Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kühroint

Feierabend Runde mit dem E-Bike

 von Sepp
Mit dem E-Bike auf der Kühroint-Alm

Mit dem E-Bike auf der Kühroint-Alm

Am 1. Juni ist meteorologischer Sommeranfang. Gemerkt hat man das heute nicht. Den ganzen Tag über hat es geregnet. Doch als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme, hat es doch tatsächlich zu regnen aufgehört. Es ist zwar noch total bewölkt, doch zumindest ist es trocken. Da trifft es sich gut, dass ich seit kurzem ein E-Bike habe. So reicht mir ein kurzes Zeitfenster für eine kleine Radlrunde. Ich entscheide mich für die Kühroint-Alm und die Archenkanzel.

Ich folge der beschilderten Mountainbike Tour Nummer 10: Von Ramsau nach Kühroint. Über Wimbachbrücke radle ich zur Schapbachalm. Der Elektromotor des Mountainbikes unterstützt meine Tritte, mühelos überwinde ich die Höhenmeter auf der breiten Forststraße. An der Schapbachalm überlege ich, ob ich einkehren soll. Doch der kräftesparende  Aufstieg hat mich in Euphorie versetzt und so trete ich weiter in die Pedale. Die Benzinkurve markiert das Ende der Alm, danach wird der Weg auch etwas steiler. Aber mit Unterstützung des Elektromotors stellt auch der weitere Aufstieg kein Problem dar. Als ich auf Kühroint ankomme, radle ich gleich weiter in Richtung Archenkanzel. An der Wendeplatte stelle ich mein E-Bike ab und gehe die letzten Meter zu Fuß weiter.

Der Weg zur Archenkanzel

Der Weg zur Archenkanzel

Vorbei an der Abzweigung zum Rinnkendlsteig marschiere ich durch den Wald. An der Archenkanzel bin ich schließlich ganz alleine. Und auch wenn die Berggipfel von den Wolken verhüllt sind, ist der Ausblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä wunderschön.

Blick von der Archenkanzel zu St. Bartholomä und Königssee

Blick von der Archenkanzel zu St. Bartholomä und Königssee

Leider beginnt es jetzt wieder leicht zu tröpfeln  und ich habe keine Zeit, die Aussicht zu genießen. Stattdessen beeile ich mich, wieder zu meinem Bike zu kommen. Also ich dort ankomme ist der Regen stärker geworden.  Nix wie rauf aufs Rad und ab geht’s zurück zur Kühroint Alm. Beim Bartler Kaser stelle ich mich kurz unter. Und schon nach wenigen Minuten lässt der Regen wieder nach. weiterlesen

Markierungsarbeiten an der SalzAlpenTour Schönau

 von Sepp
Der Schnee schmilzt langsam auf Kühroint

Der Schnee schmilzt langsam auf Kühroint

Als Ergänzung zum Premiumweitwanderweg SalzAlpenSteig, der auf 18 Tagesetappen über 230 Kilometer vom Chiemsee durch das Berchtesgadener Land zum Hallstätter See führt, gibt es in den einzelnen Regionen 26 SalzAlpenTouren entlang des Weges. In diesem Frühjahr erhalten die SalzAlpenTouren, ebenso wie ihr großer Bruder, das Wandersiegel Premiumweg des Deutschen Wanderinstituts. Dieses Gütesiegel garanttiert höchste Wegequalität und damit ein optimales Wandererlebnis.

Damit rechtzeitig zur Zertifizierung der Wanderwege alles in Ordnung ist, waren am vergangenen Donnerstag Lorenz Köppl vom Nationalpark Berchtesgaden und Fabian Wettinger vom SalzAlpenSteig auf der Kühroint Alm unterwegs, um die SalzAlpentour Schönau zu markieren.

Wegmarkierung SalzAlpenTour

Wegmarkierung SalzAlpenTour

Die SalzAlpenTour Schönau führt vom Wanderparkplatz Hammerstiel über den Grünstein zur Kühroint-Alm. Natürlich führen ihre Arbeiten die beiden Markierer auch bis zur Archenkanzel, dem Aussichtspunkt unweit der Kühroint-Alm hoch über dem Königssee.weiterlesen

Dating in den Berchtesgadener Bergen

 von Ann-Kathrin
Tiefblick nach St. Bartholomä und Königssee

Tiefblick nach St. Bartholomä und Königssee

Der Frühling ist erwacht, die Hormone kommen in Wallung, die Sonne gibt endlich Wärme ab und die Abende sind länger – man ist quasi von Haus aus auf Wolke 7. Bei wem das noch nicht der Fall ist, der lungert in Dating-Apps wie Tinder und Lovoo für das Smartphone herum. Hat man eine Herzensdame oder Herzensbuben erspäht geht es um das erste Treffen. Als Exil-Städterin kennt man erste Dates in einer Bar bei einem Drink oder zum Essen in einem Restaurant. Doch hier in den Berchtesgadener Bergen kann das ganz anders aussehen. Zu verdanken hat man das unter anderem der Naturverbundenheit der Einheimischen als auch den Zugezogenen.

Also seid nicht zu schüchtern, trefft euere Tinderella, die süße Kellnerin oder den feschen Hüttenangestellten in einer der atemberaubenden Bergkulissen des Berchtesgadener Landes. Hier habe ich ein paar Orte und Gipfel im Berchtesgadener Land zusammengestellt, die auch eigens von mir getestet worden sind und die für jede Kondition geeignet sind. Ganz gleich was daraus wird, man hat mit Sicherheit einen unglaublich schönen Tag oder Abend verbracht.

Kühroint-Hütte am Watzmann mit Aussichtspunkt Archenkanzel

Kühroint

Kühroint

Diese Wanderung geht zu jeder Jahreszeit. Allerdings lockt nur in den Sommermonaten die Kühroint-Hütte zur Einkehr (für Ausnahmen bitte vorher informieren). Startpunkt wäre hierfür am Besten der Parkplatz Hammerstiel in Hinterschönau. Da der Forstweg bis zur Schapbach-Alm kaum Steigung aufweist bietet dieser sich schon für erste angeregte Unterhaltungen, da dieser einem nicht die Puste nimmt. Ab der Alm wird auch ein klassicher Watzmannblick sichtbar. Hier führt auch der Wanderweg weg von der Forststraße und geradeaus bergauf in längstens einer Stunde zur Kühroint-Hütte. Es empfiehlt sich gleich zum Aussichtspunkt Archenkanzel weiterzuwandern. Dort erwartet die Datingfreudigen ein wunderbarer Tiefblick zum Königssee und zur Halbinsel St. Bartholomä. Einige Ruhebänke wurden dort aufgestellt, diese laden zur gemütlichen Brotzeit ein. Wer nichts dabei hat kehrt nach dem Aussichtsgenuss in der Hütte ein. Der Abstiegsweg erfolgt über den Aufstiegsweg und ist somit auch für Berg-Neulinge leicht geeignet.weiterlesen

Bergtouren im Dunkeln

 von Ann-Kathrin
Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Nachtstimmung auf dem Dützenkopf © Max Nikelski

Keine Angst vorm schwarzen Mann…

Gerade im Winter und im Herbst, wo die Tage immer kürzer sind richtet man sich immer nach dem Sonnenauf- und untergang, um bei Wanderungen und Bergtouren möglichst nicht in die Dunkelheit zu geraten. Allerdings kann dies sogar ganz schön sein und sogar der krönende Abschluss eines perfekten Tages sein. Um der Dunkelheit ohne Schrecken entgegen zu gehen braucht es das passende Equipment. Unverzichtbar ist eine Stirnlampe. Ich habe eine von LED Lenser, welche so stark ist, man könnte meinen es sei ein Autoscheinwerfer.

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

BGLT-Bloggerin Sabrina perfekt ausgestattet

In so mancher Vollmondnacht ist sogar eine Stirnlampe nicht einmal von Nöten. Im Tal die flackernden Lichter der Straßen, Häuser, Sterne und die Berge glitzern, eine perfekte Symbiose. In die Dunkelheit zu geraten bei einer Bergtour ist nicht immer zum Nachteil, allerdings sollte dies besser passieren, wenn man auf dem Rückweg ist und nicht wenn man sein Tagesziel noch nicht erreichte. Ein paar meiner Lieblingsdunkelheitstouren möchte ich euch vorstellen beziehungsweise wie ich dazu gekommen bin.

Alles fing an, als ich wochenends im Carl-von-Stahl Haus arbeitete. Sonntagabends hörte ich schon auf den 1736m Höhe mein Bett im Tal rufen. Es kostete mich Überwindung um 0 Uhr aus der Hütte zu gehen nach einem Arbeitstag den ganzen Weg alleine im Dunkeln bis nach Schönau am Königssee zu laufen. Zuerst war es echt beklemmend. Aber dann siegte die Vernunft, denn was soll denn passieren? Monster gibt es nicht! So lernte ich auch zum ersten Mal eine Nachtweide kennen. Mitten in der Nacht sind die Kühe wach/aktiv und jedes Mal wenn ich mit meiner Stirnlampe vorbeikam blieben sie wie angewurzelt stehen und schauten direkt in mein Licht. Jeder Abstieg war ein Erlebnis. In der Dunkelheit am Hochbahnweg mit den Stadtlichtern von Berchtesgaden & Schönau sah ich zum ersten Mal einen Fuchs in freier Wildbahn.weiterlesen

Winterwanderung auf Kühroint

 von Sepp
Die Kühroint Alm, dahinter der Watzmann

Die Kühroint Alm, dahinter der Watzmann

Heute habe ich die Kührointalm besucht. Wo sich sonst im Winter Schlittenfahrer und Skitourengeher auf dem Weg zum Watzmannkar tummeln, bin ich heute nahezu alleine unterwegs. Bei den aktuellen Verhältnissen ist nur Winterwandern möglich, die anderen Wintersportarten müssen noch ein bisschen warten.

Ich starte am späten Vormittag an der Wimbachbrücke in Ramsau. Eine breite Forststraße führt hinauf bis zur Schapbachalm. Vereinzelt ist der Weg vereist, doch kein Problem: Ich gehe einfach auf der Seite des Weges.  Ab der Schapbachalm ist der Weg dann nahezu vollständig von einer dünnen Schicht Schnee und Eis bedeckt. Die eisigen Stellen sind ganz schön rutschig, doch im oberen Bereich der Schapbachalm zweigt der Wanderweg nach links von der Forststraße ab und führt durch den Wald. Eine etwa 5 bis 10 Zentimeter dicke Schneeschicht bedeckt den Weg, vereinzelte frische  Spuren sind aber zu sehen. Ich bin also doch nicht ganz alleine unterwegs heute. Ein kurzes Stück führt der Weg jetzt wieder auf der Forststraße entlang, bevor der Weg nach rechts in den Wald abzweigt und schließlich auf der Kühroint-Alm wieder aus dem Wald heraustritt.

Das Ensemble auf der Kühroint Alm

Das Ensemble auf der Kühroint Alm

Der Blick zum Watzmann ist jetzt eigentlich frei, doch leider verdecken ein paar Wolken, die im Watzmannkar hängen, den großen Watzmann. Ich gehe in Richtung der Kühroint-Hütte, vorbei an der Kapelle zum Gedenken der Opfer der Berge.weiterlesen

Christian Thiel

Mit dem Hund zum Watzmannhaus

 von Christian
Hund vor Watzmann

Der Werwolf vor dem kleinen Watzmann

Nachdem gestern endlich wieder Wanderwetter angesagt war, machten wir uns auf den Weg zum Watzmannhaus. Mit dabei war ein kleiner Hund (Zwergspaniel, 5 Jahre alt, ca. 4 Kilo), der gestern seine erste richtige Bergtour in Angriff nahm. Am Tag zuvor hatten wir getestet, ob sich der Hund im Notfall auch im Rucksack transportieren lässt, falls es Probleme gäbe (Tipps zum Wandern mit Hund) Nachdem dieser Test geglückt war, Stand der Versuchstour nichts mehr im Weg. Die Temperaturen waren zum Wandern ideal, nicht zu kühl und nicht zu heiß.

Wolken und Watzmann

Blick auf den Watzmann von der Forststraße unterhalb Kühroint

Um 10:15 Uhr starteten wir am Wanderparkplatz Hammerstiel. Am ersten Wegweiser waren fünf Stunden bis zum Watzmannhaus angeschrieben, allerdings über die Stubenalm. Wir hatten uns dazu entschlossen, den etwas weiteren Weg über Kühroint und den Falzsteig zu gehen, da ich diesen Weg noch nie gegangen bin. Da wir uns im Nationalpark befinden bleibt der Hund angeleint, denn hier herrscht Leinenpflicht. Auf breiten Forststraßen geht es bis zur ersten Kreuzung wo die Wege zum Parkplatz Wimbachbrücke und zur Stubenalm zusammentreffen. Von dort aus geht es weiter auf einer gut ausgebauten Forststraße entlang von Almwiesen in Richtung Kühroint. Auf der rechten Seite immer wieder tolle Ausblicke auf den Watzmann.weiterlesen

Kühroint und Archenkanzel

 von Sepp
Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Blick von der Archenkanzel über den Königssee

Den Nachmittag des heutigen Muttertages habe ich zu einer Wanderung zur Kühroint Alm genutzt. Natürlich inklusive eines Abstechers zum Aussichtspunkt Archenkanzel oberhalb des Königssees.

Start meiner Wanderung ist die Wimbachbrücke in Ramsau. Auf der breiten Forststraße gehe ich zügig in Richtung Schapbachalm. Ich überquere das Almgelände der Schapbach und folge dem Weg nach Kühroint, der für Wanderer vor der Benzinkurve nach links abbiegt und den großen Bogen des Fahrweges abkürzt. Noch ein paar Meter führt der Wanderweg dann wieder auf der breiten Straße entlang, bevor er nach rechts abbiegt und durch den Wald hinauf auf die Kühroint Alm führt. Die Kühroint Hütte hat bereits geöffnet, ich suche mir ein schönes Plätzchen auf der Terrasse und genieße den Anblick der malerischen Kühroint Alm unterhalb vom Watzmann.

Auf der Kühroint Alm

Auf der Kühroint Alm

Während ich ein kaltes Bier trinke schweift mein Blick zum Watzmann. Hinter dem Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard sieht  man deutlich das Watzmannhaus auf dem Falzköpfl. Das Watzmannhaus ist noch geschlossen, wird aber in Kürze aufsperren.

Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard auf Kühroint

Glockenturm der Bergopfer-Gedenk-Kapelle St. Bernhard auf Kühroint, dahinter das Watzmannhaus

Im Watznmannkar hängen Wolken, die über das Hocheck und den Watzmanngrat ziehen. Schön sieht man auch, wie wenig Schnee nur noch am Watzmann liegt. Bald kann die Bergsaison auch am König der Berchtesgadener Alpen wieder beginnen.weiterlesen

Schneeschuh-Trekking Teil 1

 von Ann-Kathrin

Was gibts wohl besseres als an einem wunderschön sonnigen Wintertag in der Früh einen Anruf zu bekommen, dass man heute frei bekommt?!

Blick zum Grünstein im Aufstieg

Blick zum Grünstein im Aufstieg

 

Da ich weder Ski fahren noch Skitouren gehen kann, geht es für mich auf die Schneeschuhe. Bei der Wahl der Route sollte man darauf achten, dass man keine Route wählt, die eine Piste kreuzt oder man zu sehr den Skitourengehern in die Quere kommt. In nächster Zeit werde ich ein paar solcher Routen vorstellen – von leicht bis schwer.

 

Heute entscheide ich mich dazu eine Tour zur Kühroint-Alm und der Archenkanzel zu unternehmen, eine mittelschwere Tour. Startpunkt ist in Schönau-Unterstein, wo ich mich in Richtung Bobbahn/Grünstein/Kühroint halte. Für mich der schnellste zu erreichende Einstieg. Alternativ gäbe es noch die Aufstiegsmöglichkeit über den Wanderparkplatz Hammerstiel in der Oberschönau oder Wimbachbrücke in Ramsau.

 

Die Schneeschuhe schnalle ich mir aber erst kurz bevor ich oberhalb der Bobbahn ankomme. Für eine angenehme Tour empfehlt es sich Trekkingstöcke mit Wintertellern zu nutzen. Entscheidender Faktor für die Dauer der Tour ist auch die Schneelage. Liegt sehr viel frischer Puderzuckerschnee, versinkt man trotz der Schneeschuhe, allerdings verhindern diese ein Rutschen und man hat die totalle Kontrolle im Schnee. Konstant steigend geht es hinauf, unter anderem quert man den Einstieg des Grünsteinklettersteiges, der aber in den Wintermonaten nicht passierbar.

Jenner und ein Teil des hohen Brettes

Jenner und ein Teil des hohen Brettes

Vorbei an der Klingeralm, die etwas oberhalb und versteckt neben dem Weg legt. Es wird noch steiler. Ganz schön knackig! Man sollte nicht das Gewicht der Schneeschuhe vergessen. Das gibt stramme Waden. Auch im Winter kommt man ganz schön ins schwitzen. Hier bewährt sich wieder das Zwiebelprinzip. Aber am Besten sollte man sich im Aufstieg sowieso nicht allzu dick anziehen. Denn fatal ist wenn man verschwitzt ankommt und keine warme Wechselkleidung bei hat. Man kühlt super schnell aus und das kann gefährlich werden. Zweistellige Minusgrade und eisige Winde sind am Berg im Winter ganz normal.

 

Mittlerweile steige ich schon fast eineinhalb Stunden durch den Winterbergwald. So gut wie keine ebenen Wegabschnitte, immer nur bergauf. Das fordert mich, aber auch genau das was ich brauchte. All die Energie, die sich auf ansammelte muss raus. Und je anstrengender es wird umso mehr Glückshormone werden bei mir ausgestoßen. Paradox, aber immer mehr zeichnet sich ein lächeln auf meinen Gesicht ab. Bald verlasse ich den breiten Weg und dieser wird schmaler, nach über zwei Stunden stetig steigend und ohne Pausen mit konstanter Geschwindigkeit freue ich mich über die endlich frei werdende Sicht auf den Jenner, hohen Göll, Brett und Habengebirge. Vor mir die Watzmannfamilie, eine kleine Dunstwolke steigt aus dem Watzmannkar hervor und neben der Watzmannfrau strahlt die Sonne.

Watzmann und -frau

Watzmann und -frau

Nur noch wenige Meter und die Kühroint-Alm ist erreicht. Eine eisige Brise weht mir um die Nase. Den Schal ziehe ich mir bis zur Nase hoch und eine Sonnenbrille setze ich mir auf. Der Schnee reflektiert die Sonne stark und der Wind ist nicht gerade gut für die Augen. Eine Sonnen- oder Schutzbrille macht das Ganze angenehm.weiterlesen

November! Ernsthaft?!

 von Ann-Kathrin

14. November 2014, 12:00 Uhr. Ich stehe vor meiner Haustüre haben meinen Rucksack umgesattelt und will zur Kühroint-Hütte und zur Archenkanzel wandern. Ein warmer Windhauch streichelt mein Gesicht. Eigentlich von der Uhrzeit viel zu spät um zu einer Wanderung aufzubrechen zu dieser Jahreszeit, da es gegen 17:00 dunkel wird. Dazu kommt auch noch, dass ich eine Fußverletzung habe und somit eher eingeschränkt bin. Aber von all dem lasse ich mich heute nicht aufhalten. Ich laufe durch Schönau-Unterstein in Richtung Bobbahn. Von dort aus werde ich den Aufstieg wagen, da dieser am nahesten zu meiner Wohnung ist.

 

Über den Aufbau oder die Steigung des Weges werde ich jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Es ist ein Wanderweg, der eben stetig steigend hinauf führt, wie es eben in den Bergen so ist. Er ist breit ausgebaut und bürgt keine Gefahren.

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Kahlersberg beim Aufsteig über Bobbahn Königssee

Einen Schritt nach dem anderen setze ich und komme überraschenderweise schnell voran. Als ich bei der Kühroint-Hütte ankomme bin ich überrascht, dass der Wirt anwesend ist und die Hütte bewirtschaftet. Aber wie mich schon ein Schild beim Anstieg informierte, ist die Kühroint-Hütte wochenends bewirtschaftet. Aber bitte besser vorher anrufen, falls man eine Einkehr dort plant, ob wirklich jemand dort anzutreffen ist.

Kühroint-Hütte

Kühroint-Hütte

Hier auf Kühroint ist es schon deutlich kälter und neben dem Wanderweg sind harte Altschneefelder, aber nicht besonders groß. Bei der Kühroint-Hütte sind zwei Einheimische Radl-Fahrer, die vom Hüttenwirt eingeladen werden doch in die warme Stube hineinzukommen.

Kühroint

Kühroint

Für mich geht es erst einmal weiter zur Archenkanzel. Die Kanzel liegt auf 1346m und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den 743m tiefer liegenden Königssee. Angekommen.

Blick von der Archenkanzel

Blick von der Archenkanzel

Ich erinnere daran, dass wir den 14. November 2014 schreiben. Erinnert Euch daran, wenn ihr diese Fotos anschaut. Selbst ich kann es kaum glauben wie mild es ist und wie schön die nachmittäglichen letzten Sonnenstrahlen hinunter zum Königssee strahlen.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Über den Rinnkendlsteig nach Kühroint

 von Lisa

Wo wird man mit “Good morning, China” begrüßt? Auf dem ersten Boot, das am Sonntagmorgen über den Königssee nach St. Bartholomä fahrt und zu einem Fünftel mit Chinesen besetzt ist, die als Antwort freundlich winken. Über das Echoblasen und die lockeren Sprüche des Bootsbegleiters, die auf Englisch nicht immer ganz leicht zu verstehen sind, freuen sie sich genauso wie die anderen Touristen und die Wanderer, die von St. Bartholomä oder Salet aus ihre Touren starten werden.

St. Bartholomä am Morgen

St. Bartholomä am Morgen

Morgenstimmung am Königssee

Morgenstimmung am Königssee

Der Rinnkendlsteig von Sankt Bartholomä nach Kühroint

Der Rinnkendlsteig von Sankt Bartholomä nach Kühroint

Als wir in St. Bartholomä aussteigen, liegt der See noch ganz verzaubert und das Ufer ist wie der Biergarten noch menschenleer. Wir wollen wieder einmal den Rinnkendlsteig zur Kühroint-Alm hinaufgehen, einen hübschen Steig, der manchmal etwas ausgesetzt, und daher eher für geübtere Wanderer mit gutem Schuhwerk zu empfehlen ist. Es gibt ein paar Holztritte und Seilversicherungen. Nichts Tragisches, außer man hat Höhenprobleme. Der Steig bietet imposante Ausblicke hinunter auf den Königssee und hinein ins Steinerne Meer, zum Jenner hinüber und zum Schneibstein und Hohen Brett.

Blick vom Rinnkendlsteig zum Königssee

Blick vom Rinnkendlsteig zum Königssee

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