St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Unterwegs mit Kindern: auf dem Predigtstuhl

 von Regina

Schönste Aussicht auf die Bergwelt ringsrum

Da wir noch Karten für die Predigtstuhlbahn übrig hatten (übrigens ein hervorragender Geschenktipp:)) nahmen wir das strahlende Herbstwetter am vergangenen Samstag zum Anlass, um diese einzulösen.

Und ja, wir haben auch etwas Geduld miteingepackt, die wir dann tatsächlich auch gebraucht haben, schließlich waren wir natürlich nicht die einzigen mit dieser genialen Idee und durften so etwas anstehen, um in die Gondel zu kommen (diese fährt an Tagen wie diesen übrigens ununterbrochen, anstatt wie üblicherweise im 30- Minutentakt).

Aber jede Minute des Wartens hat sich gelohnt; haben wir doch einen der klaren Herbsttage erwischt, wo der Ausblick in die Bergwelt ringsrum schier grenzenlos scheint.

Wir parken also am zweiten Parkplatz der Predigtstuhlbahn, da der direkt zur Bahnstation angeschlosssene Parkplatz schon voll ist,  kurz vorm ehemaligen Gasthof Schroffen (ist gut ausgeschildert) und gehen von dort einen Fußweg mit Treppen ca. 10 Minuten direkt zur Bahnstation. Unterwegs haben wir schon eine erste Aussicht auf Bad Reichenhall.

Blick von der Bergstation der Predigtstuhlbahn auf Bad Reichenhall

Nachdem wir nach erfolgreichem Warten und einer immer wieder spannenden achteinhalbminütigen Fahrt mit der „Grande Dame“ der Gondeln die Bergstation erreicht haben, folgen wir dem breiten Schotterweg zur Schlegelalm in der Schlegelmulde und von dort aus wandern wir noch zum Hochschlegelgipfel.

Aussicht von der Schlegelalm aus

Sieht der kleine Hügel des Hochschlegels von der Alm aus betrachtet eher unscheinbar aus, zieht sich der kurvige Weg durch die Latschen doch noch ein wenig dahin (mit unseren Kindern vielleicht eine knappe halbe Stunde, dafür sind sie den Großteil selbst gegangen).

Allerdings lenkt uns die grandiose Aussicht (und die spannenden Latschenwurzeln) erfolgreich vom Schwitzen ab.

die Schlegelalm mit Staufen im Hintergrund

Oben am Gipfel mit Gipfelkreuz angekommen, werden wir für unsere Bemühungen sowieso mit einem gigantischen Rundumblick belohnt- wir können sogar ein Stück vom Chiemsee sehen!

Ein kleines Highlight noch für uns: wir dürfen von hier aus dem Onkel (und noch einer handvoll Anderen) beim Starten mit dem Gleitschirm zuschauen.

hier am Hochschlegel ist ein bekannter und beliebter Gleitschirmstartplatz

Nach ausführlichem Genießen und „Brotzeitln“ gehen wir wieder runter zur Schlegelalm und von dort aus wieder Richtung der Bergstation, um mit der letzten Gondel hinunterzufahren.

schönste Aussicht auf die Bergwelt ringsrum

Randinfos zur Wanderung Hochschlegel/ Predigtstuhlbahnfahrt:

  • von der Bergstation aus haben wir mit unseren Kindern (knapp drei und fünf Jahre alt) eine gute Stunde auf den Gipfel des Hochschlegels gebraucht- Schauen inklusive 🙂
  • der Weg von der Bergstation bis zur Schlegelalm ist wohl prinzipiell kinderwagengeeignet (wir haben einige gesehen), er sollte bloß zusammenklappbar sein, um in der Gondel Platz zu haben und schotterwegtauglich sein
  • von der Alm auf den Gipfel geht’s dann nur noch zu Fuß/ in der Kraxn weiter
  • Einkehrmöglichkeiten: Bergstation selbst (mit Glasterrasse für eine wunderschöne Aussicht selbst beim Essen) und Schlegelalm (ca. 10-15 Minuten mit Kindern von der Bergstation entfernt)
  • von der Bergstation aus gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten zum spazierengehen- zum „schnelleren“ Gipfelglück geht es zum Beispiel auch in wenigen Minuten- alles ist gut ausgeschrieben bzw gut sichtbar

Abendstimmung

Da wir vor dem Runterfahren nochmals ein wenig Warten, um in die Gondel zu kommen, dürfen wir dafür den Sonnenuntergang über Bad Reichenhall von oben erleben- ein toller Abschluss eines goldenen Herbsttages!

Eine gute Zeit, Regina

 

Sepp Wurm

Kochen auf der Fürmann Alm

 von Sepp
Die Teilnehmern des Kochkurses in der Küche von Gertraud Gafus. Hier wird noch auf dem Holzofen gekocht.

Die Teilnehmern des Kochkurses in der Küche von Gertraud Gafus. Hier wird noch auf dem Holzofen gekocht.

„Wo lässt sich Genuss zwischen Wiesen und Bergen besser erleben als auf einer Alm?“, begrüßte Meike Krebs-Fehrmann, Bildungsreferentin der Biosphärenregion Berchtesgadener Land, die Damen und Herren, die sich auf der Fürmann Alm in Anger eingefunden haben. Denn die Biosphärenregion BGL und die Gesundheitsregionplus BGL hatten zum Kochkurs mit Pinzgauer Rind und saisonalen Beilagen in Gertraud Gafus Küche eingeladen.

Gertraud Gafus bewirtschaftet die Fürmann Alm gemeinsam mit ihrem Partner mit viel Engagement und Leidenschaft. Auf dem Speiseplan für den Kochkurs standen Rouladen mit Kartoffelpüree und Gemüse sowie Tafelspitz mit Kartoffelecken und Bayerischer Creme. „Ich koche nie nach Rezept“, erfuhren die Teilnehmenden von der Landwirtin gleich zu Beginn. Denn beim Kochen gehe es nicht darum, sich an starre Vorgaben zu halten, sondern nach Gefühl und mit Erfahrung die persönliche Note zu finden. Außerdem bestimme das, was die Natur je nach Jahreszeit hervorbringt, was in der Küche verwendet wird. Begeistert lauschte die Gruppe den Tipps zur richtigen Schneiderichtung von Fleisch, dem Anbraten größerer Stücke, dem Binden von Soßen und dem Mischen von Gewürzen. „Alles braucht seine Zeit“, erklärte die Köchin und meinte damit nicht nur die Garzeiten des Rindfleisches, sondern auch die Kreisläufe in der Natur. Nebenbei erzählte Frau Gafus
von der Geschichte und dem Leben auf der Fürmann Alm. Für gewöhnlich kaufen Leute ihr Fleisch beim Metzger oder im Supermarkt. Wo das Fleisch herkommt, ist den Verbrauchern oft unbekannt. Ganz anders auf der Fürmann Alm. Während das Fleisch von Tafelspitz und Rouladen im Topf schmorte, führte Gertraud Gafus die Gruppe in den Stall gegenüber.

Die 24 Pinzgauer Rinder, die viel Platz im Stall haben, wurden von den Teilnehmenden bewundert und gestreichelt. Die Rinderrasse zeichnet sich durch die besonders schöne Maserung des Fells und die hervorragende Fleischqualität aus. Emotional wurde es, als Gertraud Gafus davon berichtete, wie sie sich fühlt, wenn sie oder ihr Mann einen Ochsen nach drei Jahren zum Schlachthaus begleiten und solange bei dem Tier bleiben, bis es getötet wird. Sie kennt jedes Rind von Geburt an beim Namen und sorgt tagtäglich für sein Wohlergehen.

Im Stall gegenüber konnten die Teilnehmenden sehen, woher das Fleisch stammt.

Im Stall gegenüber konnten die Teilnehmenden sehen, woher das Fleisch stammt.

Darum, verriet die passionierte Köchin, esse sie selbst gar nicht so gerne Fleisch. Sie wäre froh, wenn in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden würde und die Tiere, von denen das Fleisch stammt, mehr Wertschätzung erhielten. Lieber seltener und weniger Fleisch essen und dafür von Tieren, die aus ökologischer Landwirtschaft stammen, betonte sie.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Stallweihnacht bei der Tragtierkompanie Bad Reichenhall

Zu Weihnachten im „Stall“ der Tragtierkompanie in Bad Reichenhall
Die Stallweihnacht

Was in der Stallgasse der Tragtierkompanie begann, kann sich nach so vielen Jahren mit Fug und Recht „Tradition“ nennen. Die Stallweihnacht in der Kaserne in Bad Reichenhall zählt mittlerweile zu den größten und bekanntesten „lebenden Krippen“ des deutschsprachigen Raumes.

Stallweihnacht bei der Tragtierkompanie Bad Reichenhall

Aus der Geschichte:
Die Rekruten haben Dienst an Heilig Abend 1962 und erinnern sich mit Wehmut an zu Hause, an diesen „Abend“ bei Ihren Eltern, bei der Familie, bei den Geschwistern. Ein bisschen schön machen wollen sie sich diesen Abend, schmücken den Stallkarren mit Tannenreisig und einen Christbaum und beschenken nach alter bäuerlicher Tradition die Tiere – hier ihre Mulis – mit Äpfeln und Gelben Rüben.

Stallweihnacht bei der Tragtierkompanie Bad Reichenhall – der Stallkarren in der Stallgasse bei den Tragtieren – Maulesel (Muli)weiterlesen »

Herbstliche Runde im Lattengebirge

 von Jannis

Glücksbringer am Gipfel des Törlkopfes im Lattengebirge

Drei Gipfel und die Steinerne Agnes im Lattengebirge

Die kommenden Tage bringen nochmal bestes Herbstwetter. Eine schöne Wanderung, die sich bei den herbstlichen Bedingungen besonders lohnt, ist eine Runde im Lattengebirge vorbei an der Steinernen Agnes, über den Karkopf und Törlkopf und einem kurzen Abstecher zum Dreisesselberg. Denn oft führt die Route durch Laubwälder. Als ich diese Tour in der letzten Woche gegangen bin, waren die Farben der Bäume einfach prächtig.

Darüberhinaus bestehen die Reize der Tour insbesondere in den faszinierenden Felsformationen des Lattengebirges, denen man ganz nahe kommt, sowie in der Einsamkeit des Lattengebirges. Neben den vielen, deutlich bekannteren Gebirgsstöcken der Berchtesgadener Alpen führt das Lattengebirge etwas ein Schattendasein.

Während sich die Steinerne Agnes noch über relativ viel Besuch freuen darf, wird der Karkopf nur von der Reichenhaller Seite mit Unterstützung der Predigtstuhlbahn oft bestiegen. Den Törlkopf und auch die Steige zwischen den markanten Wegpunkten hat man zumeist für sich alleine. Entsprechend naturbelassen und teilweise wenig ausgetreten sind die Pfade, aber keine Angst, schwierig wird es an keiner Stelle. Somit kann man die durchgängig großartige Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen und darüberhinaus so richtig schön genießen.

An der Steinernen Agnes vorbei zum Karkopf und Dreisesselberg

Am Parkplatz unweit des Campingplatzes Winkl-Landthal starte ich auf demWeg Nr. 477 den Aufstieg in Richtung Steinerne Agnes. Schnell öffnen sich immer wieder Blicke über Bischofswiesen hinaus in die Berchtesgadener Alpen. Über mir sind die verschiedenen Körperteile der Schlafenden Hexe nun ganz nah. Die faszinierenden hellen Dolomit-Felsformationen schimmern von oben immer wieder durch den bunten Herbstwald herab.

Typisches Lattengebirge: Laubbäume, Latschen und verwitterte Felsformationen

Herbstfarben am Aufstieg zur Steinernen Agnes

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Drauß‘ vom Zwiesel komm ich her

 von Sarah

..und ich muss euch sagen: Es windet dort sehr! Über Zennokopf und (Mittel-) Staufen; musste ich dabei auch mal’s laufen.

Der Oktober bescherte uns in der 40. Kalenderwoche genau zwei herbstlich anmutende und mit reichlich Sonne betankte Tage, die genutzt werden wollten. An einem von ihnen entschloss ich mich spontan dazu, die Zwiesel-Zennokopf, Mittel- und Hochstaufen Überquerung in Angriff zu nehmen. Eine Tour, die mit knapp zehn Kilometern in der reinen Überschreitung von zirka 1.600 Höhenmetern zu den anspruchsvolleren Routen im Berchtesgadener Raum gehört (schwarze Markierung). Alpine Kenntnisse sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung, um sich dem Hochstaufenmassiv hinzugeben.

Die Tour gibt es in mehreren Varianten: So ist zum Beispiel eine komplette Überschreitung des Hochstaufenmassivs möglich, indem zusätzlich Gamskogel und Fuderheuberg überquert werden. Auch besteht die Option, meine (von links nach recht gerichtete) Route im Richtungswechsel zu vollziehen.

Ich starte beim Parkplatz des Listwirtes, unweit vom gleichnamigen (List-) See entfernt. Vorbei an der Gaststätte folge ich zu Beginn des Laufes der gelben Wanderbeschilderung in Richtung Zwieselalm und Zennokopf, die laut Wegmarkierung knapp drei bis vier Stunden von mir entfernt liegen sollen.

Durch den Eintritt in eine Art Waldschleuse wird der vor mir liegende Weg durch seitlich stehende Bäume begrenzt und spendet daher immer mal wieder angenehmen Schatten auf meinem Lauf bergaufwärts. Ich genieße dabei das wechselnde Spiel zwischen kurzen Trailpassagen und Forstwegen, auf denen ich mich mithilfe meiner Stöcke optimal abstützen kann. Nach kurzer Zeit erreiche ich so die ersten Abzweigungen in weiterer Richtungsfolge meines ersten Ziels: Dem Zwiesel. Da ich dort noch niemals war, bin ich gespannt auf die Wegbeschaffenheit oberhalb des Kaiser-Wilhelm-Hauses, welches mir durchaus bekannt ist.

Durch rot-gelb gefärbtes Laub folge ich nun dem stufenlastigen Weg und begutachte gleichzeitig die Fülle der (Herbst-) Farben, die sich meinem Auge bietet. Solche Jahreszeit bietet nicht nur eine optimale Lauftemperatur sondern ebenso eine ,,Reifung“ der Natur: Die Bäume tragen Früchte, verlieren ihre Blätter und geben so das Resultat vergangener Sommertage ab.

Nach etwas über eine Stunde laufe ich an der Zwieselalm vorbei. Sie lasse ich aufgrund des heutigen, straffen Programms links liegen und erhasche lediglich einen Blick zur Hütte. Bereits einige WanderInnen genießen hier die Mittagssonne sowie den Ausblick auf die Berchtesgadener Bergwelt.

Auf weiterem, besteinten Pfad laufe ich in Richtung Zwieselspitze und muss nun immer wieder meine Konzentration schärfen: Durch die vergangenen, regnerischen Tage ist das Terrain weit oben noch immer recht feucht und die Grasflächen dadurch aufgeweicht. Wer hier nicht ausrutschen möchte, sollte Obacht geben.

Passage zwischen Zennokopf und Zwiesel

Passage zwischen Zennokopf und Zwiesel

Schlussendlich erreiche ich die Höhe von 1782 Metern und somit den Gipfel des Zwiesels nach zirka 1,45 Stunde und beginne mit meiner ersten kurzen Rast und dem mentalen Festhalten des sich mir bietenden Panoramas.weiterlesen »

 Unterwegs mit Kindern – auf der Burgruine Karlstein | Bad Reichenhall

Um unsere Kinder zum spazieren gehen oder wandern zu motivieren, hilft es meist enorm, ein interessantes Ziel in Aussicht zu stellen.

Und was gibt es (nicht nur für Jungs) Spannenderes, als sich auf die Suche nach Spuren von Drachen, Rittern und Burgfräuleins auf einer echten Burgruine zu machen? So erkunden wir bei strahlendem- wenn auch recht stürmischen- Herbstwetter die Burgruine Karlstein (die auf dem „Nachbarfelsen“ der Pankrazkirche steht).

Wir starten vom Parkplatz Ruine/ Pankrazkirche und folgen der Straße, bis linkerhand der Weg zur Burg ausgeschildert ist. Von nun an gehen wir durch den bunten Herbstwald stetig bergauf- der Weg wechselt zwischen mäßig steil und Stufen, auf denen schon „Riesenschritte“ gefordert sind. Das Holzgelände, das fast durchgängig vorhanden ist, tut hier zum Festhalten schon recht gute Dienste.

Auf dem letzten Stück wird es noch einmal richtig steil, hier führt uns eine schmale Treppe am Felsen entlang zum Ziel und wir halten uns am gespannten Drahtseil fest wie echte Kraxler. Dann stehen wir endlich vor den vorhandenen Überresten der Burg und stürmen das Burgtor.

Nachdem die Kinder ausführlich erkundet haben, ob nicht doch noch ein Ritter im Turm sitzt, genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge ringsrum und sogar ein Stück vom Thumsee können wir sehen.weiterlesen »

Auf Landauern werden die Kühe von der Saletalm an St. Bartholomä vorbei zur Seelände transportiert.

„Da Summa is umma“ – Auf Landauern in die hemischen Ställe

Es ist kalt, nass und windig als wir in das offene Boot einsteigen und uns früh morgens auf den Königssee begeben. In den letzten Tagen hat eine Kaltfront dafür gesorgt, dass es wieder weit runter geschneit hat. Viel von dem Neuschnee ist nicht zu sehen. Dicke Nebelschwaden verhüllen die Berggipfel und sorgen für eine gespenstische, beinahe bedrückende Atmosphäre. Es wirkt fast so, als sollte nochmal betont werden, dass der Almsommer nun um ist.

Es herrscht also die passende Stimmung für das bevorstehende Ereignis: Der Almabtrieb über den Königssee. Dieser ist im gesamten Alpenraum einzigartig. Denn die Saletalm und die Fischunkelalm sind über den Landweg ausschließlich über schwere Gebirgssteige erreichbar. Es bleibt den Kühen also nur der einstündige Weg über den See zurück in die warmen Heimatställe.

Trotz der langen Tradition des Almabtriebs über den Königssee hat die Evolution noch nicht dafür gesorgt, dass sich die Kühe von der Salet- und Fischunkelalm zu begnadeten Schwimmern entwickelt haben. Hölzerne Transportschiffe mit ebenen Böden und flachem Zustieg ermöglichen die Überfahrt: Sogenannte Landauer.

Der noch frachtlose Landauer startet zur Abholung in Richtung Saletalm

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Waldi

Wanderung zum Funtensee

 von Waldi

Wir nutzten letzte Woche einen schönen Oktobertag und wanderten frühmorgens ins Wimbachtal, weiter zum Trischübel. Eine herrliche Kulisse, ganz vorne die Palfenhörner, erfreuten uns und wir entschl0ßen uns, nicht auf den Hirschwieskopf zu gehen, sondern zum Hundstodgatterl .Viele Gemsen sahen wir auf unserer einsamen Wanderung. Am Hundstodgatterl lag schon frischer Schnee. Hier hat man einen herrlichen Blick auf das Steinerne Meer, atemberaubend. Nach kurzer Brotzeit gingen wir weiter zum Funtensee. Der letzte Hang war ganz in Gold getaucht, so gelb waren die Lerchen und die Weiden, herrlich. Mittag saßen wir schon auf der schönen Terrasse vor dem idylischen Funtensee. 2 Stunden haben wir die herrliche Aussicht und den einmaligen Platz genossen, dann mußten wir an den Abstieg denken.

Über die Saugasse wanderten wir runter. Auch hier war alles gold,einfach schön. Kurz vor der Schiffanlegestelle mußten wir noch laufen, damit wir die letzten Schiffe für die Überfahrt zum Königssee noch erwischten.

Eine meiner Lieblingstouren, die Trittsicherheit und Kondition voraussetzt. Berg Heil Waldi

Rosi Fürmann

Herbstlicher Spaziergang durch Salzburg

 von Rosi

herbstliches Panorama über die Stadt Salzburg vom Gaisberg aus mit Watzmann, Untersberg und Hochstaufen im Hintergrund

Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg

Salzburg – die Stadt des „Jedermann“, Salzburg hat viele Gesichter. Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg erschließt durch die Lichtsituationen ganz eigene, interessante Einblicke, die besonders durch die Farbigkeit des Herbstes sich hervorheben.

Mädchen auf dem herbstlichen Weg im Mirabellgarten in Salzburg

Einige Geschichten aus der Geschichte Salzburgs:

Die Altstadt von Salzburg erhält maßgeblich ihr Aussehen in der Zeit um 16oo, da Erzbischof Wolf Dietrich von Reichenau die Fäden in der Hand hält. „Ein Rom des Nordens“ will er sich schaffen mit vielen großen freien Plätzen. Da aber der Bereich zwischen Salzburg und Mönchsberg – der Bereich der heutigen Altstadt – bereits dicht bebaut, läßt er – wie geschrieben steht – abreissen. Um die 55 Häuser müssen weichen, um sich „seine“ freien Plätze schaffen zu können, die das heutige Stadtbild von Salzburg prägen.

der Residenzplatz mit dem mächtigen Residenzbrunnen vor dem Dom und der Residenz in Salzburg

Die Lebensader der Stadt – der Almkanal: In der Zeit des 11./12. Jahrhunderts versorgen nur wenige Brunnen die dicht bebaute Altstadt mit Trinkwasser. Wassernot ist an der Tagesordnung und zu wenig Löschwasser bei den nicht seltenen Bränden ist ein riesiges Problem. Die Idee, durch den Mönchsberg einen Stollen zu graben und das Wasser der gegenüber liegenden Moore so in die Alstadt zu leiten, bringt nach 6 Jahren Bauzeit mit der Fertigstellung 1143 zwar einen Teilerfolg, jedoch reicht es nicht aus. Mit dem dann folgenden Anzapfen des von Untersberg kommenden Rosittenbaches gelingt ein weiterer Teilerfolg, aber erst die Verlängerung des Kanals zum „Hangenden Stein“ in Marktschellenberg und das Anzapfen (1286) der aus dem Königssee kommenden „Alm“ (Königsseer Ache) sichert das Überleben der Stadt.weiterlesen »

Sepp Wurm
Ein Thema beim Bergsteigertreffen Ramsau: Skitouren in den Pyrenäen

Ein Thema beim Bergsteigertreffen Ramsau: Skitouren in den Pyrenäen

Das 4. Bergsteigertreffen im Bergsteigerdorf Ramsau

Hubert Nagl und seine Bergschule Watzmann laden am Samstag, den 11. November, alle Bergsteiger zum 4. Bergsteigertreffen im Bergsteigerdorf Ramsau ein. Nach dem Motto: gemütliches Beisammensein unter Bergsteigern, Auffrischen gemeinsamer Bergerlebnisse, ein paar Bilder der letzten Reisen werden die Runde auflockern. Veranstaltungsort ist wie die letzten Male wieder der Gasthof Nutzkaser am Hochschwarzeck.

Und auch wenn das Treffen ganz zwanglos ablaufen wird, gibt es natürlich ein Programm:

  • 17.00 Uhr Skitouren in den Pyrenäen 2017, Kurzvortrag Nagl Hubert
  • 18.00 Uhr Trekking in Ladakh mit Besteigung Stok Kangri 2016, Kurzvortrag Nagl Hubert
  • 19.30 Uhr Skitouren auf den Lofoten 2017 von Profifotograf Karl Seidl
  • Im Anschluss gemütliches Beisammensein

Schaut vorbei: Am Samstag, den 11. November 2017 ab 17 Uhr im Gasthof Nutzkaser, Am Gseng 10, 83486 Ramsau! Euer Sepp