Brauchtum & Kultur
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27. März 2015 um 14:07 von Sepp

Ein Kleinod der Volksfrömmigkeit

In Kleinrückstetten / Teisendorf lädt am Karfreitag und Karsamstag die Kapelle zwischen den Linden zur Anbetung Jesu im Grab ein. Alle zwei Jahre an den Kartagen der ungeraden Jahre tauschen die Bauersleute der Bauernhöfe in Kleinrückstetten die „Armen Seelen“ in der Nische des Altartisches mit dem Grab Jesu aus.

die Kapelle in Kleinrückstetten,  Pfarrei Teisendorf ©  ROHA-Fotothek

die Kapelle in Kleinrückstetten, Pfarrei Teisendorf © ROHA-Fotothek

Auf dem Weg von Rückstetten nach Lauter künden schon von weitem sichtbar zwei riesige Linden vom Weiler Kleinrückstetten. Zwei Bauernhöfe stehen nach Osten der aufgehenden Sonne zugewandt auf dem Höhenrücken über dem Surtal.  Beim Geiern und beim Stöckl nennt sie der Volksmund – zwei Bauernhöfe, die über die Jahrhunderte (beim Geiern erste Erwähnung 1684) in vielen Generationen bewirtschaftet und bewohnt werden. Die Winter sind hier kälter, die Winde stärker und die Sommer können trocken sein und Unwetter toben oft über dem ungeschützten Land.

Heiliges Grab | Kapelle in Kleinrückstetten,  Teisendorf

^Heiliges Grab | Kapelle in Kleinrückstetten, Teisendorf

In der ersten Hälte des 18. Jhdt. verwüsteten über sieben Jahre schwere Hagelwetter fast die gesamte Ernte der Schnaitter Bauern. Auf eine Eingabe des damaligen Geiernbauern Vitus Herzog erhielt er am 17. April 1744 vom Erzbischöflichen Consistori Salzburg die Baugenehmigung für eine Kapelle. Der Bau erstreckte sich über die Jahre 1745- 1750. Durch eine Doppelflügeltür mit gotisch geschwungenem Eichentürstock gelangt man ins Innere der Kapelle. Der Altar stellt die Krönung Mariens dar mit drei Puti, zwei kerzentragenden Engeln und v. links die hll. Vitus, Isidor und Katharina, in der Mitte Herz Jesu  und weiter Gertrudis v. Helfta, Notburga und Josef mit dem Kind.  An den Seiten stehen links Maria Dolorosa und rechts der gegeißelte Heiland mit Salbungsgefäß.

 

Am Karfreitag und Karsamstag  von 9 bis 19 Uhr lädt die Kapelle zwischen den Linden zur Anbetung Jesu im Grab. Der Leichnam ruht hinter farbigen Glaskugeln und Blumen schmücken das Grab nach Jes 11,10: „Sein Grab wird herrlich sein“.

 

Bild und Text © ROHA-Fotothek Fürmann

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27. März 2015 um 09:51 von Sepp

Am 24. und 25. April 2015 veranstaltet das Bayerische Kuratorium für alpine Sicherheit unter Schirmherrschaft des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann im Kongresshaus in Berchtesgaden das Alpinsymposium 2015. In Rahmen des Symposimus  wird das Thema Sportklettern und künstliche Kletteranlagen von  fachkundigen Referenten genau beleuchtet. Dabei sind die Themen am Freitagnachmittag ausschließlich auf ein Fachpublikum wie zum Beispiel Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Lehrer, Bergführer, Trainer C Sportklettern ausgerichtet.

Ein Soldat mit vollem Einsatz beim Einzelklettern im Überhang

Klettern in der Kletterhalle Strub

Zu den Themen am Freitag  gehören :

  • Klettern im Schulsport
  • Bau künstlicher Kletteranlagen
  • Sicherungsprodukte zum Sportklettern
  • Veranstaltungsmanagement am Beispiel des 24-Stunden-Spendenkletterns in Berchtesgaden
  • Risikokultur im Bergsport (aktuelle Bestandsaufnahme und Ergebnisse des DAV Symposiums 2014)

Für die Teilnahme am Freitagnachmittag und für das ab 18 Uhr im Kongresshaus vorbereitete Bergsteigerbuffett ist eine Anmeldung bis spätestens Montag, 13.04.2015 erforderlich. e-mail: info@alpinesicherheit.bayern

 

Ab 20 Uhr gibt es bei freiem Eintritt einen Vortrag von Extremkletterer Thomas Huber von den Huberbuam zum Thema “Motivation Erfolg”. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für diesen Beitrag sind Spenden erwünscht, die der Bergwacht Berchtesgaden zugeführt werden.

Vortrag von Extremkletterer Thomas Huber

Vortrag von Thomas Huber

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25. März 2015 um 13:09 von Sepp

… und die Fotografie

Was könnte es im Mai Schöneres geben als eine Wanderung durch das traumhafte Berchtesgadener Land mit seinen Bergen und dabei die Kunst der Fotografie näher zu erkunden? Das räumliche Wechselspiel von Höhe und Tiefe, Nähe und Ferne wird während des Kurses von Kirsten Johannsen geschärft und die ästhetische Wahrnehmung für das Romantisch-Schöne und das Bedrohlich-Erhabene in der Natur geweckt.

Die Kunst des Wanders

Die Kunst des Wanders

Dr. Kirsten Johannsen lehrte Fotografie an der Bauhaus Universität Weimar, der Universität der Künste Berlin und der Zürcher Hochschule für Gestaltung; seit 2015 ist sie Dozentin an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Vom 4. bis 9. Mai findet in Bad Reichenhall der Kurs Die Kunst des Wanders – Fotografische Strategien im Raum” statt.

 

Fotografiekurs an der Kunstakademie Bad Reichenhall

Der Kurs beginnt mit einer fotografischen Wanderung auf den Predigtstuhl, das markanten Felsmassiv unweit vom Zentrum Bad Reichenhalls. Gemeinsam starten die Kursteilnehmer im morgendlichen Nebel, machen sich auf zum Gipfel, wo es auch eine erste Brotzeit gibt. Vom Gipfel des Predigtstuhl genießen die Kursteilnehmer die traumhaften Aussichten auf den Watzmann und das Salzburger Land. Hoch auf dem Berg sind die Blicke unverstellt, das räumliche Wechselspiel von Höhe und Tiefe, Nähe und Ferne schärft die ästhetische Wahrnehmung für das Romantisch-Schöne und das Bedrohlich-Erhabene in der Natur. (weiterlesen…)

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25. März 2015 um 09:18 von Sepp

Chiba: Rad-Handschuhe aus Bayern

Das Unternehmen Chiba Gloves Germany GmbH & Co KG wurde 1853 von Handschuhmacher Alois Chiba gegründet und florierte innerhalb kürzester Zeit. Zur Jahrhundertwende hatte Chiba bereits 180 Handschuhmacher ausgebildet, die sich ihrerseits selbständig machten und die Gegend um Albertham zum Zentrum der europäischen Handschuhindustrie wurde. Sogar eine Zweigstelle in London wurde eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte das Unternehmen immer noch 2.000 Angestellte, der Firmensitz wurde ins bayerische Piding verlegt werden. Hier wurde das Unternehmen während der 60er und 70er Jahre zu einem der größten Arbeitgeber, bevor es Anfang der 90er Jahre weiter nach Teisendorf zog. Am vorherigen Standort in Piding ist heute ein Outlet-Store mit einem integrierten Museum und dem mit drei Meter größten Handschuh der Welt angesiedelt. Heute ist Chiba der Spezialist für Fahradhandschuhe!

 

Bequeme und funktionelle Radhandschuhe

Mit ihrer Randhandschuh-Sommerkollektion 2015 setzt Chiba einen neuen Standard für die Kombination von Komfort und Funktion: Speziell gewählte Materialien und Verarbeitungsformen verhindern Hitzestaus und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Robustheit, während Gel-Polster Hände und Nerven der Fahrer auch auf langen Mpuntainbike-Touren und in rauem Gelände schützen.

Mountainbiken im Berchtesgadener Land

Mountainbiken im Berchtesgadener Land

Praktische Details, wie Frottee-Daumen zum Schweißabwischen oder Schlaufen zum bequemen Ausziehen, runden das Design ab. Dabei richtet sich die Kollektion nicht nur an reine Profis, auch an Hobby-Radler und City-Cruiser wurde gedacht.Egal ob Ihr lieber auf unseren Radwegen unterwegs seid oder mit dem Mountainbike in den Bergen, Chiba hat bestimmt den passenden Handschuh für Euch. Hier eine Auswahl der neuen Handschuhe:

 

BioXCell Touring: Nervenschonender Vielfahrer-Handschuh

BioXCell TouringMit dem BioXCell-Handschuh packt Chiba das Problem einschlafender Hände beim Fahrradfahren am Schopf beziehungsweise an den Nerven: Das Taubheitsgefühl wird meist durch zu viel Druck auf den Ulnar- oder den Zentralnervs hervorgerufen, die durch den kleinen und Ringfinger beziehungsweise durch Daumen, Zeige-, und Mittelfinger verlaufen. Mithilfe einer speziell dafür entwickelten zweistufigen Gel-Polsterung werden daher beim BioXCell Druck und Vibrationen des Lenkers auf den Handballenbereich – und damit auf den Ulnar-Nerv – abgefangen. Gleichzeitig verhindert eine zweite Polsterung über dem Außenballen, dass der Lenker zu stark auf den Mittelbereich der Hand drückt, in dem sich der Zentralnerv befindet. Durch die starke Polsterung ist man zudem auch bei Stürzen gut geschützt.

 

Der BioXCell Touring besteht aus flexiblen und luftdurchlässigen Materialien, was einem Hitzestau vorbeugt. Zusätzlich sorgt das Micronet zwischen den Fingern für eine ausgewogene Belüftung. Mit einem Touch-Finger aus Spezialstoff eignet sich der Handschuh auch zur Bedienung von Smartphones. Die Innenhand ist aus extrem robuster Digital Carbon Fiber gearbeitet, um einen sicheren Griff zu gewährleisten. Außerdem verfügt der BioXCell über einen extra verstärkten Daumenbereich und einen Handgelenkabschluss aus Neopren. Verfügbar ist er in den Größen XS bis XXXL. (weiterlesen…)

Ausflugtipps
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24. März 2015 um 14:44 von Sarita BGLT

Regionale Produkte aus dem Rupertiwinkel

Auf dem Bauerhof von Evi und Michael Hofhammer in Teisendorf leben etwa 700 Hühner und die Hofhammers haben sich auf Produkte mit ihrem “Teisendorfer Wiesen-Ei“ spezialisiert. Zum Hof gehört ein Hofcafe, das an bestimmten Tagen in der Woche geöffnet hat (Mittwoch, Freitag und Samstag von 9 bis 18 Uhr). Verkauft werden Eigenprodukte und Produkte regionaler Anbieter. Spezialitäten: Jeden Freitag frisches Holzofenbrot und Vinschgerl, hausgemachte Nudelvariationen und Eierlikör.

Hofhammers glückliche Hühner

Hofhammers glückliche Hühner

Meine Kollegin Karin hat bereits einige interessierte Fernseh-Teams nach Teisendorf begleitet und vor Ort selbst probiert und sagt “es schmeckt köstlich!” Also: unbedingt ausprobieren, passender Weise steht Ostern vor der Tür!

 

Beispiel-Menüs aus eigener Produktion und mit regionalen Zutaten

  • Bunte Gemüseschnitten mit zweierlei Schafskäse-Dips + hausgemachtem Vinschgerl
  • Omelette mediterran von glücklichen Freilandeiern (mit Bad Reichenhaller Bergkräutersalz)
  • Apfel-Eierlikör-Tiramisu
Menübeispiel Hofcafé Hofhammer

Menübeispiel Hofcafé Hofhammer

oder

  • Geflügelsuppe mit Gemüsestreifen + Kräuterpfannkuchenröllchen
  • Hausgemachte Impulsator-Biernudeln mit brauner Butter + Bergkäse (mit Wieninger Impulsator -Doppelbock)
  • Mohnschmarrn mit Vanille-Kirschmousse

 

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TV-Tipp
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24. März 2015 um 10:12 von Sepp

Fantasy-Kinofilm, gedreht im Berchtesgadener Land

Am 2. April startet Mara und der Feuerbringer in den Kinos. Der Fantasy-Kinofilm wurde 2014 auch im Berchtesgadener Land gedreht, die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH war bei der Suche nach passenden Drehorten behilflich.

Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Autor und Regisseur Tommy Krappweis persönlich schildert seine Eindrücke von den Dreharbeiten:

 

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem wir feststellten, dass sich der eigentlich als Drehort geplante Wasserfall in Bayrischzell als zu klein erwies. Zu klein für was? Naja, für unseren über acht Meter langen Lindwurm aus dem Nibelungenlied eben. Denn der sollte sich entsprechend der alten Sage aus seiner Höhle schlängeln, um Wasser zu trinken. Nun war aber an dem Wasserfall unserer Wahl einfach zu wenig Platz für so ein Vieh. Auch wenn der Lindwurm später erst am Computer entstehen sollte – echte sind seit dem Mittelalter so verdammt schwer aufzutreiben – musste er ja doch in unsere Szene passen

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

So machte sich unser Setdesigner Albert Jupé auf die Suche nach einem Wasserfall, der mindestens genauso schön, dafür aber auch viermal so groß sein sollte. Nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass wir bereits wenige Wochen vor Drehstart waren – eine Zeit, in der sich viele kleine und mittelgroße Aufgaben tummeln, die alle noch vor Drehbeginn erledigt werden wollen.

 

Glücklicherweise erwies sich gleich die allererste Option als ein großer Glücksfall: Der Wasserfall in der Weißbachschlucht war einfach perfekt für alles geeignet, was wir uns nur erträumen konnten. Er war nicht nur groß genug, sondern wirkte auch noch wie eine Illustration aus einem Märchenbuch mit seinen mehreren Armen, die sich über eine wunderschöne Felswand in mehrere Steinwannen ergossen, die sich im Lauf der Jahrhunderte auf dem steinernen Plateau gebildet hatten. Auch der Blick hinunter entlang des Wasserweges in die Schlucht war mehr als perfekt. Märchen- und sagenhafter kann ein Wasserfall kaum aussehen.

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Unser Organisations-Departement von Produktions- und Aufnahmeleitung war dafür sehr angetan von der Straße mit Parkmöglichkeiten, die sich direkt oberhalb des gesicherten Weges befand, über den man den Wasserfall bequem erreichen konnte. Die Genehmigung zum Dreh wurde gottseidank in Rekordzeit erteilt und wir hatten nicht nur ein Problem weniger, sondern auch eine wunderbare, perfekte Location mehr in unserem Film.

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23. März 2015 um 08:55 von Sepp

Sonnenfinsternis schauen auf dem Dötzi

Nachdem ich in letzter Zeit schon über das Skyrace auf den Dötzenkopf berichtet habe und der 1.001 Meter hohe Berg sogar schon im Fernsehen seine Würdigung erfahren hat, war es an der Zeit, den kleinen Gipfel im Lattengebirge endlich einmal selbst zu besteigen. Der letzte Freitag ist der ideale Termin, immerhin ist an diesem Vormittag eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen und verspricht ein besonders stimmungsvolles Bergerlebnis.

 

Wir starten unsere Wanderung am Wanderzentrum in Bayerisch Gmain. Wir folgen allerdings nicht dem ausgeschilderten Dötzenkopf Rundweg, sondern nehmen den Weg der Trailrunner. Nach wenigen Gehminuten verlassen wir also den breiten Wanderweg und überqueren das Bett des Wappachs, der sich aus dem Alpgartengraben hervor schlängelt.

Dieses Bachbett muss überquert werden

Dieses Bachbett muss überquert werden

Hier beginnt ein schmaler, aber sehr viel begangener Steig, der stellenweise doch recht steil durch den Wald an der Nordseite Lattengebirges führt. Mehrere Bänke säumen den Weg und laden zur Rast ein. Besonders empfehlenswert ist die Bank auf dem Wappachkopf. Hier kann man einen schönen Blick auf Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain genießen.

Bank auf dem Wappachkopf

Bank auf dem Wappachkopf mit Blick auf Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain

Durch den Wald führt der Weg weiter bergauf, es wird jetzt merklich steiler. Viele Stufen gilt es jetzt zu überwinden, immerhin müssen auf dieser kurzen Bergtour mit einer Länge von gerade mal 2 Kilometern über 400 Höhenmeter überwunden werden. (weiterlesen…)

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18. März 2015 um 16:23 von Ann-Kathrin

“Geschwindigkeit bringt Sicherheit!” Diesen Satz habe ich heute gefühlte 100 Mal gehört. Was soll  mir das sagen? Ich kann doch nur schnell sein, wenn ich sicher bin. Ein unsicherer Skifahrer fürchtet sich doch vor der Geschwindigkeit. Also wie ist dieser Satz zu verstehen?
Heute finden meine zweiten zwei Skikursstunden statt. Wieder zusammen mit Friedl Höllbacher vom Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg.

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg

Auch er verwedet des öfteren eben diesen Satz. Ich frage Friedl nach dem tieferen Sinn dieses Satzes, da ich einfach nicht dahinter komme, wie dieser zu verstehen ist. Das eine funktioniert doch nur mit dem anderen. Friedl Höllbacher verdeutlicht mir die Bedeutung durch das Fahrrad fahren. Erst wenn ich eine gewisse Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fahre, kann ich stabiler auf dem Fahrrad sitzen und auch Kurven fahren. Bin ich sehr langsam oder bleibe stehen, kann ich nicht mehr ohne das Gleichgewicht zu verlieren auf dem Fahrrad sitzen. Das macht Sinn!

 

Und so soll es auch beim Skifahren sein. Je schneller man ist umso leichter fällt das Kurven fahren. Theorie verstanden, jetzt muss das Ganze in die Praxis umgesetzt werden! Auch heute nutzen wir das beim Alpincenter Wintersportschule Berchtesgaden-Obersalzberg gelegene Skigebiet beim staatlichen Gutshof am Obersalzberg. Leider ist es heute nicht so sonnig wie beim letzten Mal. Man erahnt durch den grauen Schleier die Sonne, aber sie hat einfach nicht die Kraft sich gegen die graue Suppe durchzusetzen. Ganz schön eisig ist es! Das habe ich nun auch gelernt, dass in der Skifahrersprache “eisig”, nicht wie ich es tue auf die Luft oder Temparatur bezogen wird, sondern man bezeichnet damit den Untergrund beziehungsweise die Piste. Jedenfalls mir war trotz der Skibekleidung ziemlich kalt.

 

Heute trage ich außerdem den perfekten Skischuh! Ein Modell von Lowa. Es ist genauso wie es eine Freundin mir beschrieb: Wenn du den perfekten Skischuh gefunden hast, dann fühlt er sich an wie ein Hausschuh. Wir gleiten sofort hinüber zum Tellerlift, um sich wieder “einzufahren”. Die erste Abfahrt ist wieder ein bisschen holprig, aber bei der zweiten läuft es wieder. Bei der dritten Auffahrt mit dem Tellerlift erklärt mir Friedl, dass ich mal wenn ich das Gewicht auf ein Bein verlagere, das andere Bein anheben soll vom Boden auf dem kein Gewicht liegt. Klingt für mich erst einmal nach einer Akrobatenummer. Bin schon froh, wenn ich im Stehen meine Ski inklusive Schuh vom Boden abheben kann. Friedl fährt wieder vor und gibt mir Zeichen zum anheben meines Beines. Auch wenn ich es gerne täte, das schaffe ich nicht. Wieder Auffahrt mit dem Tellerlift. Zweiter Versuch immer das Bein kurz anzuheben, auf dem gerade kein Gewicht liegt. Ich konzentriere mich und es klappt.

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

so langsam fühle ich mich sicherer auf den Ski

Dann ist es soweit. Es soll zu einem anderen Lift gewechselt werden und die Piste dort ist steiler. Friedl Höllbacher traut mir das zu. Ich mir selbst nicht so ganz. Aber dank Friedls ruhiger und einfühlsamer Art fühle ich mich an seiner Seite sicher und lasse mich auf die Steigerung ein. Diesmal fahren wir mit einem sogenannten Schlepplift. Hierbei kann man zu zweit nebeneinander hinauffahren. Und es ist die Möglichkeit sich auch mal zu unterhalten. Oben angekommen, geht mir sprichwörtlich die Flatter. Meine Beine werden irgendwie butterweich. Es ist schon steiler, als die Piste auf der ich sicher und sogar “voll Schuss” hinunterdüsen konnte. Friedl fährt wieder rückwärts mir gegenüber, sodass er mich jedes Mal auffangen kann, falls was wäre. Er gibt wieder die Richtung an, ob nun rechts oder links.

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Ausflugtipps
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17. März 2015 um 10:20 von Waldi

…unterm Watzmannhaus

Ausgangspunkt ist die Wimbachbrücke. Wir steigen mit unseren Skiern zur Stubenalm und biegen dann links einen Forstweg hinein. Den gehen wir einganzes Stück bis wir zur Mitterkaseralm kommen. Nun gehts in Serpentinen steiler hinauf. Wir haben schon den kleinen Watzmann im Blick und auf der Falzalm steht er in ganzer Pracht vor uns.

Falzalm mit Kleinem Watzmann

Falzalm mit Kleinem Watzmann

Ein schöner Aussichtspunkt auch in das Watzmannkar und das Hagengebirge. Nun gehts im freien Gelände steil rauf bis kurz unterm Watzmannhaus. Nun sind wir am Ziel.

Das Kreuz am "Schaflboden"

Das Kreuz am "Schaflboden"

Die Abfahrt ist wunderbar,schönster Pulverschnee und unten fährt man die Forststraße raus, auch gut zum Fahren. Eine schöne Tour, mit ca. 2 bis 3 Stunden Gehzeit.

 

Ski Heil Waldi

Ausflugtipps
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17. März 2015 um 10:05 von Waldi

Der Traum jedes Skitourengehers

Am Sonntag starten wir bei schönstem kalten Wetter an der Wimbachbrücke zur Hundstodreibe.

Blick zu den Palfenhörnern

Blick zu den Palfenhörnern

Schon lange bin ich sie nicht mehr gegangen und freue mich auf das Kommende. Schon nach 4o Minuten Tragezeit können wir unsere Ski anschnallen und wandern in das endlos lange Wimbachgries hinein

Am Trischübel

Am Trischübel

An der Grieshütte machen wir kurz Trinkpause, die Sonne bescheint uns auch bereits und dann geht s zum Trischübel hinauf. (weiterlesen…)

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