Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Almbachklamm

Unterwegs mit Kindern: In der Almbachklamm

 von Regina

Heute haben wir uns auf zu einer abenteuerlichen Wanderung in die Almbachklamm gemacht. Schon alleine der Beginn ist spannend- startet unsere Tour doch bei der letzten Kugelmühle Deutschlands, die Untersberger Marmor mithilfe von Wasserkraft in runde Kugeln „zaubert“.

Nachdem wir unseren Eintritt für die Klamm gezahlt haben, führt uns der Weg schon sehr bald über zahlreiche Brücken, unter denen das Wasser hindurchrauscht- teilweise viele Meter unter uns und in beeindruckenden Wasserfällen. Da das Wetter heute natürlich viele Leute zum Wandern einlädt und die Wege teils sehr schmal sind, gehört es hier dazu, immer mal wieder an geeigneten Stellen stehenzubleiben und flottere oder entgegenkommende Leute vorbeizulassen (und vorbeigelassen zu werden).

Dazwischen sehen wir aber auch einige Stellen, die dazu einladen,  sich mit den Kindern am Wasser niederzulassen und die Füße einzutauchen oder mit Steinen zu spielen.

Ich habe unsere Kleine in der Trage auf dem Rücken, bei  manchen Stellen, wo der Fels etwas über den Weg hängt, muss ich mich etwas bücken, um ihren Kopf nicht anzuhauen- dasselbe mit dem Mittleren, der auf dem Rückweg in der Kraxn sitzt und somit doch etwas erhöht ist.weiterlesen

Michael

Frühlingswanderung auf den Untersberg

 von Michael
Frühlingswanderung auf den Untersberg

Frühlingswanderung auf den Untersberg

Die Skitourensaison neigt sich ihrem Ende zu. Zwar liegt in den Höhen immer noch einiges an Schnee, aber die Lust auf Skitouren schmilzt mit der nun schon sehr warmen Sonne zusehends dahin: ganz früh aufstehen, vielleicht weit fahrten, lange tragen, schnell zum Gipfel, damit man gerade noch den schönen Firn erwischt …? Oder vom Haus weg in leichter Ausrüstung gemütlich dahin wandern, ein bisschen Sommerfeeling, weiter oben dann noch in bisschen Winterfeeling, aber zunehmend warm, etwas Stapfen im Schnee, am Gipfel dann aber im T-Shirt im warmen Gras sitzen?

Gestern hat uns letzteres mehr gereizt. Also nach ausreichend frühem Aufstehen und gemütlichen Frühstück zu Fuß gestartet, durch einen Frühlingstraum ganz alleine auf einer möglichst  sicheren Route hinauf auf den Untersberg. Oben treffen wir nur einige handverlesene Einsamkeitsliebhaber, die von Winkl über den Reisenkaser herauf gekommen sind. Wir aber waren in einem riesigen Amphitheater völlig alleine, nur das Zwitschern der Vögel und das Rauschen einiger Bäche und unsere Schritte – toll!

Der obere Beginn der Almbachklamm

Der obere Beginn der Almbachklamm

Zwischendurch ein paar Schneehänge, steil, aber nicht zu hart und damit recht gut zu begehen, seidenblauer Himmel, lichtgrünes Buchenlaub. Aus dem noch feuchten Boden drängen die ersten Blüten und Gräser ans Licht.

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Durch die Almbachklamm nach Ettenberg

 von Sepp
Wanderung durch die Almbachklamm

Wanderung durch die Almbachklamm

Bevor Sturmtief Herwart Berchtesgaden erreicht, war ich am Samstag nochmal unterwegs und habe eine Herbstwanderung gemacht. Und zwar durch die Almbachklamm nach Ettenberg und über die Hammersteilwand wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Ich starte meine Tour an der Kugelmühle in Marktschellenberg. Nach wenigen Metern geht’s hinein in die Almbachklamm. Zuerst an der rechten Seite des Almbachs entlang, dann immer wieder über Stege und Brücken führt der Wanderweg tiefer hinein in die tiefe Schlucht am Untersberg.

In der Almbachklamm

In der Almbachklamm

Schon 1894 wurde der Weg durch die Klamm angelegt: Insgesamt sind es 29 Brücken und Stege, ein Tunnel (Kopf einziehen: nur 1,60 Meter hoch) und 320 künstliche Stufen, die den Weg durch die Klamm erst ermöglichen.

Über Stege und brücken führt der Weg durch die Almbachklamm

Über Stege und brücken führt der Weg durch die Almbachklamm

Das wilde Wasser der Almbachklamm

Das wilde Wasser der Almbachklamm

Im oberen Teil weitet sich die Klamm zu einem etwas breiteren Tal, bevor es sich an der Theresienklause wieder verengt. An der 14 Meter hohen Staumauer trennen sich die Wege. Nach links geht’s nach Maria Gern, nach rechts zum Ettenberg.

Die Theresienklause in der Almbachklamm

Die Theresienklause in der Almbachklamm

Der Wasserdurchlass in der Theresienklause

Der Wasserdurchlass in der Theresienklause

Doch erstmal mache ich Pause an der kleinen Hütte bei der Theresienklause.

Das Trifthäusl im Wald

Das Trifthäusl im Wald

Im Trifthäusl an der Theresienklause

Im Trifthäusl an der Theresienklause

Man kann auch noch ein Stück weiter ins Tal hineingehen. Nach einigen hundert Metern erreicht man dann die Madonna an der Heilquelle, einen der vielen Kraftorte am Untersberg.weiterlesen

Almbachklamm-Fest

 von Sepp
In der Almbachklamm

In der Almbachklamm

Großes Klammfest: Almbachklamm Erlebnistag am Sonntag, den 4. September 2016 ab 11 Uhr

Am kommenden Sonntag feiert Marktschellenberg ein großes Klammfest: Anlass ist der Abschluss der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die nach den Unwetterschäden vom Juni 2013 in der Almbachkalmm nötig waren. Jetzt präsentieren sich die Brücken und Stege in der Klamm wieder von ihrer besten Seite und Ihr könnt die spektakuläre Wanderung vorbei an tosenden Wasserfällen und über malerische Gumpen wieder genießen.

Auf Brücken und Stegen durch die Klamm

Auf Brücken und Stegen durch die Klamm

Neben der Almbachklamm selbst sind die Wirtshäuser um die Klamm Schauplatz des Festes.

Gasthaus zur Kugelmühle

Am Eingang der Almbachklamm steht das Gasthaus zur Kugelmühle mit Deutschlands ältester Marmorkugelmühle: Seit 1683 werden hier Brocken des Untersberger Marmors mit der Kraft des Wassers des Almbachs zu Kugeln geschliffen. Beim Klammfest finden selbstverständlich auch Vorführungen der Kugelmühle statt.

Kugelmühle Marktschellenberg

Kugelmühle Marktschellenberg

Außerdem kann man am Gasthaus am Eingang der Klamm mit der Bergwacht Klettern und es wird ein Kinderschminken angeboten. Nachmittags gibt es dann geführte Wanderungen mit den Wanderführern Angerer Anderl und Rüdiger Wienecke durch die Almbachklamm von der Kugelmühle nach Ettenberg und über die Theresienklause wieder zurück. Ab ca. 13 Uhr sorgt ein Standkonzert mit Almtanz bei der Kugelmühle dann für einen geselligen Nachmittag.

Mesnerwirt in Ettenberg

Der Mesnerwirt steht im Schellenberger Ortsteil Ettenberg direkt neben der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung. Der Untersberg thron majestätisch hinter dem Ensemble. In letzter Zeit hat der Ettenberg durch die ZDF Serie Lena Lorenz einen enormen Popularitätsschub erlebt: Denn hier oben ist einer der Hauptdrehorte der Serie über die Erlebnisse der Hebamme Lena Lorenz, der Mesnerwirt ist das Zentrum von Lenas Heimatort, dem fiktiven Bergdorf Himmelsruh!weiterlesen

TV-Tipp: Ramsau und Almbachklamm im ZDF Krimi

 von Sepp
Susanne Landauer (Rosalie Thomass, r.) wird bei der Auflösung des rätselhaften Falls von ihrer Lebens-und Arbeitspartnerin Isabell Fertinger (Lavinia Wilson, l.) unterstützt © ZDF | Arvid Uhlig

Susanne Landauer (Rosalie Thomass, r.) wird bei der Auflösung des rätselhaften Falls von ihrer Lebens-und Arbeitspartnerin Isabell Fertinger (Lavinia Wilson, l.) unterstützt © ZDF | Arvid Uhlig

Das Berchtesgadener Land war ja schon öfters Drehort für namhafte TV- und Kinofilme. Am kommenden Montag könnt Ihr unsere schöne Heimat wieder mal im Fernsehen genießen. Der ZDF Fernsehfilm der Woche Die Tote aus der Schlucht wurde hauptsächlich in Marktschellenberg und Ramsau gedreht. Hauptdarsteller des Krimis sind Friedrich von Thun und Rosalie Thomass.

Zum Inhalt: Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) wird zu einem Einsatz aufs Land gerufen: Eine vor Jahren anonym eingelieferte, schizophrene Frau ist aus der Klinik von Dr. Mangold (Friedrich von Thun) verschwunden. Susanne kann die Frau nur noch tot aus dem nahe gelegenen Fluss bergen.

Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) findet in einer Schlucht die vermisste Patientin, die in der Nacht aus der psychiatrischen Klinik von Dr. Mangold weggelaufen ist © ZDF | Arvid Uhlig

Kommissarin Susanne Landauer (Rosalie Thomass) findet in einer Schlucht die vermisste Patientin, die in der Nacht aus der psychiatrischen Klinik von Dr. Mangold weggelaufen ist © ZDF | Arvid Uhlig

Bei einem standardisierten DNA-Abgleich stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um ihre biologische Mutter handelt. Susanne, die bislang dachte, ihre Mutter sei vor 30 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens gestorben, beginnt daraufhin, auf eigene Faust zu ermitteln.

Sie sucht ihren einsamen verschrobenen Vater Josef auf, der in der Nähe der Klinik auf seinem Hof lebt. Lange ist sie ihrem Vater aus dem Weg gegangen – jetzt quartiert sie sich bei ihmein. Josefs Freude über den Besuch der Tochter verfliegt rasch, als er den Grund erfährt. Aber Susanne hat nur ein Ziel: Mit Hilfe ihres alten  Freundes Gerhard und mit ihrer Lebensgefährtin Isabell versucht sie, die Hintergründe der merkwürdigen Vorkommnisse aufzuklären.weiterlesen

Fam-Trip belgischer Wanderer

 von Sepp
Belgische Wanderclubpräsidenten in Ramsau

Belgische Wanderclubpräsidenten in Ramsau

Vom 22. bis 25. April besuchten 10 Wanderclub-Präsidenten aus Belgien Bayern. Zusammen mit der Deutschen Zentrale für Tourismus organisierte die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH einen Fam Trip, um den belgischen Wanderern die Schönheit des Berchtesgadener Landes zu zeigen. Fam ist die Abkürzung für „familiarization“. Es handelt sich dabei um Reiseangebote, die ausschließlich an Reiseverkaufspersonal, z.B. Reiseveranstaltern, Reisebüros oder Verkaufsagenten angeboten werden, um vor Ort die Hotels, Restaurants und natürlich die Region selbst erkunden.

Los ging es für die Wanderspezialisten im Rupertiwinkel, wo Sie das Hotel Gut Edermann besichtigten und beim Mittagessen den Blick in die Berge genossen. Bei einer Stadtführung und eine Einkehr im Brauereigasthof Bürgerbräu inklusive Brauereiführung  lernten die Belgier die Alpenstadt Bad Reichenhall kennen.

Fantrip der Belgier in Bad Reichenhall

Famtrip der Belgier in Bad Reichenhall

Weiter ging es für die 10 Belgier und ihre Begleiter in den Süden des Berchtesgadener Landes. In Bischofswiesen bezogen sie Ihr Quartier für die nächsten Tage : Das Aktiv & Wellnesshotel Reissenlehen.

Beim Mesnerwirt in Ettenberg oberhalb Marktschellenberg entdeckten die Wandervereins-Präsidenten nach einer Wanderung durch die Almbachklamm das typisch bayerische Dorf-Ensemble von Kirche und Wirtshaus direkt nebeneinander.

In der Almbachklamm

In der Almbachklamm

Das Abendessen nahm die Gruppe Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau zu sich. Am nächsten Tag ging es für die Gruppe dann weiter zum Königssee, wo Sie das Echo vom Königssee erlebten und beim Bartholomäwirt auf eine zünfigte Brotzeit einkehrten.weiterlesen

Lieblingsplätze: der Scheibenkaser

 von Ann-Kathrin
Scheibenkaser

Der Scheibenkaser am Untersberg

Über den Scheibenkaser habe ich schon in vorherigen Arikeln geschrieben. Doch nun stelle ich euch diesen schönen Platz in einem gesonderten Artikel vor. Unter uns: Es ist einer meiner Lieblingsplätze! Was einen Lieblingsplatz ausmacht: schnell zu erreichen, ruhig, tolle Aussicht und sich einfach wohl fühlen! All das wird mir am Scheibenkaser geboten.

Der Scheibenkaser am Untersberg ist lange noch nicht so bekannt wie andere Almhütten, wie die Schärtenalm oder Bind-Alm. Klar, zum Scheibenkaser gibt es keinen Fahrweg und bewirtschaftet wird dieser auch nicht wie die anderen bekannteren Almhütten im Berchtesgadener Talkessel. Der Almbauer des Scheibenkasers führt mühsam im Frühjahr seine Tiere hier hoch. Im Sommer geht es dann weiter zum höher gelegenen Zehnkaser am Untersberg. Im Herbst werden die Tiere wieder zurück zum Scheibenkaser geführt. Wer schon selbst hier unterwegs war, weiß, dass Wege wie der Rosslandersteig oder das Leiterl zum Zehnkaser schmal sind und dort sind dann die imposanten Kühe/Rinder unterwegs. Noch vor langer Zeit wurden auch Almhütten im Landtal bestoßen, hierbei wurde das Vieh über den Landtalsteig hinaufgetrieben. Ein gefährliches Unterfangen, denn damals war der Landtalsteig nicht so gepfelgt wie er heute ist. Doch damals waren die Almbauern darauf angewiesen, da es im Tal nicht genug Futter für ihr Vieh gab.

Wenn ich zum Scheibenkaser aufsteige, dann mache ich dies meist über den Gatterlweg hinauf nach Ettenberg. Da ich kein Auto besitze, nutze ich die Buslinie 840 ab Berchtesgaden Bahnhof in Richtung Salzburg. Bei der Haltestelle Kugelmühle steige ich aus. Gerade wenn man die Wanderung als Rundtour macht lohnt sich die Nutzung des ÖPNV. Über eine Brücke biege ich nach recht ab und folge der Beschilderung „Gatterlweg“. Über diesen sich in Kehren windenden Weg steige ich zügig hinauf nach Ettenberg. Wer sein Tempo hält, gelangt sogar in 30 Minuten an die Wallfahrtskirche Ettenberg.

Wallfahrtskirche Ettenberg

Wallfahrtskirche Ettenberg

Ettenberg ist einfach malerisch! Zerstreut liegen schöne Bauernhöfe, welche im Rücken umgeben vom Untersberg beziehungsweise Berchtesgadener Hochthron sind. Unter der Woche ist es hier unheimlich ruhig. Auch beim Mesnerwirt neben der Kirche. Hier bleibe ich immer kurz stehen und schaue mich um. Von hier kann man schon gut den Scheibenkaser erkennen. Er liegt direkt unter dem Berchtesgadener Hochthron an einer steil abfallenden Wiese.weiterlesen

Almbachklamm öffnet am 1. Mai

 von Sepp
Almbachklamm Wanderung

Almbachklamm Wanderung

Eine enge Schlucht, ein reißender Wildbach und tosende Wasserfälle: Die Almbachklamm in Marktschellenberg ist eine der schönsten Schluchten in Bayern. Ab 1. Mai ist die Almbachklamm wieder für Besucher geöffnet. Die Schäden des Schmelzwasseres sind behoben und der Weg durch die Klamm ist wieder frei.

Am Eingang der Almbachklamm befindet sich Deutschlands älteste Marmorkugelmühle: Seit 1683 werden hier Brocken des Untersberger Marmors zu Marmorkugeln geschliffen. Die Kugelmühle wird vom Wasser des Almbachs angetrieben und formt in mehreren Tagen, je nach Größe der Steine, aus den unförmigen Klumpen des Gesteins, perfekt runde Kugeln.

Kugelmühle Marktschellenberg

Kugelmühle Marktschellenberg

Sobald die Almbachklamm geöffnet ist, geht auch die Kugelmühle in Betrieb: Immerhin ist die Marktschellenberger Kugelmühle die letzte sich in Betrieb befindliche Kugelmühle Deutschlands. Zudem gibt es an der Kugelmühle ein gleichnamiges Wirtshaus, das vor oder nach der Wanderung durch die Klamm für Stärkung sorgt.weiterlesen

Ursula

ECHSzellenter Wanderspaß

 von Ursula

Am 3. Oktober bekam die Gemeinde Marktschellenberg einen besonderen, neuen Bewohner: Der 600 Kilo schwere und 4,30 m lange Koloss schmückt ab sofort den Eingang der Almbachklamm. Drei volle Wochen investierte der Holzkünstler Mario Guggenberger in die Gestaltung dieses Prachtkerls. Die sich auf jeden Fall gelohnt haben!

 

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

Berti, Marktschellenbergs neuer Einwohner

 

„Berti“ heißt er. Diesen wundervollen Namen bekam er von der einheimischen Grundschülerin Sophia Steindlmüller. Passend auch deshalb, weil Hauptmann Adalbert Neisch einer der Hauptakteure 1892 beim Bau der Brücken und Wege der Almbachklamm war. Grundschule und Kindergarten Marktschellenberg haben sich auf die Suche nach einem passenden Namen gemacht. Vom Gemeinderat wurden daraus fünf  Namen ausgewählt und so kam die Idee der kleinen Marktschellenbergerin in den Lostopf. Sophia hatte Glück, ihr Los wurde von Mario Guggenberger gezogen.

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Lisa-Graf-Riemann

Wunderschön! oder:

 von Lisa

Wie ist es denn eigentlich so, beim Fernsehen?

Letzte Woche hatte ich nicht nur Gelegenheit, sondern sogar die Ehre, ein wdr-Team bei den Dreharbeiten zu „Wunderschön!” über das Berchtesgadener Land zu begleiten. Das war immer interessant, meistens lustig und manchmal auch ganz schön anstrengend.

 

 

Denn während der Moderator, die Autorin, die Kameraleute, der Tontechniker und die Maskenbildnerin Profis waren und wussten, wie ein so langer Dreh mit sechs vollgepackten Drehtagen läuft, war ich das einzige Fernseh-Greenhorn in der Crew. Und ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, dass wir zum Beispiel sage und schreibe vier Stunden zwischen Jenner-Bergstation und Jenner-Gipfel verbracht haben, bei einem Fußweg, den man locker in 15 Minuten bewältigt, und zwar jeder. Nur eben ein Filmteam nicht. Und das lag nicht an der schweren Ausrüstung, denn die Kameras sehen heutzutage wie Spiegelreflex-Fotokameras aus.

 

 

Woran lag’s dann eigentlich? An der Vorbereitung und, vor allem, an den vielen Wiederholungen, die wir gedreht haben. Einmal komme ich von der falschen Seite ins Bild, dann komme ich zu früh, das nächste Mal zu spät. Dann kommt der Moderator kurz mal mit den vielen Bergen durcheinander – “Äh, welcher ist jetzt nochmal der Watzmann?” – und so weiter. Man glaubt gar nicht, was alles passieren kann, wenn man doch eigentlich nur drei, vier Sätze einigermaßen flüssig hintereinander herausbringen soll. Und dann denkst du, ja, jetzt ist es im Kasten. Der  Kameramann aber sagt: “Ja, sehr schön, das machen wir gleich nochmal.”weiterlesen