Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

TV-Tipp Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp
Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Kalt und geheimnisvoll. Der Funtensee im Steinernen Meer

„Jenseits von Gut und Böse liegt er“, sagen die Einheimischen über den Funtensee in den Berchtesgadener Alpen. Tatsächlich findet man den kleinen Bergsee, der als kältester Ort Deutschlands Berühmtheit erlangt hat, auf 1.600 Metern Höhe in einer Senke mitten im Steinernen Meer. Das eigenwillige Naturidyll hält mit einer Tiefsttemperatur von minus 45,9 Grad den deutschen Kälte-Rekord und ist wegen seines Mikroklimas und seiner abgeschiedenen Lage ein faszinierendes Phänomen. Außer Wetterforschern würde wohl kaum jemand an diesen gottverlassenen Ort kommen, gäbe es da nicht das Kärlingerhaus, das etwas oberhalb des Sees liegt. Erreichen kann man die Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins über den fünfstündigen anstrengenden Aufstieg von St. Bartholomä am Königssee, der in mehr als 30 schmalen Serpentinen durch die berüchtigte Saugasse hinaufführt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Eine Straße zum Funtensee gibt es nicht, deshalb fliegt der Versorgungshubschrauber das Kärlingerhaus in den Sommermonaten einmal in der Woche an – aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Für die Hüttenwirte ist die Bewirtschaftung in der extremen Lage eine logistische Herausforderung.weiterlesen

Grüne Woche in Berlin

 von Sepp
Grüne Woche: Stand der Bergbauernmilch

Grüne Woche: Stand der Bergbauernmilch

Bergbauernmilch und Urlaub auf dem Bauernhof präsentieren sich in Berlin

Heute beginnt in Berlin die Grüne Woche, die größte Messe für Ernährung und Landwirtschaft weltweit. Da dürfen Vertreter aus dem Berchtesgadener Land natürlich nicht fehlen. Die Milchwerke Berchtesgadener Land präsentieren Ihre Bergbauernmilch und die Bio-Alpenmilch Produkte. Und die Anbietergemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof zeigt den Messebesuchern die schönsten Urlaubsbauernhöfe im Berchtesgadener Land.

In den nächsten neun Tagen könnt Ihr auf der Messe in die Welt der Landwirtschaft und Ernährung eintauchen. 1500 Aussteller aus der ganzen Welt zeigen über 100.000 Produkte. Ihr findet die Vertreter aus unserer Heimat in der Bayernhalle (Halle 22). Die Bergbauernmilch ist außerdem noch in der Biohalle (Halle 1.2 Stand 221) zu finden.

Schaut vorbei, Euer Sepp

Rosi Fürmann
Den "Rausch der Geschwindigkeit" hautnah erleben

Den „Rausch der Geschwindigkeit“ hautnah erleben

Bob & und Skeleton – Weltcup am Königssee – 19. bis 21. Januar 2018

Der „Rausch der Geschwindigkeit“ – an der schmalen BOB-Bahn stehen und die Skeleton- und Bobpiloten durch den Eiskanal rauschen zu sehen! In der „Deutsche Post Eisarena“ kann das Wirklichkeit werden. Wagemutig stürzen sich die Schlitten in die rasante Fahrt, steuern mit vom Zuschauer kaum wahrnehmbaren Lenkbewegungen und faszinieren jedes Jahr aufs Neue!

in der Deutsche Post Eisarena Königssee

Wie der IBSF schreibt, beginnt der Bobsport Ende des 19. Jahrhunderts, als man in der Schweiz erstmals versucht, den Rodelschlitten mit einem Lenkmechanismus zu koppeln. Der erste Bob-Club gründet sich 1897 in St. Moritz (Schweiz). Damit beginnt sich der Bobsport in den Wintersportgebieten Europas auszubreiten. Schon im Jahre 1914 rasen Bobs auf den unterschiedlichsten Natureisbahnen nach unten. Erste Rennschlitten aus Holz ersetzen schon bald Stahlschlitten, die man aufgrund der Hin- und Her-Bewegung der Mannschaften zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf den Geraden (Englisch bobbing) „Bobschlitten“ nennt.weiterlesen

Trailrunning im Winter: Berchtesgadener Tourentipps

 von Sarah

Zuweilen ist er kalt, eisig und -im Idealfall- durch Schnee determiniert: Der Winter. Ist er einmal da, so ermöglicht er im Berchtesgadener Land zahlreiche Möglichkeiten des Outdoorsports wie skifahren, rodeln, Skitouren- und Schneeschuhtouren gehen, snowboarden, etc. Hierzu bieten sich insbesondere die beheimaten Skigebiete des Götschen und Hirschecks für Groß und Klein an, um solche Aktivitäten ausüben zu können.

Was aber tun wenn entsprechende Fertigkeiten für die o.g. Aktivitäten fehlen oder die Lust auf solche nicht immer vorhanden ist?

Für mich als passionierte Bergläuferin besteht da nur eine Option: Dennoch laufen.

Solches Vorhaben ist bei Tiefschnee und Lawinengefahr jedoch nicht stets umsetzbar, daher muss ich im Winter gewisse Kompromisse eingehen: Flache Läufe im Tal (wie zum Beispiel entlang des Maximilans-Reitweges, der Königseer– oder Ramsauer Ache) sind immer möglich. Interessanter wird es bei Läufen am Berg. Im Folgenden habe ich ein paar trailruns der vergangenen Wochen aufgelistet, die derzeit laufbar sind und auch durch WanderInnen mit oder ohne Schneeschuhen bestritten werden können.

Brandkopf (1156 Meter)

Am Brandkopf

Diese Aussichtskanzel auf Watzmann und Königssee kann selbst im Winter sehr leicht erreicht werden, wie bereits Ann-Kathrin in einem ihrer Beiträge für den BGLT niederschrieb. Von der Gaststätte Vorderbrand ist solcher Trail in weniger als 20 Minuten zu realisieren. Ich startete vom Parkplatz Königssee um in der Summe auf knapp 400 Höhenmeter zu kommen und eine Wegstrecke von circa. fünf Kilometern im Aufstieg zu verzeichnen. Zunächst entlang der Teerstraße bog ich nach einiger Zeit zwischen Wohnhäusern in einen Waldpfad ein, welcher bis hinauf zum Vorderbrand Wirtshaus führt (auch bekannt als Rodelstrecke). Bei Schnee und Eisglätte empfiehlt sich die Mitnahme von Trekkingstöcken und Spikes um eine feste Bodenhaftung zu besitzen.

Am Brandkopf: Aussicht auf den Watzmann

Am Brandkopf

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Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Am Montag, 15. Januar 2018, sendet das Bayerische Fernsehen einen TV-Beitrag von Redakteurin Brigitte Kornberger in Abendschau – Der Süden ab 17.30 Uhr über die Pferdekutschen-Fahrten in den Nationalpark Berchtesgaden!

Das Klausbachtal ist zwar als Tal der Adler bekannt, doch im Winter ist es eher das Rotwild, das die Besucher anlockt. In der Wildfütterung des Nationalparks Berchtesgaden kann man bis zu 50 Stück der Tiere von der barrierefreien Aussichtsplattform beobachten.

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Erreichen kann man die Wildfütterung zu Fuß in einer schönen Winterwanderung oder eben mit der Pferdekutsche.

Wenn Ihr selbst mal eine Pferdeschlittenfahrt ins Klausbachtal mitmachen wollt, meldet Euch an. Es lohnt sich: Ich war vor ei paar Wochen bei einer Kutschfahrt dabei und kann es nur weiterempfehlen.  Die Termine und Kontaktdaten findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender.

Schaltet ein: Heute Abend ab 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen, Euer Sepp

Rosi Fürmann

Schlechtwetterprogramm Höglwörth

 von Rosi

Rund um den Höglwörther See mit dem ehemaligen Augustinerchorherrnstift in der Gmd. Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkl

Schlechtwetterspaziergang mit Höhepunkt: Das ehemalige Augustinerchorherrnstift auf der Halbinsel im Höglwörther See
Zu jeder Witterung lädt der See auf einer wunderschön zu begehenden Runde zu einem Spaziergang ein. Dabei trifft man auf Geschichten und Geschichte, die immer wieder zurückblicken lassen auf die um die 700-jährige Zeit der Augustinerchorherrn in Höglwörth. Sie prägten das Leben der ganzen Region und hinterließen ihre Spuren!weiterlesen

Rosi Fürmann

Biathlon in Ruhpolding

 von Rosi

Ganze 1000 Zuschauer kamen 1979 an allen Wettkampftagen zur ersten Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding

Biathlon – eine Wintersportart, die in den letzten Jahren zum wahren Publikumsmagneten geworden ist. Zwischen 15 000 bis 25 000 Zuschauer kommen täglich zu den Wettkämpfen in die Chiemgau-Arena in Ruhpolding. Ob die Männer- oder Frauenbewerbe – es macht keinen Unterschied und die Ränge im Schießstadion füllen sich schon Stunden vor den Wettbewerben, um einen guten Platz zu ergattern.

riesige Videoleinwand für die Zuschauer an der Strecke

Mit riesigen Videowänden bieten die Ruhpoldinger den Zuschauern an der Strecke einen ständigen Überblick über das Geschehen am Schießstand und auf der Strecke.

Das „Pflänzchen Biathlon“ begann in der Saison 1977/78 mit der Umstellung auf das Schießen mit Kleinkaliber auf 50 Meter entfernte Ziele zu wachsen – bis dahin eine militärische Sportart mit dem Schießen mit großkalibriger Munition auf 150 Meter Entfernung. Bereits in den 1970er Jahren hatten die Bemühungen Früchte getragen, in Ruhpolding ein Biathlonzentrum zu errichten. weiterlesen

Das Haus der Berge, das Berchtesgadener Nationalparkzentrum

Das Haus der Berge, das Berchtesgadener Nationalparkzentrum

Memorial Danilo Re: Die Trophäe der alpinen Schutzgebiete in Berchtesgaden

Zum 40. Geburtstag des Nationalparks Berchtesgaden findet die 23. Auflage des Memorials Danilo Re vom 25. bis zum 28. Januar 2018 in Berchtesgaden statt. Die Veranstaltung ist eine Gelegenheit zur Begegnung der Mitarbeiter der alpinen Schutzgebiete aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien, der Slowakei und der Schweiz. Sie besteht aus einem sportlichen Wettkampf, einem Seminar und natürlich einem geselligen Teil. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht der Ausstauch der Mitarbeiter und die internationale Zusammenarbeit der Schutzgebiete im Mittelpunkt.

Am Donnerstag, den 25. Januar 2018 werden die Teilnehmer um 18:45 Uhr durch den Markt Berchtesgaden zum Schlossplatz marschieren, wo um 19:15 Uhr die feierliche Eröffnung der Trofeo Danilo Re stattfindet.

Am Freitag, den 26. Januar findet dann im Haus der Berge die Generalversammlung von ALPARC, der Vereinigung der Alpinen Schutzgebiete, statt. Die am Wettkampf teilnehmenden Ranger trainieren derweil am Götschen und am Silberg für die 4 Disziplinen Riesenslalom, Skibergsteigen, Langlauf und Schießen. Am Nachmittag stehen dann zwei Seminare für die Ranger auf dem Programm. Schwerpunkt der Seminare ist der Umgang der Schutzgebiete mit Sport- und Freizeitaktivitäten.weiterlesen

Rosi Fürmann

Aperschnalzer mit Blick auf Aufham am Fuße des Hochstaufen

Großes Rupertigau-Preisschnalzen in Aufham am 3. und 4. Februar 2018
Das 65. Gaupreisschnalzen findet turnusmäßig in diesem Jahr auf bayerischer Seite statt

Turnusgemäß ist im Jahr 2018 das große Rupertigau-Preisschnalzen (Passen aus dem Rupertiwinkel und dem Umland des nahen Salzburg) auf der bayerischen Seite auszurichten. Die Schnalzer aus Aufham in der Gemeinde Anger (Rupertiwinkel) übernehmen die Aufgabe, das Schnalzen am 3. und 4. Februar zu organisieren. Groß ist die Freude, rund 1900 Schnalzer (rund 80 Jugendpassen am Samstag, 3. Februar und 130 Allgemeine Passen am Sonntag, 4. Februar) und dazu erfahrungsgemäß an beiden Tagen weit mehr als 3000 Zuschauer in Aufham auf dem Gelände hinter dem Schwimmbad / der Festhalle mit imposantem Blick auf den Hochstaufen begrüßen zu dürfen.

Schnalzergoaßl für das Aperschnalzen im Rupertiwinkel

Das Schnalzen ist ein Brauch, der sich – wie mündliche Überlieferungen erzählen – mindestens auf das Jahr 1600 im Bereich des heutigen Rupertiwinkels diesseits und jenseits der Salzach (der bayerisch-österreichische Grenzfluss) zurückverfolgen lässt. Den Winter und die Geister der dunklen Jahreszeit soll das Aperschnalzen mit der langen aus Hanf gedrehten Goaßl vertreiben, die Erdgeister wieder aufwecken und heute verstärkt die Lebensfreude der Bevölkerung zeigen. Aus dem „wilden“ Schnalzen einzeln oder in Gruppen mit teilweise schon zu kleinen Preisschnalzen entstand um die Mitte des letzten Jahrhunderts das heutige Rupertigau-Preisschnalzen.weiterlesen

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof in Schönau a. Königssee

Alm- & Wellnesshotel Alpenhof in Schönau a. Königssee

HolidayCheck Gold Award für das Alm- und Wellneshotel Alpenhof

Jedes Jahr zeichnet die Bewertungsplattform HolidayCheck die beliebtesten Hotels mit einem Award aus. Wer mindestens fünf Jahre in Folge den Award erhält, bekommt zusätzlich den HolidayCheck Gold Award: Unter den 10 so prämierten Häusern in Deutschland ist auch der Alpenhof, das 4 Sterne Superior Alm- und Wellnesshotel von Familie Zapletal in Schönau am Königssee.

Seit Jahren steht der Alpenhof mit an der Spitze der deutschen Hotels, wenn es um Kunden-Zufriedenheit und Weiterempfehlungen geht. Das größte deutsche Hotelbewertungsportal HolidayCheck untermauert dies jedes Jahr aufs Neue mit seinen Auszeichnungen. Im letzten Jahr hat Hotelier Stefan Zapletal wieder kräftig investiert und den Wellenbereich nochmals erweitert und zur Wohlfühl-Sauna-Alm ausgebaut.

Die Wohlfühl-Sauna-Alm im Alpenhof

Die Wohlfühl-Sauna-Alm im Alpenhof

Das schätzen die Gäste und loben das Hotel in den höchsten Tönen:weiterlesen