Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Mitterkaseralm

Watzmann Überschreitung: Teil 1

 von Sepp
Watzmannhaus

Das Watzmannhaus

Nachdem der Sommer uns Bergsteiger und Wanderer wettertechnisch das ein oder andere Mal im Stich gelassen hat, verwöhnt uns der Herbst bisher mit einem Tag schöner als der vorherige. Seinen Höhepunkt fand der goldene Wanderherbst am vergangenen Wochenende: Temperaturen über 20° und eine traumhafte Fernsicht lockten die Bergsteiger wieder hinauf. So auch mich! Und da am Wochenende das beste Bergwetter des ganzen Jahres herrschte, machte ich nicht nur irgendeine Bergtour, sondern die bekannteste in den Berchtesgadener Alpen: Die Watzmann Überschreitung. Da traf es sich gut, dass wir ausgerechnet für dieses Wochenende ein Treffen mit dem Hüttenreferenten des DAV München Oberland am Watzmannhaus vereinbart haben. So können wir noch einen gemütlichen Hüttenabend verbringen und sparen uns auch noch einen Teil des Aufstiegs.

Wir haben also alle Zeit der Welt und brechen erst Mittags zu unserer Bergtour auf. Ganz gemütlich steigen wir von Hammerstiel über die Stubenalm auf.

Stubenalm

Stubenalm

Es herrscht wirklich perfektes Bergwetter: Die Temperatur ist ideal zum Gehen, so kommen wir zügig voran. An der Mitterkaseralm machen wir eine größere Pause, legen uns auf die Wiese und genießen die Sonne.

Mitterkaseralm am Watzmann

Mitterkaseralm am Watzmann

Über den steilen Weg geht`s schließlich weiter zur Falzalm,wo der kleine Watzmann (Watzmannfrau) markant ins Blickfeld rückt.weiterlesen

Watzmann, Watzmann Schicksalsberg…

 von Ann-Kathrin

… du bist so groß und i bin a Zwerg.

Wer kennt es nicht wie Wolfgang Ambros den Watzmann besingt. Auch mich ruft er: der Watzmann. Einen ganz besonderen Reiz hat dieser Gebirgsstock auf viele durch seine Vermenschlichung wegen der Sagen und Mythen, die um ihn kreisen. Mein Schicksal sollte es heute nicht sein, das Haupt des König Watzmanns zu besteigen. Als Tagesziel war es am Vortag geplant.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

Frühzeitig aufsteigen lohnt sich

Mir wurde schon oft gesagt, am Besten sei es zu utopischen Uhrzeiten zum Watzmmanhaus aufzusteigen, da es dann nicht so überfüllt sei. Diesen Rat nahm ich Ernst, da ich nicht gerade eine Freundin von überfüllten Wanderwegen bin. Tja, aber wie es eben als arbeitender Mensch ist, man schafft es eben doch nicht an seinem freien Tag super früh aufzustehen. So stieg ich „erst“ gegen 8 Uhr am morgen auf. Startpunkt war in Unterstein – Schönau am Königssee. Von dort aus lief ich zum Parkplatz Hammerstiel. Laut gelbem Wegeschild soll der Aufstieg 5 Stunden dauern, da würde ein weitersteigen zum Watzmann-Hocheck und zur Mittelspitze alleine schon zeitlich gar nicht funktionieren. In der Hoffnung, dass die Zeit sehr großzügig bemessen ist, mache ich mich auf den Weg hinauf. Es geht fast ebenmäßig bis zur Stubenalm. Ab dort wird der Forstweg leicht steigender und weist auch mehr Kehren auf ehe man die Mitterkaseralm erreicht. Beide Almen sind recht zügig erreicht. Hinter der Klimastation die der Nationalpark Berchtesgaden errichtete und überwacht, wird der breite Forstweg zu einem Bergsteig, der in engen Kehren hinauf zur Falzalm führt. Die Falzalm ist keine bewirtschaftete Almhütte. Sie dient nur als Unterstand. Die Beiden vorherigen Almhütten sind bewirtschaftet und laden gemütliche Berggeher zu einem Frühstück ein.

 

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Frühstück auf 1.800 Metern

 von Sepp

Jeden Sonntag und Mittwoch am Jenner

Was gibt es schöneres als beim Traumpanorama auf die Berchtesgadener Alpen zu frühstücken? Ab 16. Juni könnt Ihr das auf 1.800 Meter Höhe machen: Jeden Mittwoch und Sonntag bis Ende September gibt es im Marktrestaurant an der Bergstation der Jennerbahn von 8:30 Uhr bis 11 Uhr das Genießerfrühstück.*

Terrasse des Marktrestaurants auf dem Jenner

Terrasse des Marktrestaurants auf dem  Jenner

Ob Ihr mit der Seilbahn auf den Berg fahrt oder eine morgendliche Wanderung auf machen wollt, die Jennerbahn hat für jeden das passende Paket geschnürt:

 

  • Berg- und Talfahrt inklusive Frühstück: Erwachsene 26 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre 10 Euro*
  • Nur Bergfahrt und Frühstück: Erwachsene 21 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre 8 Euro*
  • Nur Frühstück: Erwachsene 12 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahre 5 Euro*

 

Bitte ruft beim Marktrestaurant am Jenner an, Tel.: +49-8652-9583-0 , wenn Ihr zum Frühstück kommen wollt und reserviert Euch einen Platz.

 

Jenner: Der Erlebnisberg am Königssee

So gestärkt könnt Ihr den Erlebnisberg Jenner erwandern. Der kurze Abstecher zur Aussichtsplattform am Jennergipfel mit dem atemberaubenden Tiefblick zum Königssee ist ein Muss und in einigen Minuten zu schaffen.

Aussichtsplattform am Jenner Gipfel

Aussichtsplattform am Jenner Gipfel

Wer weiter wandern will, kann  über die Almen und Berghütten im Jennergebiet wieder zum Königssee absteigen.weiterlesen

Der Kenner geht auf den Jenner

 von Sepp

Feierabend-Tour bei Sahara-Staub

Der Donnerstag war der heißeste Tag des Jahres, bis jetzt zumindest. Das Thermometer zeigte Temperaturen jenseits der 30° am Nachmittag. Hinzu kam an diesem Tag der Sahara-Staub, der sich wie ein gelber Schleier über den Horizont legte und die Fernsicht trübte. Dennoch nutzten wir den Abend zu einer kleinen Tour: Unser Ziel war der Jenner, der wunderbare Aussichtspunkt oberhalb des Königssees.

 Von Hinterbrand zur Mitterkaseralm

Startpunkt unserer Tour ist der Parkplatz Hinterbrand am Obersalzberg. Von hier führt uns der Weg durch den Wald zur Mittelstation, die Temperaturen sind hochsommerlich. Vorbei an der Krautkaserpiste geht`s unter der neuen 4er Sesselbahn zur Mittelstation der Jennerbahn. Wir folgen dem Königsweg bis zum Sulzbergkaser auf der Wasserfallalm, ehe uns der Weg zurück zur Jennerwiesen führt. Durch den Hohlweg erreichen wir die Mitterkaseralm.

    Mitterkaseralm vor Hohem Brett

Mitterkaseralm vor Hohem Brett

Der Kessel hier oben liegt bereits im Schatten, die etwas niedrigeren Temperaturen sind eine Wohltat. Hier finden sich noch vereinzelte Schneereste, teilweise sieht man sogar noch Spuren der letzten Skifahrer auf den Abfahrten.

Blick zum Schneibstein

Schneereste auf der Skipiste

Wir entscheiden uns für den rechten Weg, da der linke Aufstieg an manchen Stellen noch schneebedeckt ist. Oberhalb vom Mitterkaser entdecken wir zwei Mankein, die wahrscheinlich erst vor kurzem ihren Winterschlaf beendet haben. Erstaunlicherweise ist der Blick in Richtung Hohes Brett ganz klar, der Sahara-Staub kommt scheinbar nicht soweit.weiterlesen

Musikalisch in den Bergsommer

 von Sepp

Musikalisch vom Frühling in den Bergsommer

Bald geht die Alm– und Berghüttensaison wieder los. Ende Mai werden – mit Ausnahme der hochgelegenen Hütten -im Berchtesgadener Land bereits die meisten Berghütten geöffnet haben. Und auch die ersten Almauftriebe erfolgen am letzten Mai-Wochenende.

Priesbergalm

Priesbergalm

Wie jedes Jahr wird der Almsommer in Schönau am Königssee auch heuer wieder musikalisch: Vom 25. Mai bis zum 20. Juli spielt auf einer Berghütte oder Alm Volksmusik und läutet so schon mal den Sommer ein!

 

Das Programm zum musikalischen Bergsommer

Ab 12 Uhr wird auf den Hütten rund um um den Königssee munter aufspuit, gsunga, glacht und musiziert!

Königsbachalm

Königsbachalm

Die folgenden Hütten und Almen sind an der Aktion beteiligt:weiterlesen

Auf vergessenen Pfaden zum Watzmannhaus

 von Sepp
Das Watzmannhaus (1.930m)

Das Watzmannhaus (1.930m)

Zum Watzmannhaus – Abseits der offiziellen Wege

Der Watzmann ist nicht nur unser Schicksalsberg, sondern auch beliebtes Ausflugsziel. Die Ersteigung des Watzmanns, zumindest bis zum Watzmannhaus am Falzköpfl ist für viele unserer Gäste obligatorisch. Einmal dort oben stehen ist für viele der Höhepunkt Ihres Aufenthalts im Berchtesgadener Land. Dementsprechend viel los ist auf dem Weg zum Watzmannhaus. Es gibt sie aber noch, die einsamen Wege abseits der offiziellen Routen. Ich bin heute so einen vergessen Pfad gegangen: vom Wimbachgries über die Schüttalpe und die Watzmanngugl erreichte ich das Watzmannhaus von der anderen Seite.

Vom Wimbachgries auf die Schüttalpe

Ich starte meine Tour an der Wimbachbrücke in Ramsau, folge aber nicht den Schildern Richtung Watzmannhaus, sondern gehe ins Wimbachgries. Hier biegt ein unbeschilderter Pfad durch den Wald nach links ab zur Schüttalpe. Der Pfad ist steil und wenig begangen, man erkennt ihn zwar deutlich, doch das Gras wächst stellenwies fast darüber. Bei den feuchten Verhältnissen verfluche ich bald meine Schuhwahl: Ein hoher Bergschuh wäre heute wohl die bessere Alternative zu meinen Trekkingschuhen gewesen. Die Temperatur ist ideal zum Gehen und so erreiche ich rasch die Schüttalpe Diensthütte, wo ich erst mal Pause mache.

Diensthütte Schüttalm

Diensthütte Schüttalpe

Das Wetter macht mir jetzt leichte Sorgen: Die Wolken scheinen dichter zu werden und tiefer zu kommen.

Auf die Watzmann-Gugl

Kurz hinter der Diensthütte gabelt sich der Pfad. Nach rechts führt der Weg zur Schüttalplschneid, ich folge aber der linken Spur. Ich erreiche bekanntes Terrain: Die Schneise zur Gugl, die im Winter als Abfahrt für Skitourengeher dient, ist unverkennbar, ohne Schnee aber ungewohnt. Zum ersten Mal sehe ich dieses Gelände im Sommer. Während der untere Teil von den Kühen der Stubenalm beweidet wird, wuchert der obere Teil zu. 30 bis 40 Zentimeter hohe Fichten säumen die gesamte Breite des Hanges, noch ein paar Jahre und an Skifahren ist hier nicht mehr zu denken. Ich erreiche schließlich die Gugl, das Plateau westlich des Watzmannhauses, das vor allem bei Skitourengehern beliebt ist und im Sommer ein Schattendasein fristet.

Das Watzmannhaus in Wolken

Das Watzmannhaus von der Gugl aus

Bei Betrachtung des Himmels begrabe ich meine Hoffnung auf Wetterbesserung. Mittlerweile ist die Wolkendecke noch dichter geworden. Anfangs sehe ich das Watzmannhaus noch, doch nach den ersten Minuten meiner Pause verschwindet es im Grau des Himmels. Auch der Blick zum Hocheck verheißt nichts Gutes, irgendwie sieht es sogar nach Regen aus.weiterlesen

Über Brettgabel aufs Hohe Brett

 von Sepp

Bergtour bei großer Hitze

An einem Wochenende wie diesem, an dem diverse Meteorologen Hitzerekorde vorhersagen, sollte man sich genau überlegen, ob man eine anstrengende Bergtour macht: Die Hitze kann einem ganz schön zusetzen und auch den stärksten Kreislauf auf die Probe stellen. Will man trotz der Temperaturen auf den Berg, sollte man möglichst frühzeitig aufbrechen, um vor Beginn der Mittagshitze am Gipfel zu sein. Ich zum Beispiel brach am Samstag um 6 Uhr mit einem Kumpel am Parkplatz Hinterbrand zu einer Bergtour über Brettgabel zum Hohen Brett auf. Der Anstieg erfolgt erst durch den Wald bis zur Weidefläche der Krautkaseralm. Hier wird es dann richtig steil: Über die Krautkaserleitn führt der Weg fast gerade nach oben bis zu den Felsen.

Krautkaserleiten

Über die Krautkaseralm zur Brettgabel

Während der Aufstieg zur Brettgabel komplett auf der Schattenseite erfolgt, wurde das gegenüberliegende Watzmannmassiv bereits von der Sonne angestrahlt.

Watzmann & Co im Morgenlicht

Watzmann & Co im Morgenlicht

Nach der Krautkaseralm führt der Steig durch Felsen zur Brettgabel, einem Vorgipfel des Hohen Bretts.

 

Sonnenaufgang auf der Brettgabel (1.805 m)

Als wir an der Brettgabel auf 1.805 Metern Höhe ankamen, war es etwa 7:30 Uhr und die Sonne kam gerade hinter dem Hohen Göll hervor.

Gipfelkreuz Brettgabel bei Sonnenaufgang

Gipfelkreuz Brettgabel bei Sonnenaufgang

Wir genossen die ersten Sonnenstrahlen, machten kurz Brotzeit und brachen wieder auf. Ein paar Meter gingen wir den Weg zurück, dann nahmen wir den gut erkennbaren Pfad durch die Latschen. Wir gingen – wieder im Schatten – immer an der Flanke des Hohen Bretts entlang. Nach den ersten Latschenfeldern veränderte sich die Landschaft: Bergwiesen durchbrochen von schroffen Felsen, gerne gekrönt von Steindauben, ersetzten jetzt die Latschenfelder. Der markante Spalt im Brett-Gebirge, den man schon vom Tal aus erkennt, ist aus der Nähe sehr beeindruckend: In einigen Metern Tiefe erkennt man noch die letzten Schneereste.weiterlesen

Waldi

Skitour zur Falzalm am Watzmann

 von Waldi

Sonnenschein, Pulverschnee, kalte Temperaturen, ideal für uns,eine Skitour auf die Falzalm zu machen.

Skitour auf die Falzalm am Watzmann

Ausgangspunkt ist die Wimbachbrücke. Ca. eine Stunde wanderten wir über einen Forstweg zur Stubenalm. Nun gings links in den Wald hinein und die Spur führte uns über die MItterkaseralm in Richtung Falzalm. Herrlicher unberührter glitzernder Pulverschnee lies unser Herz höher schlagen.weiterlesen

Die Provianthütte des Watzmannhauses

 von Sepp

Historische Provianthütte des Watzmannhauses renoviert

In einer Gemeinschaftsaktion haben Mitglieder der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins (DAV), der Bergwacht Ramsau, des Bergführervereins Berchtesgaden, die Sennleute der Mitterkaseralm sowie Mitarbeiter des Nationalparks Berchtesgaden die ehemalige Provianthütte des Watzmannhauses renoviert.

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die frisch renovierte Provianthütte am Watzmann

Die kleine Hütte in der Nähe der Mitterkaseralm war nach dem Bau der Materialseilbahn überflüssig geworden und in einem schlechten baulichen Zustand.

 

Nationalpark und Alpenverein Hand in Hand

„Wir wollten dieses historische Gebäude unbedingt erhalten, es sollte keinesfalls abgerissen werden“, betonen Nationalpark-Revierleiter Hans Neubauer und Beppo Maltan, Vorsitzender der DAV-Sektion Berchtesgaden, unisono. Drei Tage lang haben zwölf Personen tatkräftig entrümpelt, den gemauerten Steinbau ausgebessert, einen neuen Dachstuhl errichtet und das Dach mit Lärchenschindeln eingedeckt.

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

Ein neuer Dachstuhl für den ehemaligen Mulistall

„Bei der Renovierung haben wir darauf geachtet, alte Baumaterialien möglichst wieder zu verwenden“, erläutert Beppo Maltan. „So konnten wir zum Beispiel auch die historischen Beschläge des Eingangstores erhalten.“ Vor dem Bau der Materialseilbahn zum Watzmannhaus im Jahre 1961 diente die nur 4,5 mal 3,5 Meter kleine Provianthütte als Zwischenlager. Hier wurden Materialien und Verpflegung für das Watzmannhaus auf Tragtiere verladen und weiter transportiert. Für die Renovierungsarbeiten stellten zwei Schönauer Handwerksbetriebe kostenfrei Material, Maschinen und Verköstigung zur Verfügung.

 

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Königsseer Hüttenroas am Jenner

 von Sepp

Für alle die diesen Begriff nicht kennen: Unter einer Hüttenroas (oder Almroas) versteht man eine Wanderung von Alm zu Alm mit musikalischer Begleitung. Entweder marschieren die Musikanten dabei selbst von Hütte zu Hütte, oder aber mehrere Hütten sind mit verschiedenen Musikanten besetzt. So können Wanderer an verschiedene Stationen mehrere Musikgruppen erleben.

Hüttenroas (hier auf der Bindalm in Ramsau)

Hüttenroas (hier auf der Bindalm in Ramsau)

So eine Hüttenroas findet am Samstag, den 17. September im Jennergebiet statt. Ab 11:00 Uhr spielen und singen Volksmusikanten an den folgenden Hütten:

 

 

Wenn Ihr also am Wochenende wandern wollt, schaut doch am Jenner vorbei.

 

Euer Sepp BGLT