Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Lattengebirge
Waldi

Herbsttour von Winkl auf den Karkopf

 von Waldi

 Eine meiner Lieblingstouren im späten Herbst ist im Lattengebirge. Hier hat man noch sehr viel Sonne,und das ist um diese Zeit schon sehr schön.

Ausgangspunkt ist in Winkl nach der Mülldeponie. Der Steig ist nicht ausgeschildert.

Bei der ersten Schranke geht man einen Forstweg rein und kommt bald an den Weißbach und den folgt man eine ganze Zeitlang parallel.Wunderschön im Laub zu wandern, nebenher der plätschernde Bach mit leichter Steigung. Zweimal muss man den Bach überqueren und nach ca 1 1/2 Stunden kommt man bei einer Forsthütte raus. 100 m höher ragt der mächtige Stein „Die steinerne Agnes“ heraus. Ein Abstecher hierher lohnt sich absolut. Nun geht’s markiert  links weiter, mal auf mal ab durch dichten Laubwald, der um diese Zeit schon sehr licht ist,weil die Blätter schon abgefallen sind.

Auf einer schönen grünen Wiese zweigt man rechts ab Richtung Karkopf /Dreisesselberg. Auch dieser Steig ist bezeichnet und nach ca gut einer Stunde, in der wir durch Latschen und Felsen steigen, sind wir am Ziel angelangt.

Ein herrlicher Rundblick auf unsere Berge belohnt uns. Leider ist ein Überzug am Himmel, so dass wir keine Sonne mehr haben.weiterlesen

Rosi Fürmann

Es wacht am „Eingang zum Berchtesgadener Land“: Schloss Staufeneck in Piding am Fuße des Fuderheubergs

Mächtig thront das mittelalterliche Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheubergs hoch über Piding im Berchtesgadener Rupertiwinkel und der Hochstaufen bildet den zu allen Jahreszeiten imposanten Hintergrund für das Bauwerk.

herrlicher Frühling in Piding mit dem Schloss Staufeneck am Fuße des Fuderheuberges und der Schlafenden Hexe (Lattengebirge) im Hintergrund

Auszug aus der Broschüre „Schloss Staufeneck“ von Max Wieser:
Beherrschend ist ihr Platz oberhalb der alten Salzstraße am Talausgang von Bad Reichenhall. Dieser Wächter aus alten Zeiten wurde zum Schutz der Salinenstadt und des Salzhandels erbaut. Der jeweilige Besitzer von Schloss Staufeneck konnte somit die Reichenhaller Salzstraße bewachen und kontrollieren. Anhand alter Zollbücher vom Mauthaus zu Mauthausen können wir feststellen, dass auf dieser Straße ein lebhafter Handel betrieben wurde. Besonders im Winter waren die Salzfuhrleute mit ihren schwer beladenen Salzwagen Tag und Nacht unterwegs. Von Schloss Staufeneck aus konnten die Erzbischöfe von Salzburg den Pulsschlag des Salzhandels fühlen, der zugleich den Lebensnerv von Bad Reichenhall, Traunstein und München bedeutete.weiterlesen

Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn

Am Sonntag habe ich das Lattengebirge von Bad Reichenhall nach Bischofswiesen überquert. Um den Aufstieg möglichst komfortabel zu gestalten, fahre ich mir der Predigtstuhlbahn auf den Berg.

Bei traumhaften Herbstwetter bin ich natürlich nicht der einzige, der auf den Predigtstuhl will. Also heißt es erstmal warten, bis in der Gondel Platz für mich ist. Achteinhalb Minuten dauert die Fahrt der Predigtstuhlbahn von Reichenhall zur Bergstation, 25 Personen passen in eine Gondel: Ich kann mir als in etwa ausrechnen, wie lang ich warten muss. Mit der Gewissheit, dass ich in der nächsten Gondel Platz habe, beobachte ich Gondel Nummer 1 beim Start aus der Talstation. Keine 10 Minuten später steht Gondel Nummer 2 bereit und bringt 25 Passagiere nach oben. Und das macht sie schnell: Die Predigtstuhlbahn ist 90 Jahre alt, kann aber – was Geschwindigkeit betrifft – mit ihren modernen Nachfahren locker mithalten. Auf der Hälfte der Strecke rauscht die zweite Gondel vorbei, Höchstgeschwindigkeit ist 18 Km/H… und das in einer Höhe von bis zu 180 Metern über dem Boden.

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

In Bad Reichenhall ist heute Verkaufsoffener Sonntag, doch der Blick aus der Gondel lässt den Trubel nur erahnen. Wir sind schon hunderte Meter über der Stadt….

Blick aus der Gondel in die Stadt

Blick aus der Gondel in die Stadt

Achteinhalb Minuten nach dem Start hat die Gondel 1140 Meter überwunden und kommt an der Bergstation an. Am denkmalgeschützten Gebäude, besonders am Bergrestaurant wird schon wieder fleißig gebaut, das Team der Predigtstuhlbahn lässt sich immer wieder neues einfallen.

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Lattengebirgs-Gipfel: Predigtstuhl, Hochschlegel, Karkopf

Auf meinem Weg über das Lattengebirge nach Bischofswiesen will ich ein paar Gipfel machen. Der erste ist der 1.613 Meter hohe Predigtstuhl selbst. Von der Bergstation führt ein schön angelegter Weg hinauf, ideal für Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen.weiterlesen

Frühherbst am Toni-Michl-Steig in Bayerisch Gmain

 von Fabi

Während am Sonntag Sturm und Unwetter über weite Teile unseres Landes zogen, blieben wir im Berchtesgadener Land zumindest tagsüber davon verschont. Leichter Föhn bescherte uns sogar zeitweise stahlblauen Himmel und Kurze-Hosen-Temperaturen. Also: ab auf den Berg! Für uns Reichenhaller bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Wandern, haben wir doch Berchtesgaden, den Wilden Kaiser oder die Leoganger Steinberge direkt vor der Haustüre. Meist fällt die Wahl jedoch auf Hochstaufen oder Lattengebirge, in meinem Fall auf letzteres.

Vom Wanderparkplatz am Bayerisch Gmainer Bergkurgarten startete ich gen Süden in den Einschnitt des Wappachtals. Die anfangs entgegenkommenden Wanderer verteilten sich alle in Richtung Dötzenkopf und Eichelberg, sodass ich die meiste Zeit die Natur komplett für mich hatte. Nach etwa zwanzig Minuten entlang der Tobel und Wasserfälle der Wappach erreichte ich die Stahlbrücke, die weiter in Richtung Alpgartensteig, Hochschlegel und Predigtstuhl geführt hätte. Dafür war es an diesem Sonntag Nachmittag aber leider schon zu spät.weiterlesen

Panorama auf dem Gipfel des Lattenbergstoa.

Entlang der „Gmainer Rundtour“

Sonntag Morgen, strahlend blauer Himmel, der Wetterbericht spricht von Regen am Nachmittag – was tun? Hier schaffen die zahllosen kleineren Rundwege im Lattengebirge bei Bayerisch Gmain Abhilfe. Der Gebirgszug, der den Talkessel der Alpenstadt Bad Reichenhall vom Hochtal der Ramsau und Bischofswiesen trennt, ist mit schroffen Felsspitzen gespickt, von romantischen Tälern durchzogen und von mediterran anmutenden Kiefernwäldern bedeckt. Einen geradezu exemplarischen Teil dieses Gebirges erschließt die sogenannte „Gmainer Rundtour“ als Teil des SalzAlpenSteiges.weiterlesen

Im Spätsommer besuchte ich sie das erste Mal diesen Jahres: Die Steinerne Agnes. Oberhalb der Gemeinde Bischofswiesen Winkl gelegen ragt sie aus dem Fels heraus und dominiert insbesondere durch die Eigenart ihrer Formation. Mit einer Höhe von 1305 Metern ist sie keineswegs der höchste Punkt des Lattengebirges; dennoch möglicherweise einer der interessantesten. Ein attraktives Ziel für WanderInnen und LäuferInnen stellt sie somit alle mal dar.

Steinerne Agnes; Watzmann, Hundstod und Hochkalter im Hintergrund

Ich starte meine Tour von meiner Haustüre weg – in Winkl. Dies ermöglicht mir vor der anstehenden Steigung von knapp 800 Höhenmetern ein flaches Warmlaufen. Insgesamt beträgt der Weg bergaufwärts zirka sechs Kilometer. In Kombination mit den Höhenmetern also eine Art Wadenbeißer, den der Besuch bei ,,Agnes“ erfordert.

Die lohnende Aussicht der Steinernen Agnes

Zunächst entlang der Hauptstraße biege ich nach einem Kilometer in den ersten Kiesweg ein um dann der gelben Beschilderung Richtung ,,Steinerne Agnes“ zu folgen. Diese führt mich vorerst vorbei an einigen Bauernhöfen und Wohnhäusern – bis ich schlussendlich in einem Wald und somit dem Beginn der Steigung ankomme. Von nun an geht es steil bergauf: Der Weg gestaltet sich aufgrund der, in den vergangenen Tagen zugenommenen Temperatur, trocken und schneefrei. Alles wirkt sehr herbstlich auf mich, gehen doch nun bereits zahlreiche Personen im Berchtesgadener Land bereits auf Skitour. Doch hier, im unteren Teil des Lattengebirges, hält der Herbst mit seinem fallenden Laub und seinen roten, gelben und braunen Farben, stand.weiterlesen

Herbstliche Runde im Lattengebirge

 von Jannis

Glücksbringer am Gipfel des Törlkopfes im Lattengebirge

Drei Gipfel und die Steinerne Agnes im Lattengebirge

Die kommenden Tage bringen nochmal bestes Herbstwetter. Eine schöne Wanderung, die sich bei den herbstlichen Bedingungen besonders lohnt, ist eine Runde im Lattengebirge vorbei an der Steinernen Agnes, über den Karkopf und Törlkopf und einem kurzen Abstecher zum Dreisesselberg. Denn oft führt die Route durch Laubwälder. Als ich diese Tour in der letzten Woche gegangen bin, waren die Farben der Bäume einfach prächtig.

Darüberhinaus bestehen die Reize der Tour insbesondere in den faszinierenden Felsformationen des Lattengebirges, denen man ganz nahe kommt, sowie in der Einsamkeit des Lattengebirges. Neben den vielen, deutlich bekannteren Gebirgsstöcken der Berchtesgadener Alpen führt das Lattengebirge etwas ein Schattendasein.

Während sich die Steinerne Agnes noch über relativ viel Besuch freuen darf, wird der Karkopf nur von der Reichenhaller Seite mit Unterstützung der Predigtstuhlbahn oft bestiegen. Den Törlkopf und auch die Steige zwischen den markanten Wegpunkten hat man zumeist für sich alleine. Entsprechend naturbelassen und teilweise wenig ausgetreten sind die Pfade, aber keine Angst, schwierig wird es an keiner Stelle. Somit kann man die durchgängig großartige Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen und darüberhinaus so richtig schön genießen.

An der Steinernen Agnes vorbei zum Karkopf und Dreisesselberg

Am Parkplatz unweit des Campingplatzes Winkl-Landthal starte ich auf demWeg Nr. 477 den Aufstieg in Richtung Steinerne Agnes. Schnell öffnen sich immer wieder Blicke über Bischofswiesen hinaus in die Berchtesgadener Alpen. Über mir sind die verschiedenen Körperteile der Schlafenden Hexe nun ganz nah. Die faszinierenden hellen Dolomit-Felsformationen schimmern von oben immer wieder durch den bunten Herbstwald herab.

Typisches Lattengebirge: Laubbäume, Latschen und verwitterte Felsformationen

Herbstfarben am Aufstieg zur Steinernen Agnes

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Die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit bringt viel Energie in unser Handeln: Wir leisten, erbringen Fortschritte, entwickeln uns. Dennoch wohnt solchem Aspekt auch teilweise eine Geringschätzung der kleinen Details, die jeder Alltag enthält und solchen somit zu etwas Besonderem macht, inne.

Fernab von dem (positiven) Stress des Alltags existiert die Natur in ihrem reinen Dasein. Dort, wo weder Zeit noch Druck eine Rolle zu spielen scheint herrscht die Quelle meiner Energie: Freiheit.

Um die Achtsamkeit vollends auf die Natur und auf die Wege hin zu meinen Ausgangspunkten der Touren richten zu können, laufe ich seit einigen Wochen unmittelbar von meiner Haustüre zu meinen gewünschten Bergen. Das heutige Ziel: Eine ,,Art“ Dreisesselberg-Überschreitung sowie Umrundung.

Ich starte in Bischofswiesen-Winkl und laufe zunächst bis zur Straße ,,Am Bichlberg“. Die wenigen Wohnhäuser passiert biege ich nun in ein Waldstück ein, in welchem ich mit gelben Beschilderungen konfrontiert werde: Rechts würde ich nach Hallthurm gelangen, links folgend gelange ich zu meinem ersten Stopp: Der Steinernen Agnes.

Nun folgt eine senkrecht nach oben verlaufende Steigung, in welcher ich die ersten Höhenmeter des Tages sammle. Da mittlerweile das Wetter von herbstlicher Atmosphäre ist, herrscht eine angenehme Lauftemperatur. Der Weg ist schotterbehaftet und umringt von zahlreichen Bäumen die trotz des kalendarischen Herbstanfanges noch in sattem Grün erstrahlen. Ich genieße die mich umgebende Natur in ihrer vollen Gänze und folge kontinuierlich dem immer wieder ansteigenden – dann flacher werdenden Weg. Auf etwa 1.300 Metern erreiche ich dann die Steinerne Agnes. An solcher Felsformation angekommen genieße ich den Anblick des steinernen Gebildes sowie die Aussicht auf Watzmann und Hochkalter, die ich von hier aus bereits gut erblicken kann.

Steinerne Agnes

Nach kurzer Rast mache ich mich weiter auf den Weg und folge der gelblichen Beschilderung in Richtung Karkopf/ Predigtstuhl/ Dreisesselberg. Nun erwartet mich ein kleiner, erlebnisreicher downhill über größere Steine und Bäche, die meinen Weg kreuzen. Der Trail gestaltet sich aufregend und erlebnisreich – führt zu einer Art Abwechslung und lässt meine Beine tanzen. Nach solch kurzem Intermezzo folgt wieder eine Steigung, die sich dann bis zum Höhepunkt meiner heutigen Tour zieht. Der Weg ist jetzt relativ schmal und ich erblicke hinter mir liegend die sandsteinigen Ausläufer des Karkopfes – der höchsten Erhebung des Lattengebirges. Auch vor mir präsetiert sich das Lattengebirge in einem seiner charakteristischen Aspekte: Seiner Naturbelassenheit. Auf meinem Weg existiert keine parallel verlaufende Forststraße; auch eine Seilbahn gibt es hier nicht. Lediglich der Reichenhaller Bereich des Lattengebirges ist mit der Predigtstuhlbahn und einigen Fortstraßen ausgestattet.weiterlesen

Kurz und knackig: Der Signalkopf als Hausberg

 von Sarah
Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Das Berchtesgadener Land ist gesegnet mit zahlreichen Bergen, die als Charakteristikum des besagten Landkreises anzusehen sind. Da liegt es nahe, einen solchen Berg unmittelbar von der Haustür weg zu ,,erklimmen“.

So gestaltete auch ich einen, der vorerst letzten Sommertage mit einem Trailrun auf einen meiner Hausberge, den Signalkopf. Solcher ist ebenfalls unter weiteren Bezeichnungen bekannt, wie z.B. ,,Mittlerer Rothofen“ und ,,Busen der Hexe“. Der Signalkopf liegt mit seinen 1.396 Metern im Lattengebirge und ergibt mit weiteren Gipfeln bzw. Erhöhungen das markante Seitenprofil der sogenannten ,,schlafenden Hexe“. Neben dem Watzmannmassiv oder dem Großen Hundstod existieren auch für die schlafende Hexe einige Volkssagen. Eine von ihnen meint, dass es sich zu Lebzeiten um eine hilfsbereite, wenig attraktive Frau gehandelt haben soll, die der Zauberkünste mächtig war. Mit den Jahren soll die Hexe durch ihren sozialen Ausschluss verbittert und böse geworden sein. Als ihr aufgrund dessen der heilige Martinus zur Hilfe eilte, versuchte sie diesen zu töten – so wie es eine der Sagen beschreibt. Als Strafe bezüglich ihren Aktes wurde sie in Stein verwandelt und wacht seither über das Gebiet des Hallthurms.

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Ich starte meine Tour in der Gemeinde Winkl und laufe zunächst an der B20 entlang in Richtung Hallthurm. Nach kurzem Warmlaufen biege ich links zum Bichlberg ab, wo nun auch Wegbeschreibungen zu finden sind. Ich folge solcher weiter in Richtung ,,Hallthurm“. Nun ähnelt der Weg solcher Konsistenz, die ich präferiere: Wald- und Wiesenwege, rauschende Bächer und weidende Kühe. Auch steigt der Weg nun langsam an und ich erziele die ersten Höhenmeter.

Die schlafende Hexe

Die schlafende Hexe

Nach einiger Laufzeit erreiche ich eine Abbiegung oberhalb des Parkplatzes der schlafenden Hexe. Ich laufe links in den, nun verdichteten Waldweg hinein und folge somit der gelben Beschilderung in Richtung ,,Signalkopf“.weiterlesen

Unterwegs im nordwestlichen Lattengebirge

 von Sepp
Anthaupten: Almidylle im Lattengebrige

Anthaupten: Almidylle im Lattengebrige

Anthauptenalm und Vogelspitz

Auf einem Hochplateau im Nord-Westen des Lattengebirges liegt die Anthauptenalm. Ich war gestern Nachmittag auf der idyllischen Alm. Da die Anthaupten rundum von Wäldern umgeben ist, hat man – abgesehen vom Predigtstuhl, der im Osten über die Baumkronen hinausragt – keinen Bergblick. Deshalb habe ich noch den kurzen Abstecher auf die Schneizelreuther Vogelspitze gemacht und so doch noch einen fantastischen Ausblick genießen dürfen.

Um den Aufstieg zur Anthaupten zu beschleunigen nutze ich mein E-Bike. Durch das Bergsteigerdorf Ramsau geht`s erstmal hinauf zum Taubensee. Der Radweg führt kurz sogar direkt am Ufer des kleinen Sees entlang und dann durch den Wald weiter zum Wachterl. Hier zweigt dann nach rechts der Weg zur Moosen- und Anthauptenalm ab. In angenehmer Steigung führt der kombinierte Rad- und Wander-Weg oberhalb der Weißwand entlang. Schnell passiere ich die Abzweigung zur Moosenalm und gewinne rasch an Höhe. Das Tal des Schwarzbaches mit der Schwarzbachalm liegt unter mir. Es fängt jetzt leicht zu regnen an und ich beschleunige nochmal mein Rad: Die Unterstützung des Elektromotors ist wirklich Gold wert. Bevor ich komplett durchnässt bin erreiche ich die Antphauptenalm und such Schutz vor dem Regen an der Anthauptenhütte. Zum Glück hält der Regen nicht lange an, schon nach kurzer Zeit scheint die Sonne wieder.

Die Anthaupten-Hütte

Die Anthaupten-Hütte

Anthaupten Alm 1.250 Meter

Anthauptenalm 1.250 Meter

Die warmen Strahlen der Sonne trocknen meine nassen Klamotten rasch und so kann ich mich nach kurzer Zeit wieder auf den Weg machen. Ich folge dem Weg über die Almfläche. Der Weg führt direkt an den beiden Kasern vorbei.

Die beiden Kaser auf der Anthaupten-Alm

Die beiden Kaser auf der Anthauptenalm

Vor dem vorderen Kaser tummeln sich Kühe und Jungtiere. Heute haben die Almbauern ihr Vieh von der Schwarzbachalm, der Niederalm unterhalb des Wachterls, zur Anthauptenalm aufgetrieben.weiterlesen