Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Schnee

Wie kommt mein Bier auf's Stahlhaus?

 von Ann-Kathrin

Mittlerweile ist es für uns Wanderer und Bergsteiger ganz selbstverständlich geworden in einer Berghütte einzukehren und dort eine Vielfalt von Getränken und Essen angeboten zu bekommen. Doch wie kommt das alles auf eine Berghütte wo es weder Materialseilbahn oder Zufahrtstraße gibt?

 

Das Carl-von-Stahl Haus am Torrener Joch ist eine der wenigen Berghütten, die auch im Winter geöffnet hat. Gerade im Winter ist das Carl-von-Stahl Haus ein beliebter Anhaltspunkt für Skitourengeher, Skifahrer und Schneeschuhwanderer. Um die Versorgung des dort lebenden Hütten-Teams und der Gäste zu gewährleisten, musste für die kommende Saison der Transport der Lebensmittel und Getränke via Helikopter stattfinden.

 

Beauftragt mit dem Flug wurde das Unternehmen Helicopter Travel Munich GmbH – kurz: HTM. HTM ist eines der größten Unternehmen seiner Branche und hat nahe gelegene Helikopterstandplätze. Das Heli-Modell das an diesem Tag zum Einsatz kam ist ein OE-XTM – AS 350 B3. Hier die Leistungsdaten für eine Technikinteressierten:

  • 1 Turbine á 847 PS
  • Geschwindigkeit 250 km/h
  • Einsatzgebiet: Passagierflüge, Filmflüge, Frachtflüge, Transport- und Montageflüge, Feuerlöscheinsätze und Logging.
Helikopter von HTM

Helikopter von HTM

Startpunkt für den heutigen Materialtransport war nur drei Gehminuten von der Jenner-Mittelstation entfernt. Über den Parkplatz Hinterbrand fuhren schon mehrere Lebensmitteltransportöre mit ihren LKWs an. Zulieferer des Stahlhauses sind unter anderem Stiegl, Wedl und Sinnesberger. Auch die Milchprodukte, die verwendet werden stammen ausschließlich von Berchtesgadener Land Milch. Auch auf Regionalität legt der Wirt Peter Pruckner Wert!

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Eine Winterwanderung im Oktober

 von Sepp

Strahlender Sonnenschein war heute Nachmittag unser Begleiter bei einer Wanderung am Hochschwarzeck. Der Weg zum Hirschkaser und zum Toten Mann war besonders im oberen Teil schon komplett  mit Schnee bedeckt. Dieser Vorgeschmack auf den Winter macht schon mal richtig Lust auf die kommende Wintersport- und Winterwander-Saison.

Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz Hochschwarzeck und gehen über den Fußweg in Richtung Hirschkaser. Trotz strahlendem Sonnenschein ist der Weg schon stellenweise mit Schnee bedeckt. Das schöne Wetter und die Herbstferien haben viele Wanderer ins Hochschwarzeck gelockt, vereinzelt waren schon Kinder mit Rodeln und Minibobs unterwegs. Ob das so eine gute Idee war, wage ich zu bezweifeln, denn im weiteren Verlauf der Strecke weist der Weg kaum noch eine befahrbare Schneedecke auf. Die starken Schneefälle haben aber ihre Spuren hinterlassen: Etliche Bäume entlang des Weges sind unter der Last des schweren feuchten Schnees umgeknickt oder entwurzelt worden. Doch die Waldbesitzer haben schon einen Großteil aufgearbeitet und den Weg freigemacht. So erreichen wir nach etwa einer Stunde das Start Tor des Hirscheckblitzes.

Das Start-Tor der Rodelbahn Hirscheckblitz

Das Start-Tor der Rodelbahn Hirscheckblitz

Ich freue mich schon auf die neue Saison an der Rodelbahn, es sieht auf alle Fälle schon sehr vielversprechend aus.

Am Hirschkaser genießen wir jetzt Sonne satt: Das Traumpanorama auf der Sonnenterrasse reicht vom Hohen Göll und dem hohen Brett über Watzmann und Hochkalter zur Reiteralpe und dem Latttengebirge.

Watzmann und Hochkalter hinter dem Kreuz am Hirschkaser

Watzmann und Hochkalter hinter dem Kreuz am Hirschkaser

Ein echter Wintertraum schon im Oktober.weiterlesen

Toni

Schneewanderung zur Mordau-Alm

 von Toni

Winterwanderung am 1. Advent

Die Mordau

Die unberührte Schneefläche der Mordau-Alm

Am 1. Advent ging es bei klirrender Winterkälte unter einem stahlblauen Himmel hinauf zur Mordau-Alm. Vom Taubenseeparkplatz in der Ramsau aus war das erste Stück des Weges trotz des pulvrigen Neuschnees problemlos begehbar – den Reifenspuren hinauf zum letzten, abgelegenen Jagdhaus sei Dank. Bald war die Abzweigung erreicht, an der im Sommer eine breite Forststraße nach links zur Alm führt. Doch derzeit ist nur ein weißes Band aus knietiefem Schnee vorhanden, das sich in den Fichtenwald hinein zieht. Einige Frühaufsteher hatten bereits gute Spurarbeit geleistet, sodass der Weiterweg zwar nicht ganz leicht, aber mit ein wenig Anstrengung gut machbar war.

 

Spurenlesen im Winterwald

Immer wieder kreuzten nun die Fährten von Wildtieren die Strecke, wodurch mit ein wenig Spurenkenntnis kleine Geschichten aus deren Leben wie im Bilderbuch vor einem lagen. Der Fuchs, der eifrig schnuppernd im Zickzackkurs einem Geruch im lichten Wald folgt. Der Feldhase, der im Jungwuchs von einem Busch zum nächsten hoppelt und die jeweils erreichbaren Knospen abknabbert. Eine Maus, die aus einem kleinen Loch durch die Schneedecke schlüpft, einige Meter an der Oberfläche herumtrippelt, und dann schnell wieder vor ihren vielen Feinden in die nächste Wehe hinein flüchtet. Zusammen mit den vielen Vogelstimmen oben im Geäst der Bäume und unzähligen anderen Zeichen wie Spechthöhlen, abgenagten Fichtenzapfen und aufgegrabenen Ameisenhaufen, erhielt man einen guten Überblick über die verschiedenen Tiere des Bergwaldes, ohne sie direkt zu Gesicht bekommen zu müssen. weiterlesen

Wintereinbruch in Berchtesgaden

 von Sepp

Der erste Schnee in den Tälern

Heute Nacht war es soweit: Der Schnee hat das erster Mal den Weg ins Tal gefunden und uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter gegeben. Die Hochlagen der Berchtesgadener Alpen sind in den letzten Wochen ja schon öfter von Schnee bedeckt gewesen, doch unterhalb einer Höhe von 1.200 Metern verschonte uns der Schnee bis heute. Dementsprechend gibt es auch in den sozialen Netzwerken nur ein Thema heute morgen. Ich habe mich ein wenig umgesehen und für Euch ein paar Schneebilder aus Facebook gesammelt.
 

Schnee auf der Gotzenalm

Auf der Gotzenalm ist der Schnee um diese Jahreszeit keine Überraschung: Immerhin liegt die Alm auf über 1.600 Metern Höhe. Entsprechend hoch liegt dort oben auch der Schnee. Dennoch spannend zu sehen, wie hoch sich der Schnee bereits auf dem Wassertrog der Alm auftürmt.

 

Der Windbeutelbaron am Obersalzberg

Etwas tiefer am Obersalzberg liegen auch noch bis zu 15 Zentimeter Schnee, wie man auf dem Bild vom Windbeutelbaron schön erkennen kann:

 

Wintereinbruch in Schönau am Königssee

Ein ganz besonders tolles Bild vom Wintereinbruch hat das Alm- & Wellnesshotes Alpenhof****s aus Schönau am Königssee gepostet: Das Weiß des schneebedeckten Rasens bildet einen fantastischen Kontrast zum Blau des Outdoor-Swimmingpools und zum Rosa der Geranien, die immer noch den Balkon zieren.
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Wimbachschloss geöffnet bis 7. April

 von Sepp

Wimbachschloss öffnet während Osterferien

Wenn das Wetter nicht völlig verrückt spielt, hat das Wimbachschloss bis zum 7. April geöffnet. Laut aktuellem Wegezustandsbericht des Nationalpark Berchtesgaden ist der Weg bis zur Berggaststätte „weitgehend schneefrei oder
geräumt und entsprechend der Schwierigkeit des Weges normal begehbar“. Vom weiteren Weg ins Wimbachgries ist allerdings ohne entsprechende Ausrüstung (Tourenski oder Schneeschuhe) abzuraten, der Wegezustandsbericht spricht von „Teilweiser Schneebedeckung mit Orientierungsproblemen und auch Absturzgefahr in exponiertem Gelände. Nur erfahrenen Bergsteigern mit guter Ausrüstung zu empfehlen“.

Wimbachschloss öffnet in den Osterferien

Wimbachschloss öffnet in den Osterferien

Diese Angaben sind natürlich immer witterungsabhängig,: Immerhin liegt das Schloss auf fast 1.000 Metern Höhe, da haben die die Schneefälle heute morgen den Zustand des Wanderweges schon weder geändert.

Das Wimbachschloss im Schnee

Das Wimbachschloss im Schnee

Zur Sicherheit könnt Ihr unter der Telefonnummer +49-8657-9839858 das Wimbachschloss direkt erreichen und nachfragen. Auf alle Fälle einen herzlichen Dank an die Wirtsleute, die Wanderung zum ehemaligen Jagdschloss im Wimbachtal ist eine schöne Osterwanderung!

 

Euer Sepp BGLT

Abendstimmung in Stangaß

 von Sepp

Frühling im Tal – Winter auf`m Berg

Während der Wintereinbruch fast ganz Deutschland im Griff hat, war es gestern in Berchtesgaden noch realtiv schön, nicht mehr so warm wie letzte Woche, aber immer noch angenehm genug, um sich auch abends draußen aufzuhalten. Da die Wetterprognose für heute, spätestens aber für morgen dann, auch uns die Rückkehr des Schnees verheißt, habe ich gestern Abend noch einen meiner Lieblingsplätze aufgesucht: Ein kleines Bänklein in Stangaß, zwischen Berchtesgaden und Bischofswiesen, an dem ich schon so manche schöne Stunde verbracht (vergeudet?) habe.

Stangaß mit Blick auf Göll, Brett und Jenner

Im Tal ist`s grün, am Berg noch weiß

Ringsum verschaffte sich bereits das erste Grün seinen Platz und verdrängte das Braun der Übergangszeit nach der Schneeschmelze von den Wiesen der Stangaßer Bauern. In den Hochlagen dagegen herrscht noch tiefster Winter. Besonders schön zu sehen am Hohen Göll und am Hohen Brett, die ich gerade noch in den letzten Sonnen beschienenen Momenten des Tages mit der Kamera erwischte.

Hoher Göll und Hohes Brett

Hoher Göll und Hohes Brett

Vom Watzmann hingegen hatte die Sonne scheinbar schon genug an diesem Tag.weiterlesen

Winter am Rossfeld

 von Sepp

Schneetraum an der Rossfeld-Panoramastraße

Da es zur Zeit nicht allzu rosig um den weißen Nachschub bestellt zu sein scheint, präsentiere ich Euch heute ein paar Bilder von Anfang Dezember, als der Schnee noch in Massen das Berchtesgadener Land bedeckte. Die Bilder entstanden an der Rossfeldpanoramastraße.

Rossfeld Panoramastraße mit Hohem Göll

Rossfeld Panoramastraße mit Hohem Göll

Der höchste Punkt der Rossfeldstraße liegt auf ca 1.600 Metern Höhe, da die Straße im Winter geräumt wird, ist Sie auch in den kalten Monaten ein beliebtes Ausflugsziel in den Berchtesgadener Bergen.

 

Die kleine Schwester der Kehlsteinstraße

Beeindruckend ist dabei zum Einen die technische Meisterschaft mit der die Rossfeldstraße in den Berg gebaut wurde: sie ist quasi die kleine Schwester der Kehlsteinstraße, die Kehren sind sanfter und die Asphaltauflage ist breiter. Und jedermann kann sie mit seinem eigenem Auto befahren.weiterlesen

Wo bleibt der Schnee?

 von Sepp

Ein Blick in die Webcams der Skigebiete

Wir warten sehnsüchtig auf ihn, doch er lässt sich noch nicht blicken: Schnee! Gerade heute zum Beginn des Berchtesgadener Advents in der Fußgängerzone wären ein paar dicke, weiße Flocken doch geradezu ideal. Aber der Wettergott will scheinbar unsere Geduld strapazieren. Der Wetterbericht hat uns aber für heute den Winter  angekündigt und er scheint auch schon große Teile Bayerns erreicht zu haben! Wir können ja mal einen Blick in die webcams aus den höheren Lagen des Berchtesgadner Landes werfen.

 

Am Hochschwarzeck präsentiert sich die Sonnenterasse des Hirschkasers an der Bergstation der Sesselbahn schon leicht angezuckert:

Webacm Hirschkaser

Webacm Hirschkaser

Kann also nicht mehr lange dauern, bis der Hirscheckblitz rasante Abfahrten ermöglicht.

 

Auch am Rossfeld präsentieren sich die Skipisten schon in einem leichten Weiß, hoffentlich kommt da noch ganzer Schwung Schnee nach, immerhin wird hier oben nicht beschneit, der Skibetrieb erfolgt komplett auf Naturschnee.

Am Rossfeld

Am Rossfeld

 

Und wie schaut`s am Jenner aus, fragt Ihr euch? Immerhin ist das ja unser höchster mit einer Seilbahn erschlossener Skiberg: Ziemlich weiß schon dort oben, ziemlich weiß:weiterlesen

Video-Wettbewerb

 von Sarita

Das schönste Abfahrtvideo aus dem Berchtesgadener Land!

Zum ersten Mal schreibt die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH einen Video-Wettbewerb aus, bei dem spektakuläre Abfahrtvideos aus den Bergen im Berchtesgadener Land  eingereicht werden dürfen.

 

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=3cYNxsYFdD0[/youtube]

 

Auf den Gewinner wartet ein Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Riap Sport aus Bad Reichenhall! Hinter dem 2. und 3. Preis verbirgt sich je ein Bildband über das Berchtesgadener Land.

 

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