Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Jenner

Skitour auf die Hohen Rossfelder

 von Sepp
Skitour auf die Hohen Rossfelder

Skitour auf die Hohen Rossfelder

Die Hohen Rossfelder sind die weithin sichtbaren steilen Wiesen zwischen der Priesbergalm und dem Fagstein. Skitourengeher kennen die Rossfelder vorallem als Teilstück des Skitouren-Klassikers Kleine Reibn. Mit dem Boom des Skibergsteigens in den letzten Jahren haben sich die Hohen Rossfelder aber auch als eigenständiges Skitourenziel etabliert. Oft sind auf den Rossfeldern sogar mehr Tourengeher unterwegs als auf der Kleinen Reibn. Ich habe die Tour heute nachmittag mit meinem Kollegen Christian gemacht.

Da es schon spät ist, starten wir nicht an der Talstation der Jennerbahn, sondern beim Wanderparkplatz Hinterbrand auf etwa 1100 Metern Höhe. Von dort queren wir hinüber zu Mittelstation der Jennerbahn, wo wir das Skigebiet Jenner überqueren.

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

Unterhalb des Dr.Hugo Beck Hauses gehen wir auf dem bekannten Wanderweg weiter in Richtung der Wasserfallalm. Dunkle Wolken schweben über dem Watzmann, doch das Wetter macht mir keine Sorgen. Es ist richtig mild, nahezu frühlingshaft. Außerdem hoffe ich noch auf den ein oder anderen Sonnenstrahl.

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

An den Kasern der Wasserfallalm vorbei führt die Skitour jetzt relativ flach in Richtung der Königsbachalm.weiterlesen

Laternenwanderung am Rosenmontag

 von Sepp

Alpine Laternenwanderung zum Speicherteich am Jenner

Alpine Laternenwanderung am Jenner

Am Rosenmontag, dem 27. Februar 2017 findet am Jenner nochmals eine Alpine Laternenwanderung statt. Los geht’s mit Einbruch der Dämmerung um 17:30 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. Gemeinsam geht’s dann mit der Seilbahn bis zur Mittelstation. Von dort startet die winterliche Wanderung mit Laternen in Richtung Speicherteich, wo Weisenbläser die Laternenwanderer empfangen. Vom Speicherteich hat man einen tollen Blick hinunter ins Berchtesgadener Tal. Bei Glühwein und Punsch kann man sich hier aufwärmen. Im Anschluss geht’s dann wieder zurück zur Mittelstation und mit der Seilbahn wieder ins Tal.

  • Termin: Montag, 27. Februar 2017
  • Treffpunkt: 17:30 Uhr – Talstation Jennerbahn, Jennerbahnstraße 18, 83471 Schönau am Königssee
  • Preise: (incl. Seilbahnfahrt):Erwachsene 26 €, Kinder (6 – 14 Jahre) 15,50 €
  • Dauer etwa 3 bis 3 1/2 Stunden

Bitte denkt an warme Kleidung und festes Schuhwerk, immerhin findet die Laternenwanderung auf einer Höhe von fast 1200 Metern statt.

Informationen zur Alpinen Laternwanderung und zur Anmeldung erhaltet Ihr bei der Tourist-Info Schönau am Königssee unter der Telefon +49-8652-1760

Viel Spaß, Euer Sepp

TV-Tipp: Sport & Talk aus dem Hangar 7

 von Sepp
Dreharbeiten von ServuTV am Jenner

Dreharbeiten von ServuTV am Jenner

Das erste Ski Weltcup Rennen der Geschichte

Traumhafte Bedingungen, aber eisige Minusgrade herrschen beim Besuch von Servus-TV vergangenen Samstag am Jenner. ServusTV-Redakteurin Mathea Holaus und Kameramann Niki Klemstein begleiten die Zeitzeugen Wilfried Däuber und Rudolf Schaupp auf der Piste der ersten Weltcup-Ski-Rennen – damals noch FIS-A-Rennen genannt – vor 50 Jahren.

Wilfried Däuber war als 11-Jähriger mit seinem Vater Friedl Däuber bei den Reennen dabei. Friedl Däuber war damals Betriebsleiter der Jennerbahn, so wie sein Sohn heute. Der damals 18 jährige Rudolf Schaupp startete als jüngster Teilnehmer und einziger Berchtesgadener beim damaligen Rennen und erreichte den 48. Platz. Die beiden Zeitzeugen lassen die Zuschauer an ihren Erinnerungen an den ersten Ski-Weltcup teilhaben und zeigen die ehemalige Rennstrecke. Im Dr. Hugo Beck Haus schwelgen die beiden in Erinnerungen an den 5. und 6. Januar 1967 und blättern in einem Fotoalbum, das die Kurdirektion Berchtesgaden damals hatte anfertigen lassen.

Rudi Schaupp und Wilfrie Däuber im Dr . Hugo Beck Haus

Rudi Schaupp und Wilfrie Däuber im Dr . Hugo Beck Haus

Servus-TV besucht auch das private Skimuseum von Ludwig Kastner. weiterlesen

TV-Tipp: 50 Jahre Ski-Weltcup

 von Sarita
BR-Redakteur Christian Eisele interviewt Wilfried Däuber (li.) und Michael Brandner (mi.) am Jenner

BR-Redakteur Christian Eisele interviewt Wilfried Däuber (li.) und Michael Brandner (mi.) am Jenner

Am Jenner wurde 1967 Sportgeschichte geschrieben

Redakteur Christian Eisele von der BR Abendschau interviewte 3 Zeitzeugen, die „damals“ dabei waren. Wilfried Däuber (aktuell Betriebsleiter der Jennerbahn und Vorstand des Skiklubs Berchtesgaden) war als 11-jähriger Bub mit seinem Vater beim 1. alpinen Weltcup vor Ort. Vater Friedl Däuber war damals Betriebsleiter der Jennerbahn.

Michael Brandner war 2. Vorstand des Skiklubs Berchtesgaden (ausrichtender Verein) und als Sub-Rennleiter eingesetzt.weiterlesen

Winterwanderung zum Schneibsteinhaus

 von Sepp
Das Schneibsteinhaus

Das Schneibsteinhaus

Der Winter lässt ja immer noch auf sich warten, die Skier können noch im Keller bleiben. Stattdessen werden wieder die Wanderstiefel geschnürt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich zum Beispiel eine Wanderung zum Schneibsteinhaus gemacht.

Ich starte am Parkplatz Hinterbrand und wandere über den bekannten Wanderweg zur Mittelstation der Jennerbahn. Während der Weg durch den Wald nahezu schneefrei ist, führt der Weg am Krautkaserhang über eine präparierte Skipiste. An diesem Hang im Skigebiet Jenner trainieren bereits die Nachwuchsskifahrer des DSV, mit dem nächsten Schneefall wird der Jenner dann auch für den normalen Skifahrer geöffnet. Bis dahin sind ein paar vereinzelte Skitourengeher hier unterwegs. Und natürlich Winter-Wanderer! An der Mittelstation gehe ich vorbei und unterhalb des Dr.-Hugo-Beck-Hauses entlang auf den Königsweg. Auf dem Weg zur Wasserfallalm lichtet sich die Wolkendecke und gibt den Blick frei auf den Watzmann.

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Der Weg ist fast schneefrei, lediglich ein paar schattige Stellen sind von blankem Eis bedeckt. Besonders das steile Stück des Weges oberhalb der Königsbachalm ist extrem rutschig.weiterlesen

Alpine Laternenwanderung am Jenner

 von Sepp

Achtung: Die Laternenwanderung am 27.12. um 16.00 Uhr ist wegen Sturmwarnung abgesagt. Die nächste Laternenwanderung findet am 30. Dezember 2016 statt (bitte anmelden).

Alpine Fackelwanderung am Jenner Speicherteich

Alpine Fackelwanderung am Jenner Speicherteich

Von seiner romantischen Seite könnt Ihr den Jenner, den Erlebnisberg am Königssee, am 27. und 30. Dezember 2016 und am 3. Januar 2017 erleben: Bei einer alpinen Laternenwanderung von der Dämmerung in die Dunkelheit!

Treffpunkt zur Laternenwanderung ist um 16 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. In der Abenddämmerung erfolgt dann die gemeinsame Auffahrt mit der Seilbahn bis zur Mittelstation. Hier ist der Startpunkt der eigentlichen Wanderung. Mit Laternen führt die Wanderung in Richtung des Speicherteichs unterhalb der Mittelstation, wo die Wanderer von Weisenbläsern empfangen werden.

Musikalische Untermalung der Fackelwanderung © Bildwerkstatt Feiga

Musikalische Untermalung der Fackelwanderung © Bildwerkstatt Feiga

Bei Tiefblicken in den Berchtesgadener Talkessel und einer Tasse Glühwein oder Punsch könnt Ihr dann die Mitwanderer noch besser kennenlernen, bevor es wieder zur Mittelstation der Jennerbahn geht. Ihr müsst nun natürlich nicht zu Fuß ins Tal wandern, sondern könnt ganz gemütlich mit der Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt der Laternenwanderung schweben.weiterlesen

Vor 50 Jahren am Jenner: Der erste Ski Weltcup

 von Sepp
Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Der erste Ski Weltcup am Jenner 1967 © TRBK

Am 5. und 6. Januar 1967 fanden die ersten Ski Weltcup Rennen in der Geschichte statt. Austragungsort der damals noch FIS A-Rennen genannten Bewerbe war der Jenner.

82 Skiläufer aus 16 Nationen kämpfen am 5. Januar 1967 im Slalom am Skiberg am Königssee um Sekunden. Start des Spezialslaloms war am Spinnerkaser, das Ziel an der Mittelstation der Jennerbahn. Der erste Vorläufer bei diesem Rennen ist übrigens Sebastian Aigner vom Skiclub Berchtesgaden, der Vater von Thomas Stangassinger, dem Slalom Olympiasieger von 1994 in Lillehammer.

Ski Wletcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Ski Weltcup Slalom 1967 am Jenner © TRBK

Nach dem ersten Lauf führt der schwedische Holzfäller und Weltklasse-Slalomfahrer Bengt Erik Grahn mit mehr als einer Sekunde Vorsprung. Allerdings wird dem Schweden im zweiten Lauf die anspruchsvolle Piste am Jenner zum Verhängnis und er scheidet wenige Meter vor dem Ziel mit einem Einfädler aus. Erster Sieger eines Ski-Weltcup-Rennens ist damit der Österreicher Heini Messner, der den Franzosen Melquinod und den Schweizer Dumeng Giovanoli auf die Plätze verweist. Jean-Claude Killy, der spätere dreifache Olympiasieger, schafft es an die vierte Stelle, beeindruckt aber die zahlreichen Zuschauer mit seiner eleganten Fahrweise. Bester Deutscher im Spezialslalom ist Willi Lesch vom SC Kreuth. Lokalmatador Rudi Schaupp, der heutige Betreiber der Rossfeld-Skilifte kommt an die 48. Stelle.weiterlesen

Toni

Winterlauf zur Gotzenalm

 von Toni
Schöne Licht-Schatten-Grenze: Die Königsbachalm

Schöne Licht-Schatten-Grenze: Die Königsbachalm

Strahlend blauer Himmel, klirrende Kälte, kaum Schnee – ideale Bedingungen für einen winterlichen Lauf zur Gotzenalm. Vom Wanderparkplatz Hinterbrand aus geht es auf dem breiten Sandweg locker hinüber zu den Liften der Jennerbahn, wo zwischen Krautkaser und Mittelstation eifrige Pistenraupen Kunstschnee auf braune Hänge verteilen. Bald sind die sonnigen Flächen der Königsbachalm erreicht, wo in einigen Metern Tiefe die Murmeltierfamilien vor sich hin schlummern und nichts vom schönen Wetter mitbekommen.

Hinab zu den Almhütten und auf dem kleinen Fußweg wieder ansteigend endlich ein wenig uriger durch schönen, wilden Bergwald. Zwischen alten Fichten hindurch gibt es den ersten Blick runter zum Königssee, und auch tierisches Leben lässt sich nun häufiger erspähen. Trupps von Fichtenkreuzschnäbeln hängen an Wipfeln voller Zapfen und knabbern Samen heraus, Haubenmeisen picken nach winzigen Insekten in Rindenspalten und Tannenhäher gehen zeternd ihren Geschäften nach.

Die letzten Sonnenstrahlen im Abstieg zur Gotzentalalm werden noch im langsamen Trab genossen, dann geht es hinein in den Bergschatten. Bis hinauf zum Ziel wird Wärme nun Mangelware.

gotzental

Frost im Gotzental, Sonne am Watzmann

Der flächige Frost und die hauchdünne Schneeschicht haben aber auch Vorteile, die von der sofort einsetzenden Kälte ablenken: Beste Bedingungen zum Spurenlesen. Während die monotone Forststraße hinauf zur Gotzenalm in Angriff genommen wird, sorgen Trittsiegel von Rotwild und Gams, von Fuchs und Eichhörnchen für Ablenkung. Dabei ist immer wieder spannend, wenn man das Verhalten der Tiere rekonstuieren kann. War dieser Fuchs zielstrebig unterwegs oder hat er kreuz und quer an Mauselöchern geschnuppert? Hatte es die Gams recht eilig, oder musste sie den steilen Hang gemächlich angehen? Und warum knabberte dieser Schneehase nur ein wenig an Knospen und Rinde einer kleinen Weide, bevor er zur nächsten hoppelt, obwohl an der ersten noch genügend erreichbare Nahrung gewesen wäre?weiterlesen

Secret Places: Farrenleitenwand 1716 m

 von Ann-Kathrin
Panorama © Ann-Kathrin Helbig

Panorama © Ann-Kathrin Helbig

Geheime Plätze sollten geheim bleiben. So oder so ähnlich ist wohl die allgemeine Meinung. Doch dieser Platz, den ich euch vorstelle ist gar nicht so geheim. Dieser Ort voller Ruhe befindet sich mitten im durch eine Seilbahn erschlossenen Jennergebiet.

Diese kleine Wanderung eignet sich perfekt für die Morgen- oder Abendstunden; vor oder nach der Arbeit. Hierzu am Besten auf dem Parkplatz Hinterbrand parken. Dort dann auf breiten Forstwegen der Beschilderung Priesbergalm folgen. Nach bequemen 45 Minuten gelangt man an eine Kreuzung oberhalb der Königsbachalm. Ab hier folgt man der Beschilderung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Nun windet sich die Forststraße etwas steiler bergauf. Sobald wir in eine Art Kessel gelangen und der Weg wieder ebener wird, biegen wir nach rechts ab in Richtung KönigsTALalm. Bitte nicht die beiden Almen KönigsBACHalm und KönigsTALalm verwechseln. Wir müssen für unseren Secret Place zur KönigsTALalm.

Fast eben spazieren wir durch das Königstal. Doch schnell windet sich der Weg wieder in Kehren bergauf und flott wird die KönigsTALalm erreicht. Nun folgen wir dem Weg bis zum Ende durch die zwei Almhütten hindurch. Der dennoch breite Weg führt nun weiter geradeaus. Schon nach wenigen Minuten befinden wir uns wieder in eine Art Kessel. Der Pfad, dem wir folgten teilt sich nun in zwei Richtungen. Wir nutzen die rechte Abzweigung. Bald haben wir unseren Aussichts- und Ruhepunkt erreicht. Nur noch wenige Minuten müssen wir nun in Kehren dem Pfad hangwärts bergauf folgen. Dann wird rechts abzweigend eine Kuppe erreicht. Wir sind nun an unserem Secret Place angelangt.

Aussichtsbank auf der Farrenleitenwand © Ann-Kathrin Helbig

Aussichtsbank auf der Farrenleitenwand © Ann-Kathrin Helbig

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Ursula

Bock auf Bergerlebnis: Die Kleine Reibn

 von Ursula
Kleine Reibn

Blick vom Jenner auf den Berchtesgadener Talkessel

Auf Einladung der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH waren Mitte September deutsche und österreichische Reisejournalisten auf der Kleinen Reibn unterwegs zu den Steinböcken. Begleitet von der Bergführerin Nina Schlesener und dem Nationalpark-Ranger Sepp Pfnür kamen sie sowohl den eindrucksvollen Tieren nahe als auch Edelweiss und Enzian und der eigenen Schmerzgrenze. Am folgenden Tag konnten sie in der Werft am Königssee den aktuellen Schiffsbau verfolgen und sich am Rennerkaser mit Schüsselkäse verwöhnen lassen.

Am Vorabend der großen Tour ging es hinauf zum Carl-von-Stahlhaus. Etwas warm werden in den Muskeln und Gelenken. Und auch miteinander wird man gleich viel schneller warm, wenn man gemeinsam den Blick hinunter aufs Tal schweifen lässt oder eine Schokoladenpause einlegt.

Kleine Reibn

Ja, so gut schmeckt die faire GEPA Schokolade mit Berchtesgadener Land Milch

Nach einem ordentlichen Abendessen und Kostproben regionaler hochprozentiger Spezialitäten sowie einer ruhigen Nacht begrüßte uns am nächsten Morgen ein herrlicher Sonnenaufgang

Kleine Reibn

Die Sonne geht im Osten auf, in unserem Fall über Österreich

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