St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Geführte Winterwanderung auf die Kneifelspitze

 von Sepp
Die Schneerose: Frühlingsbote

Die Schneerose: Frühlingsbote

In der Veranstaltungsreihe „Schatzkammer Natur – Biodiversität“ lädt die Biosphärenregion Berchtesgadener Land  zu spannenden Vorträgen und Exkursionen in die Berchtesgadener Natur ein. Am 20. Februar 2016 steht eine Winterwanderung zur Schneerosenblüte auf die Kneifelspitze auf dem Programm.

Auf dieser winterlichen Wanderung von der Wallfahrtskirche Maria Gern bis zum Gipfel der aussichtsreichen Kneifelspitze begeben sich die Wanderer auf die Suche nach den Spuren des Lebens im Winter.

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Die Wallfahrtskirche Maria Gern im Winter, dahinter der Watzmann

Für die Pflanzen ist der Winter die Zeit des Rückzugs und der Innerlichkeit. Mit großer Achtsamkeit kann man jedoch die gut versteckten Spuren von Pflanzen und Tieren im Winter entdecken.weiterlesen »

Sepp Wurm

Die beliebtesten Hotels Deutschlands

 von Sepp
Alm- & Wellnesshotel Alpenhof , Schönau am Königssee

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof , Schönau am Königssee

Drei der zehn laut Holiday-Check beliebtesten Hotels in Deutschland sind aus dem südlichen Berchtesgadener Land. Die beiden familiengeführten Hotels Alpenhof und Zechmeisterlehen und die Apartments Ferienparadies Alpenglühn beweisen, dass überlegte kontinuierliche Optimierung der Qualität und der Angebote sowie persönlicher und gleichzeitig professioneller Service vom Gast geschätzt werden.

Die Holiday-Check Awards basieren auf den Bewertungen von Gästen, sind also Ausdruck der enormen Zufriedenheit der Gäste mit ihrem Urlaubsquartier im Berchtesgadener Land. Die Gewinnerhotels werden anhand der folgenden Kriterien ausgewählt:
•    Mindestens 90% Weiterempfehlung
•    Mindestens 5,0 Gesamtbewertung
•    Mindestens 50 Bewertungen in 2015
•    Kein nachweislicher Verstoß gegen den HolidayCheck Code of Conduct in 2015

Wir gratulieren den ausgezeichneten Betrieben ganz herzlich!

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof ****s, Schönau am Königssee

„Beste Erholung und wunderbare Alpenlandschaft“ garantiert das Alm- & Wellnesshotel Alpenhof ****s in Schönau am Königssee. Herr Velte von Holiday Check überreichte Hotelier Stefan Zapletal den Award persönlich.

Hotelier Stefan Zapletal übernimmt den Holiday-Check Award 2016

Hotelier Stefan Zapletal übernimmt den Holiday-Check Award 2016

Eine Weiterempfehlungsrate von 100% und eine Gesamtbewertung von 5,8 (max. 6,0) sprechen für die hervorragende Arbeit von Stefan Zapletal und seinem Team. Herzlichen Glückwunsch!

Wellnesshotel Zechmeisterlehen ****s, Schönau am Königssee

„Vom Frühstück angefangen bis zum Abendessen alles Perfekt. Super tolles Personal, immer freundlich und hilfsbereit. Ein Hotel wo man sich wohlfühlt und der Gast auf nichts verzichten muss.“ schreibt Werner in seiner Bewertung des Wellnesshotels Zechmeisterlehen in Schönau.weiterlesen »

Sepp Wurm

Skitour am Faschingssamstag

 von Sepp
Der Hirschkaser

Der Hirschkaser

Dass der Winter dieses Mal erst  mit Verspätung kam, hat mich bis jetzt nicht gestört. Ganz im Gegenteil: Da ich mir im Herbst eine Schulterverletzung zuzog, die eine Operation erforderte musst ich die letzten Monate ohnehin sehr vorsichtig sein und durfte die Schulter nicht belasten. Statt Skitouren habe ich speziell um Weihnachten herum schöne Wanderungen gemacht, war am Toten Mann, auf der Halsalm und auf dem Wartstein. Doch seit dieser Woche darf ich meine Schulter wieder belasten. Zum Glück hat es Ende der Woche etwas geschneit und so teste ich am Samstag, ob meine Schulter wieder Stöcke bewegen können und ob ich das Skifahren nicht verlernt habe!

Wie jedes Jahr ist das Ziel meiner ersten Skitour der Saison der Hirschkaser. Am Faschingssamstag herrscht wunderschönes Wetter. Und es ist nichts los: Die meisten Ramsauer sind wohl schon unterwegs zum Faschingsumzug. Und so bin ich fast alleine unterwegs als ich durch den wunderschön verschneiten Wald am Hochschwarzeck  aufsteige.

Verschneiter Wald am Hochschwarzeck

Verschneiter Wald am Hochschwarzeck

Im oberen Teil des Skitouren-Aufstiegsweges am Hochschwarzeck gibt der Wald an manchen Stellen den Blick zum gegenüberliegenden Watzmann frei.

Ausblick zum Watzmann

Ausblick zum Watzmann

Das letzte Stück des Aufstiegs erfolgt dann nicht mehr durch den Wald, sondern am Rand der wieder einmal wunderbar präparierten Skipiste des Familienskigebiets Hochschwarzeck.

Aufstieg am Rand der Skipiste

Aufstieg am Rand der Skipiste

Auf der Terrasse des Hirschkasers bin ich kurz nach neun in der Früh noch ganz alleine. weiterlesen »

Sepp Wurm

Bergbauernmilch – Abholung im Winter

 von Sepp
Bergbauernmilchabholung am Hochschwarzeck

Bergbauernmilchabholung am Hochschwarzeck

Die Milchwerke Berchtesgadener Land sind deutschlandweit bekannt für Ihre Bergbauernmilch: Da die Bauernhöfe in den Berchtesgadener Bergen sehr klein sind und zum großen Teil im Nebenerwerb geführt werden und der Viehbestand dementsprechend gering, ist die Milchabholung sehr viel aufwändiger als bei Großbetreiben im Flachland.

Wie aufwändig die Milcherfassung im bergigen Süden des Berchtesgadener Landes ist, seht ihr an diesen Bildern der Milchwerke von einer Milcherfassungstour zwischen Bischofswiesen, Ramsau und Berchtesgaden.

Um 5:45 Uhr beginnt die Tour von Milchfahrer Franz in Schönau am Königssee.

Milcherfassung am frühen Morgen

Milcherfassung am frühen Morgen

Bei 141 Bergbauern holt er täglich die Milch ab, die dann so gegen Mittag in der Molkerei in Piding angeliefert wird.

Milchabholung direkt beim Bauernhof

Milchabholung direkt beim Bauernhof

Milchabholung beim Leyerer in Ramsau

Milchabholung beim Leyerer in Ramsau

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Sepp Wurm

Das Schwarze Alpenschwein kehrt nach Bayern zurück

 von Sepp
Das schwarze Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Das schwarze Alpenschwein © Berghotel Rehlegg

Die Population des Schwarzen Alpenschweine ist auf wenige Tiere reduziert. Doch auf Initiative des Ramsauer Hotelier Hannes Lichtmannegger vom Berghotel Rehlegg und Dr. Peter Loreth von der Biospährenregion Berchtesgadener Land wird das Schwarze Alpenschwein nach über hundert Jahren wieder in Bayern gezüchtet.

Einst waren Schwarze Alpenschweine auf Bergweiden gang und gäbe. Die robusten, freilandtauglichen Tiere fraßen Gräser und Kräuter, trotzten dem harten Klima und lieferten bestes Fleisch. Mit modernen Mastrassen konnte das Alpenschwein jedoch nicht mithalten. Heute ist die Population auf wenige Tiere reduziert. Es wäre akut vom Aussterben bedroht, würden sich engagierte Menschen nicht für seinen Erhalt einsetzen. Der Ramsauer Hotelier Hannes Lichtmannegger ist so einer. Auf seine Initiative wird das Schwarze Alpenschwein nach über hundert Jahren wieder in Bayern gezüchtet.

Berghotel Rehlegg Ramsau

Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau

Aneinandergeschmiegt stehen die drei Ferkel in der Ecke des Stalles, den Franz Kuchlbauer vom Kederbachlehen in der Ramsau dick mit Stroh aufgefüllt hat. Als er eine Kiste mit Salat und Äpfeln einstreut, vergessen die Tiere ihre Schüchternheit. Gierig hauen sie rein. Der kleine Eber wühlt sich mit seiner Schnauze ratzfatz durch die Leckereien. Seine beiden Gefährtinnen lassen sich das saftige Grünzeug genüsslich munden. Klein und struppig schaut das Trio aus. Der Eber und eine Sau sind schwarz, die andere ist gefleckt. Ihre Schlappohren hängen lustig nach vorne und verdecken die Augen.weiterlesen »

Sepp Wurm
Rund um Bad Reichenhall © BR

Rund um Bad Reichenhall © BR

Am Sonntag, den 28. Februar, sendet das Bayerische Fernsehen um 16 Uhr wieder die Sendung weiß blau. Im Mittelpunkt dieser Sendereihe stehen Kulturschaffende in besonderen Orten Bayerns! Und welcher Ort wäre geeigneter für so eine Sendung als die Alpenstadt Bad Reichenhall, wo urbanes Flair auf die schroffe Bergwelt der Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen trifft.

Moderatorin Annett Segerer begibt sich auf die Spuren der Alpenstadt und fährt erstmal hoch hinauf: Mit der Predigtstuhlbahn geht es auf den Reichenhaller Hausberg. Hier oben steht das Berghotel Predigtstuhl. Das Hotel war bei seiner Eröffnung 1928 das erste in Deutschland mit Telefon in jedem Zimmer. Marga Posch und ihre Familie haben dem Traditionshaus auf dem Berg neues Leben eingehaucht.

Marga Posch und Annett Segerer im Bergrestaurant Predigtstuhl © BR

Marga Posch und Annett Segerer im Bergrestaurant Predigtstuhl © BR

Eine edle Küche und das luxuriöse Ambiente der zwanziger Jahre bilden im Bergrestaurant Predigtstuhl einen markanten Gegenpol zur wenige Minuten entfernten Almhütte in der Schlegelmulde.

Wieder im Tal erkundet weiß blau das architektonische Erbe der Alpenstadt. Friedrich von Gärtner, der legendäre Architekt, der mit seinen klassizistischen Bauten München von einem Provinznest zu Metropole formte, hat auch in Bad Reichenhall Spuren hinterlassen: 1838 wurde nach Plänen Gärtners die Alte Saline gebaut!weiterlesen »

Splitter von der Rennrodel-WM 2016

 von Sarita BGLT
Wenn der Sohn ein weiteres Mal Gold holt, dann jubelt Papa und Bundestrainer Norbert Loch auch einmal in der Berchtesgadener Tracht. (Foto: dpa)

Wenn der Sohn ein weiteres Mal Gold holt, dann jubelt Papa und Bundestrainer Norbert Loch auch einmal in der Berchtesgadener Tracht. (Foto: dpa)

120 Athleten aus 23 Nationen und vier Kontinenten, darunter die Exoten Taiwan und Australien, waren bei der WM am Start. Die VIP-Lounge der Deutsche Post Eisarena empfing an allen drei Tagen insgesamt 2.380 geladene Gäste. Unter anderen trafen sich hier: Joachim Herrmann (Bayerischer Innenminister), Georg Grabner (Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land), Dr. Thomas Bach (IOC Präsident), Josef Fendt (FIL-Präsident), Andreas Trautvetter (BSD-Präsident), Wilfried Stork (BSDPräsidiumsmitglied), Prof. Dr. Mario Theissen (ehemaliger Motorsportdirektor von BMW),  Heike Größwang (Generalsekretärindes Internationalen Bobsportverbandes IBSF), Nicole Resch (Generalsekretärin IBU), Robert Kopp (Polizeipräsident Oberbayern Süd), Hubertus Andrä (Polizeipräsident München), Robert Heimberger (Präsident des Bayerischen LKA), Thomas Leuthardt (Leiter Bundespolizeisportschule Bad Endorf), Alfons Aigner (Bundesakademie Lübeck), Johann Berger (Brigadegeneral a.D.), Helmut Weinbuch (ehemaliger Generalsekretär DSV), Fritz Fischer (Olympiasieger  Biathlon), Hannes Rasp (BürgermeisterSchönau am Königssee), Stefan Kurz (ehemaliger Bürgermeister Schönau am Königssee).

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Deutsche Rodler »dahoam« nicht zu stoppen

 von Sarita BGLT
Goldenes Quartett (v.l.): Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Arlt und Tobias Wendl bejubeln am Königssee ihre Titel.

Goldenes Quartett (v.l.): Felix Loch, Natalie Geisenberger, Tobias Arlt und Tobias Wendl bejubeln am Königssee ihre Titel. Foto dpa

Dank der goldenen Generation um Olympiasieger Felix Loch bleiben die deutschen Rennrodler international eine Macht. Bei der Heim-WM am Königssee sicherten sich Loch, Natalie Geisenberger und Wendl/Arlt sechs von sieben möglichen Goldmedaillen. Loch rundete das perfekte Wochenende aus deutscher Sicht am Sonntagnachmittag mit dem fünften WM-Titel seiner Karriere im Einsitzer ab. »Es ist einfach nur Hammer. Hier zu Hause vor dem Publikum, es ist so geil«, sagte der strahlende Sieger. Bereits am Samstag waren Olympiasiegerin Geisenberger bei den Frauen und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt auf ihrer Heimbahn zu ungefährdeten Erfolgen und ihrem jeweils dritten WM-Sieg nacheinander gefahren. »Wir sind überwältigt. Uns fehlen die Worte. Vor diesem Publikum hier in unserer Heimat den Titel zu holen ist einfach sensationell. Vielen Dank an die Bahnarbeiter, die heute wieder einen tollen Job gemacht haben«, so Tobias Wendl. Der Bayern-Express distanzierte mit zweimal Laufbestzeit und phänomenalem  Bahnrekord im ersten Durchgang  das zweite deutsche Top- Duo Toni Eggert/Sascha Beneckenmit 0.611 Sekunden Vorsprung auf den Silberrang. Die Thüringer landeten bei Weltmeisterschaften damit bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2013 auf dem zweiten Platz.

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Ann-Katrin

Unverspurtes Glück

 von Ann-Kathrin
Blick zum Schottmahlhorn

Blick zum Schottmahlhorn

Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder purer Sonnenschein!  Was wäre denn ein Winter ohne Sonne? Da brächte all das Weiß nichts, er wäre trist! Die Sonne ist mein Lebenselixir und somit auch mein Motor, der mich in die Berge treibt. Bei bestem Wetter und einigem Neuschnee geht es von Ramsau Wimbachbrücke heute in Schneeschuhen zur Wimbachgrieshütte.

Vorbei am Wimbachlehen geht es nun in Richtung Wimbachschloss. Ich starte am späten Vormittag. Mir wurde schon prophezeit, dass ich hier hinten im Wimbachgries ganz alleine sein werde. Perfekt! Genau das brauche ich. Doch schon hinter mir bemerke ich zwei Rentnerpaare, die mich gerade beim anschnallen meiner Schneeschuhe begutachen. Schnell weg! Das kann ich gar nicht gebrauchen – ich will meine Ruhe. Also Highspeed an und die Powder-Gaudi beginnt. Der Weg durch das Wimbachgries ist gerade wenn er durchweg gespurt ist die reinste Genuss-Schneeschuhtour. Leider war heute nur bis zum Wimbachschloss gespurt und so lag es an mir, meine Kondition auszupacken und selbst alles zu spuren.

Palfenhörner voraus

Palfenhörner voraus

große Berge - kleine Ann-Kathrin

große Berge – kleine Ann-Kathrin

Zuerst bleibt man auf dem Sommerweg der durch den Wald führt. Erst wenn man an eine Kreuzung gelangt, die nach rechts abzeigt Richtung Wimbachgrieshütte, so geht man im Winter nach links direkt in den Schuttstrom. In der Hoffnung endlich ordentlich Sonne zu tanken und vor allem auch Wärme – werde ich mit starken Winböen begrüßt. Der Wind schlägt mir nur so in Gesicht. Schnell die Sonnenbrille auf, denn sonst bekäme ich wohl kaum meine Augen auf. Auch eine Mütze und dicke Handschuhe müssen übergestreift werden. Wind und Kälte machen aus dem Genuss auf einmal eine Tortour, es ist nun vorbei mit dem Genuss. Schade!weiterlesen »