Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Kühroint

Kührointalm mit dem Mountainbike

 von Sarita

Trotz durchwachsenem Wetter einen Besuch wert!

Wochenende, Samstag, das Wetter ist wieder mal durchwachsen, wie schon so oft in diesem Sommer. Doch das ist für uns kein Grund nicht in unsere schöne Natur raus zu gehen. Die Kührointalm mit Abstecher zur Archenkanzel lockt uns zu einer kleinen Mountainbiketour am Nachmittag. Zur Sicherheit wird auch die Regenjacke eingepackt. Wir starten an der Wimbachbrücke in Ramsau, der gut beschilderte Weg gibt uns die Tour vor. Für aktive Wanderer ist er mit  2 -2 ½ Stunden zu bewältigen, Mountainbikerfahrer dürfen diese Zeitangabe halbieren.

Blick auf die Schappbachalm

Blick auf die Schappbachalm

Nach gut einer halben Stunde mit dem Mountainbike führt der Weg von der Wimbachbrücke und der alternativen Startmöglichkeit von Hammerstiel in Schönau zusammen, an dieser Kreuzung gibt es die Möglichkeit über die Stubenalm, die Mitterkaseralm und die Falzalm zum Falzköpfl hinauf zu steigen, Dauer ca. 3 Stunden. Doch wir fahren weiter, vorbei an der idyllisch liegenden Schappbachalm auf 1.040 m.

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Watzmann, Watzmann Schicksalsberg…

 von Ann-Kathrin

… du bist so groß und i bin a Zwerg.

Wer kennt es nicht wie Wolfgang Ambros den Watzmann besingt. Auch mich ruft er: der Watzmann. Einen ganz besonderen Reiz hat dieser Gebirgsstock auf viele durch seine Vermenschlichung wegen der Sagen und Mythen, die um ihn kreisen. Mein Schicksal sollte es heute nicht sein, das Haupt des König Watzmanns zu besteigen. Als Tagesziel war es am Vortag geplant.

Aufstieg zum Watzmannhaus

Aufstieg zum Watzmannhaus

Frühzeitig aufsteigen lohnt sich

Mir wurde schon oft gesagt, am Besten sei es zu utopischen Uhrzeiten zum Watzmmanhaus aufzusteigen, da es dann nicht so überfüllt sei. Diesen Rat nahm ich Ernst, da ich nicht gerade eine Freundin von überfüllten Wanderwegen bin. Tja, aber wie es eben als arbeitender Mensch ist, man schafft es eben doch nicht an seinem freien Tag super früh aufzustehen. So stieg ich „erst“ gegen 8 Uhr am morgen auf. Startpunkt war in Unterstein – Schönau am Königssee. Von dort aus lief ich zum Parkplatz Hammerstiel. Laut gelbem Wegeschild soll der Aufstieg 5 Stunden dauern, da würde ein weitersteigen zum Watzmann-Hocheck und zur Mittelspitze alleine schon zeitlich gar nicht funktionieren. In der Hoffnung, dass die Zeit sehr großzügig bemessen ist, mache ich mich auf den Weg hinauf. Es geht fast ebenmäßig bis zur Stubenalm. Ab dort wird der Forstweg leicht steigender und weist auch mehr Kehren auf ehe man die Mitterkaseralm erreicht. Beide Almen sind recht zügig erreicht. Hinter der Klimastation die der Nationalpark Berchtesgaden errichtete und überwacht, wird der breite Forstweg zu einem Bergsteig, der in engen Kehren hinauf zur Falzalm führt. Die Falzalm ist keine bewirtschaftete Almhütte. Sie dient nur als Unterstand. Die Beiden vorherigen Almhütten sind bewirtschaftet und laden gemütliche Berggeher zu einem Frühstück ein.

 

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Das 4. Wander-Festival

 von Sepp

Vom 4. bis 6. Juli: Langzeitwandern und Fan-Wanderung

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage, dann fällt der Startschuss zum 4. Berchtesgadener Land Wander-Festival. Zum ersten Mal findet das Wander-Festival im Juli statt. Die Wetterprognose ist gut, wir erwarten bestes Wanderwetter. Nutzt die Chance und meldet Euch noch für eine der Wanderungen an.

Berchtesgadener Land Wander-Festival

Berchtesgadener Land Wander-Festival

Langstrecken-Wanderungen

24 Stunden Alpin Spezial (ca. 3.050 hm, ca. 50 km)

Die Wanderung für trittsichere Bergfreunde beginnt an der Touristinformation am Königssee. Die Strecke führt über die Bobbahn am Königssee zur Kühroint-Alm bis zum Watzmannhaus und weiter auf das Watzmann Hocheck (2.651m).

Wander-Festival-Teilnehmer auf dem Weg zum Watzmann

Wander-Festival-Teilnehmer auf dem Weg zum Watzmann

Nach dem Rückweg über die Wimbachbrücke und Pause in der Ramsau wird der Hintersee erwandert. Im Anschluss geht es weiter über das Zipfhäusl und den Soleitungsweg zum Söldenköpfl. Nachdem diese Etappe geschafft ist, wird der Rückweg nach Berchtesgaden angetreten, wo nach 24 Stunden mit eindrucksvollen Erlebnissen im Gepäck der Zieleinlauf ansteht. Preis inkl. komplette Verpflegung: 129 €

24 Stunden Alpin Klassik (ca. 2.600 hm, ca. 56 km)

Die Strecke führt ab Berchtesgaden wie die 24 Stunden Alpin Spezial zum Watzmannhaus und von dort über die  Wimbachbrücke in die Ramsau. Nach Umrundung des Hintersees wird die Mordaualm, das mitternächtliche Highlight, erwandert.Im Anschluss weiter über Loipl und Hochschwarzeck hinauf zum Hirschkaser, dem Gipfelerlebnis zum Sonnenaufgang mit Bergmesse.weiterlesen

Lisa-Graf-Riemann

Mehrgenerationenausflug auf die Kühroint

 von Lisa

Von Hammerstiel auf die Kühroint-Alm

Eigentlich ist es ja ein Spaziergang, bei dem es ein bisschen bergauf geht: Vom Hammerstiel (Schönau) hinauf auf die Kührointalm auf 1420 Metern Höhe. Aber schön ist es da oben und man kommt dem Watzmann-Massiv ganz schön nahe, schaut hinüber zum Watzmannhaus auf dem Falzköpfl und träumt vom Hocheck, der Mittelspitze oder der Watzmann-Überschreitung, die ich mir für Mitte Juli mit einer 4er-Frauengruppe vorgenommen habe.

 

Auf der Kühroint zeigen wir unseren Besuchern zuerst die St. Bernhard-Kapelle, in der an alle Bergopfer in den Berchtesgadener Alpen, speziell die der 1.800 Meter hohen Watzmann-Ostwand erinnert wird. Dann träumt unser Rheinland-Besuch schon von der Brotzeit auf der Alm – doch wir locken sie noch ein Stück weiter, zur Archenkanzel, und versprechen ihnen einen herrlichen Ausblick auf den Königssee und hinüber ins Steinerne Meer. 20 Minuten maximal, versichern wir, aber es gibt fast einen Meuterei, weil es laufend bergab geht, was die Vermutung nahelegt, dass man im Rückweg wieder aufsteigen muss. Das streiten wir lieber erst gar nicht ab. Der fantastische Ausblick von der Archenkanzel entschädigt jedoch für alle zusätzlichen Mühen.

 

 

Auf der Kühroint gibt es dann Brettljause, Spinatknödel und Griesschmarrn mit Zwetschgenröster, dazu eine Bio-Marillenschorle – und alles kann man absolut weiterempfehlen. Nur der Schoko-Mohn-Kuchen war leider schon aus.

 

Von Kühroint zum Grünstein

Wir nehmen nicht den gleichen Weg zurück ins Tal, sondern wandern weiter zur Grünsteinhütte (ca. 50 Minuten), wo die Kehlstoana Musikanten inkl. Bergbrenner Hubsi Ilsanker Musik machen und zum dargebotenen Schnaps auch nicht Nein sagen. Wir probieren einen Zirbenbrand zur besseren Verdauung, dann geht’s runter zum Hammerstiel. Die Jungen hüpfen, die Älteren pflegen den knieschonenden Einsatz der Wanderstöcke im Abstieg. Am Ende sind wir alle heil unten und freuen uns, dass das Wetter gehalten und wir uns ein bisschen bewegt haben.

Die Wiederroute auf den Watzmann

 von Sepp
Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Die Wiederroute durch die kleine Watzmann Ostwand

Der Watzmann, das zentrale Gebirgsmassiv der Berchtesgadener Alpen, beherrscht den Talkessel der Gemeinden Berchtesgaden, Schönau am Königssee und Ramsau. Seine Mittelspitze ist mit 2.713 Metern die höchste Erhebung der Berchtesgadener Berge auf deutscher Seite. Neben dem klassischen Weg über das Watzmannhaus und das Hocheck (2.651 m) auf der Route der legendären Watzmannüberschreitung kann man den Mittelspitz-Gipfel auch über die Wiederroute erreichen. Diese landschaftlich eindrucksvolle Klettertour führt vom Watzmannkar durch die sogenannte kleine Watzmann Ostwand direkt auf die Mittelspitze.

Achtung: Diese Tour kann man aufgrund ihrer Schwierigkeit nur bei bestem Wetter machen und nur mit jemandem begehen, der die örtlichen Gegebenheiten kennt. Vor Alleingängen wird dringend gewarnt! Ein Helm ist wegen der Steinschlaggefahr Pflicht! Bergerfahrung (auch im Fels), Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind obligatorisch! Stellenweise extrem ausgesetzt!

Wir starten unsere Tour am Parkplatz Hammerstiel in Schönau am Königssee, im Vergleich zum Startpunkt Wimbachbrücke in Ramsau sparen wir uns so etwa 100 Höhenmeter im Anstieg. An der Schapbachalm lugen die Gipfel des Watzmanns erstmals hervor, sowohl der kleine als auch der große Watzmann sind schon hell erleuchtet von der aufgehenden Sonne, während die Alm noch im Schatten liegt.

Blick von Schapbach zum Watzmann

Blick von Schapbach zum Watzmann

In der Kurve am Ende der Almweide zweigen wir rechts ab ins Watzmannkar, hier wäre der ideale Platz für das Bike-Depot, wenn wir mit dem Mountainbike gefahren wären. Durch den Wald erreichen wir bald den Weg, der von Kühroint in Richtung Watzmannhaus führt, den sogenannten Falzsteig, den wir überqueren und schließlich das Watzmannkar erreichen.weiterlesen

Feierabendtour zur Grünsteinhütte

 von Sepp

Von Hammerstiel über Schapbachriedel

Gestern Abend machte ich mit einem Spezl eine kleine Tour zur Grünsteinhütte. Dabei haben wir die Variante über Schapbachriedel genommen. Der Schapbachriedel ist kein wirklicher Gipfel, sondern eher ein bewaldeter Rücken oberhalb der Schapbachalm, an dessen höchster Stelle eben ein kleines Gipfelkreuz steht. Wir trafen uns um 18 Uhr bei immer noch drückender Hitze am Parkplatz Hammerstiel und marschierten erstmal den Forstweg Richtung Kühroint entlang. Der Weg zum Schapbachriedel, manche nennen ihn auch Klingerkopf, zweigt dann nach wenigen Metern links in den Wald ab und führt zuerst recht steil durch den Wald hinauf. Das Watzmann-Massiv lugt bereits einige Male durch den dichten Wald hindurch. Auch auf die namensgebende Schapbachalm sieht man hinunter, unverkennbar ist die markante Fortstraße, die mitten durch das Almgelände nach Kühroint führt.

Blick zur Schapbachalm

Blick zur Schapbachalm

Am Schapbachriedel angekommen, ging ich tatsächlich am Gipfelkreuz vorbei, so klein und unscheinbar ist es. Erst auf Zuruf meines hinter-mir-gehenden Begleiters wurde mir bewusst, dass wir jetzt am höchsten Punkt für heute angelangt sind. An einen Gipfel erinnert hier außer dem Kreuz nicht wirklich viel, doch der Blick durch die Bäume zum Watzmann hat im Abendlicht etwas wirklich Erhabenes.

Der Watzmann von Schapbachriedel

Der Watzmann von Schapbachriedel

Weiter zur Grünsteinhütte

Trotz des kurzen Aufstieges waren wir ziemlich durchgeschwitzt, die Hitzewelle war auch am Abend auf 1.250 Metern Höhe noch deutlich zu spüren. Nach T-Shirtwechsel, Flüssigkeitsaufnahme und kurzer Pause gingen wir den Weg weiter zur Grünsteinhütte. Auf dem Weg sieht man auch hinunter zur Seelände am Königssee, die bereits völlig im Schatten lag.weiterlesen

Mooslahnerkopf

 von Sepp
Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Mooslahner Gipfelkreuz vor kleinem Watzmann

Der Mooslahnerkopf ist der niedrigste Gipfel im Watzmannmassiv. (Also strenggenommen ist er ja gar kein eigenständiger Gipfel, aber egal). Mit seinen 1.815 Metern ist er geradezu ein Winzling im Vergleich zu Süd-, Mittelspitze, Hocheck oder kleinem Watzmann. Auch die „Watzmannkinder“ überragen den Mooslahner. Eine Tour auf ihn lohnt sich aber dennoch, denn der Mooslahner bietet einen überwältigenden Tiefblick auf den Königssee.

Ich startete meine Tour an der Wimbachbrücke in Ramsau und marschierte los in Richtung Schapbachalm. Diese präsentierte sich noch völlig im Schatten, während die Spitzen des Watzmann schon von der Sonne angeleuchtet wurden.

Schapbach in der Früh

Schapbach in der Früh

Die kühlen Temperaturen am  Morgen ließen mich flott weiterkommen. Um meinen Rhythmus nicht zu stören, hielt ich nicht mal zum Fotografieren an.weiterlesen

Waldi

Berg-Tour Kleiner Watzmann

 von Waldi
Blick vom Aufstieg zum Kleinen Watzmann zur Falzalm

Blick vom Aufstieg zum Kleinen Watzmann zur Falzalm

Bei strahlendem warmen Wetter starteten wir beim Morgengrauen mit dem Mountainbike an der Wimbachbrücke und radelten zur Kührointalm. Nach ca. eindreiviertel Stunden war die erste Etappe geschafft.Nach einer kurzen Frühstückspause gings weiter auf einem Pfad durch  Latschen und weiter oben auch durch felsiges Gelände.Die Schlüsselstelle ist der sogenannte „Gendarm“,wo man einen herrlichen Blick ins Watzmannkar, zum Watzmann und die ganzen Berge hat.Die letzte halbe Stunde ist viel Fels-platten-geherei und nach ca 2 Stunden waren wir am Gipfel.Eine herrlichen Aussicht belohnte uns.

Das Watzmannkar

Das Watzmannkar

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