Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Obersalzberg

Hornschlittenrennen am Obersalzberg

 von Sepp
Maschkara Hornschlittenrennen am Obersalzberg

Maschkara Hornschlittenrennen am Obersalzberg

Früher waren die Hornschlitten unverzichtbare Arbeitsgeräte der Bergbauern. Die Bauern übernahmen mit den großen Schlitten im Winter die Holzrückung im Gebirge. Mehrere Stämme wurden auf die Schlitten gewuchtet und von einem Fahrer und einem Bremser ins Tal gebracht. Eine gefährliche Arbeit, die viele Opfer forderte. Doch der Zuverdienst war für die Bauern unverzichtbar. Diese harten Zeiten sind zum Glück vorbei. Die Schlitten gibt es aber noch. Auf fast jedem Bauernhof haben ein oder mehrere Schlitten die Jahrzehnte ohne tatsächliche Nutzung überstanden.

Hin und wieder kommen die Hohschlitten, wie man bei uns sagt  aber noch zum Einsatz. Am letzten Samstag zum Beispiel am Obersalzberg beim Hohschlitten Maschkara Rennen. Statt Holz transportieren die Schlitten an diesem Tag teils aufwändige Aufbauten, wie ein Faschingswagen präsentiert ein Schlitten ein Thema. Organisiert haben die Veranstaltung D`Kehlstoana, der Salzberger Trachtenverein.

Florian Oswald, Vorstand des GTEV D`Kehlsteiner am Steuer

Florian Oswald, Vorstand des GTEV D`Kehlstoana am Steuer

Schauplatz ist die Rodelbahn Obersalzberg. 35 Schlitten versammeln sich am Start unterhalb des Carl-von-Linde-Weges. Strenge Sicherheitsvorschriften müssen die Schlitten erfüllen, am Start erfolgt eine genaue Kontrolle. Um 13 Uhr startet der erste Schlitten seine rasante Fahrt ins Tal. Es wird aber nicht nur die Fahrtzeit gewertet, auch der Schlitten selbst wird bewertet und zwar im Hinblick auf die kreative Idee und die handwerkliche Umsetzung. Zusätzlich wird der Gesamteindruck des Vehikels bewertet. Die Themen der Schlitten sind eine Mischung aus Lokal- und Weltpolitik. Mehrere Schlitten widmen sich dem Hilfseinsatz der Bundeswehr: 3 Schlitten wurden zu Hägglunds umgebaut, den gepanzerten Transportfahrzeugen der Bundeswehr mit denen beim Katastrophenfall im Januar die Buchenhöhe evakuiert wurde. Natürlich hat jedes dieser Fahrzeuge eine eigene Ursula von der Leyen an Bord.

Auch das Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt wird in mehreren Faschingsschlitten satirisch gewürdigt.weiterlesen

Lawinenhunde trainieren am Obersalzberg

 von Sepp

Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau

Die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau hat ihren diesjährigen Lawinenhundelehrgang vom 17. bis zum 21. Januar aufgrund der Witterungs- und Lawinensituation auf die Scharitzkehlalm am Obersalzberg in Berchtesgaden verlegt. „Auf dem Hochplateau der Reiter Alm wären wir vor allem in der Nacht und bei Nebel und Schneefall bei einem scharfen Einsatz abgeschnitten gewesen, da uns kein Hubschrauber schnell genug abholen und auf die Lawine fliegen hätte können“, erklärt Staffelleiter Stefan Strecker, der für die unbürokratische Hilfe des Berchtesgadener Bürgermeisters Franz Rasp sehr dankbar ist. Nachdem die starken Schneefälle eine Durchführung auf der Reiter Alm unmöglich gemacht hatten, genehmigte der Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden kurzfristig und unbürokratisch die Durchführung im Bereich der Langlaufloipe an der Scharitzkehlalm und stellte zudem eine Pistenraupe samt Fahrer zur Verfügung, mit der ansonsten Loipen und Pisten präpariert werden.

Dadurch konnten  insgesamt sieben voll ausgebildete Suchhundeteams (Status C) ihre jährlich vorgeschriebene Rezertifizierung und jeweils zwei A- und zwei B-Hundeführer ihren Grundlehrgang und Aufbaulehrgang besuchen: Staffelleiter Stefan Strecker mit seinem Zabo (C, Bad Reichenhall), sein Stellvertreter Achim Tegethoff mit seiner Cira (C, Marquartstein), der überregional geschätzte und anerkannte Hunde-Ausbilder Michael „Much“ Partholl mit seinem Kantos (C, Ramsau), Jörg Riechelmann mit seinem Enzo (C, Bad Reichenhall), Martin Wagner mit seiner Chica (C, Marktschellenberg), Hannes Hörterer mit seinem Ferry (B, Schleching), Kurt Becker mit seinem Askan (C, Berchtesgaden), Thomas Pöpperl mit seinem Lasko (B, Berchtesgaden), Korbinian Conway mit seiner Lana (C, Ruhpolding), Antonia Purrer mit ihrem Gustl (B, Marquartstein), Jürgen Triebler mit seiner Layla (A, Marquartstein) und Wolfgang Fehringer mit seinem Samu (A, Inzell).weiterlesen

Die neue Ausstellung am Obersalzberg

 von Sepp
Bauarbeiten an der Dokumentation Obersalzberg

Bauarbeiten an der Dokumentation Obersalzberg

Seit Oktober 2017 wird an der Dokumentation Obersalzberg gebaut. Die Bauarbeiten sind aufwändig, immerhin soll zukünftig das Bunkersystem integraler Bestandteil des Ausstellungsrundganges sein. Gestern erfolgte der Durchstich des neugebauten Tunnels zum historischen Bunkersystem. Damit verfügt die Bunkeranlage in Zukunft über einen barrierefreien Notausgang.

Dieser Tunnel führt zu den Bunkeranlagen

Dieser Tunnel führt zu den Bunkeranlagen

Erweiterung der Dokumentation

Seit ihrer Eröffnung 1999 hat die Dokumentation Obersalzberg viel mehr Besucher angelockt als erwartet. Die bestehenden Räumlichkeiten sind einfach zu klein geworden. Deshalb hat der Freistaat Bayern eine Erweiterung in Auftrag gegeben. Ende Oktober 2017 erfolgte die Grundsteinlegung. Die neue Ausstellung wird sich auf eine Fläche von 800m² erstrecken und damit deutlich größer sein als die bestehende. Zusätzlich wird es auf 230m² Platz für Wechselausstellungen geben. Die neue Ausstellung wird unter dem Leitmotiv „Idyll und Verbrechen“ stehen.

Die neue Ausstellung Idyll und Verbrechen

Vor kurzem hat das Institut für Zeitgeschichte (IfZ), das die Einrichtung seit ihrer Eröffnung im Jahr 1999 im Auftrag des Freistaats Bayern wissenschaftlich und museumsfachlich betreut, das neue Ausstellungskonzept für die Dokumentation Obersalzberg vorgestellt. Das Team des IfZ hat dafür unter dem Leitmotiv „Idyll und Verbrechen“ ein ambitioniertes Konzept entwickelt, das mit mehr als 350 Exponaten und zahlreichen multimedialen Elementen die Geschichte des Obersalzbergs neu vermitteln wird. Bei einer öffentlichen Abendveranstaltung am 24. Mai im AlpenCongress Berchtesgaden wurde das neue Konzept erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kernelemente der neuen Dauerausstellung

In der Idylle der Berchtesgadener Alpen unterhielt Adolf Hitler seinen zweiten Regierungssitz. Die Neukonzeption der Dauerausstellung setzt sich zum Ziel, die enge Verbindung des Obersalzbergs mit den furchtbaren Massenverbrechen des NS-Regimes aufzuzeigen. Aus dem Führersperrgebiet Obersalzberg wurde die brutale Expansions- und Kriegspolitik des nationalsozialistischen Staates gesteuert, hier fielen zentrale Entscheidungen zu Verfolgung, Massenverbrechen und Völkermord.

Drei Kernaussagen sollen diese Verbindung verdeutlichen:

  1. Der fundamentale Zusammenhang von Entscheidungen am Obersalzberg und den Entscheidungswirkungen an den Orten, an denen die Nationalsozialisten ihre Verbrechen in die Tat umsetzten: Das Begriffspaar „Täterort und Tatorte“ bringt diesen Zusammenhang prägnant auf den Punkt und überschreibt das zentrale Kapitel der Ausstellung.
  2. Die fast unerträgliche Diskrepanz zwischen dem idyllischen Regierungssitz vor Alpenkulisse, an den sich die Spitzen des Regimes für ihre Beratungen zurückzogen und den Verbrechensschauplätzen, an denen überall in Europa und weit darüber hinaus Millionen von Menschen ihr Leben verloren.
  3. Die Gleichzeitigkeit von (inszeniertem) Alltag und Verbrechen: Die Parallelität von schönem Schein, den Verheißungen der „Volksgemeinschaft“ und gelebter Normalität auf der einen, von Diskriminierung, Gewalt und Massenmord auf der anderen Seite lässt sich am Obersalzberg besonders eindringlich veranschaulichen. Sie ist allerdings nicht nur für diesen besonderen Ort kennzeichnend, sondern stellt ein fundamentales Strukturprinzip der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft dar. Die Gleichzeitigkeit von Alltag, Verfolgung und Verbrechen gehörte zur Normalität des NS-Regimes, von den Wohnsitzen der Regimespitze auf dem Obersalzberg bis hin zu den entlegensten Winkeln des Reiches.
Täterort und Tatorte" - Computersimulation vom zentralen Kapitel der neuen Daueraustellung © ramicsoenario Ausstellungsgestaltung

Täterort und Tatorte“ – Computersimulation vom zentralen Kapitel der neuen Daueraustellung © ramicsoenario Ausstellungsgestaltung

Biografien und regionale Schauplätze schaffen Bezugspunkte

Um diese didaktischen Leitmotive anschaulich vermitteln zu können, arbeitet die neue Ausstellung mit ausgewählten Biografien, deren Handlungen und Schicksale an ausgewählten Schauplätzen konkret verortet werden können. Wesentliches Merkmal ist dabei auch die Verknüpfung mit Orten in der Region. Dieser exemplarische Zugriff macht die Folgen der NS-Politik im Einzelschicksal deutlich, wirft Fragen nach Handlungsspielräumen im lokalen Kontext auf und bietet den Besucherinnen und Besuchern Anknüpfungspunkte an die eigene Lebenswirklichkeit.weiterlesen

Auf dem Carl von Linde-Weg zum Windbeutelbaron

 von Sepp
Die Terrasse des Windbeutelbarons, Gasthaus Graflhöhe

Die Terrasse des Windbeutelbarons, Gasthaus Graflhöhe

Frühlungs-Spaziergang am Obersalzberg

Während Traumwetter und beste Schneeverhältnisse am Wochenende zahlreiche Skitourengeher in die hohen Lagen unserer Berge lockten, habe ich es gemütlicher angehen lassen. Ich war auf dem Carl von Linde Weg spazieren und bin beim Windbeutelbaron eingekehrt.

Der Linde Weg führt relativ flach auf etwa 1000 Metern Höhe etwas unterhalb der Scharitzkehlstraße am Obersalzberg entlang. Am Startpunkt meines Spaziergangs, der Scharitzkehlalm, nutzen noch etliche Langläufer die bestens präparierte Höhenloipe. Ich gehe unter der Zauner Brücke, einem Überbleibsel der hinfällig geworden Straßenplanung am Obersalzberg, hindurch auf den geräumten Winterwanderweg.

Die Zauner Brücke

Die Zauner Brücke

In sanftem Gefälle führt der Carl von Linde Weg durch den Wald. An den schattigen Stellen sind die Bäume sogar noch verschneit und vermitteln ein tief winterliches Gefühl.

Der Carl von Linde Weg am Obersalzberg

Der Carl von Linde Weg am Obersalzberg

Ganz anders die Stimmung beim Blick durch eine der zahlreichen Lichtungen durch die Bäume über Berchtesgaden. Das Tal ist schon fast komplett schneefrei, die Berchtesgadener Berge dagegen leuchten in strahlendem Weiß. Watzmann, Hochkalter und Reiter Alm präsentieren sich von ihrer schönsten Seite.

Ausblick vom Obersalzberg

Ausblick vom Obersalzberg

Als ich an der Graflhöhe ankomme, ist es noch zu früh zum Einkehren, deshalb gehe ich noch weiter auf dem Linde Weg. Der Weg wird jetzt an manchen Stellen etwas steiler, ist aber weiterhin problemlos zu gehen.weiterlesen

Das war der Jennerstier 2018

 von Sepp
Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Eindrucksvolle Stimmung beim Sprintrennen des Jennerstier 2018 © Philipp Reiter

Wegen des Umbaus der Jennerbahn fand der Jennerstier, das legendäre Berchtesgadener Skitouren-Rennen, in diesem Jahr nicht nur am Jenner statt, sondern gab zusätzlich ein Gastspiel am Obersalzberg.

Zum ersten Mal auf deutschem Boden fand am Samstagabend ein Sprintwettkampf der Skibergsteiger statt. Schauplatz war das Skigebiet am Gutshof Obersalzberg. Es ging darum die etwa 1 Kilometer lange Strecke mit 65 Höhenmetern so schnell wie möglich zu absolvieren.

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Jennerstier 2018 Sprintrennen © Philipp Reiter

Nach einem Prolog fanden Ausscheidungsrennen der schnellsten Teilnehmer statt: Zu sechst liefen die Skibergsteiger dann gegeneinander.

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Sprintrennen Mann gegen Mann © Philipp Reiter

Dieses spektakuläre Format lockte zahlreiche Zuschauer auf den Obersalzberg. Die Begeisterung der Zuschauer gipfelte schließlich in einem Heimsieg: Schnellster Mann war Josef Huber aus Berchtesgaden vor Stefan Knopf aus Bischofswiesen.weiterlesen

Neue Ausstellung am Kehlsteinhaus

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus

Der Stiftungsrat der Berchtesgadener Landesstiftung hat gemeinsam mit Vertretern des Instituts für Zeitgeschichte die neue Ausstellung über die Geschichte des Kehlsteinhauses im Kehlsteinhaus eröffnet. Um das Informationsbedürfnis der jährlich rund 380.000 Besucherinnen und Besuchern des Kehlsteinhauses abzudecken, wurde eigens eine Ausstellung zur Geschichte des Kehlsteinhauses konzipiert. Diese Ausstellung ist jedoch keine Alternative zur Dokumentation Obersalzberg, sondern soll vielmehr die Besucher anregen, die Dokumentation Obersalzberg zu besuchen.

Landrat Georg Grabner (Mitte) zusammen mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der Berchtesgadener Landesstiftung

Landrat Georg Grabner (Mitte) zusammen mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der Berchtesgadener Landesstiftung

Die neue Ausstellung auf der Sonnenterasse präsentiert die Geschichte des Kehlsteinhauses mit historischen Fotografien und prägnanten Texten. Das zeitgemäße Design der 14 hinterleuchteten plastischen Elemente greift die wechselvolle Geschichte des Berges auf und regt zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an. Die Besucherinnen und Besucher bekommen einen Einblick in die Veränderung des Obersalzbergs zum „Führersperrgebiet“ seit 1933, den Bau der Kehlsteinstraße und die Errichtung des Kehlsteinhauses in den Jahren 1936 und 1937. Abschließend wird die touristische Nutzung von 1945 bis heute thematisiert. Zur Vertiefung einzelner Aspekte stehen zwei Touchscreens zur Verfügung. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin im Auftrag der Berchtesgadener Landesstiftung. Die Gestaltung übernahm das Berliner Büro ramicsoenario.weiterlesen

Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

 von Sepp
Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region: Regionale Spezialitäten auf Sterneniveau

Stern trifft Region heißt eine Veranstaltungsreihe des Kempinski Hotel Berchtesgaden, bei der die einheimische Spitzenköche zusammen mit Gastköchen zeigen, was sie können. Dieses Mal kochen Thomas Walter, der Küchenchef des Kempinski Hotels, und Sternekoch Ulli Heiman vom Restaurant LeCiel zusammen mit Hansi Ebner vom Gasthaus – Café Graflhöhe, besser bekannt als Windbeutelbaron, und Andreas Krüger von der Firma Rugni.

^Küchenchef Thomas Walter, "Windbeutelbaron" Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

Küchenchef Thomas Walter, „Windbeutelbaron“ Hansi Ebner und Sternekoch Uli Heimann

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Mountaincart Berchtesgaden

 von Sepp
Mountaincart Berchtesgaden

Mountaincart Berchtesgaden

Rasanter Spaß am Obersalzberg

Seit kurzem könnt Ihr die Rodelbahn am Obersalzberg auch im Sommer runterflitzen. Und zwar mit den Mountaincarts von Adrenalin Berchtesgaden. Dabei handelt es sich um nichtmotorisierte dreirädrige Gefährte mit tiefem Schwerpunkt und starken Bremsen, die ein Fahrgefühl irgendwo zwischen Go-Kart und Schlitten vermitteln. Wir haben das Mountaincart diese Woche ausprobiert.

Los geht’s am Parkplatz an der Schießstätte neben der Talstation der Obersalzbergbahn, unweit vom Ortszentrum Berchtesgaden. Hier steht der Trailer zur Anmeldung. Wir unterschreiben den Haftungsausschluss und leihen uns einen Helm aus.

Ohne Helm geht nicht's beim Mountaincart-Fahren

Ohne Helm geht nicht’s beim Mountaincart-Fahren

Dann geht’s rauf auf den Obersalzberg. An der Scharitzkehlstraße auf 1100 Metern Höhe beginnt die Rodelbahn. Hier sind die Mountaincarts gelagert. Sofort suchen wir uns passende Carts aus, ich schnappe mir gleich eines in Größe XL, damit ich meine langen Beine unterbringe.

Die Mountaincarts gibt's in verschiendenen Größen

Die Mountaincarts gibt’s in verschiendenen Größen

Marco, der Chef von Adrenalin Berchtesgaden, gibt uns hier oben eine ausführliche Einweisung. Neben den Charakteristika der Carts steht vor allem die Sicherheit im Vordergrund. Denn die Rodelbahn ist ein öffentlicher Weg, hier sind viele Fußgänger unterwegs. Es ist also Vorsicht und eine vorausschauende Fahrweise geboten, damit das Miteinander von Mountaincart und Fußgänger funktioniert.Um einen optimalen Ablauf zu garantieren, fährt bei jeder Fahrt ein Guide voraus und sorgt an den relevanten Stellen der Strecke für zusätzliche Sicherheit.weiterlesen

Isabel

Berge, Kunst und Golf

 von Isabel
Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Golfen mit Watzmann-Blick: Der 9 Loch Golfplatz am Obersalzberg

Mit Berchtesgaden verbindet man ja vorranging Wandern und Bergsteigen. Wir haben aber auch einen der höchst gelegenen und schönsten Golfplätze Deutschlands – auf 1000 Meter Höhe. Die 9-Loch Anlage am ehemaligen Gutshof Obersalzberg wurde 1955 von den Amerikanern gebaut. Das anspruchsvolle hügelige Gelände ermöglicht im Winter sogar das Skifahren, viele Kinder haben hier die ersten Schwünge gezogen.

Seit Anfang Mai fliegen hier wieder die Golfbälle, und die Spieler genießen von jeder Spielbahn die fantastische Bergkulisse. Neben den Ausblicken auf Kehlstein, Göll, Watzmann und Reiteralpe bietet der Platz seinen Spielern seit kurzem eine Kunstausstellung entlang des Parcours. Die Berchtesgadener Künstler Gerhard Passens sowie Felicia und Norbert Däuber haben zehn Großplastiken zur Verfügung gestellt, die sich wunderbar in die Natur einfügen. Die Lebensbäume von Gerhard Passens etwa, die mit den weichen Rundungen einen interessanten Kontrast zu den schroffen Felsen oder dem kastigen Kehlsteinhaus bilden.

Berge, Kunst und Golf

Berge, Kunst und Golf

Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich an den Golfclub wenden oder mit einem Spieler mitgehen, denn das selbständige Betreten oder Queren der Spielbahnen ist aufgrund der fliegenden Bälle mit bis zu 200 km/h Geschwindigkeit zu gefährlich. Wer Kunstgenuss und Sport verbinden möchte, kann sich bei der Golfschule anmelden, die mehrmals pro Woche Schnupperstunden anbietet. Golf ist sportlicher und anspruchsvoller, als die meisten glauben. Beim Golfschwung werden 124 Muskeln bewegt, er gilt als der zweitschwerste Bewegungsablauf im Sport nach dem Stabhochsprung.weiterlesen

Lederhosentraining am Kempinski Berchtesgaden

 von Sepp
Lederhosentraining: Jetzt auch in Berchtesgaden

Lederhosentraining: Jetzt auch in Berchtesgaden

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden, das alpine Lifestyle-Resort am Obersalzberg, bringt das begehrte Lederhosentraining am Dienstag, 14. Juni 2016, nach Berchtesgaden. Die einstündige Open-Air- Sporteinheit startet um 19 Uhr auf der Mountain Gallery des Hotels. Leichte Fitness-Snacks und – Getränke von Thomas Walter runden die Veranstaltung kulinarisch ab. Eingeladen sind nicht nur die Gäste des Berchtesgadener Luxus Hotels, sondern als auch alle weiteren Sportbegeisterten. Auch der Rennrodler und mehrfache Olympiasieger Felix Loch nimmt am Training teil.

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg

Das Kempinski Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg

Das Lederhosentraining ist ein angeleitetes Gruppenfitnesstraining, das der Berchtesgadener Fitness Trainer Klaus Reithmeier in München etabliert hat. Jeden Montag und Donnerstag versammeln sich zwischen 19 und 20 Uhr bis zu Tausend Leute im Englischen Garten und trainieren gemeinsam. Viele davon in Lederhose oder Dirndl-Gwand.weiterlesen