Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Hintersee

Die schnellsten Wirte der Alpen

 von Sepp
Wolfgang unnd Barbara Bartels

Wolfgang unnd Barbara Bartels

Wolfgang und Barbara Bartels gewinnen Gold und Silber bei der Ski-WM der Gastronomen

Zum 10.Mal fand in diesem Jahr die Ski-WM der Gastronomie statt. Am 11. Und 12. April 2018 maßen sich Hoteliers, Köche und weitere Gastronomen, um den Schnellsten ihrer Zunft auf Skiern zu ermitteln. Dieses Mal brachten Barbara und Wolfgang Bartels vom Wörndlhof in Ramsau gleich zwei Medaillen aus Ischgl mit nach Haus in unser Bergsteigerdorf: Wolfgang wurde Weltmeister, seine Frau Barbara Vize-Weltmeisterin Ski Alpin der Gastronomen. Herzlichen Glückwunsch!

Der Erfolg ist natürlich kein Zufall: Barbara ist als gebürtige Österreicherin per Definition ja eine herausragende Skifahrerin. Und auch ihrem Mann Wolfgang liegt das Skifahren im Blut. Schon sein Vater, Wolfgang Bartels Senior, war ein brillanter Skifahrer. In den 1960er Jahren gehörte er zu den besten Deutschen Abfahrern. Zwischen 1962 und 1964 holte er drei Deutsche Meisterschaften in Abfahrt und Slalom. Seinen größter Erfolg konnte Wolfgang Bartels bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck feiern, wo er in der Abfahrt die Bronze-Medaille erringen konnte. Nach Ende seiner aktiven Zeit arbeitete er erfolgreich als Trainer und Gastwirt. weiterlesen

Ostermontags-Wanderung auf die Halsalm

 von Sepp
Winter auf der Halsalm

Winter auf der Halsalm

Während im Tal die Wiesen schön langsam grün werden und die ersten Blumen sprießen, liegt in den höheren Lagen noch ordentlich Schnee. Dennoch sind schon Wanderungen bis auf über 1000 Meter Höhe möglich. Ich war am Ostermontag bei traumhaftem Frühlingswetter auf der Halsalm.

Ich starte meine Tour am Parkplatz Fernseben oberhalb des Hintersees im Bergsteigerdorf Ramsau. Durch den Wald führt ein breiter Weg vorbei am ehemaligen Kalkofen sanft bergan. Eine Lichtung markiert das Ende des breiten Weges, von nun an wird der Weg schmaler und auch steiler. Durch die Gräben oberhalb des Hintersees gewinne ich an Höhe. Der Wald wird jetzt lichter und gibt den Blick frei auf das gegenüberliegende Hochkalter-Massiv. Deutlich ist heute die Blaueishütte unterhalb der Schärtenspitze zu sehen.

Blick zur Blaueishütte und Schärtenspitze

Blick zur Blaueishütte und Schärtenspitze

Mit der Überquerung des Hinterseegrabens betrete ich das Gebiet des Nationalparks. Ein letzter Anstieg durch den Wald und ich passiere den Almzaun. Über die Buckel der Almwiese blicke ich hinauf zu den steilen Wänden der Reiter Alm, die von einer mächtigen Wechte gekrönt werden.

Blick hinauf zur Wechte

Blick hinauf zur Wechte

Auf der Alm ist es noch ziemlich winterlich. Allerdings haben viele Wanderer den Weg bereits gespurt, einige von Ihnen sehe ich am Kaser und am Almkreuz vor mir.weiterlesen

TV-Tipp: Bergexpertin Nina Schlesener

 von Sepp
Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Nina Schlesener und Toni Hillebrand vom Auzinger © Haidn Petra

Wandertipp von der Bergexpertin

Nina Schlesener ist ein echtes Kind der Berchtesgadener Berge. Ihre Kindheit verbringt Sie zum großen Teil auf dem Schneibsteinhaus, wo Ihre Eltern Christa und Gottfried Strobl Hüttenwirte sind. Als Nina mit 16 Jahren Ihre erste Watzmann-Überschreitung macht, ist das ein Schlüsselerlebnis für ihre Zukunft. Sie wird Deutschlands jüngste staatlich geprüfte Bergführerin, wird 2011 Europameisterin im Eisklettern und klettert auch abseits der Berge: Mit Ihrem Mann Christian Schlesener arbeitet Sie als Industriekletterin und nutzt Ihr alpines Können an Hochhäusern und Industrieanlagen. Dazwischen hat Nina ein Buch geschrieben, in dem Sie ihre liebsten Touren in den Berchtesgadener Bergen vorstellt. Vor kurzem war Nina auch schon im Fernsehen zu sehen, und zwar in der Landfrauenküche. Dort half Sie ihrer Schwester Cathi, der Wirtin des Wimbachschlosses, unter anderem bei der Zubereitung des Kaiserschmarrns, der als bestes Dessert der Sendung ausgezeichnet wurde. In Zukunft wird man Nina Schlesener öfter im Fernsehen sehen: Sie ist nämlich die neue Wander- und Bergexpertin des Bayerischen Fernsehens. Ihren ersten Auftritt könnt Ihr am kommenden Donnerstag in der Sendung „Wir in Bayern“ verfolgen,

Ninas Tipp: Von Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee

Zu ihrem Einstand stellt Nina eine der schönsten Wanderungen in unserer Heimat vor: Eine winterliche Tour im Bergsteigerdorf Ramsau durch den Zauberwald zum Hintersee und weiter ins Klausbachtal. Die Tour beginnt im Bergsteigerdorf Ramsau, Startpunk ist die weltbekannte Ramsauer Kirche Sankt Sebastian. Vom Wanderparkplatz aus führt der Weg direkt in den wildromantischen und mystischen Zauberwald.

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Der winterliche Zauberwald © Nina Schlesener

Seine Schönheit ist sogar durch das Bayerische Landesamt für Umwelt zertifiziert. Er trägt das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“. weiterlesen

Warnung vor dem Eis

 von Sepp
Der Hintersee friert langsam zu © BRK BGL

Der Hintersee friert langsam zu © BRK BGL

Winterzeit heißt Eiszeit. Derzeit frieren trotz der tagsüber milden Temperaturen langsam die heimischen Gewässer zu, vor allem in Schattenlagen wie am Hintersee – eine gefährliche Situation, denn niemand weiß, wie dick das Eis wirklich ist. „Tragfähige Eisflächen ab einer Eisstärke von zwölf Zentimetern sind derzeit noch nicht zu erwarten! Bei den aktuell niedrigen Wassertemperaturen verliert ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist, innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken“, warnt Kreis-Wasserwacht-Chef Rudolf Schierghofer.

Am 21. Dezember mussten die Einsatzkräfte gegen 13.50 Uhr zum Hintersee ausrücken, wo über Notruf ein Eiseinbruch gemeldet worden war. Als die ersten Retter eintrafen, war der Mann bereits aus dem Wasser und zog sich trockene Kleidung an. BRK-Wasserwacht, Feuerwehr, Landrettungsdienst, Notarzt und Rettungshubschrauber konnten wieder umkehren.

Eiseinbruch am Hintersee © BRK BGL

Eiseinbruch am Hintersee  © BRK BGL

Bisher sind nur wenige Weiher mit einer sehr weichen Eisschicht bedeckt. Der Hintersee bei Ramsau friert langsam zu, aber hat noch lange keine tragfähige Schicht – trotzdem lassen sich etliche Menschen nicht abschrecken und sind bereits mit den Schlittschuhen unterwegs. „Von außen, also ohne Bohrung kann man die Eisdicke nicht bestimmen“, erklärt der Technische Leiter der BRK-Wasserwacht im Landkreis, Siegfried Hauber. Die Retter warnen daher ausdrücklich vor den Risiken und appellieren an die Eigenverantwortung der Menschen: Die Eisschicht muss mindestens zwölf Zentimeter dick sein, um eine Einzelperson sicher zu tragen. Da die Stärke der Eisdecke aufgrund von Strömung und wechselndem Wasserstand variieren kann, sollte man sich im Zweifelsfall gegen Aktivitäten auf zugefrorenen Gewässern entscheiden. Vor allem Kinder müssen über die Gefahren des Eises aufgeklärt und zum richtigen Verhalten angeleitet werden. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum richtig kalt bleibt, bildet sich eine dicke Schicht aus, die auch mehrere Menschen trägt.weiterlesen

Winterwanderung zur Halsalm

 von Sepp
Das Kreuz auf der Halsalm

Das Kreuz auf der Halsalm

Während hartgesottene Skitourengeher schon ihre erste Skitour machen, habe ich die Wandersaison trotz des Wintereinbruchs noch nicht beendet. Am Samstag bin ich auf die Halsalm gewandert.

Startpunkt meiner Tour ist der Parkplatz Fernseben oberhalb des Hintersees im Bergsteigerdorf Ramsau. Unten liegt nur vereinzelt Schnee, der Wanderweg ist im unteren Bereich komplett schneefrei. Im Aufstieg lichtet sich der Nebel und gibt den Blick auf das Hochkaltermassiv frei: Die weißen Gipfel von Steinberg und Schärtenspitze leuchten in einem Wolkenfenster.

Blick hinüber zum Hochkalter

Blick hinüber zum Hochkalter

Ich hoffe auf Sonnenschein. Doch schon beim weiteren Aufstieg begrabe ich die Hoffnung auf Sonne und blauen Himmel. Es wird immer dunkler, der Nebel wieder dichter. Und es wird winterlich. Ab dem Antonigraben ist der Weg komplett von Schnee bedeckt. Die Latschen am Wegesrand haben sich teilweise schon von der dünnen Schneeschicht befreit.

Details am Wegesrand

Details am Wegesrand

Als ich auf der Halsalm ankomme, sehe ich: Nicht viel! Das Almkreuz kann ich erkennen, dahinter nur das Grau des Nebels.weiterlesen

Herbstwanderung: Zauberwald, Hintersee und Halsalm

 von Jannis

Der Hintersee, eingebettet in herbstliche Wälder

Durch den Zauberwald am Hintersee vorbei zur Halsalm

Die Luft ist klar, die Sicht reicht weit und die Wälder nehmen fast unwirkliche Farben an, für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit zum Wandern. Das zeigte sich auch während einer gemütlichen Wanderung, die uns durch den Zauberwald an das Ufer des Hintersees und von dort hinauf zur idyllischen Halsalm bringt. Der Abstieg über die Halsgrube zur Nationalpark-Infostelle Klausbachhaus gestaltet die Wanderung zu einer abwechslungsreichen Rundtour.

Von Bäumen die auf Steinen wachsen

Wir starten die Wanderung am Wirtshaus Zauberwald. Von hier führt zunächst ein breiter Weg hinein in den verwunschenen Zauberwald. Die Stimmung am heutigen Morgen ist wunderschön, die Strahlen der tiefstehenden Sonne suchen sich einen Weg durch das bunte Blätterdach des Zauberwaldes und tauchen alles in leuchtende Farben. Neben uns plätschert die glasklare Ramsauer Ache.

Die Ramsauer Ache im Zauberwald

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Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

 von Sepp
Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

Am Sonntagabend habe ich eine kleine Regenwanderung gemacht. Ich war im Bergsteigerdorf Ramsau unterwegs und habe einen ganz besonderen Platz aufgesucht: Den Paraplü! So nennen wir Einheimischen den holzschirmartigen Unterstand am Schattseitweg mit Blick zum Hintersee.

Der Paraplü liegt direkt am Ramsauer Schattseitweg, der oberhalb des Dorfes im Wald entlang von der Wimbachklamm bis zum Hintersee führt. Der Weg ist mit dem Rückweg durch den Zauberwald und das Ortszentrum als SalzAlpenTour ausgeschildert, erfüllt also die selben strengen Kriterien des Premiumweitwanderweges SalzAlepnSteig.

SalzAlpenTour Ramsauer Schattseitweg

SalzAlpenTour Ramsauer Schattseitweg

Ich wähle heute Abend den kürzesten Aufstieg zum Paraplü. Vom Parkplatz Seeklause direkt am Hintersee folge ich dazu dem Weg in Richtung Blaueishütte. Wo der Weg auf die Forststraße trifft, verlasse ich den Weg zum Blaueis und folge dem hier abzweigenden Schattseitweg in Richtung Wimbachbrücke.  Der Weg führt durch den Wald erst relativ flach, dann steiler. Als der Weg mehrere Serpentinen schlägt, erscheint auf einem Vorsprung über mir der Hölzerne Schirm des Paraplü.weiterlesen

Lena Lorenz: Wunsch und Wirklichkeit

 von Sepp
Heimatserie vor Traumkulisse: Lena Lorenz © ZDF | Kerstin Stelter

Heimatserie vor Traumkulisse: Lena Lorenz © ZDF | Kerstin Stelter

Lena Lorenz: Vorerst letzte Folge am 6. April 2017

Während im Berchtesgadener Land schon wieder neue Folgen der Heimatserie Lena Lorenz gedreht werden, sendet das ZDF am Donnerstag, den 6. April 2017 um 20:15 Uhr das Finale der 3. Staffel. „Wunsch und Wirklichkeit“ lautet der Titel der insgesamt 10. Folge. Hebamme Lena Lorenz betreut in dieser Folge ein Paar, das sein erstes Baby unbedingt auf seiner Alm zur Welt bringen will. Doch dann hat die werdende Mutter Eliana Blutungen und muss gegen ihren Willen ins Krankenhaus. Auf eigene Faust verlässt Eliana das Krankenhaus wieder. Lena findet heraus, dass sie illegal in Deutschland lebt. Zur gleichen Zeit gerät Lena selbst in ein komplettes Gefühlschaos, denn die engagierte Hebamme stellt fest, dass sie schwanger ist. Damit hatte sie eigentlich nicht gerechnet. Wie wird Quirin reagieren? Zumal er sich gerade beruflich neu orientiert und voller Tatendrang seine Selbstständigkeit organisiert.

Lena Lorenz - Wunsch und Wirklichkeit"Drehort Hintersee © ZDF Kerstin Stelter

Lena Lorenz – Wunsch und Wirklichkeit“ Drehort Hintersee © ZDF Kerstin Stelter

Inzwischen geht ihre Freundin Julia aktiv ihrer neu entdeckten Kletterleidenschaft nach. Ihr derzeitiger Kletterpartner Oscar Schwarz ist nicht nur charmant, sondern auch äußerst attraktiv. Julia vermittelt ihn gleich auf den Lorenzhof, wo er die Ferienwohnung bezieht. Allerdings reagiert Basti auf den gut gelaunten Feriengast sehr mürrisch. Denn offenbar hat Oscar ein Auge auf seinen Ex-Freund Franz geworfen. Und Basti merkt bei sich, dass er ziemlich eifersüchtig ist.

Lena bekommt davon nicht viel mit, denn sie plagt ein ganz anderes Problem: Je länger sie ihre Schwangerschaft verschweigt, umso schwieriger wird es für sie, mit Quirin darüber zu sprechen.

Die Drehorte der neuen Folge Lena Lorenz

Gedreht wurde wieder zum großen Teil an den bekannten Lena Lorenz Drehorten vor allem in Marktschellenberg und Ramsau. Speziell für die neue Folge Wunsch und Wirklichkeit hat das Team aber auch an ein paar neuen Drehorte im Berchtesgadener Land gefilmt. Bei der Alm-Hütte der werdenden Elten handelt es sich um die obere Ahornalm, eine der beiden Almhütten des Perlerlehens an der Rossfeldstraße.weiterlesen

Freiheit pur!

Freiheit pur!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wer sich das nicht zutraut wird jetzt schon wegklicken. Viele kennen die Skitour der Königsklasse im Winter: die große Reibn. Diese wird oft in 2 Tagen und von extrem fitten Skibergsteigern in einem Tag begangen. Aber man muss kein Skibergsteiger sein um auch im Winter mal eine lange Tour durch die Berchtesgadener Berge zu unternehmen.
Hier habe ich eine Alternative für euch erwandert!

Und zwar vom Hintersee zum Grenzübergang am Hirschbichlpass, zu den Kallbrunnalmen und weiter zum Dießbachstausee. Die einfache Strecke misst fast 20 Kilometer. Allerdings dafür recht wenig Höhenmeter insgesamt, nämlich nur 1400. Somit merkt man die vielen Kilometer die man quasi schon „frisst“ gar nicht so sehr in den Beinen.

Tiefschnee und Bergspitzen

Tiefschnee und Bergspitzen

Die erste Stunde ist die Hirschbichlstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und nur in den Sommermonaten von einem Wanderbus befahren wird, noch komplett schneefrei. Nicht gerade der Optimalfall, denn in dieser Zeit trägt man die Schneeschuhe befestigt am Rucksack. Auch moderne Schneeschuhe haben ein gewisses Gewicht, wodurch der Rücken schnell mal beleidigt sein kann. Erst kurz vor der Bind-Alm kann man die Schneeschuhe befestigen. Dies variiert natürlich im Winter alles sehr stark. Es gab Tage, da mussten die Schneeschuhe schon am Klausbachhaus angezogen werden. Schneeschuhe verhindern, dass man gerade wenn der Schnee weich ist, nicht zu sehr einbricht. Ohne Schneeschuhe wäre diese Wanderung nicht möglich.

Bis zum Hirschbichlpass braucht man bis zu zwei Stunden. Von dort aus sind es dann nochmal zwei Stunden zur Kallbrunnalm. Leider ziehen sich die nächsten zwei Stunden wie Kaugummi. Kurz hinter derm Hirschbichlpass geht es 30% steil bergab. Ab hier ist die Straße auch wieder schneefrei/geräumt. Natürlich ein Grauß später 30% bergauf zu wandern mit den schweren Schneeschuhen am Rücken. Mittlerweile befinden wir uns schon in Österreich, im Naturpark Weißbach. Hier befindet sich nun auch ein Wanderparkplatz von dem wir nun abzweigen in Richtung Kallbrunnalm. Die Schneeschuhe werden dann wieder umgeschnallt und die Aufstiegshilfe auch. Dies erleichtert das bergauf gehen ungemein beziehungsweise macht es dieses schon wieder ziemlich bequem.

Die Sonne lacht! Es ist einer dieser sonnigen Tage an denen man spürt, dass der Frühling immer näher kommt. Einer dieser Tage in dem man alle Alltagssorgen vergisst. Ein Tag, der sich wie Urlaub anfühlt von dem man nicht möchte, das er je endet.weiterlesen

Winterwanderung im Bergsteigerdorf Ramsau

 von Sepp
Winter am Hintersee

Winter am Hintersee

Zauberwald, Hintersee, Wartstein, Kunterweg

Das Bergsteigerdorf Ramsau ist reich an Sehenswürdigkeiten. Ich habe am Sonntag einige davon in einem ausgedehnten Winterspaziergang besucht: Vom Dorf ging es durch den Zauberwald zum Hintersee, auf den Wartstein und über die Kunterwegkirche wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Ich beginne meine Winterwanderung am Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang. Von hier folge ich dem Weg hinauf in Richtung Eckaualm. Dieser Weg ist nicht nur als Rodelbahn präpariert, sondern dient im Winter auch als Aufstiegsspur zur Skitour auf die Hochalm. An der ersten Abzweigung biege ich nach rechts in den Wald in Richtung der Gletscherquellen ab. Der Weg führt auf der Schattenseite der Ramsau am Fuße des Hochkalters entlang, quert einmal die Straße zum Hintersee und führt dann hinab in Richtung Zauberwald.  Ein roter Steg führt gleich am Eingang zum Zauberwald direkt über die Schlucht der Marxenklamm. Der Blick in die Tiefe zeigt: Die Marxenklamm ist tiefgefroren.

Eis in der Marxenklamm

Eis in der Marxenklamm

Gleich nach der Klamm steht das Wirtshaus im Zauberwald, tief verschneit liegt es unter einer dicken Schnneeschicht.weiterlesen