St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Nationalpark Berchtesgaden

Die Nationalpark Berchtesgaden-App

 von Sarita
Nationalpark Berchtesgaden-App

Nationalpark Berchtesgaden-App

Ab sofort werden Bayerns Bürger nicht nur mobil, sondern auch in 3D über die vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Nationalpark Berchtesgaden informiert. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hat dazu jetzt in München die neue App „Nationalpark Berchtesgaden“ freigeschaltet. „Jeder kann seine Tour durch den Nationalpark ab sofort in 3D im Wohnzimmer beginnen. Mit der neuen mobilen Infostelle geben wir den Menschen einen wertvollen digitalen Begleiter an die Seite. Die App bietet einen echten Mehrwert to go für jeden, der seine Freizeit im Nationalpark optimal gestalten will. Damit werden die Schauspiele der Natur für jedermann zum persönlichen Highlight“, so Scharf.

Die neue App für den Nationalpark Berchtesgaden – Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark – bietet den jährlich rund 1,6 Millionen Besuchern einmalige 3D-Karten, viele Besucher-Tipps, Tourenvorschläge, Berghütten und Almen sowie ein Tracking-Tool, mit dem der Besucher seine Touren aufzeichnen kann. Darüber hinaus kann sich der Besucher mit dem neu entwickelten „digitalen Wegezustand“ der App sofort und überall informieren, welche Wege und Touren gerade begehbar sind oder wo Sperrungen oder Einschränkungen vorliegen. Auch über die Bildungs- und Erlebnisprogramme des Nationalparks kann sich der Besucher mit der App schon vorab informieren.

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Sepp Wurm

TV-Tipp: UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden

Steinadler und Watzmann: Wahrzeichen des Nationalparks Berchtesgaden

Das BR Umweltmagazin UNKRAUT im Nationalpark Berchtesgaden

Bayern soll einen dritten Nationalpark bekommen, das hat die Staatsregierung beschlossen. Nur: Wo soll, darf und kann er hin? Spessart, Rhön, Steigerwald: Die Standortwahl ist scheinbar schwierig.

Im Berchtesgadener Land dagegen besteht schon seit 1978 ein Nationalpark rund um Königssee und Watzmann. Auf einer Fläche von 208km² wird hier die Natur sich selbst überlassen. UNKRAUT-Moderatorin Karin Kekulé macht eine Reise durch Deutschlands einzige Alpen-Nationalpark und zeigt, was ein Schutzgebiet Positives für uns alle bewirken kann: ökologisch ohnehin, aber auch ökonomisch, als Tourismus-Motor für die Region. Denn neben dem Schutz der Natur und der Forschung hat sich der Nationalpark Berchtesgaden auch Bildung und Erholung der Besucher zum Ziel gesetzt: Ein Wanderwegenetz von 230 Kilometern Länge durchzieht das Naturschutzgebiet und ermöglicht den Wanderern eindrucksvolle Naturerlebnisse und die Begegnung mit seltenen Tieren und Pflanzen. Ein Nationalpark ist aber nicht nur Natur-, sondern auch Kulturlandschaft: Das kann man auf den zahlreichen Almen im Gebiet desNationalparks erleben. Ganz traditionell betreiben hier dier Almbauern eine naturverträgliche Landwirtschaft.

Bindalm ©Nationalpark Berchtesgaden

Die Bindalm im Nationalpark Berchtesgaden

Begeleitet Moderatorin Karin Kekulé auf ihrer Reise durch den Berchtesgadener Nationalpark und schaltet am Montag, den 3. April um 19 Uhr das Bayerische Fernsehen ein.weiterlesen »

Sepp Wurm
Sicherheits-Check am Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden

Sicherheits-Check am Eingang zum Nationalpark Berchtesgaden

Sicherheits-Check für Skitourengeher und Schneeschuh-Wanderer am Watzmann

An den Nationalpark-Eingängen Hammerstiel und Wimbachbrücke, den beiden meist frequentierten Zugängen zum Watzmann-Massiv, können Wintersportler ab sofort und kostenlos die Funktionstüchtigkeit ihrer Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS-Geräte) testen. Ein funktionierendes LVS-Gerät in Kombination mit Sonde und Schaufel sowie Freunde mit derselben Ausstattung, sind das, worauf es im Falle einer Verschüttung ankommt. Der so genannte „Safety Checkpoint“ überprüft die korrekte Sendefunktion des LVS-Geräts und erhöht damit die Sicherheit bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Nationalpark Berchtesgaden.

Direkt neben den neuen Checkpoints informiert eine Tafel über die Kampagne „Natürlich auf Tour“ des Deutschen Alpenvereins. In großformatigen Karten werden naturverträgliche Routen an der Watzmann-Nordseite vorgeschlagen, die winterliche Rückzugsorte von wildlebenden Tieren respektieren und damit das Überleben von Rauhfußhühnern, Gämsen und anderen Wildtieren sichern. Darunter Klassiker wie die Skitouren zur Watzmann-Gugl oder zum Watzmannkar mit 3. Kind, aber auch Schneeschuhtouren zum Beispiel zur Stubenalm.weiterlesen »

Sepp Wurm

Wartungseinsatz an der Funtenseetauern Webcam

 von Sepp
Wartungsarbeiten an der Webcam auf dem Funtenseetauern

Wartungsarbeiten an der Webcam auf dem Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Die Foto-Webcam auf dem Funtenseetauern ist eine der beliebtesten Webcams im Berchtesgadener Land. Eine Spiegelreflex Kamera liefert hochauflösende Bilder aus einer atemberaubenden Perspektive. Selbst nachts liefert die Kamera dank Langzeitbelichtung unglaubliche Bilder. Die Kamera, eine handelsübliche Canon EOS 1100 D mit einem EF-S 18 – 55 mm Objektiv, ist zwar in einem wetterfesten Gehäuse installiert, doch der Standort der Webcam auf 2520 Meter auf dem Stuhljochgrat unterhalb des Gipfel des Funtenseetauerns ist dennoch extremen Witterungs-Bedingungen ausgesetzt. Nachdem die Kamera in den letzten Wochen etwas gekränkelt hat, war es an der Zeit, die alte Kamera gegen eine neue zu tauschen.

Florian Radlherr, der Mann hinter www.foto-webcam.eu nimmt sich der Sache an. Mit Unterstützung des Nationalparks Berchtesgaden macht er sich auf den Weg zum Funtenseetauern. Ein Hubschrauber erleichtert den Zustieg zum Standort der Webcam.

Mit dem Hubschrauber über den Königssee zum Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Mit dem Hubschrauber über den Königssee zum Funtenseetauern © www.foto-webcam.eu

Vor Beginn der Arbeiten musst zuerst der Mast, der die Kamera trägt vom Schnee befreit werden. An diesem Mast befindet sich auch eine Windmessstation des Lawinenwarndienstes Bayern. Die Webcam und die Messtation liefern wichtige Daten zur Beurteilung der Lawinensituation in den Berchtesgadener Bergen. Dann steigt Florain Radlherr auf den Masten hinauf und tauscht die Kamera aus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Das Tal der Almen und Adler

 von Sepp
Das Klausbachhaus

Das Klausbachhaus

Im Bergsteigerdorf Ramsau im Westen des Nationalparks Berchtesgaden liegt das Klausbachtal. Vom Hintersee erstreckt sich das Tal auf einer Länge von etwa 7 Kilometern bis zum Hirschbichl, der Grenze zu Österreich. Das Klausbachtal ist auch bekannt als Tal der Adler und Almen. Diese beiden Themenbereiche wurden jetzt durch zwei Neuerungen für den Besucher noch deutlicher erlebbar gemacht: Eine neue Steinadler-Beobachtungsstation und die Ausstellung „1000 Jahre Auf und Ab“ zur Geschichte der Almwirtschaft.

Die Beobachtung von Greifvögeln hat im Berchtesgadener Land eine lange Tradition. Schon von 1983 bis 1987 wurden hier Steinadler wissenschaftlich untersucht. Die neue Steinadler-Beobachtungsstation im Klausbachtal befindet sich etwa 500 Meter hinter der Informationsstelle Klausbachhaus, ist barrierefrei gestaltet und auch im Winter über den geräumten Winterwanderweg ins Klausbachtal erreichbar.

Die neue Steinadler Beobachtungsstation im Klausbachtal

Die neue Steinadler Beobachtungsstation im Klausbachtal

An dieser zeitgemäß gestalteten Informationsstelle können sich die Besucher des Nationalparks über den faszinierenden Vogel informieren und mit etwas Glück in seiner natürlichen Umgebung auch erleben. Die Halsgrube, das bevorzugte Thermik Gebiet des Steinadlers liegt nämlich direkt gegenüber.

Blick in die Halsgrube

Blick in die Halsgrube

Wer keine echten Steinadler erlebt, kann sich am kunstvoll geschnitzten Adlerkopf des Berchtesgadener Holzschnitzers Mario Guggenberger erfreuen, der die Station ziert.

Geschnitzter Steinadler-Kopf von Mario Guggenberger

Geschnitzter Steinadler-Kopf von Mario Guggenberger

Zur gestrigen offiziellen Eröffnung war auch Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler-Dame Jennifer vor Ort. In seinem Gehege am Obersalzberg könnt Ihr zwei domestizierte Exemplare des Greifvogels erleben.

Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler Dame Jennifer

Falkner Wolfgang Czech mit Steinadler Dame Jennifer

Neben der komplett neuen Steinadler-Beobachtungsstation wurde der Innenraum des Klausbachhauses komplett neugestaltet. Die Umgestaltung ist Teil der Nationalpark Strategie, die dezentralen Infostellen inhaltlich an das Haus der Berge anzupassen. Dabei werden die vier Hauptlebensräume Wasser, Wald, Alm, Fels & Karst jeweils an einem passenden Ort präsentiert. Der passende Ort, um den Lebensraum Alm zu präsentieren ist eben das Klausbachtal und die Nationalpark-Informationsstelle Klausbachhaus.weiterlesen »

Sepp Wurm

Advent-Wanderung durchs Klausbachtal

 von Sepp
Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Die Ramsauer Dolomiten über dem Klausbachtal

Auch wenn zur Zeit nur in den Hochlagen der Berchtesgadener Berge Schnee liegt, kann man sehr stimmungsvolle Winterwanderungen machen. Ich war am zweiten Advent im Klausbachtal unterwegs und habe auf meinem Weg zur Bindalm zwar fast keinen Schnee gesehen, dafür aber eine wunderbare, von Frost überzogene Landschaft erlebt.

Ich beginne meine Wanderung am Klausbachhaus, der Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Von dort folge ich dem Fußweg durch das Klausbachtal. Da die Sonne zur Zeit die Südseite des Tals kaum noch erreicht, sind die Bäume und Sträucher entlang des Weges von einer dicken Schicht Frost überzogen. Es ist kein Schnee, doch das Weiß des Frostes auf den Bäumen sorgt für die passende Stimmung zum 2. Advent.

Wanderweg durchs Klausbachtal

Wanderweg durchs Klausbachtal

Beim Blick durch den Wald sehe ich die steilen Abbrüche der Reiter Alm hell erleuchtet. Die Nordseite des Klausbachtals kriegt also auch jetzt noch Sonne ab, der Wanderweg dagegen verläuft quasi auf der Schattenseite des Tales.

ganz schön frostig

ganz schön frostig

Trotz der niedrigen Temperaturen und des Schattens ist es sehr angenehm zu gehen. Recht zügig erreiche ich die Hängebrücke über den Klausbach.weiterlesen »

Sepp Wurm

Haus der Berge mit einigen Neuerungen

 von Sepp
Schöne Aussichten vom Aussenbereich des Haus der Berge in Berchtesgaden

Schöne Aussichten vom Aussenbereich des Haus der Berge in Berchtesgaden

Neues im und vor dem Nationalparkzentrum in Berchtesgaden

Drei Wochen lang wurde im und rund um das Haus der Berge gearbeitet, jetzt präsentiert sich das Berchtesgadener Nationalparkzentrum mit einigen Neuerungen: In die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ sind neue Bewohner eingezogen, die nicht alle auf den ersten Blick zu entdecken sind: Im Lebensraum Wald verstecken sich Äskulapnatter und Gartenschläfer (Bild) im Schatten der Bäume.

Ein Gartenschläfer im Haus der Berge

Ein Gartenschläfer im Haus der Berge

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Sepp Wurm
Zwei Jahre intensiver, oft kontroverser aber stets lösungsorientierter Zusammenarbeit haben das erste Kletterkonzept für den Nationalpark Berchtesgaden auf den Weg gebracht.

Zwei Jahre intensiver, oft kontroverser aber stets lösungsorientierter Zusammenarbeit haben das erste Kletterkonzept für den Nationalpark Berchtesgaden auf den Weg gebracht.

Naturverträglich klettern im Nationalpark Berchtesgaden: Interessenvertreter unterzeichnen Kletterkonzept

Ein Sprichwort besagt: Was lange währt, wird endlich gut. „Und manchmal sogar richtig gut“, wie Nationalpark-Mitarbeiterin Elke Zeitler befindet. Nach mehreren Anläufen und zuletzt zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit ist es nun unterzeichnet, das erste Kletterkonzept für den Nationalpark Berchtesgaden: Eine freiwillige Vereinbarung zwischen dem Nationalpark und mehreren Vereinen, Verbänden und Interessensgruppen, die eine naturverträgliche Ausübung des Klettersports im einzigen Alpen-Nationalpark Deutschlands sicherstellen soll.

Gemeinsam haben die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, der Deutsche Alpenverein, die Bundespolizei, die Bergwacht-Bereitschaften Berchtesgaden und Ramsau, der Verband der Berg- und Skiführer sowie individuelle Kletterer die „IG Klettern“ (Interessengemeinschaft Klettern) gegründet. Nach zahlreichen Sitzungen, kontroversen aber stets fairen Diskussionen und individuellen Gesprächen haben sich die Unterzeichner nun auf ein gemeinsames Kletterkonzept geeinigt. „Ziel der Vereinbarung ist es, Rahmenbedingungen für eine möglichst naturverträgliche Ausübung des Klettersports im Nationalpark festzulegen“, erläutert Nationalpark-Mitarbeiterin Elke Zeitler, die das Projekt gemeinsam mit ihrem Kollegen Lorenz Köppl bearbeitet hat. Dabei war es für alle Partner unvermeidlich, Zugeständnisse zu machen, Kompromisse einzugehen und sich aufeinander zuzubewegen. Das Klettern hat im Nationalpark Berchtesgaden eine lange Tradition, in vielen Bereichen wird seit Generationen aktiv geklettert – Tendenz steigend. Grund genug für alle Partner, das Klettern und Bouldern im Nationalpark nachhaltig zu lenken,  damit auch nachfolgende Generationen, sowohl die der Tieren und Pflanzen als auch jene der Kletterer, im Nationalpark ihre Bedürfnisse möglichst ungestört nebeneinander ausleben können.

Prominenter Unterstützer des neuen Kletterkonzepts ist Thomas Huber (r.) von den „Huberbuam“. Er unterzeichnete das Papier gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Michael Vogel.

Prominenter Unterstützer des neuen Kletterkonzepts ist Thomas Huber (r.) von den „Huberbuam“. Er unterzeichnete das Papier gemeinsam mit Nationalparkleiter Dr. Michael Vogel.

„Am leidenschaftlichsten diskutiert haben wir über den Einsatz von Bohrhaken und die räumliche Abgrenzung der fünf neuen Kletterzonen“, erinnert sich Elke Zeitler. „Sich auf konkrete Grenzverläufe im Gelände zu verständigen und damit ganz bewusst auf bestimmte Bereiche zu verzichten, war die größte Herausforderung“, so die Nationalpark-Mitarbeiterin. Unerwartet einfach war hingegen die Einigung bei anderen Themen: „Die wesentlichen Grundsätze zum naturverträglichen Klettern im Nationalpark gemeinsam festzulegen, ging sehr schnell“, freut sich die Projektleiterin, die auch selbst leidenschaftlich gern klettert. Die Grundsätze der gemeinsamen Vereinbarung besagen, dass der Schutz der Natur Vorrang vor rein sportlichen Interessen hat, gleichzeitig aber der freie Zugang zu Berg- und Felsgebieten gesichert werden muss. Wildniszonen sollten als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen erhalten bleiben. Besondere Bedeutung wird auch der Kinder- und Jugendarbeit zukommen, denn die Sensibilität für Heimat, Natur und Landschaft soll vermehrt bei der jungen Klettergeneration verankert werden. weiterlesen »

Sepp Wurm

Barrierefrei im Nationalpark Berchtesgaden

 von Sepp
Barrierefrei: Die Hängebrücke im Klausbachtal

Barrierefrei: Die Hängebrücke im Klausbachtal

Gütesiegel für Barrierefreiheit an Nationalpark Berchtesgaden verliehen

Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, überreichte kürzlich das Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei“ an den Nationalpark Berchtesgaden. Auf der Hängebrücke im Klausbachtal nahmen der stellvertretende Nationalparkleiter Ulrich Brendel, Mitarbeiter Christian Graßl sowie  Herbert Gschoßmann, der Bürgermeister des Bergsteigerdorfes Ramsau, die Auszeichnung entgegen.

Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann, Irmgard Badura, Ulrich Brendel, Christian Graßl

Herbert Gschoßmann, Irmgard Badura, Ulrich Brendel, Christian Graßl

Nach den Plänen der Bayerischen Staatsregierung soll der Freistaat bis zum Jahr 2023 in öffentlichen Bereichen zum großen Teil barrierefrei gestaltet werden. „Auch der Nationalpark widmet diesem Thema große Aufmerksamkeit“, versichert Ulrich Brendel. „Seit 2006 setzen wir unseren engagierten Managementplan für Barrierefreiheit Schritt für Schritt weiter um“. Auch Christian Graßl, Koordinator für Barrierefreiheit im Nationalpark, freut sich über entsprechende Angebote: „Das Haus der Berge, die Hängebrücke im Klausbachtal, der Aussichtsturm an der Wildfütterung sowie die Bushaltestellen des Alm-Erlebnisbusses beweisen, dass Barrierefreiheit auch in einem Alpen-Nationalpark möglich ist“.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

Ursula

Almerlebnis im Zeitraffer

 von Ursula
Haus der Berge

Nicht nur im, auch ums Haus der Berge gibt es viel zu erleben

Die Führung „Das höchste Leben“ ist ein idealer Einstieg für einen Wanderurlaub im Berchtesgadener Land.

Wieviel aufmerksamer betrachtet man anschließend Pflanzen und Steine oder wirft einen Blick über und auf den Zaun der Bauerngärten. Auch dass eine Alm kein Holzhaus oder gar Gasthaus ist, erfährt innerhalb einer Stunde.

Brigitte Berreiter interessiert sich seit sie denken kann für Kräuter, Heilpflanzen und naturnahes Gärtnern. Glück hat, wer mit ihr – oder einer ihrer Kolleginnen – durch das Außengelände beim „Haus der Berge“ streifen kann. Neben ihrem Spezialgebiet erklärt Brigitte dabei noch viele andere Besonderheiten im Nationalpark Berchtesgaden.

Brigitte Berreiter

Wenn Brigitte erzählt, hört man gerne aufmerksamst zu

Nach einem Blick von oben auf das Gebiet des Nationalparks mit seinen grünen oder auch steinigen Tälern und felsigen Gipfeln geht es direkt in den alpinen Steingarten. Hier wartet das berühmte Edelweiss, die gar nicht furchteinflößende Teufelskralle und die wunderbare Silberdistel.

Silberdistel

Wer weiß, dass sich die Silberdistel schließt, wenn Regen droht?

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