St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Schlagwort: Familie
Sepp Wurm

Die Reichenhaller Kinderstallweihnacht

 von Sepp
Bild 1 : Die Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall ist bis auf den letzten Platz bestens besucht

Bild 1 : Die Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall ist bis auf den letzten Platz bestens besucht

700 Kinder und Erwachsene besuchen die Reichenhaller Kinderstallweihnacht Bad Reichenhall

Am gestrigen Abend war es wieder soweit: Die Kinderstellweihnacht des Einsatz- und Ausbildungszentrums für Tragtierwesen 230 der Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall. Wie jedes Jahr ist dies die Eröffnungszeremonie für alle Kinder und Eltern von Nah und Fern. Bei klirrender Kälte konnten sich die Gäste vor den Stallungen mit Kinderpunsch und Glühwein aufwärmen, bevor es dann um 17:30 Uhr wieder hieß: Euch ist der Heiland geboren.

Josef führt die hochschwangere Maria auf Achilles zum Stall

Josef führt die hochschwangere Maria auf Achilles zum Stall

Unter der Moderation von Oberfeldveterinär Dr. von Rennenkampff und Hauptfeldwebel Havel konnten die Zuschauer in der knapp 60 minütigen Vorstellung beobachten, wie es sich einst zugetzugetragen haben muss – mit dem typischen, traditionell bayrischen Ansatz. weiterlesen »

Ursula

Von Weihnachtsengeln und Knöpfchenhexen

 von Ursula
Mia Kaiser-Wenig

Mia Kaiser-Wenig und eines ihrer „Babies“

Nicht nur diesen Freitag, beim erlesenen Herbstfest im „Nonntal 10“ (Obacht: neue Adresse Ludwig-Ganghofer Straße 12!) gibt es besonders Handwerk zu bewundern. Eine der Künstlerinnen stelle ich Euch heute vor: Eigentlich alle in Berchtesgaden kennen Mia Kaiser-Wenig. Die Kleinen lieben ihre Kasperltheater und Märchenerzählungen, die Großen freuen sich über ihre Spritzigkeit, ihren charmanten Witz und ihre Lieder.

Die gebürtige Reichenhallerin hat es nach einem großen Umweg durchs Allgäu nach Berchtesgaden verschlagen. Und sie ist schon lange nicht mehr wegzudenken aus unserem Ort. Dabei denke ich nicht nur an ihr Gesicht, sondern vor allem an die vielen Gesicherter ihrer Kasperltheaterfiguren.

Die erste hatte sie vor ca. 35 Jahren für ihre Tochter kreiert. Eine Oma, die jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte erzählte. Heute gibt es Kasperl, altmodische und moderne Hexen (und ganz besonders die mit Knöpfchen), Prinzessinnen und Könige, Räuber und Gendarmen, Zwergerl und Großmütter, schwarze Schönheiten und farbenfrohe Zauberer. Handpuppen oder lebensgroße Figuren. Sie sind das Ergebnis ihrer überborderdenden Fantasie und ihrer Kindheit in der Schneiderwerkstatt des Vaters.

der Kasperl

Unser aller bester Freund, der Kasperl

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Unterwegs mit Kindern: in der Saalachau

 von Regina
Wasser ist immer wieder spannend für die Kinder

Wasser ist immer wieder spannend für die Kinder

Jetzt also beginnt für uns die Zeit der ausgedehnten Spaziergänge- die Almen haben schon geschlossen, die Senner/innen hoffentlich alle Tiere sicher ins Tal bringen können und zum Schlittenfahren,Skifahren und sonstige Wintergaudi ist es noch zu früh.

Was bietet sich da besser an,um mit den Kindern frische Luft zu tanken,sie nahezu unbeschwert sausen zu lassen und die zahlreichen Schätze der Natur zu entdecken,  als ein Gang in die Saalachauen?

Teamwork beim Astlschleppen

Teamwork beim Astlschleppen

Gehen wir mit den Kindern zu Fuß von daheim aus weg, führt uns der Weg meist rund um den Marzoller(Pidinger) Steg, die Verbindungsbrücke zwischen Piding und Marzoll.

Dort erkunden wir den Wald auf einem der zahlreichen kleinen Trampelpfade  (bitte wirklich auch auf diesen bleiben!), beobachten die Vögel, denn gleich nach der Brücke von Piding Richtung Marzoll aus kommend gibt es eine kleine Beobachtungsstelle mit einer Informationstafel über den Lebensraum Auenwald oder wir gehen direkt zur Saalach hinunter auf eine Kiesbank, wo die Jungs Staudämme und Hafen bauen, Stöckchen und Steinchen ins Wasser werfen und ich in der Zwischenzeit aufpasse, dass sie vor Übermut nich zu weit in den Fluss laufen…

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Raststopp im Hans-Peter Porsche TraumWerk

 von Sarita
Modelleisenbahn | Credit Hans-Peter Porsche TraumWerk

Modelleisenbahn | Credit Hans-Peter Porsche TraumWerk

Raststopp auf dem Weg in den Süden
Endlich schulfrei: In vielen Bundesländern stehen die Sommerferien vor der Tür. Die Zeit ohne Hausaufgaben, Referate und Noten genießen Kinder und Jugendliche bei einem Besuch im Hans-Peter Porsche TraumWerk. In der Erlebniswelt in Anger im Berchtesgadener Land tauchen sie in der Ausstellung von historischen Spielzeugraritäten ein in eine längst vergangene Zeit. Darüber hinaus erleben sie, wie digitale Technik altbekannten Modelleisenbahnen neues Leben einhaucht. Reisende, die auf dem Weg in den Süden auf der Autobahn A8 unterwegs sind, nutzen die Erlebniswelt für eine Pause – ob bei einer Runde durch die Ausstellung oder auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen mit Blick auf die Berchtesgadener Bergkulisse.

Riesige Spielzeugausstellung und digitale Modelleisenbahnwelt
In der riesigen Modelleisenbahnwelt auf rund 400 Quadratmetern zeigen die realistisch gestalteten Szenen, wie digitale Technik das Spielzeug zum Leben erwecken kann. 30 HD-Projektoren simulieren im Wechsel von 17 Minuten Tag und Nacht. Große und kleine Besucher staunen, wenn ein Gewitter aufzieht, ein Feuerwerk den Nachthimmel erleuchtet oder ein Hahn den neuen Tag ankündigt. Wie Kinder im vergangenen Jahrhundert gespielt haben, erfahren Interessierte in der Ausstellung von historischem Spielzeug. Liebevoll gestaltete Modelleisenbahnen und -schiffe sowie eindrucksvolle Zeugnisse aus vergangenen Zeiten wie Miniatur-Zoos, Bahnhöfe oder Badeanstalten zeigen, wie sich Kinder und Jugendliche früher ihre Zeit vertrieben haben. Ein eigens zusammengestelltes Kinderzimmer führt den Alltag eines Kindes im frühen 20. Jahrhundert lebhaft vor Augen. Rasant geht es dagegen auf der großen Carrera-Bahn zu, auf der Besucher mit schnittigen Modellautos ihre Runden drehen können. Im „Wechselwerk“ bekommen dann vor allem die großen Besucher glänzende Augen beim Anblick der seltenen Oldtimer und PS-starken Porsche-Fahrzeuge neuerer Baujahre.

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Sepp Wurm

Alpenzwergfamilie bekommt Zuwachs

 von Sepp
Heimat der Bergbauernmilch: Das Berchtesgadener Land

Heimat der Bergbauernmilch: Das Berchtesgadener Land

Die Molkerei Berchtesgadener Land präsentiert ein neues Mitglied der Alpenzwerg Familie: Pünktlich zur BioFach 2016, der Leitmesse für Bio-Lebensmittel, wird der Alpenzwerg Bio Frucht & Knusper vorgestellt. Das ist ein milder Vanillejoghurt mit biologischen Linsen aus fair produzierter Schokolade in einem separaten Aufsteckbecher. Die Idee zur dieser Sortimentserweiterung entstand durch eine intensive Marktforschung und einer Gruppendiskussion mit Müttern und Ihren Kindern.

Alpenzwerg Frucht & Knusper

Alpenzwerg Frucht & Knusper

Der neue Alpenzwerg Bio Frucht & Knusper ist ein Kombination aus gesunder Zwischenmahlzeit und Süßigkeit. Das milde Vanillejoghurt ist aus frischer Bio-Alpenmilch von Naturlandhöfen, der Zucker und die Bourbon Vanilleschoten stammen aus kontrolliert biologischem und fairen Anbau. Durch die Verwendung von Vollmilch ist der Joghurt besonders cremig und leicht feinsäuerlich im Geschmack.

Die bunten Schokolinsen bestehen aus fairer Bio-Schokolade, der bunte Überzug wird ausschließlich durch natürliche Frucht- und Pflanzenextrakte gefärbt. Die gelben Linsen werden mit einem Apfel-Extrakt gefärbt, die rosafarbenen erhalten Ihre Farbe durch Karotten und Rote Bete, die grünen durch Algen und die orangen Linsen erhalten Ihre Farbe durch einen Extrakt aus Salfor, eine aus dem Mittelmeer-Raum stammende Distel-Art. Die Schokolinsen sind in einem separaten Aufsteckbecher verpackt, die Kinder (und natürlich auch die Erwachsenen) können Joghurt und Linsen dann selbst vermischen. Oder natürlich auch getrennt voneinander genießen!

Ab April ist der neue Knusper-Alpenzwerg der Molkerei Berchtesgadener Land im Handel erhältlich! Euer Sepp

Ann-Katrin
Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall

Predigtstuhlbahn

Die Sommerferien sind angebrochen und wieder wird bewiesen, dass Bayern (gerade Oberbayern) eines der beliebtesten Ferienziele ist. Dazu gehört auch das Berchtesgadener Land. Gerade die beliebtesten Ausflugsziele wie das Kehlsteinhaus, der Jenner oder St. Bartholomä erinnern dann eher weniger an Alpenidylle. Besonders begehrt sind diese Ausflugsziele zu den derzeiten Rekordtemparaturen über 30°. Körperliche Anstrengugen zur Mittagszeit sind gerade bei dieser Hitze nicht besonders zu empfehlen.

So mussten meine Eltern, die mir hier im Berchtesgadener Talkessel einen Besuch abstatten und ich überlegen, wie wir ein Berg- und Naturerlebnis ohne große Anstrengungen erfahren können. Da fiel mir der Predigtstuhl ein. Dort führt die älteste, noch im Original erhaltene Seilbahn der Welt hinauf (Baujahr 1925 – 1928). Tickets habe ich bequem über Kombiticket24 gekauft. Die Predigtstuhlbahn befindet sich im Bad Reichenhaller Ortsteil Kirchberg. Sowohl mit dem Auto als auch mit der Berchtesgadener Land Bahn ist die Predigtstuhlbahn leicht zu erreichen. Da meine Eltern vor Ort sind, findet die Anreise mit dem Auto statt. Schon jetzt am frühen Vormittag ist der Parkplatz ziemlich voll. Ohje! In der Wartehalle und schon mehrere Meter vor dem Eingang hat sich eine Warteschlange gebildet. Mein Vater ist nicht gerade begeistert und hat es schwer sich anzustellen und sich in Geduld zu üben. Doch nach 30 Minuten warten wird er sehen, dass es sich gelohnt hat. Bis dahin – ruhig Blut. In der Warteschlange sehe ich Menschen jedes Alters. Von Familien mit ihren Kindern bis hin zu Personen weit über 70. Die Aufstiegshilfe Predigtstuhlbahn scheint sich auch nach so langer Zeit des Bestehens großer Beliebtheit zu erfreuen. Aufgrund des großen Andranges fährt heute die Bahn im 10 Minuten-Takt. Üblich ist ein 30 Minuten-Takt.

Wir sind gespannt was uns oben erwartet, denn keiner von uns war jemals am Predigtstuhl gewesen. Der Plan durch eine Seilbahnfahrt mal nicht total nass geschwitzt zu sein geht leider nicht auf. Durch das Anstehen in der nicht klimatisierten Wartehalle sind alle total verschwitzt. Endlich ist es dann soweit. 20 Personen werden in eine Kabine ‚gesteckt‘. Gedanken über Massenabfertigung verschiebe ich schnell wieder, denn es geht bergauf und schon bieten sich wunderbare Ausblicke. Vom Saalachsee zum wilden Kaiser, Untersberg, Reiter Alm und Hochstaufen. Während der Fahrt gibt ein Mitarbeiter der Predigtstuhlbahn Informationen zu technischen Details und klärt auf welche Berge und Seen von hier aus zu sehen sind.

Tiefblick Bad Reichenhall

Tiefblick vom Predigtstuhl nach Bad Reichenhall

Nach 8 Minuten ist die Fahrt dann schon wieder vorbei und man kommt in den 70igern an. Wir haben also eine Zeitreise gemacht. Die Wartehalle der Bergstation und die Außenfassade beziehungsweise der Baustil der Bergstation erinnert sehr an die 70iger Jahre. Ein Blick in das Bergstationsrestaurant und man kommt wieder in der Neuzeit an!

urige Wegweiser am Predigtstuhl

urige Wegweiser am Predigtstuhl

Für uns geht es zuerst zum Gipfelkreuz, welches in wenigen Gehminuten von der Bergstation erreicht ist.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Ines Papert testet den Jenner Klettersteig

 von Sepp
Der Kleine Jenner

Der Kleine Jenner

Bei schönstem Sommerwetter begaben sich Abendschau-Moderator Martin Breitkopf mit einem Team des Bayerischen Fernsehens, Kletter-Expertin Ines Papert mit Sohn Manuel, sowie Richard Lenz, 2. Bürgermeister der Gemeinde Schönau am Königssee mit Tochter Maria auf den Weg zum Jenner, um den Schützensteig, neuen Klettersteig auf den Kleinen Jenner, auf seine Familientauglichkeit zu testen und dem Publikum der Abendschau zu präsentieren.

Mit der Jennerbahn ging es bequem zur Bergstation, dann den kurzen Weg zum Einstieg hinunter zum Kleinen Jenner, bevor es in den Klettersteig ging.

Richard Lenz mit Tochter, Martin Breitkopf und Ines Papert mit Sohn  auf dem Weg zum Einstieg

Richard Lenz mit Tochter, Martin Breitkopf und Ines Papert mit Sohn auf dem Weg zum Einstieg

Stefan Lochner, Vorsitzende des Klettersteig-Vereins sorgte dafür, dass alle mit Helm, Klettergurt und Klettersteigset ausgerüstet in den Klettersteig einsteigen konnten.Gleich mit zwei Kameras begleitete das Abendschauteam unter Leitung von Ulrich Frantz die Kletterer.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der perfekte Spielplatz für die Sommerferien

 von Sepp
Abenteuerspielplatz Schaukel Porsche Traumwerk

Abenteuerspielplatz Schaukel Porsche Traumwerk

Mit seinem weitläufigen Erlebnispark für die ganze Familie begeistert das Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger seine Gäste. In unmittelbarer Nähe der Autobahn A8 zwischen München und Salzburg ist auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal eine neue touristische Attraktion entstanden, die ganz auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern jeden Alters zugeschnitten ist.

Auf dem großen Abenteuer-Spielplatz können Kinder ausgiebig klettern, schaukeln und rutschen. Für Kleinkinder wurde ein eigener Spielbereich geschaffen. Der Clou: Der Eintritt Außenbereich mit Spielplatz des Hans-Peter Porsche TraumWerks ist kostenlos. Ohne Ticket können Gäste darüber hinaus das Foyer, den Shop sowie das Restaurant mit 75 Sitzplätzen besuchen. Dort verwöhnt das Hans-Peter Porsche TraumWerk die Gäste mit seinem breiten gastronomischen Angebot. Auf der Außenterrasse des Restaurants genießen Gäste auf weiteren 75 Sitzplätzen die regionalen Köstlichkeiten. So bietet sich das Hans-Peter Porsche TraumWerk auch optimal für Rast-Stopps auf längeren Autobahnfahrten in oder aus dem Süden Europas an. Auf die Besucher wartet im Garten außerdem eine Parkeisenbahn mit einer rekordverdächtigen Länge von 1,3 Kilometern. Auf der Miniatur-Bahnstrecke verkehrt nicht nur der „offizielle“ Zug des Hans-Peter Porsche TraumWerks: Auch Besitzer von schmalspurigen Bahnen können ihre Wagen auf der Anlage selbstfahren.

Außenanlage und Parkeisenbahn Porsche Traumwerk

Außenanlage und Parkeisenbahn Porsche Traumwerk

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Sepp Wurm

Neuer Klettersteig am Jenner

 von Sepp
Schützensteig - Klettersteig auf den Kleinen Jenner

Schützensteig – Klettersteig auf den Kleinen Jenner

Am vergangenen Freitag war es soweit: Der Schützenszteig, ein neuer besonders für Einsteiger und Familien mit Kindern geeigneter Klettersteig, wurde am Jenner offiziell eröffnet. Bis zum Wochenende davor haben die freiwilligen Erbauer des Klettersteiges mit teilweise ungünstigen Witterungs-Bedingungen zu kämpfen. Am Eröffnungstag hingegen herrscht strahlender Sonnenschein und Temperaturen von über 30°.

Nach der Auffahrt mit der Jennerbahn bis zur Bergstation wandern wir bergab zum Kleinen Jenner.

Auf dem Weg zum Kleinen Jenner

Auf dem Weg zum Kleinen Jenner

Nicht nur die Klettersteiggeher sind heute am Kleinen Jenner, sondern auch viele Gleitschirmflieger, die wenige Meter oberhalb des kleinen Jenner starten. Die Thermik scheint perfekt zu sein, wir können beobachten wie die Paraglider regelrecht in den Himmel steigen.weiterlesen »

Sabrina Moriggl

Erlebniswelt Ainringer Moos

 von Sabrina
Das Ainringer Moos

Das Ainringer Moos

Ob im Winter, bei Regen oder in der brütenden Hitze des Sommers – das Ainringer Moor bietet bei allen Jahreszeiten, zu jeder Wetterlage ein nachhaltiges Erlebnis für Jeden.

Von Ainring und Mitterfelden aus fahre ich mit dem Auto Richtung Thundorf und biege gleich die erste Abfahrt rechts zum Eschelberg ein, wo neben einer alten Hütte ein kleiner Parkplatz liegt. Maia kann es kaum erwarten, bis ich den Kofferraum öffne und sie raushüpfen lasse. Sofort prescht sie vor zu der Übersichtstafel und nimmt Witterung auf.

Der Weg hinein ins Ainringer Moor

Der Weg hinein ins Moor.

Einige Besucher finden sich im Moor immer ein, aber durch die vielen Wegmöglichkeiten verläuft sich alles und die meiste Zeit verbringt man allein und in totaler Ungestörtheit in der Ruhe der Natur. Heute ist es anders. Das Moos scheint in Aufruhr – ein unglaublicher Krach dringt daraus hervor. Ein anschwellender Lärm, der sich nicht zuordnen lässt. Maia lässt dieses Mysteriöse Geräusch, dass zwischen den Nadelbäumen herausdringt völlig kalt. Sie läuft von links nach rechts und schnüffelt die neue Parkbank ab, die man hier aufstellte. Eine fette, beharrte Erdhummel die über die Wiese fliegt (am Wegrand sind Holzschilder aufgestellt, die jene Insekten und Blumen abbildend erklären) ignoriert sie ebenfalls. Dafür springt sie begeistert in das dünne Rinnsal von Bach, das mehr mit Erde als mit Wasser gefüllt ist. Schwer tritt Maia einen Meter in dem schmatzenden Schlamm und klettert heraus. Na sauber, denke ich mir, als ich ihre dreckigen Pfoten bis zum Bauch sehe, aber zum Glück liegt im Auto ein Handtuch. Und für mich ein zweites Paar Schuhe zum wechseln.

Wir verlassen nach nicht einmal zehn Minuten den Weg, der neben dem Rinnsal und einer großen Wiese entlang führt und gehen links ins Moor zum Aussichtsturm. Das kleine, alte Schild am Baum kann man leicht übersehen. Obacht, wer die Abbiebung verpasst, gelangt nach ca. 2 Minuten zu einer Infotafel und muss ein paar Meter zurückgehen.weiterlesen »