Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Rupertiwinkel
Rosi Fürmann

Auf dem Kreuzweg rund um den Höglwörther See

 von Rosi

Auf dem Kreuzweg rund um den Höglwörther See

Der Weg um den Höglwörther See; in der Umrundung dieses herrlich gelegenen „Edelsteins“ der Natur zu jeder Jahreszeit für Jeden und Jedermann ein Höhepunkt in der Gemeinde Anger im Berchtesgadener Rupertwinkel .

die Herrengrabgemeinschaft nimmt mich mit zum Aufstellen der Kreuzwegtafeln

Zurzeit bis zum Samstag nach Ostern gibt es hier während der wunderschönen Wanderung das Erlebnis eines von der Heiliggrabgemeinschaft errichteten Kreuzweges. Die Tafeln der Stationen zeigen den schweren Gang Jesu von der Verurteilung bis zur Kreuzigung und Grablegung.

Kreuzweg in Höglwörth – hier mit Gebäuden und der Kirche des ehemaligen Augustinerchorherrnstiftes im Hintergrund

Der Brauch des Kreuzweg-Gehens entstand im 14. Jahrhundert. Den im Heiligen Land üblichen Pilgerbrauch entwickelten dort die Franziskaner. Möglichst plastisch sollte das Leiden und Sterben Jesu dargestellt sein. Sie gingen dabei den von Jesus vermutlich gegangenen Weg – heute Via Dolorosa genannt – schmerzhafte Straße.weiterlesen

Rosi Fürmann

Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf – rechts: der Schrei – Munch; Mitte: Frau mit Fächer – Gustav Klimbt

Ein ausgefallenes Thema: Zum Leben erweckte Gemälde beim Faschingszug in Teisendorf

Sie sind eine Gruppe junger Leute und sie haben großen Spaß am Fasching, am sich Verkleiden, an schönen Masken und in diesem Jahr wählten sie ein gar nicht einfach darzustellendes und nicht alltägliches Thema.

Die Redakteuerin Rosi bei einem der Besuche bei den Vorbereitungen

In Teisendorf, der Hochburg des Faschings im südostbayerischen Raum, haben sie mich teilhaben lassen an ihren aufwendigen Vorbereitungen:  Sie erweckten berühmte Gemälde zum Leben und schlüpften selber in die Rahmen. Staunen und Raten in den Gesichtern der vielen Zuschauer am Rande des großen Faschingszuges durch die Straßen von Teisendorf. – Berühmte Motive, bei denen man doch so manches Mal erst den Nachbarn fragte, welchem wohl berühmten Maler das Gemälde jeweils zuzuschreiben ist und welchen Titel es trägt.weiterlesen

Rosi Fürmann

Festzeichen: Wie enststehen diese kleinen Kunstwerke

 von Rosi

Die Festzeichen – wie entstehen diese kleinen Kunstwerke? Durch die Mithilfe vieler Hände zum Erfolg

Damit ein Fest gelingt, braucht es viele Hände. So laufen auch schon seit Monaten die Festvorbereitungen für das 50Jahr-Jubiläum der Historischen Reitergruppe von Piding im Juni diesen Jahres. Viele, viele Stunden und Tage an Arbeit braucht dabei das Herstellen der sogenannten Festzeichen. Jeder, der dann beim Fest dabei ist, trägt es gut sichtbar an Bluse, Hemd oder Jacke. Damit zeigt man, dass man zu diesem Fest dazugehört – ob als Besucher oder als Teilnehmer.

Mitglieder der Historischen Reitergruppe Piding mit der Standarte

Mitglieder der Historischen Reitergruppe Piding mit der Standarte

Ich habe dem Vereinsmitglied Hainz Bauer mit seiner Frau Christa beim Herstellen über Schulter geschaut und konnte mich überzeugen, dass es wahrlich sehr, sehr viel Arbeit ist, die benötigten ungefähr 3 ½ Tausend Zeichen herzustellen. Sie hätten das in den letzten Jahren schon mehrmals gemacht, meint dazu das Ehepaar Bauer und sie hätten gewusst, auf was sie sich hier einlassen. „Wir machen es für den Verein gerne! Jeder muss helfen und das Seine zum Erfolg beitragen! Damit wächst der Zusammenhalt innerhalb eines Vereins!“weiterlesen

Rosi Fürmann

Fotokalender Anger-Aufham-Höglwörth 2019

 von Rosi

Ein ganzes Jahr in 13 farbenprächtigen Bildern
Fotos und Geschichten aus der Gemeinde Anger mit Aufham und Höglwörth
im Kalender für 2019

In 13 farbenprächtigen Fotos präsentiert sich die Gemeinde Anger mit Aufham und Höglwörth im Kalender für 2019. Dazu beschreiben Rosi und Hans Fürmann, die im Auftrag der Touristinfo Anger den Kalender (Monatskalendarium) zusammenstellten,  jeweils auf der Rückseite der 12 Blätter mit Geschichte und treffenden Geschichten Land und Leute der Großgemeinde im Landstrich des Berchtesgadener Rupertiwinkels: Mit dem Radl unterwegs,  der farbenprächtige Herbst, gelebtes Brauchtum mit Blasmusik und Tracht, das Heilige Grab von Höglwörth – um nur einiges zu nennen – illustriert mit den jeweils dazu passenden Bildern aus der Großgemeinde.weiterlesen

Rosi Fürmann

Gedächtniskapelle Stille Nacht – Heilige Nacht in Oberndorf

„Stille Nacht – Heilige Nacht“ – das weltberühmte Weihnachtslied
Historienspiel in Laufen a.d. Salzach

Das berühmteste und meist gesungene Weihnachtslied der Welt: Stille Nacht – Heilige Nacht….

Vor 200 Jahren erklang dieses Lied erstmals in der Nikolauskirche in Oberndorf (heute Österreich), einem ehemaligen „Vorort“ von Laufen (Deutschland/Bayern). Die damals nach den Napoleonischen Kriegen mit mancherlei „Hin und Her“ im Jahre 1816 entgültig vollzogene Grenzziehung auf der Salzach brachte unsägliches Leid in die beiden Orte und dieses Lied drückt – in diese Zeit hinein uraufgeführt – so viel Hoffnung und Flehen um Frieden aus. Binnen weniger Jahre trat die einfühlsame Melodie – von Lehrer Gruber zu Weihnachten im Jahre 1818 geschrieben – und dazu der von Pfarrer Mohr schon etliche Jahre vorher in der Urfassung 6 Strophen umfassende Text den „Siegeszug“ um die ganze Welt an.

Pfarrer Josef Mohr – der Verfasser des Textes des Weihnachtsliedes Stille Nacht – Heilige Nacht

Lehrer Franz Xaver Gruber – der Kompnist des Weihnachtsliedes Stille Nacht – Heilige Nacht

Das Altarbild in der Stille Nacht – Heilige Nacht Gedächtniskapelle mit einem Hochrelief „Geburt Christi“ von Bildhauer Hermann Hutter aus dem Jahre 1915

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Rosi Fürmann

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben

 von Rosi


Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben
„Der schönste Berg der Welt“

„Der schönste Berg der Welt“ – eine Umfrage des Bergsteigermagazins kommt zu diesem, den Watzmann treffend beschreibenden Schluss. Nicht nur die Höhe von 2713 m (die Mittelspitze) sondern ganz besonders seine einmaligschöne Form macht den Watzmann zum Wahrzeichen des Landkreises Berchtesgadener Land.

Die Kirchleitnkapelle auf dem Ponnzenbichl mit dem Watzmann im Hintergrund

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben: Wer kennt die Sage nicht? Einst regiert der grausame König Waze oder Wazemann das Land. Er verbreitet mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken unter der Bevölkerung. Auf einer seiner wilden Jagden zerstampft er eine Bauersfamilie mit seinem Ross und die Bäuerin verflucht ihn: Gott soll dich und deine Familie zu Stein verwandeln. Im Nu tut sich die Erde auf, spuckt Feuer und der König mit seiner Familie erstarrt zu Stein.

Frühling mit dem noch verschneiten Watzmann

Aus der Sicht von Norden lässt sich die „Königsfamilie“ erahnen. Links die Watzmannfrau, in der Mitte die Kinder und rechts der Große Watzmann „König Waze“.weiterlesen

Rosi Fürmann

Allerheiligen – Ein Tag des Gedenkens

 von Rosi

Auf dem Friedhof in Teisendorf – ein wegen der hohen Einfriedung mit nach innen offenem Bogengang als „campo santo“ bezeichneter Friedhof im italienischen Stil

Allerheiligen – als „stiller Feiertag“ ein Tag des Gedenkens

„Herrentag aller Heiligen“ heißt bei Johannes Chrysostomos für Antiochien im 4.Jahrhundert der Oktavtag von Pfingsten (Oktavtag von lateinisch octavus, deutsch ‚der achte‘ – er bezeichnet in der katholischen Liturgie den achten Tag nach einem Hochfest im Kirchenjahr). Hält sich in der Ostkirche dieser Termin zur Feier „aller Heiligen“ bis heute, so entsteht im Irland des 8./9. Jahrhunderts als neuer Festtermin der 1. November, der Beginn des Winters. Hintergrund für das Fest ist jetzt nicht mehr die Verbindung zu Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Im 9. Jahrhundert gelangt dann das Allerheiligenfest durch irisch-schottische Missionare so auf den Kontinent, wie es bis heute die katholischen Christen als fester Bestandteil des Jahreskreises feiern.

Der Waldfriedhof in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel

Ist der 1. November der Gedenktag „Aller Heiligen“, so folgt diesem am 2. November der „Allerseelen-Tag“, der Tag, der die Gläubigen all Ihrer Verstorbenen gedenken lässt. Abt Odilo von Cluny ordnet 998 für all die ihm unterstellten Klöster an, in enger zeitlicher und inhaltlicher Verbundenheit diese Tage zu begehen.  Er hörte der Überlieferung zufolge nach einer Allerheiligenfeier „die Teufel aus dem Berg Vulcano heulen, weil ihnen so viele Seelen entrissen wurden“.

Nicht alle Bundesländer Deutschlands feiern den Allerheiligentag am 1. November als gesetzlichen Feiertag. Nur Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und wir hier in Bayern begehen diesen Tag als einen sog. „stillen Feiertag“; mit einem Verbot öffentlicher, nicht dem ernsten Charakter dieses Tages entsprechenden Unterhaltungsveranstaltungen.weiterlesen

Rosi Fürmann

Es wacht am „Eingang zum Berchtesgadener Land“: Schloss Staufeneck in Piding am Fuße des Fuderheubergs

Mächtig thront das mittelalterliche Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheubergs hoch über Piding im Berchtesgadener Rupertiwinkel und der Hochstaufen bildet den zu allen Jahreszeiten imposanten Hintergrund für das Bauwerk.

herrlicher Frühling in Piding mit dem Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheuberges und der Schlafenden Hexe (Lattengebirge) im Hintergrund

Auszug aus der Broschüre „Schloss Staufeneck“ von Max Wieser:
Beherrschend ist ihr Platz oberhalb der alten Salzstraße am Talausgang von Bad Reichenhall. Dieser Wächter aus alten Zeiten wurde zum Schutz der Salinenstadt und des Salzhandels erbaut. Der jeweilige Besitzer von Schloss Staufeneck konnte somit die Reichenhaller Salzstraße bewachen und kontrollieren. Anhand alter Zollbücher vom Mauthaus zu Mauthausen können wir feststellen, dass auf dieser Straße ein lebhafter Handel betrieben wurde. Besonders im Winter waren die Salzfuhrleute mit ihren schwer beladenen Salzwagen Tag und Nacht unterwegs. Von Schloss Staufeneck aus konnten die Erzbischöfe von Salzburg den Pulsschlag des Salzhandels fühlen, der zugleich den Lebensnerv von Bad Reichenhall, Traunstein und München bedeutete.weiterlesen

Rosi Fürmann

Was mit einem Versuch der Brauerei Wieninger begann wurde zu einer Erfolgsgeschichte:
Bier – gebraut aus dem Hopfen des Brauerei-eigenen Hopfengarten in Teisendorf  im Berchtesgadener Rupertiwinkel

Aus einer Idee  wird eine Erfolgsgeschichte. Es einfach einmal versuchen: In Teisendorf den eigenen Hopfen für ein eigenes Bier anbauen! – das wollte Brauereichef Christian Wieninger mit seinem damaligen Braumeister.  – Und der „Versuch“ von damals wächst  inzwischen schon mehr als 15 Jahre weithin sichtbar an der B 304 in Teisendorf: Hopfen der Sorte Perle.

Die noch kleine Hopfenplanze mit dem an einem Bodenhaken befestigten Draht, an dem der Hopfen nach oben ranken wird

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Rosi Fürmann


Die Musikkapelle feiert ihr 70-jähriges Bestehen und der Trachtenverein weiht eine neue Fahne

„Brauchtum kommt von brauchen! – weil wir es brauchen, deshalb gehört Brauchtum untrennbar zu unserem gesellschaftlichen Leben!“ Pfarrer Ionel Anghel bringt es in seiner Predigt auf den Punkt. – Und ein Fest in Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkel, wie es schöner nicht sein könnte, bezeugt eindrucksvoll diese Worte. Ein überaus gut besuchter Festabend im Festzelt und ein in allen Farben der Tracht von Musikkapellen und Trachtlern leuchtender Anger ließen die Herzen aller höher schlagen in dem Bewußtsein, unter und hinter den Fahnen der Vereine eine starke Säule der Gesellschaft zu sein.

Mit den folgenden Bildern nehme ich Euch mit in diese eindrucksvollen Tage!

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