Jetzt ist es endlich da und sorgt für Hochgefühle: Christoph Merkers Buch zu seinen 66 Lieblingplätzen im Berchtesgadener Land. Grasgrün der Umschlag, die verschneite Watzmannsilhouette im Hintergrund und davor eine schöne bunte Kuh , deren Glocke am Hals man fast bimmeln hört. Eine sehr vertraute Geräuschkulisse, wenn man auf Almwiesen und Bergpfaden unterwegs ist.
Bekanntere und weniger bekannte Plätze stellt der Autor uns in Bild und Text vor. Wir besuchen mit ihm das Bauerntheater – auch wenn wir selbst noch nie drin waren – und die Werkstatt einer Schachtelmalerin. Wir wissen jetzt, wo wir das Schweinsbratendiplom erwerben können, nämlich bei Josef Scholz in Karlstein , und erfahren, wo der Huberbua Thomas am liebsten klettert, nämlich gleich nebenan , an den Felswänden des Karlsteiner Kletterparks.
Wir besuchen mit ihm die Familie Heinz auf dem Paulbauernhof und die Holzbildhauerin Helga Wagner in Saaldorf-Surheim. Erfahren bei der Trachtenschneiderin Marlene Stocker aus Schönau etwas über Kittl, Pfoad und Röcki – muss man eigentlich wissen, worum es sich hier handelt: um Rock, Bluse und Jacke eines Berchtesgadener G‘wands – und bei Hans Meisl aus Gmerk, wie man Marmorkugeln macht.
Neue 58 Cent Briefmarke “Berchtesgadener Alpen”
Ab 1. Juli ist eine neue Sonderbriefmarke in der Briefpostzeichen-Serie Wildes Deutschland mit dem Wimbachtal mit Hochkaltermassiv als Motiv erhältlich. Damit wird rechtzeitig zum 35 jährigen Bestehen des Nationalparks Berchtesgaden das Naturschutzgebiet auch philatelistisch gewürdigt.
Anlass der Sonderbriefmarke
Zur Entscheidung der Motivwahl schreibt die Deutsche Post:
“Im deutsch-österreichischen Grenzgebiet, im südöstlichen Zipfel Bayerns, befindet sich der einzige alpine Nationalpark Deutschlands. Obwohl der Nationalpark Berchtesgaden erst zum 1. August 1978 eingerichtet wurde, blickt die Region auf eine lange Tradition als Schutzgebiet zurück. Bereits 1910 wurde eine Fläche im Südosten des heutigen Nationalparks als „Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen“ ausgewiesen; im März 1921 erfolgte die Ausweitung zum „Naturschutzgebiet Königssee“. Überlegungen, den Watzmann mit einer Seilbahn zu erschließen, veranlassten den Deutschen Naturschutzring im Jahr 1953, die Einrichtung eines Nationalparks zu fordern. Am 13. Juli 1972 beschloss der bayerische Landtag die Planung eines Bayerischen Alpenparks im Naturschutzgebiet Königssee. Seit 1991 bilden der Nationalpark Berchtesgaden als Kernzone und sein Vorfeld ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat.”
Erhältlich ab 1. Juli
Die neue Briefmarke ist ab 1. Juli in Zehnerbögen erhältlich. Zum Verkaufsstart findet am 1. und 2. Juli am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden ein Sonderverkauf statt: (weiterlesen…)
Vorgeschmack auf den Edelweiß Bergpreis
Vom 27. bis zum 29. September werden sich allerhand alte und wertvolle Fahrzeuge an der Roßfeldpanorama-Straße tummeln: Dann findet nämlich der Edelweiß Bergpreis statt, eine Oldtimer Ralley als Remineszenz an die legendären Roßfeldrennen und Salzbergrennen der 50er und 60er Jahre. Zur Vorbereitung waren einige der Fahrer mit ihren spektakulären Boliden bereits vor Ort. Natürlich hat sich auch das Bayerische Fernsehen diese Möglichkeit nicht entgehen lassen und sendet heute Abend in der Abendschau zwischen 17:30 Uhr und 18:45 Uhr einen etwa 2 1/2 minütigen Beitrag vom Roßfeld.
Bugatti Typ 35 und der “Pikes Peak” Audi
Zu den beeindruckendsten Fahrzeugen beim Internationalen Edelweiß Bergpreis am Roßfeld dieses Jahr wird ganz sicher der Bugatti Typ 35, der im Jahr 1927 das Roßfeldrennen in seiner Klasse für sich entscheiden konnte (Im Bild rechts zu sehen)
Mit auf dem Bild zu sehen sind zwei Bergspyder von BMW und Porsche, also Fahrzeuge, die extra für die damals noch recht verbreiteten Bergrennen entwickelt wurden und der legendäre Audi E2 “Pikes Peak“, von dem ich euch in diesem Blog schon berichtet haben. (weiterlesen…)
Nach der langen grauen und nassen Zeit endlich ein Lichtblick: eine richtige Sommertour, fast ohne Schneeberührung mit herrlichen Fernblicken. Die Rede ist vom Kammerlinghorn hoch über Bindalm und Hirschbichl. Eine traumhafte, lange aber völlig unschwierige Wanderung in alpinem Ambiente, die eigentlich nie überlaufen ist (hoffentlich nach diesem Artikel auch nicht!). Der Eine oder Andere aber dürfte sich vielleicht über den Tipp freuen.
Jeden Montag Abend: Live-Musik im Markt Berchtesgaden
Heute startet die Veranstatungsreihe “Montag auf Nacht werd Musi gmacht” für dieses Jahr: Auf vier Plätzen in der Fußgängerzone Berchtesgaden spielen verschiedene Bands und Musikkapellen. Ab 18 Uhr wird es zuerst zünftig Bayerisch am Weihnachtsschützenplatz und am Eselsplatz mit der Montag auf`d Nacht Musi und der Wassertrog-Musi.
Aber auch für moderne Hörgewohnheiten ist einiges geboten: Ab 19 Uhr wird an zwei weiteren Plätzen in der Berchtesgadener Fußgängerzone musiziert: Zambucca und Woody & Folkhouse sorgen ebenso für Stimmung wir DJ Francesco Croccante bei Kurz a Curry am Durchgang zum Königlichen Schloss.
Mediterranes Flair und “a Musi” in Berchtesgaden
Neben der Musik steht Montag auf Nacht natürlich die Gastronomie im Mittelpunkt des Geschehens: Egal ob deftige bayerische Schmankerl bei einem der Wirtshäuser um den Weihnachtsschützenplatz, wie dem Bier Adam und dem Goldenen Bären, oder exotisch und international bei Brancas Bistro Dalmacija, im Eiscafé La Fontana, in der Pizzeria Castiglione oder bei Kurz a Curry: Überall kann man heute Abend einen warmen Sommerabend genießen, in den engen Gassen des historischen Marktes Berchtesgaden kommt so richtiges mediterranes Flair auf.
Endlich gibt s mal einen “Montag auf Nacht”-Auftakt bei Traumwetter! Wir sehen uns im Markt! Euer Sepp BGLT
Von Ramsau über Bischofswiesen zum Hirschkaser
Endlich scheint mal wieder die Sonne und so schwingen wir uns auf unser Bergradl. Ausgangspunkt ist die Ramsau, wir radeln die Straße Richtung Berchtesgaden und biegen dann links in die Umgehungsstraße ein.
Auf schönem Radweg gehts weiter nach Bischofswiesen und dann stetig steil rauf auf das Loipl. Weidende Kühe genießen die Sonne genauso wie wir, Frühlingsblumen am Rande des Weges erfreuen unser Herz nach dieser langen Schlecht-Wetter-Lage.
Über Hochschwarzeck geht der Weg und dann geht links rauf den Wanderweg zum Hirschkaser. (weiterlesen…)
Capriccio im Nationalpark Berchtesgaden
Capriccio, das Kulturmagazin im Bayerischen Fernsehen widmet sich heute nicht nur dem 50. Geburtstag von Hollywoodstar Johnny Depp und der Eröffnung des Ägyptischen Museums in München, es berichtet nicht nur über Gasland, einen neuen und erschütternd wahren Film zum Thema Fracking, es besucht nicht nur Hugo Höllenreiner, einen der wenigen noch lebenden Holocaust-Überlebenden, sondern berichtet auch aus dem Nationalpark Berchtesgaden. Im Mittelpunkt des Beitrags steht dabei natürlich das neue Haus der Berge.
Mit dem Bayerischen Ranger auf der Bindalm
Aber nicht nur im neuen Informations- Zentrum des Nationalparks Berchtesgaden war Capriccio unterwegs, gemeinsam mit Hans Stangassinger, seines Zeichens Nationalpark Mitarbeiter und laut BR-Text “bayerischer Ranger in Lederhosen” besuchte man einige der schönsten Flecken im Herzen des Nationalparks. Unter anderem war man auch auf der Bindalm im Klausbachtal.
Capriccio – Immer Donnerstags um 22 Uhr
Die Sendung Capriccio mit dem Beitrag zum Nationalpark Berchtesgaden vom Haus der Berge und der Bindalm läuft heute um 22 Uhr im Bayerischen Fernsehen, die Wiederholung könnt Ihr freitags um 10.50 Uhr im Bayerischen Fernsehen und ebenfalls freitags um 18.15 Uhr in BR-alpha sehen.
Euer Sepp BGLT
Ein wahres Fußballschmankerl findet am morgigen Donnerstag, 13. Juni 2013 im Freilassinger ESV Stadion statt.
Dort kämpft ab 18:30 Uhr der ESV Freilassing gegen den TUS 1860 Pfarrkirchen um den Aufstieg in die Landesliga.
Zwei Runden Landesligarelegation
In der ersten Runde traf dabei der ESV Freilassing auf die Mannschaft des SV Schalding-Heining. In zwei Spielen, die sich zu einem Relegationskrimi entwickelten, konnten sich die Grenzstädter gegen Schalding-Heining durchsetzten. Nach einem Remis auf heimischen Rasen konnte die Mannschaft um Hermann Lindner und “Co” Stefan Mühlfeldner in Schalding einen nervenaufreibenden Sieg einfahren, denn das Siegestor fiel erst in der letzten Minute der Nachspielzeit! (weiterlesen…)
Elite Uni im Nationalpark Berchtesgaden
Eine Studentengruppe der renommierten Yale Universität aus Connecticut/USA besuchte kürzlich den Nationalpark Berchtesgaden. Ranger Wolfgang Fegg (Mitte hinten) informierte die Studenten über das Waldmanagement im Schutzgebiet und stellte die Strategien zur Bekämpfung des Borkenkäfers vor.
Außerdem diskutierte der Nationalpark-Mitarbeiter mit den Studenten mögliche Lösungsansätze für Konflikte in Schutzgebieten und erläuterte diese an praktischen Beispielen. Bei einer Exkursion zur Bindalm im Klausbachtal stand das Thema Almwirtschaft auf dem Programm.
Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden
Am Trischübl war ich schon, im Abstieg vom Ingolstädter Haus über die Sigeretplatte nach St. Bartholomä. Im Wimbachtal und in der Wimbachklamm auch schon. Aber noch nicht in der Wimbachgrieshütte. Das habe ich am Samstag bei viel Sonne nachgeholt. Eigentlich ist es ja ein Spaziergang, hat man das Gefühl, denn es geht zwar stetig, aber sanft bergauf, nirgendwo steil. Und doch sind es 690 Höhenmeter –man merkt sie aber eigentlich nur auf dem Rückweg, denn dann geht es konstant bergab und man merkt es am nächsten Tag in den Waden. Und mit 8 km Wegstrecke ist es ein echter Hatsch. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!
Von der Wimbachbrücke geht es per 2-Euro-Jetton durch die Wimbachklamm, kurz, aber schön wie alle Klammen und Engstellen, durch die sich das Wasser einen Weg gebahnt hat. Dann geht’s am grünen Gebirgsbach entlang hinauf zum Wimbachschloss mit schönem schattigen Biergarten und diversen Wildspezialitäten, vom Rehgulasch bis zum Gamseintopf. Mir ist das Wild ja eigentlich in natura lieber, aber so ein Reh- oder Hirschgulasch, na ja, das hat auch seinen Reiz.
Nach dem Schloss, das der letzte Berchtesgadener Fürstprobst als Jagdstützpunkt errichten ließ und das von einer mächtigen Jahrhundertlawine 1999 auf wundersame Weise verschont blieb – vielleicht hatte der Fürstprobst ja noch etwas gut, weiter oben – geht es hinauf ins Gries, einem riesigen Schuttstrom, der ganz oben im Talschluss bis zu 1,5 km breit wird. Schuld an dem ganzen Schutt ist der Ramsaudolomit, ein stark verwitterndes Gestein, das aus dem Gebiet der Palfelhörner ausschwemmt wird.
Auf der einen Seite des Tals schaut man auf den Hochkalter, auf der anderen kann man erkennen, wie weit der Weg von der Mittel- zur Südspitze des Watzmanns ist und dass man wirklich fit sein und früh aufstehen muss, will man die Überschreitung des Berchtesgadener Hausbergs anpacken.
Zum Trischübl und dann hinunter zum Königssee müsste man weitere sechs Stunden einplanen. Das habe ich heute nicht vor. Dann lieber einen wirklich empfehlenswerten Preiselbeerkuchen auf der Hütte und dann husch husch wieder hinunter, bevor das Wetter (= Gewitter) kommt.












































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