St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Film
Sepp Wurm

Lena Lorenz: Zweiteiler im ZDF

 von Sepp
Lena-Lorenz-vorm-Untersberg © ZDF Thomas K. Schumann

Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) vorm Untersberg © ZDF Thomas K. Schumann

Lena Lorenz, gespielt von Patricia Aulitzky ist eine selbstbewusste, impulsive und etwas eigensinnige Hebamme mit Höhenangst, der es eines Tages mit ihrem Klinikalltag in Berlin reicht: Geburten wie am Fließband, keine Zeit für’s Privatleben mit ihrem Verlobten Alex – der hektische Pulsschlag der Großstadt wird ihr zu viel. Also flüchtet sie nach Bayern, in ihre Heimat Himmelsruh, um zu sich zu kommen. So beginnt der ZDF-Film „Lena Lorenz – Willkommen im Leben“! Der geneigte Zuschauer erkennt das fiktive Bergdorf Himmelsruh sofort: Das Bergsteigerdorf Ramsau dient als Kulisse für den Heimatfilm. Nicht nur die berühmte Pfarrkirche und der Hintersee fallen dabei ins Auge, auch viele kleine Szenerien wird der Ramsau-Kenner wiedererkennen. Zum Beispiel das Sportgeschäft im Ortszentrum oder das Fernsebnerlehen, das historische Bauernhaus, das schon für etliche Filme und Serien als Drehort diente.

Pfarrkirche Ramsau

Ramsau, Drehort für Lena Lorenz

Der elterliche Bauernhof, auf den Lena Lorenz flüchtet, steht allerdings nicht in Ramsau, sonderm am Ettenberg oberhalb Marktschellenbergs. Hier versucht Lenas Mutter, gespielt von Eva Mattes, den Hof zu bewirstchaften, was seit dem Tod ihres Mannes sehr schwierig geworden ist. Die Mutter ist erstmal gar nicht begeistert über die Stadtflucht der Tochter und die beiden tragen jede Menge Auseinanderstezungen aus. Der ebenfalls auf dem Bauernhof lebende Großvater macht die Sache nicht einfacher, will er doch von seiner immer offensichtlicherer werdenden Demenz nichts wissen. Für Gefühlschaos sorgt dann noch der unkonventionelle junge Dorflehrer, der Lenas Treue zu ihrem Verlobten auf die Probe stellt. Eine wesentliche Rolle im Film spiel auch der Almwirt, die Dorfwirtschaft in Himmelsruh. Drehort dafür ist der Messnerweit neben der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung am Ettenberg. Weiterer Drehort war die Oberahornalm, die in Echt natürlich am Roßfeld liegt und nicht oberhalb des Predigtstuhls wie im Film. Durch die Ungenauigkeit kommt allerdings auch die Predigtstuhlbahn mit ihrem wunderschönen Ausblick auf Bad Reichenhall zu Spielfilm-Ehren. weiterlesen »

Sepp Wurm

Mara und der Feuerbringer

 von Sepp
Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Jan-Josef-Liefers in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Fantasy-Kinofilm, gedreht im Berchtesgadener Land

Am 2. April startet Mara und der Feuerbringer in den Kinos. Der Fantasy-Kinofilm wurde 2014 auch im Berchtesgadener Land gedreht, die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH war bei der Suche nach passenden Drehorten behilflich.

Autor und Regisseur Tommy Krappweis persönlich schildert seine Eindrücke von den Dreharbeiten:

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem wir feststellten, dass sich der eigentlich als Drehort geplante Wasserfall in Bayrischzell als zu klein erwies. Zu klein für was? Naja, für unseren über acht Meter langen Lindwurm aus dem Nibelungenlied eben. Denn der sollte sich entsprechend der alten Sage aus seiner Höhle schlängeln, um Wasser zu trinken. Nun war aber an dem Wasserfall unserer Wahl einfach zu wenig Platz für so ein Vieh. Auch wenn der Lindwurm später erst am Computer entstehen sollte – echte sind seit dem Mittelalter so verdammt schwer aufzutreiben – musste er ja doch in unsere Szene passen

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten zu Mara und der Feuerbringer © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

So machte sich unser Setdesigner Albert Jupé auf die Suche nach einem Wasserfall, der mindestens genauso schön, dafür aber auch viermal so groß sein sollte. Nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass wir bereits wenige Wochen vor Drehstart waren – eine Zeit, in der sich viele kleine und mittelgroße Aufgaben tummeln, die alle noch vor Drehbeginn erledigt werden wollen.

Glücklicherweise erwies sich gleich die allererste Option als ein großer Glücksfall: Der Wasserfall in der Weißbachschlucht war einfach perfekt für alles geeignet, was wir uns nur erträumen konnten. Er war nicht nur groß genug, sondern wirkte auch noch wie eine Illustration aus einem Märchenbuch mit seinen mehreren Armen, die sich über eine wunderschöne Felswand in mehrere Steinwannen ergossen, die sich im Lauf der Jahrhunderte auf dem steinernen Plateau gebildet hatten. Auch der Blick hinunter entlang des Wasserweges in die Schlucht war mehr als perfekt. Märchen- und sagenhafter kann ein Wasserfall kaum aussehen.

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Dreharbeiten in der Weißbachschlucht © Constantin Film/Rat Pack Filmproduktion

Unser Organisations-Departement von Produktions- und Aufnahmeleitung war dafür sehr angetan von der Straße mit Parkmöglichkeiten, die sich direkt oberhalb des gesicherten Weges befand, über den man den Wasserfall bequem erreichen konnte. Die Genehmigung zum Dreh wurde gottseidank in Rekordzeit erteilt und wir hatten nicht nur ein Problem weniger, sondern auch eine wunderbare, perfekte Location mehr in unserem Film.

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Sepp Wurm

50 Jahre „Sound of Music“

 von Sepp

Vor genau 50 Jahren wurde der wahrscheinlich berühmteste Hollywood-Musicalfilm aller Zeiten gedreht. In einem eigens zum Jubiläum produzierten Kurzfilm werden die schönsten Originalschauplätze aus dem Berchtesgadener Land gezeigt. Premiere hatte der von der BGLT in Auftrag gegebene Kurzfilm „Sound of Bavaria“ am Montag im Kurkino in Berchtesgaden.

 

Es kennt ihn wohl jeder Amerikaner, Chinese oder Japaner – der 1964 gedrehte Musicalfilm über die Trapp Familie, mit Schauspielerin Julie Andrews in der Hauptrolle. Mit fünf Oscars ausgezeichnet, transportiert er Bilder aus Salzburg und dem Berchtesgadener Land in die ganze Welt. Die deutsche Fassung „Meine Lieder, meine Träume“ blieb weitgehend unbekannt.

 

„Das Jubiläum möchten wir nutzen, um international besonders auf die Schauplätze im Berchtesgadener Land aufmerksam zu machen. Die Stadt Salzburg bietet schon seit Jahren Touren zu den Drehorten auf der österreichischen Seite an. In unserem Kurzfilm zeigen wir die spektakuläre Einstiegsszene in Marktschellenberg und die Schlussszene auf dem Rossfeld, außerdem traumhafte Luftaufnahmen vom Kloster Höglwörth und vom Königssee, die ebenfalls im Originalfilm vorkommen“, erklärt Stephan Köhl von der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT). Im BGLT-Kurzfilm schlüpft Vroni Springl, Tourist-Infoleiterin aus Marktschellenberg in die Rolle der Julie Andrews.

Vroni Springl als Julie Andrews in Höglwörth

Vroni Springl als Julie Andrews in Höglwörth

Emotional in Szene gesetzt und produziert wurde der 3-Minüter von Simon Thußbas von der Saaldorf-Surheimer Filmfirma Mischfabrik.

Die Premierengäste hatten am Montag im Kino Berchtesgaden Gelegenheit, den Kurzfilm zu sehen und einen Blick „hinter die Kulissen“ des Originalfilms zu werfen. Projektleiterin Karin Mergner (BGLT) hatte dazu Zeitzeugen und Kenner des Themas  eingeladen. Anni Stocker aus Marktschellenberg sprach über ihre Begegnung mit dem Filmteam im Jahr 1964 und zeigte Originalfotos vom Dreh auf ihrer „Wiesn“ am Mehlweg. weiterlesen »

Sepp Wurm

Das radikal Böse

 von Sepp

Obersalzberger Filmgespräch am 3. März

Zweimal im Jahr besteht für die Besucher der Dokumentation Obersalzberg die Möglichkeit, sich im Rahmen der „Obersalzberger Gespräche“ vertieft mit Themen der Dauerausstellung oder themenverwandten Gebieten auseinanderzusetzen. Ergänzend werden die Sonderausstellungen mit Begleitveranstaltungen unterstützt  und vertieft.

Die Dokumentation Oberslazberg im Winter

Die Dokumentation Oberslazberg

Am Dienstag, den dritten März 2015 um 19 Uhr findet eine Filmvorführung von „Das radikal Böse“ von Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“) mit anschließender Podiumsdiskussion mit PD Dr. Frank Bajohr und Filmproduzent Ulrich Limmer statt.

 

Das radikal Böse von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky

Wie werden junge Männer zu Massenmördern?  Warum töten Familienväter Tag für Tag, jahrelang Frauen, Männer und Kinder? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl Möglichkeiten dafür gegeben waren?

 

Ab 1939 ermordeten mobile und stationäre Einsatzgruppen Angehörige der Eliten, Menschen mit jüdischem Glauben, Menschen mit psychischer und physischer Beeinträchtigung, Sinti und Roma und politisch Verfolgte. Die Opferzahlen gingen in die Zehntausenden.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der Watzmann bei den Oscars

 von Sepp

4 Oscars für Grand Budapest Hotel

Erst leihen sich die Schweizer Grünen unseren Watzmann – allerdings spiegleverkehrt – für eine Kampagne, dann macht eine österreichische Käsefirma mit unserem Wahrzeichen Werbung, und jetzt also Hollywood: Dank 4 Trophäen für den Film The Grand Budapest Hotel von Wes Anderson kommt unser Watzmann zu Oscar-Ehren. Das Filmplakat der Tragik-Komödie ziert nämlich ein stilisiertes Abbild unseres Hausberges.

Filmplakat Grand Budapest Hotel mit Watzmann im Hintergrund

Filmplakat Grand Budapest Hotel mit Watzmann im Hintergrund

Natürlich hat sich der Set-Designer einige künstlerische Freiheiten herausgenommen, ähnlich wie damals Caspar David Friedrich, doch unverkennbar hat er sich an unserem Wahrzeichen orientiert. Und warum auch nicht: Immerhin ist der Watzmann ja der schönste Berge der Welt!

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Sepp Wurm

Neuer Regionalprodukte-Film

 von Sepp

Regionalproduktefilm für das Berchtesgadener Land

Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) hat mit Wirtschaftspartnern einen Film produziert, der Landschaft und regionale Produkte verbindet. Zu sehen ist der Film „Berchtesgadener Land – Heimat weltbekannter Qualitätsprodukte“ ab heute im Youtube-Kanal der BGLT.

Die Idee für einen Regionalproduktefilm wurde bereits 2012 beim von der BGLT organisierten Tourismus und Wirtschaftsgipfel geboren. Projektleiterin Karin Mergner nahm Kontakt mit Wirtschaftstreibenden auf, und stieß bei vielen Unternehmen aus dem Berchtesgadener Land auf offene Ohren. Als Partner für die Produktion holte sie Meindl, Confiserie Reber, Bürgerbräu Bad Reichenhall (Alpenstoff), Enzianbrennerei Grassl , Südsalz Bad Reichenhall und die Firma Chiba Gloves ins Boot. Realisiert wurde der Film von Werner Vitztum mit seiner Salzburger Produktionsfirma AVC Studios. Die Filmmusik stammt aus der Feder von Eva Fenninger, die auf Basis des Volksliedes „Über d`Alma“ die Bilder stimmungsvoll vertont hat. Beraten wurde sie dabei von Volksmusikgröße Hermann Huber, eingespielt wurde die Melodie von deren Quartett „fesch & resch, die Salon Boarischen.“ Mit viel Engagement und Freude brachten sich die Darsteller Nicole und Stefan Hölzlwimmer aus Berchtesgaden beim Dreh ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: „Wunderschön!“ im WDR

 von Sepp
WDR-Moderator Stefan Pinnow mit Autorin Lisa Graf-Riemann

WDR-Moderator Stefan Pinnow mit Autorin Lisa Graf-Riemann

Am Sonntag, den 27. September 2015 sendet der WDR um 20:15 eine Wiederholung der Sendung „Wunderschön! Im Berchtesgadener Land“! Achtung: Möglichweise beginnt „Wunderschön!“ aufgrund einer Sondersendung erst um 20:30 Uhr und wird dann um 15 Minuten gekürzt.“

Dass das Berchtesgadener Land landschaftlich und kulturell sehr viel zu bieten hat, zeigt sich nicht nur an den zahlreichen Urlaubern, die jedes Jahr unsere Region besuchen. Auch Fernsehteams finden immer wieder den Weg in die malerischen Berchtesgadener Alpen, sei es um die Landschaft als Filmkulisse zu nutzen oder sogar um gezielt über die facettenreiche  Kultur oder Natur zu berichten. Letzteres war auch das Anliegen der Crew des WDR, die das Berchtesgadener Land im September und Oktober 2014 besuchte. Das Team des Sonntagabend-Erlebnismagazin „Wunderschön!“ erstellte in diesen Tagen viele Stunden Filmmaterial an den schönsten und spannendsten Orten, die es hier zu finden gibt um die Zuseher an der Schönheit des BGL teilhaben zu lassen.

Neue Blickwinkel durch Unterstützung der Zuschauer

Um besonders Alltagsgeschichten, Ausflugsziele und Übernachtungs- und Restauranttipps, am jeweiligen Drehort zu finden, fordert das Format seine Zuschauer immer wieder dazu auf, ihnen Ausflugs – und Besichtigungsvorschläge für  die jeweiligen Regionen zuzusenden. Die Autorin Beate Höfener verriet uns bei einem Drehbesuch, dass die Redaktion des Erlebnismagazins, das seit zehn Jahren existiert, noch nie so viele Zusendungen von Zuschauern erhalten habe, wie für das BGL. Diese Unterstützung ermöglichte dem Team, den Menschen vor dem Fernseher,  nicht nur die bestens bekannten Schauplätze wie Königssee und Predigtstuhl zu präsentieren. Sie besuchten auch Orte, die vielleicht nicht einmal jedem Einheimischen bekannt sind. Auf seiner Reise sammelt Moderator Stefan Pinnow dann viele kleine Souvenirs in dem markanten roten „Wunderschön!“- Rucksack, der am Ende der Sendung verlost wird. Die Krimi-Autorin Lisa Graf-Riemann hat Stefan Pinnow als Guide viel Sehenswertes gezeigt und ihn immer wieder vor neue Aufgaben gestellt.

Stefan Pinnow auf dem Weg zum Jennergipfel

Stefan Pinnow auf dem Weg zum Jennergipfel

Nicht nur Sehenswürdigkeiten sondern auch interessante Menschen stehen auf dem Programm

Der erste Besuchszeitraum vom 1.9. bis zum 10.9.14 führte das „Wunderschön!“-Team nicht nur zu den Touristen Hot-Spots. Neben Kehlsteinhaus, Salzbergwerk, Alte Saline und Predigtstuhl ging es zum Beispiel auch zur Sennerin Silvia auf die Mordau-Alm und zum Alphornbauer nach Bischofswiesen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Alexander Huber bei der BERGinale

 von Sepp

Am 13. März beginnt die 16. BERGinale

Zum 16. Mal findet dieses Jahr die BERGinale statt, das Multivisions Bergsprt Festival in Berchtesgaden. Vom 13. bis zum 23. März gibt es täglich 2 Vorträge und dazu ein umfangreiches filmisches Programm. Dabei werden die Heimischen Berge ebenso Thema sein, wie Abenteuer in den entlegensten Regionen der Erde.

BERGinale 2014

BERGinale 2014

Das ausführliche Programm findet Ihr hier www.berginale.de/programm

 

Alexander Huber – Im Licht der Berge

Ein Higlight der diesjährigen BERGinale findet gleich am ersten Abend statt: Extremkletterer Alexander Huber, der jüngere Teil der Huber Buam präsentiert seinen Vortrag Im Licht der Berge.

Alexander Huber: Im Licht der Berge

Alexander Huber: Im Licht der Berge

Alexander zeigt seine schönsten und auch eindrucksvollsten Momente , aktuelle Highlights aus dieser faszinierenden und vielseitigen Welt. Die unglaublichen Bilder, arrangiert mit faszinierenden Filmsequenzen und steiler Musik, sind ein Erlebnis der besonderen Art. Ob im Fels, im Eis oder in der Höhe – erstaunlicherweise findet sich immer wieder etwas Neues, das die alpine Öffentlichkeit ins Staunen versetzt. Grenzbereiche in der vertikalen Welt des elften Grads in alpinen Wänden, extremes Freiklettern in der Kälte der Arktis und Herausforderungen an den wilden Bergen Patagoniens zeigen die Berge im schönsten Licht.

 

Abenteuer Bergrettung

Nach dem Huabuam übernimmt der Bergrettungsverein Berchtesgaden die Leinwand: Ein professionelles Kamerateam begleitete die Berchtesgadener Bergretter bei ihrem bedingungslosen Einsatz.weiterlesen »

Sepp Wurm

Schluchten, Höhlen, Gipfelsiege

 von Sepp

Abenteuer in der Heimat und in der Ferne

Spektakuläre Schluchten auf der Insel Reunion, tiefe Höhlen zwischen Untersberg und Oman sowie Gipfelsiege in China, Indien oder Afrika – die 16. BERGinale in Berchtesgaden vermittelt ein weiteres Mal Abenteuer in der Heimat und rund um den Globus.

BERGinale 2014: U.Wolfgruber am Pt. Lilliput von M. Limmer

BERGinale 2014: U.Wolfgruber am Pt. Lilliput von M. Limmer

Fotografen, Bergsteiger, Kletterer, Radfahrer, Höhlenforscher und Globetrotter zeigen bei dem Multivisionsfestival von 13. bis 23. März im Kongresshaus Berchtesgaden Abenteuer, dass es auf der Erde noch immer Spannendes zu entdecken gibt. Vortragsbeginn ist zumeist 18.15 und 20.15 Uhr, Auftakt für die „Lange Nacht der Höhlen“ ist bereits um 18 Uhr.

 

Lange Nacht der Höhlen

Im Rahmen des Festivals lädt der Verband der Deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) zur mittlerweile 3. „Langen Nacht der Höhlen“ ein. Mehrere Referenten präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse tief im Inneren der Gebirge. Das Publikum  unternimmt eine Reise in das Innere  des Untersbergs. Aber auch in Laos, im Iran oder in der Wüste des Oman waren die VdHK-Mitglieder unterwegs. Ein langer Abend also mit spektakulären Bildern aus der Dunkelheit, die bei richtiger Beleuchtung so bezaubernd sein kann.

Andreas Wolf:  Lange Nacht der Höhlen (Oman)

Andreas Wolf: Lange Nacht der Höhlen (Oman)

In die Ferne zog es auch andere Abenteurer, die auf der BERGinale von ihren Erlebnissen berichten. „Canyons und Berge im Indischen Ozean“ heißt ein Vortrag, der die Zuschauer mitnimmt auf eine Reise auf die Insel La Reunion. Hier kämpft man sich unter anderem durch  spektakuläre Schluchten und durchquert einen Riesencanyon. Eine andere Art von Abenteuer erlebten zwei Reichenhaller, die mit dem Fahrrad 21 Monate lang über 30000 Kilometer weit von Alaska bis nach Feuerland unterwegs waren. Ebenfalls geradelt ist ein 24-jähriger Allgäuer – allerdings mit dem Mountain-Handbike. Der querschnittgelähmte Rollstuhlfahrer radelte mit Handkraft 480 Kilometer weit und über 12000 Höhenmeter quer über die Alpen bis an den Gardasee.

 

Mit Vortrag von Alexander Huber zugunsten der Bergwacht

Bei der BERGinale dabei ist heuer ein weiteres Mal Extremkletterer Alexander Huber, der sich in den Dienst der guten Sache stellt. Der Berchtesgadener ist mit seinem Multivisionsvortrag „Im Licht der Berge“ Teil eines Benefizabends zugunsten des Bergrettungsvereins Berchtesgaden.weiterlesen »

Sepp Wurm

Dreharbeiten bei Traumwetter

 von Sepp

Tschechisches Filmteam dreht in Berchtesgaden

Letzte Woche hatten wir ein tschechisches Filmteam zu Gast im Berchtesgadener Land. Sie kamen sehr kurzfristig, da sie natürlich Schnee und Sonnenschein für ihre Aufnahmen haben wollten. Nach dem bis jetzt – sagen wir mal – „durchwachsenen“ Winter kam letzte Woche genau die richtige Kombination aus schneebedeckter Landschaft und Sonnenschein. Am Mittwoch ging es los: Zwar zeigte sich der Watzmann während des morgendlichen Frühstücks in Spießbergers Alpenküche im Haus der Berge noch etwas nebelverhangen,

Watzmann im Morgennebel

Watzmann im Morgennebel

doch schon kurz darauf lichtete sich der Himmel und König Watzmann zeigt sich unverhüllt in seiner ganzen Pracht!

Der Watzmann, vom Haus der Berge aus gesehen

Der Watzmann, vom Haus der Berge aus gesehen

Roßfeld bei strahlendem Sonnenschein

Es herrschen also perfekte Bedingungen für die Dreharbeiten. Besonders für die nächste Station der Dreharbeiten: An der Roßfeld-Panoramastrasse kann man bei dieser Witterung nicht nur weit ins Berchtesgadener und ins Salzburger Land blicken, auch das Roßfeld selbst ist eine Augenweide: Tief verschneit präsentiert sich hier eine idyllische Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch.

Roßfeld-Panoramastraße

Roßfeld-Panoramastraße

Das Drehteam zeigt sich von Kulisse und Bedingungen begeistert, selbst ein herumtollender Hund, der mehrmals ins Bild läuft, vermag die Dreharbeiten nicht zu stören.weiterlesen »