Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Jennerbahn

Das letzte Skiwochenende am Jenner

 von Sepp
Frühlingsskifahren Jenner

Frühlingsskifahren Jenner

Der Winter ist vorbei und damit neigt sich auch die Skisaison dem Ende zu. Das Skigebiet Jenner hat am Osterwochenende zum letzten Mal für den Skibetrieb geöffnet. Zwar haben wegen der Wetterkapriolen nicht mehr alle Lifte geöffnet, doch die Schneefälle der vergangenen Tage sorgen nochmal für beste Pistenbedingungen.

Am Ostermontag, den 6. April ist dann endgültig der letzte Skitag der Saison am Jenner. Und zum Saisonabschluss hat sich die Jennerbahn nochmal was Besonderes einfallen lassen. Am Ostermontag fahren Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Elternteils kostenlos. In der Berggaststätte wartet zudem von 11 bis 15 Uhr das Team Glitzerling die Kinder mit professioneller Gesichtsbemalung und Airbrush-Tattoos. Die Erwachsenen können in der Zwischenzeit im Marktrestaurant das österliche Angebot genießen. Im Idealfall auf der großen Sonnenterasse, doch eine Prognose möchte ich dazu lieber nicht abgeben.

Auch am Roßfeld kann man bis zum Ostermontag noch bestens skifahren: Ganz ohne Kunstschnee herrschen hier oben die besten Pisten-Verhältnisse. Bitte informiert Euch in der Früh bevor Ihr zum Skifahren aufbrecht auf unserer Schneeberichts-Website über die aktuelle Wetter- und Pisten-Situation in den Skigebieten. weiterlesen

Der zehnte Jennerstier

 von Sepp

Am kommenden Samstag, den 7. März feiert der Klassiker der sportlichen Skibergsteigen-Wettkämpfe in Deutschland ein kleines Jubiläum: Der Jennerstier findet zum 10 Mal statt.

Jennerstier Skitourenrennen

Jennerstier Skitourenrennen

Zum 10. Mal bereits werden beim Jennerstier wieder die Deutschen Meistertitel, diesmal in der Disziplin „Individual Race“ (Auf- und Abfahrt) vergeben. Für die zehnte Auflage 2015 wurde die Strecke gegenüber den Vorjahren verlängert, der Start findet dieses Jahr etwa 100 Höhenmeter tiefer am Funktionsgebäude unterhalb des Beschneiungsweihers statt. Die ersten 150 Höhenmeter folgen dem neuen, präparierten Tourenaufstieg bis zum Hugo-Beck-Haus, so dass im Gegensatz zu den letzten Jahren genügend zum Einsortieren bleibt. Die Jugendklasse erreicht bereits nach 300 Höhenmetern die Wechselzone am sog. Spinnerkaser, während die Senioren (auch die Damen) bis zum Jennergipfel aufsteigen müssen.

 

Nach der berüchtigt anspruchsvollen Abfahrt durch den Großen Spinnergraben muss vom Beschneiungsweiher noch einmal bis zur Bergstation der Jennerbahn aufgestiegen werden, wo nach einer Tragepassage und 1450 Höhenmetern das Ziel erreicht wird.

 

Alle weiteren Infos zum Modus des Rennes, zur Anmeldung usw. findet Ihr auf jennerstier.de

 

Schneeschuh-Trekking Teil 3

 von Ann-Kathrin
Carl-von-Stahl Haus in der Sonne

Carl-von-Stahl Haus in der Sonne

Heute werde ich über eine Schneeschuh-Tour schreiben, die eher eine etwas anstrengendere ist. Hierbei lohnt es sich eine Nacht auf der Berghütte mit einzuplanen, wenn ihr weiter lest bzw. scrollt, dann wisst ihr warum 😉 Das Naturerlebnis wird natürlich besonders atemberaubend, wenn ihr bei gutem Wetter, also bei Sonnenschein eure Tour startet. Am Besten ihr parkt euer Auto am Großparkplatz am Königssee oder ihr nützt die Buslinie 841 ab Berchtesgaden Bahnhof und steigt bei der Jennerbahn aus. Hier habt ihr nochmals die Möglichkeit euch mit Proviant zu versorgen. Bei der Bäckerei Zechmeister bekommt ihr nicht nur leckere Köstlichkeiten sondern auch Heißgetränke und kalte Getränke. Wichtig ist es auch Wechselkleidung mit einzupacken. Ihr werdet schwitzen! Und zwar sowas von!

Nun geht es los!
Wie so oft bin ich bei dieser Tour auch alleine unterwegs. Der Rucksack lastet schwer, da dort noch die Schneeschuhe dranhängen. Erst wenn genügend Schnee am Untergrund vorhanden ist, sollte man diese um die Wanderschuhe schnallen, sonst schadet das den Krallen der Schneeschuhe. Vorbei an der Jennerbahn-Talstation geht es entlang der Straße und der gelben Wegeschilder in Richtung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Die Dauer wird mit vier Stunden einfach angegeben. Je nach Kondition und je nachdem wie viel Zeit man sich für diese Schneeschuh-Tour gibt kann man mit mehr oder weniger  Aufstiegszeit rechnen. Vier Stunden sind nur ein Orientierungswert. Im Sommer folgt man der Beschilderung hinauf zum Hochbahnweg. Im Winter nutzt man als Schneeschuhgeher denselben Aufstieg wie die Skitourengeher. Dazu gehe ich über die Piste bei der Gabelung wo es weiter zum Malerwinkelrundweg geht und laufe ein Stück am rechten Rand der Piste. Bald geht es in den Wald hinein und gehe den sogenannten Pletzergraben hinauf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Pisten mit Schneeschuhen zu kreuzen ist grausig! Man fühlt sich mit all den Pistenfahreren deplatziert, nur die Skitourengeher fragen interessiert wie es sich denn mit den Schneeschuhen so gehen lässt oder fragen neckisch wo ich denn meine Ski gelassen habe. Die Spucke verschlägt es ihnen aber dann, wenn das „Dirndl“ locker an ihnen vorbeizieht.

diesem Hinweisschild folgen

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Am Hochbahnweg angelangt begegnet man nur Schneeschuhwanderern oder Skitourengehern. Beide Personengruppen sind besonders unter der Woche nicht in zu großer Anzahl anzutreffen. So begegnete mir ein entgegenkommender Skitourengeher erst oberhalb der Königsbachalm am Königsbergergraben hinab. Stichwort Königsbachalm: Wer wie ich eine Nacht im Carl-von-Stahl Haus verbringen möchte, den lädt die Königsbachalm zum Sonnenbad und zur ersten Brotzeit ein. Im Winter ist die Königsbachalm nicht bewirtschaftet, also bitte selbst versorgen. Je nach Schneelage zieht der Königsbergergraben nochmal richtig Energie. Auch der Hochbahnweg mit seiner stetigen Steigung benötigte schon eine gute Kondition. Sobald es wieder ebenmäßiger wird kommt man an eine Weggabelung, geradeaus geht es zur Enzianbrennhütte des Bergbrenners „Hubsi“, die aber im Winter geschlossen ist und noch ein Stückchen weiter geht es zur Priesbergalm. Hier kommen über die hohen Rossfelder die Skitourengeher von der sogenannten kleinen Reibe zurück. Sehnsüchtig denke ich darüber nach auch in naher Zukunft Skitouren zu gehen. Doch leider muss man dazu erst einmal Skifahren lernen, inkl. Pistenabfahrt. Ich bin da eher eine Person, die das Naturerlebnis schätzt und bei sturem Pisten runtersausen, stelle ich mir das Naturerlebnis eher gering vor. Anders beim Skitouren gehen, hier ist man in denselben Gebiet „bergsteigerisch“ unterwegs, wie man es auch im Sommer ist. Durch das Aufsteigen mit Fellen kann um sich herum die Natur intensiv miterleben.

Genug der Träumerei, ich folge der Beschilderung Stahlhaus. Es geht nun recht angenehm daher, vor allen Dingen ist es hier sehr ruhig. Kein Wintersporttrubel. Vorbei am Zugang zum Königstal, wo man zur Königstalalm gelangt (hier bitte nicht hinfolgen, im Sommer wunderbare Einkehr, urige Almhütte) gehe ich weiter linkshaltend. Vorbei an einem hellblauen Kasterl geht es dann wieder steigend hinauf. Das Aufsteigen kann zwischendurch monoton und kräfteraubend sein, aber sobald sich der Wald lichtet, erkennt man wie sehr sich die Mühe lohnte.

Blick zur Jenner-Bergstation

Blick zur Jenner-Bergstation

Es geht noch leicht steigend bergan. Aber um mich herum öffnet sich eine Bilderbuchlandschaft. Die Landschaft schaut aus wie Watte. Ich erkenne Schneeschuhgeher- und Skitourengeherspuren, aber Tierspuren wie die eines Schneehasen oder von Alpendohlen sind im frischen Tiefschnee zu erkennen. Eine der Almhütten ist sogar so eingeschneit, dass ich nur noch einen Teil des Daches erkenne. Und da sagt einer, hier gäbe es zu wenig Schnee…

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

eingeschneite Berghütten im Jennergebiet

Nun sehe ich schon das Schneibsteinhaus, das seinen Namen vom hinter sich liegenden Berggipfel hat. Die letzte Berghütten auf deutschem Boden sozusagen.

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Schneibsteinhaus mit Schneibstein

Das Carl-von-Stahl Haus steht schon auf österreichischem Boden und ist eine Berghütte des österreichischen Alpenvereines, der Sektion Salzburg. Geführt wird diese vom deutschen Hüttenwirt Peter Pruckner.

Carl-von-Stahl Haus

Carl-von-Stahl Haus

Die letzten Meter sind trotz der nicht extremen Steigung doch noch ein bisschen kräfteraubend durch den längeren Anstieg. Ich muss mich selbst immer zu Pausen ermahnen/zwingen. Eigentlich würde ich überall in einem Zug hoch laufen, ohne Essen, ohne Trinken. Aber das ist eher kontraproduktiv für den Körper. Kurz vor dem Stahlhaus trinke ich noch einen Schluck Cola, die süße Brause gibt noch einmal ein bisschen Engergie. Oben angekommen, erwartet mich eine atemberaubende Winterlandschaft. Ein zauberhafter Tiefblick ins Bluntautal, hinauf zum Schneibstein, den Göll Nordwänden und hinüber zum steinernen Meer, dem großen Hundstod und der Watzmann-Ostwand.weiterlesen

Kaiserschmarrn am Jenner

 von Sepp

Donnerstag gibt`s Kaiserschmarrn

Bis zum Ende der Wintersaison gibt`s jeden Donnerstag  von 11 bis 14 Uhr  im Bergrestaurant am Jenner verschiedene Variationen vom Kaiserschmarrn! Die süße Mehlspeise wird frisch im gußeisernen Pfandl zuebreitet, bei entsprechender Witterung direkt auf der Sonnen-Terrasse.

Bergrestaurant am Jenner mit Sonnenterrasse

Bergrestaurant am Jenner mit Sonnenterrasse

Zum Beispiel könnt Ihr euren Kaiserschmarrn

  • nach Großmutter’s Art
  • mit frischen Blaubeeren
  • mit frischen Äpfeln
  • mit Zwetschgen-Röster
  • leicht beschwipst

genießen! Eine Portion kostet jeweils 8,80 Euro!

 

Des Kaiser`s Schmarrn

Wie so viele Legenden ist die Geschichte des Kaiserschmarrns sagenumwoben und nicht eindeutig geklärt. Es kursieren viele Mythen über die genaue Entstehung. Eines haben sie alle gemeinsam: Kaiser Franz Josef I. (1830 – 1916) mochte den süßen Kaiserschmarren sehr gerne.weiterlesen

Nacht-Schneeschuhtour

 von Ann-Kathrin

Öfter mal was neues!

Sonntagabend und man weiß nichts mit sich anzufangen. Das Fernsehprogramm gibt nichts her und das Nachtleben sowieso nicht, da die meisten Montagmorgen wieder arbeiten müssen. Das muss ich natürlich auch, aber ein paar Stunden weniger Schlaf zu haben als sonst macht mir rein gar nichts aus. Das Wetter war den ganzen Sonntag über bescheiden. Grauer Himmel und Dauerschneefall. Schon seit längerem schwirrte mir eine Idee durch den Kopf: eine Nacht-Schneeschuhtour. Ich, die Dunkelheit, das Krachen des Schnees und sonst nichts. Das ist es!

 

Inspiriert wurde ich durch die Webcam auf den Funtenseetauern, die in diesem Sommer installiert wurde. Die hochauflösenden Fotos, die vor allem in der Nacht geschossen werden sind echt beeindruckend. Auf www.foto-webcam.eu/webcam/funtenseetauern gibt es unter anderem auch Webcams aus dem Jennergebiet und der Ramsau. Gerade die Webcam in Richtung steinernes Meer, sodass man noch einen Teil der Schönfeldspitze sieht dient dem Lawinendienst, sie wurde extra deswegen so positioniert.

http://www.foto-webcam.eu/webcam/funtenseetauern/

http://www.foto-webcam.eu/webcam/funtenseetauern/

So, nun hieß es richtig anziehen nach dem Zwiebelprinzip und ganz wichtig: heißen Tee und Wechselkleidung einpacken. Eingehüllt in Schneehose und -jacke, Fleecepullover und Sturmhaube geht es los in Schönau-Unterstein. Die Schneeschuhe habe ich an meinem Rucksack fest gemacht. Ich laufe zum Königsseeparkplatz, vorbei an der Jennerbahn-Talstation, vorbei am Kreßgraben und dann der Beschilderung Brandkopf (bitte nicht bei Neuschnee und Dunkelheit den Aufstieg über den steilen Stufenweg nutzen!) folgend.

 

Ab dort heißt es dann umsatteln. Schneeschuhe anziehen, Stirnlampe aufsetzen und die Trekkingstöcke aufziehen. Glücklicherweise hat das letzte Haus vor dem Einstieg einen Bewegungsmelder, sodass ich richtig gut sehen kann während ich die Schneeschuhe anziehe. Alles umgesattelt! Los gehts in den dunklen Bergwald! Meine Stirnlampe ist die reinste Funzel! Gerade mal 3 Meter kann ich sehen und das auch nicht besonders hell. Ersatzbatterien habe ich dabei, aber ist auch nicht gerade das Beste Modell meine Stirnlampe. Was solls, was dich nicht umbringt macht dich nur härter!

 

Die ersten paar Meter in den Bergwald hinein sind beklemmend. Aber das Gefühl ist schnell überwunden als ich die ersten Lichter unten in Berchtesgaden und Schönau sehe. Leider ist es eher neblig durch den Schneefall, aber der Grünstein schimmert etwas heraus und wirkt jetzt in der Nacht mächtig. Nun kommen die ersten Steigungen und es geht stetig steigend hinauf in den Bergwald. Der Schnee ist sehr weich, wodurch ich auch durch das Nutzen von Schneeschuhen gut versinke. Mittlerweile habe ich mich mit der Dunkelheit angefreundet. Sogar schwitzen tue ich ziemlich. Ab und zu schaue ich nach rechts und links in der Erwartung vielleicht doch ein Tier zu entdecken, aber derzeit bin ich wohl als einzigste unterwegs. Nichts zu hören.

 

Bald erreiche ich das Gasthaus Vorderbrand. Auch dort ist es dunkel, nur in einem Raum (wahrscheinlich die privaten Räumlichkeiten ?) brennt noch Licht. Nun sind es nur noch rund 15 Minuten bis zum Gipfel. Mittlerweile schneit es hier oben heftiger. Der Schnee weht mir ins Gesicht und in die Augen. Ich sollte mir jetzt endlich mal eine Schutzbrille zulegen mit Fensterglas. Dann endlich bin ich am Gipfelkreuz angekommen. Durch den leichten Nebel sehe ich die Beleuchtung der Jennerbahn. Von Bergen oder dem Tal ist eher wenig zu sehen. Also Fernsicht dank Schneefall gleich 0. Trotzdem bin ich super beschwingt und happy.weiterlesen

Wie kommt mein Bier auf's Stahlhaus?

 von Ann-Kathrin

Mittlerweile ist es für uns Wanderer und Bergsteiger ganz selbstverständlich geworden in einer Berghütte einzukehren und dort eine Vielfalt von Getränken und Essen angeboten zu bekommen. Doch wie kommt das alles auf eine Berghütte wo es weder Materialseilbahn oder Zufahrtstraße gibt?

 

Das Carl-von-Stahl Haus am Torrener Joch ist eine der wenigen Berghütten, die auch im Winter geöffnet hat. Gerade im Winter ist das Carl-von-Stahl Haus ein beliebter Anhaltspunkt für Skitourengeher, Skifahrer und Schneeschuhwanderer. Um die Versorgung des dort lebenden Hütten-Teams und der Gäste zu gewährleisten, musste für die kommende Saison der Transport der Lebensmittel und Getränke via Helikopter stattfinden.

 

Beauftragt mit dem Flug wurde das Unternehmen Helicopter Travel Munich GmbH – kurz: HTM. HTM ist eines der größten Unternehmen seiner Branche und hat nahe gelegene Helikopterstandplätze. Das Heli-Modell das an diesem Tag zum Einsatz kam ist ein OE-XTM – AS 350 B3. Hier die Leistungsdaten für eine Technikinteressierten:

  • 1 Turbine á 847 PS
  • Geschwindigkeit 250 km/h
  • Einsatzgebiet: Passagierflüge, Filmflüge, Frachtflüge, Transport- und Montageflüge, Feuerlöscheinsätze und Logging.
Helikopter von HTM

Helikopter von HTM

Startpunkt für den heutigen Materialtransport war nur drei Gehminuten von der Jenner-Mittelstation entfernt. Über den Parkplatz Hinterbrand fuhren schon mehrere Lebensmitteltransportöre mit ihren LKWs an. Zulieferer des Stahlhauses sind unter anderem Stiegl, Wedl und Sinnesberger. Auch die Milchprodukte, die verwendet werden stammen ausschließlich von Berchtesgadener Land Milch. Auch auf Regionalität legt der Wirt Peter Pruckner Wert!

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Der Pfaffenkegel (1837m)

 von Ann-Kathrin
auf dem Weg zum Pfaffenkegel

auf dem Weg zum Pfaffenkegel

Schöner Aussichtsgipfel mit kleiner Kraxelei oberhalb des Carl-von-Stahl Hauses

Viele, die schon am Schneibsteinhaus oder Carl-von-Stahl Haus waren kennen das Gipfelkreuz, das unweit der beiden Hütten steht. Die meisten Berg- und Wandertouren führen dann meist weiter zum Schneibstein hinauf. Nur wer dann zum Hohen Brett (2340m) aufsteigt kommt dem Pfaffenkegel nahe.

Die einfachste Aufstiegsmöglichkeit ergibt sich vom Carl-von-Stahl Haus. Dabei läuft man in guten 30 Minuten auf den Gipfel. Man nutzt den Aufstiegsweg in Richtung Hohes Brett/Hoher Göll. Erst geht es über einen steinigen Weg hinauf. Dann kommt eine Weggabelung. Diese zeigt an, dass es geradeaus hinauf zum Hohen Brett geht. Um zum Pfaffenkegel zu gelangen, geht man aber dann linkerhand einen schmalen Pfad entlang. Schon hier bieten sich schöne Blicke zum Schneibstein und Hagengebirge. Die Baumgrenze ist nun schon lange verlassen und man ist umgeben von Latschenbüschen. Nach wenigen Minuten hat man dann den Pfaffenkegel vor sich. Nun nur noch eine kleine Rechtskurve nehmen und den Gipfel mit Hilfe eines Seiles „erkraxeln“. Ein einmaliges Panorama erstreckt sich!

Nachmachen erwünscht! Gruß, eure Ann-Kathrin

 

Der Jenner erstrahlt

 von Sepp

Illuminations-Show am Erlebnisberg Jenner

Der Jenner erstrahlt

Am kommenden Freitag, den 22. August leuchtet der Jenner: Bunte Strahler tauchen den Erlebnisberg oberhalb des Königssees dann in ein ungewohntes, strahlendes Licht. Ab 19 Uhr gibt es auf der Terrasse des Bergrestaurants an der Jennerbahn-Bergstation bereits besondere Schmankerl, bevor ab 20:30 Uhr die Beleuchtung des Jenners beginnt. Nach dem gemeinsamen Aufstieg zur Aussichtsplattform unterhalb des Gipfels kann die Illumination ab 21 Uhr in ihrer ganzen Pracht genossen werden. Damit der ganze Abend noch stimmungsvoller wird, sorgen Live-Musik und musikalische Effekte während der Beleuchtung für entsprechende Unterhaltung. Auf der Terrasse des Bergrestaurants an der Bergstation der Seilbahn findet dann der Abend bei einem gemütlichen Ausklang sein Ende.

 

Die Jennerbahn fährt bis Mitternacht

An diesem Tag fährt die Jennerbahn durchgehend bis tief in die Nacht: Die letzte Bergfahrt ist um 23 Uhr,  die letzte Talfahrt um 24 Uhr. So kann jeder seine Auffahrt mit der Seilbahn flexibel gestalten und beobachten, wie erst die Sonnen untergeht und es dunkel wird, bevor der Berg wieder erleuchtet wird.

Sonnenuntergang am Jenner

Sonnenuntergang am Jenner

Denkt bitte, auch wenn Ihr mit der Seilbahn fahrt, an festes Schuhwerk, damit ihr den Weg von der Bergstation zum Gipfel beziehungsweise zur darunterliegenden Aussichtsplattform gehen könnt.

 

Nutzt die Chance, den Jenner mal in einem anderen Licht zu sehen, Euer Sepp

Der Brandkopf (1156m)

 von Ann-Kathrin

Gipfelerlebnis auf die leichte Art!

Gipfelerlebnisse benötogen nicht immer Schweiß und Kondition und ich rede hierbei nicht von einer Fahrt mit der Jennerbahn oder der Kehlsteinlinie. Einfach und preisgünstig geht es auf den Brandkopf. Man hat die Wahl entweder mit dem Bus oder mit dem Auto zum Parkplatz Hinterbrand zu fahren. Von dort aus gelangt man in zirka 30 Minuten zum Brandkopf. Der Weg dorthin ist breit ausgebaut und weist eine leichte Steigung auf. Bestückt ist dieser Weg auch mit liebevollen Votivtafeln.

Wie ich auf den Brandkopf aufmerksam wurde? Mir fiel das Buch „Vergessene Pfade um den Königssee – 32 außergewöhnliche Touren abseits des Trubels“ in die Hand. Dort ist die Rede von einem 10-Minuten Hügel, der auch vom Dorf Königssee erwandert werden kann (z.B. über den steilen Stufenweg). Da dieser weder schwer noch eine lange Aufstiegszeit aufweist machte ich mich mal nach Feierabend im Winter auf den Weg dorthin. Auch bei Schnee ist der Weg ab Hinterbrand/Gashof Vorderbrand im Winter mit normalen Winterwanderschuhen gut begehbar. Somit eignet sich der Brandkopf wunderbar als Ganzjahreswanderung. Bei meinem ersten Besuch des Brandkopfes war ich alleine. Es war wirklich traumhaft die Skifahrer am Jenner zu beobachten!

Brandkopf im Winter

Brandkopf im Winter

Brandkopf im Winter

Brandkopf im Winter

Gipfelkreuz am Brandkopf

Gipfelkreuz am Brandkopf

Kurze Zeit später im März ging es dann wieder zum Brandkopf. Wieder begann ich meinen Aufstieg vom Dorf Königssee, da ich nicht im Besitz eines Autos bin. Es war ungewöhnlich warm für diese Jahreszeit, sodass ich den Weg dorthin bauchfrei bestritt. Als im Brandkopf ankam zog ich mich wieder züchtiger an, da diesmal deutlich mehr am Brandkopf los war. Alle Bänke bis auf eine war besetzt, trotz dass es Abend war. Aber da hatten wohl mehrere im Sinne gehabt, das man gerade am Brandkopf abends eher alleine ist.

Brandkopf im März

Brandkopf im März

Eine ganz ungewöhnliche Begegnung machte ich im Mai am Brandkopf. Als ich dort nach einer ausgedehnten Wanderung gegen Abend ankam war dort eine große Gruppe junger Männer, die grillte (grillen am Brandkopf ist nicht verboten, da dieser nicht zur Kernzone des Nationalparks gehört). weiterlesen

Aktion 60plus am Jenner

 von Sarita

Am Donnerstag, 10. Juli 2014 ist Ihr Tag!

Zahlen Sie einmalig 10 Euro für die ganze Berg- und Talfahrt mit der Jennerbahn (gegen Vorlage Personalausweis). Kinder bis einschl. 6 Jahre fahren am Jenner übrigens frei.

Ation 60plus am Jenner

Aktion 60plus am Jenner

Die Jennerbahn am Königssee

Ein kleiner Spaziergang führt Sie auf den Jennergipfel (1.874 m). Von dort genießen Sie einen fantastischen Ausblick auf die 2.000m steil abfallende Watzmann-Ostwand und den Königssee. An der Bergstation lädt die Sonnenterrassen zum Verweilen in luftiger Höhe ein. Tipp: Genießer-Frühstück sonntags und mittwochs im Bergrestaurant Jenner.

Die Jennerbahn

Die Jennerbahn

Sarita BGLT