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Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

TV-Tipp: Kaltblutpferde im Berchtesgadener Land

 von Sepp
Martin Reihtschuh, Kaltblutzücher aus Teisendorf © BR

Martin Reihtschuh, Kaltblutzücher aus Teisendorf © BR

Mitte Mai besuchte Cornelia Benne,  Redakteurin des Bayerischen Fernsehens, mit einem vierköpfigen Team bei traumhaftem Frühlingswetter Martin Reitschuh auf seinem Hof in Teisendorf-Haslach im Berchtesgadener Land. Er ist der Vorsitzende der Kaltblutpferde-Zuchtvereinigung Berchtesgadener Land, die 2015 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. „Die gutmütigen Kaltblutpferde waren echte Kamera-Profis“, so Frau Benne. Martin Reitschuh zeigt stolz seine prämierten und gekörten Pferde: „Ich bin mit den Rössern aufgewachsen  und werde meine Leidenschaft dem Kaltblut auch weiterhin widmen“.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wanderung zum Stöhrhaus

 von Sepp
Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Der Untersberg von Maria Gern aus gesehen

Nebelverhangen präsentierte sich der Untersberg am Pfingstmontag. Dennoch war ich heute am mystischen Berg unterwegs: Ich wanderte zum Stöhrhaus; die Alpenvereinshütte hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet und ich wollte unbedingt am Eröffnungswochenende zum Haus hochwandern. Nach dem Wetter der letzten Tage war ich richtig neugerig, wieviel oder ob überhaupt Schnee liegt auf dem Untersberg.

Ausgangspunkte der Stöhrhaus-Wanderung gibt es mehrere. Zum Beispiel Maria Gern, Ettenberg in Marktschellenberg oder Bischofswiesen. Verkehrstechnisch am günstigen ist der Ausgangspunkt Aschauerweiherbad, denn hier stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Auf dem Maximilians-Reitweg geht es dann über die Aschauer Tratte. Von hier führt ein steiler Forstweg hinauf in das Massiv des Untersbergs. Unterhalb der Wände der Rauhen Köpfe führt dann der Stöhrweg flach in Richtung der Talstation der Materialseilbahn des Stöhrhauses. Kurz hinter der Materialseilbahn führen Serpentinen durch die steile Flanke des Untersbergs zum sogenannten Gatterl. Hier beginnt die Almfläche der Zehnkaser-Alm. Die Wege von Bischofswiesen auf den Untersberg, also der Nierntalsteig und der Almsteig (der berüchtigte Knieschnaggler), münden hier auf den Stöhrweg ein. Jetzt führt ein gemeinsamer Weg zum Störhaus.

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Sabrina Moriggl
Das Ainringer Moos

Das Ainringer Moos

Ob im Winter, bei Regen oder in der brütenden Hitze des Sommers – das Ainringer Moor bietet bei allen Jahreszeiten, zu jeder Wetterlage ein nachhaltiges Erlebnis für Jeden.

Von Ainring und Mitterfelden aus fahre ich mit dem Auto Richtung Thundorf und biege gleich die erste Abfahrt rechts zum Eschelberg ein, wo neben einer alten Hütte ein kleiner Parkplatz liegt. Maia kann es kaum erwarten, bis ich den Kofferraum öffne und sie raushüpfen lasse. Sofort prescht sie vor zu der Übersichtstafel und nimmt Witterung auf.

Der Weg hinein ins Ainringer Moor

Der Weg hinein ins Moor.

Einige Besucher finden sich im Moor immer ein, aber durch die vielen Wegmöglichkeiten verläuft sich alles und die meiste Zeit verbringt man allein und in totaler Ungestörtheit in der Ruhe der Natur. Heute ist es anders. Das Moos scheint in Aufruhr – ein unglaublicher Krach dringt daraus hervor. Ein anschwellender Lärm, der sich nicht zuordnen lässt. Maia lässt dieses Mysteriöse Geräusch, dass zwischen den Nadelbäumen herrausdringt völlig kalt. Sie läuft von links nach rechts und schnüffelt die neue Parkbank ab, die man hier aufstellte. Eine fette, beharrte Erdhummel die über die Wiese fliegt (am Wegrand sind Holzschilder aufgestellt, die jene Insekten und Blumen abbildend erklären) ignoriert sie ebfalls. Dafür springt sie begeistert in das dünne Rinnsal von Bach, das mehr mit Erde als mit Wasser gefüllt ist. Schwer tritt Maia einen Meter in dem schmatzenden Schlamm und klettert herraus. Na sauber, denke ich mir, als ich ihre dreckigen Pfoten bis zum Bauch sehe, aber zum Glück liegt im Auto ein Handtuch. Und für mich ein zweites Paar Schuhe zum Wechseln.

Wir verlassen nach nicht einmal zehn Minuten den Weg, der neben dem Rinnsal und einer großen Wiese entlang führt und gehen links ins Moor zum Aussichtsturm. Das kleine, alte Schild am Baum kann man leicht übersehen. Obacht, wer die Abbiebung verpasst, gelangt nach ca. 2 Minuten zu einer Infotafel und muss ein paar Meter zurückgehen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Alm Saison auf der Salet beginnt

 von Sepp
Die Saletalm am Königssee © Jörg Nitzsche

Die Saletalm am Königssee © Jörg Nitzsche

Am Südufer der des Königssees liegt die Saletalm. Neben der Gaststätte Saletalm steht hier auch ein Almkaser, der von zwei Bauern bwirtschaftet wird. Schwer zugänglich ist das Almgelände, steile Felswände begrenzen das enge Tal, am Ufer führt kein Weg entlang und der Weg über die Berge ist mühsam, steil und lang. Der einfachste Weg führt also übers Wasser des Königssee. Auch für die Tiere, die den Sommer auf der Alm verbringen.

Letzten Montag herrschte noch Traumwetter. Die Bauern vom Mooslehen in Schönau am Königssee haben das Wetter genutzt, um auf der Saletalm schon mal alles für den Sommer vorzubereiten. Mit einem motorisierten Karren, quasi eine Schubkassre mit Antrieb, wurden die sperringen Gegenstände, unter anderem auch Getränkekisten von der Bootsanlegestelle zur Almhütte gebracht.weiterlesen »

Sepp Wurm
Stefan Herbke: Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen | Wanderungen - Bergtouren - Klettersteige

Wanderführer von Stefan Herbke: Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen | Wanderungen – Bergtouren – Klettersteige

An Superlativen herrscht bei uns im Berchtesgadener Land wahrlich kein Mangel: Hier gibt es mit der Watzmann Ostwand die höchste Felswand der Ostalpen, mit dem Königsee den wahrscheinlich schönsten Bergsee und mit dem Blaueisgletscher den nördlichsten Gletscher der Alpen, den einzigen Alpen Nationalpark in Deutschland sowie Deutschlands einzig erschlossene Eishöhle: Die Schellenberger Eishöhle. Die Berchtesgadener Alpen sind also etwas ganz besonderes und begeistern mit einer unglaublichen Fülle an unterschiedlichen Landschaften Bergsteiger, Wanderer und Klettersteigfreunde. Wer es etwas sanfter liebt, der findet in den direkt angrenzenden Chiemgauer Alpen sein Wanderparadies.

Der bekannte Autor Stefan Herbke hat nun einen neuen Wanderführer für unsere Heimat herausgebracht: Berchtesgadener & Chiemgauer Alpen: Wanderungen – Bergtouren – Klettersteige heißt das Buch, das die Vielfalt an Möglichkeiten für Wanderer im Berchtesgadener Land zeigt:

  • 35 ausgewählte Touren für Wanderer, Bergsteiger und Klettersteiggeher
  • gemütliche Wanderungen, sportliche Bergtouren und knackige Klettersteige
  • Informationen zu Anfahrt, Routenverlauf und Schwierigkeit der Touren
  • Detaillierte Übersichtskarten für die optimale Tourenplanung
  • Hütten und Almen für die passende Einkehr

Der Autor hat uns am Freitag, nachdem er die Bücher aus der Druckerei abgeholt hat, gleich ein Exemplar ins Büro gebracht.

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Sepp Wurm

13. Juni: Tag der Bundeswehr

 von Sepp
Am Fuße des Watzmann liegt die Jägerkaserne des Gebirgsjägerbataillons 232 in Bischofswiesen / Berchtesgaden © Oberleutnant Wulf Schiemann

Am Fuße des Watzmann liegt die Jägerkaserne des Gebirgsjägerbataillons 232 in Bischofswiesen / Berchtesgaden © Oberleutnant Wulf Schiemann

Die Gebirgsjäger in Bischofswiesen / Berchtesgaden öffnen am 13. Juni ihre Türen und feiern mit den Besuchern 60 Jahre Bundeswehr. Mitten im Berchtesgadener Land ist das Gebirgsjägerbataillon 232 stationiert. Am Fuße des Watzmann leisten in der Jägerkaserne etwa 800 Soldatinnen und Soldaten
ihren Dienst bei den Gebirgsjägern. Das Bataillon hat fünf Gebirgsjägerkompanien. Die sechste Kompanie des Bataillons ist eine Ausbildungs- und Unterstützungskompanie, die im Kern junge Rekrutinnen und Rekruten für drei Monate ausbildet. Das Gebirgsjägerbataillon 232 gehört zur Gebirgsjägerbrigade 23 und ist eines von insgesamt drei Gebirgsjägerbataillonen der Bundeswehr.
Am 13. Juni zum Tag der Bundeswehr öffnen sich die Tore der Jägerkaserne in Bischofswiesen / Berchtesgaden für Besucher aus ganz Deutschland. Hierbei zeigen die Gebirgsjäger nicht nur, was sie können, sondern auch ihre Ausrüstung und Fahrzeuge. So zum Beispiel ihr Überschneefahrzeug Hägglund mit dem auch schwierige und schneebedeckte Geländeabschnitte befahren werden können. Darüber hinaus werden auch Fähigkeiten anderer Truppenteile, zum Beispiel der Sanität und
der Heeresflieger, gezeigt.

Die Gebirgsjäger werden für den Kampf im schwierigen bis extremen Gelände und unter extremen Klima- und Wetterbedingungen ausgebildet. Neben der Schießausbildung und dem Gefechtsdienst gehört auch das Klettern und Skifahren für die Gebirgsjäger zur Ausbildung, um sich in diesem alpinen Gelände fortbewegen zu können.

Die Soldaten des Hochgebirgsjägerzuges unterwegs im winterlichen Hochgebirge © Oberstleutnant Johannes Schwegler

Die Soldaten des Hochgebirgsjägerzuges unterwegs im winterlichen Hochgebirge © Oberstleutnant Johannes Schwegler

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Sepp Wurm

TV-Tipp: Pfingstbrauch im Salzbergwerk

 von Sepp
Reichnis: Je ein Kilo Rindfleisch und geselchtes Schweinefleisch

Reichnis: Je ein Kilo Rindfleisch und geselchtes Schweinefleisch

Am vergangenen Donnerstag besuchte Matthias Suppe, Redakteur beim Bayerischen Fernsehen, das Salzbergwerk Berchtesgaden. Zusammen mit seinem Team stattete er den Bergmännern einen Besuch ab, um bei der Übergabe des Reichnisses dabei zu sein. Das Reichnis ist eine uralte Tradition der Berchtesgadener Bergleute. Das Reichnis besteht aus einem Kilo Rindfleisch sowie einem Kilo geselchten (geräucherten) Schweinefleisch, das die Bergmänner als Annerkennung für die Arbeit des Jahres erhalten. Standortleiter Franz Lenz und Bergmann Andreas Neumeyer standen dem Reporter Rede und Antwort.weiterlesen »

Sepp Wurm
Motivwagen beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 - viele dieser Motivwägen rief der damalige Kaplan Spitzl ins Leben. Er verfügte, dass alle Ortsteile der Pfarrei einen Motivwagen stellen mußten "Großvaters Segen"

Motivwagen beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 © Roha Fotothek Fürmann

Wahrlich ein Dorf im Ausnahmezustand jedes Jahr zu Pfingsten – der kleine Ort Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf. Das ganze Dorf rüstet sich schon wochenlang für eine der größten Brauchtumsveranstaltungen im südostbayerischen Raum. Nicht nur eines der größten Brauchtumsfeste darf sich der Leonhardiritt nennen, sondern mit einer inzwischen knapp vierhundertjährigen Geschichte – erstmals erwähnt 1612 – gehört er zu den tief in der Bevölkerung verwurzelten Festen.

Eine Zeit besondere Festwägen beim Leonhardiritt in Holzhausen rief Kaplan Spitzl in den Jahren seines Wirkens in Teisendorf (1945 bis 1950) ins Leben.

 - viele dieser Motivwägen rief der damalige Kaplan Spitzl ins Leben. Er verfügte, dass alle Ortsteile der Pfarrei einen Motivwagen stellen mußten Kreuzgruppe - Fahrer Fritzenwenger Johann im Hintergrund das Fallwickl-Anwesen

Kaplan Spitzl beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 © Roha Fotothek Fürmann

Er setzte sich in den Kopf, von all den Ortsteilen rund um Teisendorf nach dem Vorbild der Pferdewallfahrt von Bad Tölz je einen Motivwagen gestalten zu lassen. Teils murrend, jedoch mit viel Eifer folgten die Bewohner dem mit Nachdruck zum Ausdruck gebrachten Aufruf, gestalteten wunderschöne Wägen nach den Vorgaben des Geistlichen und führten diese nicht ohne Stolz und unter der Bewunderung der Zuschauer beim Leonhardiritt mit.weiterlesen »

Sepp Wurm

Slow-Bike: Radfahren mit Genuss

 von Sepp
Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Gabriella Squarra (Kur GmbH Bad Reichenhall) und Nick Schubert (Movelo)

Slow Bike heißt ein neuer 160 Kilometer langer Radweg im Grenzgebiet von Bayern und Salzburg: Die radfahrer-freundlichen Berge Gaisberg, Högl und Buchberg bilden das zentrale Element des Radweges, der nur sanfte Steigungen aufweist und so vor allem Genuss-Radfahrer anspricht. Der neue Slow Bike Radqweg wurde zudem speziell für E-Bikes konzipiert. Entlang der Strecke finden sich neun movelo-Verleih- und acht Ladestationen. Rund 50 Thementafeln informieren über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sowie über kulturgeschichtliche, naturkundliche und geologische Besonderheiten. Am 8. Mai wurde der neue Radweg auf der Zistelalm am Gaisberg bei Salzburg offiziell eröffnet.

Die einheitlich markierte Radstrecke verläuft auf bestehenden Straßen und Radwegen rund um das Salzburger Becken und verbindet die Alpenstädte Bad Reichenhall und Salzburg mit dem bayerischen Rupertiwinkel. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche Beherbergungsbetriebe, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern spezialisiert haben: Zum Teil verfügen die Unterkunftsbetriebe auch über eine Ladestation für E-Bikes. „Wer bislang noch keine Erfahrung mit E-Bikes hat, kann diese ausleihen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie die natürliche Tretbewegung unterstützen. Anstiege auf den Gaisberg, den Högl und den Buchberg werden für alle Radfahrer bewältigbar und bleiben nicht nur gut trainierten Mountainbikern vorbehalten“, so Dr. Winfrid Herbst. „Auch für den Gaisberg selbst sollte es von Vorteil sein, wenn mit den neuen Ladestationen ein ‚risikofreier‘ Ausflug auf die Spitze möglich wird. Das Auto ist nicht mehr nötig, um sich fast ohne Anstrengung und jedenfalls ohne Parkplatznot an der herrlichen Aussicht zu erbauen“. Als Projektpartner wurde das Bad Reichenhaller Unternehmen movelo ins Boot geholt: Die E-Bikes verfügen über eine Reichweite von über hundert Kilometer.weiterlesen »

Ann-Katrin

Lieblingsplätze: der Scheibenkaser

 von Ann-Kathrin
Scheibenkaser

Der Scheibenkaser am Untersberg

Über den Scheibenkaser habe ich schon in vorherigen Arikeln geschrieben. Doch nun stelle ich euch diesen schönen Platz in einem gesonderten Artikel vor. Unter uns: Es ist einer meiner Lieblingsplätze! Was einen Lieblingsplatz ausmacht: schnell zu erreichen, ruhig, tolle Aussicht und sich einfach wohl fühlen! All das wird mir am Scheibenkaser geboten.

Der Scheibenkaser am Untersberg ist lange noch nicht so bekannt wie andere Almhütten, wie die Schärtenalm oder Bind-Alm. Klar, zum Scheibenkaser gibt es keinen Fahrweg und bewirtschaftet wird dieser auch nicht wie die anderen bekannteren Almhütten im Berchtesgadener Talkessel. Der Almbauer des Scheibenkasers führt mühsam im Frühjahr seine Tiere hier hoch. Im Sommer geht es dann weiter zum höher gelegenen Zehnkaser am Untersberg. Im Herbst werden die Tiere wieder zurück zum Scheibenkaser geführt. Wer schon selbst hier unterwegs war, weiß, dass Wege wie der Rosslandersteig oder das Leiterl zum Zehnkaser schmal sind und dort sind dann die imposanten Kühe/Rinder unterwegs. Noch vor langer Zeit wurden auch Almhütten im Landtal bestoßen, hierbei wurde das Vieh über den Landtalsteig hinaufgetrieben. Ein gefährliches Unterfangen, denn damals war der Landtalsteig nicht so gepfelgt wie er heute ist. Doch damals waren die Almbauern darauf angewiesen, da es im Tal nicht genug Futter für ihr Vieh gab.

Wenn ich zum Scheibenkaser aufsteige, dann mache ich dies meist über den Gatterlweg hinauf nach Ettenberg. Da ich kein Auto besitze, nutze ich die Buslinie 840 ab Berchtesgaden Bahnhof in Richtung Salzburg. Bei der Haltestelle Kugelmühle steige ich aus. Gerade wenn man die Wanderung als Rundtour macht lohnt sich die Nutzung des ÖPNV. Über eine Brücke biege ich nach recht ab und folge der Beschilderung “Gatterlweg”. Über diesen sich in Kehren windenden Weg steige ich zügig hinauf nach Ettenberg. Wer sein Tempo hält, gelangt sogar in 30 Minuten an die Wallfahrtskirche Ettenberg.

Wallfahrtskirche Ettenberg

Wallfahrtskirche Ettenberg

Ettenberg ist einfach malerisch! Zerstreut liegen schöne Bauernhöfe, welche im Rücken umgeben vom Untersberg beziehungsweise Berchtesgadener Hochthron sind. Unter der Woche ist es hier unheimlich ruhig. Auch beim Mesnerwirt neben der Kirche. Hier bleibe ich immer kurz stehen und schaue mich um. Von hier kann man schon gut den Scheibenkaser erkennen. Er liegt direkt unter dem Berchtesgadener Hochthron an einer steil abfallenden Wiese.weiterlesen »