St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Jenner
Waldi

Im Frühjahr ist bei uns das Hagengebirge für Skitouren ideal. Von Hinterbrand weg geht man schon über tausend Meter weg, deswegen muß mann dann auch nicht lange die Ski tragen.

Wir wanderten über den Jenner ,Stahlhaus zum Schneibstein. Nach knapp 3 Stunden hatten wir unser erstes Ziel erreicht. Die Sonne schien, aber der Wind pfiff eiskalt, so daß wir nur kurz  Pause machten und dann in die Schlumm abfuhren. Es war herrlicher Firn und solche Schneeverwehungen, dass man meinte, man ist im Gletschergebiet, ganz toll.weiterlesen »

Auf dem Weg zur Jenner Bergstation.

Zwei geführte Schneeschuhtouren auf den Jenner und am Reichenhaller Predigtstuhl

Am vergangenen Wochenende fand zum 6. Mal das Winter Outdoor-Festival im Berchtesgadener Land statt. In diesem Jahr war das Festival, das sich mittlerweile als eines der absoluten Highlights der Berchtesgadener Wintersaison etabliert hat, komplett auf das Schneeschuhwandern ausgerichtet und bot entsprechend vier verschiedene, stets von Bergführern begleitete Schneeschuhtouren an. Ich bin am Samstag bei der 9-Stunden-Tour rund um und auf den Jenner mitgegangen und habe am nächsten Vormittag noch an der 3-Stunden-Tour von der Bergstation der Predigtstuhlbahn zum Karkopf, oberhalb der Alpenstadt Bad Reichenhall, teilgenommen.

Ich habe also zwei Touren kombiniert, um die Dauer zusammen zu stapfen, die die diesjährigen Schneeschuh-Könige des Winter Outdoor-Festivals auf der 12- Stunden-Tour am Rossfeld und an der Scharitzkehlalm vorbei in der Berchtesgadener Bergwelt verbracht haben. Komplettiert wurde das Programm von der 6-Stunden-Wanderung, die durch das Gebiet rund um den Grünstein führte.

Die beiden Touren boten dabei komplett unterschiedliche Schneeschuherlebnisse. Während die Tour auf den Jenner von frühlingshaften Temperaturen, Orkanböen am Gipfel und der fantastischen Aussicht auf Watzmann, Steinernes Meer und Königssee geprägt war, waren wir am Predigtstuhl in dichtem Schneetreiben in einer weiß-grün-grauen Winterlandschaft unterwegs und mussten uns die umliegenden Bergmassive praktisch in Gedanken hinzumalen.

Dennoch hatten beide Touren auch viele Gemeinsamkeiten, zu denen die hervorragende Festival-Organisation des Teams des Outdoor Club Berchtesgaden einen Großteil beigetragen hat: Eine durchwegs super Stimmung in den Tourengruppen, kompetente und sympathische Touren-Guides, super Verpflegung unterwegs, interessante Routenführungen durch die Berchtesgadener Bergnatur und der gewisse Winter-Outdoor-Festival-Spirit, der über allem lag, bescherten mir ein rundum wunderbares Wochenende.

Tag 1: 9-Stunden-Schneeschuh-Wanderung im Reich des Jenners

Nachdem in dem Festival-Basiscamp, dem Explorer Hotel in der Schönau, alle Teilnehmer mit Schneeschuhen und Stöcken ausgestattet wurden und das erfreulich nützliche Starterpaket entgegengenommen hatten, brach unsere etwa 30 bis 40-köpfige Gruppe in Richtung Talstation der Jennerbahn auf. Allerdings nicht bevor sich unser Bergführertrio bestehend aus Jan, Peter und Michi der Gruppe vorgestellt und uns für das Kommende instruiert hatte.

Voller Vorfreude und bei frühlingshaften Temperaturen legten wir dann die kurze Strecke zur Jennerbahn zurück. Die Einwohner der Schönau haben sich sicher gewundert, was für eine große Gruppe da zielstrebig und diszipliniert in Reih und Glied an ihren Häusern vorbeizieht. Den Temperaturen und der Tatsache geschuldet, dass sich das Weiß im Tal in den letzten Tagen immer mehr in die höheren Lagen zurückgezogen hat und ersten Frühlingsboten Platz macht, mussten wir mit unserer winterlichen Ausrüstung und den Schneeschuhen in der Hand ganz schön befremdlich wirken. Weiter oben sollten sich die Bedingungen dann aber schnell unserer Ausrüstung anpassen und jede mitgeschleppte Kleidungsschicht nicht umsonst gewesen sein.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die 2er-Gondeln der Jennerbahn

Die 2er-Gondeln der Jennerbahn

Abschied von der Zweier-Kabinenbahn auf den Jenner

Am kommenden Sonntag, den 5. März 2017, verabschiedet sich die alte Jennerbahn mit ihren markanten Zweier-Gondeln in den Ruhestand. Die Bahn wurde in den Jahren 1952 bis 1953 von den ABIG-Werken nach dem System von Roll erbaut und verfügte anfangs über 140 offene Doppelsessel („Seitwärtssessel“) und 30 geschlossene Gondeln für je zwei Personen. Später wurden die Sessel nach und nach durch neu zugekaufte Zweier-Gondeln ersetzt. Die 3.320 Meter lange Gondelbahn transportiert Wanderer und Skifahrer über zwei Sektionen in rund 20 Minuten Fahrzeit von der Talstation am Königssee bis zur Bergstation unterhalb des Jennergipfels und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 1.170 Meter. In der Mittelstation, wo sich die beiden Hauptantriebe befinden, werden die Gondeln automatisch vom Förderseil der ersten Sektion auf das der zweiten Sektion umgekuppelt. Dieses 1945 entwickelte System der schweizerischen Firma Von Roll ist heute nur noch bei zwei Seilbahnen in Betrieb. Nach 63 Betriebsjahren hat sich die Seilbahn ihren Ruhestand also wohlverdient.

Die alte Jennerbahn

Die alte Jennerbahn 1967 (mit den ganz alten Gondeln)

Und auch wenn wir die kleinen Gondeln lieb gewonnen haben, müssen wir zugeben, dass es Zeit ist für etwas Neues. Die neue Bahn wird die Wartezeit an der Talstation verkürzen, das lästige Schlangestehen gehört dann der Vergangenheit an. Und auch ältere und gehbehinderte Menschen können mit der neuen Seilbahn den Jenner erleben. Nach der Bauphase soll die neue Jennerbahn im Frühjahr 2018 eröffnet werden. Am letzten Betriebstag der alten Seilbahn sagt die Jennerbahn danke an alle Gäste, Freunde und Partner und bietet Sonderpreise an:

  • Die Berg- und Talfahrt kostet für Erwachsene 8 €, für Kinder 5 €
  • Die Wintersport-Tageskarte kostet für Erwachsene 10 €, für Jugendliche 7 € und für Kinder 5 €

Zudem gibt es auch ein Rahmenprogramm zur Verabschiedung der alten Bahn. Ab 14 Uhr spielt die Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Königssee auf der Terrasse des Bergstation bzw. des Bergrestaurants.

Die letzte Kabine wird um 16:30 Uhr die Bergstation verlassen und von Weisenbläsern verabschiedet werden. Das Bayerische Fernsehen wird auch vor Ort sein und die letzte Fahrt der alten Jennerbahn filmen. Der Beitrag wird dann am Montag, den 6. März, in der Abendschau im Bayerischen Fernsehen gesendet. weiterlesen »

Sepp Wurm

Abschiedsbesuch bei der alten Jennerbahn?

 von Sepp
Ein Traumtag am Jenner

Ein Traumtag am Jenner

Am 5. März endet eine Ära: Dann fährt zum letzten Mal die alte Jennerbahn mit den kleinen Zweiergondeln! Ein moderner Neubau ersetzt ab 2018 die alte Seilbahn. Zeit also, der alten Dame nochmal einen Besuch abzustatten. Da trifft es sich gut, dass am Sonntag nicht nur absolutes Traumwetter herrscht, sondern auch der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitourenrennen, stattfindet. So kann ich nochmal mit der Jennerbahn fahren, den Skibergsteigern zuschauen, Toni Palzer anfeuern und die wie immer hervorragend präparierten Skipisten des Jenners hinabschwingen.

Die Auffahrt mit der Jennerbahn ist ein Erlebnis, die kleinen Gondeln werden mir fehlen. Nicht aber die langen Wartezeiten: Die neue Bahn wird die gleiche Anzahl an Passagieren in sehr viel kürzerer Zeit auf den Berg bringen. Am Sonntag freue ich mich aber über die langsame Auffahrt mit der Bahn, so kann ich die erste Teil-Strecke des Jennerstiers gut überblicken. Von der Mittelstation steigen die Teilnehmer erst auf Skiern, dann in einer Tragepassage zum Jennergipfel auf.

Zweiergondel der Jennerbahn, im Hintergrund der kleine Jenner

Zweiergondel der Jennerbahn, im Hintergrund der kleine Jenner

Ich beobachte den ersten Aufstieg der Skibergsteiger von der Bergstation. Wie erwartet ist Toni Palzer der Erste am Gipfel. Der Skibergsteiger aus dem Bergsteigerdorf Ramsau war die letzten Wochen gesundheitlich angeschlagen, musste auch ein paar Weltcup-Rennen auslassen, war aber zum Vertical Rennen am Samstag wieder fit. Natürlich gewann er das Vertical, also das reine Aufstiegsrennen, am Vortag souverän. Und auch beim klassischen Jennerstier, dem Individual Rennen mit vier Aufstiegen, drei Abfahrten und drei Tragepassagen über 1600 Höhenmetern liegt der Doni nach dem ersten Aufstieg bereits deutlich in Führung.

Toni Palzer in der Tragepassage durch den Spinnergraben beim Jennerstier 2017

Toni Palzer in der Tragepassage durch den Spinnergraben beim Jennerstier 2017

Nach ein paar Minuten folgt eine erste Verfolgergruppe den Spinnergraben herauf. Unter ihnen auch Philipp Reiter, der Zauberlehrling genannte Trailrunner aus der Alpenstadt Bad Reichenhall.weiterlesen »

Ann-Katrin

Vormittagstour zur Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Mein Arbeitstag beginnt meist erst zur Mittagszeit, also um möglichst genug Gelassenheit für das Arbeitsleben zu erlangen hilft es mir soviel Berg wie möglich in den Morgen zu bekommen.
Eine klassische Vormittagstour ist zur Priesbergalm ab Parkplatz Hinterbrand. Mit Schneeschuhen unter der Füßen ist diese kleine Tour auch für Nicht-Wintersportler bestens geeignet.
Längstens geht man bis zu 2 Stunden, Fitte sind in einer Stunde bei der Priesbergalm.

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

In nicht einmal 15 Minuten erreicht man von Hinterbrand die Mittelstation der Jennerbahn. Hier muss man dann ein letztes Mal die Skipiste queren. Bitte nicht einfach hinein gehen, sondern vorher immer schauen, dass gerade kein Skifahrer hinunter gebrettert kommt. Gegenseitige Rücksicht ist das A und O. Genauso verhält es sich mit dem Spuren. Oft liegen die Skitourengeherspur und Schneeschuhgeherspur nebeneinander. Bitte nicht absichtlich die Skitourengeherspur zertrampeln.

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Der Weg ist im Sommer eine Forststraße und bietet auch bei hohen Schneemassen genügend Platz. Zudem weist dieser Winterweg wenig Steigungen und Gefälle auf. Also eine vollkommen gemütliche Schneeschuhwanderung. Die Einzige Steigung befindet sich oberhalb der Königsbachalm. Sowohl Tourenski als auch Schneeschuhe haben eine Steighilfe. Das erleichtert Steigung sehr!weiterlesen »

Sepp Wurm

Skitour auf die Hohen Rossfelder

 von Sepp
Skitour auf die Hohen Rossfelder

Skitour auf die Hohen Rossfelder

Die Hohen Rossfelder sind die weithin sichtbaren steilen Wiesen zwischen der Priesbergalm und dem Fagstein. Skitourengeher kennen die Rossfelder vorallem als Teilstück des Skitouren-Klassikers Kleine Reibn. Mit dem Boom des Skibergsteigens in den letzten Jahren haben sich die Hohen Rossfelder aber auch als eigenständiges Skitourenziel etabliert. Oft sind auf den Rossfeldern sogar mehr Tourengeher unterwegs als auf der Kleinen Reibn. Ich habe die Tour heute nachmittag mit meinem Kollegen Christian gemacht.

Da es schon spät ist, starten wir nicht an der Talstation der Jennerbahn, sondern beim Wanderparkplatz Hinterbrand auf etwa 1100 Metern Höhe. Von dort queren wir hinüber zu Mittelstation der Jennerbahn, wo wir das Skigebiet Jenner überqueren.

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

An der Mittelstation des Skigebiets Jenner

Unterhalb des Dr.Hugo Beck Hauses gehen wir auf dem bekannten Wanderweg weiter in Richtung der Wasserfallalm. Dunkle Wolken schweben über dem Watzmann, doch das Wetter macht mir keine Sorgen. Es ist richtig mild, nahezu frühlingshaft. Außerdem hoffe ich noch auf den ein oder anderen Sonnenstrahl.

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

Skitour zwischen Jenner und Wasserfallalm

An den Kasern der Wasserfallalm vorbei führt die Skitour jetzt relativ flach in Richtung der Königsbachalm.weiterlesen »

Sepp Wurm

Laternenwanderung am Rosenmontag

 von Sepp

Alpine Laternenwanderung zum Speicherteich am Jenner

Alpine Laternenwanderung am Jenner

Am Rosenmontag, dem 27. Februar 2017 findet am Jenner nochmals eine Alpine Laternenwanderung statt. Los geht’s mit Einbruch der Dämmerung um 17:30 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. Gemeinsam geht’s dann mit der Seilbahn bis zur Mittelstation. Von dort startet die winterliche Wanderung mit Laternen in Richtung Speicherteich, wo Weisenbläser die Laternenwanderer empfangen. Vom Speicherteich hat man einen tollen Blick hinunter ins Berchtesgadener Tal. Bei Glühwein und Punsch kann man sich hier aufwärmen. Im Anschluss geht’s dann wieder zurück zur Mittelstation und mit der Seilbahn wieder ins Tal.

  • Termin: Montag, 27. Februar 2017
  • Treffpunkt: 17:30 Uhr – Talstation Jennerbahn, Jennerbahnstraße 18, 83471 Schönau am Königssee
  • Preise: (incl. Seilbahnfahrt):Erwachsene 26 €, Kinder (6 – 14 Jahre) 15,50 €
  • Dauer etwa 3 bis 3 1/2 Stunden

Bitte denkt an warme Kleidung und festes Schuhwerk, immerhin findet die Laternenwanderung auf einer Höhe von fast 1200 Metern statt.

Informationen zur Alpinen Laternwanderung und zur Anmeldung erhaltet Ihr bei der Tourist-Info Schönau am Königssee unter der Telefon +49-8652-1760

Viel Spaß, Euer Sepp

Sepp Wurm

TV-Tipp: Sport & Talk aus dem Hangar 7

 von Sepp
Dreharbeiten von ServuTV am Jenner

Dreharbeiten von ServuTV am Jenner

Das erste Ski Weltcup Rennen der Geschichte

Traumhafte Bedingungen, aber eisige Minusgrade herrschen beim Besuch von Servus-TV vergangenen Samstag am Jenner. ServusTV-Redakteurin Mathea Holaus und Kameramann Niki Klemstein begleiten die Zeitzeugen Wilfried Däuber und Rudolf Schaupp auf der Piste der ersten Weltcup-Ski-Rennen – damals noch FIS-A-Rennen genannt – vor 50 Jahren.

Wilfried Däuber war als 11-Jähriger mit seinem Vater Friedl Däuber bei den Reennen dabei. Friedl Däuber war damals Betriebsleiter der Jennerbahn, so wie sein Sohn heute. Der damals 18 jährige Rudolf Schaupp startete als jüngster Teilnehmer und einziger Berchtesgadener beim damaligen Rennen und erreichte den 48. Platz. Die beiden Zeitzeugen lassen die Zuschauer an ihren Erinnerungen an den ersten Ski-Weltcup teilhaben und zeigen die ehemalige Rennstrecke. Im Dr. Hugo Beck Haus schwelgen die beiden in Erinnerungen an den 5. und 6. Januar 1967 und blättern in einem Fotoalbum, das die Kurdirektion Berchtesgaden damals hatte anfertigen lassen.

Rudi Schaupp und Wilfrie Däuber im Dr . Hugo Beck Haus

Rudi Schaupp und Wilfrie Däuber im Dr . Hugo Beck Haus

Servus-TV besucht auch das private Skimuseum von Ludwig Kastner. weiterlesen »

TV-Tipp: 50 Jahre Ski-Weltcup

 von Sarita
BR-Redakteur Christian Eisele interviewt Wilfried Däuber (li.) und Michael Brandner (mi.) am Jenner

BR-Redakteur Christian Eisele interviewt Wilfried Däuber (li.) und Michael Brandner (mi.) am Jenner

Am Jenner wurde 1967 Sportgeschichte geschrieben

Redakteur Christian Eisele von der BR Abendschau interviewte 3 Zeitzeugen, die „damals“ dabei waren. Wilfried Däuber (aktuell Betriebsleiter der Jennerbahn und Vorstand des Skiklubs Berchtesgaden) war als 11-jähriger Bub mit seinem Vater beim 1. alpinen Weltcup vor Ort. Vater Friedl Däuber war damals Betriebsleiter der Jennerbahn.

Michael Brandner war 2. Vorstand des Skiklubs Berchtesgaden (ausrichtender Verein) und als Sub-Rennleiter eingesetzt.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zum Schneibsteinhaus

 von Sepp
Das Schneibsteinhaus

Das Schneibsteinhaus

Der Winter lässt ja immer noch auf sich warten, die Skier können noch im Keller bleiben. Stattdessen werden wieder die Wanderstiefel geschnürt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag habe ich zum Beispiel eine Wanderung zum Schneibsteinhaus gemacht.

Ich starte am Parkplatz Hinterbrand und wandere über den bekannten Wanderweg zur Mittelstation der Jennerbahn. Während der Weg durch den Wald nahezu schneefrei ist, führt der Weg am Krautkaserhang über eine präparierte Skipiste. An diesem Hang im Skigebiet Jenner trainieren bereits die Nachwuchsskifahrer des DSV, mit dem nächsten Schneefall wird der Jenner dann auch für den normalen Skifahrer geöffnet. Bis dahin sind ein paar vereinzelte Skitourengeher hier unterwegs. Und natürlich Winter-Wanderer! An der Mittelstation gehe ich vorbei und unterhalb des Dr.-Hugo-Beck-Hauses entlang auf den Königsweg. Auf dem Weg zur Wasserfallalm lichtet sich die Wolkendecke und gibt den Blick frei auf den Watzmann.

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Blick vom Königsweg zum Watzmann

Der Weg ist fast schneefrei, lediglich ein paar schattige Stellen sind von blankem Eis bedeckt. Besonders das steile Stück des Weges oberhalb der Königsbachalm ist extrem rutschig.weiterlesen »