Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Geschichte

Thomas Mann und das Hotel Geiger

 von Sepp
Portraetaufnahme von Thomas Mann 1905

Portraitaufnahme von Thomas Mann 1905

Das Hotel Geiger: Die Wiege des Berchtesgadener Tourismus

1904 besuchte Thomas Mann für circa zwei Wochen Berchtesgaden, genauer gesagt, besuchte er seine Schwester Julia, die mit ihrem Mann, dem 15 Jahre älteren Bankier Dr. Josef Löhr, hier Urlaub machte. Standesgemäß nächtigte er natürlich nicht irgendwo, sondern im ersten Haus am Platz: Im Hotel Geiger in Bischofswiesen.

Das Hotel Geiger war nicht nur eine der Wiegen des Tourismus in Berchtesgaden, sondern damals eine der besten Adressen im gesamten Deutschen Reich. Während Urlaub zur damaligen Zeit, besonders die sogenannte Sommerfrische in Oberbayern, zum großen Teil in kleinen Villen und Gasthäusern stattfand, nahm das Hotel Geiger allein schon aufgrund seiner Ausmaße eine Sonderstellung ein.

Das Hotel Geiger auf einer Postkarte von 1936

Das Hotel Geiger auf einer Postkarte von 1936

Mondäner Luxus vor den Toren Berchtesgadens

Hervorgegangen aus einem klassischen Berchtesgadener Bauernhaus und 1866 zu einer Pension umgebaut, entwickelte sich das Geiger in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durch die luxuriöse Ausstattung der zentralen Räume und die Errichtung des Neuen Logierhauses zu einer der Ersten Adressen im aufkommenden Deutschen Tourismus.weiterlesen

Mir ging eine neue Welt auf

 von Sepp

Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Oberbayern

 

Neuerscheinung von Karl Stankiewitz

 

Auf einen historischen Streifzug durch die oberbayerischen Tourismusorte nimmt uns der ehemalige Reisejournalist und Münchenkorrespondent Karl Stankiewitz in seinem neuen Buch „Mir ging eine neue Welt auf. Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Oberbayern“ mit.

Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Oberbayern

Die Anfänge des Fremdenverkehrs in Oberbayern

Viele Bilder der historischen Urlaubsorte erinnern an die Zeit, als man keinen Urlaub machte, sondern Sommerfrische. Ein Vergnügen, das natürlich den Wohlhabenden und den Künstlern vorbehalten war! Eine wichtige Rolle in der Entwicklung Oberbayerns als Tourismusregion spielte dabei auch die Erschließung der Gebiete durch das Eisenbahnnetz!

 

Ein sehr interessantes Buch, die vielen historischen Ansichtskarten und Fotografien sind natürlich das Highlight und bieten bestimmt auch den Einheimischen noch neue Blickwinkel!

 

Euer Sepp BGLT

Der Watzmann in der Malerei

 von Sepp
Der Watzmann von Caspar David Friedrich

Der Watzmann von Caspar David Friedrich

Der Mythos Watzmann beschäftigte vor allem im 19. Jahrhundert viele Maler, darunter Caspar David Friedrich. Vom Ihm stammt die wohl bekannteste Darstellung des Watzmanns in den bildenden Künsten. Tatsächlich war Caspar David Friedrich nie in der Nähe des Watzmanns, er kannte ihn selbst wohl nur von Bildern und hat ihn nie in Echt gesehen. Daher auch der unpassende Vordergrund des Bildes.

Genauso dürfte es sich auch bei Adrian Ludwig Richter verhalten, einem weiteren Maler der Deutschen Romantik. Seine Perspektive auf den Watzmann, mit Wasserfällen im Vordergrund, findet wohl kaum eine reale Entsprechung:weiterlesen