Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Untersberg
Ursula

Zu Besuch bei der Töpferin

 von Ursula
Töpferin Rita Schuhmacher

Töpferin Rita Schuhmacher

Rita Schuhmacher vom Untersberglehen

Allen, die handwerkliche Qualität und individuelles Design schätzen, möchte ich einen Besuch in Maria Gern ans Herz legen. Hier ist die Werkstatt der Töpfermeisterin Rita Schumacher. Sie hat schon früh ihren eigenen Stil entwickelt. Das weiße Steinzeug verziert sie mit blauer Engobenmalerei. Die im Ursprung bäuerlichen Muster fließen bei jedem Stück neu aus ihrer Pipette. Florale Verzierungen, Vögel, Bänder und Punkte finden sich spielerisch auf ihren Stücken, keines ist wie das andere.

Weißes Steinzeug mit blauer Engobenmalerei

Weißes Steinzeug mit blauer Engobenmalerei

Das auf 1280° Celsius gebrannte Steinzeug ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch äußerst langlebig und spülmaschinenfest. Und damit nicht nur für die Vitrine, sondern vor allem den täglichen Gebrauch zu empfehlen.

Rita Schumacher ist im Untersberglehen aufgewachsen. Hier lebte ihre Familie im eigenen „Sacherl“, einen kleinen, ursprünglichen Bergbauernhof. Ein Balken in der alten Stube ist auf das Jahr 1799 datiert. Rita Schumacher ist hierher zurückkehrt. Wo einst harte Arbeit in der Landwirtschaft für ein karges Leben ausreichte, genügen ihr heute die Einnahmen ihres Kunsthandwerks.

Rita Schuhmacher bei der Arbeit in ihrem Garten

Rita Schuhmacher bei der Arbeit in ihrem Garten

Dieses ist nur direkt am Hof zu bekommen. Einheimische kennen und schätzen ihre Arbeiten, Urlauber entdecken diese oft auf dem Weg Richtung Untersberg. Denn genau am Hof beginnt der kürzeste Aufstieg hinauf aufs Stöhrhaus.

üppig bewachsene Wand des Untersberglehens

üppig bewachsene Wand des Untersberglehens

Der Ausstellungraum ist gefüllt mit Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens: Tassen und Kannen, Teller und Schalen, Vasen und Vorratstöpfe. Mir haben es besonders die Hennen und Gockel angetan, die entweder als Malerei auf ihren Arbeiten zu sehen sind oder direkt aus dem Ton zu Schalen oder Gartenschmuck geformt wurden. Dem kleinen Eierbecher kann ich nicht widerstehen, legt die Henne doch wie ihr lebendes Pendant das Köpfchen leicht schief. Ab jetzt gönne ich mir jeden Sonntag darin ein Ei von glücklichen Hühnern! (Wer hier eine kleine Ferienwohnung bucht, kann übrigens jeden Tag vom weiß-blauen Geschirr der Hausherrin essen.)weiterlesen

Tag des Geotops am 16. September

 von Ulrike Goßner
Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Das Mausloch, eine der vielen Höhlen im Untersberg.

Geologische Naturwanderung anlässlich des deutschlandweiten Aktion „Tag der Geotope“: Geotope sind außergewöhnliche Gesteinsformationen, an denen man die Entwicklung der Erde und des Lebens nachvollziehen kann. Lernen Sie bei dieser Naturwanderung rund um das Hallthurmer Moos mit einer Geologin drei Geotope im Berchtesgadener Tal kennen. Dabei kann man erfahren, wie das Ende der Dinosaurier wirklich aussah, warum Berchtesgaden einmal ein Teil von Afrika war, wie sich Berchtesgaden endgültig vom Meer verabschiedet hat und wie ein gewaltiger Bergsturz dem Wasser eine ganz neue Fließrichtung aufzwang und heute noch zeitwiese einen See aufstaut. Außerdem gibt es einen Einblick durch ein kleines „Mausloch“ in die riesigen Höhlen des Untersbergs.

Tag des Geotops: Vom Mausloch zur Superkatastrophe

Am 16. September 2018 ist der Tag des Geotops: Zum 17. Mal will die Deutsche Geologische Gesellschaft mit diesem Tag auf die Bedeutung wichtiger geologischer Formationen aufmerksam machen.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die Steinerne Agnes am Lattengebirge, Bayerns schönstes Geotop.

Die ersten Geotope im Berchtesgadener Land wurden 1985 in dem Geokataster aufgenommen. Bis heute sind es um die 100, darunter auch die bekannte Steinerne Agnes, dem Wahrzeichen aller bayerischer Geotope.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

Zu den schönsten Geotopen gehört auch die Watzmann-Ostwand mit der Eiskapelle.

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Ursula

Gemeinsam unterwegs am Untersberg

 von Ursula

Übermorgen (sowie am 8./9. und am 22./23. August) begleitet Eddy Balduin wieder bergaffine Gäste auf unbekannten Wegen hinauf auf den Untersberg. Ich war beim letzten Mal dabei.

Vor 10 Tagen traf sich am Bahnhof Berchtesgaden eine interessante Mischung an Wanderern:  Drei Bergfreaks aus vom Nieder-Rhein, die einige Tage zuvor noch die 24-Stunden-Trophy absolviert hatten, eine reiseerfahrene Reichenhallerin, die neue Wege rund um ihre Wahlheimat kennen lernen wollte, ein liebenswert-kauziger Wanderfreund mit fast unstillbarem Bewegungsdrang und ich, die Lust und gerade Zeit hatte, das hauseigene Wanderprogramm für Urlauber in der Praxis zu testen.

Berg(wander)führer Eddy, der inzwischen im 17. Jahr Gäste in die Berge rund um Berchtesgaden begleitet, hat sich für diesen Sommer mal wieder eine ungewöhnliche und ausgesprochen gehenswerte Tour ausgedacht: Von Groß Gmain über Hirschangerkopf und Mitterberg hinauf zum Untersberg. Und am nächsten Tag über Scheibenkaser und Almbachklamm wieder zurück ins Tal. So viel sei schon einmal verraten: ein wirklicher Höhepunkt im diesjährigen Wanderprogramm!

Ganz entspannt beginnt die Tour im öffentlichen Linienbus, der uns mitnimmt zum Hallthurm. Nach etwa 20 min. auf dem Rad- und Wanderweg Richtung Groß Gmain starten wir den Anstieg über einen herrlichen Waldweg hinauf Richtung Hirschangerkopf. Ab und zu nieselt es leicht, was die verschiedenen Grüntöne des Waldes besonders intensiv leuchten lässt.

Zwischendurch geht es  wirklich knackig bergauf.

Eine erste Verschnaufpause gönnen wir uns oben an der Vierkaseralm.  Aufs Bankerl setzen wir uns heute aber nicht.

Von hier geht es nun stetig bergauf und bergab über das mit 110 km² größte zusammenhängende Latschenkiefernvorkommen in Europa. Ein eigenartiges Terrain, durchzogen von unzähligen Dolinen (eingefallen kleine Höhlen). Bei dichtem Nebel möchte ich hier nicht allein unterwegs sein.

Zur Ablenkung lässt Eddy ein kleines Trittraining einfließen. Denn während einige von uns tunlichst die leicht nassen Kalksteine meiden, sind gerade diese mit den Sohlen guter Bergschuhe besonders rutschfest. Der Selbstversuch bestätigt Eddys Tipp.

Und eines ist auch klar: auch wenn der Himmel mal grau ist, ist den Bergen gibt es immer wieder leuchtende Farbflecken.weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: In der Almbachklamm

 von Regina

Heute haben wir uns auf zu einer abenteuerlichen Wanderung in die Almbachklamm gemacht. Schon alleine der Beginn ist spannend- startet unsere Tour doch bei der letzten Kugelmühle Deutschlands, die Untersberger Marmor mithilfe von Wasserkraft in runde Kugeln „zaubert“.

Nachdem wir unseren Eintritt für die Klamm gezahlt haben, führt uns der Weg schon sehr bald über zahlreiche Brücken, unter denen das Wasser hindurchrauscht- teilweise viele Meter unter uns und in beeindruckenden Wasserfällen. Da das Wetter heute natürlich viele Leute zum Wandern einlädt und die Wege teils sehr schmal sind, gehört es hier dazu, immer mal wieder an geeigneten Stellen stehenzubleiben und flottere oder entgegenkommende Leute vorbeizulassen (und vorbeigelassen zu werden).

Dazwischen sehen wir aber auch einige Stellen, die dazu einladen,  sich mit den Kindern am Wasser niederzulassen und die Füße einzutauchen oder mit Steinen zu spielen.

Ich habe unsere Kleine in der Trage auf dem Rücken, bei  manchen Stellen, wo der Fels etwas über den Weg hängt, muss ich mich etwas bücken, um ihren Kopf nicht anzuhauen- dasselbe mit dem Mittleren, der auf dem Rückweg in der Kraxn sitzt und somit doch etwas erhöht ist.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Frühling im Haarmoos

 von Rosi

Das Gebiet Haarmoos im herrlich blühenden Frühling mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund

Ein unbeschreiblich-bleibendes Erlebnis für Herz, Seele und Gemüt: Der blühende Frühling im LBV-Gebiet Haarmoos

Unbeschreiblich die Eindrücke für Herz, Seele und Gemüt – das LBV-Gebiet Haarmoos in der Zeit des blühenden Frühlings. Das Gebiet im Naturraum Salzach-Hügelland im Berchtesgadener Rupertiwinkel gilt als eines der größten Wiesenbrütergebiete Südostbayerns.

herrlich in ihrer großen Vielfalt blühende Wiese im Haarmoos

Entstanden nach der letzten Eiszeit mit dem Abschmelzen der Gletscher vor etwa 10 000 Jahren bedeckte damals ein flacher See das Gebiet. Mit dem langsamen Einwachsen von Schilf, Seggen und Binsen begann die allmähliche Verlandung. Der an dieses Gebiet angrenzende Abtsdorfer See blieb als eine tiefe „Schürfwunde“ des damals abschmelzenden Salzachgletschers zurück und zeugt bis heute von der eisigkalten Zeit.weiterlesen

Trailrun der besonderen Art: Untersbergumrundung

 von Sarah

Wenn bereits im April die Temperaturen sommerliche Ausmaße annehmen, schreit das förmlich nach Berg-Umrundungen. Aus solchem Grund möchte ich euch heute mit auf den Weg um den Untersberg nehmen, den Lukas und ich am jüngsten Wochenende (teilweise) umrundet haben.

Ging es für einen von uns Beiden in Grödig (Parkplatz Untersbergbahn) los, startete die andere Hälfte vom Parkplatz ,,Roßboden“ in Ettenberg/Marktschellenberg.

Wegbeschilderung am Parkplatz Roßboden/ Ettenberg. Foto by „freizeitalpin“

Wenngleich wir die Tour am frühen Morgen begannen, begleitete uns die Sonne unmittelbar beim ersten Laufschritt und versprach uns konstant auf unserem Weg zur Seite stehen zu wollen; sozusagen als drittes Mitglied bei einem trailrun rund um den Salzburger und Berchtesgadener ,,Pottwal“, wie er im Volksmund auch genannt wird.

Durch den schattenspendenden Wald ging es zunächst in Richtung des Scheibenskasers; eine Hütte unterhalb des Untersbergsmassivs auf 1500 Metern. Gestaltete sich der Pfad bis dorthin frühlings- bis sommerhaft – gelangen wir nach einiger Zeit zu einigen, noch bestehenden Schneefeldern, die überbrückt werden wollten. Der Schnee hielt dabei an mancher Stelle sehr gut; lud an anderer Position zum Einsacken ein. Durch die Schneeschmelze ergaben sich jedoch parallel zu den Schneefeldern immer wieder Möglichkeiten, diese unter- bzw. oberhalb umgehen zu können – was ein schnelleres Voranschreiten für uns bedeutete.

Der schönste Berg der Welt: Watzmann

Lange habe ich mich nach solchen Läufen während des kalten und eisigen Winters gesehnt: Auf einer Höhe von 1600 Metern hügelig bergauf laufen zu können, von der Sonne gewärmt zu werden, den wunderbaren Blick auf unseren Watzmann genießen zu können und dabei die Bergatmosphäre aufblühen zu sehen.weiterlesen

Michael
Frühlingswanderung auf den Untersberg

Frühlingswanderung auf den Untersberg

Die Skitourensaison neigt sich ihrem Ende zu. Zwar liegt in den Höhen immer noch einiges an Schnee, aber die Lust auf Skitouren schmilzt mit der nun schon sehr warmen Sonne zusehends dahin: ganz früh aufstehen, vielleicht weit fahrten, lange tragen, schnell zum Gipfel, damit man gerade noch den schönen Firn erwischt …? Oder vom Haus weg in leichter Ausrüstung gemütlich dahin wandern, ein bisschen Sommerfeeling, weiter oben dann noch in bisschen Winterfeeling, aber zunehmend warm, etwas Stapfen im Schnee, am Gipfel dann aber im T-Shirt im warmen Gras sitzen?

Gestern hat uns letzteres mehr gereizt. Also nach ausreichend frühem Aufstehen und gemütlichen Frühstück zu Fuß gestartet, durch einen Frühlingstraum ganz alleine auf einer möglichst  sicheren Route hinauf auf den Untersberg. Oben treffen wir nur einige handverlesene Einsamkeitsliebhaber, die von Winkl über den Reisenkaser herauf gekommen sind. Wir aber waren in einem riesigen Amphitheater völlig alleine, nur das Zwitschern der Vögel und das Rauschen einiger Bäche und unsere Schritte – toll!

Der obere Beginn der Almbachklamm

Der obere Beginn der Almbachklamm

Zwischendurch ein paar Schneehänge, steil, aber nicht zu hart und damit recht gut zu begehen, seidenblauer Himmel, lichtgrünes Buchenlaub. Aus dem noch feuchten Boden drängen die ersten Blüten und Gräser ans Licht.

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TV-Tipp: Klingendes Österreich aus Berchtesgaden

 von Sepp
Sepp Forcher dreht Klingendes Österreich mit Berchtesgadener Volksmusikanten im Neuhaus

Sepp Forcher dreht Klingendes Österreich mit Berchtesgadener Volksmusikanten im Neuhaus

Sepp Forcher zu Gast in Berchtesgaden

Am 1. November sendet ORF 2 um 20:15 Uhr die 191. Folge der beliebten Volksmusikreihe Klingendes Österreich. Sepp Forcher, die Moderatoren Legende des ORF, war dazu im September unter anderem im Gasthaus Neuhaus in Berchtesgaden zu Gast. Das Traditionswirtshaus im Herzen des Marktes Berchtesgaden ist eine Station von Sepp Forchers musikalischer Reise einmal rund um den Untersberg. Weitere Stationen seiner musikalischen Reise sind Oberau, Maria Gern und Ramsau.

Klingendes Österreich: Musikalisch rund um den Untersberg

In der Sendung Klingendes Österreich begibt sich Moderator Sepp Forcher auf Wanderschaft quer durch Österreich – Brauchtum und Landschaft, unverfälschte Volksmusik und traditionelle Instrumente sind die Zutaten. Vier Mal im Jahr entsteht eine Sendung. Dass man gerade den Untersberg zum Thema der Sendung gemacht hat, verwundert nicht: Kein anderer Berg ist so sagenumwoben wie der Bergstock zwischen Berchtesgaden und Salzburg. Sagen, Mythen und Legenden erzählt der Berg, Kraftplätze und wundersame Ort soll es hier geben. Und auch Sepp Forcher, der mit der Senung Klingendes Österreich große Bekanntheit in Volksmusikkreisen erlangte,  hat eine besondere Beziehung zum Untersberg: Von 1959 bis 1967 war er Hüttenwirt des Zeppezauerhauses, einer Berghütte unweit des Salzburger Hochthrons.

So ist es keine Überraschung, dass sich Sepp Forcher in der neuen Sendung von Klingendes Österreich dem Untersberg widmet. Natürlich spielt auch die Sage vom Kaiser Karl im untersberg eine Rolle in der Sendung, doch die Hauptrolle spielt die Musik: Aus dem Berchtesgadener Land sind die Jungen Ramsauer Sänger dabei, die Lockstoa-Musi aus Berchtesgaden und die Rotofen-Musi von Volksmusik-Urgestein Wasti Irlinger.weiterlesen

Rosi Fürmann

Herbstlicher Spaziergang durch Salzburg

 von Rosi

herbstliches Panorama über die Stadt Salzburg vom Gaisberg aus mit Watzmann, Untersberg und Hochstaufen im Hintergrund

Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg

Salzburg – die Stadt des „Jedermann“, Salzburg hat viele Gesichter. Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg erschließt durch die Lichtsituationen ganz eigene, interessante Einblicke, die besonders durch die Farbigkeit des Herbstes sich hervorheben.

Mädchen auf dem herbstlichen Weg im Mirabellgarten in Salzburg

Einige Geschichten aus der Geschichte Salzburgs:

Die Altstadt von Salzburg erhält maßgeblich ihr Aussehen in der Zeit um 16oo, da Erzbischof Wolf Dietrich von Reichenau die Fäden in der Hand hält. „Ein Rom des Nordens“ will er sich schaffen mit vielen großen freien Plätzen. Da aber der Bereich zwischen Salzburg und Mönchsberg – der Bereich der heutigen Altstadt – bereits dicht bebaut, läßt er – wie geschrieben steht – abreissen. Um die 55 Häuser müssen weichen, um sich „seine“ freien Plätze schaffen zu können, die das heutige Stadtbild von Salzburg prägen.

der Residenzplatz mit dem mächtigen Residenzbrunnen vor dem Dom und der Residenz in Salzburg

Die Lebensader der Stadt – der Almkanal: In der Zeit des 11./12. Jahrhunderts versorgen nur wenige Brunnen die dicht bebaute Altstadt mit Trinkwasser. Wassernot ist an der Tagesordnung und zu wenig Löschwasser bei den nicht seltenen Bränden ist ein riesiges Problem. Die Idee, durch den Mönchsberg einen Stollen zu graben und das Wasser der gegenüber liegenden Moore so in die Alstadt zu leiten, bringt nach 6 Jahren Bauzeit mit der Fertigstellung 1143 zwar einen Teilerfolg, jedoch reicht es nicht aus. Mit dem dann folgenden Anzapfen des von Untersberg kommenden Rosittenbaches gelingt ein weiterer Teilerfolg, aber erst die Verlängerung des Kanals zum „Hangenden Stein“ in Marktschellenberg und das Anzapfen (1286) der aus dem Königssee kommenden „Alm“ (Königsseer Ache) sichert das Überleben der Stadt.weiterlesen

Rosi Fürmann

Die Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m) mit Hochstaufen und Zwiesel

Almkirtag an der Kapelle „Maria auf den Almen“ auf der Stoißer Alm auf dem Teisenberg
Sonntag, 20. August 2017 um 11 Uhr

Die Almbauern der Stoißer Alm auf dem Teisenberg laden zusammen mit der Kolpingsfamilie Teisendorf für Sonntag, 20. August 2017 zum Almkirtag ein. Die hl. Messe um 11 Uhr zelebriert Pfarrvikar Horst Kress und die Musikkapelle Teisendorf sorgen für den musikalischen Rahmen zum Almkirtag. Für das leibliche Wohl ist durch die Almbäuerinnen mit Schmalzgebackenem bestens gesorgt. Bei genügend Anmeldungen fährt ein Bus auf die Alm. Auskünfte hierfür bei Alpenland-Reise unter Tel. 08663-4175040.

die Kapelle Maria auf den Almen auf dem Teisenberg mit herrlicher Panoramasicht auf die umliegenden Berge

Die Kapelle „Maria auf den Almen“

Von der Kolpingsfamilie erbaut, weihte Präses Max Preisinger die Kapelle „Maria auf den Almen“ am 30. Juni 1957 zum 75-jährigen Gründungsfest der Kolpingsfamilie Teisendorf. Der Gedanke zum Bau der Kapelle entstand am 10. Jahrestag des Gedenkkreuzes für die Gefallenen, das seit dem 29. September 1946 im Gebiet der Stoißer Alm auf dem Teisenberg steht.

das Gedenkkreuz auf dem Teisenberg mit Blick über den Högl und auf den Untersberg

1500 Menschen finden sich zum Jubiäumsgottesdienst ein und beim anschließenden gemütlichen Hüttengespräch entschließt man sich, unter Mithilfe der Almgenossenschaft Freidling eine Kapelle zu errichten.weiterlesen