Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Advent

Joseph Vilsmaier in Berchtesgaden

 von Sepp
Joseph Vilsmaier vor dem Watzmann

Joseph Vilsmaier vor dem Watzmann

Joseph Vilsmaier ist der wohl bekannteste und erfolgreichste bayerische Filmregisseur. Neben seinen Spielfilmen wie Comedian Harmonists oder Schlafes Bruder, zeichnete er die letzten Jahre auch vermehrt für bildgewaltige Dokumentarfilme verantwortlich. Das Berchtesgadener Land kennt der Regisseur bestens: Während er für seinem Film Bavaria – Traumreise durch Bayern zahlreiche Szenen unserer Heimat aus der Luft gefilmt hat, wählt Vilsmaier für sein neues Projekt eine ganz andere Perspektive. Bayern sagenhaft heißt der neue Film und widmet sich dem Brauchtum in den sieben Regierungsbezirken Bayerns. Das geschichtsträchtige Berchtesgaden darf dabei natürlich nicht fehlen.

Letzte Woche hat Joseph Vilsmaier zusammen mit seinem Team Berchtesgaden besucht, um das Brauchtum im Advent zu filmen. Beim Besuch des Berchtesgadener Advents, des Christkindlmarktes im historischen Ortszentrum Berchtegadens, haben es die bis zu zwei Meter großen, der Berchtesgadener War nachgestalteten Holzfiguren dem Regisseur besonders angetan.

Joseph Vilsmaier bei Dreharbeiten am Berchtesgadener Advent

Joseph Vilsmaier bei Dreharbeiten am Berchtesgadener Advent

Auch die Handwerksvorführungen auf dem Berchtesgadener Christkindlmarkt hat Joseph Vilsmaier mit seiner Kamera festgehlaten.

Ein Schmied beim Berchtesgadener Advent

Ein Schmied beim Berchtesgadener Advent

Um 15 Uhr war das Team mit seinen Kameras auf dem Lockstein oberhalb Berchtesgadens: Denn um diese Uhrzeit wird das Christkind angeschossen. weiterlesen

Advent-Spaziergang Wartstein

 von Sepp
Der Wartstein im Bergsteigerdorf Ramsau

Der Wartstein im Bergsteigerdorf Ramsau

Der momentane Mangel an Schnee hat auch etwas Gutes: Es herrschen beste Bedingungen zum Wandern und Spazierengehen. Ich habe heute nach langer Zeit mal wieder dem Wartstein einen Besuch abgestattet. Dieser kleine Hügel (893 Meter) oberhalb von Zauberwald und Hintersee ist ein wunderbarer Ort im Bergsteigerdorf Ramsau – besonders jetzt in der staaden Zeit.

Der Weg zum Wartstein zweigt an der Nordseite des Hintersees vom Prinzregent Luitpold-Weg ab, der rund um den See führt. An der Nordseite des Hintersees hat sich bereits eine kleine Eisschicht gebildet, zumindest in der Verlandungszone, die im Winter nahezu vollständig im Schatten liegt. Dementsprechend kalt ist es hier.

Der Hintersee

Der Hintersee

Durch den Wald führt der Wanderweg aufwärts, nach wenigen Metern zweigt bereits der Weg zum Wartstein nach rechts ab.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Nikolaus mit seinem Krampus

 von Rosi
der Nikolaus mit Krampus in Teisendorf, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Der Nikolaus mit Krampus in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Der Nikolaus mit seinem Krampus kommt am 5. Dezember abends zu den Kindern in die Familien – als ihr Freund, der vielleicht ein bisschen ermahnt, aber hauptsächlich lobt; alle großen und kleinen „Sünden“ kennt, aber das Lob über alles stellt; alles wohl wissend, es steht ja geschrieben in seinem großen Buch. Der Krampus mit der langen roten Zunge bezeugt die Richtigkeit mit dem Respekt einflößenden Scheppern der Kette, zeigt die Rute und trägt in seinem großen Sack die Geschenke.

Freuen sollen sich die Kinder auf diesen Abend in der Familie … Äpfel, Mandarinen und Nüsse als Geschenk, vielleicht noch eine selbst gestrickte Mütze oder ein Schreibmäppchen dazu oder ein Brettspiel, das sofort ausprobiert wird.

Was bleibt in der Erinnerung ist der wundersame Duft der Weihnachtsbäckerei mit Kinderpunsch und mit dem Geschichten-Erzählen in der Familie; was bleibt, ist das kleine Geheimnis um das Wissen der Darstellung des Nikolaus, das die älteren Kinder den Jüngeren Voraus haben; was bleibt, ist das wundersam-einmalige, ein bisschen schaurige Erlebnis aus Kindertagen…

Einen schönen Nikolaus-Abend in der Familie wünscht Euch Rosi

TV-Tipp: „Kletzei gehn“ oder „Klöcklsingen“

 von Sepp
Kletzei gehn | Klöcklsingen

Kletzei gehn | Klöcklsingen

Der bei uns noch recht verbreitete Brauch des Klöcklsingens oder Kletzei gehens geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Es handelt sich in den ursprünglichen Formen um einen der vielen Neujahrsbräuche mit Sinnsprüchen und Glückwünschen für die kommende Zeit. Zum „Heischebrauch“, wobei Naturalien und hier in erster Linie Nüsse und Kletzen (getrocknete Birnen), gesammelt wurden, kam es erst in späterer Zeit. Die armen Leute nutzten die Vorweihnachtszeiteit, weil man glaubte, die Herzen seien im Advent milder gestimmt. Im Laufe der Zeit wurde zu den essbaren Gaben auch immer öfter Geld gespendet.

Heutzutage sind es meistens Kinder, die an den drei Donnerstagen im Advent, von Haus zu Haus ziehen und, oft von Flöten begleitet, vor der Haustüre singen. Das gesammelte Geld wird aber nicht behalten, sondern einem guten Zweck zugeführt. Hin und wieder sind es auch Erwachsene, die den Brauch des „Kletzei gehns“ pflegen.weiterlesen

Krippe am Florianiplatz in Bad Reichenhall ©RoHa-Fotothek Fürmann

Krippe am Florianiplatz in Bad Reichenhall ©RoHa-Fotothek Fürmann

Nun ist es wieder so weit, der Advent beginnt: Die Tage werden kürzer, kälter und momentan sind sie auch noch recht grau. Aber trotzdem hat die Vorweihnachtszeit bei uns im Berchtesgadener Land ihren ganz eigenen Charme. Unsere Blog-Autorin Rosi Fürmann und ihr Mann Hans haben ein besonderes Gespür für diese Jahreszeit. Beide berichten diesen Freitag in ihrem Vortrag „Der besondere Reiz der dunklen Jahreszeit – „Boarischer Advent““ über die schönen Seiten der „staaden Zeit“.

Arschpfeifenrössl- traditioneller Christbaumschmuck aus Holz im Talkessel von Berchtesgaden

Arschpfeifenrössl – traditioneller Berchtesgadener Christbaumschmuck aus Holz © RoHa Fotothek Fürmann

Kaum eine Zeit des Jahres lebt mit so vielen Bräuchen, altüberliefert, im Wandel der Zeit sich dem Lebensstil der Menschen angepasst und dabei weiterhin tief in der Sehnsucht der Menschen verwurzelt, sich gemeinsam auf den Weg zu machen hin auf Weihnachten. Der Advent mit seinen kurzen, kaum mehr richtig hell werdenden Tagen und seinen langen, kalten Nächten lebte und lebt im Wunsch nach Licht, nach Liebe, nach Leben… Rosi und Hans Fürmann zeigen mit großformatig projezierten Bildern dieses „Leben“ im Advent der bayerischen Heimat des Berchtesgadener Landes und Rupertiwinkels. Dabei führen sie, angefangen beim Anzünden des Adventskranzes bis hin zum Christkindlanschießen des Heiligen Abends und der Darstellung der Geburt des Jesuskindes in der Krippe, durch die Zeit des Advents.weiterlesen

Berchtesgadener Emmaus-Rundweg

 von Sepp
Kirchleitenkapelle auf dem Ponnzenzenbichl

Kirchleitenkapelle auf dem Ponnzenzenbichl im Advent

Bald schon startet der Berchtesgadener Advent, der Christkindlmarkt im historischen Ortskern des Martkes Berchtesgaden. Die alten Bürgerhäuser mit ihren beleuchteten Giebeln vor der Kulisse der verschneiten Berchtesgadener Alpen der sowie der Verzicht auf jeglichen Kitsch sorgen für die ganz besondere Atmosphäre des Christkindlmarktes. Statt Rentier und Weihnachtsmann gibt es hier viel Handwerk und Tradition, zum Beispiel die bis zu 2 Meter großen Nachbauten des Original Berchtesgadener Christbaumschmucks (Arschpfeifenrössl, Hühnersteige, Grillenhäuserl, Pfau, Engel,…), die den ganzen Markt zieren.

Dieses Jahr gibt es zudem wieder eine Neuerung: Der Berchtesgadener Emmaus Weg führt in etwa einer Stunde an den Kirchen und Kapellen im Markt Berchtesgaden und oberhalb des Ortes auf dem Soleleitungsweg entlang:

Das besondere an dieser vorweihnachtlichen Wanderung: 75 Laternen beleuchten den Weg und sorgen für eine romantische und zugleich besinnliche Stimmung.

Stiftskirche St. Petrus und Johannes der Täufer | Berchtesgadener Advent

Stiftskirche St. Petrus und Johannes der Täufer | Berchtesgadener Advent

An den etwa 50 Christkindlmarkt-Hütten des Berchtesgadener Advents bieten die ortsansässige Standbetreiber traditionelle Handwerksprodukte, Kunsthandwerk, Geschenke und vor allem Glühwein und besondere Schmankerl an!weiterlesen

Rosi Fürmann

Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus

 von Rosi
Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen im großen Festspielhaus Foto: (c) roha-fotothek Fürmann

Als die Keimzelle und großes Vorbild im deutschsprachigen Raum gilt das 1946 von Tobis Reiser d. Ä. begründete und seit 1960 alljährlich im Großen Festspielhaus aufgeführte Salzburger Adventsingen und darf auf eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz von mittlerweile über 1,7 Millionen Besucher zurückblicken. Das Adventsingen vergleicht sich mit Fug und Recht mit dem Jedermann auf dem Domplatz zu Salzburg. Die Bühne des großen Festspielhauses bietet eine fantastische Kulisse für die alljährlich neu inszenierte Geschichte des adventlichen Geschehens.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – Maria und Josef versprechen sich ihre gegenseitige Liebe Foto: roha-fotothek Fürmann

Immer aus neuen Perspektiven betrachtet geben sich hier Tradition und Zeitgeist die Hand. Mit den oft brisanten Themen setzen die Verantwortlichen Hans Köhl (Gesamtleiter, Textbuch), Shane Woodborne (Komponist), Caroline Richards (Regie), Hellmut Hölzl (Kostüme, Maske), Dietmar Solt (Bühnenbild) das wunderbare Geschehen um die Geburt des Jesuskindes in eine neue Dimension der Erzählung. Die rund 150 Mitwirkenden bringen mit überlieferten Volksliedern und –weisen, klassischen und zeitgenössischen Kompositionen und den feinfühlig-geradlinig aufgearbeiteten Spielszenen ein spannungsgeladenes Miteinander.

Die ungebrochene Beliebtheit zeigen die jährlich 36 000 Besucher bei den 15 Veranstaltungen.

Salzburger Adventsingen - eine hochkarätig-hervorragende volksmusikalische Einstimmung auf den Adevent und Weihnachten mit Singspiel im Festspielhaus

Salzburger Adventsingen – die Herbergsuche Foto: roha-fotothek Fürmann

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Bad Reichenhaller Stallweihnacht

 von Sepp
Reichenhaller Stallweihnacht in der Hochstaufen-Kaserne

Reichenhaller Stallweihnacht in der Hochstaufen-Kaserne

Das Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230 lädt zum 54. Mal zur Bad Reichenhaller Stallweihnacht  in der Hochstaufen-Kaserne ein. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit führen die Soldaten der Tragtierkompanie das Krippenspiel in der Reithalle der Hochstaufen-Kaserne auf.

In der Reithalle der Gebirgsjäger-Kaserne in der Alpenstadt Bad Reichenhall findet jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit die etwa anderthalbstündige Aufführung des Lukas-Evangeliums statt. Die ganze Halle ist die Bühne, die Zuschauer, es sind gut 800, sitzen gedrängt am Rand, mit Decken über den Knien und Eiszapfen an der Nase. In der Mitte steht als Bethlehemer Stall eine traditionelle bayerische Almhütte, ein „Kaser“,. Schafe blöken, und die Kuh hat sich schon ins Heu gelegt als der Volksliedchor zu seinem ersten getragenen Weihnachtslied anhebt – und die Zuschauer verstummen und lauschen.
Gebirgsjägerstolz und ein vorweihnachtliche Besinnlichkeit stellen sich ein!weiterlesen

Die Kirchleitn Kapelle als Kalendermotiv

 von Sepp
^Kirchleitn Kapelle © Kerstin Röhner

Kirchleitn Kapelle © Kerstin Röhner | Fotowettbewerb

Liebe Fans des Berchtesgadener Landes, wir brauchen Euch! Neulich hat uns eine E-Mail von Kerstin Röhner erreicht:

„Sehr geehrter Herr Köhl (Anm: Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH),
ich komme aus Hoppegarten, bei Berlin und bin gemeinsam mit meinem Mann seit einigen Jahren auf Fototour im Nationalpark, rund um Berchtesgaden. Ich erfreue mich, bei unseren Wanderungen an der einzigartigen, vielseitigen Natur und Tierwelt der Alpen. Genauso bin ich vom Brauchtum und der Almwirtschaft fasziniert. Die Fotokamera ist mein ständiger Begleiter.

Ein ganz besonders eindrucksvoller Ort in Berchtesgaden, den ich ins Herz geschlossen habe, ist die Kirchleitn Kapelle am Mitterweinfeld. Sie hat sich aus meiner Sicht, im Laufe der Jahre, zu einem Wahrzeichen Berchtesgadens entwickelt. Die Schönheit und Einzigartigkeit dieses Ortes auf dem Ponnzenzbichl mit dem gewaltigen Watzmannmassiv, einer sternenklaren Vollmondnacht im weihnachtlichen Licht des Christbaumes, konnte ich in der Neujahrsnacht 2015 im Foto festhalten. Dieses Bild habe ich im Foto-Wettbewerb des Reisemagazins „Sehnsucht Deutschland“ eingereicht. Aus fast 1000 Zusendungen wählte eine Fachjury dieses Bild unter die Top 30. Dieses interessante Reisemagazin stellt nun aus den 12 besten Motiven dieser Top 30 einen „Sehnsucht Deutschland – Kalender 2016“ her. Dazu kann jeder Besucher und Leser der Homepage www.sehnsuchtdeutschland.com abstimmen.

Es wäre, so finde ich, ein großartiger Erfolg, wenn die Kirchleitn Kapelle als Kalendermotiv im Dezember 2016 viele Menschen in der Weihnachtszeit begleitet und letztlich auch den Wunsch weckt, Berchtesgaden und seinen einzigartigen Nationalpark im Urlaub kennenzulernen. weiterlesen