Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

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Schlagwort: Funtensee
Durch das Steinerne Meer

Durch das Steinerne Meer

Traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren

Vom 31. Juli bis 2. August veranstaltet die Nationalparkverwaltung die traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren durch den Nationalpark Berchtesgaden. Die Tour führt durch das Steinerne Meer mit Übernachtungen im Ingolstädter Haus und im Kärlingerhaus am Funtensee. Begleitet werden die Jugendlichen von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung, auf dem Programm stehen neben einer anspruchsvollen Mehrtageswanderung auch Spiele in der Natur und Gaudi auf den Hütten.

Der Unkostenbeitrag beträgt 65 Euro, es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Informationen bis 6. Juli unter umweltbildung@npv-bgd.bayern.de oder +8652-9686118.

Die neuen Wirte vom Funtensee

 von Sepp
Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann übernehmen von Gabi und Sigi Hinterbrandner

Auf dem Kärlingerhaus, der ältesten und größten Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen, steht dieses Jahr eine Veränderung an. Ab Mai übernehmen die Brüder Andreas und Michael Bachmann aus Salzburg die Bewirtschaftung, da die bisherigen Wirte Gabi und Sigi Hinterbrandner vom Funtensee auf das Purtschellerhaus am Hohen Göll wechseln.

Die beiden Brüder Bachmann waren bis Ostern auf der Priener Hütte unterhalb des Geigelstein tätig und verfügen über langjährige Gastronomieerfahrung. Ab Pfingsten (18.Mai) wird das Kärlingerhaus dieses Jahr seine Türen für die Sommersaison öffnen. Der viele Schnee aus dem vergangenen Winter wird sich auf der Hochfläche des Steinernen Meeres dieses Jahr zwar noch einige Zeit halten, aber der Zugang zur Hütte am Funtensee sollte bis dahin weitgehend schneefrei sein. Ein Besuch bei den neuen Wirten steht also nichts im Wege.

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus

Die DAV-Sektion Berchtesgaden hofft, dass die neuen Pächter die Hütte möglichst ebenso lange führen wie ihre Vorgänger, die die Hütten in den letzten 8 Jahre zur vollsten Zufriedenheit der Sektion geführt haben.weiterlesen

Die neuen Pächter vom Kärlingerhaus

 von Sepp
Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann heißen die neuen Hüttenwirte am Kärlingerhaus. Die beiden Brüder aus Österreich werden ab Mai die Berghütte der DAV Sektion Berchtesgaden am Funtensee führen. In den letzten Jahren hat das Brüderpaar auf der Priener Hütte am Geigelstein gearbeitet. Ab 18. Mai werden die Beiden ihre langjährige Erfahrung nutzen, um Wanderer und Bergsteiger am Kärlingerhaus zu versorgen. Die Brüder Bachmann folgen Gabi und Sigi Hinterbrander nach, die im Purtschellerhaus eine neue Wirkungsstätte gefunden haben. Wenn die Schnee- und Wetterbedingungen passen wird Sigi Hinterbrandner das Kärlingerhaus noch einmal für die Skitourenwochen bewirtschaften, vorrausichtlich vom 24. März 2018 bis zum 8. April. Reservierungen für die Schitourenwochen bitte per Mail an sigi.almberg@t-online.de oder info@purtschellerhaus.de bzw. teleonisch unter +49-8650-513.

Ab 18. Mai beginnt dann eine neue Ära am Funtensee. Wenn Ihr jetzt schon euren Platz für eine Hüttenübernachtung buchen wollt, nutzt bitte diesen Link zum Reservierungssystem.

Die Öffnungszeiten der Berghütten des DAV Berchtesgaden

Die vier Berghütten der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins öffnen in den beiden letzten Mai-Wochen:

Bitte beachtet: Bei der Wasseralm kann man nur über das Reservierungssystem huetten-holiday.de reservieren.weiterlesen

Die neuen Pächter vom Purtschellerhaus

 von Sepp
Das Purtschellerhaus

Das Purtschellerhaus

Es ist wahrscheinlich einer der schönste Plätze in den Berchtesgadener Bergen: Das Purtschellerhaus! Am Eckerfist, dem Nordausläufer des Hohen Gölls, steht das Haus genau auf der Bayerisch-Österreichischen Grenze. Tatsächlich verläuft die Landesgrenze mitten durch die Küche: Die Westseite gehört zu Berchtesgaden, der östliche Teil der Hütte zum österreichischen Kuchl.

Elf Jahre lang waren Regina und Sepp König die Hüttenwirte vom Purtschellerhaus, das der DAV-Sektion Sonneberg gehört. Nun wurden sie in den Ruhestand verabschiedet. Ab Mai 2018 werden die neuen Hüttenpächter Gabi und Sigi Hinterbrandner die Bewirtschaftung des Purtschellerhauses übernehmen. Dazu erfolgte nun auch bereits die Schlüsselübergabe durch den Hüttenreferenten der Alpenvereins Sektion Sonneberg.

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Pächterwechsel: Sepp und Regina König übergeben den Schlüssel an Gabi und Sigi Hinterbrandner © DAV

Gabi und Sigi Hinterbrandner sind keine Unbekannten: Seit 2010 haben die beiden das Kärlingerhaus am Funtensee bewirtschaftet, die älteste Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen. Nun wechseln die beiden nicht nur das Gebirge – vom Steinernen Meer an den Hohen Göll – sondern auch die Perspektive. Während das Kärlingerhaus wenige Meter über dem Funtensee in einem Kessel liegt und rundum von Bergen begrenzt ist, klebt das Purtschellerhaus förmlich an der Flanke des Gölls und gibt einen weiten Blick frei ins Berchtesgadener und Salzburger Land.weiterlesen

TV-Tipp Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp
Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Kalt und geheimnisvoll. Der Funtensee im Steinernen Meer

„Jenseits von Gut und Böse liegt er“, sagen die Einheimischen über den Funtensee in den Berchtesgadener Alpen. Tatsächlich findet man den kleinen Bergsee, der als kältester Ort Deutschlands Berühmtheit erlangt hat, auf 1.600 Metern Höhe in einer Senke mitten im Steinernen Meer. Das eigenwillige Naturidyll hält mit einer Tiefsttemperatur von minus 45,9 Grad den deutschen Kälte-Rekord und ist wegen seines Mikroklimas und seiner abgeschiedenen Lage ein faszinierendes Phänomen. Außer Wetterforschern würde wohl kaum jemand an diesen gottverlassenen Ort kommen, gäbe es da nicht das Kärlingerhaus, das etwas oberhalb des Sees liegt. Erreichen kann man die Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins über den fünfstündigen anstrengenden Aufstieg von St. Bartholomä am Königssee, der in mehr als 30 schmalen Serpentinen durch die berüchtigte Saugasse hinaufführt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Eine Straße zum Funtensee gibt es nicht, deshalb fliegt der Versorgungshubschrauber das Kärlingerhaus in den Sommermonaten einmal in der Woche an – aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Für die Hüttenwirte ist die Bewirtschaftung in der extremen Lage eine logistische Herausforderung.weiterlesen

Waldi

Wanderung zum Funtensee

 von Waldi

Wir nutzten letzte Woche einen schönen Oktobertag und wanderten frühmorgens ins Wimbachtal, weiter zum Trischübel. Eine herrliche Kulisse, ganz vorne die Palfenhörner, erfreuten uns und wir entschl0ßen uns, nicht auf den Hirschwieskopf zu gehen, sondern zum Hundstodgatterl .Viele Gemsen sahen wir auf unserer einsamen Wanderung. Am Hundstodgatterl lag schon frischer Schnee. Hier hat man einen herrlichen Blick auf das Steinerne Meer, atemberaubend. Nach kurzer Brotzeit gingen wir weiter zum Funtensee. Der letzte Hang war ganz in Gold getaucht, so gelb waren die Lerchen und die Weiden, herrlich. Mittag saßen wir schon auf der schönen Terrasse vor dem idylischen Funtensee. 2 Stunden haben wir die herrliche Aussicht und den einmaligen Platz genossen, dann mußten wir an den Abstieg denken.

Über die Saugasse wanderten wir runter. Auch hier war alles gold,einfach schön. Kurz vor der Schiffanlegestelle mußten wir noch laufen, damit wir die letzten Schiffe für die Überfahrt zum Königssee noch erwischten.

Eine meiner Lieblingstouren, die Trittsicherheit und Kondition voraussetzt. Berg Heil Waldi

beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

beim Hundstodgatterl © Ann-Kathrin Helbig

Hüttentouren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und so kommt es, dass ein Großteil der Berghütten hier in den Berchtesgadener Alpen zum Teil schon ausgebucht sind für Übernachtungen. Doch, was heißt das genau? Was wenn ich auf das Geradewohl vorbei komme – werde ich dann weggeschickt? Brauche ich dann einen Schlafsack? Was soll ich mitnehmen auf meine Hüttentour?

All diese Fragen werde ich euch beantworten. Ehrlich und konkret. Danach folgt eine Beschreibung einer 2-Tagestour durch das Steinere Meer, die ich vor kurzem gegangen bin.

Fangen wir mal beim Rucksack an. Was wollt ihr eigentlich mit euren 60 Liter Rucksäcken, die schon über dem Kopf überhängen? Vollkommen unnötig! Außer ihr wollt nun die ganze Sommersaison in einer Berghütte verbringen! In den Rucksack soll ein dicker Pulli, eine dicke Jacke, eine Windjacke (super klein faltbar), T-Shirts, Tops, Unterwäsche, Socken, eine Wechselhose und vielleicht Shorts. Zu Essen reichen Müsli-Rigel und dafür eine große mind. 1,5-Liter Flasche die nachfüllbar ist. In den Berghütten kann man sehr gut essen. Denn Gewinn machen die Berghütten nur durch die Konsumation von Essen/Getränken. Alpenvereinshütten müssen einen Großteil der Übernachtungsgebühr an den deutschen Alpenverein abführen. Apropo Alpenverein: Berghütten des Alpenvereines sind auch Schutzhütten, was bedeutet ist ein Abstieg ins Tal nicht mehr zumutbar, so kommt ihr sicher im Notlager oder sogar im Gastraum auf einer Matratze unter. Ihr werdet nicht vor die Haustüre geschickt am Abend. Am Wochenende sind die Berghütten immer heillos überfüllt. Macht eure Hüttentour doch besser unter der Woche. Und was wollt ihr mit euren Zelten, Isomatten und Schlafsäcken?! Campieren ist im Nationalpark Berchtesgaden strengstens verboten! Wer erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen. In den Berghütten gibt es sowohl im Matratzenlager, als auch in den Bettenlager genügend Decken und Kissen. Ihr braucht nur ein Inlett, also Hüttenschlafsack. Diese können in vielen Hütten geliehen werden oder kostengünstig gekauft werden. Das Packmaß ist winzig.

Also hier nochmal zusammengefasst:

  1. Den Rucksack minimalistisch packen. In der Regel reicht ein 30 Liter Rucksack für 3-4 Tage
  2. In den Berghütten Essen/Trinken konsumieren
  3.  Tour besser unter der Woche machen, da sonst schlafen in einer heillos überfüllten Hütte
  4. Campieren verboten! Zelt, Isomatte und Schlafsack zu Hause lassen.

So, jetzt kennt ihr euch aus.
Jetzt fragt ihr euch wieso redet die denn so schlau daher? Ganz einfach: Ich habe selbst schon in einer Berghütte gearbeitet, bin mehrmals die Woche in den Bergen unterwegs und beruflich im Tourismus tätig. Deswegen kommen hier auch ein paar Tipps und eine Tour, die ich vor kurzem machte als Beispiel.

Ein ehrlicher Guide durch das steinere Meer (denn wusstet ihr was blaue Linie im steinerne Meer bedeuten?!).

Tag 1:
Oft werde ich gefragt wohin mit dem Auto, wenn der Start nicht gleich der Endpunkt ist. Dazu rate ich immer die Tour zu einer Rundtour zu machen oder den Endpunkt so zu legen, dass man Mithilfe des ÖPNV zum Auto zurück gelangt. So auch heute. Das Auto lasse ich zu Hause in Schönau am Königssee (alternativ Mehrtagesticket am Automaten am Großparkplatz Königssee lösen). Mit dem ersten Schiff fahre ich bis zur Halbinsel St. Bartholomä. Mir wird wieder bewusst, dass ich am schönsten See Deutschlands lebe. An der Halbinsel angekommen biege ich gleich nach links und folge der Beschilderung Kärlingerhaus. Ausgeschildert ist es hier mit 5 Stunden für den Aufstieg über Saugasse zum Funtensee. Ehrlich gesagt kenne ich niemaden, der so lange brauchte. Der Druchschnitt is 3-3,5 Stunden. Meinen Kreislauf treibe ich gleich hoch indem ich das Tempo hoch anziehe. Denn nicht nur das Kärlingerhaus ist mein heutiges Ziel sondern auch 2 Gipfel. Also zack zack am Ufer entlang, steile schweißtreibende Kehren bis ins Schrainbachtal, dann flach am Schrainbach entlang und dann bin ich direkt vor ihr: der Saugasse. Ihr Ruf ist deutlich schlechter als sie ist. Das Ungewöhnliche an der Saugasse ist nur, dass man viele Höhenmeter über einige Spitzkehren macht. Der Endspurt nach der Saugasse zieht sich. Nach 2,5 Stunden habe ich das Kärlingerhaus erreicht. Die Haxen sind auf Autopilot, mein Kreislauf hasst mich gerade. Viel Wasser und zuckerhaltiges Essen brauche ich. Denn nun geht es weiter zum Gipfel des Viehkogels. Es geht steil und über mehrere Schuttrinnen bergauf. Man durchquert das wilde Viehkogeltal. 1 Stunde 45 Minuten dauert der Aufstieg.

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogeltalhütte © Ann-Kathrin Helbig

NUN EINE INFO, DIE ES IN KAUM EINEM WANDERFÜHRER GIBT: Wenn ihr über das Viehkogeltal zum Riemannhaus wollt, dann müst ihr hinter der Viehkogeltalhütte den blauen Linien nach rechts folgen. Nicht den roten Punkten! Denn die roten Punkte führen zum Gifel des Viehkogel. Aber Achtung oft bedeuten blaue Linien, dass dort der Weg zum Gipfel führt. Vor allem auf österreichischer Seite des stenernen Meeres. Bitte im steinernen Meer oft auch auf den Boden achten. Denn dort findet man gesprayed oder mit Edding auf Stein geschrieben die Richtung. Es gibt im stenernen Meer kaum Wegweiser.

Nach dem letzten, sehr schottrigen Steilaufschwung habe ich die Gipfelwiese des Viehkogels erreicht. Dieser Gipfel bietet tolle Blicke zu den Funtenseetauern und auf das steinerne Meer. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg. Da der Weg doch recht rutschig ist, empfieht sich hier Trekkingstöcke zu nutzen.

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

Viehkogel © Ann-Kathrin Helbig

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Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Jetzt anmelden: Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ präsentiert der Nationalpark Berchtesgaden sein diesjähriges Sommer-Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche.

Die Dr.-Heinz-und-Maria-Loewe-Stiftung finanziert  elf abwechslungsreiche Veranstaltungen. Das Ferienprogramm beginnt am 4. August mit der Veranstaltung „Mit Karte um Kompass – Weißt du, wo´s lang geht?“ im Berchtesgadener Nationalparkzentrum Haus der Berge. Bei den Sonderprogrammen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 13 haben junge Naturfreunde die Gelegenheit, einer Sennerin beim Butter- und Käsemachen über die Schulter zu schauen, Musikinstrumente aus Natur- und Recyclingmaterialien zu basteln oder kleine Filmclips mithilfe der Stopp-Motion-Technik zu erstellen. Außerdem erfahren sie als Kakao-Forscher Spanendes über die „bitter-süße Bohne“ und können den Wildtierexperten Jochen Grab auf Spurensuche im Klausbachtal begleiten. Bei diesen kostenfreien Programmen ist eine Anmeldung erforderlich im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ unter der Rufnummer +49 8652 979060-0.

Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge

Jeden Freitag vom 4. August bis 8. September von 9:30 bis 12:30 Uhr heißt es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: „Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge“. Hier laden die neue Bildungskiste mit dem großen Wasserglobus sowie verschiedene Themen von T-Shirt-Färben mit Pflanzenfarben über das Kennenlernen von alten Obst- und Gemüsesorten bis hin zu Bienen und Pilzen zum Forschen, Spielen und Kreativsein ein. Auch hier ist eine Anmeldung unter +49 8652 979060-0 erforderlich.

Nationalpark-Programm für Jugendliche

Auch für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren ist Spannendes geboten: Von 1. bis 3. August 2017 findet die Wanderung zum Funtensee im Steinernen Meer statt, vom 8. bis 11. August 2017 lädt das Nationalpark-Mediencamp zum multimedialen Erkunden des Schutzgebiets ein.weiterlesen

Lukas Schöbinger: Der neue Bergbrenner

 von Sepp
Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Lukas Schöbinger und Hubsi Ilsanker: Der neue und der alte Bergbrenner

Generationswechsel bei der Enzianbrennerei Grassl

Lukas Schöbinger tritt ab Mai als neuer Bergbrenner in die Fußstapfen von Bergbrenner Hubert „Hubsi“ Ilsanker, der auf eigenen Wunsch den Beruf gewechselt hat und nun als Zimmerer im Tal tätig ist. Als gelernter Destillateur, der seine Ausbildung nur wenige Meter von seinem Elternhaus entfernt bei der Enzianbrennerei Grassl absolviert, hat Lukas beste Voraussetzung für seine zukünftige Aufgabe im Gebirge.

Als Bergbrenner und Wurzelgraber gilt es, den besten Schnaps herzustellen, in den Brennhütten der Enzianbrennerei Grassl auf der Eckerleiten, am Priesberg, der Wasseralm sowie dem Funtensee. »Da wartet eine Menge Arbeit auf mich«, sagt der Berchtesgadener selbstbewusst. Neben dem Brennen müssen die Hütten auch instandgehalten werden. Gemeinsam mit Hubert Ilsanker hat Lukas letztes Jahr Schnaps gebrannt und die Arbeitsweisen am Berg kennengelernt. „ Der Hubsi war zu Anfang seiner Tätigkeit etwa genauso jung wie ich und musste in die Fußstapfen seines Vorgängers treten.“

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Bergbrenner Hubsi Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Lukas Schöbinger ist 21 Jahre alt, aber er hat schon vor der Ausbildung immer wieder in der Enzianbrennerei in Unterau gearbeitet. Es ist von Vorteil, dass Lukas auch ein begeisterter Musikant ist. Er spielt Trompete und ist Mitglied der Marktkapelle Berchtesgaden. weiterlesen

TV-Tipp: Bergbrenner Hubsi auf Arte

 von Sepp
Bergbrenner Hubis Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Bergbrenner Hubis Ilsanker mit seinen Wurzelgrabern am Funtensee

Kräuterwelten der Alpen am 19. Januar um 19:30 Uhr auf Arte

Die Kräuter der Alpen erleben momentan eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein der Verbraucher. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die Sendereihe Kräuterwelten begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch verschiedene Regionen Europas, Lateinamerikas und Asiens und taucht ein in die komplexe Welt von Anbau, Ernte und Verarbeitung der heimischen Kräuter. Sie erzählt von der jahrhundertealten Erforschungs- und Wirkungsgeschichte von Kräutern inVolksheilkunde/Medizin und ihrer vielfältigen Anwendung in Küche, Heilkunde und Naturkosmetik. In der Sendung am Donnerstag, den 19. Januar 2017, widmet sich Arte den Kräutern der Alpen.

Wenn es um die Alpen geht, dürfen die Berchtesgadener Berge natürlich nicht fehlen: Für die Enzianbrennerei Grassl, die älteste Enzianbrennerei Deutschlands, gräbt Hubsi Ilsanker im Nationalpark Berchtesgaden nach den geschützten Enzianwurzeln – genehmigt durch ein historisches Sonderrecht.weiterlesen