Brauchtum & Kultur
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25. März 2013 um 12:38 von Sepp BGLT

Deutschlands erster Bergführer

Er ist eine Ramsauer Legende: Johann Grill, besser bekannt – nach seinem Hausnamen – als der Kederbacher. Am belanntesten sit sicherlich die Erstdurchsteigung der Watzmann-Ostwand zusammen mit dem Wiener Otto Schück im Jahr 1881. Die damalige Aufstiegs-Route wird ihm zu Ehren heute „Kederbacher Weg“ genannt. Auch viele weietre alpinistische Höchstleistungen hat der Kederbacher vollbracht, besonders im Watzmanngebiet und im Hochkaltermassiv war er aktiv. Aber auch außerhalb seiner Heimat hinterließ Johann Grill seine Spuren, so stand er über 50 Mal auf dem Gipfel eines Viertausenders. Oft führte er auch Gäste zu ihren Gipffelerfolgen, er war damit nicht nur ein Pionier des Alpintourismus, er gilt auch als erster ofiizieller Bergführer Deutschlands.

Das Kederbacher - Denkmal in Ramsau

Das Kederbacher - Denkmal in Ramsau

Seine Heimatgemeinde Ramsau hält sein Andenken in Ehren: So steht Ortseingang das Kederbacherdenkmal. 1981, zum 100 jährigen Jubiläum der Erstbezwingung der Watzmann Ostwand enthüllt, zeigt es den Bergführer in typischer Pose.

 

Kunstwerk für das Haus der Berge

Auch im neuen Nationalpark-Zentrum Haus der Berge in Berchtesgaden soll Deutschlands erster Bergführer einen würdigen Platz finden: Die Skulptur mit dem Titel „Johann Grill“ des Malers und Bildhauers Angerer der Jüngere aus Siegsdorf zieht im Mai in das neue Informations- und Bildungszentrum ein.

Angerer der Jüngere übergibt Kederbacher-Kunstwerk an Projektleiter Ulrich Brendel

Angerer der Jüngere übergibt Kederbacher-Kunstwerk an Projektleiter Ulrich Brendel

Das Kunstwerk aus Holz übereichte der bekannte bayerische Künstler kürzlich dem Haus der Berge-Projektleiter Ulrich Brendel. Die Originalskulptur mit einer Höhe von 100 Zentimetern befindet sich im Messner Mountain Museum Sigmundskron bei Bozen.

 

Euer Sepp BGLT

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