Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Bayern und seine Menschen

 von Sepp

„Bayern!“ – 4 Folgen à 45 Minuten

Bayern ist vielfältig und bietet ungeahnte Perspektiven – nicht nur aus der Luft. Die vierteilige Reihe „Bayern!“ zeigt Menschen mit Weitblick und macht erlebbar, was sie antreibt. Die sehr unterschiedlichen Geschichten der 16 Protagonisten spannen einen weiten Bogen zwischen der kulturellen Vergangenheit Bayerns und ihren Zukunftsvisionen. „Bayern!“ wirft ein neues Licht auf eine der schönsten Regionen Europas und die Menschen, die dort leben.
   
Atemberaubende Bilder, verbunden mit dem Einsatz von Multikopter- und Cineflex-Aufnahmen sowie bewegten Zeitraffereinstellungen vermitteln neue Perspektiven auf ein lebendiges, zukunftsorientiertes Bayern. Durch die Kombination verschiedener Kameratechniken gelingt dieser Reihe erstmalig eine fließende Verbindung zwischen den Ebenen „oben“ und „unten“. Spezielle Zeitrafferaufnahmen verwandeln die Nachthimmel Bayerns in einzigartige Naturschauspiele. Eine eigens komponierte Filmmusik, die mit Orchester eingespielt wurde, unterstützt die atmosphärische Stimmung dieser Reihe.

 

„Bayern! – Im Süden“ am 25. Dezember 2013, 19 Uhr im BR

Ein Film von Richard Ladkani

Die Folge porträtiert vier außergewöhnliche Menschen im Süden Bayerns. Die Reise führt vom Wettersteinmassiv zur Zugspitze, weiter nach München und im Abschluss nach Berchtesgaden.

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

  • Hannes Vogelmann ist Physiker und arbeitet für die Umweltforschungsstation „Schneefernerhaus“. Sein exponierter Arbeitsplatz liegt auf der knapp 3000 Meter hohen Zugspitze. Seine Mission ist es, ein weltweit einzigartiges Lasersystem zur Erforschung der Stratosphäre zu errichten.
  • Die 19-jährige Mona Göttl trainiert mit ihrem Husky unter extremen Bedingungen im hochalpinen Gelände, um als erste Frau in der Lawinenhundestaffel Bayern aufgenommen zu werden.
  • Der Adlerexperte Ulrich Brendel plant im Nationalpark Berchtesgaden ein weltweit einzigartiges Projekt. Er möchte erforschen, inwieweit sich der stark zunehmende Gleitschirmsport mit dem Schutz der Adler vereinbaren lässt.
  • Andreas Burmester, der Direktor des Münchner Doerner Institutes, plant einen „Wissensspeicher“, damit die Kunstwerke der Museen und das damit verbundene Kulturerbe auch für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

Menschen aus Bayerns Süden, die mit Leidenschaft für ihre Überzeugung arbeiten.

 

„Bayern! – Im Norden“  am 26. Dezember 2013, 19 Uhr im BR

Ein Film von Bärbel Jacks
„Bayern! – Im Norden“ führt über Würzburg und Nürnberg nach Bayreuth.

  • Am Ufer des Mains beackert Ludwig Knoll eine Weinbergparzelle, die von anderen längst aufgegeben war. Er und seine Kollegen kultivieren wieder uralte Silvaner-Rebstöcke und erzeugen mit viel Hingabe einen außergewöhnlichen Wein.
  • Direkt unter dem Nürnberger Hauptbahnhof befindet sich einer der größten Atomschutzbunker Deutschlands mit Platz für 2500 Personen. Als Mahnmal für den Frieden will ihn Ralf Arnold der Öffentlichkeit zugänglich machen – ein manchmal zäher Kampf gegen Auflagen und Behörden.
  • In 350 bis 4.000 Metern Höhe macht Gerhard Launer, Deutschlands bekanntester Luftbildfotograf seine Aufnahmen. Die linke Hand am Steuerknüppel seiner Cessna, die rechte am Auslöser seiner Kamera. Fliegen, Navigieren, Fotografieren: ein Prozess, der seine ganze Konzentration erfordert und fantastische Blickwinkel aus ungewohnten Perspektiven bietet.
  • Im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth arbeitet sichMelissa Speckhardt wie eine Detektivin durch Jahrhunderte alte Gebrauchsspuren auf empfindlichen Holzoberflächen und trägt Millimeter für Millimeter die verschiedenen Schichten der Übermalungen ab – bis das UNESCO Weltkulturerbe in neuem Glanz erstrahlen wird.

Menschen aus Bayerns Norden, die mit Leidenschaft für ihre Überzeugung arbeiten.

 

„Bayern! – Im Osten“ am 27. Dezember 2013, 19 Uhr im BR

Ein Film von Lisa Eder-Held
„Bayern! – Im Osten“ führt in den Bayerischen Wald, nach Waldsassen in der Oberpfalz und Regensburg.

  • Der Wildbiologe Marco Heurich hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Verhalten der Luchse im Nationalpark Bayerischer Wald zu erforschen. Er möchte nicht nur die Luchse schützen, sondern auch die Bevölkerung aufklären, denn immer noch werden Luchse illegal gejagt. Marco Heurich setzt sich für einen Luchskorridor ein, der weit über den Bayerischen Wald und den Böhmerwald hinausgeht.
  • Es sieht aus wie in einer Hexenküche, wenn Dominik Grötsch am hell lodernden Feuer seiner schweißtreibenden Tätigkeit nachgeht. Er ist Glasmacher in Waldsassen und beherrscht eine jahrhundertealte Handwerkskunst. Derzeit arbeitet er an einer Glasplatte für die renommierte Künstlerin Kiki Smith aus New York. Die Glashütte kann über 5000 Farbtöne produzieren und zieht mit diesem selten gewordenem Wissen Auftraggeber aus der ganzen Welt an.
  • Seit Jahren arbeitet der Bariton Thomas Bauer daran, einen Traum zu verwirklichen. Er will den Bayerischen Wald zu einem Treffpunkt für Künstler aus der ganzen Welt machen und durch Musik Grenzen überwinden. Alles deutet darauf hin, dass der Visionär in Eigeninitiative schafft, was vielen Städten und Metropolen nicht gelingen will: Den Bau eines eigenen Konzertsaals in der niederbayerischen 2000-Seelen Gemeinde Blaibach.
  • Der promovierte Historiker Josef Löffl hat es sich zum Ziel gesetzt, das Leben der Römer in Bayern zu erforschen. Der Althistoriker hat sich der Experimentellen Archäologie verschrieben und macht gemeinsam mit Anthropologen und Sportwissenschaftlern ein Experiment, das Erkenntnisse über die Kampfbedingungen von Gladiatoren bringen soll. Das Kastell Abusina nahe Regensburg, in dem einst römische Soldaten stationiert waren, verwandelt sich in eine Arena.

 

„Bayern! – Im Westen“  am 28. Dezember 2013, 19 Uhr im BR

Ein Film von Lisa Eder-Held
„Bayern! – Im Westen“ führt über die Allgäuer Alpen ins alte Textilviertel von Augsburg und an die Donau.

  • Das jüngste Projekt des Landartkünstlers Günther Rauch ist eine Serie von Pforten im gesamten Alpenraum, die zum Staunen, zum Innehalten und zu einem bewussteren Umgang mit der Natur anregen sollen. Gemeinsam mit vielen Helfern macht sich der Künstler auf den beschwerlichen Weg zu einem neuen Standort in den Allgäuer Alpen. Aber das ambitionierte Projekt birgt Gefahren in sich. Während des Aufstiegs muss die Gruppe mehr als 1000 Höhenmeter überwinden und ist extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt.
  • Die Jungunternehmerin Sina Trinkwalder will die einstige Textilhochburg Augsburg zu neuem Leben erwecken. Dafür hat die erfolgreiche Werberin ihren Beruf an den Nagel gehängt und ist zur Weberin geworden. Sie fertigt ökologische Mode und möchte jetzt eine regionale Jeans in Augsburg produzieren. Als Branchenfremde muss Sina Trinkwalder viele Hürden überwinden.
  • Der Architekt Michael Becker aus Kempten hat sich mit unkonventionellen Entwürfen einen Namen gemacht. Seine Vision ist es, dem verbauten Nebelhorn seine Würde wiederzugeben. Er will die Gipfelstation komplett im Berg verschwinden lassen. Sein Vorhaben ist revolutionär und könnte im gesamten Alpenraum Maßstäbe setzen.
  • Jürgen Geist ist Biologe und befasst sich mit einem Modellprojekt von europäischer Dimension. Gemeinsam mit Botanikern, Insektenforschern und Hydrologen untersucht er die Renaturierung des Auwalds bei Neuburg an der Donau. Hier wird der Fluss, vom Menschen in ein Betonkorsett gezwängt, wieder künstlich geflutet. Die Forschungsergebnisse können dann auf andere Auwälder übertragen werden. Und sie können helfen, einen einzigartigen Lebensraum zu schützen, in dem mehr als 500 Tier- und Pflanzenarten ihr Zuhause haben.

 

Also schaltet ein: Am 25. 26., 27. und 28. Dezember jeweils um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen und erlebt Bayern aus einer anderen Perspektive!

 

Euer Sepp BGLT

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