Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Nationalpark Berchtesgaden
Durch das Steinerne Meer

Durch das Steinerne Meer

Traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren

Vom 31. Juli bis 2. August veranstaltet die Nationalparkverwaltung die traditionelle Hüttenwanderung für Jugendliche von elf bis 15 Jahren durch den Nationalpark Berchtesgaden. Die Tour führt durch das Steinerne Meer mit Übernachtungen im Ingolstädter Haus und im Kärlingerhaus am Funtensee. Begleitet werden die Jugendlichen von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung, auf dem Programm stehen neben einer anspruchsvollen Mehrtageswanderung auch Spiele in der Natur und Gaudi auf den Hütten.

Der Unkostenbeitrag beträgt 65 Euro, es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Informationen bis 6. Juli unter umweltbildung@npv-bgd.bayern.de oder +8652-9686118.

TRAUMPFADE: RUND UM DEN KÖNIGSSEE

 von Sepp
Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

TV-Tipp: Florian Guthknecht wandert um den Königssee

Der Königssee und der Watzmann ziehen mit ihrer Schönheit und ihrem Mythos Menschen aus der ganzen Welt an. Doch abseits der Touristen Ströme, tief im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden entdeckt Moderator Florian Guthknecht Ruhe und Einsamkeit.

Startpunkt der mehrtägigen Hüttentour ist der Königssee. Vorbei am berühmten Malerwinkel, der einen ersten Ausblick auf den Königssee bietet, wandert Florian hinein in die Berchtesgadener Bergwelt.

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Auf seiner Tour von Hütte zu Hütte entdeckt Florian Guthknecht nicht nur die Einsamkeit, sondern trifft auch auf interessante Persönlichkeiten. Mit Nina Schlesener, Hüttenwirtskind und Deutschlands erste staatlich geprüften Bergführerin, erklimmt er den Schneibstein.

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Der 2.276 Meter hohe Schneibstein markiert den ersten Gipfel seiner Hüttentour rund um den Königssee.

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Nach einer Übernachtung auf der Gotzenalm verlässt der Moderator das Hagengebirge.weiterlesen

Versuchsfläche im Nationalpark, auf der auch totholzbewohnende Insekten untersucht werden © Bernhard Huber

Versuchsfläche im Nationalpark, auf der auch totholzbewohnende Insekten untersucht werden © Bernhard Huber

Ist Euch beim Autofahren schon einmal aufgefallen, dass kaum noch Insekten auf den Windschutzscheiben kleben? Wundert Ihr euch, wo all die Schmetterlinge hin sind? Und warum sterben fast überall Bienen und Hummeln in großer Zahl? Diese Fragen bewegen viele Menschen in Deutschland. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten wird vielerorts ein dramatischer Rückgang selbst häufiger Insektenarten beobachtet. Die intensive Landnutzung lässt nicht mehr nur Rebhühner und Feldlerchen verschwinden, sondern inzwischen auch viele Tagfalter und andere fliegende Insekten. Eine international viel beachtete Publikation lieferte 2017 den Beweis: Die Zahl der Insekten nimmt in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch ab. Der Arten- und Biomasseschwund an Insekten betrifft dabei nicht nur einzelne Gebiete, sondern ist ein großräumiges Problem. Fachleute vermuteten dieses Phänomen schon lange, verlässliche Daten waren bislang rar. Nun ist es traurige Gewissheit: Forscher verzeichnen an rund 60 Probestellen im gesamten Bundesgebiet einen Rückgang um mehr als 75 Prozent an Biomasse bei Fluginsekten. Die Ursachen des Artensterbens sind vielfältig, könnten jedoch eine Kombination aus Klimafaktoren, Intensivierung der Landwirtschaft oder noch unbekannten Lebensraumfaktoren sein. In den beiden bayerischen Nationalparks ist die aktuelle Entwicklung der biologischen Vielfalt erfreulicherweise umgekehrt. Hier darf sich die Natur auf großer Fläche ohne menschliches Zutun entwickeln. In nicht genutzten Wäldern dürfen Bäume alt werden, Borkenkäfer und Stürme schaffen Totholzstrukturen und Lücken im Wald.

In einer kürzlich veröffentlichten, langjährigen und ehrenamtlich durchgeführten Forschungsarbeit im Nationalpark Berchtesgaden konnte Dr. Walter Ruckdeschel in zahllosen Nachtstunden über 600 Nachtfalterarten nachweisen. Das sind 60 Prozent aller Nachtfalterarten Bayerns. Davon stehen 160 Arten auf der Roten Liste der in Deutschland gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten. Ein Vergleich mit älteren Daten erlaubte schließlich Aussagen zum Artenschwund: „Da weite Gebiete des Nationalparks nicht oder im Fall der Weiden nur extensiv bewirtschaftet werden und die vielfältigen Biotope im Nationalpark kaum Umweltbelastungen ausgesetzt sind, hat sich das Artenspektrum im Vergleichszeitraum nur wenig geändert“ so Schmetterlingsexperte Ruckdeschel.weiterlesen

Schnupper-Einsatz auf der Alm

 von Sepp
Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau

Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau

„Schützen unterstützen“ in der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. So der Titel einer  Freiwilligenreise, die die Biosphärenregion gemeinsam mit dem Nationalpark und der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH entwickelt hat.

Pure Idylle ist es, die den Besucher normalerweise hinauf auf die zahlreichen Almen und hinein in die Berchtesgadener Berge lockt. Für alle, die sich wirklich für das Leben und die Arbeit hinter den romantischen Fassaden interessieren, gibt es jetzt das Angebot „Schützen unterstützen“. Und damit die Möglichkeit, exklusive Einblicke in die artenreiche Kulturlandschaft von Deutschlands einziger alpiner UNESCO-Biosphärenregion zu ergattern.

Der erste Termin findet vom 31. Mai bis 3. Juni statt und verspricht ein intensives Bergerlebnis. Gemeinsam mit Almführerin Gerti Rutz geht es zur malerisch gelegenen Mordaualm, wo beim „Almschwenden“ im Angesicht von Reiteralm und Hochkaltermassiv Wurzeln von Gehölzen und Weideunkräutern entfernt werden.

Schwenden auf der Alm

Schwenden auf der Alm

Nebenbei erfahren Teilnehmer alles über die regionale Flora und Fauna und kommen bei der anschließenden Brotzeit mit der Sennerin ins Gespräch.weiterlesen

Sonnige Tour auf die Falz

 von Ann-Kathrin
Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Blick gen Watzmann-Hocheck © Ann-Kathrin Helbig

Sonntagmorgen. Ich hatte genau vier Stunden Schlaf, aber die Wintersonne strahlt schon kräftig durch meine Vorhänge im Schlafzimmer. Vor nicht vielen Stunden, da schlenderte ich noch durch das frühlingshafte Venedig und nun bin ich wieder hier, mitten im tiefsten Winter. Wer wäre ich, wenn ich nur einen Sonnenstrahl verpasse? Keine Frage, schlafen kann ich wieder wenn es dunkel ist 🙂 Also packe ich schnell meinen Rucksack, trinke einen extra starken Kaffee und dann wird ausgerückt. Heute soll es hinauf zur Falzalm gehen. Richtig Sonne tanken ohne sich zu verausgaben.

Mein Auto stelle ich beim Parkplatz Hammerstiel in Schönau ab. Der Parkplatz ist mehr als voll, glücklicherweise ist mein Auto kompakt genug um das letzte freie Platzerl zu füllen. Hier kommen alle zusammen, ob Skitour zum 3. Watzmannkind , Gugl oder Wanderer die den Grünstein und/oder Kühroint anstreben. Gleich an der Schranke beim Parkplatz schnalle ich die Schneeschuhe an. Selbstverständlich kann man diese Tour auch als Skitour unternehmen, aber leider bereiten mir meine Skitourenstiefel noch zu große Schmerzen und beim abfahren treffe ich wohl jeden 2. Busch, Baum oder Stein.weiterlesen

Junger Bergmischwald. Wo bis vor rund 25 Jahren ausschließlich Fichten standen, wächst heute ein artenreicher Bergmischwald heran. Das Projekt „Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden“ unter der Leitung von Nationalpark-Revierförster Hans Neubauer wurde als beispielhaftes Erfolgsprojekt ausgezeichnet.

Junger Bergmischwald. Wo bis vor rund 25 Jahren ausschließlich Fichten standen, wächst heute ein artenreicher Bergmischwald heran.

Bei der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises in Kempten hat der Nationalpark Berchtesgaden den Anerkennungspreis der Jury erhalten. Das Projekt mit dem Titel „Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in Schutzwaldlagen des Nationalparks Berchtesgaden am Beispiel des Steinberges oberhalb der Gemeinde Ramsau“ wurde in der Kategorie „Erfolgsprojekte“ international ausgezeichnet.

Elf nominierte Projekte aus dem Alpenraum in drei Kategorien: Rund 300 Gäste waren der Einladung von Gudula Lermer, Vorsitzende des Bayerischen Forstvereins e.V., in das Kornhaus in Kempten gefolgt. In der Kategorie „Erfolgsprojekte“ sicherte sich der Nationalpark Berchtesgaden den Ehrenpreis der Jury.  Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte anlässlich der Preisverleihung: „Wir wollen die Funktion der Bergwälder als Lebensraum und auch als Schutzraum erhalten und weiter verbessern. Die Auszeichnung ist eine wertvolle Anerkennung unserer Erfolge im Naturschutz und bei der Vorsorge für den Klimawandel. Dazu gratuliere ich der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden. Zugleich ist der Preis Ansporn für die Zukunft. Der Klimawandel wird gerade in den Alpen gravierende Folgen haben – darauf müssen wir uns einstellen. Ein gesunder, artenreicher und vielschichtig aufgebauter Bergwald ist unverzichtbar. Er erfüllt Schutzfunktionen, die der Mensch nur mit großem finanziellem Aufwand erreichen könnte.“

Für Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier ist die Auszeichnung eine große Ehre und Anerkennung: „Zum 40. Jubiläumsjahr konnten wir zeigen, dass in einem Nationalpark Naturschutz und die Wiederherstellung der Schutzfunktion der Bergwälder gleichermaßen möglich sind. Dieses Best-Practice-Verfahren wurde nun von internationalen Experten anerkannt“, freut sich der Forstwissenschaftler. Die Schutzwälder am Steinberg oberhalb des Bergsteigerdorfes Ramsau sind seit jeher ein Schwerpunkt der Waldumbaumaßnahmen in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden. Auf großer Fläche wurden hier die naturfernen Fichtenreinbestände in arten- und strukturreiche Bergmischwälder umgebaut.weiterlesen

TV-Tipp: Mit der Pferdekutsche zur Wildfütterung

 von Sepp
Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Pferdekutschfahrt im Klausbachtal

Am Montag, 15. Januar 2018, sendet das Bayerische Fernsehen einen TV-Beitrag von Redakteurin Brigitte Kornberger in Abendschau – Der Süden ab 17.30 Uhr über die Pferdekutschen-Fahrten in den Nationalpark Berchtesgaden!

Das Klausbachtal ist zwar als Tal der Adler bekannt, doch im Winter ist es eher das Rotwild, das die Besucher anlockt. In der Wildfütterung des Nationalparks Berchtesgaden kann man bis zu 50 Stück der Tiere von der barrierefreien Aussichtsplattform beobachten.

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Rotwild in der Fütterung im Klausbachtal

Erreichen kann man die Wildfütterung zu Fuß in einer schönen Winterwanderung oder eben mit der Pferdekutsche.

Wenn Ihr selbst mal eine Pferdeschlittenfahrt ins Klausbachtal mitmachen wollt, meldet Euch an. Es lohnt sich: Ich war vor ei paar Wochen bei einer Kutschfahrt dabei und kann es nur weiterempfehlen.  Die Termine und Kontaktdaten findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender.

Schaltet ein: Heute Abend ab 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen, Euer Sepp

Das Haus der Berge, das Berchtesgadener Nationalparkzentrum

Das Haus der Berge, das Berchtesgadener Nationalparkzentrum

Memorial Danilo Re: Die Trophäe der alpinen Schutzgebiete in Berchtesgaden

Zum 40. Geburtstag des Nationalparks Berchtesgaden findet die 23. Auflage des Memorials Danilo Re vom 25. bis zum 28. Januar 2018 in Berchtesgaden statt. Die Veranstaltung ist eine Gelegenheit zur Begegnung der Mitarbeiter der alpinen Schutzgebiete aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien, der Slowakei und der Schweiz. Sie besteht aus einem sportlichen Wettkampf, einem Seminar und natürlich einem geselligen Teil. Neben dem sportlichen Wettbewerb steht der Ausstauch der Mitarbeiter und die internationale Zusammenarbeit der Schutzgebiete im Mittelpunkt.

Am Donnerstag, den 25. Januar 2018 werden die Teilnehmer um 18:45 Uhr durch den Markt Berchtesgaden zum Schlossplatz marschieren, wo um 19:15 Uhr die feierliche Eröffnung der Trofeo Danilo Re stattfindet.

Am Freitag, den 26. Januar findet dann im Haus der Berge die Generalversammlung von ALPARC, der Vereinigung der Alpinen Schutzgebiete, statt. Die am Wettkampf teilnehmenden Ranger trainieren derweil am Götschen und am Silberg für die 4 Disziplinen Riesenslalom, Skibergsteigen, Langlauf und Schießen. Am Nachmittag stehen dann zwei Seminare für die Ranger auf dem Programm. Schwerpunkt der Seminare ist der Umgang der Schutzgebiete mit Sport- und Freizeitaktivitäten.weiterlesen

Mit dem Pferdeschlitten ins Klausbachtal

 von Sepp
Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Mit dem Pferdeschlitten im Klausbachtal

Seit letztem Wochenende fahren wieder die Pferdeschlitten zur Wildfütterung im Klausbachtal. Ich durfte bei der ersten Fahrt am Freitag teilnehmen.

Startpunkt der Pferdeschlittenfahrten ist das Klausbachhaus, die Informationsstelle des Nationalparks Berchtesgaden am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau. Seit zwei Jahren liegen die Kutschfahrten in der Verantwortung vom Frankenkutscher Rudi.

Frankenkutscher Rudi

Frankenkutscher Rudi

Während des Winters lebt er mit seinen beiden Pferden auf einem Bauernhof in der Ramsau. Bei unserer Fahrt am Freitag hat Franz Stangassinger aus Schönau, der Sulzberg Franz, mit seinen Pferden Paul und Eva und einer wunderschönen Kutsche den Frankenkutscher unterstützt.weiterlesen

Neues aus dem Nationalpark

 von Sepp

Thomas Gesell (Mitte), Hüttenreferent der Sektion München des Deutschen Alpenvereins, erläuterte Nationalparkleiter Dr. Roland Baier (l.) und Dr. Peter Loreth von der Biosphärenregion Berchtesgadener Land die Pläne für den Umbau des Watzmannhauses.

544.000 Euro für Wege und Steige im Nationalpark

45 Teilnehmer waren der Einladung von Nationalpark-Leiter Dr. Roland Baier zur Herbstversammlung ins Berchtesgadener Nationalparkzentrum Haus der Berge gefolgt. Traditionell berichtet die Nationalparkverwaltung unter dem Titel „Erholungsnutzung im Nationalpark“ über durchgeführte Arbeiten und Projekte des laufenden Jahres. Vertreter von Behörden, Gemeinden, Vereinen, Verbänden, Forstbetrieb, Tourismus und Hüttenwirten erfuhren darüber hinaus von der Sektion München des Deutschen Alpenvereins (DAV) die Pläne für den rund 1,1 Millionen Euro teuren Umbau des Watzmannhauses.

Die Erhaltung der Wege und Steige spielt im Schutzgebiet rund um Watzmann und Königssee eine bedeutende Rolle. Rund 544.000 Euro investierte die Nationalparkverwaltung im laufenden Jahr für den Erhalt dieser Infrastruktur für Wanderer und Bergsteiger. Die drei Nationalpark-Revierleiter Matthias Hofbeck, Hans Neubauer und Werner Vogel stellten außerdem die erfolgten Maßnahmen zu Borkenkäferbekämpfung, Wegemarkierung, Instandhaltung der Diensthütten sowie Pflanzungen von Buche und Tanne in der Pflegezone vor. Anschließend berichtete Nationalpark-Wegereferent Lorenz Köppl über die aufwändige Sanierung der Watzmann-Überschreitung im Juli 2017. In 300 Arbeitsstunden entfernte das Steigbau-Team insgesamt 171 Meter Stahlseil und 56 Haken. 178 Meter Seil und 43 Haken wurden erneuert und ausgetauscht. Köppl betont: „Die Watzmann-Überschreitung ist durch unsere Maßnahme keinesfalls schwieriger geworden. Wir haben den Watzmann lediglich in unschwierigem Gehgelände von seinem Korsett ein wenig befreit“. Diese Maßnahme hat der Nationalparkverwaltung neben wenigen kritischen Stimmen auch viel Lob und Anerkennung eingebracht. Besonders aus der einheimischen Bevölkerung sowie dem benachbarten Österreich gab es große Zustimmung.

Umbau des Watzmannhauses

Auch einige hundert Höhenmeter unterhalb der Watzmanngipfel, am Watzmannhaus, wurde und wird derzeit gebaut. Thomas Gesell, Hüttenreferent der Sektion München des DAV, präsentierte die Pläne zum laufenden Umbau des Watzmannhauses. Bis Mai 2019 wird die beliebte Bergsteigerunterkunft in drei Bauabschnitten umgebaut und modernisiert. Auch den strengen Auflagen des Brandschutzes wird bei der rund 1,1 Millionen Euro teuren Maßnahme Rechnung getragen. Die Arbeiten finden sowohl während des laufenden Betriebes als auch in der winterlichen Schließzeit statt. Neben moderneren Schlafräumen werden auch die Sitzplätze im Gastronomiebereich erweitert und neue Sanitärräume eingerichtet.

Das Watzmannhaus wird renoviert

Das Watzmannhaus wird bis 2019renoviert

Nationalpark-Ranger Klaus Melde gab einen Überblick über die Arbeitsschwerpunkte des Nationalpark-Dienstes im vergangenen Sommer.weiterlesen