Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Piding
Rosi Fürmann

Mittelaltermarkt auf Schloss Staufeneck in Piding

 von Rosi
die Zeltstadt beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding, Bayern, Deutschland

die „Zeltstadt“ beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding

 Mittelaltermarkt auf dem Schloss Staufeneck in Piding: „sich fühlen und leben wie damals“ – Geschichte erlebbar gemacht

Mittendrin im  16. und 17. Jahrhundert, einer Zeit der Auseinandersetzungen um Pfründe, Privilegien und die „richtige“ Religion, einer Epoche, die vom Hexenwahn und von maßlosen Ansprüchen absoluter Herrscher, aber auch vom Merkantilismus und den ersten sich regenden Ansätzen moderner Wissenschaft geprägt war, befindet sich der Besucher des farbenprächtigen Spektakels, das von der Gemeinde Piding bereits zum dreizehnten Mal durchgeführt wird. Geschichte soll „erlebbar“ werden, und ganz im Sinne von EUREGIO- Initiativen werden durch Grenzziehungen zerrissene Verbindungen, die erstmals unter den jeweiligen Salzburger Oberherren existiert haben, auf spielerische und Vergnügen machende Weise wieder neu geknüpft.

Ritter beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding, Bayern, Deutschland

Ritter in Kettenhemd beim mittelalterlichen Fest am Fuße von Schloss Staufeneck in Piding

Klirrende Schwerter, lodernde Lagerfeuer und der verlockende Duft von Gesottenem und Gebratenem – fein geschmückte, edle Damen und prächtige hohe Herren – höfische Minne vor den verwitterten Mauern einer „echten“ Kulisse: am Samstag  6. und Sonntag  7. August erwacht das Schloss Staufeneck aus seinem Dornröschenschlaf und vermittelt mit dem  aufwendigen und mitreißenden Mittelaltermarkt eine unterhaltsame Retrospektive in eine turbulente Epoche.weiterlesen

Rosi Fürmann
Theater in Pding - Bühne Altwirt "Da Himme wart net" von Markus Scheble und Sebastian Kolb

Theater in Piding – Bühne Altwirt „Da Himme wart net“ von Markus Scheble und Sebastian Kolb

„Da Himme wart net“
Eine Geist-reiche Komödie in drei Akten von Markus Scheble und Sebastian Kolb

auf der Bühne – Theater Piding

Theater in Pding - Bühne Altwirt "Da Himme wart net" von Markus Scheble und Sebastian Kolb

Theater in Piding – Bühne Altwirt „Da Himme wart net“ von Markus Scheble und Sebastian Kolb

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Rosi Fürmann
Der Trachtenverein D'Staufenecker Piding bei Festzug - Trachtenfest in Aufham, Berchtesgadener Land/Rupertiwinkel, Oberbayern

Der Trachtenverein D’Staufenecker Piding beim Festzug 2010 – Trachtenfest in Aufham – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

110 Jahre Trachtenverein D’Staufenecker Piding

Aus der Geschichte
Die Anfänge der Trachtenbewegung

„Ich würde mir sofort eine machen lassen, wenn ich nicht allein wär!“ Lehrer Joseph Vogl, sitzt mit fünf Bayrischzeller Burschen an einem Samstagabend Anfang des Jahres 1883 beim Bier. Sie reden über dies und das, über Gwand und Tracht und darüber, dass es bald keine kurze Hosen mehr geben werde. Martin Staudacher, einer der fünf Burschen, schreibt für die Nachwelt eindrucksvoll nieder, was sich damals ereignet: „Da tean ma mit!“ So spontan entsteht  der Entschluss der Fünf, der Anstoß zur Gründung des ersten „Trachtenvereins“ sein wird, dass schon am Sonntag drauf  Säcklermeister Dilger aus Miesbach die sechs kurzen Hosen anmisst. Drei Wochen später gehen die fünf Burschen und Lehrer Vogl  nach der Kirche in Bayrischzell mit neuen kurzen Hosen, grünen Hüten und grauen Joppen, „sauber beinand halt“ umher. Werden sie zu dem Zeitpunkt auch noch ausgelacht, so gründen sie dann schon am 25. August, dem Namens- und Geburtstag von König Ludwig II, den „Verein zur Erhaltung der Volkstracht im Leizachthale“.

das Schloß Staufeneck in der Gemeinde Piding mit dem Hochstaufen im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

das Schloß Staufeneck in der Gemeinde Piding mit dem Hochstaufen im Hintergrund – Foto: (c) RoHa-Fotothek Fürmann

In Piding folgen schon 1906 zwölf Buam dem Vorbild von Barischzell und gründen den Gebirgstrachtenerhaltungsverein mit dem ursprünglichen Namen „Die g’mütlichen Staufenecker“, später dann umbenannt in „D’Staufenecker“ und nehmen im Namen dabei Bezug auf das über Piding trohnende Schloss Staufeneck.weiterlesen

TV-Tipp: „Kletzei gehn“ oder „Klöcklsingen“

 von Sepp
Kletzei gehn | Klöcklsingen

Kletzei gehn | Klöcklsingen

Der bei uns noch recht verbreitete Brauch des Klöcklsingens oder Kletzei gehens geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Es handelt sich in den ursprünglichen Formen um einen der vielen Neujahrsbräuche mit Sinnsprüchen und Glückwünschen für die kommende Zeit. Zum „Heischebrauch“, wobei Naturalien und hier in erster Linie Nüsse und Kletzen (getrocknete Birnen), gesammelt wurden, kam es erst in späterer Zeit. Die armen Leute nutzten die Vorweihnachtszeiteit, weil man glaubte, die Herzen seien im Advent milder gestimmt. Im Laufe der Zeit wurde zu den essbaren Gaben auch immer öfter Geld gespendet.

Heutzutage sind es meistens Kinder, die an den drei Donnerstagen im Advent, von Haus zu Haus ziehen und, oft von Flöten begleitet, vor der Haustüre singen. Das gesammelte Geld wird aber nicht behalten, sondern einem guten Zweck zugeführt. Hin und wieder sind es auch Erwachsene, die den Brauch des „Kletzei gehns“ pflegen.weiterlesen

Styles-Hotel-Außenansicht

So wird das neue Styles Hotel in Piding aussehen

Bereits vor zwei Jahren wurde mit der Planung eines internationalen Hotels für den Ort Piding begonnen. Schnell war klar, dass sich für ein solches Großprojekt das Gebiet um die Premium Outlets – nicht nur wegen der Nähe zur A8 – besonders gut eignen würden. Für die Ausführung des Projekts ist die BFP-Hotelbau GmbH, die ihren Sitz in Bad Reichenhall hat und großen Wert darauf legt, dass vorwiegend einheimische Baufirmen mit einbezogen werden, zuständig. Dass am Hotelbau primär regionale Baufirmen beteiligt sind und somit ein Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt, ist übrigens auch ein Anliegen von Pidings Bürgermeister Holzner. Diesen Freitag wird nun auf dem Grundstück zwischen Burger King und Trigema, das der Gemeinde Piding gehört, der Grundstein gelegt. In gut einem Jahr wird das Styles Hotel dann eröffnet.

Das Hotel, das vor allem Kurzurlauber und Geschäftsreisende ansprechen soll und das Dank der Wirtschaftsförderung auch durch bayerische Fördermittel finanziert wird, wird insgesamt 89 Zimmer umfassen. Das Innere des dreistöckigen Gebäudes wird zwar sehr modern und zeitgemäß gestaltet, das Äußere passt sich jedoch an die Landschaft und den lokalen Baustil an. Für die Innenarchitektur ist neben der BFP-Hotelbau GmbH die Stuttgarter GmbH sporerplus zuständig. Ein Frühstücksrestaurant und eine Bar sorgen für die Verpflegung der Hotelgäste. So kommt auch die lokale Gastronomie nicht zu kurz.

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Sabrina I. – Bayerische Honigkönigin

 von Sepp
Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Die Bayerische Honigkönigin Sabrina Moriggl

Bayern hat eine neue Königin! Zumindest eine Honigkönigin: Sabrina Moriggl aus Freilassing wird 2 Jahre lang als Botschafterin des Bayerischen Honigs die Anliegen der bayerischen Imkerei repräsentieren.

Sabrina Moriggl wuchs in Freilassing auf, schon als Kind half Sie mit im elterlichen Wirtshaus mit. Daneben entwickelte Sabrina eine große Liebe zur Natur und erkundet in ihrer Freizeit die Berge, Wälder, Flüsse und Seen des Berchtesgadener Landes. Seit diesem Jahr berichtet Sabrina in diesem Blog über ihre Streifzüge durch die Natur und lässt uns an ihrer Leidenschaft für die Heimat teilhaben.

Zur Imkerei kam Sabrina schon vor Jahren, lernte das Imkern von der Pieke auf beim Imkereiverein Freilassing und unterstützt als aktives Mitglied besonders die Nachwuchsarbeit. So klein und unscheinbar Bienen auch wirken, so immens ist ihr Beitrag zur Erhaltung unserer Natur: 85% der landwirtschaftlichen Erträge sind abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Als Honigkönigin wird Sabrina nun die Interessen der Bayerischen Imker auf vielen Veranstaltungen im In- und Ausland vertreten und während ihrer Amtszeit Werbung machen für den bayerischen Honig.weiterlesen

Christian Thiel

Bike & Hike Tour auf den Hochstaufen

 von Christian
Felsen Hochstaufen

Auf der Nordseite des Hochstaufen führt der Weg entlang vom Staufenkar Richtung Gipfel

Am vergangenen Sonntag gings mit dem Mountainbike und anschließend zu Fuß auf den Hochstaufen. Das Wetter genial, aufgestanden um 7:30 Uhr keine Pläne für den Tag, ideale Voraussetzungen für einen sportlichen Tag im Berchtesgadener Land. Doch was tun, bei der immensen Auswahl! Mountainbiken? Bergsteigen? Tennis? Nach langen hin und her entscheide ich mich erstmals Mountainbiken und Bergsteigen zu verbinden.

Hochstaufen

Noch liegt der Hochstaufen in der Ferne…

Um 9 Uhr starte ich von meiner Wohnung in Ainring mit dem Mountainbike in Richtung Steiner Alm. Über den Rupertiwnkelradweg geht es über Hammerau in Richtung Piding. Weiter geht es noch kurz in Richtung Anger, dann aber über die Autobahnbrücke nach Urwies. Über den Wanderparkplatz führt der teils steile Weg über die Mooralm zur Steiner Alm. Hier sind Konzentration und Geschick auf dem Rad gefordert, da Teilstücke sehr steil sind und der Weg teils mit groben Steinen besetzt und schwierig zu befahren ist. Um 10:20 Uhr habe ich die Steiner Alm erreicht und das Rad dort geparkt.weiterlesen

Sommerbutter aus Bergbauernmilch

 von Sepp
Rezeptideen mit Wildkräutern und Blüten machen auf der neuen Sommerbutterverpackung der Molkerei Berchtesgadener Land Lust zum Nachkochen.

Die Sommerbutter der Milchwerke Berchtesgadener Land

Im Mai schlagen die Bäume aus und die Wiesen leuchten vom gelben Löwenzahl. Das frische Futter, eingegrast im Stall oder auf der Weide, schmeckt den Kühen und hebt die Milchqualität. Denn im Gras stecken viele wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren und natürliche Carotinoide. Sie sind dafür verantwortlich, dass die jetzt hergestellte Butter schön goldgelb in der Färbung ist und besonders gut streichfähig ist. Dieses wertvolle Naturprodukt packen die Milchwerke Berchtesgadener Land ab sofort in ein „Sommerkleid“ mit tollen Rezeptideen mit Blüten und Wildkräutern auf der Rückseite.

Gräser, Kräuter und Heilkräuter wie Spitzwegerich, Brennnessel, Giersch, Gundermann und Brunnenkresse sprießen, der Bärlauch verströmt sein typisches Knoblaucharoma in der Au. Gänseblümchen, Veilchen und Taubnesseln bieten den Bienen erste Nahrung. Viele von Ihnen sind auch für die Wildkräuterküche geeignet und landen deshalb nicht nur in der Vase sondern auch auf dem Esstisch. Unter www.bergbauernmilch.de/sommerbutter hat die Molkerei Berchtesgadener Land eine Fülle an interessanten neuen Rezeptideen zusammengestellt, wie z.B. Hähnchenbrust in Brezenkruste und Rucola-Biskuit mit Ringelblumenbutter oder Chili-Lachssteaks mit milder Rosenbutter und Eisberg-Melonensalat.

Auch ein Rezept für Topfkuchen mit Erdbeer-Butter-Creme und kandierten Blüten findet Ihr dort.weiterlesen

Die Schlackenhäuser im Rupertiwinkel

 von Sepp
Schlackenhaus in Freidling, Teisendorf im Bayerischen Rupertiwinkel

Typisch für den Rupertiwinkel: Schlackenhaus in Freidling, Teisendorf

Wer schon mal im Rupertiwinkel im  Norden des Berchtesgadener Landes unterwegs war, hat sie bestimmt schon gesehen: Die mit schwarzen Steinen gesprenkelten Fassaden der imposanten Schlackenhäuser! Tatsächlich handelt es sich bei den schwarzen Sprenkeln in der Mauer nicht um herkömmliche Steine, sondern um erkaltete und erstarrte Schlacke aus der Eisenerzverhüttung im Rupertiwinkel.

Bis 1925 wurde Eisenerz aus dem Teisenberg abgebaut und vor Ort verhüttet, das Bergbaumuseum Achthal in Teisendorf zeugt noch heute von der Geschichte dieser Schwerindustrie im Bayerischen Voralpenland. Da das Gestein aus dem Inneren des Teisenberges nur einen Eisenanteil von maximal 25 Prozent enthielt, fiel bei der Verhüttung entsprechend viel Schlacke an. Diese wurde mit Wasser abgekühlt und erstarrte zu schwarzen Steinen. Da diese Steine ein guter Wärmespeicher und zudem noch relativ leicht sind, lag es nahe, sie als Baustoff zu verwenden. Ihre Hochphase erlebte die Schlacken-Bauweise in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg: Der Bedarf an Baumaterialien war hoch und die erkaltete Schlacke war günstig. Trotz dieses zweiten wirtschaftlichen Standbeins wurde der Bergbau im Teisenberg sowie die Verhüttung im Achtahler Hochofen zunehmend unrentabel und 1925 schließlich eingestellt.weiterlesen

Der Sommer kann kommen

 von Sepp
Mountainbiker in Ramsau

Mountainbiken im Berchtesgadener Land

Chiba: Rad-Handschuhe aus Bayern

Das Unternehmen Chiba Gloves Germany GmbH & Co KG wurde 1853 von Handschuhmacher Alois Chiba gegründet und florierte innerhalb kürzester Zeit. Zur Jahrhundertwende hatte Chiba bereits 180 Handschuhmacher ausgebildet, die sich ihrerseits selbständig machten und die Gegend um Albertham zum Zentrum der europäischen Handschuhindustrie wurde. Sogar eine Zweigstelle in London wurde eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigte das Unternehmen immer noch 2.000 Angestellte, der Firmensitz wurde ins bayerische Piding verlegt werden. Hier wurde das Unternehmen während der 60er und 70er Jahre zu einem der größten Arbeitgeber, bevor es Anfang der 90er Jahre weiter nach Teisendorf zog. Am vorherigen Standort in Piding ist heute ein Outlet-Store mit einem integrierten Museum und dem mit drei Meter größten Handschuh der Welt angesiedelt.

 

Mit ihrer Randhandschuh-Sommerkollektion 2015 setzt Chiba einen neuen Standard für die Kombination von Komfort und Funktion: Speziell gewählte Materialien und Verarbeitungsformen verhindern Hitzestaus und gewährleisten gleichzeitig eine hohe Robustheit, während Gel-Polster Hände und Nerven der Fahrer auch auf langen Mpuntainbike-Touren und in rauem Gelände schützen. Praktische Details, wie Frottee-Daumen zum Schweißabwischen oder Schlaufen zum bequemen Ausziehen, runden das Design ab. Dabei richtet sich die Kollektion nicht nur an reine Profis, auch an Hobby-Radler und City-Cruiser wurde gedacht. Hier eine Auswahl der neuen Handschuhe:weiterlesen