Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

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Schlagwort: RoHa-Fotothek
Rosi Fürmann

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf

Laufener Landweizen für das Wieninger Bier aus Teisendorf im Rupetiwinkel

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen.

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger von der gleichnamigen Heimatbrauerei aus Teisendorf kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“weiterlesen

Rosi Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf

 von Rosi
der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Ochsengespann das Bier an die Wirtschaften aus – Foto: Archiv Fürmann

Biergeschichte aus Teisendorf: Der Ochsen-Andre

„Heid Vormittag liefer i zuerst an Meisinger sein Bier, fahr dann zun Austermayer obe, der braucht heit nix, kim dann auße zur Bahnhofswirtschaft und bring an Chef no seine Sachan in d’Villa vorbei. Zun  ablon kim i grad grecht wieder vor Mittag a de Brauerei zruck“.

Der Ochs-Andre stellt sich seine Liefertour zusammen für seine Wirtschaften im Markt Teisendorf. Für den heutigen Vormittag hat er sich die Wirtschaften von der Brauerei aus rechts Richtung Bahnhof vorgenommen, denn bei der Bahnhofwirtschaft pressiert es ganz besonders. Heute verladen die Bauern und Handler auf dem Bahnhof die nach München verkauften Tiere und danach wird natürlich einkehrt. Am Nachmitttag liefert da Andre dann die andere Richtung die Marktstraße entlang zuerst zur Alten Post. Die Neue Post – beim Schiller – braucht heute nichts, der Stiagnwirt braucht nur nichtalkoholisches heute – wie sonderbar – und ins Cafe Nißl und Cafe Robel geht man zum Kaffee trinken, die brauchen also auch nichts.

der "Ochsen-Andre" Andreas Mösenlechner fährt im Ort Teisendorf mit seinem Gespann das Bier zu den Wirtschaften aus Er kommt als Stallknecht 1939 zur Brauerei Wieninger - später arbeitet er als "Fuhrmann" bis in die 1960er Jahre und bringt das Bier in die Wirtschaften, ist aus dem Marktbild der damaligen Zeit nicht wegzudenken

der „Ochsen-Andre“ Andreas Mösenlechner belädt frühmorgens vor der Brauerei Wieninger sein Ochsengespann – Foto: Archiv Fürmann

Schon um 5 Uhr früh hat er seine Ochsen gefüttert und um 7 Uhr eingespannt vor den Wagen, mit dem er für die Brauerei alle Fahrten erledigt, die im Markt zu unternehmen sind. Jeder im Ort kennt ihn, den Bauernbuben aus Wimmern vom Bachter, der 1939 als Stallknecht zum Wieninger kommt  und zuerst in der Landwirtschaft arbeitet. Als „Fuhrmann“ ist er dann mit seinen Ochsen bis in die 1960er Jahre hinein aus dem Marktbild nicht wegzudenken.weiterlesen

Rosi Fürmann
Holzganter mit Baumstämmen am Seegatterl, Gemeinde Reit im Winkl, Chiemgau, Oberbayern

Holzganter mit Baumstämmen am Seegatterl im Chiemgau – Gemeinde Reit im Winkl – Foto: (c)Roha-Fotothek Fürmann

Alpenländisches Neujahrskonzert am Freitag 1. Januar 2017 um 16 Uhr im Theater im Kurgastzentrum in Bad Reichenhall: Der bekannte Volksmusikant Hansl Auer lädt ein zu einem musikalischen Spaziergang des Weihnachtsfestkreises durch das Berchtesgadener Land, den Rupertiwinkel und den Chiemgau. Mit vielen Musik- und Gesangsgruppen – unter anderem den Rothen Diandln, den Chiemgauer Musikanten und der Antoniberg Musi – führt er durch die Zeit um Weihnachten bis hin zu den Heiligen Drei Königen.

die Harfe und die Ziach (Harmonika), sehr typische und beliebte Musikinstrumente der Volksmusik im bayer- österreichischen Raum, findet Verwendung als Solo- und Gruppeninstrument

Die Harfe und die Ziach (Harmonika), sehr typische und beliebte Musikinstrumente der Volksmusik im bayer- österreichischen Raum, findet Verwendung als Solo- und Gruppeninstrument – Foto: RoHa-Fotothek Fürmann

Hansl Auer wird den Zuhörern darüber hinaus kleine Einblicke geben in das Weihnachts- und Dreikönigsbrauchtum mit Kunsthandwerk, Kletzeigehen, Krampei und dem Maskenschnitzer, dem traditionellen Schnalzen, Eisstockschießen und dem Schlittenfahren.weiterlesen

Rosi Fürmann

Sonnenaufgang im Rupertiwinkel

 von Rosi
Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

7. Mai um 5:44 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus (Rupertiwinkel) hinüber bis nach Salzburg mit dem Gaisberg im Hintergrund – Foto: © roha-Fotothek

Ein immer wieder faszinierendes Schauspiel allmorgendlich bei Sonnenaufgang im Rupertiwinkel – im Land vor den Bergen. Zeigt sich der Himmel ohne Wolken, zieht die Sonne mit prächtigem Farbenspiel aus dem fernen Horizont in den Himmel hinauf.

Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus - Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland, im Hintergrund die Bergkette über Salzburg

29. Juni um 5:19 Uhr – Sonnenaufgang von Vachenlueg (Gmd. Anger) aus mit im Hintergrund die Bergkette über Salzburg – Foto: © roha-Fotothek

Die Faszination dabei liegt nicht nur an den herrlichen Farben und der spürbar aufziehenden Wärme. Nein – dem genauen Beobachter entgeht hier sicher nicht, dass die Sonne bis zur Sommersonnenwende am Horizont gut sichtbar tagtäglich weiter gegen Osten aufsteigt (im Foto nach links).

Das gleiche Schauspiel beginnt ab der Sommersonnenwende mit der Wanderung wieder zurück. weiterlesen

Rosi Fürmann
Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee

Spiegelung des Schottmalhorn im Funtensee (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Der Kältepol Deutschlands in der Hitze des Hochsommers: Der vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop ausgewiesene Funtensee, ein Karstsee im Steinernen Meer auf 1601 m ü. NHN. Durch die topografische Lage des Talkessels bildet sich im Winter ein Kaltluftsee, da die Strahlen der tiefstehenden Sonne hier kaum je bis auf den Grund des Bergkessels fallen und in klaren Nächten die Restwärme abstrahlt. Die kalte Luft aber kann aus der Senke nicht abfließen. Am 24. Dezember 2001 registrierte eine Wetterstation eine Temperatur von −45,9 °C. Interessant ist es, die täglich bei den Wetterberichten als Fußzeile ablaufenen Temperaturen zu beobachten und dort genau auf die Temperatur vom Funtensee zu achten, die immer besonders im Winter enorm von den übrigen Temperaturen abweicht.

In einer Senke liegend bedeckt der See mit einer Uferlinie von 780 Metern etwa 2,5 Hektar Fläche. An der tiefsten Stelle beträgt die Tiefe 5,5 Meter, das Mittel der Tiefe liegt bei 2,5 Meter mit einem Wassereinzugsgebiet von 10 km².

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus (c)RoHa-Fotothek Fürmann

Dem Hauptzufluss Stuhlgraben im Südosten fließt 240 Meter vor der Mündung rechtsseitig der Rennergraben zu. weiterlesen

Heiliges Grab in Kleinrückstetten

 von Sepp
die Kapelle in Kleinrückstetten, Pfarrei Teisendorf, Berchtesgadener Land, Oberbayern

Kapelle zwischen den Linden

Ein Kleinod der Volksfrömmigkeit: In Kleinrückstetten / Teisendorf lädt am Karfreitag und Karsamstag die Kapelle zwischen den Linden zur Anbetung Jesu im Grab ein. Alle zwei Jahre an den Kartagen der ungeraden Jahre tauschen die Bauersleute der Bauernhöfe in Kleinrückstetten die „Armen Seelen“ in der Nische des Altartisches mit dem Grab Jesu aus.weiterlesen

3. Weißbierfest in Ramsau, Teisendorf

 von Sepp

Die Trachtenvereine Anger-Höglwörth und D’Raschenberger Teisendorf feiern gemeinsam am Sonntag,  23.  Juni 2013 das 3. Weißbierfest in der Ramsau an der Grenze der beiden Gemeinden (an der Straße von Teisendorf zum Höglwörther See – Gemeinde Anger).

 die Teisendorfer Trachtenkinder bei ihrem Auftritt am Weißbierfest

die Teisendorfer Trachtenkinder bei ihrem Auftritt am Weißbierfest

Um 10 Uhr geht dem Weissbierfest ein Feldgottesdienst in der Ramsau voraus. Die Musikkapelle Anger-Höglwörth wird den Gottesdienst musikalisch begleiten. Die Vereine sorgen dann ab 11 Uhr bis in den Abend hinein reichlich für das leibliche Wohl. Die gesamte Bevölkerung ist herzlich willkommen. Es spielen schmissig auf die Teisendorfer Musikkapelle und die Weißbiermusi. Die Kinder- und Jugendgruppen und die Aktiven beider Vereine zeigen ihr großartiges Können mit Tanz und Platteln.  Franz Edfelder aus Anger und Franz Krammer aus Freidling bieten mit ihren prächtigen Kaltblutpferden Kutschfahrten an und für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit.

 

Bild und Text © RoHa Fotothek Fürmann

 

Wallfahrtskirche Maria Kunterweg

 von Sepp

Wallfahrtskirche Maria Kunterweg in Ramsau

Die Wallfahrtskirche Maria Kunterweg in Ramsau ist zwar bei weitem nicht so bekannt wie die Ramsauer Pfarrkirche Sankt Sebastian, aber auch sie ist ein echtes Juwel.

Marienwallfahrtskirche Maria Kunterweg in Ramsau

Wallfahrtskirche Maria Kunterweg in Ramsau

Der Kalvarienberg

Ausgehend an der dem hl. Sebastian geweihten Ramsauer Kirche geht der Wallfahrerweg nach Maria Kunterweg.  An der  1174 unter Fürstprobst Franz Joseph Anton Freiherr von Hausen Gleichendorf erbauten Kalvarienbergkapelle vorbei führen die Rosenkranzstationen den Berg hinauf zur Maria in der Waldeinsamkeit.

Kalvarienbergkapelle in der Ramsau

Kalvarienbergkapelle in der Ramsau

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Höglwörth – Perle des Rupertiwinkels

 von Sepp

Ehemaliges Augustinerchorherrnstift am Höglwörther See

Das ehemalige Augustinerchorherrnstift Höglwörth in der Gemeinde Anger – wohl eins der meist fotografiertesten Motive des Rupertiwinkels.

Höglwörth © Roha Fotothek Fürmann

Höglwörth © Roha Fotothek Fürmann

Ein Spaziergang um den See lohnt immer wieder mit herrlichen Aus- und Einblicken und rückt das ehemalige Kloster in den vielen Stimmungen der wechselnden Tages- und Jahreszeiten in unvergleichliches Licht. Dabei drängt sich unweigerlich die Geschichte dieser „Perle des Rupertiwinkels“ in das Bewußtsein und man hört in die Stille des Sees hinein förmlich das Chorgebet der an die 700 Jahre hier lebenden und wirkenden Augustiner-Chorherrn.

 

Text und Bild © Roha Fotothek Fürmann

Almabtrieb von der Stoißeralm

 von Sepp

Nach einem für Mensch und Tier unfallfrei verlaufenen Almsommer auf der Stoißeralm (1275 m ü.M.) auf dem Teisenberg richten die Sennerinnen schon seit Wochen den traditionellen Kopfschmuck für den Almabtrieb (Samstag, 22. Sept.).

Fuikln auf der Stoißeralm

Sie kranzen mit den Bauern der Almgenossenschaft ab 12.30 Uhr die Tiere auf der Stoißeralm auf, verlassen mit ihren Tieren die Alm um ca 14.30 Uhr und werden gegen 15.30 Uhr in Klötzl – Seiberstadt ankommen. Es fährt ein Bus auf die Alm. Auskünfte hierfür bei Ehrenlechner unter Tel. 08666-7184.

Almabtrieb von der Stoißeralm

Almabtrieb von der Stoißeralm

Bild und Text © RoHa Fotothek Fürmann