Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Hochstaufen
Steve

Frühling am Hochstaufen

 von Steve

Kalendarisch haben wir immer noch Winter, auch in den Skigebieten herrscht noch reger Pistenbetrieb, aber die warmen Temperaturen lassen auch schon die ersten Krokusse und Schneeglöckchen blühen.
Während viele Berge noch mit einer tiefen Schneedecke überzogen sind und zu herrlichen Skitouren einladen, gibt es aber auch schon erste Gipfel die sich mit etwas Erfahrung und der richtigen Ausrüstung erklimmen lassen.
 

Der Hochstaufen

Mit seiner imposanten Südwand, die bei gutem Wetter den ganzen Tag in der Sonne liegt, lockt der Hochstaufen, der Bad Reichenhaller Hausberg, schon erste Wanderer auf seinen Gipfel.
Bei dem herrlichen Wetter auch kein Wunder.

Fantastische Fernsicht am Gipfel

Fantastische Fernsicht am Gipfel


An einem schönen Tag, wenn man optimale Bedingungen erwischt, wartet ein unvergessenes Erlebnis in luftigen Höhen, über Bad Reichenhall. Die kalte, klare Luft sorgt für eine ungeheure Fernsicht, die gestern bis zum Bayerischen Wald gereicht hat.
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Michael

Winterwanderungen im BGL

 von Michael

Winterwanderung im Berchtesgadener Land

 

Für Skitourenfreunde fehlt derzeit etwas Essentielles: Schnee! Oben im Gebirge gibt es zwar ein wenig von dieser weißen Masse, das reicht aber kaum für eine vernünftige Skitour aus, und ganz oben, z.B. in den Hohen Tauern, gibt es zwar Schnee, aber auch der ist nicht unproblematisch. Und immer am Pistenrand aufsteigen ist auch nicht jedermanns Sache und hat eigentlich vor allem Trainigseffekte.

 

Was bleibt? Wir machen halt Winterwanderungen. Das ist auch eine tolle Sache – mit oder ohne Schneeschuhe. Bei unseren letzten Touren waren die aber wirklich nicht sehr sinnvoll, obwohl sie natürlich im oberen Bereich das Gehen erleichtern. In den vergangenen drei Wochen haben wir mehrere schöne Touren unternommen, die durchaus empfohlen werden können. Gemeinsam haben sie, dass sie sich in den Himmelsrichtungen S-SW-SO abgespielt haben, denn im Norden ist es finster, kalt und der durchaus vorhandene Schnee macht das Steigen mühsam.

 

Deshalb hier ein paar Empfehlungen: Hochstaufen und Zwiesel im Reichenhaller Tal „gehen immer“. Dort findet man vor allem am Wochenende aber recht viele Leute. Trotzdem ist vor allem der Hochstaufen immer ein sehr lohnendes Ziel. Trotz seiner relativ geringen Höhe von 1771 m ist er ein „richtiger“ Berg mit felsigem Gelände und toller Aussicht. In den letzten Tagen konnte man von unseren Bergen aus etwa 150 km weit sehen, der Große Arber im Bayerischen Wald war mit einem Fernglas genau zu betrachten. und die Freude über das Nebelmeer über dem Flachland war nicht gering, denn Schadenfreude ist doch die schönste … 😉

 

Von Bischofswiesen/Arwa-Siedlung auf den Untersberg, sprich Stöhrhaus und Berchtesgadener Hochthron über den Reisenkaser ist eine tolle Sache. Und eine ordentliche Spur gibt’s auch. Nur ganz oben ist es ein wenig mühsam.weiterlesen

Steve

Herbst am Hochstaufen

 von Steve

Vor kurzem habe ich hier ein paar Bilder von einigen Herbsttouren der letzten Jahre gezeigt.
Manch einer dachte vielleicht, „Alles schön und gut, aber solch einen Herbst kriegen wir dieses Jahr sicher nicht.“, aber jetzt ist er endlich da:
Der Goldene Herbst!

Die Gipfel sind schon angezuckert und die Sonne liefert sich mit dem Schnee, jeden Tag aufs Neue, einen heißen Kampf, um das Vorrecht in den oberen Höhenlagen.
Nach einem schmuddeligen Tag sieht es da schon mal aus, als ob der Winter ganz langsam Einzug hält, aber gegen Abend sieht man dann deutlich, dass sich die wärmenden Sonnenstrahlen so schnell nicht geschlagen geben.

Die letzten Tage war ich zweimal am Hochstaufen bei Bad Reichenhall unterwegs und konnte dieses geniale Herbstwetter in vollen Zügen genießen.


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Ordentlich Holz vor der Hütte

 von Sepp

Bergsteiger tragen Holzscheite zum Staufenhaus

Knapp unterhalb des Gipfels des Hohen Staufens liegt das Reichenhaller Haus. Seine exponierte Lage ermöglicht einen Fernblck über Chiemsee und Salzburg. Allerdings ist die Versorgung der Hütte umso schwieriger, Straße führt hier nämlich keine hoch und auch keine Materialseilbahn. Der Proviant muss also hochgeflogen werden (teuer!) oder hochgetragen werden (mühsam)! Um zumindest immer genügend Holz vor der Hütte zu haben, bitten die Wirtsleute alle Bergsteiger um Mithilfe. Am Holzlagerplatz nach der Steiner Alm steht ein Schild, dass die Bergsteiger bittet ein Scheit Holz mit zu nehmen.

Holz Lagerplatz des Staufenhauses

Holz Lagerplatz des Staufenhauses

Im Wortlaut steht dort geschrieben:

Liabe Leit – seits gscheit
nimmt a jeda oa Scheid
dann machts de Wirtsleit
vom Staufen a große Freid
Berg Heil!weiterlesen

Bahnlinie München – Salzburg

 von Sepp

Bahngeschichte seit 1860

Seit 1860 – damals noch eingleisig – führt die Bahnlinie München- Salzburg durch Teisendorfer Gemeindegebiet, auf der bayerischen Seite Maximilianbahn genannt, auf der österreichischen Seite Kaiserin Elisabeth Bahn. Schon in den Jahren um 1890 folgte der Bau des zweiten Gleises.

Bahnlinie München - Salzburg vor Hochstaufen © RoHa Fotothek Fürmann

Bahnlinie München - Salzburg vor Hochstaufen © RoHa Fotothek Fürmann

Hat sich inzwischen die Technik grundlegend geändert, ist die Trasse aber gleich geblieben und sie führt nach wie vor durch das herrliche Gebiet des Voralpenlandes mit oft einmaligen Ausblicken, so wie hier in Ufering bei Teisendorf mit dem Hochstaufen im Hintergrund.

 

Danke für das wunderbare Bild an die Roha Fotothek Fürmann

Waldi

Staufenüberquerung zum Zwiesel

 von Waldi

Auch die Berge um Bad Reichenhall sind jetzt im Herbst wunderschön und wir haben uns zu einer weiten Tour auf den Hochstaufen und den Zwiesel entschlossen. Ausgangspunkt ist die Padingeralm. Das Tages-Wetter ist perfekt und wir wandern über den „Goldtropf“ auf den Staufen hinauf. Ca 2 Stunden benötigen wir für den Aufstieg, der Weg ist ausgedaupt und ab und zu auch markiert, Trittsicherheit ist ein Muss.


Gipfelkreuz auf dem "Staufen"

Nach kurzer Rast gehts weiter, zuerst in Richtung Abstieg, nach 10 min.zweigt es rechts ab  zur Überschreitung. Wir steigen fast 2 Stunden, landschaftlich ganz reizvoll, rauf und runter, mal am befestigten Seil, dann wieder auf dem Grat, zum Zwiesel hinauf. weiterlesen