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Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben


Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben
„Der schönste Berg der Welt“

„Der schönste Berg der Welt“ – eine Umfrage des Bergsteigermagazins kommt zu diesem, den Watzmann treffend beschreibenden Schluss. Nicht nur die Höhe von 2713 m (die Mittelspitze) sondern ganz besonders seine einmaligschöne Form macht den Watzmann zum Wahrzeichen des Landkreises Berchtesgadener Land.

Die Kirchleitnkapelle auf dem Ponnzenbichl mit dem Watzmann im Hintergrund

Der Watzmann – sagenhaft und sagenumwoben: Wer kennt die Sage nicht? Einst regiert der grausame König Waze oder Wazemann das Land. Er verbreitet mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken unter der Bevölkerung. Auf einer seiner wilden Jagden zerstampft er eine Bauersfamilie mit seinem Ross und die Bäuerin verflucht ihn: Gott soll dich und deine Familie zu Stein verwandeln. Im Nu tut sich die Erde auf, spuckt Feuer und der König mit seiner Familie erstarrt zu Stein.

Frühling mit dem noch verschneiten Watzmann

Aus der Sicht von Norden lässt sich die „Königsfamilie“ erahnen. Links die Watzmannfrau, in der Mitte die Kinder und rechts der Große Watzmann „König Waze“.

Panoramablick vom Jenner hinüber zum Watzmannmassiv und tief unten der Königssee

Die Bekanntheit des Watzmanns rührt von seiner in vielen Varianten zu begehenden Bergtouren. Äußerst beliebt: Die Watzmannüberschreitung – eine Bergtour, die der Länge wegen und wegen der aboslut erforderlichen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wohl überlegt sein will. Sie sollten nur wirklich Erfahrene in Angriff nehmen.

Am Königssee mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomä auf der Halbinsel Hirschau und im Hintergrund Mitte die mächtige Watzmannostwand

Nicht minder beliebt: Die Klettertour Watzmannostwand. Auch hier gilt, dass nur erfahrene Alpinisten und wenn möglich mit Führer sich an diese Wand wagen sollten. Dass sie nicht einfach zu durchklettern ist, zeigt sich leider an den mehr als 100 Bergtoten seit der Erstbegehung dieser mit 1800 m höchsten Felswand der Ostalpen am 6. Juni 1881 durch den Wiener Otto Schück und den Ramsauer Johann Grill (nach dem Hausnamen der „Kederbacher“ genannt).

die Wallfahrtskirche Maria Gern mit dem noch verschneiten Watzmann im Hintergrund
mächtig und imposant – der Watzmann

Der Watzmann – Wahrzeichen des Berchtesgadener Landes!
Aus vielen Blickwinkeln zeigt er sich in seiner mächtig-markant-imposanten Form, ändert dabei sein Aussehen und bleibt dennoch im gesamten Landkreis aus jeder Perspektive der  „Watzmann“.

Eure Rosi
alle Bilder: RoHa-Fotothek Fürmann

Der Watzmann spiegelt sich im Böcklweiher in der Gemeinde Bischofswiesen
Der Watzmann spiegelt sich im Weiher am Jenner
auf dem Weg zum Funtensee mit dem Watzmanngipfel im Hintergrund
Bank am Weg nach Kühroint mit dem noch verschneiten Watzmann
Die Pfarrkirche St. Martin in Saaldorf im Berchtesgadener Rupertiwinkel mit dem mächtigen Watzmann und davor der Schafenden Hexe (Lattengebirge) im Hintergrund
Die Filialkirchen auf dem Ulrichshögl und auf dem Johannishögl vor dem mächtigen Massiv des Watzmann (im Berchtesgadener Rupertiwinkel) und davor rechts der Schafenden Hexe (Lattengebirge)
Die Salzach mit der berühmten Salzachbrücke in Laufen (Berchtesgadener Rupertiwinkel) und dem imposanten Bergpanorama im Hintergrund (Mitte links der Watzmann – rechts der Hochstaufen)
Vorfrühling im Berchtesgadener Rupertiwinkel – der mächtig-imposante Watzmann mit rechts der Schlafenden Hexe (Lattengebirge)

Im südostbayerischen Raum, besonders im Rupertiwinkel und dem angrenzenden Österreich ist Rosi Fürmann unterwegs, um die Landschaft, das Land und die Leute, die die Schönheiten der Alpenregion und des Voralpenlandes wiederzugeben, zu fotografieren.

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