Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Dreharbeiten Lena Lorenz mit Fred Stillkraut, Patricia Aulitzky und Jens Atzorn

Dreharbeiten Lena Lorenz mit Fred Stillkraut, Patricia Aulitzky und Jens Atzorn

Auch ohne den 1. Preis hat das Berchtesgadener Land gewonnen. Wenn auch nicht den Titel „Drehort des Jahres 2017“, den die Bayern Tourismus Marketing gemeinsam mit dem FilmFernsehFonds Bayern zum dritten Mal ausgelobt hatte. Dafür aber wiederholt positive Rückmeldungen der zahlreichen Filmschaffenden, die im vergangenen Jahr zwischen Watzmann und Abtsdorfer See Locations recherchiert, Szenen inszeniert und bewegte Bilder mit laufender Kamera festgehalten hatten.

Über 80 Drehorte waren von Filmschaffenden vorgeschlagen worden, letztendlich waren neben Regensburg, der frisch gekürten Siegerin, nur der Markt Frontenhausen und das Berchtesgadener Land für den Preis nominiert. Und das hat seinen Grund. Mehr als 20 Filmteams hat Karin Mergner von der Berchtesgadener Land Tourismus allein im vergangenen Jahr betreut. „Neben einer zuverlässigen, flexiblen und persönlichen Unterstützung während der Dreharbeiten selbst ist es vor allem die Vorbereitung, die oft sehr zeitaufwändig ist. Denn sowohl die sehr genauen Vorstellungen der Regisseure als auch die Zugänglichkeit der Locations oder rechtliche Hürden müssen berücksichtigt werden. Außerdem ist die logistische Planung für Teams mit mehreren LKWs und Hängern oft extrem kniffelig“, erklärt Mergner. Eine Arbeit, die nicht immer zum direkten Erfolg führt. Oft aber werden wertvolle Kontakte geknüpft, die sich bei späteren Projekten bezahlt machen. Auch sogenannte Softfacts sind entscheidend, um dauerhaft zu überzeugen. So sollten sich alle Filmschaffenden, von den Schauspielern über die Kameraleute bis hin zur Cateringcrew, wie zuhause fühlen, denn schließlich müssten diese meist viel Zeit an unterschiedlichsten Drehorten verbringen.

Die neu eingerichtete Serviceseite www.berchtesgadener-land.com/filmregion bietet seit Kurzem Filmschaffenden eine besonderen Service: Hier finden sich schnell mögliche Kulissen, wie idyllische Bergwiesen, urige Bauernhöfe, herrschaftliche Anwesen oder Panoramastraßen. Ebenso rasch sind Kontaktadressen und Formulare für Drehgenehmigungen sowie mögliche Experten vor Ort abrufbar. Alles was die oft äußerst anspruchsvolle Logistik der Unterbringung der Filmcrews betrifft, leistet der Reiseservice der Berchtesgadener Land Tourismus. Monika Schnöll, die unter anderem Hotelzimmer und Ferienwohnungen für das gesamte Lena-Lorenz-Team organisierte, spricht für 2017 von einem Umsatz von ca. 400.000€ allein für deren Übernachtungen. Zahlen der Bayern Tourisms belegen Tagesausgaben vor Ort von 150€ für jeden einzelnen Mitarbeiter. Damit sind Filprojekte nicht nur aus dem Blickwinkel eines erfolgreichen und überzeugenden Marketings zu betrachten, sondern auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. „Natürlich hätten wir uns sehr über die offizielle Auszeichnung gefreut.“ Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus, ist sich aber sicher, dass die Region den erreichten Spitzenplatz unter den Filmregionen Bayerns behaupten wird und so weiterhin beste Werbung für Berchtesgaden und Bad Reichenhall auf TV-Bildschirmen und Kinoleinwänden aufscheinen wird. weiterlesen

TV-Tipp: 100 Jahre Huberbuam

 von Sepp

Am Montag den 11. Dezember kommt auf ServusTV um (20 Uhr in Österreich und 21.15 in Deutschland) unser Film "100 Jahre Huberbuam- Bluat is dicker wia Wossa"! Es ist aus meiner Sicht der bisher feinfühligste Film über uns Brüder. Ich hoffe euch gefällt der Film!
Eure Huberbuam adidas TERREX Timeline Production

Posted by Huberbuam on Samstag, 9. Dezember 2017

Die Berchtesgadener Kletterlegenden feiern Geburtstag

100 Jahre ist ein stolzes Jubiläum. Da die Huberbuam ihr Bergsteiger-Karriere zum großen Teil gemeinsam machten, teilen Sich Thomas und Alexander auch dieses Jubiläum: Thomas wurde vor kurzem 51 Jahre alt, Alexander wird Ende Dezember 49. Gemeinsam haben die beiden Brüder aus Berchtesgaden Alpingeschichte geschrieben. Zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde in den schwierigsten Routen der Welt, Expeditionen in die entlegensten Gegenden und spektakuläre Gipfelsiege. Die Huberbuam sind lebende Legenden der Bergsportszene.

Einem größerem Publikum wurde die Marke Huberbuam mit der Dokumentation Am Limit von Pepe Danquart bekannt. In diesem Film versuchen die beiden die 1000 Meter hohe Route The Nose am El Capitan im Yosemite Valley in neuer Rekordzeit zu durchkelttern. Der vielfach prämierte Film zeigt eindringlich, wie knapp Erfolg und Scheitern im Bergsport beieinanderliegen.

ServusTV widmet den Huberbuam am Montag, den 11. Dezember einen Themenabend. Um 21:15 Uhr sendet ServusTV Deutschland die Dokumentation „Bluat is dicker ois Wossa“, anschließend sind die beiden zu Gast bei Talk & Sport aus dem Hangar 7.

ServusTV Österreich sendet das Ganze schon eine Stunde früher!

Ois Guade, Euer Sepp

Waldi

Hohen Rossfelder-Winterzauber

 von Waldi

Hurra, der erste Schnee ist da und schon schnallte ich mir meine Skier und die Füsse und wanderte über die „Hochbahn“ zur Königsbachalm, weiter zur Priesbergalm. Alles war herrlich verschneit und der Schnee glitzerte mit tausend Kristallen,einfach schön.

Über die Hohen Rossfelder gingen wir ganz hinauf zum Felsen. Oben war sogar ein bischen Sonne und wir konnten eine kleine gemütliche Rast machen,ohne zu erfrieren. Der Ausblick war einfach bezaubern, alles tief verschneit, so wie man sich  Dezembertage immer vorgestellt hat.

Dann gings hinein ins Vergnügen. Unverspurtes Gelände mit herrlichem Pulverschnee lies uns Glücksgefühle aufkommen. Sogar die  Hochbahn war sehr gut zu befahren,so daß wir fast bis zum Auto beim Parkplatz fahren konnten.

Ein wunderschöner Winterauftakt, Ski Heil Waldi

Rosi Fürmann

Der Christbaum auf dem Dorfplatz von Anger mit dem Hochstaufen im Hintergrund, König Ludwig nannte dieses Dorf: „Das schönste Dorf im meinem Königreiche“

21 Jahre Angerer Christkindlmarkt: Eine Erfolgsgeschichte

weihnachtlich erleuchteter Dorfplatz in Anger mit Mariensäule

21 Jahre stehen sie nun schon auf dem Anger – wie der Dorfplatz von Anger sich nennt – die Buden des kleinen, feinen Christkindlmarktes und ziehen in ihrem anheimelnden Ambiente Besucher an aus Nah und Fern. Als eine „Erfolgsgeschichte“ kann man den Christkindlmarkt bezeichnen, der von Anfang an sich bis heute ungebrochener Beliebtheit erfreut.

Der Christkindlmarkt auf dem Dorfplatz von Anger mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im Hintergrund

Krippenspiel, Bio-Schlehengrühwein, Lebende Krippe, Adventssingen, Weihnachtsgewinnspiel, Bläser der heimische Muskkapelle und vieles mehr verspricht der Markt den Besuchern.

In einem Rund stehen die Buden mit allerlei kulinarischem, landwirtschaftlichen Produkten und Brotzeitstandl, mit vielerlei aus Bienenwachs und Bienenhonig, Keramik für Dekoration und Gebrauch, Selbstgebasteltes, Vogelhäuser, Krippen und -Figuren, Schaf-Felle, Gehäkeltes…weiterlesen

Berchtesgadener Bergbauernmilch in Berlin

 von Sepp
Plakat der Bergbauernmilch an der Mercedes Benz Arena in Berlin

Plakat der Bergbauernmilch an der Mercedes Benz Arena in Berlin

 Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Bis zum 31. Dezember schmückt ein 400m² großes Riesenplakat der Bergbauernmilch die Mercedes Benz Arena in Berlin und bringt damit ein bisschen alpines Flair in unsere Hauptstadt.
Das Plakat zeigt den winterlichen Perlerkaser auf der oberen Ahornalm stimmungsvoll beleuchtet.

400m² groß ist das Plakat der Bergbauernmilch in Berlin

400m² groß ist das Plakat der Bergbauernmilch in Berlin

Das riesige Banner verbreitet aber nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern bietet für alle Passanten auch die Möglichkeit, einen Traumurlaub in Berchtesgaden zu gewinnen. Dazu müsst Ihr ein Selfie von Euch mit dem Plakat im Hintergrund machen und das Bild dann auf die Gewinnspielseite www.milch-lächeln.de hochladen.

Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Schenk der Bergbauernmilch dein Lächeln und gewinne einen Traumurlaub

Zu gewinnen gibt es vier Mal einen Traumurlaub in Berchtesgaden: Die glücklichen Gewinner verbringen eine Woche in den urigen Alm-Chalets des Ettlerlehens in Ramsau. Die Chalets verfügen über 2 Doppelschlafzimmer und ein weiteres Schlafzimmer mit getrennten Betten, Ihr könnt also eure Familie oder Freunde mitnehmen!weiterlesen

Große Ehre für eine kleine Schaukel

 von Sepp
Die Hutschn an der Marxenhöhe

Die Hutschn an der Marxenhöhe

Die Hutschn-Macher aus Bischofswiesen wurden für den renommierten German Brand Award 2018 nominiert.

Ein kleiner Brief sorgte am Wochenende für große Freude in der Hutschnwerkstatt in Bischofswiesen. Da stand zu lesen, dass die Hutschnbauer und Ihre handgefertigten Schaukeln von den unabhängigen Gremien des Rat für Formgebung und des German Brand Institute aus Frankfurt für einen der begehrtesten Markenpreise nominiert wurden. Ein hochkarätiges Experten-Gremium aus Wirtschaft und Wissenschaft hatte entschieden, die Schaukelbauer zu nominieren. Allein die Nominierung dieses Expertenrates bedeutet eine exzellente Auszeichnung.

Hutschn: Die wahrscheinlich schönste Schaukel der Welt

Hutschn: Die wahrscheinlich schönste Schaukel der Welt

Mit seinen weltweit anerkannten Awards zeichnet der Rat für Formgebung regelmäßig die Besten ihrer Disziplin aus. Er entdeckt, prämiert und fördert hochkarätige Gestaltung – sei es Produktdesign, Architektur, Kommunikationsdesign oder Markenführung. Der Rat für Formgebung gehört zu den international führenden Kompetenzzentren für Design. Initiiert vom deutschen Bundesrat, gestiftet von der deutschen Industrie unterstützt er seit über 60 Jahren Unternehmen bei ihrer Marken- und Designentwicklung und stärkt deutsches Design als Wirtschaftsfaktor. Er prägt die Designkultur Deutschlands entscheidend mit und bietet ein einzigartiges Forum für Wissenstransfer von Marken- und Designkompetenz.weiterlesen

TV-Tipp: Larvenschnitzer Marius Brandner

 von Sepp
Marius Brandern: Larvenschnitzer aus Berchtesgaden

Marius Brandern: Larvenschnitzer aus Berchtesgaden

Heute Nachmittag berichtet das Bayerische Fernsehen in der Reihe „Wir in Bayern“ von Marius Brandner  aus Berchtesgaden, der kunstvolle Larven (Holz-Masken) für das Buttnmandllaufen fertigt

In Berchetsgaden gehört das „Kramperllaffn“ für einen Buben fast genauso zum Erwachsenwerden, wie der Führerschein. Als Marius 15 Jahre ist und kurz vor seinem ersten Buttnmandllaufen steht, ist für ihn klar: Eine Holzmaske muss her! Und da er schon immer gerne mit Holz arbeitete, beschloss Marius die erste Maske selbst zu schnitzen!  Der Versuch gelang und nach und nach drängten seine Freunde Marius, weitere Larven zu schnitzen.

Seit 1998 haben zahlreiche Holzlarven die Werkstatt von Marius Brandner verlassen, jede von ihnen entstand in mühevoller Handarbeit und wurde aufwändig bemalt.

Buttnmandl mit Holzlarven von Marius Brandner

Buttnmandl mit Holzlarven von Marius Brandner

Schaltet ein, heute, am 4. Dezember um ab 16:15 Uhr im Bayerischern Fernsehen!

Euer Sepp

Ursula

Kultureller Abstecher vom Christkindlmarkt

 von Ursula
Sonderausstellung im Museum Schloss Adelsheim

Sonderausstellung im Museum Schloss Adelsheim

„Der Blick auf Berchtesgaden im Wandel der Bildkunst“ lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung im Museum Schloss Adelsheim in Berchtesgaden. Ich durfte bereits einen Blick hinein werfen und möchte sie allen, die entweder einen Sinn für Kunst haben oder aber ihre Heimat neu entdecken wollen, wirklich wärmstens ans Herz legen.

Die Exponate, die private Kunstsammler sowie die Sparkasse Berchtesgadener Land leihweise zur Verfügung gestellt haben, sind in der vom Kulturkreis Berchtesgaden initiierten und ausgerichteten Ausstellung in einem besonderen Kontext zusammengestellt. Denn der Titel der Ausstellung prägt auch die didaktische Hängung der Kunstwerke. So wurden jeweils mehrere Bilder zum gleichen Motiv nebeneinander platziert. Anschaulich zeigen sich dadurch die unterschiedlichen Bildauffassungen, Malstile und -techniken im Laufe der Jahrhunderte.

Los geht es – wie sollte es auch anders sein – mit einer Watzmann-Ansicht. Es ist davon auszugehen, dass dieses erste und gleichzeitig älteste Exponat der Ausstellung von Michael Kirchmayr aus dem Jahr 1835 ein Geschenk des Marktes Berchtesgaden an Prinzregent Luitpold von Bayern war. Und schon unser höchster Berg macht deutlich, wie sich Pinselstrich, Farbgebung, Detailfreude und damit der Gesamteindruck verschiedener Ansichten vom gleichen Motiv unterscheiden können.

Verschiedenen Watzmann-Ansichten

Verschiedenen Watzmann-Ansichten

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Berchtesgadener Brauchtum im Miniaturformat

 von Sepp
Buttnmandl und Nikolaus im Miniatur-Format

Buttnmandl und Nikolaus im Miniatur-Format

Neues von der Berchtesgadener Handwerkskunst

Die Berchtesgadener Handwerkskunst hat eine lange Tradition: Als Berchtesgadener War wurden die Miniaturen von landwirtschaftlichen Arbeits- und Haushaltsgeräten bis nach Italien verkauft. Besonders als Spielzeug war die War beliebt. Mit dem Aufkommen des Blechspielzeugs büßte die Berchtesgadener Handwerkskunst an Bedeutung ein, die Berchtesgadener War wurde zum typischen Berchtesgadener Christbaumschmuck.

Heute ist dieses filigrane Handwerk wieder äußerst lebendig. Neben den klassischen Figuren wie Arschpfeiffenrössl, Hühnersteige, Kraxe usw… haben Künstler in den letzten Jahren neue Figuren entwickelt. Zum Beispiel ein Plumpsklo, wie man es von unseren Almen kennt, oder Bierkästen, die in verschiedenen Farben erhältlich sind und so an die jeweilige Lieblingsbrauerei erinnern. Holzbildhauerin Barbara Moderegger hat sich auch dieses Jahr wieder neues einfallen lassen. Zum Beispiel die Miniaturnachbildung einer Motorsäge.

Holzminiatur einer Motorsäge von Barbara Moderegger

Holzminiatur einer Motorsäge von Barbara Moderegger

Oder für Wintersport-Fans ein paar Ski.

Ski als Christbaumschmuck, gefertigt von einem anderen Handwerker für die Berchtesgadener Handwerkskunst

Ski als Christbaumschmuck, gefertigt von einem anderen Handwerker für die Berchtesgadener Handwerkskunst

Die Figuren bekommt Ihr im Ladengeschäft der Berchtesgadener Handwerkskunst unter den Torbögen im Markt Berchtesgaden.

Nicht für den Christbaum, sondern für die Vitrine sind dagegen die anderen neuen Modelle gedacht: In ihrer Werkstatt fertigt Barbara Moderegge figürliche Darstellungen unserer Advent-Bräuche an. Besonders gut gefallen mir der Nikolaus und seine Buttnmandl. weiterlesen

24 Stunden klettern für den guten Zweck

 von Sepp
Ohne „Chalk“ geht beim Klettern nichts (Bild: Heer / Konstantin Möller).

Ohne „Chalk“ geht beim Klettern nichts (Bild: Heer / Konstantin Möller)

Fast 300 Soldaten und zivile Kletterer in insgesamt 14 Mannschaften nahmen am 24-Stunden-Spendenklettern im Bergsteigerhaus Ganz in Bischofswiesen am vergangenen Wochenende teil, um Spenden zu sammeln. Die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall und der Deutsche Alpenverein veranstalteten zusammen zum sechsten Mal ein 24-Stunden-Spendenklettern. Je sieben militärische und zivile Mannschaften kletterten mit großem Engagement 12.306 Routen von Freitag auf Samstag rund um die Uhr, was gut 174.000 Höhenmetern entspricht.

Großartige Leistungen für die gute Sache

Das Siegerteam um Stefan Hallinger, den Routen-Schrauber der Kletterhalle in Bischofswiesen, erkletterte 1.194 Routen, gefolgt von der Steuerkanzlei Martin Schwab mit 1.092 Routen. Eine kleine Gruppe aus zehn deutschen und zwei österreichischen Heeresbergführeranwärtern erreichte mit 947 Routen den dritten Rang. Der erst 17-jährige Emanuel Papert errang in der Einzelwertung mit 198 Routen knapp hinter Thomas Hallinger mit 199 Routen und vor Lucas Heiduczek mit 188 Routen den 2. Platz. „Ich bin erschöpft, aber es ist ganz gut gelaufen“, erläuterte der jugendliche Kletterer. Sein Durchhaltevermögen und das der anderen Teilnehmer wurde von diversen Spendern entsprechend belohnt. Am Ende der Veranstaltung kam eine Summe von rund 25.000 Euro zusammen, die der Bergwacht, der Nepalhilfe oder der Behinderten-Integration Berchtesgaden und anderen wohltätigen Zwecken und sozialen Einrichtungen zu Gute kommen wird.

Schweiß, Schwielen und verschlissene Schuhe

Der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Stefan Leonhard, und der Geschäftsführer der DAV-Sektion Berchtesgaden, Bernhard Kühnhauser, läuteten traditionell das 24-Stunden-Spendenklettern mit Kuhglocken ein.

Oberst Leonhard und Bernhard Kühnhauser läuten das Spendenklettern ein (Bild: Heer / Lutz Leibelt)

Oberst Leonhard und Bernhard Kühnhauser läuten das Spendenklettern ein
(Bild: Heer / Lutz Leibelt)

Im ständigen Rhythmus „Klettern, Abseilen, Abbinden und Abziehen des Kletterseils“ erarbeiteten sich die Athleten Route um Route und machten die Nacht zum Tag.weiterlesen