St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Eishöhle
Isabel

Die Schellenberger Eishöhle

 von Isabel
Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Coole Erlebnisse am Untersberg – unterwegs zu Deutschlands größter Eishöhle

Heiße Temperaturen – eine Tour mit einer ganz besonderen Abkühlung ist die Wanderung zur Schellenberger Eishöhle auf 1570 Metern Höhe an den Südwandabstürzen des Untersbergs. Er gehört zu den Massiven mit den größten Höhlenvorkommen, unter anderem die Riesending-Schachthöhle, die 2014 mit einer spektakulären Rettungsaktion Schlagzeilen machte.

Das Wetter ist stabil gemeldet, und so entschlossen wir uns vergangenen Sonntag, über die Toni Lenz Hütte bis zur Eishöhle zu gehen. Der Wanderparkplatz gleich hinter Marktschellenberg in Richtung Salzburg ist schon um 7 Uhr morgens gut gefüllt.Alternativ kann man den RVO Bus Linie 840 nehmen, die Haltestelle liegt gleich am Einstieg zum Wanderwegs. Gut orientieren kann man sich am alten Zollturm, ein Relikt der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der ehemaligen Fürstprobstei Berchtesgaden. Der Weg bis zur Toni-Lenz Hütte ist mit 3,5 Stunden angegeben, und mit 970 Höhenmetern nicht zu unterschätzen.

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Die erste Stunde Aufstieg führt über einen Forstweg durch dichten Wald, bevor dieser in einen schönen Steig in lichterem Wald übergeht. Hier hat man auch immer wieder tolle Ausblicke, und auch die Hütte blitzt ein erstes Mal durch die Blätter zu uns durch. Sieht zwar ganz nah aus, dauert aber noch mindesten eine Stunde.

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Besonders schön wird der Weg dann im oberen Teil, wenn es durch Latschen- und Almrauschfelder geht. Sogar einen Türkenbund entdecken wir am Wegesrand.

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Nach etwa 2,5 Stunden erreichen wir die Toni Lenz Hütte und beschließen, erstmal eine kleine Pause einzulegen und uns bei einer Brotzeit aufzuwärmen – mittlerweile ist der Himmel leider ganz zugezogen – bevor wir die restlichen 20 Minuten zur Eishöhle aufsteigen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Sommertour in Marktschellenberg

 von Sepp

TV-Tipp: Entdeckungsreise durch Bayern

Mit der Sommertour geht die Abendschau des Bayerischen Fernsehens auf Entdeckungsreise durch Bayern, denn:  Urlaub zu Hause macht Spaß – vor allem wenn man in einem Urlaubsland zu Hause ist. Die Abendschau gibt Tipps, wo es im Freistaat am schönsten ist. Deshalb macht ein Team der Abendschau mit Moderatorin Anja Marks am Mittwoch, den 27. August mit der Sommertour Station in Marktschellenberg.

BR Moderatorin Anja Marks

BR Moderatorin Anja Marks

Vom Ortsteil Ettenberg wird  zwischen 17:30 Uhr und 18:45 Uhr live gesendet. Auch Wettermoderatorin Kathrin Rohrmoser wird vor Ort sein.

 

Almbachklamm, Klettersteig und Eishöhle

Beim Mesnerwirt  am Ettenberg endet die Wanderung durch die Almbachklamm,

Almbachklamm Wanderung

Almbachklamm Wanderung

Moderatorin Anja Marks wirft einen Blick in die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung,

Messnerwirt und die Wallfahrtskirche am Almberg

Wallfahrtskirche Ettenberg und der Messnerwirt

sie informiert sich über den Berchtesgadener Hochthron Klettersteig am Untersberg,weiterlesen »

Der perfekte Wanderurlaub in Bayern

 von Sarita

TWIN-Wandern im Berchtesgadener Land

Zwei Wege zum perfekten Wanderurlaub: Das neue Reiseangebot des DAV Summit Clubs lässt dem Urlauber täglich die Möglichkeit, sich für eine kürzere oder längere Wanderung zu entscheiden.

 

Das Angebot enthält 5 Tagestouren in 2 Varianten

Der Teilnehmer wählt am ersten Tag entweder die Tour auf den 1.834 m hohen Kehlstein oder die längere Tour auf das Hohe Brett mit 2.340 m. Die Touren für die restlichen Tage:

Tour auf den Kehlstein

Tour auf den Kehlstein

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Sepp Wurm

Das Riesending im Untersberg

 von Sepp

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Der Untersberg, 1.972 Meter hoch, die deutsch-österreichischen Grenze verläuft genau über seinen zerklüfteten Rücken, ist von zahlreichen Höhlen durchzogen. Mehreren Sagen zufolge haben Zwerge und Wildfrauen dort in der Tiefe marmorne Schlösser erbaut und sie mit Silber- und Goldschätzen ausgeschmückt. Auch Karl der Große oder Kaiser Barbarossa wurden in Untersberg-Höhlen vermutet; dort erwarteten sie schlafend die Schlacht, in der das Schicksal der Welt entschieden wird. Esoteriker und Mystiker wiederum schreiben dem Berg magische Kräfte als Zeitportal zu, die Alpenschamanen sehen ihn im einen Kraftort und der Dalai Lama bezeichnet den Untersberg bei seinem Salzburgbesuch 1992 gar als Herz-Chakra Europas..

Vor allem auf österreichischer Seite haben Speläologen, die Erforscher der Unterwelt, tatsächlich fantastische Schattenreiche im Innern des Untersbergs aufgespürt: riesige Labyrinthe wie die mittlerweile auf 33 Kilometer kartierte Gamslöcher-Kolowrat-Höhle etwa.

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Abgesehen von der Schellenberger Eishöhle bleibt die deutsche Seite des Berges unterhalb der zerklüfteten Oberfläche unbekanntes Land. 1995 begannen schwäbische Höhlenforscher der Arbeitsgemeinschaft Höhlenkunde Bad Cannstatt das Hochplateau des Unterberges systematisch auf Löcher abzusuchen. Der große Fund aber bleibt ihnen verwehrt. Erst im Sommer 2002 stößt eine Gruppe von acht jungen Höhlenforschern in einem vergessenen Felstrichter auf ein Gangsystem von gewaltigem Ausmaß, das die Höhlenforscher zum Ausschrei Was ist denn das für ein Riesending? veranlasst. Dieser Name sollte bleiben!weiterlesen »

Sepp Wurm

Berchtesgaden im Bergmagazin Alpin

 von Sepp

Titelstory: Der Untersberg und seine Menschen

Dass der Untersberg ein ganz besonderer Berg ist, hat schon der Dalai Lama festgestellt: Bei seinem Besuch in der Mozartstadt Salzburg 1992 bezeichnete er das Bergmassiv auf der Grenze des Salzburger und des Berchtesgadener Landes als Herzchakra Europas. Jetzt hat auch Alpin – Das Bergmagazin in seiner aktuellen Ausgabe dem mythischen Untersberg eine Titelstory gewidmet.

Alpin - Das Bergmagazin

Alpin - Das Bergmagazin

 

Hohe Wänder, tiefe Höhlen

Um Mittelpunkt dieser Reportage stehen neben dem Hochthron-Klettersteig und den Höhlen des Untersberges vor allem die Menschen, die der Berg in seinen Bann gezogen hat. Zum Beispiel weiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Der Untersberg

 von Lisa

ist der Hausberg der Marktschellenberger

Von dort sind wir zu unserer ersten diesjährigen Tour am Pfingstsamstag hinauf aufs Plateau losgewandert.  Ausgangspunkt: der Schellenberger Passturm. In 2,5 Stunden sind wir mit noch ein paar anderen Wanderern hinauf zur Toni-Lenz-Hütte gestiegen. Die Terrasse war voll, die Hütte selbst noch geschlossen, was einige sehr bedauerten, vor allem die, die keine Brotzeit mitgebracht hatten.

 

Die Schellenberger Eishöhle

Dann ging’s weiter hinauf, an der Eishöhle vorbei, deren Eingang immer noch voll Schnee war, also auch geschlossen. Worauf aber schon ein Zettel unten am Passturm hingewiesen hatte. Das war also zumindest keine Überraschung. 20 Minuten Gehzeit von der Hütte.

Thomas Eder Steig

Von der Eishöhle ging es hinein in den Thomas-Eder-Steig, auf in den Fels gehauenen Stufen, die teilweise recht steil durch den Untersberg oder an der Bergwand entlang hinauf in die Mittagsscharte führen. Von dort noch einmal in Serpentinen bergauf und in einer guten Stunde, je nach Tempo auch ein bisschen länger, ist man schließlich oben und durchquert Latschen- und ein paar Schneefelder.  Wer mag, steigt noch auf den Salzburger Hochthron (1.853 m) und hat damit den höchsten Punkt der Tour erreicht. Nach 1.400 Höhenmetern  Aufstieg.  Von hier ist es nur mehr ein Katzensprung zum Geiereck, von wo wir diesmal die knieschonende Abstiegsvariante mit der Gondel gewählt haben, ich geb’s ja zu.

 

PS: Je weiter man raufkommt, desto bemerkenswerter wird das Schuhwerk, das einem begegnet: Adidas Turnschuhe, Sneaker mit glatter Sohle, sogar Riemchensandalen mit Keilabsatz kamen uns etwa ab der Mittagsscharte entgegen, außerdem eine unter den Arm geklemmte riesige Damenhandtasche, die zum Eder-Steig wollte. Ein Japaner schließlich lernte oben auf dem Plateau das Fliegen, weil seine Sneaker auf Schnee die Haftung verweigerten. Er landete auf dem Allerwertesten und vergaß für ein paar Minuten sogar zu lächeln.

 

PPS: Die Toni-Lenz-Hütte am Untersberg ist seit Pfingstmontag wieder geöffnet.

Sepp Wurm

Schellenberger Eishöhle öffnet

 von Sepp

Am 16. Juni sind alle Winterschäden beseitigt,

dann ist die Schellenberger Eishöhle am Untersberg wieder begehbar. Seit Mitte Mai waren Arbeiter damit beschäftigt, die Schäden des Winters zu beseitigen und diese Woche werden sie damit fertig.

Schellenberger Eishöhle

Schellenberger Eishöhle

Ab Samstag, den 16. Juni, ist die Eishöhle wieder von 10 bis 17 Uhr geöffnet, zu jeder vollen Stunde kann man eine Führung mitmachen!

 

Aufstieg zur Eishöhle

Bedenkt bitte, dass der Einstieg in die Eishöhle einen nicht zu unterschätzenden Anmarsch erfordert. Über die Toni Lenz Hütte braucht Ihr bis zur Eishöhle zwei bis drei Stunden, die Alpine Varianteweiterlesen »

Lisa-Graf-Riemann

Einmal rund um den Untersberg

 von Lisa

Der Untersberg ist ein massiver Brocken vor unserer Haustür, den man, von Marktschellenberg aus, entweder rechts herum, über die Tauernautobahn, oder links herum, über Bischofswiesen und Hallthurm umfahren muss. Einen Tunnel mitten durch gibt es bekanntlich nicht. Aber – wenn’s nicht pressiert – kann man auch mit dem Fahrrad um den Untersberg herumfahren.

Gut Glanegg

Gut Glanegg

Das steht bei uns jedes Jahr mindestens einmal auf dem Programm, genau wie die Skiabfahrt vom Untersberg und der Aufstieg zur Schellenberger Eishöhle. Die Strecke ist 57 Kilometer lang, wobei nicht die Länge das eigentliche Problem darstellt, sondern die kernigen Steigungen. Sie bieten immerhin einen ungeschönten Blick auf die eigene Kondition – und die Qualität des Fahrrads.

 

Blick auf den Untersberg von Glanegg aus

Blick auf den Untersberg von Glanegg aus

Bei mir war’s nicht das Fahrrad, das war mir schnell klar. Aber kein einziger meiner 27 Gänge hat mich über die erste Supersteigung in Fürstenbrunn hinaufgetragen wie von selbst. Es ist reichlich Schweiß geflossen und der innere Schweinehund, der mir die Möglichkeit des Absteigens zugeflüstert hat, hätte einmal fast Oberwasser bekommen. Für die Watzmann-Überschreitung, die wir uns für diesen Sommer vorgenommen haben, muss ich konditionsmäßig noch was tun, das zumindest ist jetzt klar. Aber am Ende zählt ja nur eines: Geschafft! Und schee war’s.

Radweg von Hallthurm nach Winkl

Radweg von Hallthurm nach Winkl