Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Piding

TV-Tipp: „Kletzei gehn“ oder „Klöcklsingen“

 von Sepp
Kletzei gehn | Klöcklsingen

Kletzei gehn | Klöcklsingen

Der bei uns noch recht verbreitete Brauch des Klöcklsingens oder Kletzei gehens geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Es handelt sich in den ursprünglichen Formen um einen der vielen Neujahrsbräuche mit Sinnsprüchen und Glückwünschen für die kommende Zeit. Zum „Heischebrauch“, wobei Naturalien und hier in erster Linie Nüsse und Kletzen (getrocknete Birnen), gesammelt wurden, kam es erst in späterer Zeit. Die armen Leute nutzten die Vorweihnachtszeiteit, weil man glaubte, die Herzen seien im Advent milder gestimmt. Im Laufe der Zeit wurde zu den essbaren Gaben auch immer öfter Geld gespendet.

Heutzutage sind es meistens Kinder, die an den drei Donnerstagen im Advent, von Haus zu Haus ziehen und, oft von Flöten begleitet, vor der Haustüre singen. Das gesammelte Geld wird aber nicht behalten, sondern einem guten Zweck zugeführt. Hin und wieder sind es auch Erwachsene, die den Brauch des „Kletzei gehns“ pflegen.weiterlesen

Styles-Hotel-Außenansicht

So wird das neue Styles Hotel in Piding aussehen

Bereits vor zwei Jahren wurde mit der Planung eines internationalen Hotels für den Ort Piding begonnen. Schnell war klar, dass sich für ein solches Großprojekt das Gebiet um die Premium Outlets – nicht nur wegen der Nähe zur A8 – besonders gut eignen würden. Für die Ausführung des Projekts ist die BFP-Hotelbau GmbH, die ihren Sitz in Bad Reichenhall hat und großen Wert darauf legt, dass vorwiegend einheimische Baufirmen mit einbezogen werden, zuständig. Dass am Hotelbau primär regionale Baufirmen beteiligt sind und somit ein Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt, ist übrigens auch ein Anliegen von Pidings Bürgermeister Holzner. Diesen Freitag wird nun auf dem Grundstück zwischen Burger King und Trigema, das der Gemeinde Piding gehört, der Grundstein gelegt. In gut einem Jahr wird das Styles Hotel dann eröffnet.

Das Hotel, das vor allem Kurzurlauber und Geschäftsreisende ansprechen soll und das Dank der Wirtschaftsförderung auch durch bayerische Fördermittel finanziert wird, wird insgesamt 89 Zimmer umfassen. Das Innere des dreistöckigen Gebäudes wird zwar sehr modern und zeitgemäß gestaltet, das Äußere passt sich jedoch an die Landschaft und den lokalen Baustil an. Für die Innenarchitektur ist neben der BFP-Hotelbau GmbH die Stuttgarter GmbH sporerplus zuständig. Ein Frühstücksrestaurant und eine Bar sorgen für die Verpflegung der Hotelgäste. So kommt auch die lokale Gastronomie nicht zu kurz.

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Sabrina I. – Bayerische Honigkönigin

 von Sepp
Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Bayern hat eine neue Königin! Zumindest eine Honigkönigin: Sabrina Moriggl aus Freilassing wird 2 Jahre lang als Botschafterin des Bayerischen Honigs die Anliegen der bayerischen Imkerei repräsentieren.

Sabrina Moriggl wuchs in Freilassing auf, schon als Kind half Sie mit im elterlichen Wirtshaus mit. Daneben entwickelte Sabrina eine große Liebe zur Natur und erkundet in ihrer Freizeit die Berge, Wälder, Flüsse und Seen des Berchtesgadener Landes. Seit diesem Jahr berichtet Sabrina in diesem Blog über ihre Streifzüge durch die Natur und lässt uns an ihrer Leidenschaft für die Heimat teilhaben.

Zur Imkerei kam Sabrina schon vor Jahren, lernte das Imkern von der Pieke auf beim Imkereiverein Freilassing und unterstützt als aktives Mitglied besonders die Nachwuchsarbeit. So klein und unscheinbar Bienen auch wirken, so immens ist ihr Beitrag zur Erhaltung unserer Natur: 85% der landwirtschaftlichen Erträge sind abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Als Honigkönigin wird Sabrina nun die Interessen der Bayerischen Imker auf vielen Veranstaltungen im In- und Ausland vertreten und während ihrer Amtszeit Werbung machen für den bayerischen Honig.weiterlesen

Christian Thiel

Bike & Hike Tour auf den Hochstaufen

 von Christian
Felsen Hochstaufen

Auf der Nordseite des Hochstaufen führt der Weg entlang vom Staufenkar Richtung Gipfel

Am vergangenen Sonntag gings mit dem Mountainbike und anschließend zu Fuß auf den Hochstaufen. Das Wetter genial, aufgestanden um 7:30 Uhr keine Pläne für den Tag, ideale Voraussetzungen für einen sportlichen Tag im Berchtesgadener Land. Doch was tun, bei der immensen Auswahl! Mountainbiken? Bergsteigen? Tennis? Nach langen hin und her entscheide ich mich erstmals Mountainbiken und Bergsteigen zu verbinden.

Hochstaufen

Noch liegt der Hochstaufen in der Ferne…

Um 9 Uhr starte ich von meiner Wohnung in Ainring mit dem Mountainbike in Richtung Steiner Alm. Über den Rupertiwnkelradweg geht es über Hammerau in Richtung Piding. Weiter geht es noch kurz in Richtung Anger, dann aber über die Autobahnbrücke nach Urwies. Über den Wanderparkplatz führt der teils steile Weg über die Mooralm zur Steiner Alm. Hier sind Konzentration und Geschick auf dem Rad gefordert, da Teilstücke sehr steil sind und der Weg teils mit groben Steinen besetzt und schwierig zu befahren ist. Um 10:20 Uhr habe ich die Steiner Alm erreicht und das Rad dort geparkt.weiterlesen

Sommerbutter aus Bergbauernmilch

 von Sepp
Rezeptideen mit Wildkräutern und Blüten machen auf der neuen Sommerbutterverpackung der Molkerei Berchtesgadener Land Lust zum Nachkochen.

Die Sommerbutter der Milchwerke Berchtesgadener Land

Im Mai schlagen die Bäume aus und die Wiesen leuchten vom gelben Löwenzahl. Das frische Futter, eingegrast im Stall oder auf der Weide, schmeckt den Kühen und hebt die Milchqualität. Denn im Gras stecken viele wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren und natürliche Carotinoide. Sie sind dafür verantwortlich, dass die jetzt hergestellte Butter schön goldgelb in der Färbung ist und besonders gut streichfähig ist. Dieses wertvolle Naturprodukt packen die Milchwerke Berchtesgadener Land ab sofort in ein „Sommerkleid“ mit tollen Rezeptideen mit Blüten und Wildkräutern auf der Rückseite.

Gräser, Kräuter und Heilkräuter wie Spitzwegerich, Brennnessel, Giersch, Gundermann und Brunnenkresse sprießen, der Bärlauch verströmt sein typisches Knoblaucharoma in der Au. Gänseblümchen, Veilchen und Taubnesseln bieten den Bienen erste Nahrung. Viele von Ihnen sind auch für die Wildkräuterküche geeignet und landen deshalb nicht nur in der Vase sondern auch auf dem Esstisch. Unter www.bergbauernmilch.de/sommerbutter hat die Molkerei Berchtesgadener Land eine Fülle an interessanten neuen Rezeptideen zusammengestellt, wie z.B. Hähnchenbrust in Brezenkruste und Rucola-Biskuit mit Ringelblumenbutter oder Chili-Lachssteaks mit milder Rosenbutter und Eisberg-Melonensalat.

Auch ein Rezept für Topfkuchen mit Erdbeer-Butter-Creme und kandierten Blüten findet Ihr dort.weiterlesen

Die Schlackenhäuser im Rupertiwinkel

 von Sepp
Schlackenhaus in Freidling, Teisendorf im Bayerischen Rupertiwinkel

Typisch für den Rupertiwinkel: Schlackenhaus in Freidling, Teisendorf

Wer schon mal im Rupertiwinkel im  Norden des Berchtesgadener Landes unterwegs war, hat sie bestimmt schon gesehen: Die mit schwarzen Steinen gesprenkelten Fassaden der imposanten Schlackenhäuser! Tatsächlich handelt es sich bei den schwarzen Sprenkeln in der Mauer nicht um herkömmliche Steine, sondern um erkaltete und erstarrte Schlacke aus der Eisenerzverhüttung im Rupertiwinkel.

Bis 1925 wurde Eisenerz aus dem Teisenberg abgebaut und vor Ort verhüttet, das Bergbaumuseum Achthal in Teisendorf zeugt noch heute von der Geschichte dieser Schwerindustrie im Bayerischen Voralpenland. Da das Gestein aus dem Inneren des Teisenberges nur einen Eisenanteil von maximal 25 Prozent enthielt, fiel bei der Verhüttung entsprechend viel Schlacke an. Diese wurde mit Wasser abgekühlt und erstarrte zu schwarzen Steinen. Da diese Steine ein guter Wärmespeicher und zudem noch relativ leicht sind, lag es nahe, sie als Baustoff zu verwenden. Ihre Hochphase erlebte die Schlacken-Bauweise in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg: Der Bedarf an Baumaterialien war hoch und die erkaltete Schlacke war günstig. Trotz dieses zweiten wirtschaftlichen Standbeins wurde der Bergbau im Teisenberg sowie die Verhüttung im Achtahler Hochofen zunehmend unrentabel und 1925 schließlich eingestellt.weiterlesen

Der Sommer kann kommen

 von Sepp
Mountainbiker in Ramsau

Mountainbiken im Berchtesgadener Land

Chiba: Rad-Handschuhe aus Bayern

Das Unternehmen Chiba Gloves Germany GmbH & Co KG wurde 1853 von Handschuhmacher Alois Chiba gegründet und florierte innerhalb kürzester Zeit. Zur Jahrhundertwende hatte Chiba bereits 180 Handschuhmacher ausgebildet, die sich ihrerseits selbständig machten und die Gegend um Albertham zum Zentrum der europäischen Handschuhindustrie wurde. Sogar eine Zweigstelle in London wurde eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte das Unternehmen immer noch 2.000 Angestellte, der Firmensitz wurde ins bayerische Piding verlegt werden. Hier wurde das Unternehmen während der 60er und 70er Jahre zu einem der größten Arbeitgeber, bevor es Anfang der 90er Jahre weiter nach Teisendorf zog. Am vorherigen Standort in Piding ist heute ein Outlet-Store mit einem integrierten Museum und dem mit drei Meter größten Handschuh der Welt angesiedelt.

 

Mit ihrer Randhandschuh-Sommerkollektion 2015 setzt Chiba einen neuen Standard für die Kombination von Komfort und Funktion: Speziell gewählte Materialien und Verarbeitungsformen verhindern Hitzestaus und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Robustheit, während Gel-Polster Hände und Nerven der Fahrer auch auf langen Mpuntainbike-Touren und in rauem Gelände schützen. Praktische Details, wie Frottee-Daumen zum Schweißabwischen oder Schlaufen zum bequemen Ausziehen, runden das Design ab. Dabei richtet sich die Kollektion nicht nur an reine Profis, auch an Hobby-Radler und City-Cruiser wurde gedacht. Hier eine Auswahl der neuen Handschuhe:weiterlesen

Ein Glas Milch to go

 von Sepp
Bio Alpenmilch zum mitnehmen

Bio Alpenmilch zum mitnehmen

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört Milch. Damit der weiße Trunk jetzt auch schnell in den Rucksack gepackt werden kann, gibt es seit kurzem einen 1/4 Liter fettarme Bio-Alpenmilch der Molkerei Berchtesgadener Land im Kühlregal. Milch „to go“ sozusagen! So leistet die bayerische Traditionsmolkerei einen Beitrag zur gesunden Ernährung und wirkt dem rückläufigen Konsum von Milch an Schulen entgegen. Denn gerade in der Kinderernährung liefern Milchprodukte wichtige Bestandteile für Knochenaufbau und Zähne. Sie sind damit eine gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Getränken von denen Kinder und Jugendlich laut einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Instituts durchschnittlich mehr als zwei Gläser pro Tag trinken.

 

Milch ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein wichtiger Baustein einer ausgewogenen Kinder-Ernährung. ein 1/4 Liter Milch deckt bereits ein Drittel des täglichen Kalziumbedarfs von Kindern zwischen sieben und zehn Jahren. Dennoch geht bundesweit der Konsum von Milch an Schulen seit Jahren zurück. Die 1/4 Liter Alpenmilch der Milchwerke Berchtesgadener Land entspricht den Vorgaben der EU-Richtlinien und kann im Rahmen des Schulmilchprogramms gefördert werden.

Die neue ¼ Liter Bio-Alpenmilch fettarm von Berchtesgadener Land

Die neue ¼ Liter Bio-Alpenmilch fettarm von Berchtesgadener Land

In der handlichen Tetra Top Packung mit Schraubverschluss ist sie ein ideales Pausengetränk für Schule und Freizeit, aber auch perfekt für kleine Haushalte. Um den steigenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung Rechnung zu tragen, enthält die Milch nur 1,5% Fett. Die Milch ausschließlich von Bauernhöfen aus der Alpenregion, die anerkannt ökologisch wirtschaften und ist nach den strengen Naturland Fair Richtlinien zertifiziert.

 

Pressemeldung Milchwerke Berchtesgadener Land

Pidinger Bienenweg

 von Sepp
Pidinger Bienenweg

Pidinger Bienenweg

Pidinger Bienenweg wird am 21.6. eröffnet!

Zum Begeistern und Beobachten: Der neue Pidinger Bienenweg soll die Menschen nicht nur auf die Gefährdung der Bienen hinweisen, sondern soll auch zum Gespräch anregen. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und die Biosphärenregion Berchtesgadener Land ist unter der Projektträgerschaft der Gemeinde Piding ein Bienenerlebnisweg entstanden, der einlädt die Welt der Honig- und Wildbienen zu erleben.

Von der Neubichler Alm zum Johannishögl

Der Weg will natürlich auch auf die Gefährdung unserer Bienenarten hinweisen, aber gleichzeitig begeistern und zum Beobachten und Mitmachen motivieren. Der Bienenweg ist quasi die neue süße Verbindung zwischen der Neubichler Alm und dem Berggasthof Johannishögl in Piding und bietet den Besucherinnen und Besuchern interessante Informationen zur Bedeutung der Honigbiene und den Wildbienen als Bestäuber in der Landwirtschaft und im Obstbau, ihre Lebensweise, aber auch die Pflanzen, die besonders wertvoll für unsere Bienen sind. weiterlesen

Pidinger Dorfritt

 von Sepp

120 Reiter und 10 Festwägen bei Dorfritt

Am 1. Juni findet der dritte Pidinger Dorfritt der Historischen Reitergruppe Piding statt. Die historische Reitergruppe Piding besteht seit 1969 und nimmt seitdem an Wallfahrtsritten teil.

Historischer Dorfritt Piding

Historischer Dorfritt Piding

Neben dem Hauptritt, dem Georgiritt am Ostermontag in Traunstein, nimmt der Verein am Leonhardiritt Holzhausen, dem Michaeliritt Inzell oder dem Georgiritt in Ruhpolding teil. Außerdem verschönern die Reiter auf ihren festlich geschmückten Rössern regionale Feste als Vorreiter.

 

3. Dorfritt der Historischen Reitergruppe Piding

Im Jahr 2004 entschloss sich der Verein, eine eigene Standarte anfertigen zu lassen. Zur Segnung der Standarte veranstaltete die historische Reitergruppe Piding erstmals einen Dorfritt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz entschloss man sich, in Zukunft alle 5 Jahre einen Dorfritt zu organisieren. Nach 2004 und 2009 findet der Dorfritt also heuer zum dritten Mal statt. Der Ritt beginnt in der Lattenbergstraße führt über die Berchtesgadener Straße am Altwirt vorbei zur Schule, Leadn Genver, die Thomastraße entlang bis zur Wisbacherstraße, zur Kirche, anschließend noch einmal eine Runde über Schule, Leadn Genver, Thomastraße, Wisbacherstraße.weiterlesen