Berge

Schwenden auf der Bindalm

Arbeitseinsatz der Salzburger Waldorfschule im Nationalpark
24 Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule aus Salzburg fassten eine Woche lang im Nationalpark Berchtesgaden kräftig mit an: Unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Wolfgang Fegg und Revierleiter Werner Vogel führten die Zehntklässler ihr diesjähriges Ökologie- und Forstpraktikum im Klausbachtal durch. Tagsüber unterstützten die freiwilligen Helfer die Almbauern beim Schwenden, schnitten Wanderwege frei und führten Waldpflegemaßnahmen durch.

Bindalm mit Mühlsturzhörner
Bindalm mit Mühlsturzhörner

Fünf Tage lang stand jeweils vor- und nachmittags die Arbeit im Gelände auf dem Programm, abends fand theoretischer Unterricht durch Lehrkräfte und externe Referenten statt.

Nach einer Einführung in die Aufgaben und Ziele des Nationalparks Berchtesgaden durch Ranger Wolfgang Fegg begannen die Schülerinnen und Schüler mit dem Schwenden der Lichtweideflächen auf der Bindalm (Bild unten). Unter Schwenden versteht man die Säuberung der Almflächen von natürlichen Anflug platzraubender Laub- und Nadelhölzer und Sträucher; diese mühsame Handarbeit muss alle paar Jahre erfolgen, um ein eine Verwilderung der Weideflächen zu unterbinden!

Lehrerin Ingrid Galehr (2.v.r.) und 24 Schülerinnen beim Schwenden auf der Bindalm
Lehrerin Ingrid Galehr (2.v.r.) und 24 Schülerinnen beim Schwenden auf der Bindalm

Auch beim Freischneiden von Wanderwegen im Klausbachtal waren die freiwilligen Helfer besonders fleißig: Wanderer in der Halsgrube dürfen sich ab sofort sich über einen gut begehbaren Steig freuen, denn die üppige Naturverjüngung wurde zurückgeschnitten. Abschließend sorgten die Schüler unter der Anleitung von Revierleiter Werner Vogel im Bereich der Eckaustraße durch gezielte Waldpflegemaßnahmen für die Freistellung und Wachstumsförderung von Laubbäumen. In Fachvorträgen informierte Nationalpark-Ranger Wolfgang Fegg die Schüler über ökologische Zusammenhänge, erläuterte die Vorteile von natürlichen Bergmischwäldern und zeigte anhand praktischer Beispiele, warum Totholz für die Artenvielfalt besonders wichtig ist. Während der Dauer des Praktikums war die Gruppe in der Engert-Holzstube im Nationalpark untergebracht. Zurück in der Schule werden die Teilnehmer einen umfassenden Praktikumsbericht über ihren Aufenthalt im Nationalpark Berchtesgaden verfassen.

 

Euer Sepp BGLT

 

 

Mein Name ist Sepp Wurm und ich arbeite seit Sommer 2010 im Tourismus Marketing. Als Social Media Enthusiast kümmere ich mich neben diversen anderen Kanälen auch um den Bergerlebnis Berchtesgaden Blog. Schwerpunkt meiner Blogbeiträge sind Berichte über meine Wanderungen und Bergtouren im Sommer, sowie über Skitouren im Winter. Meine Leidenschaft für die Berge bringe ich gerne in unseren Blog mit ein. Als waschechter Ramsauer „Bergbauernbua“ liegen mir zudem unsere Heimat und ihre Traditionen und Bräuche natürlich besonders am Herzen. Ich hoffe, diese Liebe zu unserem schönen Berchtesgaden spiegelt sich auch in meinen Blogbeiträgen wider.

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