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Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Suchergebnisse für: Enzianbrenner

Neue Filiale der Enzianbrennerei Grassl

 von Sepp
Die Enzian Grassl Filiale im ältesten original ausgestatteten Berchtesgadener Ladengeschäft

Die Enzian Grassl Filiale im ältesten original ausgestatteten Berchtesgadener Ladengeschäft

Alte Ladentradition neu belebt: Neue Enzianbrennerei Grassl  Filiale am Eingang der Berchtesgadener Fußgängerzone

Seit letzter Woche gibt es am Beginn der Berchtesgadener Fußgängerzone, an der Ecke Maximilianstraße – Griesstätterstraße am Eingang zum Weihnachtsschützenplatz, einen neuen Laden der Enzianbrennerei Grassl: Und zwar in den wunderschönen Räumen im ehemaligen „Haus der Geschenke“. Die Enzianbrennerei Grassl bezieht damit das älteste original ausgestattete Ladengeschäft Berchtesgadens. Die schweren dunklen Möbel und die rustikale Decke erstrahlen wie der gesamte Raum in neuem Glanz und bilden einen stilvollen Rahmen für die hochwertigen Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren.

Enzian Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren

Enzian Grassl-Produkte, Souvenirs und Holzwaren im neuen Laden der Enzianbrennerei Grassl in Berchtesgaden

Zusätzlich findet Ihr gegenüber vom  Königlichen Schloss Berchtesgaden am anderen Ende der Fußgängerzone auch weiterhin das Enzian Grassl Fachgeschäft für Weine und Spirituosen. weiterlesen

Zu Besuch beim Bergbrenner am Funtensee

 von Sepp
Bergbrenner Lukas (re.) mit Talbrenner Max am Funtensee

Bergbrenner Lukas (re.) mit Talbrenner Max am Funtensee

Am vorletzten Wochenende durfte ich unsere Pressewanderung begleiten: Wir haben ausgewählte Journalisten eingeladen, mit uns zum Funtensee zu wandern und den Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl zu besuchen. Bergführer Hansi Stöckl von der Bergsteigerschule Watzmann hat die Tour gemeinsam mit Bergwanderführer Jens Badura vom berg_kulturbüro Ramsau geführt.

Frühmorgens am Königssee

Ich treffe unsere Journalisten und Begleiter in der Früh am Königssee. Wir nehmen das erste Schiff nach Bartholomä, das um acht Uhr ablegt. Neben unserer Gruppe haben sich schon zahlreiche weitere Wanderer und Bergsteiger eingefunden, die schon möglichst früh über den See fahren wollen.

Mit dem ersten Boot über den Königssee

Mit dem ersten Boot über den Königssee

35 Minuten dauert die Fahrt bis zur Anlegestelle St. Bartholomä. Auf der Halbinsel herrscht so früh am Tag noch eine ungewohnte Ruhe. Wir geben den Teilnehmer unserer Pressewanderung Zeit, das weltberühmte Ensemble abseits des üblichen Trubels zu erkunden.

Kurz nach halb neun auf Bartholomä

Kurz nach halb neun auf Bartholomä

Um 9 Uhr, kurz bevor das zweite Schiff des Tages ankommt, treffen wir uns wieder. Hansi und Jens erklären der Gruppe den Weg: Auf unserer etwa 10 Kilometer langen Strecke werden wie circa 1000 Höhenmeter überwinden, die legendäre Saugasse durchqueren und nach etwa 5 Stunden am Kärlingerhaus ankommen.

Durch die Saugasse zum Funtensee

Das erste Stück des Weges ist recht gemütlich, flach geht’s am Ufer des Königssees und durch den Wald in Richtung Eisbach.

Durch den Wald in Richtung Eisbach

Durch den Wald in Richtung Eisbach

Dann beginnt der Aufstieg: In etlichen Kehren gewinnen wir rasch an Höhe, wandern am Schrainbachwasserfall vorbei und entlang des klammartigen Schrainbachs zur Diensthütte auf der ehemaligen Schrainbachalm. Die kurze Pause hier nutzen Hansi und Jens, um den Teilnehmern die Wanderakademie der Bergsteigerschule Watzmann zu erklären. Dieses zweiteilige Kursprogramm vermittelt Wandernovizen die grundlegenden Techniken des Bergwanderns.

Bergführer Hansi Stöckl | Bergsteigerschule Watzmann

Bergführer Hansi Stöckl | Bergsteigerschule Watzmann

Wir wandern weiter an der Abzweigung zur Sigeretplatte vorbei durch den urwüchsigen Wald und erreichen die offene Fläche der verfallenen Unterlahneralm. Hier beginnt die Saugasse.

Am Beginn der Saugasse

Am Beginn der Saugasse

36 Kehren führen durch einen schmäler werdenden Einschnitt, 400 Höhenmeter müssen wir überwinden, bevor der Weg wieder flacher wird.

Blick zurück in die Saugasse

Blick zurück in die Saugasse

Am Ziel sind wir aber noch lange nicht. Nach der Saugasse ändert sich das Landschaftsbild dramatisch: Üppiges Grün säumt jetzt den schmalen Weg.weiterlesen

Buchtipp: Sehnsucht Alm

 von Sepp
Sehnsucht Alm: Vom Glück des einfachen Lebens

Sehnsucht Alm: Vom Glück des einfachen Lebens

Vom Glück des einfachen Lebens

Auf der Alm ist das Leben immer noch wie vor Jahrhunderten. Die Tage vergehen im Einklang mit der Natur und im Rhythmus der Jahreszeiten. So stellen es sich viele vor. Tatsächlich ist das Leben auf der Alm verbunden mit harter Arbeit, wenig Komfort. Warum für viele Menschen das Leben auf der Alm trotzdem das pure Glück bedeutet, zeigt der neue Bildband „Sehnsucht Alm: Vom Glück des einfachen Lebens“. Die vielfach prämierte Journalistin und Buchautorin Karin Lochner und der preisgekrönte Fotograf Peter von Felbert ergründen den Sehnsuchtsort Alm, erzählen Geschichten vom Leben am Berg und verraten Rezepte, Kräuterwissen und Lebensweisheiten.

20 Almen in den bayerischen Bergen zwischen Kochelsee und Königssee haben die beiden besucht. Und natürlich waren sie auch auf den Berchtesgadener Almen unterwegs. Den Titel des eindrucksvollen Buches ziert ein Bild der Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau.

Der Almabtrieb über den Königssee

Auf der Suche nach dem besonderen Almleben sind Fotograf Felbert und Autorin Lochner am Königssee fündig geworden. Und zwar beim einzigartigen Almabtrieb über den Königssee. Das Buch begleitet die Kühe nicht nur bei der Fahrt mit dem Boot über den Königssee,

Almabtrieb über den Königssee

Almabtrieb über den Königssee

sondern auch beim Anlegen der Fuikln an der Seelände

Geschmücktes Jungtier am Königssee

Geschmücktes Jungtier am Königssee

und Ihrem Weg durch die Gemeinde Schönau a. Königssee in den heimischen Bauernhof.

Almabtrieb in Schönau a. Königssee

Almabtrieb in Schönau a. Königssee

Der Bergbrenner auf der Priesbergalm

Weiter oben in den Bergen über dem Königssee liegt die Priesbergalm, das Revier des Bergbrenners der Enzianbrennerei Grassl. In einer uralten Brennhütte verarbeitet der Bergbrenner Lukas Schöbinger die Wurzeln des Pannonischen Enzians zu einem feinen Destillat.weiterlesen

TRAUMPFADE: RUND UM DEN KÖNIGSSEE

 von Sepp
Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

TV-Tipp: Florian Guthknecht wandert um den Königssee

Der Königssee und der Watzmann ziehen mit ihrer Schönheit und ihrem Mythos Menschen aus der ganzen Welt an. Doch abseits der Touristen Ströme, tief im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden entdeckt Moderator Florian Guthknecht Ruhe und Einsamkeit.

Startpunkt der mehrtägigen Hüttentour ist der Königssee. Vorbei am berühmten Malerwinkel, der einen ersten Ausblick auf den Königssee bietet, wandert Florian hinein in die Berchtesgadener Bergwelt.

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Auf seiner Tour von Hütte zu Hütte entdeckt Florian Guthknecht nicht nur die Einsamkeit, sondern trifft auch auf interessante Persönlichkeiten. Mit Nina Schlesener, Hüttenwirtskind und Deutschlands erste staatlich geprüften Bergführerin, erklimmt er den Schneibstein.

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Der 2.276 Meter hohe Schneibstein markiert den ersten Gipfel seiner Hüttentour rund um den Königssee.

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Nach einer Übernachtung auf der Gotzenalm verlässt der Moderator das Hagengebirge.weiterlesen

Der neue Bergbrenner-Enzian

 von Sepp
Bergbrenner Lukas Schöbinger (re.) mit seinen Wurzelgrabern auf der Suche nach Enzianwurzeln

Bergbrenner Lukas Schöbinger (re.) mit seinen Wurzelgrabern auf der Suche nach Enzianwurzeln

Seit einem Jahr etwa ist Lukas Schöbinger der neue Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl. Jetzt präsentiert der Nachfolger des legendären Bergbrenners Hubsi Ilsanker das neueste Produkt der Berchtesgadener Bergbrennerei: Grassl’s Bergbrenner Enzian!

Nur die besten Destillate werden für den wunderschön bernsteinfarbenen Enzian mit 42 % Alkoholgehalt verwendet. Nach alter Destillierkunst und von erfahrener Hand wird der Enzian dann auf Holzfeuer in den Kupferbrennblasen der historischen Brennhütten gebrannt.

Der Bergbrenner befeuert die Kupferbrennblase

Der Bergbrenner befeuert die Kupferbrennblase

Die anschließende Lagerung auf Eiche im hauseigenen Felsenkeller verleiht ihm sein urkräftig-charaktervolles Enzianaroma. Abgefüllt wird der edle Tropfen dann in den bekannten formschönen 0,7 Liter Flaschen, die schon vom Bergbrenner Gin und vom Miners Gin bekannt sind.weiterlesen

Das Tourismuscamp im AlpenCongress

 von Sepp
Wie beim Tourismuscamp 2017 in Ostfriesland werden nächstes Wochenende im AlpenCongress Berchtesgaden zahlreiche intensive Gespräche, Workshops und Vorträge zu Zukunft und Chancen der Branche angeboten © Tourismuszukunft / GregSnell

Wie beim Tourismuscamp 2017 in Ostfriesland werden nächstes Wochenende im AlpenCongress Berchtesgaden zahlreiche intensive Gespräche, Workshops und Vorträge zu Zukunft und Chancen der Branche angeboten © Tourismuszukunft / GregSnell

Digitale Camper in Berchtesgaden

Am Wochenende vom 26. bis 28. Januar wird der AlpenCongress Berchtesgaden zum Mekka der digitalen Reisebranche. Beim bereits seit langem ausgebuchten Tourismuscamp treffen sich 160 Teilnehmer von verschiedenen Unternehmen der Reisebranche (Portale, Destinationen, Verbänden, Hotels, Agenturen und andere Leistungsträger) aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz zum Meinungsaustausch über digitale Trends und Zukunftsfragen im Tourismus.

Das Tourismuscamp ist im Gegensatz zu üblichen Konferenzen oder Tagungen ein sogenanntes Barcamp. Es bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, eigene Themen zur Diskussion auf die Tagesordnung zu setzen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er lieber Zuhörer bleiben oder zum Referenten werden möchte. Ziel ist es, sich auf Augenhöhe auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und  Wissen zu teilen. In einem bundesweiten Abstimmungsprozess im vergangenen Frühjahr konnte sich die Bewerbung Berchtesgadens gegenüber der Konkurrenz aus dem Allgäu bzw. der FH Westküste durchsetzen. „Das Tourismuscamp als moderne, digitale und interaktive Veranstaltung ist ein ausgezeichneter Start in das Tagungsjahr 2018 für den neuen AlpenCongress. Und mit vielen Multiplikatoren aus der Reisebranche eine optimale Tourismuswerbung für die Region“, freut sich Maria Stangassinger, Geschäftsführerin der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, mit Blick auf das Wochenende.weiterlesen

Goldener Wanderherbst im Berchtesgadener Land

Kleine Reibn- Zweitagestour im Hagengebirge

Wenn ich Besuch aus meiner berglosen Heimat bekomme und Freunde oder Verwandte die Berchtesgadener Bergwelt mit all ihren Facetten erleben möchten, schlage ich zuerst meistens die Kleine Reibn vor. Diese Tour im Hagengebirge ist nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht zu einfach. Sie beinhaltet alles was man sich unter einem abwechslungsreichen Bergerlebnis vorstellt: Mindestens einen Gipfelerfolg, schöne Aussichten auf die Berchtesgadener Charakterberge, einen Eindruck von den unterschiedlichen Landschaftsformen in den Berchtesgadener Alpen, einen wunderbaren Bergsee und eine der typischen Berchtesgadener Almen. Mit großer Wahrscheinlichkeit kommt man darüberhinaus in den Genuss eines „Meet & Greet“s mit einem der absoluten Stars des Nationalpark Berchtesgadens.weiterlesen

Bergbrenner unter Tage

 von Sepp
Miner's Gin nach altem verbrieften Brennrecht

Miner’s Gin nach altem verbrieften Brennrecht

Ein Gin aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden

Florian und Martin Beierl, die Inhaber der traditionsreichen Enzianbrennerei Grassl, verkaufen nicht nur hochprozentige Köstlichkeiten, sondern Geschichten. Und was für welche: Zum Beispiel die vom Miner’s Gin und den ältesten Wacholderbrennrechten in ganz Bayern. Dieses Privileg ist den Grassls und ihren Nachfolgern der Familie Beierl seit Jahrhunderten garantiert. „Jetzt entsteht seit kurzem ein ganz besonderer Gin in unserem Haus!“ freut sich Florian Beierl. Der Miner’s Gin ist eine aufregend seltene Rarität. Von Hand in den Kupferbrennkesseln der ältesten bayerischen Bergbrennerei aus feinem Wacholder destilliert, reifen die hochprozentigen Köstlichkeiten anschließend in Steingut-Fässern tief in den Stollen des Salzbergwerks Berchtesgaden. Die salzige Luft im 250 Millionen alten Salzstock gibt dem Gin den letzten Schliff. Ich durfte heute dabei sein, als die ersten Liter des neuen Gins aus dem Salzbergwerk entnommen wurden.

Über den Spiegelsee im Salzbergwerk geht's zum Miner's Gin

Über den Spiegelsee im Salzbergwerk geht’s zum Miner’s Gin

Das der Wacholder im Nationalpark Berchtesgaden genutzt werden darf, ist historisch bedingt: Im frühen 17. Jahrhundert erhielt die Familie Grassl das verbriefet Kranebitt-Recht (Kranebitt ist ein altes Wort für Wacholder) von den Fürstpröbsten, den geistlichen und weltlichen Herren Berchtesgadens. Urkunden bezeugen, dass im März 1692 der Untersteiner Gastwirt Grassl die Rechte erhielt, Wacholder, Enzian und Meisterwurz zu brennen. Die Urkunden mit dem „Hütten-, Holz-, Wasser- und Brennrecht“ liegen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und erlauben dem Hause Grassl bis in die heutige Zeit, den Wacholder aus dem Nationalpark Berchtesgaden und den Berchtesgaden Alpen zu destillieren.weiterlesen

Bayern – Sagenhaft

 von Sepp
Bayern -Sagenhaft ab 26. Oktober 2017 im Kino

Bayern -Sagenhaft ab 26. Oktober 2017 im Kino

Der neue Film von Joseph Vilsmaier mit Monika Gruber

Joseph Vilsmaier zeigt in seiner neuen Kino-Dokumentation seine Heimat unter dem doppeldeutigen Titel „Bayern – Sagenhaft“! Feste, Bräuche und Traditionen gehen oft auf uralte Sagen und Legenden zurück. Sagenhaft im Sinne von einmalig ist auch vieles in Bayerns Kunst und Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport. Kreative Mitstreiter des humorvollen Films über Land und Leute im weiß-blauen Freistaat sind Monika Gruber (Sprecherin und Sketche), Haindling (Musik) und Hannes Burger (Texte).

Vorpremiere im Kino Berchtesgaden

Noch vor dem offiziellen Kinostart könnt Ihr Bayern Sagenhaft, den neuen Film von Regisseur Joseph Vilsmaier am 22.Ojktober um 18 und 20:30 Uhr im Kino Berchtesgaden sehen. Karten unter www.kino-berchtesgaden.de oder telefonisch  +49 8652 655 69 11

Das Berchtesgadener Land spielt in dem 90 Minüter eine besondere Rolle – viele Themen und Gesichter findet man auf der Kinoleinwand! Er hat den Wurzelgrabern und dem Bergrenner der Enzianbrennerei Grassl über die Schulter geschaut und war bei den Weihnachtsschützen Berchtesgaden am Lockstein.

Die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl auf der Priesbergalm

Die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl auf der Priesbergalm

Traditionelles bayerisches Handwerk hat Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Franz Stangassinger in Berchtesgaden gefunden.

Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Stangassinger in Berchtesgaden

Joseph Vilsmaier beim Lederhosenmacher Stangassinger in Berchtesgaden

Der Köhlerverein Neukirchen Teisendorf hat für Bayern – Sagenhaft historisches bäuerliches Handwerk gezeigt. Von der Heuernte bis zur Holzarbeit mit Pferden erwacht altes bäuerliches Handwerk so wieder zum Leben.weiterlesen

Ursula

Fesch ist er…

 von Ursula

…im eigenen Betrieb ausgebildet, seiner Heimat und vor allem den Bergen verbunden, mit viel handwerklichem Geschick und einem hintergründigen Humor: Lukas Schöbinger, fast 21 Jahre, ist der neue Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl und geht ab 14. August auf den Brennhütten rund um Berchtesgaden seiner besonderen Arbeit nach.

Als er das erste Mal den Kessel in der Brennhütte am Priesberg angeheizt hatte, durften das Bayerische Fernsehen – und ich – dabei sein. Ihr alle könnt ihm am 14. August während der BR Abendschau über die Schulter schauen – also zwischen 17:30 und 18:30 Uhr.

Zuerst zeigten uns Lukas, Michael Rasp und Florian Beierl, wo und wie die Enzianwurzeln gegraben werden müssen. Die geschieht übrigens seit dem frühen 17. Jahrhundert und dieses historische Vorrecht darf bis heute trotz Nationalpark ausgeübt werden. Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil schon im eigenen Interesse nur alle paar Jahre an der gleichen Stelle gegraben wird und damit der nachhaltige Bestand des Enzians gesichert ist.

Von der Pike bzw. Wurzel auf: Auch Geschäftsführer Florian Beierl weiß, wo besondere Prachtstücke zu graben sind.weiterlesen