Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Obersalzberg

Von Marktschellenberg nach Schönau

 von Ann-Kathrin

Tagesweitwanderung von Schellenberg nach Schönau

Wenn man von Salzburg über die Landstraße durch Grödig nach Marktschellenberg fährt, da sieht man sie schon spitz und markant herausstechen: die Barmsteine. Da sie mir schon öfter durchs vorbeifahren ins Auge fielen, fragte ich bei einer Kollegin nach, wie man zu diesen Barmsteinen gelangt und ob man diese eigentlich besteigen kann oder ob diese eher unwegsam und nur für mutige Kletterer geeignet sind. Sie erklärte mir, dass man nur den kleinen Barmstein erSTEIGEN kann und am großen Barmstein Möglichkeiten zum Klettern vorhanden sind. Außerdem empfahl sie mir den Rundweg dort zu machen und in Marktschellenberg zu starten um von dort über die Köppelschneid zu den Barmsteinen zu gelangen. Also ging ich an einem wunderbar sommersonnigen Tag morgens los. Zuerst fuhr ich mit der Buslinie 840 von Berchtesgaden nach Marktschellenberg. Im Ortszentrum stieg ich aus. Rechts neber der Kirche im Ortskern folgte ich der Straße nach oben, wo ich dann gleich auf Wegtafeln stoß, die in Richtung Köppelschneid und Arnoweg zeigten. Nach dem letzten Haus das zum Ortskern gehört geht es durch einen stetig aufsteigenden Waldweg hinauf in Richtung Köppelschneid. Nachdem der Weg den Wald verlässt stößt man auf erhöht liegende Bauernhöfe von denen man einen atemberaubenden Ausblick auf das Untersbergmassiv hat.

Untersberg mit Wegweisern im Vordergrund

Untersberg mit Wegweisern im Vordergrund

Der Weg führt platt getreten durch Wiesen hinauf . Am Wegesrand machte ich eine trierische Entdeckung. Ein Grünspecht.

Grünspecht

Grünspecht

Ziemlich stylisch schaut er aus mit seiner roten Irokesen-Frisur. Ein Prachtkerl! Weiter bei mehreren Bauernhöfen vorbei gelangt man dann zur Köppelschneid. Der Pfad ist durchzogen mit Wurzeln und man geht hauptsächlich im Wald. Auch die allseits bekannten gelben Wegmarkierungen auf denen man auch den Schwierigkeitsgrad der Touren erkennen kann sind hier nicht vorhanden. Allerdings ist der Pfad eindeutig genug zu erkennen wodurch man sich nicht verlaufen kann. An der Köppelschneid angekommen, wandert man direkt auf dem Grenzverlauf. Auf beiden Seiten ist der Abgrund. Der Pfad ist noch immer schmal und sehr wurzeldurchzogen. Endlich lichtete sich auch der Wald und man bekam einen freien Blick auf Salzburg und nach Hallein. Leider noch immer kein freier Blick in Richtung Berchtesgadener Talkessel. Leicht betröppelt über so wenig Aussicht folgte ich dem Waldpfad. Meiner Erfahrung nach würde ich den Weg über Köppelschneid als rot markieren. Der Pfad ist immer zu mindestens einer Seite nah am Abgrund, gerade wenn es am Vortag regnete und es ist matschig kann es dort ganz schön gefährlich werden. Von der breite her bietet der Platz für einen schmal gebauten Wanderer. Kurz bevor der Wald sich lichtet und man die Köppelschneid verlässt kommt eine Wegkreuzung, wo man sich zwischen drei Wegen entscheiden muss. Ein Wegweiser ist leider nicht vorhanden. Ich entscheide mich für den Weg geradeaus, mein Orientierungssinn sagt mir, dass das der richtige Pfad sein muss. Dann endlich habe ich wieder eine freie Sicht auf die Bergwelt. Und der etwas andere Blick auf den Hohen Göll fasziniert mich. Ich bin in einer Region gelangt, die ich zuvor nicht kannte. Verstreut liegen ursprüngliche Bauernhöfe umgeben von saftigen Wiesen. Eine Bank lädt zur Rast und dem genießen ein.

Panorma zum Hohen Göll und Watzmann

Panorma zum Hohen Göll und Watzmann

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Kehlsteinhaus öffnet am 8. Mai

 von Sepp

Kehlstein-Buslinie eröffnet die Saison

Am kommenden Donnerstag, den 8. Mai fahren zum ersten Mal in diesem Jahr die Busse auf den Kehlstein. In den Spezialbussen des RVO, die im Vergleich zu den herkömmlichen Linienbussen mehr Leistung, ein kürzer übersetztes Getriebe sowie stärkere Bremsen haben, kann man dann wieder die eindrucksvolle Kehlsteinstraße befahren.

Kehlsteinbus im Frühling

Kehlsteinbus im Frühling unterhalb des Kehlsteinhauses

Auf einer Gesamtlänge von 6,5 Kilometern führt die in den Fels gesprengte Straße durch 5 Tunnel über 700 Höhenmeter bis zum großen Wendeplatz unterhalb des Kehlsteinhauses.

Tunnel zum Aufzug zum Kehlsteinhaus

Tunnel zum Aufzug zum Kehlsteinhaus

Von hier führt ein schmaler Tunnel 124 Meter waagrecht in den Berg hinein in einen mit Messing verkleideten Aufzug, der über ebenfalls 124 Meter (dieses Mal allerdings in der Senkrechten) ins Innere des Kehlsteinhauses führt.

Aufzug zum Kehlsteinhaus

Aufzug zum Kehlsteinhaus

Bergrestaurant Kehlsteinhaus

Im Kehlsteinhaus kann man sich im Bergrestaurant stärken, und bei einem Rundgang allerhand Interessantes über die Geschichte des Hauses, besonders auch während des dunkelsten Kapitels der Deutschen Geschichte, erfahren.weiterlesen

Obersalzbergbahn geöffnet

 von Sepp

Seilbahn durchgehend bis Herbst geöffnet

Ab heute, den 3. April, ist die Obersalzbergbahn wieder geöffnet. Bis zum 31. Oktober wird die Seilbahn täglich von der Schießstattbrücke in Berchtesgaden bis zur Bergstation an der Scharitzkehlstraße pendeln.

Die Obersalzbergbahn

Die Obersalzbergbahn

Die erste Gondel fährt jeweils um 9:30 Uhr, die letzte um 16:50! Eine Fahrt dauert etwa 12 Minuten.

 

Wandern und Einkehren am Obersalzberg

Nach einer Fahrt mit der Obersalzbergbahn gibt es viele Möglichkeiten. Auf dem Carl von Linde Weg, der sich auf etwa 1000 Metern Höhe nahezu flach am Obersalzberg entlangzieht, erreicht man mehrere beliebte Ausflugsgaststätten:weiterlesen

Langlauf an der Scharitzkehl

 von Sepp
Zufahrt zur Scharitzkehl

Zufahrt zur Scharitzkehl

Stimmungsvoller Langlauf an der Scharitzkehlalm

An der Scharitzkehlalm sind die Langlaufbedingungen den ganzen Winter auch ohne Schneekanonen sehr gut. Das verdankt die Loipe nicht nur ihrer Höhenlage auf 1.100 Metern, sondern auch weiteren topographischen Gegebenheiten. Die Scharitzkehlalm wird nämlich von steil aufragenden Felswänden vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Zur Info: Die Bilder entstanden heute Vormittag, dennoch erinnerte die Stimmung an der Scharitzkehl eher an den Abend.

Nach links ragen die Wände des Kehlsteins steil empor: Das Kehsteinhaus war heute vormittag zwar in der Sonne, aber weiter unten kam keine Sonne hin, dementsprechend kalt war es auch.

Kehlstein in der Sonne

Kehlstein in der Sonne

In Richtung des Hohen Göll (2.522m) grenzen die Abbrüche der Göll Westwand hinter dem darunterliegenden Endstal die Scharitzkehl von den Strahlen der Sonne ab.

Scharitzkehlalm vor Pflughörndl

Scharitzkehlalm vor Pflughörndl

Markant erhebt sich in dieser Richtung das Pfughörndl (2048m).weiterlesen

Klangschalen, Sterneküche, Almhütte

 von Sepp

November im InterContinetal Berchtesgaden Resort

Auch im Monat November veranstaltet das InterContinetal Berchtesgaden Resort am Obersalzberg wieder eine Reihe exklusiver Veranstaltungen: Kulinarisch, meditativ, traditionell – für jeden Geschmack ist das passende Angebot dabei:

 

Klangschalen-Meditation

Wo könnte man besser abschalten als auf 1.000 Metern Höhe im lichtdurchfluteten THE MOUNTAIN SPA?

Klangschalen Meditation

Klangschalen Meditation

Lassen Sie Ihre Seele baumeln und erleben Sie bei einer Klangschalen-Meditation auf beheizten Wasserbetten pure Entspannung!

  • Datum: Immer samstags: 2., 9., 16. und 23. November, 9.00 bis 9.30 Uhr
  • Preis: 10,– Euro pro Person

 

Kehraus Deluxe

Der Kehraus Deluxe gehört mittlerweile ebenso fest zum LE CIEL wie Sternekoch Ulrich Heimann selbst. Traditionell lädt das gesamte Team des Gourmet-Restaurants seine Gäste vor den Betriebsferien ein, gemeinsam die Vorratskammern zu plündern.weiterlesen

Wintereinbruch in Berchtesgaden

 von Sepp

Der erste Schnee in den Tälern

Heute Nacht war es soweit: Der Schnee hat das erster Mal den Weg ins Tal gefunden und uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter gegeben. Die Hochlagen der Berchtesgadener Alpen sind in den letzten Wochen ja schon öfter von Schnee bedeckt gewesen, doch unterhalb einer Höhe von 1.200 Metern verschonte uns der Schnee bis heute. Dementsprechend gibt es auch in den sozialen Netzwerken nur ein Thema heute morgen. Ich habe mich ein wenig umgesehen und für Euch ein paar Schneebilder aus Facebook gesammelt.
 

Schnee auf der Gotzenalm

Auf der Gotzenalm ist der Schnee um diese Jahreszeit keine Überraschung: Immerhin liegt die Alm auf über 1.600 Metern Höhe. Entsprechend hoch liegt dort oben auch der Schnee. Dennoch spannend zu sehen, wie hoch sich der Schnee bereits auf dem Wassertrog der Alm auftürmt.

 

Der Windbeutelbaron am Obersalzberg

Etwas tiefer am Obersalzberg liegen auch noch bis zu 15 Zentimeter Schnee, wie man auf dem Bild vom Windbeutelbaron schön erkennen kann:

 

Wintereinbruch in Schönau am Königssee

Ein ganz besonders tolles Bild vom Wintereinbruch hat das Alm- & Wellnesshotes Alpenhof****s aus Schönau am Königssee gepostet: Das Weiß des schneebedeckten Rasens bildet einen fantastischen Kontrast zum Blau des Outdoor-Swimmingpools und zum Rosa der Geranien, die immer noch den Balkon zieren.
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Wandern zu wilden Tieren

 von Sepp

Wander-Herbst im InterContinental Berchtesgaden

Das InterContinental Berchtesgaden Resort am Obersalzberg ist nicht nur die erste Adresse, wenn es um eine luxuriöse Übernachtungsmöglichkeit geht. In vielen spannenden Veranstaltungen schlägt das Hotel die Brücke zwischen der Exklusivität eines 5-Sterne Hauses und den regionalen Besonderheiten des Berchtesgadener Landes. Zum Beispiel beim Livecooking-Event Stern trifft Region, wo die Köche des InterConti zusammen mit einheimischen Gastronomen kochen.

InterContinental Berchtesgaden Resort

InterContinental Berchtesgaden Resort

Am 3. und 4. Oktober hingegen stehen das Wandern und die Wildtiere des Nationalparks im Mittelpunkt der InterConti Events.

 

Wandern mit dem Wildtier-Experten

Am 3. Oktober nimmt euch Wildtierexperte Toni Wegscheider um 13 Uhr mit zu einem Besuch beim König der Lüfte: Vom Hotel aus wandern die Teilnehmer in den Nationalpark Berchtesgaden, genauer gesagt zum Wildtiergehege Scharitzkehl. Dort könnt Ihr die Steinadler beobachten. Der Preis pro Person beträgt 30 Euro.

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

Steinadler © Nationalpark Berchtesgaden

Am darauffolgenden Tag, den 4. Oktober, führt Toni Wegscheider die Teilnehmer der Wanderung ab 21 Uhr durch die Nacht: Auf den Spuren von Eule und Fledermaus erkundet die Gruppe den nächtlichen Obersalzbergweiterlesen

Sterneküche und Regionalität

 von Sepp

Livecooking im InterContinental Resort Berchtesgaden

In der stimmungsvollen Atmosphäre der Vinothek lassen die beiden Küchenchefs des InterContinental Berchtesgaden Resorts am Obersalzberg Ulrich Heimann und Thomas Walter Gourmetgrenzen miteinander verschmelzen und präsentieren saisonale Spezialitäten aus der Region auf Sterneniveau. Hansi Ebner, Inhaber des Gasthauses Windbeutelbaron am Obersalzberg, wird die Küchenchefs des Interconti an diesem Abend unterstützen und für die regionale Komponente der Küche sorgen.

Stern trifft Region

Stern trifft Region

Das Livecooking-Event findet am 3. Oktober in der Vinothek des Interconti statt, der Preis beträgt 85 Euro pro Person. Reservierungen sind möglich unter der Telefonnummer +49-8652-97550

 

Guten Appetit, Euer Sepp BGLT

 

Der neue Soleleitungsweg

 von Sepp

Über den neu gestalteten Soleleitungsweg durch Berchtesgaden

Der geschichtsträchtige Pfad erinnert an technische Meisterleistungen früherer Tage und ist der schönste Spazierweg vom Salzbergwerk Berchtesgaden zum soeben eröffneten Haus der Berge. Schon seit fast 200 Jahren schlängelt sich der Soleleitungsweg hoch oben über den Berchtesgadener Bürgerhäusern direkt am felsigen Kälberstein entlang durch die Bilderbuchlandschaft.

Am felsigen Kälberstein entlang ©Waßmuth

Am felsigen Kälberstein entlang ©Waßmuth

Der Pfad, über den einst das in Wasser gelöste Salz aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden zur Weiterverarbeitung nach Bad Reichenhall floss, geriet zunehmend in Vergessenheit, als man die Leitungen unter die Erde verlegte. Jetzt haben engagierte Einheimische in der Historie geforscht und den Weg zu neuem Leben erweckt. Auf fünf Kilometern geben Schaustellen und Informationstafeln Einblick in technische Meisterleistungen vergangener Tage und lenken die Aufmerksamkeit zwischendurch auf Bedeutsames am Wegesrand. Besucher, die über den geschichtsträchtigen Panoramaweg schlendern, wählen zugleich die schönste Verbindung zwischen dem Salzbergwerk Berchtesgaden und dem soeben neu eröffneten Haus der Berge. Der kostenlose Flyer mit detaillierter Wegbeschreibung liegt in allen Tourist-Infos aus und kann unter www.salzzeitreise.de heruntergeladen werden.

 

Vom Salzbergwerk zum Haus der Berge

Wer sozusagen an der Quelle starten möchte, begibt sich im öffentlichen Teil des Salzbergwerks Berchtesgaden zunächst auf Salzzeitreise. Nach der faszinierenden Entdeckungstour im Bauch des Berges inklusive Floßfahrt über den unterirdischen Spiegelsee setzt sich die Spurensuche über Tage fort. Und führt schnell zu Georg von Reichenbach, dem Vater des Soleleitungswegs, dem es mit einer Kombination aus Wassersäulenmaschine und Kolbenpumpe gelungen war, Höhenunterschiede zu überwinden und somit die Voraussetzung für den Transport des flüssigen Salzes per Pipeline zu schaffen.weiterlesen

ARD Buffet beim Windbeutelbaron

 von Sepp

Alpengasthof Graflhöhe – Windbeutelbaron

Werner Teufl, Produzent der beliebten TV-Sendungen des Bayerischen Fernsehens Schlemmerreise und “Landgasthäuser produziert für den SWR auch die Landgasthöfe im Rahmen des ARD-Buffet’s. Begeistert vom Vorschlag der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) schickte Werner Teufl seinen Kameramann Stefan Seulen gleich auf den Weg ins Berchtesgadener Land zum Alpengasthof Graflhöhe, besser bekannt als Windbeutelbaron.

 

Königsseeforelle und Riesenwindbeutel

Juniorchef Hansi Ebner bereitet für die Zuschauer des ARD-Buffet’s als Vorspeise geräuchertes Königsseeforellenfilet im Glas zu.

Winbeutelbaron Menü: Königsseeforelle, Rehlende, Riesenwindbeutel

Winbeutelbaron Menü: Königsseeforelle, Rehlende, Riesenwindbeutel

Als Hauptgang gibt es heimisches Wild, das Jäger und Seniorchef des Hauses, Hans Ebner, im eigenen Revier erlegt hat: Rehlende mit Preiselbeersoße auf Steinpilzrahmtagliatelle.weiterlesen