Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Unterwegs mit Kindern

Der Baum- und Waldkundepfad im Karlspark

 von Regina

Unterwegs mit Kindern: Baum-und Waldkundepfad im Karlspark Bad Reichenhall

Herbstzeit mit Kindern bedeutet Blätterzeit. Sie werden gesammelt, in die Luft geworfen und im Garten zu großen Haufen zusammengerecht. Unvermeidlich, dass dann rgendwann die Frage kommt: „Mamaaa, was ist das für ein Blatt??“ Und trotz intensiver Recherche im Oberstübchen, wo irgendwo noch das Grundschulwissen/ Allgemeinwissen hätte sein sollen, muss ich gestehen, dass ich die Antwort schlichtweg nicht weiß…

Wie gut, dass mir dann letztens bei einer Besorgung in Bad Reichenhall das große Schild am Eingang des Karlsparks aufgefallen ist: Baum-und Waldkundepfad stand darauf. Das sollte die Lösung sein! Also die Kinder eingepackt und ab zum Karlspark in Bad Reichenhall, um ihre Baum-/ Blätterfragen in Zukunft beantworten zu können und natürlich auch, um ein bisschen gute Herbstluft zu tanken.

Der Lehrpfad zieht sich durch den ganzen Park, es gibt viele Hinweisschilder, auf denen die Baumart ganz genau beschrieben ist – inklusive Bilder der Blätter und Früchte. Die Jungs schauen selber, ob sie die abgebildeten Bäume sehen und endlich kann ich auf die Frage: „Was ist das für ein Baum?“ ganz souverän antworten!weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: Bienenweg Piding

 von Regina
Unterwegs auf dem Pidinger Bienenweg

Unterwegs auf dem Pidinger Bienenweg

Die Tage bei sonnigem Frühherbstwetter waren wir unterwegs auf einem lehrreichen Spaziergang mit viel „Gesumme“: auf dem Bienenweg, der vom Johannishögl bis zur Neubichleralm führt. Der Pidinger Bienenweg am Högl ist ein Projekt der Gemeinde Piding, es wird von der Genossenschaft „Regiostar eG“ betreut und gepflegt und von verschiedenen staatlichen Einrichtungen gefördert. Zahlreiche Infotafeln entlang des Weges erklären viel über den Lebensraum der Biene und ihre Wichtigkeit für uns Menschen.

Wir starten beim Gasthof Johannishögl und folgen den Schildern „Bienenweg Piding“. Der Weg führt uns nun auf einem gemütlichen Schotterweg zuerst etwas bergab, zur ersten Station, die uns etwas über Wildbienen erzählt und genießen auf den sonnigen Bankerln die wunderbare Aussicht auf das Untersbergmassiv und die Schlafende Hexe.

Johannishögl Piding

Johannishögl Piding

Weiter gehts – nun relativ gemächlich – zum „Zaubergarten“, ein prächtig angelegter Nutzgarten, indem sich ein Bienenhaus befindet.

Bienenhaus

Bienenhaus

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Unterwegs mit Kindern: auf die Höllenbachalm

 von Regina

die Höllenbachalm aus Kinder- Sandkastensicht

Vor ein paar Tagen hat es uns endlich mal wieder auf eine unserer Lieblingsalmen verschlagen: die Höllenbachalm bei Weißbach. Sie ist nicht nur deshalb bei uns so beliebt, weil es ein tolles Wanderziel mit Kindern ist!

Vom Wanderparkplatz startend, bringen wir gleich das steilste Stück der Strecke hinter uns und haben von nun an einen gemütlichen Weg vor uns. Anfangs haben wir die Kinder noch ein wenig genauer im Blick, solange es nämlich auf einer Seite des Weges noch etwas steiler bergab geht, aber ansonsten können sich die Jungs gut frei bewegen. Nach ca. 15-20 Minuten Gehzeit erfrischen wir uns an einem kleinen Bach, der geradezu zum Steine Reinwerfen und Blattboot schwimmen lassen einlädt.

Nach dieser kleinen Pause sind wir bereit für das letzte Stück Weg, das uns nach weiteren 5-10 Minuten Gehzeit in den Wald führt, wo es noch mal ein bisschen steiler wird (aber nicht arg) und dann- schwupps- sehen wir aus dem Wald kommend auf einmal schon die Alm und können die letzten Meter sogar ein Wettlaufen veranstalten, wer als erster da ist…weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: In der Almbachklamm

 von Regina

Heute haben wir uns auf zu einer abenteuerlichen Wanderung in die Almbachklamm gemacht. Schon alleine der Beginn ist spannend- startet unsere Tour doch bei der letzten Kugelmühle Deutschlands, die Untersberger Marmor mithilfe von Wasserkraft in runde Kugeln „zaubert“.

Nachdem wir unseren Eintritt für die Klamm gezahlt haben, führt uns der Weg schon sehr bald über zahlreiche Brücken, unter denen das Wasser hindurchrauscht- teilweise viele Meter unter uns und in beeindruckenden Wasserfällen. Da das Wetter heute natürlich viele Leute zum Wandern einlädt und die Wege teils sehr schmal sind, gehört es hier dazu, immer mal wieder an geeigneten Stellen stehenzubleiben und flottere oder entgegenkommende Leute vorbeizulassen (und vorbeigelassen zu werden).

Dazwischen sehen wir aber auch einige Stellen, die dazu einladen,  sich mit den Kindern am Wasser niederzulassen und die Füße einzutauchen oder mit Steinen zu spielen.

Ich habe unsere Kleine in der Trage auf dem Rücken, bei  manchen Stellen, wo der Fels etwas über den Weg hängt, muss ich mich etwas bücken, um ihren Kopf nicht anzuhauen- dasselbe mit dem Mittleren, der auf dem Rückweg in der Kraxn sitzt und somit doch etwas erhöht ist.weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: Märchenweg in Piding

 von Regina

Getreu dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“ nutzten wir (Pidinger) das schöne Wetter der letzten Tage für einen Spaziergang am Pidinger Märchenweg.

Wir starten am Parkplatz vorm Högl und passieren zuerst ein Feld- Hinweisschilder zeigen uns die Richtung an, der wir folgen sollen (ausgeschrieben mit Piding- Jechling).

der Untersberg in seiner ganzen Pracht- mit diesem Blick starten wir den wunderschönen Weg

Wir passieren dann ein Weidegatter, wo der Märchenweg auch startet.  Eine künstlerisch gestaltete Tafel erzählt uns das Märchen, dessen Figuren uns auf dem folgenden Weg begleiten.

Um was es in diesem Märchen geht? Das erfahrt ihr, wenn ihr dem Weg folgt…:)weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: auf dem Predigtstuhl

 von Regina
Schönste Aussicht auf die Bergwelt ringsrum den Predigtstuhl

Schönste Aussicht auf die Bergwelt ringsrum

Da wir noch Karten für die Predigtstuhlbahn übrig hatten (übrigens ein hervorragender Geschenktipp:) nahmen wir das strahlende Herbstwetter am vergangenen Samstag zum Anlass, um diese einzulösen.

Und ja, wir haben auch etwas Geduld miteingepackt, die wir dann tatsächlich auch gebraucht haben, schließlich waren wir natürlich nicht die einzigen mit dieser genialen Idee und durften so etwas anstehen, um in die Gondel zu kommen (diese fährt an Tagen wie diesen übrigens ununterbrochen, anstatt wie üblicherweise im 30- Minutentakt).

Aber jede Minute des Wartens hat sich gelohnt; haben wir doch einen der klaren Herbsttage erwischt, wo der Ausblick in die Bergwelt ringsrum schier grenzenlos scheint.

Wir parken also am zweiten Parkplatz der Predigtstuhlbahn, da der direkt zur Bahnstation angeschlosssene Parkplatz schon voll ist,  kurz vorm ehemaligen Gasthof Schroffen (ist gut ausgeschildert) und gehen von dort einen Fußweg mit Treppen ca. 10 Minuten direkt zur Bahnstation. Unterwegs haben wir schon eine erste Aussicht auf Bad Reichenhall.

Blick von der Bergstation der Predigtstuhlbahn auf die Alpenstadt Bad Reichenhall

Blick von der Bergstation der Predigtstuhlbahn auf Bad Reichenhall

Nachdem wir nach erfolgreichem Warten und einer immer wieder spannenden achteinhalbminütigen Fahrt mit der „Grande Dame“ der Gondeln die Bergstation erreicht haben, folgen wir dem breiten Schotterweg zur Schlegelalm in der Schlegelmulde und von dort aus wandern wir noch zum Hochschlegelgipfel.

Aussicht von der Schlegelalm aus

Aussicht von der Schlegelalm aus

Sieht der kleine Hügel des Hochschlegels von der Alm aus betrachtet eher unscheinbar aus, zieht sich der kurvige Weg durch die Latschen doch noch ein wenig dahin (mit unseren Kindern vielleicht eine knappe halbe Stunde, dafür sind sie den Großteil selbst gegangen).

Allerdings lenkt uns die grandiose Aussicht (und die spannenden Latschenwurzeln) erfolgreich vom Schwitzen ab.weiterlesen

 Unterwegs mit Kindern – auf der Burgruine Karlstein | Bad Reichenhall

Um unsere Kinder zum spazieren gehen oder wandern zu motivieren, hilft es meist enorm, ein interessantes Ziel in Aussicht zu stellen.

Und was gibt es (nicht nur für Jungs) Spannenderes, als sich auf die Suche nach Spuren von Drachen, Rittern und Burgfräuleins auf einer echten Burgruine zu machen? So erkunden wir bei strahlendem- wenn auch recht stürmischen- Herbstwetter die Burgruine Karlstein (die auf dem „Nachbarfelsen“ der Pankrazkirche steht).

Wir starten vom Parkplatz Ruine/ Pankrazkirche und folgen der Straße, bis linkerhand der Weg zur Burg ausgeschildert ist. Von nun an gehen wir durch den bunten Herbstwald stetig bergauf- der Weg wechselt zwischen mäßig steil und Stufen, auf denen schon „Riesenschritte“ gefordert sind. Das Holzgelände, das fast durchgängig vorhanden ist, tut hier zum Festhalten schon recht gute Dienste.

Auf dem letzten Stück wird es noch einmal richtig steil, hier führt uns eine schmale Treppe am Felsen entlang zum Ziel und wir halten uns am gespannten Drahtseil fest wie echte Kraxler. Dann stehen wir endlich vor den vorhandenen Überresten der Burg und stürmen das Burgtor.

Nachdem die Kinder ausführlich erkundet haben, ob nicht doch noch ein Ritter im Turm sitzt, genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge ringsrum und sogar ein Stück vom Thumsee können wir sehen.weiterlesen

Unterwegs mit Kindern: der Maisrundweg

 von Regina

eindrucksvoll kann man hier Teile der  Bahnstrecke  sehen

Heute habe ich einen Tipp für einen tollen Erlebnis-Spaziergang für euch, der bei nahezu jedem Wetter Spaß macht- den Maisrundweg in Bayerisch Gmain!

Ein Rundweg mit verschiedenen Stationen, die große und kleine Kinder zum Ausprobieren und Spielen einladen – und für die ganz Großen (Kinder) sind bebilderte Tafeln mit interessanten Informationen rund um die Gegend, die Geschichte und  die Flora und Fauna aufgestellt.

Wie diese Stationen aussehen? Dazu nachher mehr!

Wir starten für den Maisrundweg (wobei das Wort „Mais“ hier nicht das bekannte Getreide meint, sondern altdeutsch für „Holzschlag“steht) beim Parkplatz des Wanderzentrums in Bayerisch Gmain und folgen dem breiten Schotterweg, der zuerst einmal parallel zu den Bahngleisen der BLB verläuft. Deshalb unser erstes „Highlight“ auf unserem Spaziergang: dem dicht vorbeifahrenden Zug aus nächster Nähe zuzuwinken.

Nach guten zehn Minuten treffen wir an der ersten Station ein: hölzerne Wasserrohre laden zum Plantschen und Blättertauchen ein.

Der Weg führt uns nun  leicht ansteigend zu den Entspannungsliegen, die wir natürlich auch testen müssen.

Anleitungen zum Entspannen sind hier inklusive

So entspannt ist der folgende Streckenabschnitt trotz weiterer leichter Steigung fast ein Klacks für kleine und große Wandersleute.weiterlesen

die Kneipp-Anlage in der Nonner Au

Nach einer kleinen Pause melden wir uns mit einem gemütlichen Spaziergang zurück.

Wenn die Temperaturen über die 25 Grad- Marke klettern, sind wir immer ganz froh, wenn wir einen Spaziergang (=Bewegung) mit etwas Abkühlung an einem Bach oder See kombinieren können- diesmal machen wir mit den Kindern einen kleinen, aber feinen Spaziergang durch den Bad Reichenhaller Ortsteil Nonn mit anschließendem Besuch der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.

Blick aufs Müllnerhorn

Wir marschieren vom Parkplatz beim Nonner Stadion Richtung Nonner Kircherl hinauf. Diese begeistert mich durch ihre schöne Lage vor dem Bad Reichenhaller Hausberg, dem Staufen, immer wieder aufs Neue!

Für unsere Jungs wählen wir das Kircherl als „Ziel“ unseres Spaziergangs und drehen wieder um. Da wir den Kinderwagen dabeihaben, gehen wir die gleiche Strecke wieder zurück; es gibt aber ansonsten noch die Möglichkeit, einen kleinen (steilen) Pfad zu nehmen, der über ein kleines Brückerl und durch den Wald zu unserem nächsten Ziel führt: der Kneipp-Anlage in der Nonner Au.weiterlesen

Aussicht auf trockeneres Wetter gibt es ja für das Wochenende und mein heutiger Vorschlag für eine kleine Wanderung mit Kindern kann man theoretisch auch bei Regen machen – nämlich zum Kugelbachbauer in Karlstein, einem Ortsteil der Alpenstadt Bad Reichenhall.

Wir starten auf dem Wanderparkplatz Kugelbachbauer/ Paul-Gruber-Haus, zu dem es schon ein Stück kurvig bergauf geht.

Die ersten paar Minuten auf dem Forstweg sind eigentlich auch schon die „knackigsten“ vom gesamten Aufstieg, was für unseren Großen, der alles alleine geht, eine gute Motivation ist, hat er das „Schlimmste“ also schon hinter sich und bis auf die letzten paar Meter zum Almgasthof, die noch einmal eine leichte Steigung aufweisen, geht es relativ gerade und gemütlich dahin.

Blick durch die Bäume zum Gasthof Kugelbachbauer

Circa bei der Hälfte der gesamten Strecke geht dann rechts einmal ein schmales Wegerl zum bekannten Karlsteiner Klettergarten rauf. Dort steht ausserdem (linkerhand) ein großer Felsen, auf dem wir schon als Kinder unsere ersten  mutigen Kletterversuche wagten und auch unsere Beiden dürfen sich dort ein wenig im Kraxln versuchen.

Mit der Aussicht auf ein „Kracherl“ schaffen wir dann auch noch den Endspurt und genießen die nette Bewirtung, während die Kinder wahlweise im Sandkasten spielen, auf der langen Hutschen schaukeln oder einfach auf der Wiese rumlaufen.weiterlesen