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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Pferde

Pfaffenlehen: Der Reiterhof in Bischofswiesen

 von Sepp
Das Pfaffenlehen in Bischofswiesen 1908

Das Pfaffenlehen in Bischofswiesen 1908

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Reiterhofes Pfaffenlehen laden die Familien Kolf und Schmid zur großen Jubiläumsfeier auf ihren Hof in Bischofswiesen ein. Neben Dressur- und Springbewerben warten auf die Besucher auch verschiedene Vorführungen, Ponyreiten und Flohmarkt für Reiter und Pferd.

Die Geschichte des Pfaffenlehens

1850 erwarb Ritter von Maffei – der Ururgroßvater des heutigen Besitzers Peter Kolf – das Pfaffen (erstmals 1386 urkundlich erwähnt) samt Schneckenlehen (heute Gästehaus Josef Huber) und dem Schlösschen Lustheim (beim Neuen Friedhof in Berchtesgaden). Das Wohnhaus und der Stall waren damals in einem sehr schlechten Zustand, die umliegenden Wiesen jedoch waren gut zu bewirtschaften. Eine Bauersfamilie betreute damals einige Kühe, Kälber und Hühner. Anfang des 20. Jahrhunderts ließ Ritter von Maffeis Tochter Marie, die mit Rudolf von Rehlingen verheiratet war, ein Sommerhäuschen errichten. Ab 1920 brachte die Familie dann Strom, Wasser und die moderne Landwirtschaft nach Winkl. Ein E-Werk wurde errichtet, dazu eine neue Wasserleitung.

Das Pfaffenlehen in der 1950er Jahren

Das Pfaffenlehen in der 1950er Jahren

Ab Mitte der 1960er wurde der Besitz erstmals verpachtet. 1981 schlug dann die Geburtsstunde des Reiterhofes. Katharina Sommer pachtete den Hof und baute eine Reithalle. Die ersten acht Einsteller zogen ein, daneben baute sie einen Schulbetrieb auf.

vermutlich 1950: Pferde am Pfaffenlehen

vermutlich 1950: Pferde am Pfaffenlehen

Nach zwölf Jahren ging der Betrieb zurück an Peter Kolf, der sich seither stets bemüht, die Anlage zukunftsfit zu machen – heute beheimatet der Stall über 35 Pferde. Für die Einsteller stehen neben der Reithalle auch ein Spring-, Dressur- und ein Longierplatz zur Verfügung sowie ein wunderschönes Ausreitgebiet.weiterlesen

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf Teil III

 von Rosi
Wildbach - Ramsauer Ache - der Abfluß des Hintersees in der Gemeinde Ramsau, dieser Wildbach fließt durch den Zauberwald wildromatisch in Richtung Ramsau, Berchtesgadener Land, Bayern, Deutschland

Reines Wasser – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Fortsetzung der Biergeschichte aus Teisendorf

Gutes Bier Brauen ist eine Kunst…

Gutes Bier zu brauen ist eine Kunst, ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. In früheren Zeiten fehlt es oft an guter Braugerste – der Sommer ist verregnet oder zu trocken. Oder der Hopfen liefert nicht die Qualität des erwarteten Geschmacks, das vorbereitete Malz verdirbt oder das für ein gutes Bier so wichtige Wasser ist schlecht. Nicht umsonst heißt es im Werbeslogan heute: „Mit reinem Quellwasser würzig gebraut“. Hier setzt die Brauerei in Teisendorf auf gutes Quellwasser aus der Umgebung und sichert sich deshalb durch Kauf  und vertragliche Vereinbarungen in den 1960er Jahren Wasser aus der „Ramsauer Quelle“ und der „Stacherl Quelle“.

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt

Teisendorf mit Bahnhofstraße und Markt mitte der 1930-Jahre mit dem Verlauf der so wichtigen „Straße“ durch den Ort

Die zentrale Lage Teisendorfs an der so wichtigen Verkehrsader Straße – schon aus Zeiten der Kelten und Römer bekannt, dann durch die Frächtung von Salz, Marmor, Eisen, Sandstein usw. ausgebaut, ermöglicht es der Brauerei, weithin zu liefern – ein sehr wichtiger Aspekt für den Aufstieg der Brauerei seit ihren Anfängen.weiterlesen

Rosi Fürmann
festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg – Foto (c) RoHa-Fotothek Fürmann

Am Sonntag, 6. November 2016 um 10 Uhr kommen die Wallfahrer zu Pferd nach St. Leonhard am Wonneberg in der Nähe des Waginger Sees. Hieß der Wallfahrtsort früher Wonneberg, so ignorierten dies die Wallfahrer von je her und pilgerten nach „St. Leonhard“. So nennt sich dieser Ort seit 1952 nun St. Leonhard am Wonneberg.

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard immer am 1. Sonntag im November stattfindend, die Pferde werden mit künstlichen Mähnen geschmückt und mit viel Blumen, das Pferdegespann zieht einen Wagen mit der Miniatur der Kirche von St. Leonhard, Landkreis Traunstein, Gmd. Waging am See, Oberbayern, Deutschland

festlich geschmückte Pferde mit Festwagen, mächtige Warmblutpferde und sportliche Kaltblutpferde beim Leonhardiritt in St. Leonhard am Wonneberg zu Namenstag des heiligen Leonhard – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Eine blühende Wallfahrt zum Patron für die Gefangenen und wegen der Abbildung mit der Kette auch zum Schutzheiligen für das Vieh und in allen Bauernbelangen geworden, musste dieser Ort schon immer gehabt haben; denn er verfügte über die nötigen Bar-Mittel, 1489 bei nur drei Bauern (Posch, Lenz und Mesner) diese für diesen kleinen Ort reichlich überdimensionierte Kirche mit einer wunderschönen Innenausstattung an Fresken und Gemälden des berühmten Laufener Malers Gordian Guckh zu errichten.weiterlesen

TV-Tipp: Kaltblutpferde im Berchtesgadener Land

 von Sepp
Martin Reihtschuh, Kaltblutzücher aus Teisendorf © BR

Martin Reihtschuh, Kaltblutzücher aus Teisendorf © BR

Mitte Mai besuchte Cornelia Benne,  Redakteurin des Bayerischen Fernsehens, mit einem vierköpfigen Team bei traumhaftem Frühlingswetter Martin Reitschuh auf seinem Hof in Teisendorf-Haslach im Berchtesgadener Land. Er ist der Vorsitzende der Kaltblutpferde-Zuchtvereinigung Berchtesgadener Land, die 2015 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. „Die gutmütigen Kaltblutpferde waren echte Kamera-Profis“, so Frau Benne. Martin Reitschuh zeigt stolz seine prämierten und gekörten Pferde: „Ich bin mit den Rössern aufgewachsen  und werde meine Leidenschaft dem Kaltblut auch weiterhin widmen“.weiterlesen

Leonhardiritt: 400 Jahre Brauchtum

 von Sepp
Motivwagen beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 - viele dieser Motivwägen rief der damalige Kaplan Spitzl ins Leben. Er verfügte, dass alle Ortsteile der Pfarrei einen Motivwagen stellen mußten "Großvaters Segen"

Motivwagen beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 © Roha Fotothek Fürmann

Wahrlich ein Dorf im Ausnahmezustand jedes Jahr zu Pfingsten – der kleine Ort Holzhausen in der Gemeinde Teisendorf. Das ganze Dorf rüstet sich schon wochenlang für eine der größten Brauchtumsveranstaltungen im südostbayerischen Raum. Nicht nur eines der größten Brauchtumsfeste darf sich der Leonhardiritt nennen, sondern mit einer inzwischen knapp vierhundertjährigen Geschichte – erstmals erwähnt 1612 – gehört er zu den tief in der Bevölkerung verwurzelten Festen.

Eine Zeit besondere Festwägen beim Leonhardiritt in Holzhausen rief Kaplan Spitzl in den Jahren seines Wirkens in Teisendorf (1945 bis 1950) ins Leben.

 - viele dieser Motivwägen rief der damalige Kaplan Spitzl ins Leben. Er verfügte, dass alle Ortsteile der Pfarrei einen Motivwagen stellen mußten Kreuzgruppe - Fahrer Fritzenwenger Johann im Hintergrund das Fallwickl-Anwesen

Kaplan Spitzl beim Leohardiritt zwischen 1945 und 1950 © Roha Fotothek Fürmann

Er setzte sich in den Kopf, von all den Ortsteilen rund um Teisendorf nach dem Vorbild der Pferdewallfahrt von Bad Tölz je einen Motivwagen gestalten zu lassen. Teils murrend, jedoch mit viel Eifer folgten die Bewohner dem mit Nachdruck zum Ausdruck gebrachten Aufruf, gestalteten wunderschöne Wägen nach den Vorgaben des Geistlichen und führten diese nicht ohne Stolz und unter der Bewunderung der Zuschauer beim Leonhardiritt mit.weiterlesen

Das Pferd in der Landwirtschaft

 von Sepp

„Rosserertag“ im Salzburger Freilichtmuseum

Am Sonntag, den 29. Juni ist großer Pferdetag im Salzburger Freilichtmuseum mit einem Großaufgebot an Rössern: In zahlreichen Vorführungen zeigen die „Flachgauer Fuhrleit“ alte bäuerliche Arbeitstechniken, die ohne Arbeitspferde früher nicht möglich waren.

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

"Rosserertag" im Salzburger Freilichtmuseum

Auf dem Programm stehen natürlich auch Kutschenfahrten für die Besucherinnen und Besucher. Ein Pflichttermin für alle Pferdefreunde!

 

Umfangreiches Programm von 10 bis 16 Uhr

Durchgehend Kutschenfahrten für Besucherinnen und Besucher, durchgehend Fahrten mit Leiterwagen, Jauchewagen und Leichenwagen. Außerdem spielt zwischendurch immer wieder die Großgmainer Tanzlmusi. Im Mittelpunkt des Rosserertages stehen aber die Vorführungen der alten Arbeitstechniken.weiterlesen

Pidinger Dorfritt

 von Sepp

120 Reiter und 10 Festwägen bei Dorfritt

Am 1. Juni findet der dritte Pidinger Dorfritt der Historischen Reitergruppe Piding statt. Die historische Reitergruppe Piding besteht seit 1969 und nimmt seitdem an Wallfahrtsritten teil.

Historischer Dorfritt Piding

Historischer Dorfritt Piding

Neben dem Hauptritt, dem Georgiritt am Ostermontag in Traunstein, nimmt der Verein am Leonhardiritt Holzhausen, dem Michaeliritt Inzell oder dem Georgiritt in Ruhpolding teil. Außerdem verschönern die Reiter auf ihren festlich geschmückten Rössern regionale Feste als Vorreiter.

 

3. Dorfritt der Historischen Reitergruppe Piding

Im Jahr 2004 entschloss sich der Verein, eine eigene Standarte anfertigen zu lassen. Zur Segnung der Standarte veranstaltete die historische Reitergruppe Piding erstmals einen Dorfritt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz entschloss man sich, in Zukunft alle 5 Jahre einen Dorfritt zu organisieren. Nach 2004 und 2009 findet der Dorfritt also heuer zum dritten Mal statt. Der Ritt beginnt in der Lattenbergstraße führt über die Berchtesgadener Straße am Altwirt vorbei zur Schule, Leadn Genver, die Thomastraße entlang bis zur Wisbacherstraße, zur Kirche, anschließend noch einmal eine Runde über Schule, Leadn Genver, Thomastraße, Wisbacherstraße.weiterlesen

Schönauer Rosstag

 von Sepp

Am Sonntag, 18. August am Wölflerfeld

Kommenden Sonntag findet wider der traditionelle Rosstag des Reit- und Fahrvereins Schönau am Königssee statt. Veranstaltungsort ist das Wölflerfeld gegenüber des Schornbades in Schönau am Königssee. Das Programm umfasst folgende Punkte:

  • 9.30 Uhr Zugaufstellung
  • 10:00 Uhr Festzug zum Königssee und durch die Gemeinde
  • 11:00 Uhr Pferdesegnung an der Untersteiner Kirche
  • Im Anschluss: Vorstellung der Reiter und Gespanne, Vorführungen und Reiterspiele, Übungs-Springtunier, Bierzeltbetrieb mit Bewirtung und musikalischer Unterhaltung mit den „Berchtesgadner Buam
Kutsche beim Schönauer Rosstag

Kutsche beim Schönauer Rosstag

VIP-Pferdekutschfahrten für Gäste (inkl. Eintritt, Umzug mit Pferdesegnung, Getränk und Mittagessen) für 19 Euro, Tickets bei der Tourist-Info Schönau am Königssee, Tel. 08652-1760

 

Rahmenprogramm ab Freitag

Erstmals findet der Rosstag 2013 im Rahmen eines Festwochenendes statt. Los geht`s bereits am Freitag ab 19:30 Uhr mit einem bayerischen Heimatabend des GTEV D’Funtenseer. Für die richtige Musik an diesem Tag sorgt das Oxn Augn Trio!weiterlesen

Leonhardiritt in Holzhausen

 von Sepp

Traditioneller Umritt am Pfingstmontag in Teisendorf

Am gestrigen Pfingsmontag fand im Teisendorfer Ortsteil Holzhausen wieder der traditionelle Leonhardiritt statt. Mehr als 300 Pferde, unter ihnen viele Ponys, folgten auch dieses Jahr dem Ruf der Leonhardigilde e.V.:


„Lasst uns wie in Väterszeiten,
am Pfingstmontag nach Holzhausen reiten,
der Segen Gottes ist Dir gewiss,
Garant dafür St. Leonhard is‘!“

 

Kunstvoll geflochtene Perücken aus Hanf sowie die geflochtenen  und mit Blumen besteckten Mähnen der Rösser geben ein farbenfrohes Zeugnis gelebten christlichen Brauchtums. Die Reiter, Reiterinnen und Fuhrleute tragen in ihrer durchwegs heimatlichen Tracht zu einem stimmigen Gesamtbild bei. Den Hut gezogen erhalten sie in Ehrfurcht am Leonhardikircherl den Segen für ein gutes, unfall- und krankheitsfreies kommendes Jahr für Ross und Reiter.

8000 Zuschauer beim Leonhardiritt

Etwa 8000 Schaulustige, darunter viele Familien mit Kindern nutzen das relativ schöne Wetter am Pfingsmontag, um beim diesjährigen Leonhardiritt dabei zu sein.

 

Danke Babsi für die schönen Bilder!

Leonhardiritt in Holzhausen

 von Sepp

„St. Leonhard ruft zum Pferdesegen“

Seit 1612 ist der Pfingstmontag ein großer Feiertag für Holzhausen bei Teisendorf.  Zum 400. Jubiläums-Leonhardiritt machten sich 11 Reiterinnen des Reit- und Fahrverein Schönau a. Königssee e.V. auf den Weg nach Holzhausen. Beim Ritt um das Leonhardikircherl holten sich Ross und Reiter den feierlichen Segen.


Auch in diesem Jahr zogen wieder viele geschmückten Rösser und Wägen mit den Musikkapellen durchs Dorf um von tausenden Besuchern an der Strecke bestaunt zu werden.

 

Mehr Bilder findet Ihr auf der Facebookseite des Reit- und Fahrvereins Schönau am Königsee