Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Eine Woche lang hat das Umweltbildungsteam des Nationalparks Berchtesgaden an der Erstellung des Trickfilmes „Alp(en)Traum“ gearbeitet

Eine Woche lang hat das Umweltbildungsteam des Nationalparks Berchtesgaden an der Erstellung des Trickfilmes „Alp(en)Traum“ gearbeitet

Beim bayernweiten Jugendfilmwettbewerb unter dem Motto „Genug für alle – für immer“ hat ein Beitrag aus dem Nationalpark Berchtesgaden den ersten Preis gewonnen. Insgesamt wurden in Immenstadt elf Filme in vier Kategorien prämiert, die von Jugendlichen gedreht wurden und sich mit nachhaltigen Lebensstilen beschäftigen.

Der Film „Alp(en)Traum“ des Umweltbildungsteams aus dem Nationalpark Berchtesgaden sicherte sich den ersten Preis in der Kategorie „Medienpädagogisch begleitete Filme“. In kreativer Stop-Motion-Technik beleuchtet der Trickfilm kritisch die zunehmende touristische Erschließung der Alpen: Die Hintergrundszenerie bildet eine unberührte Berglandschaft. Ein einzelner Wanderer betritt diese Landschaft und macht mit seinem Smartphone Fotos, die er im Internet veröffentlicht. So erreicht seine Nachricht online schnell eine große Zahl von Menschen. Drei unterschiedliche Investoren entwickeln Geschäftsideen. Die ursprüngliche Idylle und Ruhe weicht einem kunterbunten und lauten Vergnügungspark. Der gleiche Wanderer findet die Landschaft nach ein paar Jahren stark verändert vor. Seine neuen Posts im Internet stoßen auf Ablehnung. Das Gebiet ist verbraucht. Der Fotograf sucht sich wieder eine neue, unbekannte Landschaft und das Spiel beginnt von vorne.

Unter der Leitung des Medienpädagogen Günter Klarner erarbeiteten acht Praktikantinnen und Praktikanten des Nationalparks Berchtesgaden ein kreatives Drehbuch und setzten die aufwändigen Dreharbeiten im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ um. Die Filmproduktion fand im Rahmen des alpenweiten „YourAlps“-Projekts statt, das zum Ziel hat, Jugendlichen wieder eine bessere Identifikation mit dem Lebensraum Alpen zu ermöglichen und einer Entfremdung von der Natur entgegen zu wirken.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert*