
Von Surheim auf die Stoißer Alm – Rupertiwinkel pur!

Vor ein paar Tagen stand wieder der Rupertiwinkler Mountainbikeklassiker Stoißer Alm auf dem Programm. Die „Stoiß“ liegt auf dem Teisenberg zwischen Anger und Teisendorf. Für die bikebegeisterten Rupertiwinkler ist die Stoiß sozusagen die Heimstrecke, aber auch viele Chiemgauer, Salzburger und Berchtesgadener schätzen diese Tour. Das Wetter war ideal für eine Biketour, drum entschied ich mich von zu Hause, also von Surheim aus zu starten. Von dort aus ist die Tour eine perfekte Mischung aus einer normalen Radtour im flachen Gelände mit traumhaften Bergblick und einer knackigen Mountainbiketour Von Surheim geht es zunächst auf dem Radweg nach Saaldorf, dort hole ich meinen Mitfahrer Seppi ab. Von Saaldorf aus geht es über über Sillersdorf weiter nach Patting. Die kleinen geteerten Straßen führen uns über die Sur, stänig mit Blick auf Staufen und Zwiesel.

Auch der Watzmann leuchtet noch tief weiß hervor. Von Patting aus geht es weiter am Wirt vorbei und durch einen Kiesweg im Wald in Richtung Hörafing. Hier kann man einfach den Schildern vom „Via Julia“ Radweg folgen. Der Weg im Wald war jedoch noch etwas matschig von den Regenfällen der Vortage. Nach dem Wald wieder ein traumhafter Bergblick!

In Hörafing überqueren wir die B304 und fahren auf eine kleinen Nebenstraße in Richtung Vachenluegg, die Berge kommen mittlerweile immer näher und auch unser Ziel der Teisenberg ist gut zu sehen. Vor Vachenluegg einmal links abbiegen und ein paar Meter auf der Hauptstraße, bevor man wieder recht in Richtung Steinhögl auf die Straße nach Anger abbiegt. Von hier an geht es wieder bergab nach Anger. Am Ende der Straße biegen wir nur für ein paar Meter links ab in Richtung Piding dann gleich wieder rechts auf einen kleinen Kiesweg, der uns nach Anger führt. In Anger zunächst Richtung Kirchenberg, dann aber nicht rechts hoch zum Dorfplatz sondern gleich wieder den Berg hinunter und dann rechts. Hier erreichen wir den klassischen Startpunkt für die Stoißer Alm Mountainbike-Tour, unterhalb von Anger. Wir folgen der Straße und biegen dann links ab Richtung Wolfertsau. Nach ein paar hundert Metern noch einmal rechts über eine Bürcke und anschließend unter der Autobahn durch. Die Teerstraße schlängelt sich nach oben über die Kohlhäuslstraße entlang der Stoißer Ache. Am Ende der Teerstraße befindet sich ein Kiesparkplatz, der Ausgangspunkt für die kürzeste Biketour auf die Stoißer Alm.

Bis hierher war es eine Radltour, ab sofort ändert sich die Charakteristik zur Mountainbiketour. Wir folgen der Forststraße entlang der Stoißer Ache und lassen den Holzlagerplatz nach einigen Minuten links liegen. Ab hier wirds zum ersten mal etwas steiler. Nach ein paar Serpentinen und ein paar weiteren Minuten erreichen wir das Angerer Kreuz, das an einen Kiesstraßenkreisverkehr erinnert.

Dort biegen wir rechts ab und genießen die letzten etwas flacheren Meter. Danach geht es über zwei kleine Brücken. Nach den Brücken kommen wir zu einer weiteren Kreuzung wo wir scharf links abbiegen. Die Steigung wird steiler und nach ein paar Minuten verlassen wir erstmals den Wald. Nach einer kurzen sehr steilen Passage erreichen wir die Kreuzung wo von recht der Weg von Teisendorf einbiegt. Vorbei am Gedenkstein für die gefallenen und verstorbenen Mitglieder des SC Anger und über den Viehrost geht es weiter mit der Schlusspassage und ich die hat es nochmal in sich.

Entlang der Weidefläche geht es steil hinauf bis zum kleinen Stausee. Dann wird es ein klein wenig flacher, bevor man nach der letzten scharfen Rechtskurve geradeaus auf die Almhütte zufährt. Hier heißt es nochmal beißen, das letzte Teilstück ist noch einmal ziemlich steil, die Gäste können von der Terasse aus die Biker beobachten, absteigen ist also keine Alternative 😉


Nach ca. 2:10 Stunden sind wir angekommen. An der Alm angekommen kann man den genialen Ausblick auf die umliegenden Berge genießen. Wir machen das bei einer deftigen Brotzeit und einem „Russen“ (Weißbier mit Zitronenlimonade). Seit diesem Jahr gibt es übrigens auch wieder den traditionellen „Kaserweibe Schnaps“ den man unbedingt probieren sollte!





Nach ca. einer Stunde Pause machten wir uns dann auf den Rückweg, der nur ca. eine Stunde dauert.

