeschuhe dranhängen. Erst wenn genügend Schnee am Untergrund vorhanden ist, sollte man diese um die Wanderschuhe schnallen, sonst schadet das den Krallen der Schneeschuhe. Vorbei an der Jennerbahn-Talstation geht es entlang der Straße und der gelben Wegeschilder in Richtung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Die Dauer wird mit vier Stunden einfach angegeben. Je nach Kondition und je nachdem wie viel Zeit man sich für diese Schneeschuh-Tour gibt kann man mit mehr oder weniger  Aufstiegszeit rechnen. Vier Stunden sind nur ein Orientierungswert. Im Sommer folgt man der Beschilderung hinauf zum Hochbahnweg. Im Winter nutzt man als Schneeschuhgeher denselben Aufstieg wie die Skitourengeher. Dazu gehe ich über die Piste bei der Gabelung wo es weiter zum Malerwinkelrundweg geht und laufe ein Stück am rechten Rand der Piste. Bald geht es in den Wald hinein und gehe den sogenannten Pletzergraben hinauf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Pisten mit Schneeschuhen zu kreuzen ist grausig! Man fühlt sich mit all den Pistenfahreren deplatziert, nur die Skitourengeher fragen interessiert wie es sich denn mit den Schneeschuhen so gehen lässt oder fragen neckisch wo ich denn meine Ski gelassen habe. Die Spucke verschlägt es ihnen aber dann, wenn das “Dirndl” locker an ihnen vorbeizieht.

diesem Hinweisschild folgen

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Am Hochbahnweg angelangt begegnet man nur Schneeschuhwanderern oder Skitourengehern. Beide Personengruppen sind besonders unter der Woche nicht in zu großer Anzahl anzutreffen. So begegnete mir ein entgegenkommender Skitourengeher erst oberhalb der Königsbachalm am Königsbergergraben hinab. Stichwort Königsbachalm: Wer wie ich eine Nacht im Carl-von-Stahl Haus verbringen möchte, den lädt die Königsbachalm zum Sonnenbad und zur ersten Brotzeit ein. Im Winter ist die Königsbachalm nicht bewirtschaftet, also bitte selbst versorgen. Je nach Schneelage zieht der Königsbergergraben nochmal richtig Energie. Auch der Hochbahnweg mit seiner stetigen Steigung benötigte schon eine gute Kondition. Sobald es wieder ebenmäßiger wird kommt man an eine Weggabelung, geradeaus geht es zur Enzianbrennhütte des Bergbrenners “Hubsi”, die aber im Winter geschlossen ist und noch ein Stückchen weiter geht es zur Priesbergalm. Hier kommen über die hohen Rossfelder die Skitourengeher von der sogenannten kleinen Reibe zurück. Sehnsüchtig denke ich darüber nach auch in naher Zukunft Skitouren zu gehen. Doch leider muss man dazu erst einmal Skifahren lernen, inkl. Pistenabfahrt. Ich bin da eher eine Person, die das Naturerlebnis schätzt und bei sturem Pisten runtersausen, stelle ich mir das Naturerlebnis eher gering vor. Anders beim Skitouren gehen, hier ist man in denselben Gebiet “bergsteigerisch” unterwegs, wie man es auch im Sommer ist. Durch das Aufsteigen mit Fellen kann um sich herum die Natur intensiv miterleben.

 

Genug der Träumerei, ich folge der Beschilderung Stahlhaus. Es geht nun recht angenehm daher, vor allen Dingen ist es hier sehr ruhig. Kein Wintersporttrubel. Vorbei am Zugang zum Königstal, wo man zur Königstalalm gelangt (hier bitte nicht hinfolgen, im Sommer wunderbare Einkehr, urige Almhütte) gehe ich weiter linkshaltend. Vorbei an einem hellblauen Kasterl geht es dann wieder steigend hinauf. Das Aufsteigen kann zwischendurch monoton und kräfteraubend sein, aber sobald sich der Wald lichtet, erkennt man wie sehr sich die Mühe lohnte.

Blick zur Jenner-Bergstation

Blick zur Jenner-Bergstation

Es geht noch leicht steigend bergan. Aber um mich herum öffnet sich eine Bilderbuchlandschaft. Die Landschaft schaut aus wie Watte. Ich erkenne Schneeschuhgeher- und Skitourengeherspuren, aber Tierspuren wie die eines Schneehasen oder von Alpendohlen sind im frischen Tiefschnee zu erkennen. Eine der Almhütten ist sogar so eingeschneit, dass ich nur noch einen Teil des Daches erkenne. Und da sagt einer, hier gäbe es zu wenig Schnee…

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

Nun sehe ich schon das Schneibsteinhaus, das seinen Namen vom hinter sich liegenden Berggipfel hat. Die letzte Berghütten auf deutschem Boden sozusagen.

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Das Carl-von-Stahl Haus steht schon auf österreichischem Boden und ist eine Berghütte des österreichischen Alpenvereines, der Sektion Salzburg. Geführt wird diese vom deutschen Hüttenwirt Peter Pruckner.

Carl-von-Stahl Haus

Carl-von-Stahl Haus

Die letzten Meter sind trotz der nicht extremen Steigung doch noch ein bisschen kräfteraubend durch den längeren Anstieg. Ich muss mich selbst immer zu Pausen ermahnen/zwingen. Eigentlich würde ich überall in einem Zug hoch laufen, ohne Essen, ohne Trinken. Aber das ist eher kontraproduktiv für den Körper. Kurz vor dem Stahlhaus trinke ich noch einen Schluck Cola, die süße Brause gibt noch einmal ein bisschen Engergie. Oben angekommen, erwartet mich eine atemberaubende Winterlandschaft. Ein zauberhafter Tiefblick ins Bluntautal, hinauf zum Schneibstein, den Göll Nordwänden und hinüber zum steinernen Meer, dem großen Hundstod und der Watzmann-Ostwand. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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18. Februar 2015 um 16:57 von Christoph

Ein Spaziergang um den Hintersee in der Ramsau ist immer schön. Besonders natürlich bei der derzeit herrschenden traumhaften Wetterlage.

Hintersee im Winter

Nicht ganz zugefroren präsentiert sich der Hintersee

Das Schöne am Hintersse ist, dass man in einer knappen Stunde einmal drum herum laufen kann. Es hängt ganz von den Pausen ab, die man einlegt um den Ausblick zu genießen.

Hochkalter vom Hinterssee aus gesehen

Hochkalter vom Hinterssee aus gesehen

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