Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Königssee
Isabel

Die neue Jennerbahn

 von Isabel
Starkes Tragseil – und Blick auf den Königssee

Starkes Tragseil der neuen Jennerbahn mit Blick auf den Königssee

Bergerlebnis für alle: Im Sommer geht die neue Jennerbahn am Königssee in Betrieb

Update 13.4.2018: Am 4.August 2018 startet die Jennerbahn mit ihren neuen komfortablen 10er Kabinen und bietet die Seilbahnfahrt mit der ersten Sektion, das heißt bis zur Mittelstation auf 1.200 m. Von hier starten Sie Ihre Wanderungen mit verschiedensten Schwierigkeitsgraden in den Alpen-Nationalpark Berchtesgaden oder Sie genießen die sportlich, moderne Gastronomie. Im Winter 2018/19 ist geplant, neben der Jennerbahn Sektion 1, der Krautkaser-Sesselbahn auch die neue 6er Sesselbahn „Jennerwiese“ in Betrieb zu nehmen.

Modern, nachhaltig und barrierefrei – der Beginn einer neuen Ära. Das Gesamtprojekt kostet 47 Millionen Euro und wurde in Absprache mit dem Nationalpark Berchtesgaden konzipiert.

Im Sommer beginnt am Jenner (1874 m) hoch über Schönau am Königssee eine neue Ära. Mit der neuen Bergbahn, mit Sportgeschäft und Skidepot an der Talstation, mit Restaurants und Sonnenterrassen an Mittel- und Bergstation. Insgesamt werden mehr als 47 Millionen Euro investiert. Kernstück ist die neue Jennerbahn selbst – eine komfortable, nahezu geräuschlose 10er-Kabinenbahn mit wirtschaftlichem „direct drive“-Antriebssystem. Sie ersetzt ihre Vorgängerin, die aus dem Jahr 1953 stammte. Das Gesamtprojekt wird in Absprache mit dem Nationalpark Berchtesgaden realisiert. Neben Nachhaltigkeit setzt die Berchtesgadener Bergbahn AG einen Schwerpunkt auf ein hohes Maß an Barrierefreiheit. Rampen und Aufzüge statt Treppen, breite Türen, eigene Zustiegsspur für Monoskifahrer – Bergerlebnis im Berchtesgadener Land für alle.

„Es wäre wirtschaftlich schlicht nicht sinnvoll gewesen, die alte Bahn zu sanieren“, erklärt Michael Emberger, Vorstand der Berchtesgadener Bergbahn AG, den großen Wurf. „Hinzu kommt, dass die Ansprüche an die Infrastruktur heute ganz andere sind als vor 65 Jahren.“ Ob Wanderschuhe oder Skier – ab Sommer können Gäste ihre Ausrüstung jetzt in Depots an der Talstation verstauen. Und bei Bedarf gleich nebenan im Sportgeschäft ihr Equipment auf den neuesten Stand bringen.

So sieht die Talstation der Jennerbahn ab Sommer aus.

So sieht die Talstation der Jennerbahn ab Sommer aus.

An der Mittelstation gibt’s ein Bistro mit Snacks und leckeren Kleinigkeiten, oben am Berg die Jenneralm mit ausgesuchten Speisen. Alles jeweils immer frisch und regional. Dafür bürgt Peter Hettegger, der in seinem Hotel Edelweiß in Berchtesgaden schon vor Jahren neue Standards gesetzt hat. Ein Helles auf der Sonnenterrasse gefällig? Bringt die Bedienung sofort. Den grandiosen Ausblick in den einzigen Alpennationalpark Deutschlands und hinunter zum Königssee mit St. Bartholomä gibt’s gratis dazu.weiterlesen

Winterspaziergang auf St. Bartholomä

 von Sepp
Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä

Viel zu selten nimmt man sich als Einheimischer Zeit für die Top Sehenswürdigkeiten Berchtesgadens, wie zum Beispiel St. Bartholomä. Ich habe die Halbinsel im Königssee zwar immer mal wieder bei Bergtouren passiert – auf dem Weg zur Saugasse ins Steinerne Meer oder zum Rinnkendlsteig – doch noch nie als Tagesziel besucht. Letzte Woche habe ich nun endlich einen freien Tag zu einem kleinen Spaziergang rund um St. Bartholomä genutzt.

Ich nehme das Boot um 10:40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt ist die Seelände noch im Schatten.

Vormittag an der Seelände

Vormittag an der Seelände

Das Boot, die „Maria Alm“, ist gut gefüllt. Als wir die Falkensteinerwand passieren scheint die Sonne ins Boot. Die Schiffsbesatzung unterhält die Passagiere mit Wissenswertem und Lustigen rund um den Königssee. Und natürlich mit dem Echo vom Königssee.

Das Echo vom Königssee

Das Echo vom Königssee

Etwa 45 Minuten dauert die Fahrt bis zur Bootsanlegestelle St. Bartholomä, der Endstation.

Blick vom Boot nach Bartholomä

Blick vom Boot nach Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Ankunft an St. Bartholomä

Im Winter fahren die Boote nämlich nur bis hierher, die Anlegestelle Salet wird mit dem Winterfahrplan nicht erschlossen.weiterlesen

TV-Tipp Berggeschichten: Der Funtensee

 von Sepp
Der Funtensee im Winter

Der Funtensee im Winter

Kalt und geheimnisvoll. Der Funtensee im Steinernen Meer

„Jenseits von Gut und Böse liegt er“, sagen die Einheimischen über den Funtensee in den Berchtesgadener Alpen. Tatsächlich findet man den kleinen Bergsee, der als kältester Ort Deutschlands Berühmtheit erlangt hat, auf 1.600 Metern Höhe in einer Senke mitten im Steinernen Meer. Das eigenwillige Naturidyll hält mit einer Tiefsttemperatur von minus 45,9 Grad den deutschen Kälte-Rekord und ist wegen seines Mikroklimas und seiner abgeschiedenen Lage ein faszinierendes Phänomen. Außer Wetterforschern würde wohl kaum jemand an diesen gottverlassenen Ort kommen, gäbe es da nicht das Kärlingerhaus, das etwas oberhalb des Sees liegt. Erreichen kann man die Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins über den fünfstündigen anstrengenden Aufstieg von St. Bartholomä am Königssee, der in mehr als 30 schmalen Serpentinen durch die berüchtigte Saugasse hinaufführt.

Der Funtensee im Steinernen Meer

Der Funtensee im Steinernen Meer

Eine Straße zum Funtensee gibt es nicht, deshalb fliegt der Versorgungshubschrauber das Kärlingerhaus in den Sommermonaten einmal in der Woche an – aber nur, wenn es das Wetter zulässt. Für die Hüttenwirte ist die Bewirtschaftung in der extremen Lage eine logistische Herausforderung.weiterlesen

Rosi Fürmann
Den "Rausch der Geschwindigkeit" hautnah erleben

Den „Rausch der Geschwindigkeit“ hautnah erleben

Bob & und Skeleton – Weltcup am Königssee – 19. bis 21. Januar 2018

Der „Rausch der Geschwindigkeit“ – an der schmalen BOB-Bahn stehen und die Skeleton- und Bobpiloten durch den Eiskanal rauschen zu sehen! In der „Deutsche Post Eisarena“ kann das Wirklichkeit werden. Wagemutig stürzen sich die Schlitten in die rasante Fahrt, steuern mit vom Zuschauer kaum wahrnehmbaren Lenkbewegungen und faszinieren jedes Jahr aufs Neue!

in der Deutsche Post Eisarena Königssee

Wie der IBSF schreibt, beginnt der Bobsport Ende des 19. Jahrhunderts, als man in der Schweiz erstmals versucht, den Rodelschlitten mit einem Lenkmechanismus zu koppeln. Der erste Bob-Club gründet sich 1897 in St. Moritz (Schweiz). Damit beginnt sich der Bobsport in den Wintersportgebieten Europas auszubreiten. Schon im Jahre 1914 rasen Bobs auf den unterschiedlichsten Natureisbahnen nach unten. Erste Rennschlitten aus Holz ersetzen schon bald Stahlschlitten, die man aufgrund der Hin- und Her-Bewegung der Mannschaften zur Erhöhung der Geschwindigkeit auf den Geraden (Englisch bobbing) „Bobschlitten“ nennt.weiterlesen

Scheibstein Gipfel © Ann-Kathrin Helbig

Scheibstein Gipfel © Ann-Kathrin Helbig

In den Sommermonaten ist der Schneibstein einer der beliebtesten und am einfachsten zu besteigenden Berge in den Berchtesgadener Alpen. In den Wintermonaten sehr beliebt bei Skitourengehern und in der Zwischenzeit steht er im Bann der Schneeschuhwanderer. Wer bei Schneeschuhwandern an gemütliches umher gestapfe im Schnee denkt, der wird hier das Gegenteil erfahren. Für die nun beschriebene Schneeschuhtour benötigt es eine gute Kondition, Erfahrung im Tiefschnee und ganz viel Freude am Gehen.

Am Besten man nimmt sich für die Tour 2 Tage Zeit. Das Auto kann Großparkplatz Königssee abgestellt werden oder man fährt bis zur Endstation der Buslinie 841 „Königssee“. Je nach Konditon kann es auch vom Parkplatz Hinterbrand losgehen (1.100m). Als Ausrüstung empfiehlt sich ein Rucksack an dem man die Schneeschuhe fest machen kann, zudem gehört auch bei Schneeschuhtouren im alpinen Gelände eine Lawinenausrüstung mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass Skistöcke mit einer fixen Länge besser bei solchen Touren sind als zusammenklappbare Trekkingstöcke.

Komplett ausgestattet folgt man nun ab der Talstation der Jennerbahn der Beschilderung Stahlhaus/Schneibsteinhaus. Je nach Schneelage kann die Tour bis zu 4 Stunden dauern. Der Weg verläuft entlang einer breiten Forststraße wodurch man sich in recht sicherem Gelände bewegt. Gerade im Frühjahr und Frühwinter muss man oft auch die Schneeschuhe bis Königsbachalm noch am Rucksack lassen. Dann wenn der Tiefschnee kommt, ist oft nur eine schmale Spur vorhanden. Fast alle guten Schneeschuhe haben eine Aufstiegshilfe, die man bei Steigung einstellen sollte. So kommt man bequemer und schneller bergauf. Definitv ist die Schneeschuhtour bis zum Stahlhaus ein Klassiker. Der Aufstieg dauert nicht zu lange und die Landschaft ist einzigartig schön! Auch der Gedanke an einen hausgemachten Kaiserschmarrn motiviert unheimlich immer wieder dorthin aufzusteigen. Auf Höhe des Schneibsteinhauses überwindet man dann noch den letzten Aufschwung. Und schon öffnet sich der Blick zum Schneibstein und der Alpenvereinshütte.

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Aufstieg zum Stahlhaus © Ann-Kathrin Helbig

Matratzenlager © Peter Pruckner

Matratzenlager © Peter Pruckner

Das Stahlhaus ist die einzige Berghütte in den Berchtesgadener Bergen, in der man das ganze Jahr einkehren und übernachten kann. Die Berghütte wird jetzt schon seit vielen Jahren von Peter Pruckner geführt, dessen Kaiserschmarrn vor einigen Jahren als einer der besten ausgezeichnet wurde. Auch mit Knödelgröstel, Braten und Suppen kann man sich hier stärken. Da ab hier nun der anstrengste Teil der Tour startet, empfiehlt sich eine Übernachtung im Stahlhaus. Gerade in den Wintermonaten gibt es noch Plätze in den Zimmern und Lagern. Bitte vorher auf dem Carl von Stahlhaus anrufen +49-8652-6559922.weiterlesen

Der Watzmann im hohen Norden

 von Sepp
"Suche Frieden" Blick vom Grünstein zum Watzmann

„Suche Frieden“ Blick vom Grünstein zum Watzmann

In der Kommunikation mit unseren Gästen erreichen mich oft schöne Geschichten. Zum Beispiel von Monika. Sie hat mir letzte Woche folgende Nachricht geschrieben:

Hallo – immer wieder gern bei euch im Berchtesgadener Land 😉 Bei einer Bergtour im Berchtesgadener Land, letztes Jahr am 16.. August, bin ich mit meinem Freund von St. Bartholomä am Königssee über den Rinnkendlsteig und die Archenkanzel zur Kühroint Alm am Fuße des Watzmannes. Von dort sind wir über den Grünstein nach Königsee abgestiegen. Am Grünstein angekommen – es war schon abends, interessantes Licht und Wolken, bin ich auf der Suche nach dem Bildausschnitt über das Gipfelkreuz im Vordergrund gestolpert…ich wurde so sofort in einen Bann gezogen…

Es ist einfach der Blickwinkel.  Von diesem, geht – nicht nur in meinen Augen – eine besondere Faszination aus. Das Bild hängt seit Mitte Oktober in der Wanderausstellung „ Suche Frieden“ (in Osnabrück) und begleitet den Katholikentag 2018.

…Vielleicht ist der Watzmann ja noch immer auf der Suche nach seinem Frieden. Ich freu mich auf jeden Fall, dass mein Bild es in die Ausstellung geschafft hat – und möchte es euch nicht vorenthalten. Liebe Grüße, Monika…

Nach einem sehr netten E-Mail Verkehr hat Monika Ihr Archiv durchstöbert und mir weitere Bilder Ihrer Tour geschickt.

Hallo Sepp, endlich geschafft…viele Bilder Schlummern auf der Festplatte…und wollen entwickelt werden.

Bei unserer Bergtour hatten wir natürlich schönes Wetter – sonst wären wir ja bestimmt nicht über den Rinnkendlsteig. Heißt aber auch…zum Fotografieren suboptimal…viel zu grell – extreme Schatten etc. Du weißt schon was ich mein. Hab ein paar ausgewählt…vielleicht gefällt dir ja das ein oder andere für deine Geschichte.

Los gehts natürlich wie immer mit dem besten Frühstück überhaupt 😉  ok – ich gestehe, das Bild hab ich an einem anderen Tag gemacht…wir wollten ja das erste Schiff nehmen.

Frühstück: Der richtige Start in den Bergtag

Frühstück: Der richtige Start in den Bergtag

Dann ab übern See bis St. Bartholomä

Über den Königssee nach St. Bartholomä

Über den Königssee nach St. Bartholomä

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee

über den Rinnkendlsteig…upsweiterlesen

Almabtrieb über den Königssee

 von Jannis

Auf Landauern werden die Kühe von der Saletalm an St. Bartholomä vorbei zur Seelände transportiert.

„Da Summa is umma“ – Auf Landauern in die hemischen Ställe

Es ist kalt, nass und windig als wir in das offene Boot einsteigen und uns früh morgens auf den Königssee begeben. In den letzten Tagen hat eine Kaltfront dafür gesorgt, dass es wieder weit runter geschneit hat. Viel von dem Neuschnee ist nicht zu sehen. Dicke Nebelschwaden verhüllen die Berggipfel und sorgen für eine gespenstische, beinahe bedrückende Atmosphäre. Es wirkt fast so, als sollte nochmal betont werden, dass der Almsommer nun um ist.

Es herrscht also die passende Stimmung für das bevorstehende Ereignis: Der Almabtrieb über den Königssee. Dieser ist im gesamten Alpenraum einzigartig. Denn die Saletalm und die Fischunkelalm sind über den Landweg ausschließlich über schwere Gebirgssteige erreichbar. Es bleibt den Kühen also nur der einstündige Weg über den See zurück in die warmen Heimatställe.

Trotz der langen Tradition des Almabtriebs über den Königssee hat die Evolution noch nicht dafür gesorgt, dass sich die Kühe von der Salet- und Fischunkelalm zu begnadeten Schwimmern entwickelt haben. Hölzerne Transportschiffe mit ebenen Böden und flachem Zustieg ermöglichen die Überfahrt: Sogenannte Landauer.

Der noch frachtlose Landauer startet zur Abholung in Richtung Saletalm

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Rosi Fürmann

Herbstlicher Spaziergang durch Salzburg

 von Rosi

herbstliches Panorama über die Stadt Salzburg vom Gaisberg aus mit Watzmann, Untersberg und Hochstaufen im Hintergrund

Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg

Salzburg – die Stadt des „Jedermann“, Salzburg hat viele Gesichter. Ein Spaziergang durch das herbstliche Salzburg erschließt durch die Lichtsituationen ganz eigene, interessante Einblicke, die besonders durch die Farbigkeit des Herbstes sich hervorheben.

Mädchen auf dem herbstlichen Weg im Mirabellgarten in Salzburg

Einige Geschichten aus der Geschichte Salzburgs:

Die Altstadt von Salzburg erhält maßgeblich ihr Aussehen in der Zeit um 16oo, da Erzbischof Wolf Dietrich von Reichenau die Fäden in der Hand hält. „Ein Rom des Nordens“ will er sich schaffen mit vielen großen freien Plätzen. Da aber der Bereich zwischen Salzburg und Mönchsberg – der Bereich der heutigen Altstadt – bereits dicht bebaut, läßt er – wie geschrieben steht – abreissen. Um die 55 Häuser müssen weichen, um sich „seine“ freien Plätze schaffen zu können, die das heutige Stadtbild von Salzburg prägen.

der Residenzplatz mit dem mächtigen Residenzbrunnen vor dem Dom und der Residenz in Salzburg

Die Lebensader der Stadt – der Almkanal: In der Zeit des 11./12. Jahrhunderts versorgen nur wenige Brunnen die dicht bebaute Altstadt mit Trinkwasser. Wassernot ist an der Tagesordnung und zu wenig Löschwasser bei den nicht seltenen Bränden ist ein riesiges Problem. Die Idee, durch den Mönchsberg einen Stollen zu graben und das Wasser der gegenüber liegenden Moore so in die Alstadt zu leiten, bringt nach 6 Jahren Bauzeit mit der Fertigstellung 1143 zwar einen Teilerfolg, jedoch reicht es nicht aus. Mit dem dann folgenden Anzapfen des von Untersberg kommenden Rosittenbaches gelingt ein weiterer Teilerfolg, aber erst die Verlängerung des Kanals zum „Hangenden Stein“ in Marktschellenberg und das Anzapfen (1286) der aus dem Königssee kommenden „Alm“ (Königsseer Ache) sichert das Überleben der Stadt.weiterlesen

Morgendlicher Herbstspaziergang am Königssee

 von Sarah

Die Bootwerften auf dem Königssee

Wir alle kennen den Stress des Alltags und die damit verbundene Erschöpfung und Trägheit unseres Körpers. Auch der Geist sehnt sich in solchen Momenten oftmals nach Ruhe und Sinnespflege. Wie sollte dies besser funktionieren als mit einem morgendlichen Herbstspaziergang am Königssee? Im Gepäck mit Kaffee und Stuck mache ich mich an einem sonnigen, kühlen Donnerstagmorgen auf den Weg….

Ich beginne meinen Spaziergang am Parkplatz des sogenannten ,,Echostüberls“ am Königssee. Hier habe ich bereits einen tollen, ersten Blick auf den See und werde Zeuge des morgendlichen Nebels, der den See in seinem weiteren Verlauf noch zu verdecken scheint.

Ausblick auf die Christlieger vom Parkplatz ,,Echostüberl“ am Königssee

Die Nebensaison hat nun begonnen und das ist insbesondere an tourismusstarken Orten wie dem Königssee spürbar: Es herrscht eine ruhigere, überschaubarere Atmosphäre als noch vor einigen Monaten im Hochsommer. Auch heute werden wieder etliche Menschen den Königssee mit Elektrobooten überqueren – die Masse dessen bleibt jedoch aus.

Gemütlich, dennoch schnellen Schrittes gehe ich in Richtung Bootswerften um dann an meinem ersten Aussichtspunkt, dem Malerwinkl, zu rasten. Meine Vermutung des Nebels wird an dieser Stelle bestätigt und so bewundere ich das langsame Schauspiel, was sich mir bietet: Minute um Minute steigt der Nebel höher, wird durchlässiger – bis er sich schließlich auflöst und ich St. Bartholomä erblicken kann.weiterlesen

Lagerfeuer am Königssee © BRK Berchtesgadener Land

Lagerfeuer am Königssee © BRK Berchtesgadener Land

In lauen Sommernächten gemütlich am See um ein Lagerfeuer sitzen – wer wünscht sich das nicht? Leider mussten die Mitglieder der BRK Wasserwacht Berchtesgaden in letzter Zeit während Einsatz- oder Übungsfahrten am Königssee immer wieder Gäste auf die Regeln des Nationalparks Berchtesgaden hinweisen. Gerade am und um den Königsbach-Wasserfall am Königssee, gesellen sich im Sommer viele Jugendliche wie auch Erwachsene. „Zelten, Campieren und Lagerfeuer sind im Nationalparkgebiet strengstens verboten“ so Martin Planegger, stellvertretender technischer Leiter der BRK Wasserwacht Berchtesgaden. „Wir haben so ein schönes Fleckchen Natur, das sollten wir den nächsten Generationen erhalten“.

Bei fast jeder Einsatz- oder Übungsfahrt am Königssee sammeln die Mitglieder der Wasserwacht Müll und Hinterlassenschaften der Gäste auf. „Gerade bei schönen Abenden müssen wir immer wieder jugendliche Gruppen auf das Lagerfeuer-Verbot hinweisen“ so Martin Planegger. Der Nationalpark Berchtesgaden hat in Abstimmung mit der Seenschifffahrt und der Polizei an mehreren zentralen Stellen rund um den Königssee die „Verhaltensregeln“ veröffentlicht. Wenn ein Lagerfeuer außer Kontrolle gerät, kann sich im naturbelassenen Gehölz und Untergehölz schnell ein größerer Waldbrand entwickeln. Aus diesem Grund möchte die Wasserwacht Berchtesgaden sowie der Nationalpark Berchtesgaden nochmals darauf Aufmerksam machen, dass Zelten und das entzünden eines Lagerfeuers im Nationalpark ist strengstens verboten. (§9, Abs.4, Nr. 4 Nationalparkverordnung). Wiederholt wurden in jüngster Zeit Campierer und Lagerfeuer im Gebiet des Nationalparks gemeldet. Aus diesem Grund führt die Nationalparkverwaltung aktuell verstärkt Kontrollen durch.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land