Brauchtum & Kultur
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23. August 2014 um 14:37 von Christoph

Am Berchtesgadener Kreisverkehr an der Umgehungsstraße wird derzeit geblitzt! Also angepasst fahren!

Holzpolizist im Kreisverkehr

Achtung, Geschwindigkeitskontrolle!

Da hat sich jemand wirklich Mühe gemacht, den Polizisten so stilecht zu schnitzen.

Servus und bis bald!
Christoph

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Aktiv & Outdoor
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22. August 2014 um 00:00 von Ann-Kathrin

43 Kilometer wandern an einem Tag

Start unserer grenzüberschreitenden Almwanderung war der Parkplatz an der Hirschbichlstraße. Vorbei am Klausbachhaus ging es dann in Richtung Hirschbichl. Ein fast ebener Weg führt nahe des Klausbaches (von hier stammt das Trinkwasser der Ramsauer) zur Hängebrücke. Sie ist 55 Meter lang und elf Meter hoch. Dominant zu erkennen an den Pfeilern der Hängebrücke ist das Logo des Nationalparkes Berchtesgaden. Einem Steg folgend gelangt man zu einer Aussichtsplattform, wo man eindrucksvoll die Mühlsturzhörner bewundern kann. Ein schwerer Felzsturz 1999 prägte das Landschaftsbild deutlich. Das ganze schaut ein bisschen aus wie die drei Zinnen des Berchtesgadener Landes.

 

43 Kilometer: Klingt irre, ist irre!

Bei dieser Wanderung bin ich diesmal nicht alleine unterwegs sondern habe fesche und sportliche Begleitung bei mir.  Zuvor informiert, wieviel Kilometer wir wirklich wandern werden, habe ich mich nicht, aber ich ahnte schon, dass das keine Kurzstrecke werden wird. Allerdings wer folgt schon der Einladung “Hey, lass uns 43 Kilometer wandern!” Schnellen Schrittes geht es auf die Bind-Alm zu. Dort gibt es beim Almkreuz die erste Fotopause.

auf der Bind-Alm

auf der Bind-Alm

Nur wenige Gehminuten von der Bind-Alm befindet sich dann der Grenzübergang Hirschbichl. Nun befinden wir uns im Pinzgau. Ein Salzsäumerweg über den Hirschbichl diente seit dem 13. Jahrhundert der Ausfuhr des Schellenberger und Halleiner Salzes nach Tirol. Noch ein kleines Stück auf der Teerstraße und wir wanderten in Richtung Kammerling-Alm. Im Winter diesen Jahres zog es mich schon mit Schneeschuhen im Gepäck dorthin. Ein wirklich empfehlenswerter Schneeschuhwanderweg!

auf den Kammerling-Almen

auf den Kammerling-Almen

Zu diesem Zeitpunkt peitschte mir ein Sturm um die Nase, da die Kammerling-Almen an einer expornierten Almwiesenfläche liegen. Von hier aus öffnet sich der Blick zu den Loferer Steinbergen. Auch die Gebirgskette der Mühlsturzhörner zeigt sich wieder imposant. Von hier aus hat man schon die Möglichkeit aus einer Wanderung eine mittelschwere bis schwere Bergtour zum Kammerlinghorn zu unternehmen.

Blick zu den Kammerling-Almen

Blick zu den Kammerling-Almen

Nachdem wir die Kammerling-Almen passierten ging es dann leicht bergab und dann einen leicht matschigen Pfad hinunter. Wieder stoßen wir auf eine Forststraße. Es ist noch immer weit bis zur Kallbrunn-Alm. Bis hierher war der Weg überraschenderweise nicht hoch frequentiert, obwohl es Sonntag war und strahlender Sonnenschein herrschte. (weiterlesen…)

Brauchtum & Kultur
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21. August 2014 um 14:13 von Sepp

Hochgebirgswallfahrt durch das Steinerne Meer

Vom österreichischen Maria Alm über das Steinerne Meer nach Sankt Bartholomä am Königssee führt die Almer Wallfahrt. Seit die Wallfahrt im Jahre 1688 erstmals urkundlich erwähnt wurde, als 71 Wallfahrer bei einem Bootsunglück ums Leben kamen, gilt die Wallfahrt über das Steinerne Meer als älteste Hochgebirgswallfahrt Europas. Diente die Wallfahrt ursprünglich als Dank der Salzburger Bürger für das Überstehen der Pest im Jahre 1635, sind heute Selbsterfahrung, religiöse Besinnung oder auch sportlicher Ehrgeiz Motivation für die Teilnahme an der Almer Wallfahrt.

 

Von Maria Alm aufs Riemannhaus

Die erste Etappe der Wallfahrt beginnt um 4 Uhr in Maria Alm: Im Dunkeln steigen die Pilger den Weg zum Riemannhaus in der Ramseider Scharte hinauf.

Aufstieg im Dunkeln

Aufstieg im Dunkeln

Eine Stirnlampe ist Pflicht, denn so ein Aufstieg in der Dunkelheit erfordert sehr viel mehr Aufmerksamkeit als eine Bergtour am helllichten Tag.

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Von Maria Alm zum Riemannhaus

Die meisten Wallfahrer erreichen das Riemannhaus bei Tagesanbruch.

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Ankunft der Wallfahrer am Riemannhaus

Die aufgehende Sonne sorgt für eine tolle Stimmung am spektakulär zwischen Sommerstein und Breithorn eingebetteten Riemannhaus.

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Das Riemannhaus, dahinter der Sommerstein

Bustransfer vom Königssee: Speziell für die Bayerischen Wallfahrer gibt es einen Bustransfer: Um 3Uhr fahren am Parkplatz Königssee Busse nach Maria Alm, um die Teilnehmer zum Ausgangspunkt zu bringen. Eine Anmeldung ist für den Transfer nicht nötig, es fahren so viele Busse wie eben erforderlich.

 

Morgenmesse am Riemannhaus

Am Haus warten bereits weitere Gläubige, die bereits am Vortag aufgestiegen sind und die Nacht in der Berghütte verbracht haben. Auch die Musikkapelle Maria Alm, die die Almer Wallfahrt begleitet, stiegt traditionell schon am Nachmittag des Vortages zum Riemannhaus auf. Je nach Wetter versammeln sich so bis zu 2000 Gläubige vor dem Riemannhaus.

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Wallfahrer vor dem Riemannhaus

Gemeinsam feiert man dann oberhalb des Hauses eine Morgenandacht.

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Morgenmesse der Almer Wallfahrer oberhalb des Riemannhaus

Auch wenn viele Teilnehmer aus sportlichen Motiven an der Wallfahrt teilnehmen, macht die Gemeinschaft und das gemeinsame Beten den anstrengenden Marsch zu weit mehr als einer gewöhnlichen Bergtour. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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21. August 2014 um 08:13 von Sepp

Explorer Hotel in Schönau am Königssee

Zwanzig neue Ganzjahres-Arbeitsplätze für die Region rund um Schönau am Königssee werden durch die Eröffnung des neuen Explorer Hotel Berchtesgaden geschaffen. Informationen zu den ausgeschriebenen Stellen gibt es am 23.8.2014 von 10 bis 17 Uhr bei der hauseigenen Jobmesse direkt am Standort des neuen Explorer Hotels in der Hofreitstraße in Schönau am Königssee, unweit des Schornbades.

Fotomontage: Explorer Hotel Berchtesgaden

Fotomontage: Explorer Hotel Berchtesgaden

„Begeisterung für das Berchtesgadener Land und den Sport in der Natur sollten zukünftige Mitarbeiter mitbringen“, so Hotelmanager Torsten Neumann. „Denn wir suchen Urlaubsberater, die unsere Gäste begeistern und verantwortungsvoll und selbstständig arbeiten möchten“. Die Explorer Hotels richten sich an sportlich-aktive Gäste jeden Alters, die ihren Urlaub vorwiegend aktiv an der frischen Luft verbringen wollen. Das Explorer Hotel Berchtesgaden bietet jedem Interessierten gute Karrierechancen in der Hotellerie und schafft attraktive Arbeitsplätze in den Bereichen Service, Rezeption, Housekeeping und Haustechnik. Dazu bildet das Explorer Hotel auch zur/m Hotelkauffrau/-mann aus.

 

Stärkung der regionalen Infrastruktur

Den Nutzen, den die Explorer Hotels für die Region haben ist, dass sie keine zusätzliche Infrastruktur schaffen sondern Wertschöpfung bei den bestehenden Infrastrukturanbietern generieren. Für den Bau der bisherigen drei Hotels wurden überwiegend Dienstleister aus der Region herangezogen. Der bewusste Verzicht auf ein hoteleigenes Restaurant stärkt die ortsansässigen Betriebe und auch das Sport- und Freizeitangebot wird mit regionalen Partnern realisiert. (weiterlesen…)

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Ausflugtipps
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20. August 2014 um 16:05 von Ann-Kathrin

Schöner Aussichtsgipfel mit kleiner Kraxelei oberhalb des Carl-von-Stahl Hauses

Viele, die schon am Schneibsteinhaus oder Carl-von-Stahl Haus waren kennen das Gipfelkreuz, das unweit der beiden Hütten steht. Die meisten Berg- und Wandertouren führen dann meist weiter zum Schneibstein hinauf. Nur wer dann zum Hohen Brett (2340m) aufsteigt kommt dem Pfaffenkegel nahe.

auf dem Weg zum Pfaffenkegel

auf dem Weg zum Pfaffenkegel

Die einfachste Aufstiegsmöglichkeit ergibt sich vom Carl-von-Stahl Haus. Dabei läuft man in guten 30 Minuten auf den Gipfel. Man nutzt den Aufstiegsweg in Richtung Hohes Brett/Hoher Göll. Erst geht es über einen steinigen Weg hinauf. Dann kommt eine Weggabelung. Diese zeigt an, dass es geradeaus hinauf zum Hohen Brett geht. Um zum Pfaffenkegel zu gelangen, geht man aber dann linkerhand einen schmalen Pfad entlang. Schon hier bieten sich schöne Blicke zum Schneibstein und Hagengebirge. Die Baumgrenze ist nun schon lange verlassen und man ist umgeben von Latschenbüschen.
Nach wenigen Minuten hat man dann den Pfaffenkegel vor sich. Nun nur noch eine kleine Rechtskurve nehmen und den Gipfel mit Hilfe eines Seiles “erkraxeln”. Ein einmaliges Panorama erstreckt sich!

 

Nachmachen erwünscht!

Gruß,
eure Ann-Kathrin

 

Aktiv & Outdoor
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20. August 2014 um 09:34 von Sepp

Am 30. August in Bad Reichenhall

Am letzten Samstag im August schüren auch dieses Jahr wieder hunderte Läufer und Läuferinnen ihre Laufschuhe in Bad Reichenhall: Der Startschuss zum  8. RupertusThermen-Lauf fällt am 30. August. Hobbyathleten und ambitionierte Leistungssportler treten ebenso an wie Kinder und Einsteiger.

 

Halbmarathon: Der Höhepunkt des RupertusThermen-Laufs

Der sportliche Höhepunkt des RupertusThermen-Laufes beginnt um 15:30 Uhr: Dann fällt nämlich der Startschuss zum Halbmarathon.

RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

Die Strecke führt um den Saalachsee und durch schattige Aulandschaften, genauso wie die flache 10 Kilometer-Strecke, die 10 Minuten später startet. Beide Distanzen sind amtlich vermessen.

Die weiteren Strecken:

  • Die 5-Kilometer Distanz (Start 15 Uhr) bietet sich für alle an, die mal Wettkampfluft schnuppern wollen. Auch Nordic Walker und Walkerinnen sind willkommen. Die Zeit wird zwar gestoppt, die Ergebnisliste aber nur alphabetisch geführt.
  • Der Laufnachwuchs kommt beim X-tension-Kinderlauf (Start 13:30 Uhr/ 13:45 Uhr) groß raus, die Runden verlaufen heuer auf einer 800 Meter und 1,5 Kilometer langen Schleife durch den Rupertuspark.

 

Start und Ziel an der Rupertustherme

Der Start- und Zielbereich der Veranstaltung befindet sich direkt an der Rupertustherme, dem Spa- und Familien Resort im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall.Für die Teilnehmer stehen hier Duschen und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung. Außerdem ist ein großes Gastronomiezelt aufgebaut, wo auch Zuschauer bestens verpflegt werden.

 

Der RupertusThermen-Lauf zählt zum Bayerischen Thermencup. Alle Infos und Anmeldung unter www.rupertusthermen-lauf.de

Ausflugtipps
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19. August 2014 um 10:37 von Lina

Samstag, 9. August – für den Nachmittag ist ein Gewitter angekündigt. Ich nehme mir vor, den sonnigen Vormittag für eine kleine Wanderung zu nutzen. Das Ziel ist die Kührointalm, nach Aufstieg über den Grünstein. Als ich losfahre hängen dicke Wolken über Berchtesgaden-Königssee. Auf der Straße Richtung Ramsau hingegen lacht mir die Sonne und blauer Himmel von der Reiteralpe entgegen. Statt links zum Parkplatz Hammerstiel abzubiegen, fahre ich also einfach geradeaus weiter. Das Ziel hat sich spontan geändert: Nun heißt es Halsalm!

Auf der Halsalm

Auf der Halsalm

Ich steige über einen schmalen Bergpfad auf und bin schnell oben, da ich allein unterwegs bin. Was heißt allein? Nicht ganz. Schmetterlinge begleiten mich den ganzen Weg über. Immer mal wieder erhasche ich einen herrlichen Blick auf den Hintersee. Auf 1211m, umgeben von einer traumhaften Wiese, liegt die Alm.

Die Halsalm

Die Halsalm

Oben angekommen lasse ich mir nicht das Käsebrot mit frischer Buttermilch entgehen – sau guad. Normalerweise bin ich eher der milde Gouda-Typ, aber hier auf der Alm schmeckt mir sogar der selbst produzierte länger gereifte Bergkäse sehr gut

Deftige Almbrotzeit: Käsebrot und Buttermilch

Deftige Almbrotzeit: Käsebrot und Buttermilch

Mit der Brotzeit mache ich es mir auf einer der Holzbänke bequem, genieße die Köstlichkeit und den Ausblick auf Hochkalter, Ramsau, Hohen Göll und Untersberg. Kühe und Kälber machen das idyllische Bild perfekt. (weiterlesen…)

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Ausflugtipps
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19. August 2014 um 10:28 von Sepp

Illuminations-Show am Erlebnisberg Jenner

Der Jenner erstrahlt

Am kommenden Freitag, den 22. August leuchtet der Jenner: Bunte Strahler tauchen den Erlebnisberg oberhalb des Königssees dann in ein ungewohntes, strahlendes Licht. Ab 19 Uhr gibt es auf der Terrasse des Bergrestaurants an der Jennerbahn-Bergstation bereits besondere Schmankerl, bevor ab 20:30 Uhr die Beleuchtung des Jenners beginnt. Nach dem gemeinsamen Aufstieg zur Aussichtsplattform unterhalb des Gipfels kann die Illumination ab 21 Uhr in ihrer ganzen Pracht genossen werden. Damit der ganze Abend noch stimmungsvoller wird, sorgen Live-Musik und musikalische Effekte während der Beleuchtung für entsprechende Unterhaltung. Auf der Terrasse des Bergrestaurants an der Bergstation der Seilbahn findet dann der Abend bei einem gemütlichen Ausklang sein Ende.

 

Die Jennerbahn fährt bis Mitternacht

An diesem Tag fährt die Jennerbahn durchgehend bis tief in die Nacht: Die letzte Bergfahrt ist um 23 Uhr,  die letzte Talfahrt um 24 Uhr. So kann jeder seine Auffahrt mit der Seilbahn flexibel gestalten und beobachten, wie erst die Sonnen untergeht und es dunkel wird, bevor der Berg wieder erleuchtet wird.

Sonnenuntergang am Jenner

Sonnenuntergang am Jenner

Denkt bitte, auch wenn Ihr mit der Seilbahn fahrt, an festes Schuhwerk, damit ihr den Weg von der Bergstation zum Gipfel beziehungsweise zur darunterliegenden Aussichtsplattform gehen könnt.

 

Nutzt die Chance, den Jenner mal in einem anderen Licht zu sehen, Euer Sepp

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18. August 2014 um 11:58 von Sepp

Sennerin auf der Alm

Elisabeth Schellmoser ist 20 Jahre alt und kommt aus Berchtesgaden. Ihr Vater ist Berufsjäger im Nationalpark Berchtesgaden, Ihre Mutter ist Schneiderin. Und Elisabeth ist Sennerin: Auf der Priesbergalm oberhalb des Königssees verbringt sie den Sommer auf der Alm und kümmert sich um das Vieh.

Elisabeth Schellmoser, die Sennerin von der Priesbergalm

Elisabeth Schellmoser, die Sennerin von der Priesbergalm

Am Freitag, den 22. August, sendet das Bayerische Fernsehen um 19 Uhr in der Sendung “Unser Land“, dem Magazin für Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherschutz, ein Porträt der Sennerin von der Preisbergalm.

 

Die Priesbergalm

Auf etwa 1.500 Metern Höhe liegt die Priesbergalm. Vom Parkplatz Hinterbrand oder der Mittelstation der Jennerbahn ist die Alm in etwa zwei Stunden zu Fuß erreichbar. Besonders der Ausblick auf die direkt gegenüberliegende Watzmann-Ostwand macht die Alm bei Wanderern beliebt.

Priesbergalm

Priesbergalm, im Hintergrund die Watzmann Ostwand

Da es sich bei der Priesbergalm um eine Hochalm handelt, ist die Alm nur während etwa acht Wochen zwischen Anfang Juli und Anfang September bewirtschaftet. Davor und danach weidet das Vieh auf der Niederalm, zum Beispiel auf der Königsbachalm. (weiterlesen…)

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18. August 2014 um 08:59 von Sepp

Überschreitung der deutschen Seite des Untersberges

Nach einigen verregneten Tagen zeigte sich gestern endlich wieder die Sonne und bescherte uns einen wunderbaren Sonntag mit bestem Wanderwetter. Wir haben den Tag zu einer Überschreitung der deutschen Seite des Untersbergs genutzt: Von Maria Gern über das Stöhrhaus zur Toni Lenz Hütte nach Marktschellenberg führte uns die Tour.

 

Von Maria Gern zum Stöhrhaus

Wir starten unsere Bergtour etwa um halb acht in Maria Gern. (Bester Ausgangspunkt der Tour ist die Hintergern, wo es allerdings keine Parkmöglichkeit gibt. Die Buslinie 837 des RVO fährt allerdings ab 8:15 stündlich vom Bahnhof Berchtesgaden zur Haltestelle Hintergern). Vorbei am Untersberg-Lehen folgen wir dem Weg durch den Wald bis wir auf etwa 1.300 Metern Höhe den Stöhrweg erreichen, der von Bischofswiesen heraufführt. Von hier sehen wir das erste Etappenziel unserer Tour: Das Stöhrhaus. Leider hängt eine Wolke genau am Untersbergkamm und verdeckt teilwiese die Sicht.

Wolken am Untersberg

Wolken am Untersberg

Bis zur Talstation der Materialseilbahn führt der Weg fast eben an der Almbachwand, dem Osthang der Rauhen Köpfe, entlang, bevor die schon von weitem sichtbaren Serpentinen weiter nach oben führen. Nach den Serpentinen betreten wir durch ein kleines Gatterl die Almfläche der Zehnkaser-Alm und genießen einen Bilderbuch-Ausblick auf Watzmann, Hochkalter und Reiteralpe.

Blick von Zehnkaser zu Watzmann, Hochkalter und Reiteralpe

Blick von Zehnkaser zu Watzmann, Hochkalter und Reiteralpe

Jetzt sind wir bereits auf dem Hochplateau des Untersberg, der Weg zum Stöhrhaus führt nun bei lediglich leichter Steigung durch einen latschenbewachsenen Rücken.

 

Der Berchtesgadener Hochthron

Am Stöhrhaus rasten wir natürlich erstmal und stärken uns. Leider hängt die Wolke immer noch über dem Untersberg und verdeckt uns die Sicht in den Berchtesgadener Talkessel.

Stöhrhaus am Untersberg

Stöhrhaus am Untersberg

Nach Norden hingegen herrschen beste Sichtverhältnisse.  Zudem sorgen die Wolken für relativ kühle Temperaturen, wir halten uns also gar nicht lange auf, sondern marschieren weiter. (weiterlesen…)

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