Winter-Berchtesgaden-Skitour

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Herbst

Schöne Aussicht hat immer Saison

 von Sepp
Das Kehlsteinhaus

Das Kehlsteinhaus

Seit drei Wochen ist das Kehlsteinhaus geschlossen, der Busverkehr ist eingestellt: Es ist Saisonende am Kehlstein! Da eine tolle Aussicht immer Saison hat, nutzen viele Wanderer und Mountainbiker die Ruhe am Berg für eine Herbsttour. Auch ich war am Sonntag auf dem Kehlstein.

Dass es schon fast Mitte November ist, merke ich nicht, als ich auf mein Radl steige: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 20°! Der Radlweg vom Ofnerboden auf den Kehlstein liegt allerdings komplett im Schatten, hier macht sich die Jahreszeit dann doch bemerkbar. Kein Sonnenstrahl schafft es zu den Serpentinen des Weges an der Nordseite des Kehlsteins. Auch die Buswendeplatte unterhalb des Kehlsteinhauses liegt im Schatten. Hier deponiere ich mein Rad und gehe zu Fuß weiter. Nach der ersten Querung endlich Sonne: Schlagartig wird es warm! Entlang des Weges treffe ich auf etliche Wanderer! Größtenteils kurzärmlig unterwegs – einige sogar in kurzen Hosen – genießen Sie die Aussicht.

Blick zur Reiter Alm

Blick zur Reiter Alm

Und die könnte nicht schöner sein. Absolut klar erscheinen die Berge rund um das Berchtesgadener Tal. Ob Reiter Alm, Watzmann oder Untersberg: Die Berchtesgadener Alpen zeigen sich heute von ihrer besten Seite!

Jenner, Königssee, Watzmann

Jenner, Königssee, Watzmann

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Rosi Fürmann

Fantastischer Herbst in Bad Reichenhall

 von Rosi

Fantastischer Herbst hoch über Bad Reichenhall

Ein fantastischer Blick über den Talkessel von Bad Reichenhall – immer wieder ein Höhepunkt einer schönen, gerade jetzt mit dem flachen Licht der Herbstsonne lohnende Wanderung hinauf zum Pankrazkircherl  auf dem Pankrazfelsen.

300 Stufen führen auf einem schmalen Weg hinauf auf die 145 m über den Talgrund gelegene Kirche hoch über Karlstein bei Bad Reichenhall.weiterlesen

Der Baum- und Waldkundepfad im Karlspark

 von Regina

Unterwegs mit Kindern: Baum-und Waldkundepfad im Karlspark Bad Reichenhall

Herbstzeit mit Kindern bedeutet Blätterzeit. Sie werden gesammelt, in die Luft geworfen und im Garten zu großen Haufen zusammengerecht. Unvermeidlich, dass dann rgendwann die Frage kommt: „Mamaaa, was ist das für ein Blatt??“ Und trotz intensiver Recherche im Oberstübchen, wo irgendwo noch das Grundschulwissen/ Allgemeinwissen hätte sein sollen, muss ich gestehen, dass ich die Antwort schlichtweg nicht weiß…

Wie gut, dass mir dann letztens bei einer Besorgung in Bad Reichenhall das große Schild am Eingang des Karlsparks aufgefallen ist: Baum-und Waldkundepfad stand darauf. Das sollte die Lösung sein! Also die Kinder eingepackt und ab zum Karlspark in Bad Reichenhall, um ihre Baum-/ Blätterfragen in Zukunft beantworten zu können und natürlich auch, um ein bisschen gute Herbstluft zu tanken.

Der Lehrpfad zieht sich durch den ganzen Park, es gibt viele Hinweisschilder, auf denen die Baumart ganz genau beschrieben ist – inklusive Bilder der Blätter und Früchte. Die Jungs schauen selber, ob sie die abgebildeten Bäume sehen und endlich kann ich auf die Frage: „Was ist das für ein Baum?“ ganz souverän antworten!weiterlesen

Herbsttour Gotzenalm und Landtal

 von Sepp
Die Berggaststätte Gotzenalm, im Hinertgrund der Watzmann

Die Berggaststätte Gotzenalm, im Hinertgrund der Watzmann

Die Erfüllung meiner Bürgerpflicht am Sonntag war für mich eine willkommene Ausrede, um nicht allzu früh aufzustehen und die eigentlich vorgenommene große Bergtour aufzuschieben. Stattdessen habe ich mich auf mein E-Bike geschwungen und bin in Richtung Gotzenalm geradelt. Die Berggaststätte auf der Gotzenalm hatte an diesem Sonntag nämlich ihren letzten Tag der Saison.

Von der Gotzenstraße blicke ich hinunter zum Königssee und zum Watzmann, der sich auf der anderen Seeseite erhebt.

Blick hinunter zum Königssee

Blick hinunter zum Königssee

Auch wenn das Wetter und die Temperaturen eher Sommergefühle vermitteln, zeigen die auf dem Wasser treibenden dunklen Blätter, dass es schon Herbst ist.

Laub auf dem Königssee

Laub auf dem Königssee

Die Mountainbike-Tour zur Gotzenalm ist eine der anspruchsvollsten Radltouren in den Berchtesgadener Bergen. Nach der Gotzentalalm windet sich der Weg in etlichen Serpentinen steil hinauf. Spätestens hier ringen mir die abschätzigen Kommentare der „echten“ Mountainbiker ein breites Grinsen ab: Der Elektromotor meines Radls unterstützt jeden meiner Tritte in die Pedale mit einem kräftigen Schub nach vorne. Ohne große Anstrengung erreiche ich die Hochfläche der Gotzen. Viele Radler und Wanderer sitzen schon auf der Terrasse vor der Berggaststätte und genießen die Sonne.weiterlesen

Die Predigtstuhlbahn

Die Predigtstuhlbahn

Am Sonntag habe ich das Lattengebirge von Bad Reichenhall nach Bischofswiesen überquert. Um den Aufstieg möglichst komfortabel zu gestalten, fahre ich mir der Predigtstuhlbahn auf den Berg.

Bei traumhaften Herbstwetter bin ich natürlich nicht der einzige, der auf den Predigtstuhl will. Also heißt es erstmal warten, bis in der Gondel Platz für mich ist. Achteinhalb Minuten dauert die Fahrt der Predigtstuhlbahn von Reichenhall zur Bergstation, 25 Personen passen in eine Gondel: Ich kann mir als in etwa ausrechnen, wie lang ich warten muss. Mit der Gewissheit, dass ich in der nächsten Gondel Platz habe, beobachte ich Gondel Nummer 1 beim Start aus der Talstation. Keine 10 Minuten später steht Gondel Nummer 2 bereit und bringt 25 Passagiere nach oben. Und das macht sie schnell: Die Predigtstuhlbahn ist 90 Jahre alt, kann aber – was Geschwindigkeit betrifft – mit ihren modernen Nachfahren locker mithalten. Auf der Hälfte der Strecke rauscht die zweite Gondel vorbei, Höchstgeschwindigkeit ist 18 Km/H… und das in einer Höhe von bis zu 180 Metern über dem Boden.

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

Gondel Nummer 1 rauscht ins Tal

In Bad Reichenhall ist heute Verkaufsoffener Sonntag, doch der Blick aus der Gondel lässt den Trubel nur erahnen. Wir sind schon hunderte Meter über der Stadt….

Blick aus der Gondel in die Stadt

Blick aus der Gondel in die Stadt

Achteinhalb Minuten nach dem Start hat die Gondel 1140 Meter überwunden und kommt an der Bergstation an. Am denkmalgeschützten Gebäude, besonders am Bergrestaurant wird schon wieder fleißig gebaut, das Team der Predigtstuhlbahn lässt sich immer wieder neues einfallen.

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Die Bergstation mit dem Bergrestaurant

Lattengebirgs-Gipfel: Predigtstuhl, Hochschlegel, Karkopf

Auf meinem Weg über das Lattengebirge nach Bischofswiesen will ich ein paar Gipfel machen. Der erste ist der 1.613 Meter hohe Predigtstuhl selbst. Von der Bergstation führt ein schön angelegter Weg hinauf, ideal für Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen.weiterlesen

Herbsttour durchs Klausbachtal zur Kammerlingalm

 von Sepp
Das Almkreuz auf der Kammerlingalm

Das Almkreuz auf der Kammerlingalm

Auch wenn der Almsommer vorbei ist und die Almen und Jausenstation geschlossen sind, lohnt sich eine Alm-Wanderung auch im Herbst. Ich war am Samstag auf der Kammerlingalm, eine der Weißbacher Gemeinschaftsalmen, die immer etwas im Schatten Ihrer bekannteren Nachbarn Litzl-, Kallbrunn- und Bindalm steht, landschaftlich aber unheimlich reizvoll ist.

Bis zur Kammerlingalm ist es ein weiter Weg. Durch das Klausbachtal führt der beliebte Wanderweg in meist angenehmer Steigung bis zum Hirschbichl.

Die Mühlsturzhörner auf dem Weg durchs Klausbachtal

Die Mühlsturzhörner auf dem Weg durchs Klausbachtal

Im Sommer und frühem Herbst verkehrt hier der Almerlebnisbus, doch jetzt – Anfang Oktober – muss man zu Fuß gehen oder mit dem Mountainbike fahren. Kurz hinter der Landesgrenze und dem Gasthof Hirschbichl zweigt von der Straße nach links der Almweg zur Kammerling ab. Der Weg führt an der Südseite des Kammerlinghorns bis auf etwa 1300 Meter Höhe und bietet einen interessanten Ausblick hinunter ins Salzburger Saalachtal.

Almweg zur Kammerlingalm

Almweg zur Kammerlingalm

Nebel über dem Salzburger Saalachtal

Nebel über dem Salzburger Saalachtal

Auf der langgestreckten Kammerlingalm stehen 11 Kaser, davon 7 ziemlich nah aneinander am Eingang der Almfläche. Ein richtiges Almdorf. weiterlesen

Durch die Almbachklamm nach Ettenberg

 von Sepp
Wanderung durch die Almbachklamm

Wanderung durch die Almbachklamm

Bevor Sturmtief Herwart Berchtesgaden erreicht, war ich am Samstag nochmal unterwegs und habe eine Herbstwanderung gemacht. Und zwar durch die Almbachklamm nach Ettenberg und über die Hammersteilwand wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Ich starte meine Tour an der Kugelmühle in Marktschellenberg. Nach wenigen Metern geht’s hinein in die Almbachklamm. Zuerst an der rechten Seite des Almbachs entlang, dann immer wieder über Stege und Brücken führt der Wanderweg tiefer hinein in die tiefe Schlucht am Untersberg.

In der Almbachklamm

In der Almbachklamm

Schon 1894 wurde der Weg durch die Klamm angelegt: Insgesamt sind es 29 Brücken und Stege, ein Tunnel (Kopf einziehen: nur 1,60 Meter hoch) und 320 künstliche Stufen, die den Weg durch die Klamm erst ermöglichen.

Über Stege und brücken führt der Weg durch die Almbachklamm

Über Stege und brücken führt der Weg durch die Almbachklamm

Das wilde Wasser der Almbachklamm

Das wilde Wasser der Almbachklamm

Im oberen Teil weitet sich die Klamm zu einem etwas breiteren Tal, bevor es sich an der Theresienklause wieder verengt. An der 14 Meter hohen Staumauer trennen sich die Wege. Nach links geht’s nach Maria Gern, nach rechts zum Ettenberg.

Die Theresienklause in der Almbachklamm

Die Theresienklause in der Almbachklamm

Der Wasserdurchlass in der Theresienklause

Der Wasserdurchlass in der Theresienklause

Doch erstmal mache ich Pause an der kleinen Hütte bei der Theresienklause.

Das Trifthäusl im Wald

Das Trifthäusl im Wald

Im Trifthäusl an der Theresienklause

Im Trifthäusl an der Theresienklause

Man kann auch noch ein Stück weiter ins Tal hineingehen. Nach einigen hundert Metern erreicht man dann die Madonna an der Heilquelle, einen der vielen Kraftorte am Untersberg.weiterlesen

Rosi Fürmann

Der Geopark im Eichelgarten in Teisendorf

 von Rosi

Geologischer Garten im Eichelgarten an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Der Geopark in Teisendorf

Stein und Fels erzählen die spannende Geschichte der Geologie

Lichtdurchflutet die Kronen der riesigen Eichen und Buchen und der Boden bedeckt mit dem farbigen Laubteppich des Herbstes – so präsentiert sich derzeit der Geopark im Eichelgarten in Teisendorf an der Alten Reichenhaller Straße.

Baumwipfel von Eichen und Buchen in der farbenprächtigen Herbstfärbung im Geopark – Eichelgarten in Teisendorf

Seinen Name erhielt dieses Flurstück im 19ten Jahrhundert, als eine aufgelassene Kiesgrube durch eine Pflanzaktion sich zu einem Eichenhain wandelte. Dessen Mittelteil diente zunächst als Festplatz, nach dem ersten Weltkrieg als Sportplatz und heute beheimatet ein Teil des Eichelgartens die Tennisplätze von Teisendorf. Den anderen Teil des Eichelgartens zum Geopark werden zu lassen, verdanken die Teisendorfer Herrn Hans Gramsamer (1921 – 2005), der zielstrebig den Wert der in Teisendorf und Umgebung gefundenen Findlinge als „Demonstration eines gewaltigen Zeitraumes der geologischen Entwicklung“ erkannte.

Geologischer Garten im Eichelgarten an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Geologischer Garten im Eichelgarten mit riesigen Eichen und Buchen an der Alten Reichenhaller Straße in Teisendorf – Geopark

Das ganze Jahr über ist der Geopark einen Besuch wert. Riesige Steinblöcke unter den Bäumen erzählen die geologische Geschichte der Region. Hier spielen die Gletscher aus den Zentralalpen kommend eine bedeutende Rolle.weiterlesen

Herbstwanderung zum Carl-von-Stahl Haus

 von Ann-Kathrin
Grünstein umnebelt © Ann-Kathrin Helbig

Grünstein umnebelt © Ann-Kathrin Helbig

Der alte Slogan der Jennerbahn war „Der Kenner geht auf den Jenner“, nun herrscht seit Ende März Großbaustelle am Jenner. So mancher lässt sich vielleicht davon abschrecken. Baulärm, LKWs, Wegesperrungen – ja, all das gehört nicht zu einem entspannten Naturerlebnis. Doch nicht der ganze Berg und die ganze Region drumherum ist davon betroffen. Das Carl-von-Stahl Haus ist ganzjährig geöffnet. Sowohl eingekehrt, als auch übernachtet kann dort werden. Vor allem Sonnenauf- und untergänge sind gerade im Winter ein absolutes Highlight.

So starte ich meine Halbtagestour am Parkplatz Hinterbrand. Es geht ein kleines Stück auf der Forststraße entlang und bevor ich zur Baustelle der Jennerbahn-Mittelstation gelange, biege ich schon nach rechts ab und überwinde in steilen, stetigen Kehren den Krautkaserhang, an dem im Winter die jungen Athleten des DSV trainieren.

Wer Trekkingstöcke nutzt, kann hier die ersten Höhenmeter schneller und weniger wadenzwickend überwinden. Hinter der Sessellift-Station des Krautkaserhanges erreiche ich wieder die Forststraße und der Anstieg wird bis zur Mitterkaseralm (leckere Breznsuppe!) wieder flacher. Von hier geht es über das Mitterkaserjoch steil und zum teil betoniert bergauf. Zum Teil versuche ich auf Zehenspitzen hinaufzujoggen – einfach um diese unschön zu gehende Stelle schnell zu überwinden. Oben angekommen gelange ich an eine Weggabelung. Ab hier ist rechterhand die Sperre zum Jenner und der Baustelle der Bergstation, links geht es dann weiter zum Carl-von-Stahl Haus. An dieser Stelle ist es zu jeder Jahreszeit immer sehr windig. Deswegen weiter das Tempo halten gen Stahlhaus. Während des laufens lasse ich den Blick über die Bilderbuch-Herbstlandschaft schweifen. Bunte Bäume und das helle weiß der hohen Berge. Einfach Traumhaft! Durch den Schnee schauen die Berge, wie das Hohe Brett besonder steil und unwegsam aus.

Herbstfarben am Hohen Brett © Ann-Kathrin Helbig

Herbstfarben am Hohen Brett © Ann-Kathrin Helbig

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 Unterwegs mit Kindern – auf der Burgruine Karlstein | Bad Reichenhall

Um unsere Kinder zum spazieren gehen oder wandern zu motivieren, hilft es meist enorm, ein interessantes Ziel in Aussicht zu stellen.

Und was gibt es (nicht nur für Jungs) Spannenderes, als sich auf die Suche nach Spuren von Drachen, Rittern und Burgfräuleins auf einer echten Burgruine zu machen? So erkunden wir bei strahlendem- wenn auch recht stürmischen- Herbstwetter die Burgruine Karlstein (die auf dem „Nachbarfelsen“ der Pankrazkirche steht).

Wir starten vom Parkplatz Ruine/ Pankrazkirche und folgen der Straße, bis linkerhand der Weg zur Burg ausgeschildert ist. Von nun an gehen wir durch den bunten Herbstwald stetig bergauf- der Weg wechselt zwischen mäßig steil und Stufen, auf denen schon „Riesenschritte“ gefordert sind. Das Holzgelände, das fast durchgängig vorhanden ist, tut hier zum Festhalten schon recht gute Dienste.

Auf dem letzten Stück wird es noch einmal richtig steil, hier führt uns eine schmale Treppe am Felsen entlang zum Ziel und wir halten uns am gespannten Drahtseil fest wie echte Kraxler. Dann stehen wir endlich vor den vorhandenen Überresten der Burg und stürmen das Burgtor.

Nachdem die Kinder ausführlich erkundet haben, ob nicht doch noch ein Ritter im Turm sitzt, genießen wir die wunderschöne Aussicht auf die Berge ringsrum und sogar ein Stück vom Thumsee können wir sehen.weiterlesen