Aktiv & Outdoor
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24. Oktober 2014 um 10:01 von Sarita BGLT

Aus Berchtesgaden starten Simona Hösl und Dominik Schwaiger

Am 25. und 26. Oktober startet der alpine Ski-Weltcup mit dem Riesenslalom der Damen und Herren in Sölden (AUT) in den WM-Winter 2014/2015. Der Deutsche Skiverband hat insgesamt zehn Athletinnen und Athleten für die Rennen nominiert.

 

Sölden (AUT)
-Sa.,25.10.2014, 09:30/12:45 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
-So.,26.10.2014, 09:30/12:45 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)

Simona Hösl, SK Berchtesgaden

Simona Hösl, SK Berchtesgaden

Damen
- Lena Dürr (SV Germering)
- Simona Hösl (SK Berchtesgaden)
- Veronique Hronek (SV Unterwössen)
- Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)

 

Dominik Schwaiger, WSV Königssee

Dominik Schwaiger, WSV Königssee

Herren
- Fritz Dopfer (SC Garmisch)
- Stefan Luitz (SC Bolsterlang)
- Alexander Schmid (SC Fischen)
- Dominik Schwaiger (WSV Königssee)
- Benedikt Staubitzer (SC Mittenwald)
- Linus Strasser (TSV München 1860)

 

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Ausflugtipps
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24. Oktober 2014 um 07:50 von Christoph

Lebensgeschichte der Anne Frank

In der Dokumentation Obersalzberg gibt es eine neue Winterausstellung. Unter dem Titel “Eine Geschichte für heute – Anne Frank” zeigt die Dokumentation die Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank, das heuer 85 Jahre alt geworden wäre.

Anne Frank in der Dokumentation Obersalzberg

Auf Schautafeln wird das Leben von Anne Frank beschrieben.

Anne Frank hat in ihrem berühmten Tagebuch das Verfolgungsschicksal ihrer Familie im Amsterdam dokumentiert. Dieses Tagebuch ist heute Symbol und Dokument für der Schrecken des Holocausts einerseits und der Lebens- und Gedankenwelt eines jungen Mädchens andererseits. Anne Frank, die 1945 mit nur 15 Jahren im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde, hätte heuer ihren 85. Geburtstag gefeiert.

 

Aus diesem Anlass widmet sich die 9. Winterausstellung ihrer Lebensgeschichte. Auf den Tafeln wird ihr kurzes Leben anhand von Dokumentet und Fotos erzählt und parallel dazu, sozusagen vom Einzelschicksal der Familie Frank ausgehend, die Schrecken der Judenverfolgung aufgezeigt. Die pädagogisch aufbereitete Ausstellung ist gerade für junge Menschen informativ.

 

Servus und bis bald!
Christoph

Brauchtum & Kultur
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22. Oktober 2014 um 19:43 von Sepp

Von 1700 bis bis in die 1950er Jahre

Baumärkte und Baustoffhändler gab es früher nicht, doch die Wände der Häuser und Ställe wurden auch damals schon weiß gestrichen. Das geschah mit selbstgebrannten und abgelöschten Kalk, den man aus den Steinen unserer Berge, die ja zu den nördlichen Kalkalpen gehören, gewann. Vereinzelt trifft man noch auf die Überreste des bäuerlichen Kalkbrennens. Ich passierte erst neulich wieder den Kalkofen hinter dem Fernsebner-Lehen in Ramsau, der direkt am Weg zur Halsalm steht.

Kalkofen am Weg zur Halsalm

Kalkofen am Weg zur Halsalm

Geschichte der Kalköfen

Jede Gnotschaft, so nennt man die Ortsteile der einzelnen Gemeinden im Gebiet der ehemaligen Fürstprobstei Berchtesgaden, besaß früher einen Kalkofen. Etwa alle fünf Jahre wurde darin Kalk gebrannt. Die Waldbesitzer stellten dazu etwa 50 Ster (Raummeter) Holz zur Verfügung. Große Kalksteine wurden dann im Kalkofen gewölbeartig aufgeschichtet. Das Holz, ausschließlich Fichte, wurd auf etwa 1,20 Meter abgelängt und vor dem Ofeneingang angezündet und über 70 Stunden geschürt. Die Bauweise des Kalkofens mit lose gemauerten Steinen ermöglichte einen guten Durchzug, der für den Erfolg des Kalkbrennens maßgeblich war. Die Kalksteine wurden erhitzt, gühend rot und zerfielen nach dem Abkühlen zu feinem Pulver. Jeder am Brennen Beteiligte erhielt seinen Anteil, bis zu 2500 Liter des Pulvers. In der eigenen Kalkgrube am Hof wurde der Pulverkalk dann mit Wasser versetzt, das sogenannte Kalklöschen. Der gelöschte Kalk wurde feucht gelagert und bei Bedarf zu Mörtel verarbeitet und als Wandantrich verwendet. Das letzte Mal wurde im Berchtesgadener Land übrigens in den 1950er Jahren auf diese Weise Kalk gebrannt.

 

Wenn Ihr also wieder mal auf dem Weg zur Halsalm seid, schaut euch den Kalkofen doch mal etwas genauer an! Euer Sepp

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Gesundheit
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22. Oktober 2014 um 07:34 von Christoph

Ein guter tropfen Wein zum Essen ist etwas Herrliches. Jetzt kann man in Berchtesgaden bei Heinrich Bohnenkamp nicht nur Bioweine sondern auch vegane Weine erwerben.

Bioweine Bohnenkamp

Im Nonntal gibt es jetzt Bioweine, darunter einige vegan hergestellte.

“Bei vielen Weinen werden tierische Produkte wie Eiweiß verwendet, um sie von den Trübstoffen zu klären”, erklärt der Weinkenner Bohnenkamp. Aber auch Gelatine aus Fischblasen wird dazu verwendet, um einen klaren Wein zu bekommen. Auf pflanzliche Mittel greifen die veganen Bioweinhersteller zurück. Eine ganze Reihe von solchen Weinen hat Bohnenkamp im Angebot. “Ich verkaufe nur Bioweine, darunter viele in Demeter-Qualität.” Bohnenkamp hat in der erst kürzlich eröffneten Bürogemeinschaft RAUMFAVORIT im historischen Nonntal, Nonntal 8 in Berchtesgaden ein Teil seines Sortimentes ausgestellt. Hier findet auch jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr seine Weinberatung statt.

 

RAUMFAVORIT ist eine Mischung aus  Laden, Showroom und Büro. Dabei dreht sich alles um die eher kulinarischen Seiten des Lebens. Es gibt neben den Bioweinen popstahl-Küchen, Koch- und Gesundheitsveranstaltungen von Elke Schneider und Patrizia Christ, Küchen- und Wohnaccessoires, darunter Möbel von Moormann, sowie Grafik-Design von Wiebke Esser. Kunst, wie Fotografien von Georg Grainer, ergänzen das besondere Angebot. Der RAUMFAVORIT ist Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

 

Servus und bis bald!
Christoph

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Aktiv & Outdoor
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20. Oktober 2014 um 19:21 von Steve

Der Hochstaufen ist mein Hausberg. Bequem von der Haustür aus zu erreichen und aufgrund seiner verschiedenen Aufstiegswege sehr abwechslungsreich. Obwohl ich nun schon seit Jahren am Fuße dieses markanten Berges wohne, war ich bisher noch nie zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, bei Tag und bei Nacht, aber noch nie zum Sonnenaufgang.

Der Tag erwacht

Der Tag erwacht

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Ausflugtipps
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20. Oktober 2014 um 14:17 von Bernadette

Die besondere Atmosphäre des Salzheilstollens im Salzbergwerk Berchtesgaden ist dem Einen oder Anderen vielleicht schon bekannt.  Bis zu 50 Personen können auf den bequemen Liegen im Heilstollen Platz finden und sich, abgeschirmt vom Stress des Alltags, körperlich und geistig entspannen.

Eine Nacht im Salzheilstollen Berchtesgaden

Im Salzheilstollen Berchtesgaden

Am Sonntag, den 26. Oktober trägt aber nicht nur die heilende Wirkung des Salzes zur Erholung bei. Als besonderer bayrisch- literarischer Höhepunkt liest Lorenz Heiß für circa zwei Stunden Mundartgedichte die zum Nachdenken bzw. “Sinnieren“ anregen sollen. Begleitet wird er dabei durch zarte Harfenklänge von Maria Renoth.

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Naturerlebnisse
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20. Oktober 2014 um 10:52 von Ann-Kathrin

Ja, ich bin alleine durch das steinerne Meer. Für den einen ein Dorn im Auge, wenn jemand im Alleingang in diesem Gebiet unterwegs ist, für den anderen auch sehr gut vorstellbar. Klar, bekam ich auch Kritik dafür, aber auch die Schulterklopfer waren diese Tour Wert. Gestartet bin ich über die Kallbrunnalmen zum Ingolstädter Haus um von dort weiter zu gehen über den Eichstätter Weg zum Riemannhaus.

 

Vom Riemannhaus, das optisch einer Mondstation ähnelt, bin ich dann weiter zum Kärlingerhaus. Als Route nutzte ich den Weg über das Salzburger Kreuz, Wunderquelle und schwarze Lacke. Hinunter ins Tal ging es dann vom Kälingerhaus über die Saugasse nach St. Bartholomä. Ein guter Berggeher braucht für diese Tour 2 Tage. Für nicht so ambitionierte Berggeher sollte man dann einen Tag dazu rechnen.

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

Blick hinunter zum Dießbachstausee mit Seehorn

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Aktiv & Outdoor
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20. Oktober 2014 um 08:01 von Sarita BGLT

Ganz in Gelb

Der größte Postdienstleister Europas engagiert sich erstmals im Wintersport. Die Deutsche Post erhielt das Namensrecht für die Kunsteisbahn am Königssee. Die Fassaden der Gebäude am Königssee erstrahlen ab sofort in »Postgelb«. Genauso wie die Bobs der Deutschen Mannschaft. Die diesbezügliche Kooperation wurde am 17.10.2014 in Hockenheim der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Feierabordnung mit einem Post-Bob: (v.l. hinten:) Anja Huber, Markus Aschauer, Alexander Resch, Thomas Schwab, Alexander Edenhofer, Axel Wursthorn, Axel Watter, Sepp Lenz; (vorne) Manuel Machata und Johannes Lochner. (Foto: Wechslinger)

Die Feierabordnung mit einem Post-Bob: (v.l. hinten:) Anja Huber, Markus Aschauer, Alexander Resch, Thomas Schwab, Alexander Edenhofer, Axel Wursthorn, Axel Watter, Sepp Lenz; (vorne) Manuel Machata und Johannes Lochner. (Foto: Wechslinger)

Die 1968 in Betrieb genommene erste Kunsteisröhre der Welt wurde am Mittwochnachmittag, 15.10.2014 offiziell in »Deutsche Post Eisarena Königssee« umbenannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Bahnen und Stadien kaufte sich die Post als Hauptsponsor das Exklusivnamensrecht. Das heißt, dass die Post-Beschriftungen dauerhaft zu sehen sind und bei Großveranstaltungen mit den Transparenten der internationalen Geldgeber überhängt werden. Die Nebensponsoren dürfen aber ihre Werbeflächen behalten.

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Naturerlebnisse
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16. Oktober 2014 um 10:49 von Ursula BGLT

Am 3. Oktober bekam die Gemeinde Marktschellenberg einen besonderen, neuen Bewohner: Der 600 Kilo schwere und 4,30 m lange Koloss schmückt ab sofort den Eingang der Almbachklamm. Drei volle Wochen investierte der Holzkünstler Mario Guggenberger in die Gestaltung dieses Prachtkerls. Die sich auf jeden Fall gelohnt haben!

 

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

 

“Berti” heißt er. Diesen wundervollen Namen bekam er von der einheimischen Grundschülerin Sophia Steindlmüller. Passend auch deshalb, weil Hauptmann Adalbert Neisch einer der Hauptakteure 1892 beim Bau der Brücken und Wege der Almbachklamm war. Grundschule und Kindergarten Marktschellenberg haben sich auf die Suche nach einem passenden Namen gemacht. Vom Gemeinderat wurden daraus fünf  Namen ausgewählt und so kam die Idee der kleinen Marktschellenbergerin in den Lostopf. Sophia hatte Glück, ihr Los wurde von Mario Guggenberger gezogen.

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Ausflugtipps
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15. Oktober 2014 um 20:23 von Sepp

Faszination Berchtesgadener Alpen

“Berchtesgadener Alpen Vertikal” heißt das erste Buch von Autor und Fotograf Stefan Martinez, dabei lässt er vor allem seine Bilder sprechen. Als leidenschaftlicher Bergsteiger und Kletterer zeigt er die Berchtesgadener Alpen aus neuen Perspektiven und eröffnet auch dem Nicht-Kletterer einen Einblick in die vertikale Welt. Die traumhaften Naturaufnahmen und Klettertouren in diesem Bildband sind ein absoluter Hochgenuss für jeden Liebhaber unserer Berge!

Berchtesgadener Alpen Vertikal | Stefan Martinez

Berchtesgadener Alpen Vertikal | Stefan Martinez

Bildband von Bergsteiger und Fotograf Stefan Martinez

Der Bildband ist im Berchtesgadener Verlag edition snowfish erschienen und ab sofort im gutsortierten Buchhandel erhältlich!

 

Stefan Martinez: Berchtesgadener Alpen Vertikal
Gebundene Ausgabe: 170 Seiten
Verlag: Edition Snowfish
ISBN 9783943399158

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