Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Almerlebnisweg

Winterwanderung zur Moosenalm

 von Sepp
Winterwanderung zur Moosenalm im Lattengebirge

Winterwanderung zur Moosenalm im Lattengebirge © Bilderecke Barbara Rasp

Ein Wintermärchen im Lattengebirge

Während im Tal schon frühlingshafte Temperaturen herrschen, habe ich am Samstag den Winter von seiner schönsten Seite erlebt: Ich bin zur Moosenalm im Lattengebirge gewandert und habe ein weiß-blaues Wintermärchen gefunden.

Startpunkt meiner Wanderung ist der Wanderparkplatz Schwarzbachwacht im Bergsteigerdorf Ramsau. Von hier folge ich dem aus dem Sommer bekannten Wanderweg hinauf. Oberhalb vom Wirtshaus Wachterl führt der Weg relativ flach an der Weißwand entlang. Nach etwas mehr als einem Kilometer zweigt nach rechts der Pioniersteig ab. Der Weg wird jetzt steiler, der Schnee wird tiefer und Spuren gibt es auch keine mehr.

Auf dem Pioniersteig vom Wachterl zur Moosenalm

Auf dem Pioniersteig vom Wachterl zur Moosenalm © Bilderecke Barbara Rasp

In mehreren Kehren führt der Weg jetzt hinauf in Richtung Moosenalm. Durch den Wald sehe ich hinüber zur Eisbergscharte der Reiter Alm und hinunter zur Schwarzbachalm. Schließlich wird das Gelände flacher. Tiefverschneite Bäume säumen den Weg, oder das was vom Weg zu erahnen ist. Spuren sind keine zu sehen. So stelle ich mir die perfekte Winterwanderung vor!weiterlesen

Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Gipfelbank am Karpsitzgipfel © Ann-Kathrin Helbig

Heute ist wieder einer dieser Freundinnentage. Die Sonne scheint, die Stimmung steigt. Es soll zum Karspitz im Lattengebirge gehen. Er ist sowas wie ein Geheimtipp, wobei das Internet eigentlich voll mit genauen Beschreibungen zu diesem Gipfel im Lattengebirge ist. Der Karpsitz ist nicht ausgeschildert und eigentlich auch nicht Teil des offiziellen Wegenetzes. Begangen wird er allerdings oft. Aufmerksam auf diesen Berg wurde ich schon im Sommer 2014. Denn dort führte der Betriebsausflug der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden hin (Almerlebnisweg inkl. Gipfelbesteigung).

Wir starten heute bei warmer Frühlingssonne am Parkplatz Taubensee in Ramsau. Dabei folgen wir für weniger als einer Stunde einer breiten Forststraße zur Mordau-Alm. (Hat wirklich ihren Namen von „Mord in der Au“). Diese ist leider noch nicht bewirtschaftet, da die Almsaison noch nicht begonnen hat. Von dort führt dann links der Steig in Richtung Mossenalm dem wir folgen. Schon kurz vor der Abzweigung zum Karspitz begegnet uns eine Frau, die uns warnt: Bald käme eine große Wechte, die zwar Spuren hat aber aufgrund ihrer Größe sie davor abhielt die Wechte zu besteigen. So ein Mist! Da steht man früh auf, will einen schönen Tag verbringen und dann soll eine Wechte unsere Pläne zunichte machen?! Das ist typisch für das Frühjahr. Gerade an Stellen, wo die Sonne schwer hinkommt, hält sich noch viel Altschnee.
Wir beschließen uns diese mal anzuschauen, umdrehen kann man immer noch. Schnell erreichen wir die Stelle. Hinter uns folgt auch eine weibliche Wandergruppe. Nun stehen 8 Frauen vor einer ziemlich hohen Wechte, aber keine will umkehren. Stattdessen wird nach Möglichkeiten geschaut, ob diese zu umgehen ist. Ich entdeckte eine Lücke der Wechte an einem Baum. So steigen wir querfeldein zu dritt zu dieser Stelle hinauf, die anderen 5 Frauen versuchen den direkten Weg über die Wechte zu steigen.

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

fiese Wechte, die zu überqueren war © Ann-Kathrin Helbig

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Spaziergang zur Mordaualm

 von Sepp
Die Mordau Alm

Die Mordau Alm

Beim Blick aus dem Fenster glaubt man es zwar nicht, doch wird haben schon Ende Dezember. Da der Schnee immer noch auf sich warten lässt, wird eben weiter gewandert! Ich war heute nachmittag auf der Mordaualm, ein wunderbarer kleiner Spaziergang! Die Kaser auf der Alm sind zwar nur in den Sommermonaten bewirtschaftet, die Mordaualm ist dennoch ein Ganzjahres-Wanderziel: Sowohl der Aufstieg zur Alm als auch die Alm selbst sind immer sonnnig. Wenn viel Schnee liegt, ist die Mordaualm auch ein schönes Ziel mit Schneeschuhen oder Tourenskiern. Heute reichen allerdings auch Turnschuhe.

Genau ein Parkplatz ist am Parkplatz oberhalb des Taubensees an der Alpenstraße frei, als ich nach Mittag dort oben ankomme. Zahlreiche Wanderer nutzen das Traumwetter zu einer kleinen Wanderung im Bergsteigerdorf Ramsau: Ein paar werden wohl am Taubensee unterwegs sein, ein paar auf der Soleleitung, doch die meisten sind wohl auf der Mordaualm und dem weiterführendem Almerlebnisweg unterwegs. Ich werde heute nur bis zur Mordaualm gehen, für eine grüßere Tour ist es schon zu spät. Zuerst geht’s auf der geteerten Straße durch den lichten Wald nur sanft bergauf. Der Wegbelag ändert sich bald, nun wandere ich auf einer breiten Forststraße aus Sand. Und auch der Wald am Wegrand wird dichter. Nach dem ersten steilen Stück erscheint das erste Mal das Wegkennzeichen des SalzAlpenSteigs, der von Bischofswiesen über die Mordaualm und den Soleleitungsweg nach Ramsau führt.

Jetzt ist das Almgelände erreicht, kein Baum unterbricht nun die Strahlen der Sonne. Da ich außerdem recht zügig gegangen bin, ist mir tatsächlich heiß; meine Jacke habe ich schon am Anfang des Weges im Rucksack verstaut. Über die großen weiten Kurven des Almwegs erreiche ich die Hütten auf der Mordaualm. Die Südseite des Kederbacherkaser ist auf der ganzen Breite von Sonnenanbetern besetzt.

Sonnenanbeter am Kederbacherkaser auf der Mordau

Sonnenanbeter am Kederbacherkaser auf der Mordau

Ich wandere ein Stück weiter zum höhergelegenen Almkreuz. Hier oben weht zwar ein leichter Wind, doch mit Jacke, Buff und Strinband lässt es sich auf einer der hier aufgestellten Bänke sehr gut aushalten.

Das Almkreuz auf der Mordau Alm

Das Almkreuz auf der Mordau Alm

Besonders bei diesem Ausblick: Im Süden der Mordaualm begrenzen Watzmann und Hochkalter das Bergsteigerdorf Ramsau.weiterlesen

Frühlingsspaziergang zur Mordaualm

 von Sepp
Das Almkreuz auf der Mordaualm

Das Almkreuz auf der Mordaualm

Bevor das angekündigte Gewitter heute auch die Ramsau erreicht, mache ich einen kleinen Spaziergang: Von der Alpenstraße auf Höhe Taubensee gehe ich zur Mordaualm. Dort ist im Frühling nämlich immer sehr früh schon blühender Enzian zu sehen.

Gegen Mittag wandere ich bei gefühlten 30° am Parkplatz Taubensee los, tatsächlich wird die Temperatur so um die 20° betragen, doch es ist ungewöhnlich schwül. Da kommt heute Abend bestimmt noch ein Gewitter! Schnellen Schrittes wandere ich die Forststraße entlang, die bei geringer Steigung von der Alpenstraße an der Leyerer-Tratte vorbei in Richtung Mordaualm führt. Erst kurz unterhalb des Almgeländes der Mordau wird der Weg steiler. Ein Zaun bildet die Grenze der Alm, sobald die Almbauern ihr Vieh auf die Mordaualm getrieben haben, wird auch noch ein hölzernes Gatter über den Weg die Grenze markieren. Auf den Wiesen der Mordaualm steht der Enzian teilweise schon in voller Blüte.

Enzianblüte auf der Mordaualm

Enzianblüte auf der Mordaualm

Der Weg führt jetzt in einer weiten Kurve über das Almgeländes, das letzte Stück führt dann wieder gerade zu den Kasern auf der Mordaualm. Noch sind die Almhütten nicht bewirtschaftet, das dauert noch ein paar Wochen.

Gegenüber dem Kederbacher-Kaser führt ein kleiner Weg an den beiden anderen Almhütten vorbei auf einen kleinen Hügel, auf dem das Almkreuz der Mordaualm steht. Vor der mächtigen Bergkulisse von Watzmann und Hochkalter im Süden  thront das Almkreuz hier oben, ein wunderbarer Platz mit fantastischer Aussicht. Leider ist es heute ziemlich diesig!weiterlesen

Neueröffnung Almererlebnis-Weg

 von Sepp

Alm-Erlebnis-Weg in der Ramsau neueröffnet

Piding, 20. Juni 2014: Nun wurde der Alm-Erlebnisweg Ramsau im Berchtesgadener Land offiziell von Bürgermeistern, Landrat und Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land eröffnet. Bei einem Rundweg vom Taubensee über die Mordau und Moosen kann man auf 13 Schautafeln viele Aspekte des Almlebens erfahren.

Almerlebnisweg Ramsau

Bei der Eröffnung des Almerlebnisweges Ramsau (von links): Bürgermeister von Bischofswiesen Thomas Weber, Bürgermeister der Ramsau Herbert Gschoßmann, Mordauer Almbauer Franz Kuchlbauer, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land Bernhard Pointner und Vize-Landrat des Berchtesgadener Landes Rudolf Schaupp.

Was ist der Unterschied zwischen einem Niederleger und einem Hochleger? Was versteht man unter Tagweide – Nachtweide und einer Schneeflucht? Auf dem Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg, der von der Alpenstraße B 305 auf die Mordaualm, weiter hoch hinauf auf die Lattenbergalm und schließlich zur Moosenalm führt, kann man all diese „almerischen“ Begriffe eindrucksvoll nachvollziehen. Auf insgesamt 13 informativen Schautafeln rund um diese drei wunderschönen Fleckerl Natur wird das Leben auf der Alm mit dem gesamten Umfeld beschrieben und bei einer Einkehr auf der Mordau- oder Moosenalm kann man die Spezialitäten wie z.B. frische Milch und den Almkäse auch gleich ausprobieren.

 

13 Schautafeln erläutern Aspekte des Almlebens

Der Ramsauer Alm-Erlebnis-Weg wurde von der Gemeinde Ramsau in Zusammenarbeit mit der Molkerei Berchtesgadener Land realisiert; zu Beginn der heurigen Almsaison wurden die Schautafeln grafisch erneuert; sie bieten Einblick in das Leben und Arbeiten der Sennerin, berichten über die räumliche Untergliederung einer Alm, geben Einblick über Formen und Entstehung der Landschaft, aber auch über geologische und bodenkundliche Verhältnisse. Man sollte für die ca. vier- bis sechsstündige Wanderung gute Kondition und Trittsicherheit mitbringen. Ausgangspunkt Parkplatz Taubensee an der Deutschen Alpenstraße B 305. Einfache Wanderung zur Mordaualm (1.191 m) auf einem Forstweg; weiter auf alpinem Steig über die Karschneid (1.530 m) zur Lattenbergalm (1.480 m) und weiter zur Moosenalm (1.409 m). Von der Moosenalm führt der Steig hinab zur Schwarzbachwacht und weiter zum Ausgangspunkt.

 

Pressemitteilung Milchwerke Berchtesgadener Land

Gipfeltrilogie im Lattengebirge

 von Sepp
Mordaualm

Mordaualm

Törlkopf, Karkopf, Karspitz

Die Gipfel im Lattengebirge sind nicht so hoch wie in den anderen Gebirgstöcken der Berchtesgadener Alpen, doch dafür liegen sie nah beieinander und so kann man recht einfach mehrere Gipfel zu einer Tour kombinieren. Ich ging gestern von Ramsau Taubensee auf den Karkopf, mit 1.738 Metern der höchste Gipfel im Lattengebirge, auf den quasi direkt daneben liegenden Törlkopf (1.704 Meter) und auf dem Rückweg noch auf den Karspitz (1.640 Meter).

Ich starte meine Tour am Wanderparkplatz am Taubensee und gehe auf dem bekannten Weg zur Mordaualm, diese Strecke ist auch Teil des Almerlebnisweges Ramsau und ab Sommer des zukünftigen SalzAlpenSteiges, dem Premium-Wanderweg vom Chiemsee über den Königssee zum Hallstätter See. Noch ist die Mordaualm nicht bewirtschaftet, die Almbauern werden ihre Kühe am 7. Juni hochtreiben. Bis dahin werden die Enzian, die gerade so schön blühen, wahrscheinlich schon wieder verblüht sein,

Enzian auf der Mordaualm

Enzian auf der Mordaualm

Wenige Meter hinter den Kasern halte ich an einem Marterl kurz inne: Ich war zwar schon oft auf der Mordau, aber dieser Bildstock ist mir nie wirklich aufgefallen.

Marterl auf der Mordaualm

Marterl auf der Mordaualm

Auf der Alm ist scheinbar alles schon vorbereitet für die baldige Almsaison, der alte Kederbacher kam auch gerade an, um noch ein paar Arbeiten rund um den Kaser zu erledigen.

Ein paar hundert Meter hinter den Almhütten zweigt nach links ein bezeichneter Alpenvereinsweg ab, in Richtung Karkopf. Dieser Mitterbergsteig genannte Weg ist wirklich wunderschön. Zuerst führt er in sanfter Steigung durch den dichten Bergwald.weiterlesen

Unterwegs im Nebel auf dem SalzAlpenSteig

 von Sepp
SalzAlpenSteig Beschilderung an der Mordaualm

SalzAlpenSteig Beschilderung an der Mordaualm

Auf dem SalzAlpenSteig zur Mordaualm

Obwohl das Wetter gestern recht durchwachsen war, habe ich eine kleine Bergtour gemacht. Etwas Bewegung braucht der Mensch. Vom Parkplatz am Taubensee wanderte ich auf dem bekannten Weg zur Mordaualm. Entlang der Strecke im oberen Bereich säumen die neu angebrachten Schilder und aufgesprühten Markierungen des SalzAlpenSteiges den Weg. Dieser insgesamt 233 Kilometer lange Weitwanderweg wird vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land am Königssee vorbei bis nach Obertraun am Hallstätter See am Dachstein führen. Eine Teilstrecke führte eben auch über die Mordaualm. Im Spätsommer dieses Jahres wird der Steig offiziell eröffnet werden, haltet aber schon jetzt die Augen nach diesen Schildern und Sprühmarkierungen offen!

Aufgesprühte Markierung SalzAlpenSteig

Aufgesprühte Markierung SalzAlpenSteig

Im Berchtesgadener Land ist die Beschilderung des Weges bereits abgeschlossen.

Der erste Enzian blüht bereits

Der Nebel erlaubte an diesem Morgen keinen in die Ferne schweifenden Ausblick, doch ist die Vegetation für diese Jahreszeit schon soweit fortgeschritten, dass man auch am Boden allerhand schönes entdecken kann: Auf den Wiesen der Mordaualm blüht schon der erste Enzian.

Enzian auf der Mordau

Enzian auf der Mordau

Nicht nur die Schusternagein blühen, an manchen Stellen zeigt sich auch der klassische Blaue Enzian schon in voller Pracht ( der, den Heino besungen hat).

Auf den Almerlerbnisweg zur Karschneid

Von der Mordaualm folgte ich dem Ramsauer Almerlebnisweg, der hinter dem Kederbachkaser abzweigt. Nach der Almfläche durchquert dieser Weg relativ steil den Wald bis zur Karschneid, dem Kamm, der das Lattengebirge nach Osten abgrenzt. Je höher mich der Weg führte, um so dichter wurde jetzt der Nebel.weiterlesen

Werbespots – Bei uns gedreht!

 von Sepp

Augen auf beim Werbung-Schauen!

Wir wissen es: Das Berchtesgadener Land ist der schönste Fleck auf Erden! Schön langsam merkt auch die Werbeindustrie, welch ungeheuer schöne Kulisse unsere Berge bieten. Heute stelle ich Euch zwei Werbespots vor, die bei uns gedreht wurden. Genauer gesagt wurden beide Spots in Ramsau gedreht.

 

Bergader auf der Mordaualm

Die Privatkäserei Bergader aus Waging am See hat bereits mehrere Werbespots im Berchtesgadener Land gedreht, die meisten davon vor der klassischen Ansicht des Watzmanns. Mir gefällt aber dieser hier am besten:
 

 

Na, habt ihr den Drehort erkannt? Richtig, die Mordaualm in Ramsau, eine bekannte Station am Almerlebnisweg. Und genau der richtige Drehort für einen Werbespot für Almkäse.

 

Mit dem Ford Fiesta am Hochschwarzeck

Auf der anderen Seite der Gsengschneid, am Hochschwarzeck hat Ford einen Werbespot für seinen Kleinwagen Fiesta gedreht.weiterlesen