St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Schwarzbach
Sepp Wurm

Rund um die Reiter Alm

 von Sepp
Mit dem E-Bike über den Steg

Mit dem E-Bike rund um die Reiter Alm

Mit dem E-Mountainbike einmal rund um die Reiter Alm

Die Reiter Alm steht immer etwas im Schatten ihrer Nachbarn Hochkalter und Watzmann, dabei hat das mächtige Gebirgsmassiv für Bergsteiger und Wanderer viel zu bieten. Und auch Radlfahrer kommen hier auf Ihre Kosten: Zwar ist das Hochplateau des Gebirges nur zu Fuß zu erreichen, doch rund um die Reiter Alm führt eine der beliebtesten Mountainbike-Touren im Berchtesgadener Land. Ich bin die Strecke am Sonntag gefahren.

Von Ramsau aus fahre ich mit dem Radl über den Taubensee zum Wachterl. Noch bevor ich das gleichnamige Wirtshaus erreiche, biege ich nach links ab und fahre hinunter zur Schwarzbachalm.

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Mit dem Mountainbike zur Schwarzbachalm

Kühe sind zurzeit keine auf der Alm, die Schwarzbach ist eine Niederalm. Die Tiere weiden im Sommer auf den Hochalmen im Lattengebirge, Moosen- und Anthauptenalm sowie auf der Kallbrunn- und Bindalm. Zu sehen gibt es dennoch einiges hier unten. Zum Beispiel das Schwarzbachloch, das in wenigen Minuten zu Fuß erreicht ist.

Hier geht's zum Schwarzbachloch

Hier geht’s zum Schwarzbachloch

Blick hinauf zur Reiter Alm

Blick hinauf zur Reiter Alm

Die Quellhöhle des Schwarzbaches entwässert die Reiter Alm. Die Wassermassen sammeln sich in den Höhlen des Gebirges und treten dann hier unten aus.

Das Schwarzbachloch

Das Schwarzbachloch

Nach den Regenfällen der vergangenen Wochen ist das heute ein gewaltiges Spektakel, das Wasser schießt in großen Massen aus dem Berg heraus.weiterlesen »

Ann-Katrin

Unverhofft kommt oft!

 von Ann-Kathrin

Wandern, wandern, wandern, wandern – so mancher könnte beim regelmäßigen lesen meiner Artikel denken es sei mein Job regelmäßig in die Berge zu gehen. Vor acht Monaten zog ich hierher mit dem festen Willen das Berchtesgadener Land zu meinem neuen festen Wohnsitz zu machen. Natürlich nahm ich mir vor so oft draußen unterwegs zu sein wie möglich. Glücklicherweise lässt es mein Job zu, da auch Wochenend-Arbeit dazu gehört und so auch mal ein freier Tag unter der Woche für mich herausspringt.

 

So auch am heutigen Montag. Geplant war heute zum Störhaus und zum Berchtesgadener Hochthron zu steigen über denselben Aufstiegsweg wie ihn Sepp letzt bei seiner Überschreitung nutzte. Da war ich dann nun ganz früh am Morgen in Hintergern und gerade als ich ankam sehe ich meine Arbeitskollegin im Garten herumwuseln. Freudig erzählt sie mir sie habe heute auch frei und wolle mit ihren Enkeln zur geführten Wanderung im Rahmen des Wanderprogrammes des Nationalparkes Berchtesgaden zu den Schwarzbach Almen. Bei dieser geführten Wanderung soll der Lebensraum Alm näher unter die Lupe genommen werden. Auch wie Käse gemacht wird und wie der typische Alltag auf der Alm ausschaut soll veranschaulicht werden. Im Anschluss stünde dann noch ein Besuch des Schwarzbachloches an.

 

Unsicher war ich jetzt ob ich nun alleine zum Störhaus steige oder ob ich doch besser mit meiner Kollegin mitgehen soll. Ich entschied mich dann doch für letzteres. Das Störhaus und der Hochthron werden auch in den nächsten Tagen noch existieren. Die Enkel meiner Kollegin gingen dann doch nicht mit, so waren wir dann zu zweit auf dem Weg zum Parkplatz Schwarzbachwacht in Ramsau. Obwohl wir schon zu früh dran waren, war der Parkplatz fast voll. Fachkundig erklärten zu Beginn der Führung meine Kollegen aus dem Nationalparkdienst die Nationalpark-Idee und was dahinter steckt. Damit dies auch für Kinder nicht langweilig wird, werden kleine Spielchen dazu gemacht. Um zur Schwarzbach-Alm zu gelangen muss man eine Forststraße absteigen. In 20 Minuten ist man dann dort angelangt und dort angekommen übernimmt nun die Sennerin die Führung. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person erklärt sie das Leben auf der Alm. Vieles davon kenne ich schon, da ich schon des Öfteren auf der Regenalm war und mir dort der Senner die Besonderheiten eines Rundum-Kasers und über einen typischen Tag auf der Alm erzählte. Bevor es dann zum Käse machen geht, wird die große Gruppe zweigeteilt. Meine Kollegin und ich sind bei der ersten Gruppe dabei und ein Ranger führt uns in fünf Minuten zum Schwarzbach-Loch. Die Besonderheit des Schwarzbach-Loches ist dass hier das Wasser aus dem Inneren aus dem Gebirgsstock der Reiter-Alm spritzt. Das Loch darf und kann im Sommer nicht betreten werden, allerdings sei dies im Winter schon möglich. Dabei bitte beachten, dass es sich hier um keine Schauhöhle oder ähnliches handelt!

auf dem Weg zur Schwarzbach Alm

auf dem Weg zur Schwarzbach Alm

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Sepp Wurm

Das Schwarzbachloch

 von Sepp
Das Schwarzbachloch - Hier entspringt der Schwarzbach aus einer Höhle

Das Schwarzbachloch – Hier entspringt der Schwarzbach einer Höhle

Als Leser dieses Blogs kennt Ihr mittlerweile ja die Schwarzbachalm: Sie liegt unterhalb des alten Passes Wachterl und des gleichnamigen Wirtshauses in der Ramsau. Seit der Orkan Kyrill im Januar 2007 großflächige Windwürfe ober- und unterhalb der Alpenstraße verursachte, kann man die Alm auch von der Straße aus wieder sehen.

Was Ihr aber vieleicht noch nicht kennt, ist das sogenannte Schwarzbachloch. Hier entspringt der namensgebende Fluss einer Höhle am Fuß des Gebirgsstocks der Reiter Alm. Die Höhle ist über 3100 Meter lang und war früher bei Höhlenforschern sehr beliebt. Der weitere Verlauf des Schwarzbaches bis nach Unterjettenberg in der Gemeinde Schneizlreuth, wo er in die Saalach mündet, war ein beliebtes Revier für Kajakfahrer.weiterlesen »