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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Jubiläum
Rosi Fürmann

Der Festbogen am Dorfeingang von Anger

 von Rosi

Weithin sichtbar steht der Festbogen am Dorfeingang von Anger
Groß und mächtig begrüßt und verabschiedet er Gäste und Einheimische

Große Feste werfen ihre Schatten mit umfangreichen Planungen und Arbeiten weit voraus – so auch in Anger zur bevorstehenden Fahnenweihe des Trachtenvereins (gegründet am 24. Juni 1900 im Gasthaus Klosterwirt in Höglwörth) und dem 70Jahr-Jubiläum der 1948 gegründeten Trachtenkapelle Anger Höglwörth. Der Trachtenverein entschied, wieder einen der inzwischen schon zu kleinen Berühmtheiten gewordenen Festbögen zum bevorstehenden Jubiläum (14. bis 19. August 2018) am Dorfeingang aufzustellen.

Festbogen zum 80-jährigen Bestehen im August 1980

An großen Vorbildern konnte man sich orientieren und auf Erfahrungen mit dem Bau zurückgreifen, da der Verein bereits zur Fahnenweihe 1967, zum 80-Jährigen 1980 und zum 100-Jährigen im Jahre 2000 Festbögen errichtet hatte. Dem nun stehenden großartigen Bauwerk sieht man die viele Vorbereitung und Arbeit nicht an, die schon mit dem aufwendigen Plan (Reinhard Haider) seinen Anfang nahm.

Rohbau des Festbogens

Der Zimmerer Andreas Dietlinger zeichnet mit seinen vielen Helfern für den Bau der Holzkonstruktion verantwortlich und Sepp Kamml zimmerte eine passgenaue Treppe als sicheren Aufgang bis ganz oben in den Pfeiler des Festbogens, für den der Trachtenverein insgesamt 25 qm gespendetes Rundholz benötigte.weiterlesen

Rosi Fürmann

125 Jahre Musikkapelle Piding

 von Rosi

Beim Maibaumaufstellen auf dem Petersplatz in Piding – 30. April 2017

„Musik ist die Sprache, die alle verstehen“: 125 Jahre Musikkapelle Piding

„Musik ist die Sprache, die alle verstehen“ – die anläßlich des großen Jubiläums herausgegebene Festschrift bringt es auf den Punkt!  „Die Chronik der Musikkapelle Piding ist ein unbestechlicher Zeitspiegel, der Auskunft gibt über das kulturelle und gesellschaftliche Leben eines Dorfes.“

die Musikkapelle beim Leuchtbrunnenfest auf dem Petersplatz in Piding – 17. August 2017

Was wäre das dörfliche Leben ohne Vereine? – Und was wären Feste der Vereine, Hochzeiten, Tanz- und Heimatabende und die oftmalige Begleitung auf dem letzten Weg der Trauer ohne die Musikkapelle. Die Musikkapelle als Hauptakteur bei Konzerten aller Art und als „unüberhörbare“ Unterstützung bei unzähligen Anlässen… sie gibt im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an.

Piding – im Berchtesgadener Rupertiwinkel – kann sich auf dieses vielfältige Auftreten der Musikkapelle seit nunmehr 125 Jahre verlassen.

die Musikkapelle Piding – 15. Juli 1919

Auszug aus der Festschrift: Im Jahre 1893 gründeten Josef Hiebl, Michael Dörflinger, Heinrich Dufter, Georg Argstatter, Stefan Argstatter, Josef Koch und Hans Eder die Musikkapelle Piding. Die Kapelle kaufte ihre ersten Instrumente von der Walser Musikkapelle, weil für eine Neuanschaffung das Geld fehlte.weiterlesen

Besondere Kurmusikprogramme

 von Fabi
Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis in Kurmusik-Laune und Kommunikation mit dem Publikum

Christian Simonis beleuchtet Hintergründe einiger Jubiläums-Sonderthemen

Ein reichhaltiges Angebot an Highlights bieten die Bad Reichenhaller Philharmoniker in ihrem Jubiläumsjahr. Chefdirigent und künstlerischer Leiter Christian Simonis erläutert im Gespräch mit Elisabeth Aumiller ein paar markante Konzertschwerpunkte.

Herr Simonis, am 27. Januar gestalten Sie unter dem Titel „Jüdische Komponisten der Operette im Dritten Reich“ einen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Wie kommt dieses Thema in Ihr Jubiläumsprogramm?

S.: Die Einbeziehung der Zeit des Naionalsozialismus gehört auch zu unserer 150-jährigen Geschichte. Jüdische Komponisten und Librettisten wurden damals verboten, ebenso alles, was mit Sinti und Roma und auch den Freimaurern zu tun hatte. Wir spielen in diesem Gedenkkonzert Werke von Jacques Offenbach, Emmerich Kálmán, Siegfried Translateur, Leon Jessel, Leo Fall, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauß und Werner Richard Heymann. Das sind für uns heute selbstverständliche Namen. Es ist völlig normal, dass wir sie in unseren Konzerten spielen. Aber damals konnte das nicht stattfinden und das dokumentieren wir damit augenfällig. Vor der Musik von Johann Strauß allerdings mussten die Nazis kapitulieren. Strauß‘ Urgroßvater hatte zwar jüdische  Wurzeln, aber dagegen fand sich ein Mittel. Die Geburtsurkundevon Johann Strauß Sohn wurde gefälscht und mit diesem „Kunstgriff“ konnte er voll arisiert  werden.

Und wie kommt Mozart in diese Phalanx?
S.: Der 27. Januar ist Mozarts Geburtstag und er ist das Licht vor diesem betrüblichen Hintergrund. Aber immerhin ist die Zauberflöte stark vom Geist der Freimaurer durchweht und Mozart  selbst war auch Freimaurer, sodass er sich unter die damals Verfemten reiht. Aber wir wollen hier nicht auf Einzelschicksale der damals lebenden Komponisten und Librettisten eingehen. Nicht alle konnten rechtzeitig das Land verlassen. Aber einen Blick auf die Musik zu tun, die heute geliebt und oft gespielt wird und damals in der Versenkung verschwand, ist ein Grund zum Nachdenken, aber auch zur Freude und Dankbarkeit, dass wir sie heute so selbstverständlich genießen dürfen. Am 28. Januar gedenken wir im Rahmen musikalischer Schätze aus unserem Archiv weiterer vier Komponisten, die damals verboten waren: Franz Lachner, Ermanno Wolf-Ferrari, Joseph Suder und Mark Lothar.

Welche Schwerpunkte setzen Sie zum Thema 100 Jahre Freistaat Bayern und welche anderen Themen sind noch herausragend?weiterlesen

Rosi Fürmann

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Der weiß-blau-bayerisch-salzburgerische Rupertiwinkel feiert: 70-jähriges Gründungsjubiläum des Trachtenvereins Tiefenthaler Weildorf (Gmd. Teisendorf) im Rupertiwinkel von Berchtesgaden am Sonntag, 18. Juni 2017

Die Weildorfer luden ein und 21 Ortsvereine und Nachbartrachtenvereine mit 14 Musikkapellen folgten der Einladung gern, bei weiß-blau-bayerisch-salzburgerischem Himmel mit einem morgendlichen Kirchenzug, der Messfeier unter freiem Himmel mit Übergabe des Erinnerungsbandes an die Fahne des Vereins und dem Höhepunkt, dem farbenprächtigen Festzug durch den Ort Weildorf dabei zu sein.

Mit den folgenden Fotos lasse ich Euch alle gerne teilhaben an diesem wunderschönen Festtag, der allen Teilnehmenden und so zahlreich gekommenen Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Eure Rosi

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden (Gauverband I)

Trachtenfest 70 Jahre Trachtenverein Tiefenthaler Weildorf – im Rupertiwinkel von Berchtesgaden

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Unter Tage: Bergmann im Salzbergwerk Berchtesgaden

 von Sepp
Salzbergwerk Berchtesgaden 2017 Foto © Bayern.by-Gert Krautbauer

Andreas Neumayer im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Gerade zwölf Jahre ist Andreas Neumayer alt, als sein Vater ihn zum ersten Mal in die Welt unter Tage mitnimmt – in das Salzbergwerk Berchtesgaden. Doch statt in den Besucherbereich führt er ihn dorthin, wo die Bergmänner seit 500 Jahren Salz abbauen.

Bis heute erinnert Neumayer sich genau: „Da war so ein ganz eigener Geruch in der Grube. Ich war mit meinem Vater unter Tage unterwegs und schon nach ein paar Metern kannte ich mich überhaupt nicht mehr aus!“ Spätestens da wird ihm klar: „Andere wollen Feuerwehrmann oder Polizist werden – ich will in das Bergwerk.“ Damit setzt er eine Familientradition fort, denn schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater arbeiteten in Berchtesgaden unter Tage.

Wasser löst das weiße Gold aus dem Berg

Der Berg ist integraler Bestandteil der heimischen Kultur und Wirtschaft: Die Kulturlandschaft Salzbergwerk prägt die Region und seine Bewohner – als Arbeitgeber und ergiebige Salzquelle. „Das weiße Gold“ nannten sie das Salz früher, war es doch tatsächlich einmal so wertvoll wie Gold. Bis heute gilt: „Wer hier in der Gegend geboren ist, ist einfach stolz auf dieses Produkt“, so Andreas Neumayer.

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by - Gert Krautbauer

Arbeiten unter Tage im Salzbergwerk Berchtesgaden © www.bayern.by – Gert Krautbauer

Die Abbaumethoden haben sich nicht wesentlich verändert. Beim sogenannten „nassen Abbau“ wird ein Hohlraum im Berg mit Süßwasser gefüllt. Die Bergmänner leiten immer neues Wasser in diesen Raum, sodass sich das sogenannte Bohrspülwerk stetig vergrößert. Das Wasser löst das Salz aus dem Gestein heraus. Jeden Tag wird auf diese Art etwa ein Zentimeter Gestein aus der Decke gespült. Es entsteht Sole, eine Lösung mit 26,5 Prozent Salzgehalt. Sie wird durch Rohre nach Bad Reichenhall geleitet, wo schließlich durch Sieden der Sole das bekannte Bad Reichenhaller Salz herausgefiltert wird. Rund eine Million Kubikmeter dieser Salzlösung produzieren Andreas Neumayer und seine Kollegen im Jahr.weiterlesen

Rosi Fürmann
der Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

der Gasthof Alte Post mit Marienbrunnen in der Markstraße bei Nacht in Teisendorf – Foto: (c) RoHa-fotothek Fürmann

Der gesellschaftliche Mittelpunkt Teisendorfs – der Braugasthof Alte Post

Gerti und Martin Schuhbeck führen seit fünf Jahren die Gastwirtschaft

Die Marktstraße von Teisendorf lebte seit hunderten von Jahren und lebt genauso heute von den Menschen, die sie nutzen und benutzen. Nicht von ungefähr nennt sich diese Straße das „Schmuckkästchen des Rupertiwinkels“ mit ihren herrlichen Fassaden. Brauchte der Mensch sie früher hauptsächlich als Durchgangsstraße für die großen Handelsstraße, die von Salzburg Richtung München verlief, ist sie heute mit der durch den Bau der Ortsumfahrung ermöglichten Verkehrsberuhigung, ihren vielen schmucken, kleinen Läden und den mitten im Ort liegenden Nahversorgern ein Ziel für den täglichen Einkauf und den Einkaufsbummel.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit der „ehemals so wichtigen Handelsstraße durch den Ort“ – Aufnahme Mitte der 1930er-Jahre

Über die Jahrhunderte gehörten zum Ortsbild der Marktstraße teilweise mehr als zehn Wirtshäuser mit Beherbergungen, um der Flut der zu Fuß oder mit dem Pferdefuhrwerk Reisenden und Handel Treibenden Speis und Trank und Übernachtungsmöglichkeit zu bieten und als gesellschaftlicher Mittelpunkt für die gesamte Bevölkerung da zu sein.

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt, Teisendorf liegt im Landkreis Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

die Marktstraße in Teisendorf in der Stimmung der abendlich-blauen Stunde, die Marktstraße ist errichtet im sog. Inn-Salzachbaustil, auch venezianischer Baustil genannt – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Viele dieser damalig so notwendigen Gastwirtschaften sind inzwischen verschwunden. Der Braugasthof Alte Post aber – 1580 erstmals erwähnt als Haus des Handelsmannes Ernst Mayerhofer – bietet nach wie vor für Einheimische und Gäste eine Einkehr. Eine urige Gaststube wartet und Räume in verschiedenen Größen können Versammlungen und Feiern aller Art aufnehmen.weiterlesen

Bergführer Steinbacher feiert Jubiläum

 von Sarita

10 x Alpenüberquerung vom Königssee zu den Drei Zinnen

Bergführer Albert Steinbacher ist seit 1970 für den DAV Summit Club tätig, nicht nur im Alpenraum. Er ist weltweit auf hohen Bergen, teilweise mit Expeditionscharakter, unterwegs. Durch sein authentisches Auftreten und seine Kompetenz hat er schnell einen sehr guten Draht zu seinen TeilnehmerInnen. Dies stellt er auch regelmäßig bei Vorträgen unter Beweis. Seine Heimat, das Berchtesgadener Land, repräsentiert er in eindrucksvoller Weise besonders gerne.

Bergführer Albert Steinbacher

Bergführer Albert Steinbacher

Die Alpenüberquerung ist seit 2011 im Programm des DAV-SummitClubs und wird von Bergwanderern sehr gut angenommen. Insgesamt haben ca. 300 Teilnehmer bereits daran teilgenommen, davon hat Albert etwa 120 Teilnehmer über die Alpen geführt. Am Sonntag, 20. Juli 2014 konnte Albert Steinbacher Jubiläum feiern – es war seine zehnte Alpenüberquerung!

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600 Jahre Kapelle Vachenlueg

 von Sepp
Wallfahrtskapelle "Zu Unserer Lieben Frau" in Vachenlueg bei Anger

Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger

600 Jahre Wallfahrtskapelle Vachenlueg bei Anger

Seit 600 Jahren gibt es die Wallfahrtskapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ in Vachenlueg bei Anger. Nach der umfassenden Innenrenovierung in den vergangenen zwei Jahren erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Grund genug für ein großes Jubiläumsfest am kommenden Sonntag, 4. Mai. Der Festgottesdienst wird vom Erzabt von St. Peter Salzburg, Korbinian Birnbacher, zelebriert und vom Jugendchor Anger, dem Pfarrverbandschor sowie der Bergschützenkapelle Anger gestaltet. Er findet bei schönem Wetter im Freien und bei Regen in einem eigens aufgebauten Zelt statt. Anschließend ist im Zelt ein „Fest der Begegnung“. Wer will, erhält dort ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Um 14 Uhr bietet Heimatpfleger Erhard Zaha eine Führung in der Kapelle an.

Kapelle „Zu Unserer Lieben Frau

Prälat Walter Brugger schreibt in seinem Buch „Höglwörth“ ausführlich über die Geschichte dieses Kleinods, und auch im Angerer Kirchenführer steht einiges darüber. Der Name Vachenlueg bezeichnet einen abgemessenen, abwärts gelegenen Platz mit guter Fernsicht. weiterlesen

Happy Birthday RupertusTherme

 von Sepp

9 Jahre RupertusTherme!

Am Montag, den 24. März 2014, lädt die RupertusTherme Bad Reichenhall von 9 bis 18 Uhr herzlich zum Thermengeburtstag ein.

RupertusTherme

Spa & Familien Resort RupertusTherme

Im Foyer der Therme werdet Ihr mit leckeren Snacks und verschiedenen Getränken empfangen. Außerdem könnt Ihr am Roulettetisch der Spielbank Bad Reichenhall Euer Glück herausfordern. Zu gewinnen gibt es Wertgutscheine für das Spa und Familien Resort.

 

Zünftige Musi ab 18 Uhr

Ab 18 Uhr spielt dann die „Rot-Weiß-Blau-Musi“ mit Wasti Irlinger im Thermen- und Sauna Restaurant. Bis 22 Uhr könnt Ihr dort zünftige bayerische Musi erleben.
Kommt vorbei und feiert mit! Weitere Informationen unter www.rupertustherme.de

Hermann Buhl – Alpinismus Pionier

 von Sepp

In Innsbruck geboren

Heute vor 89 Jahren, am 21. September 1924, wurde Hermann Buhl in Innsbruck geboren. Als Jugendlicher unternahm der damals schwache und sensible Herman Buhl seine ersten Touren im heimischen Tirol, besonders in den Tuxer Alpen und im Karwendel Gebirge. Nach einer Lehre zum Speditionskaufmann erlebte er die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges als Sanitätssoldat und Gebirgsjäger in Italien.

 

In Ramsau daheim

1951 heiratete Hermann Buhl die Ramsauerin Eugenie Högerle. Drei Töchter gingen aus der Verbindung mit „Generl“ hervor. Da er als Bergführer kein ausreichendes Einkommen erwirtschaften konnte um seine Familie angemessen zu versorgen, nahm er 1952 eine Stelle als Sportartikel-Verkäufer bei Sport Schuster in München.

Hermann Buhl für Sport Schuster

Hermann Buhl für Sport Schuster

Er wechselte schließlich seinen Erstwohnsitz und wurde zum Ramsauer.

 

Auf den Gipfel der Welt zu Hause

Viele schwere Routen hat Buhl im Alpenraum eröffnet, besonders bekannt war er für seine Alleinbesteigungen, zum Beispiel der Nordostwand des Piz Badile an der italiensich-schweizerischen Grenze. Zur Berchtesgadener Legende wurde er 1953 mit seiner Alleinbegehung der Watzmann Ostwand bei Nacht und im Winter, die ihm als Vorbereitung seiner berühmtesten Besteigung diente.

 

Nanga Parbat – Der Schicksalsber der Deutschen

Der Nanga Parbat war sein Sehnsuchtsberg, 8.125 Meter hoch gilt der Berg als einer der schwierigsten Berge der Welt, der besonders den deutschen Alpinisten zum Verhängnis wurde. Viele Expeditionen waren hier schon gescheitert. Nicht so Buhl: In einem 41 stündigen Alleinmarsch vom letzten Lager auf knapp 6.900 Metern Höhe erreichte Hermann Buhl am 3. Juli 1953 den Gipfel des Nanga Parbat.weiterlesen