Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Spaziergang
Blick von der Reichenbach-Nische am Soleleitungssteg über Berchtesgaden

Blick von der Reichenbach-Nische am Soleleitungssteg über Berchtesgaden

Letzte Woche habe ich bei einer Nachtwächterführung den Markt Berchtesgaden erkundet, heute Abend habe ich mir den Markt nochmal von oben angeschaut: Rechtzeitig vor dem Regen habe ich einen Spaziergang auf dem Soleleitungssteg gemacht.

Eine kühne Konstruktion an der Felswand des Kälbersteins bildet den Unterbau für einen der schönsten Spazierwege in Berchtesgaden, den Soleleitungs-Steg. Der Weg selbst führt entlang der Trasse der Soleleitung von 1817. Damals war die Soleleitung eine Pipeline, nicht für Öl, sondern für AlpenSole aus den Tiefen des Salzberges. Der Steg wurde in den letzten Wochen übrigens erneuert, zahlreiche alte Bretter des Steges wurden gegen neue getauscht.

Frisch renoviert: Der Soleleitungssteg

Frisch renoviert: Der Soleleitungssteg

Eine Nische in der Felswand dient der Erinnerung an den genialen Erfinder dieser Soleleitung: Georg von Reichenbach. Mit seiner Wassersäulenmaschine ermöglichte er es, die Berchtesgadener Sole in einer 30km langen Pipeline nach Bad Reichenhall zu leiten. Von der Reichenbachnische genieße ich den Blick über den Markt Berchtesgaden. Der Soleleitungssteg ist wohl der beste Platz, um den Markt zu überblicken. Ich sehe viele Bauwerke, deren Geschichte mir Nachtwächterin Anna Glossner letzte Woche erklärt hat. Die Franziskanerkirche zum Beispiel.

Die Franziskaner-Kirche

Die Franziskaner-Kirche

Oder das Hoffschaffer-Haus in der Ganghofer Straße, von dessen Geschichte der Schriftzug „Weinhaus Hofschaffer“ an der Rückseite zeugt.

Weinhaus Hofschaffer

Weinhaus Hofschaffer

In der anderen Richtung dominieren Stiftskirche und Königliches Schloss den Markt.weiterlesen

Ursula

Immer wieder ein erhebendes Erlebnis

 von Ursula

Die Hutschn auf der Marxenhöh. War dieser herrliche Aussichtspunkt oberhalb von Berchtesgaden schon immer ein beliebter Aussichtspunkt, so erfreut er sich seit letztem Jahr besonderer Beliebtheit bei Familien mit kleinen Kindern und Erwachsenen, die gern mal aushängen wollen. Denn hier hat Andreas Baumann eine seiner besonderen Hutschn aufgehängt, damit sich jedes Kind, jede Frau und jedermann daran erfreuen möge. Ein Platz, an dem man gerne Zeit verbringt!

Wegweiser zur Kneifelspitze

Wir beginnen unsere Tour am Salzbergwerkparkplatz. Von hier sind es laut Wegweiser 1 ¼ Stunden, eine realistische Zeitangabe für entspannte Wanderer. Mit meiner Tochter und ihrer Freundin, die ungestüm losstarten (aus Vorfreude oder um schnell die sonntägliche Spaziergangspflicht hinter sich zu haben?), werden wir es etwas schneller schaffen.

Villa Stöhr Berchtesgaden

Führt der Weg auch erst über kleinere Straßen, ist er doch von Beginn an aussichtsreich. Nach wenigen Metern liegt zu unserer Linken die herrschaftliche Villa Alpenruhe, auch Stöhrvilla, genannt. Mitte des 19 Jahrhunderts als „Villa als Landhaus“ erbaut, machte 1897 der Textilfabrikant Paul Rudolf Eduard Stöhr aus Leipzig eine kleine Burg mit Turm und neogotischen Elementen daraus. Wohlhabend und wohltätig wie er war, unterstützte Stöhr auch großzügig den Bau der Berghütte am Untersberg.  Nachdem es zeitweise ein Wappenmuseum beheimatet hatte, wird es von seinem heutigen Besitzer offensichtlich mit viel Geld, aber ebenso mit Gespür und Wertschätzung gepflegt.

Watzmann

Immer wieder zeigt sich König Watzmann. In diesen Wochen, wenn im Tal die Wiesen satt grün werden und leichte Blusen und T-Shirts die Funktionsmerinojacken endgültig abgelöst haben, scheint unser Schicksalsberg – so wie auch die anderen hohen Gipfel rund um Berchtesgaden – besonders mächtig. Schneeweiß glänzend schwebt er förmlich über dem erblühenden Leben im Tal.weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: Märchenweg in Piding

 von Regina

Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ nutzten wir (Pidinger) das schöne Wetter der letzten Tage für einen Spaziergang am Pidinger Märchenweg.

Wir starten am Parkplatz vorm Högl und passieren zuerst ein Feld- Hinweisschilder zeigen uns die Richtung an, der wir folgen sollen (ausgeschrieben mit Piding- Jechling).

der Untersberg in seiner ganzen Pracht- mit diesem Blick starten wir den wunderschönen Weg

Wir passieren dann ein Weidegatter, wo der Märchenweg auch startet.  Eine künstlerisch gestaltete Tafel erzählt uns das Märchen, dessen Figuren uns auf dem folgenden Weg begleiten.

Um was es in diesem Märchen geht? Das erfahrt ihr, wenn ihr dem Weg folgt…:)weiterlesen

Rosi Fürmann

Schlechtwetterprogramm Höglwörth

 von Rosi

Rund um den Höglwörther See mit dem ehemaligen Augustinerchorherrnstift in der Gmd. Anger im Berchtesgadener Rupertiwinkl

Schlechtwetterspaziergang mit Höhepunkt: Das ehemalige Augustinerchorherrnstift auf der Halbinsel im Höglwörther See
Zu jeder Witterung lädt der See auf einer wunderschön zu begehenden Runde zu einem Spaziergang ein. Dabei trifft man auf Geschichten und Geschichte, die immer wieder zurückblicken lassen auf die um die 700-jährige Zeit der Augustinerchorherrn in Höglwörth. Sie prägten das Leben der ganzen Region und hinterließen ihre Spuren!weiterlesen

 Unterwegs mit Kindern – auf der Burgruine Karlstein | Bad Reichenhall

Um unsere Kinder zum spazieren gehen oder wandern zu motivieren, hilft es meist enorm, ein interessantes Ziel in Aussicht zu stellen.

Und was gibt es (nicht nur für Jungs) Spannenderes, als sich auf die Suche nach Spuren von Drachen, Rittern und Burgfräuleins auf einer echten Burgruine zu machen? So erkunden wir bei strahlendem- wenn auch recht stürmischen- Herbstwetter die Burgruine Karlstein (die auf dem „Nachbarfelsen“ der Pankrazkirche steht).

Wir starten vom Parkplatz Ruine/ Pankrazkirche und folgen der Straße, bis linkerhand der Weg zur Burg ausgeschildert ist. Von nun an gehen wir durch den bunten Herbstwald stetig bergauf- der Weg wechselt zwischen mäßig steil und Stufen, auf denen schon „Riesenschritte“ gefordert sind. Das Holzgelände, das fast durchgängig vorhanden ist, tut hier zum Festhalten schon recht gute Dienste.

Auf dem letzten Stück wird es noch einmal richtig steil, hier führt uns eine schmale Treppe am Felsen entlang zum Ziel und wir halten uns am gespannten Drahtseil fest wie echte Kraxler. Dann stehen wir endlich vor den vorhandenen Überresten der Burg und stürmen das Burgtor.

Nachdem die Kinder ausführlich erkundet haben, ob nicht doch noch ein Ritter im Turm sitzt, genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge ringsrum und sogar ein Stück vom Thumsee können wir sehen.weiterlesen

Morgendlicher Herbstspaziergang am Königssee

 von Sarah

Die Bootwerften auf dem Königssee

Wir alle kennen den Stress des Alltags und die damit verbundene Erschöpfung und Trägheit unseres Körpers. Auch der Geist sehnt sich in solchen Momenten oftmals nach Ruhe und Sinnespflege. Wie sollte dies besser funktionieren als mit einem morgendlichen Herbstspaziergang am Königssee? Im Gepäck mit Kaffee und Stuck mache ich mich an einem sonnigen, kühlen Donnerstagmorgen auf den Weg….

Ich beginne meinen Spaziergang am Parkplatz des sogenannten ,,Echostüberls“ am Königssee. Hier habe ich bereits einen tollen, ersten Blick auf den See und werde Zeuge des morgendlichen Nebels, der den See in seinem weiteren Verlauf noch zu verdecken scheint.

Ausblick auf die Christlieger vom Parkplatz ,,Echostüberl“ am Königssee

Die Nebensaison hat nun begonnen und das ist insbesondere an tourismusstarken Orten wie dem Königssee spürbar: Es herrscht eine ruhigere, überschaubarere Atmosphäre als noch vor einigen Monaten im Hochsommer. Auch heute werden wieder etliche Menschen den Königssee mit Elektrobooten überqueren – die Masse dessen bleibt jedoch aus.

Gemütlich, dennoch schnellen Schrittes gehe ich in Richtung Bootswerften um dann an meinem ersten Aussichtspunkt, dem Malerwinkl, zu rasten. Meine Vermutung des Nebels wird an dieser Stelle bestätigt und so bewundere ich das langsame Schauspiel, was sich mir bietet: Minute um Minute steigt der Nebel höher, wird durchlässiger – bis er sich schließlich auflöst und ich St. Bartholomä erblicken kann.weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: der Maisrundweg

 von Regina

eindrucksvoll kann man hier Teile der  Bahnstrecke  sehen

Heute habe ich einen Tipp für einen tollen Erlebnis-Spaziergang für euch, der bei nahezu jedem Wetter Spaß macht- den Maisrundweg in Bayerisch Gmain!

Ein Rundweg mit verschiedenen Stationen, die große und kleine Kinder zum Ausprobieren und Spielen einladen – und für die ganz Großen (Kinder) sind bebilderte Tafeln mit interessanten Informationen rund um die Gegend, die Geschichte und  die Flora und Fauna aufgestellt.

Wie diese Stationen aussehen? Dazu nachher mehr!

Wir starten für den Maisrundweg (wobei das Wort „Mais“ hier nicht das bekannte Getreide meint, sondern altdeutsch für „Holzschlag“steht) beim Parkplatz des Wanderzentrums in Bayerisch Gmain und folgen dem breiten Schotterweg, der zuerst einmal parallel zu den Bahngleisen der BLB verläuft. Deshalb unser erstes „Highlight“ auf unserem Spaziergang: dem dicht vorbeifahrenden Zug aus nächster Nähe zuzuwinken.

Nach guten zehn Minuten treffen wir an der ersten Station ein: hölzerne Wasserrohre laden zum Plantschen und Blättertauchen ein.

Der Weg führt uns nun  leicht ansteigend zu den Entspannungsliegen, die wir natürlich auch testen müssen.

Anleitungen zum Entspannen sind hier inklusive

So entspannt ist der folgende Streckenabschnitt trotz weiterer leichter Steigung fast ein Klacks für kleine und große Wandersleute.weiterlesen

die Kneipp-Anlage in der Nonner Au

Nach einer kleinen Pause melden wir uns mit einem gemütlichen Spaziergang zurück.

Wenn die Temperaturen über die 25 Grad- Marke klettern, sind wir immer ganz froh, wenn wir einen Spaziergang (=Bewegung) mit etwas Abkühlung an einem Bach oder See kombinieren können- diesmal machen wir mit den Kindern einen kleinen, aber feinen Spaziergang durch den Bad Reichenhaller Ortsteil Nonn mit anschließendem Besuch der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.

Blick aufs Müllnerhorn

Wir marschieren vom Parkplatz beim Nonner Stadion Richtung Nonner Kircherl hinauf. Diese begeistert mich durch ihre schöne Lage vor dem Bad Reichenhaller Hausberg, dem Staufen, immer wieder aufs Neue!

Für unsere Jungs wählen wir das Kircherl als „Ziel“ unseres Spaziergangs und drehen wieder um. Da wir den Kinderwagen dabeihaben, gehen wir die gleiche Strecke wieder zurück; es gibt aber ansonsten noch die Möglichkeit, einen kleinen (steilen) Pfad zu nehmen, der über ein kleines Brückerl und durch den Wald zu unserem nächsten Ziel führt: der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.weiterlesen

Spaziergang zur Kälberstein-Kapelle

 von Sepp
Die Kälberstein-Kapelle

Die Kälberstein-Kapelle

Feierabend Spaziergang zwischen Berchtesgaden und Bischofswiesen

Auf dem Kälberstein, dem markanten bewaldeten Hügel zwischen dem Markt Berchtesgaden und Bischofswiesen, steht nicht nur die bekannte Skisprunganlage, sondern auch die kleine Kälberstein-Kapelle. Und zwar direkt auf dem Gipfel des Kälbersteins, dem Kälbersteinkopf. Umgeben von dichten Bäumen hat man von der Kapelle zwar nicht wirklich eine Aussicht auf unsere Berge, doch die Sprungschanzen, deren Türme sich hier erheben, sorgen für eine imposante Kulisse. Ich habe den gestrigen Abend genutzt, und der Kälberstein-Kapelle mal wieder einen Besuch abgestattet.

Viele Wege führen auf den Kälberstein: sowohl von Berchtesgadener Seite, als auch auch von Bischofswiesener Seite durchzieht ein Netz von Wanderwegen die Gegend rund um den Kälberstein. Ich gehe vom Naturbad Aschauerweiher los und folge der Beschilderung Sprungschanze durch den Rostwald. Bald schon erreiche ich den Auslauf der Skisprungschanze. Ich umgehe die Schanze und wechsle auf die rechte Seite der Anlage. Hier führt der Weg bergauf. Nach Süden öffnet sich jetzt der Blick zum Watzmann.

Blick zum Watzmann

Blick zum Watzmann

In weiten Serpentinen führt der Wanderweg nun den Berg hinauf, immer wieder zeugen Wegweiser von den vielen Wandermöglichkeiten rund um den Kälberstein.

Viele Wandermöglichkeiten am Kälberstein

Viele Wandermöglichkeiten am Kälberstein

Die Skisprungschanzen am Kälberstein

Der Weg zur Kälberstein-Kapelle kreuzt im oberen Bereich die beiden großen Skisprungschanzen: Zuerst gehe ich unter dem Auslauf der 90 Meter Schanze, dann zwischen der 90 Meter Schanze und der 60 Meter Schanze hindurch. Schon beeindruckend, wie steil und hoch diese beiden Schanzen sind. Und dabei sind sie im Vergleich zu anderen Skisprunganlagen ja eh noch klein.weiterlesen

Frühling auf der Marxenhöhe

 von Sepp
Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Dramatische Wolkenstimmung über dem Watzmann

Schneerosenblüte am Kneifelspitzweg

Letzten Freitag habe ich mal wieder einen kleinen Feierabend-Spaziergang gemacht: Und zwar auf dem Kneifelspitzweg. Dieser Rundweg führt auf einer kleinen Runde von Maria Gern unterhalb der Kneifelspitze über die Marxenhöhe entlang. Ein kurzer Abstecher führt zu einem spektakulären Aussichtspunkt. Das eigentliche Highlight dieser Tour im Frühling sind aber die zahllosen Schneerosen die entlang des Weges blühen.

Startpunkt der Wanderung ist an der Wallfahrtskirche Maria Gern. Von hier folge ich der Straße, die zwischen der Kirche und dem Gasthaus hindurch zuerst sehr steil bergauf führt. In der ersten Kehre zweigt nach rechts bereist der Weg zur Marxenhöhe ab, ich folge aber erst der Straße nach links in Richtung Lauchlehen. Am Rand der Wiese führt der Weg dann bergauf in den Wald. Zahlreiche in voller Blüte stehende Schneerosen säumen jetzt den Weg.

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Schneerosen am Kneifelspitzweg

Der Wald unterhalb der Kneifelspitze ist bekannt für seinen Reichtum an Schneerosen. An einem Scheitelpunkt steht sogar ein handgemaltes Schild, das darauf hinweist, dass das Pflücken der Schneerosen verboten ist und zur Anzeige gebracht wird. Weiter nach links führt der Weg hinauf zur Kneifelspitze mit der Berggaststätte Paulshütte. Heute biege ich aber an dem Schneerosen-Schild nach rechts ab und spaziere am Kneifellehen vorbei zur Tratte an der Marxenöhe. Auf der lichten Fläche steht der Bergerica in voller Blüte.

Erica blüht vor dem Watzmann

Erica blüht vor dem Watzmann

Die niedrigen Sträucher säumen fast die gesamte Fläche und färben mit ihren rosafarbenen Kelchen die sanften Buckel der Wiese in den schönsten Farben des Frühlings. weiterlesen