St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Rund um die Reiter Alm

 von Sepp
Mit dem E-Bike über den Steg

Mit dem E-Bike rund um die Reiter Alm

Mit dem E-Mountainbike einmal rund um die Reiter Alm

Die Reiter Alm steht immer etwas im Schatten ihrer Nachbarn Hochkalter und Watzmann, dabei hat das mächtige Gebirgsmassiv für Bergsteiger und Wanderer viel zu bieten. Und auch Radlfahrer kommen hier auf Ihre Kosten: Zwar ist das Hochplateau des Gebirges nur zu Fuß zu erreichen, doch rund um die Reiter Alm führt eine der beliebtesten Mountainbike-Touren im Berchtesgadener Land. Ich bin die Strecke am Sonntag gefahren.

Von Ramsau aus fahre ich mit dem Radl über den Taubensee zum Wachterl. Noch bevor ich das gleichnamige Wirtshaus erreiche, biege ich nach links ab und fahre hinunter zur Schwarzbachalm.

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Kühe sind zurzeit keine auf der Alm, die Schwarzbach ist eine Niederalm. Die Tiere weiden im Sommer auf den Hochalmen im Lattengebirge, Moosen- und Anthauptenalm sowie auf der Kallbrunn- und Bindalm. Zu sehen gibt es dennoch einiges hier unten. Zum Beispiel das Schwarzbachloch, das in wenigen Minuten zu Fuß erreicht ist.

Hier geht's zum Schwarzbachloch

Hier geht’s zum Schwarzbachloch

Blick hinauf zur Reiter Alm

Blick hinauf zur Reiter Alm

Die Quellhöhle des Schwarzbaches entwässert die Reiter Alm. Die Wassermassen sammeln sich in den Höhlen des Gebirges und treten dann hier unten aus.

Das Schwarzbachloch

Das Schwarzbachloch

Nach den Regenfällen der vergangenen Wochen ist das heute ein gewaltiges Spektakel, das Wasser schießt in großen Massen aus dem Berg heraus.weiterlesen »

Sepp Wurm
Thumsee brennt © BRK BGL

Thumsee brennt © BRK BGL

Thumsee brennt – Das Konzert Highlight in der Alpenstadt Bad Reichenhall

Es ist das musikalische Highlight in der Alpenstadt Bad Reichenhall: Thumsee brennt! Nachdem das Open-Air der Bad Reichenhaller Philharmonie, wegen des Wetters um eine Woche verschoben wurde, war es am vergangenen Samstagabend soweit: Zum 15. Mal fand das Sommernachtskonzert unter freiem Himmel am Thumsee statt.

Zwar waren Gewitter angekündigt, doch je später der Abend wurde, umso schöner wurde auch das Wetter. Etwa 5000 Menschen versammelten sich auf der Madlbauerwiese an der Nordseite des Sees, wo die Philharmonie ihre Bühne aufgebaut hat.

Thumsee brennt auf der Madlbauerwiese © BRK BGL

Thumsee brennt auf der Madlbauerwiese © BRK BGL

Mit dem Einbruch der Dämmerung feuerte die Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung von Christian Simonis dann ein musikalisches Feuerwerk ab. Die Musik und das Traumwetter veranlassten einige der begeisterten Zuschauer zu einem spontanen Tanz auf der Wiese. Nach dem musikalischen Feuerwerk brannten die Pyrotechniker dann das tatsächliche Feuerwerk über dem Thumsee ab.

Das Feuerwerk bei "Thumsee brennt" 2017 © BRK BGL

Das Feuerwerk bei „Thumsee brennt“ 2017 © BRK BGL

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Sepp Wurm
Auf geht's zu 500 jahre Salzbergwerk Berchtesgaden mit den Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl

Auf geht’s zu 500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden mit den Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl

Am Sonntag, den 20. August 2017 um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Am 16. Juni hat das Bayerische Fernsehen im Kurgarten Berchtesgaden die Sendung „Auf geht’s zu 500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden“ aufgezeichnet: Salz, das weiße Gold, steht im Mittelpunkt der aktuellen Folge der informativen Unterhaltungs-Show „Auf geht’s“ des Bayerischen Fernsehens. Die Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl präsentieren auf der Open-Air-Bühne im Kurgarten Berchtesgaden nicht nur das Salzbergwerk, sondern auch den Nationalpark Berchtesgaden mit seinen artgeschützten Tieren und Pflanzen, und traditionelles Handwerk , Brauchtum und Trachten.

In der 90-minütigen Sendung werden die Zuschauer Wissenswertes aus der Geschichte und Entwicklung des Salzbergwerks und Berchtesgadens hören und sehen.

Vorführung der Salzsieder

Vorführung der Salzsieder

Handwerk, Brauchtum und Traditionen des Berchtesgadener Landes werden auf der Bühne im Kurgarten Berchtesgaden präsentiert, wie zum Beispiel die Spanschachtelherstellung und Bemalung, die der amtierende Zunftmeister zeigt. Die hohe Schule der Holzschnitzerei ist ebenso ein Thema, wie das Destillieren des weltbekannten Funtensee-Enzians von Lukas Schöbinger, dem neuen Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl.

Lukas Schöbinger, der neue Bergbrenner

Lukas Schöbinger, der neue Bergbrenner

Auch die Arbeit der 14 Ranger im Nationalpark, die die Aufforstung des Bergmischwaldes ins Visier genommen haben sowie die Überwachung der Steinadler werden in der Sendung vorgestellt.weiterlesen »

Sepp Wurm

Sommer in der Watzmann Therme

 von Sepp
Watzmann Therme: Abkühlung an heißen Tagen

Watzmann Therme: Abkühlung an heißen Tagen

Hitze-Ticket: 9:45 Uhr, 20°? Die Preise schmelzen…

Der Hochsommer steht vor der Tür! Und damit auch die richtig heißen Tage des Jahres. Für Abkühlung an den heißen Tagen sorgt die Watzmann Therme in Berchtesgaden: Wenn die Wetterstation der Watzmann Therme im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. August um 9:45 Uhr am Morgen bereits eine Temperatur von über 20° C misst, bezahlt Ihr für eine Tageskarte nur den Preis einer 2-Stunden Karte! Auf einer Wasserfläche von 900 m² ist Erfrischung garantiert!

Zeugnis dabei, Eitritt frei!

Während der Hochsommer gerade erst beginnt, endet das Schuljahr bald. Und auch für Schüler hat sich die Berchtesgadener Therme ein besonderes Angebot ausgedacht: Jeder bayerische Schüler, der im Aktionszeitraum vom 28. bis zum 30. Juli 2017 an der Kasse sein Zeugnis zeigt, bekommt einen freien Tageseintritt in die Watzmann Therme.weiterlesen »

Die Bootswerften Königssee am Morgen

Die Bootswerften Königssee am Morgen

Mit einem Umfang von 20 Kilometern und einer Fläche von 5,22 km² ist er nicht der größte, jedoch definitiv einer der schönsten Seen Deutschlands: Der Königssee.

Ganz verschwommen existierten in meinem Kopf die Bilder eines Sees, dessen Ufer am Seegelände bereits in Kindheitstagen große Wirkung auf mich erzielte. Als ich im Jahre 2015 nach Schönau reiste um die Beendigung meines Studiums zu zelebrieren, wurden die surrealen Kindheitsimpressionen aufgefrischt und um neue, tiefgehende Gefühle erweitert: Meine Zugeneigtheit zum Königssee.

Ummantelt von hohen und steilen Felswänden liegt er da, am Fuße des Watzmannes und inmitten des Nationalpark Berchtesgaden. Sein Wasser ist aufgrund von, im Wasser aufgelöstem Kalkgestein grün, bzw. türkisfarbend und mit einer maximalen Tiefe von 190 Metern ist er der tiefste See Deutschlands.

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Auf dem Königssee: Mittig zu sehen die Schönfeldspitze

Der Ursprung des Sees liegt historisch gesehen weit zurück – ein Exkurs in die letzte Eiszeit ist von Nöten um die Entstehung festhalten zu können. Gebildet aus einem Gletscher des Steinernen Meeres und einer damals bestehenden Endmorände im Ort Schönau ergab sich die Bildung des heutigen Königssees – der seinen Namen vermutlich dank des Vornamens ,,Kuno“ trägt. Solchen trugen im Zuge der Fürstprobstei Berchtesgaden einige bedeutende Persönlichkeiten.weiterlesen »

Rosi Fürmann

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes mit Jedermann (Tobias Moretti)  und seiner Buhlschaft (Stefanie Reinsperger)

„Jedermann – Das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“
die Salzburger Festspiele

Wie hat sich das „Bild“ der Bühne für das Schauspiel „Jedermann – das Spiel um das Sterben des Reichen Mannes“ zu den alljährlichen Festspielen im Salzburger Festspielsommer in Laufe der Jahre verändert! Geblieben und bleiben wird aber für die nächsten Jahre und Jahrzente die „Wahrheit“ dieses Spiels.
Der Lebemann „Jedermann“ fröhnt den sich ihm als reichen Mann zustehenden Lustbarkeiten – ob die Köstlichkeiten, die ihm der Koch bereitet, oder die Köstlichkeiten, die er durch seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft – erfährt. Hartherzig schaut er nur auf sein „Eigen“, hört nicht die mahnenden Worte seiner „Frau Mutter“. Jählings jedoch tritt der Tod an ihn heran, ihn zu holen. Er versucht in seiner Naivität, jemanden zu überreden, diesen letzten Schritt mit ihm zu gehen. Jeder jedoch versagt ihm diesen Dienst! Weder seine jugendliche Liebe, die Buhlschaft oder der Gute Gesell, der ihm treue Gefolgschaft geschworen hatte, noch die Vettern und Freunde, die von ihm und durch ihn in Saus und Braus lebten. Letztendlich begleiten Jedermann auf seinem letzten Weg nur die „Guten Werke“, nachdem der Teufel den ihm so sicher scheinenden Jedermann nach einem zähen Kampf verliert.

2017 – „Jedermann“ das Spiel um das Sterben des reichen Mannes, das Eröffnungsschauspiel der Salzburger Festspiele auf den Stufen des Domes

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Sepp Wurm
Übergabe der Geschenke (von links: Oberstleutnant Michael Bender (Kommandeur GebJgBtl 232), Sophie Renoth & Wolfgang Spiesberger (Alpen Küche), Franz Halmich (Bürgermeister der Gemeinde Marktschellenberg), Hauptmann Thomas Dentler (Stellvertretender Kompaniechef der 3. Kompanie), Stabsfeldwebel a. D. Gerd Schelble (Gebirgsjägerkameradschaft 232), Oberstabsfeldwebel Manfred Müller (Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie) (Foto: Gebirgsjägerbataillon 232

Übergabe der Geschenke (von links: Oberstleutnant Michael Bender (Kommandeur GebJgBtl 232), Sophie Renoth & Wolfgang Spiesberger (Alpen Küche), Franz Halmich (Bürgermeister der Gemeinde Marktschellenberg), Hauptmann Thomas Dentler (Stellvertretender Kompaniechef der 3. Kompanie), Stabsfeldwebel a. D. Gerd Schelble (Gebirgsjägerkameradschaft 232), Oberstabsfeldwebel Manfred Müller (Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie) (Foto: Gebirgsjägerbataillon 232)

Über ein Stück Heimat können sich die Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 freuen, die sich derzeit im Irak-Einsatz befinden.

Um ihnen ein kleines Stück Heimat in das über 3700 Kilometer entfernte Erbil zu bringen, schickte ihnen die Gemeinde Marktschellenberg zusammen mit Gewerbetreibenden aus dem Berchtesgadener Land und der Gebirgsjägerkameradschaft 232 e.V. Päckchen mit kleinen Überraschungen. Dabei sind unter anderem Watzmann-Pralinen von Spiesbergers Alpenküche im Haus der Berge und verschiedene Arten Wurst enthalten. In mehreren Schichten verpackt, machen sich die Pakete diese Woche auf die Reise nach Erbil. Weiterhin schickt die Patengemeinde der 3. Kompanie ein Ortsschild von Marktschellenberg in den Einsatz.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Kult-Klassik-Open-Air „Der Thumsee brennt!“

 von Fred
Der Thumsee brennt 2017

Der Thumsee brennt 2017

DER Sommer – Spritzer für die Ohren

Die Alpen haben viele Gipfel, aber nur einen Höhepunkt. Wenn am 22. Juli wie jedes Jahr ab 20:00 Uhr der Thumsee „brennt“, ist Genuss für alle Sinne garantiert: Rund um die Bad Reichenhaller Philharmonie verdichten sich Schmankerl für Auge, Ohr, Leib und Seele zu einen ganz besonderem Sommerfest. Auf den weiten Wiesen oberhalb, des in der untergehenden Sonne glitzernden Thumsee’s, mit Blick über die Open-Air-Bühne bis zum Predigtstuhl, umrahmt von schroffen Felsen und bewaldeten Gipfeln treffen sich seit über zehn Jahren die Fans von Bayerns wohl traumhaftester Freilichtbühne. Wie ein griechisches Theater thront die Madlbauerwiese in der Mitte dieser Traumlandschaft, die jeden Sommer zum Konzertsaal wird.

Der Thumsee brennt! ist ein Muss nicht nur für Klassik-Liebhaber, sondern für alle, welche die einzigartige Verbindung von Natur, Musikgenuss, Feiern und Genießen zu schätzen wissen. Schwungvolle Rhythmen, heiter-entspannte Melodien und im besten Sinn „klassische“ Ohrwürmer zum Mit-Swingen garantiert die Bad Reichenhaller Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Christian Simonis. Was als Bereicherung des ohnehin schon reichen musikalischen Sommerangebots gedacht war, hat sich längst zu einem Erlebnis für jedes Alter entwickelt.weiterlesen »

Isabel

Die Schellenberger Eishöhle

 von Isabel
Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Coole Erlebnisse am Untersberg – unterwegs zu Deutschlands größter Eishöhle

Heiße Temperaturen – eine Tour mit einer ganz besonderen Abkühlung ist die Wanderung zur Schellenberger Eishöhle auf 1570 Metern Höhe an den Südwandabstürzen des Untersbergs. Er gehört zu den Massiven mit den größten Höhlenvorkommen, unter anderem die Riesending-Schachthöhle, die 2014 mit einer spektakulären Rettungsaktion Schlagzeilen machte.

Das Wetter ist stabil gemeldet, und so entschlossen wir uns vergangenen Sonntag, über die Toni Lenz Hütte bis zur Eishöhle zu gehen. Der Wanderparkplatz gleich hinter Marktschellenberg in Richtung Salzburg ist schon um 7 Uhr morgens gut gefüllt.Alternativ kann man den RVO Bus Linie 840 nehmen, die Haltestelle liegt gleich am Einstieg zum Wanderwegs. Gut orientieren kann man sich am alten Zollturm, ein Relikt der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der ehemaligen Fürstprobstei Berchtesgaden. Der Weg bis zur Toni-Lenz Hütte ist mit 3,5 Stunden angegeben, und mit 970 Höhenmetern nicht zu unterschätzen.

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Die erste Stunde Aufstieg führt über einen Forstweg durch dichten Wald, bevor dieser in einen schönen Steig in lichterem Wald übergeht. Hier hat man auch immer wieder tolle Ausblicke, und auch die Hütte blitzt ein erstes Mal durch die Blätter zu uns durch. Sieht zwar ganz nah aus, dauert aber noch mindesten eine Stunde.

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Besonders schön wird der Weg dann im oberen Teil, wenn es durch Latschen- und Almrauschfelder geht. Sogar einen Türkenbund entdecken wir am Wegesrand.

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Nach etwa 2,5 Stunden erreichen wir die Toni Lenz Hütte und beschließen, erstmal eine kleine Pause einzulegen und uns bei einer Brotzeit aufzuwärmen – mittlerweile ist der Himmel leider ganz zugezogen – bevor wir die restlichen 20 Minuten zur Eishöhle aufsteigen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf

Laufener Landweizen für das Wieninger Bier aus Teisendorf im Rupetiwinkel

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen.

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger von der gleichnamigen Heimatbrauerei aus Teisendorf kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“weiterlesen »

Der Weg zurück zum Hundstodgatterl; links zu sehen der Hundstod

Das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands sowie dem Ausland an. Die atemberaubende Vielfalt sowie die Kombination aus Bergen, Seen, Almen und geschützter Natur bietet auch den Einheimischen die attraktive Möglichkeit, den Urlaub in ,,der Heimat“ zu verbringen.

So gestaltete auch ich meinen Urlaub mit etlichen, lang ersehnten Trailrunningtouren im Raum Berchtesgaden. Eine davon sollte der Einblick in das Steinerne Meer mit Besuch des Ingolstädter Hauses bilden.

Nach frühem Aufbrechen eines heißen Samstages liefen mein Partner und ich von der Wimbachbrücke in Ramsau los. Vorbei an der Wimbachklamm ging es zunächst in Richtung Wimbachschloss – welches durch ein moderates Lauftempo nach dreizig Minuten erreicht werden konnte.

Die Sicht war bereits so klar, dass wir während des ,,Warmlaufens“ die uns umliegenden Berge bestaunen konnten. Das Wimbachtal löst mit seiner bloßen Existenz immer wieder Faszination auf mich aus: So fühlt man sich im Hochsommer teilweise wie im death valley. Rechts das Watzmann- ; links von uns das Hochkaltermassiv. Vor uns liegend der Loferer Seilergraben. Die Wegbeschaffenheit: Steinig. Optimale Voraussetzungen für einen landschaftlich hochkarätigen Trailrun!

Nach circa einer Stunde erreichen wir die Wimbachgrieshütte – wo wir bereits unsere Trinkbehältnisse auffüllen. Früh morgens stoßen wir hier auf Übernachtungsgäste, die sich mit einem Frühstücksbuffet für ihren weiteren Auf- bzw. Abstieg auf der Terrasse stärken. Es herrscht eine ruhige, dennoch ausgelassene Stimmung und die, teils verschlafenen Gesichter erwecken durch den nun einsetzenden Sonneneinbruch im Gries zu neuer Frische.

Nach kurzer Pause laufen wir weiter in Richtung Trischübelpass. Der Weg wird nun vertikaler und so müssen wir auch unsere Schnelligkeit an die Gegebenheiten des Weges anpassen. Unterhalb des Passes genießen wir den weitläufigen Einblick ins Wimbachgries. Ein Schmankerl für jeden Naturliebhaber!

Blick ins Wimbachtal

Beim Trischübel angekommen entdecken wir die ersten Gämse, die bereits munter durch die Natur streifen und sich von uns scheinbar so gar nicht beirren lassen wollen. Interessiert sehen sie uns an und entscheiden sich letztlich, einen anderen Weg einzuschlagen.weiterlesen »