Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Schlagwort: Bischofswiesen

Das Honighäusl im Loipl

 von Sepp
Das Honighäusl

Das Honighäusl

Bienen sind wichtig: Der Großteil unserer Lebensmittel ist von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten abhängig. Ohne sie würden Ernten deutlich geringer ausfallen. Gerade auch im unserem landwirtschaftlich geprägten Berchtesgaden spielen die Bienen für die Artenvielfalt eine große Rolle. Deshalb sollte man auch die heimischen Imker unterstützen und regionalen Honig kaufen. Dazu habt Ihr bald eine neue Möglichkeit:Das Honighäusl im Loipl!

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, wird das Honighäusl in Bischofswiesen Loipl eröffnet. Die Imker Monika und Peter Mayrhofer freuen sich auf Euren Besuch.

  • Termin: Samstag, 28.10.2017 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Adresse: Honighäusl, Schwarzecker Weg 2, 83483 Bischofswiesen Loipl
  • Einblick in die Imkerei
  • Präsentation der Honigprodukte und Honigverkostung
  • große Auswahl an Bienenwachskerzen
  • Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Schaut vorbei, Euer Sepp

Die Schnelllebigkeit unserer heutigen Zeit bringt viel Energie in unser Handeln: Wir leisten, erbringen Fortschritte, entwickeln uns. Dennoch wohnt solchem Aspekt auch teilweise eine Geringschätzung der kleinen Details, die jeder Alltag enthält und solchen somit zu etwas Besonderem macht, inne.

Fernab von dem (positiven) Stress des Alltags existiert die Natur in ihrem reinen Dasein. Dort, wo weder Zeit noch Druck eine Rolle zu spielen scheint herrscht die Quelle meiner Energie: Freiheit.

Um die Achtsamkeit vollends auf die Natur und auf die Wege hin zu meinen Ausgangspunkten der Touren richten zu können, laufe ich seit einigen Wochen unmittelbar von meiner Haustüre zu meinen gewünschten Bergen. Das heutige Ziel: Eine ,,Art“ Dreisesselberg-Überschreitung sowie Umrundung.

Ich starte in Bischofswiesen-Winkl und laufe zunächst bis zur Straße ,,Am Bichlberg“. Die wenigen Wohnhäuser passiert biege ich nun in ein Waldstück ein, in welchem ich mit gelben Beschilderungen konfrontiert werde: Rechts würde ich nach Hallthurm gelangen, links folgend gelange ich zu meinem ersten Stopp: Der Steinernen Agnes.

Nun folgt eine senkrecht nach oben verlaufende Steigung, in welcher ich die ersten Höhenmeter des Tages sammle. Da mittlerweile das Wetter von herbstlicher Atmosphäre ist, herrscht eine angenehme Lauftemperatur. Der Weg ist schotterbehaftet und umringt von zahlreichen Bäumen die trotz des kalendarischen Herbstanfanges noch in sattem Grün erstrahlen. Ich genieße die mich umgebende Natur in ihrer vollen Gänze und folge kontinuierlich dem immer wieder ansteigenden – dann flacher werdenden Weg. Auf etwa 1.300 Metern erreiche ich dann die Steinerne Agnes. An solcher Felsformation angekommen genieße ich den Anblick des steinernen Gebildes sowie die Aussicht auf Watzmann und Hochkalter, die ich von hier aus bereits gut erblicken kann.

Steinerne Agnes

Nach kurzer Rast mache ich mich weiter auf den Weg und folge der gelblichen Beschilderung in Richtung Karkopf/ Predigtstuhl/ Dreisesselberg. Nun erwartet mich ein kleiner, erlebnisreicher downhill über größere Steine und Bäche, die meinen Weg kreuzen. Der Trail gestaltet sich aufregend und erlebnisreich – führt zu einer Art Abwechslung und lässt meine Beine tanzen. Nach solch kurzem Intermezzo folgt wieder eine Steigung, die sich dann bis zum Höhepunkt meiner heutigen Tour zieht. Der Weg ist jetzt relativ schmal und ich erblicke hinter mir liegend die sandsteinigen Ausläufer des Karkopfes – der höchsten Erhebung des Lattengebirges. Auch vor mir präsetiert sich das Lattengebirge in einem seiner charakteristischen Aspekte: Seiner Naturbelassenheit. Auf meinem Weg existiert keine parallel verlaufende Forststraße; auch eine Seilbahn gibt es hier nicht. Lediglich der Reichenhaller Bereich des Lattengebirges ist mit der Predigtstuhlbahn und einigen Fortstraßen ausgestattet.weiterlesen

Gemeinsames Brotbacken im Bauern-Steinofen

 von Sepp
Der alte Bauern-Steinofen in Bischofswiesen

Der alte Bauern-Steinofen in Bischofswiesen

Selbstgebackenes Brot aus dem Bauern Steinofen

Am 9. September 2017 ab 11.00 Uhr laden die Backhausfreunde Bischofswiesen zum gemeinsamen Brotbacken im alten Bauern-Steinofen ein und jeder ist herzlich willkommen.

Brotbacken im alten Bauern Steinofen Bischofswiesen

Brotbacken im alten Bauern Steinofen Bischofswiesen

Ihr könnt entweder vorbereiteten Sauer- und Hefeteig zu Broten, Hefezopf oder Rohrnudeln verarbeiten, Euren eigenen Teig mitbringen oder aus zur Verfügung stehenden Zutaten Euer eigenes Brot kreieren.

Brotbacken im Bauern Steinofen

Brotbacken im Bauern Steinofen

Das fertige Brot und alle anderen Köstlichkeiten könnt Ihr dann zusammen mit hausgemachter Marmelade von den Zwetschgen der Streuobstwiese Bischofswiesen beim geselligen Zusammensein gleich probieren.weiterlesen

Kurz und knackig: Der Signalkopf als Hausberg

 von Sarah
Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Auf dem Signalkopf, dem Busen der schlafenden Hexe

Das Berchtesgadener Land ist gesegnet mit zahlreichen Bergen, die als Charakteristikum des besagten Landkreises anzusehen sind. Da liegt es nahe, einen solchen Berg unmittelbar von der Haustür weg zu ,,erklimmen“.

So gestaltete auch ich einen, der vorerst letzten Sommertage mit einem Trailrun auf einen meiner Hausberge, den Signalkopf. Solcher ist ebenfalls unter weiteren Bezeichnungen bekannt, wie z.B. ,,Mittlerer Rothofen“ und ,,Busen der Hexe“. Der Signalkopf liegt mit seinen 1.396 Metern im Lattengebirge und ergibt mit weiteren Gipfeln bzw. Erhöhungen das markante Seitenprofil der sogenannten ,,schlafenden Hexe“. Neben dem Watzmannmassiv oder dem Großen Hundstod existieren auch für die schlafende Hexe einige Volkssagen. Eine von ihnen meint, dass es sich zu Lebzeiten um eine hilfsbereite, wenig attraktive Frau gehandelt haben soll, die der Zauberkünste mächtig war. Mit den Jahren soll die Hexe durch ihren sozialen Ausschluss verbittert und böse geworden sein. Als ihr aufgrund dessen der heilige Martinus zur Hilfe eilte, versuchte sie diesen zu töten – so wie es eine der Sagen beschreibt. Als Strafe bezüglich ihren Aktes wurde sie in Stein verwandelt und wacht seither über das Gebiet des Hallthurms.

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Blick von Bischofswiesen zur Schlafenden Hexe

Ich starte meine Tour in der Gemeinde Winkl und laufe zunächst an der B20 entlang in Richtung Hallthurm. Nach kurzem Warmlaufen biege ich links zum Bichlberg ab, wo nun auch Wegbeschreibungen zu finden sind. Ich folge solcher weiter in Richtung ,,Hallthurm“. Nun ähnelt der Weg solcher Konsistenz, die ich präferiere: Wald- und Wiesenwege, rauschende Bächer und weidende Kühe. Auch steigt der Weg nun langsam an und ich erziele die ersten Höhenmeter.

Die schlafende Hexe

Die schlafende Hexe

Nach einiger Laufzeit erreiche ich eine Abbiegung oberhalb des Parkplatzes der schlafenden Hexe. Ich laufe links in den, nun verdichteten Waldweg hinein und folge somit der gelben Beschilderung in Richtung ,,Signalkopf“.weiterlesen

Isabel

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen

Heute nehme ich euch auf einen botanischen Spaziergang mit. Der neue Natur-Erlebnisweg in Bischofswiesen wurde heute Vormittag offiziell mit einer kleinen Feier eröffnet. Das nehme ich gleich zum Anlass, den Weg selbst zu erkunden.

Los geht’s am Parkplatz Aschauerweiher an der ersten Tafel mit Übersichtskarte und Infos zum Weg. Meine erste Station gleich gegenüber ist die Infotafel „Lebensraum Sumpfwald“ – hier soll ich drei typische Pflanzen finden.

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Lebensraum Sumpfwald am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Irmi Aschauer von der Tourist-Info in Bischofswiesen hat mir gesagt, dass die meisten der Pflanzen in der Nähe der Infotafeln wachsen. Leider ist Ulrike Goßner, Diplom-Geologin und Biologin, die den Weg konzipiert hat, nicht selbst da. Sie hätte ich fragen können, wo genau ich mich umschauen muss. Da der Sumpfwald ein geschütztes Biotop ist und ich weiße Sneaker trage, verzichte ich darauf, ins Unterholz zu kriechen. Die normalerweise leicht zu entdeckenden Sumpfdotterblumen sind wohl schon verblüht. Weiter geht’s, mein Jagdinstinkt ist geweckt, und ich schaue, was ich noch entdecken kann. So bemerke ich die kleine Schnecke, die dekorativ auf einem „Unkraut“ sitzt, und an der ich normalerweise wohl vorbeigegangen wäre.

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Schnecke im Sumpfwald am Aschauerweiher

Ich entdecke diese lila Schönheit – leider kenne ich die Pflanze nicht, sie schafft es aber in meine Bildergalerie.

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Eine lila Schönheit am Natur-Erlebnisweg

Der Weg ist hervorragend ausgeschildert, und ich finde sofort die nächste Station „Lebensraum Tratte“.weiterlesen

Hutschn: Hochwertige Schaukeln für Groß und Klein

Hutschn: Hochwertige Schaukeln für Groß und Klein

„Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ in der HUTSCHN® Werkstatt in Bischofswiesen.

Der 3. Oktober ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, sondern steht auch im Zeichen der Kinder und Familien: „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) ruft 2017 zum siebten bundesweiten Türöffner-Tag auf. Auch im Berchtesgadener Land werden sich dann Türen öffnen, die sonst für Kinder verschlossen sind. Sachgeschichten live gibt es von den Schaukelmachern in Bischofswiesen.

Am Montag, 3. Oktober, öffnet die HUTSCHN®-Werkstatt für insgesamt 100 Kinder Ihre Tore. Dort können sie entdecken, aus welchen Einzelteilen eine HUTSCHN® besteht. Sie erfahren, wie die Seile der HUTSCHN® von Hand mit dem Schaukelbrett verspleisst werden. Das kann keine Maschine.

Andreas Baumann beim Spleissen der Seile für die Hutschn

Andreas Baumann beim Spleissen der Seile für die Hutschn

Während der einstündigen Werkstattführung ( zu jeder vollen Stunde zwischen 9 und 17 Uhr) lernen sie in Gruppen zu je 12 Kindern auch, wie das besondere Holz bearbeitet wird. Außerdem können alle Kinder im Anschluss ausgiebig an Schaukeln mit besonders langen Seilen schaukeln. Die Teilnahme ist nur möglich nach Anmeldung unter maus@hutschn.de (begrenztes Platzkontingent).

Original Hutschn mit extra langen Seilen

Original Hutschn mit extra langen Seilen

Die HUTSCHN®  Schaukelmanufaktur in Bischofswiesen

Die Schaukelmanufaktur aus Bischofswiesen legt größten Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit. „Bei HUTSCHN® setzen wir per se auf Transparenz“, sagt Schreinermeister Andreas Baumann. „Wir freuen uns, wenn wir am Türöffner- Tag auch beim einen oder anderen Maus-Fan für noch mehr Durchblick sorgen können.“weiterlesen

Spaziergang zur Kälberstein-Kapelle

 von Sepp
Die Kälberstein-Kapelle

Die Kälberstein-Kapelle

Feierabend Spaziergang zwischen Berchtesgaden und Bischofswiesen

Auf dem Kälberstein, dem markanten bewaldeten Hügel zwischen dem Markt Berchtesgaden und Bischofswiesen, steht nicht nur die bekannte Skisprunganlage, sondern auch die kleine Kälberstein-Kapelle. Und zwar direkt auf dem Gipfel des Kälbersteins, dem Kälbersteinkopf. Umgeben von dichten Bäumen hat man von der Kapelle zwar nicht wirklich eine Aussicht auf unsere Berge, doch die Sprungschanzen, deren Türme sich hier erheben, sorgen für eine imposante Kulisse. Ich habe den gestrigen Abend genutzt, und der Kälberstein-Kapelle mal wieder einen Besuch abgestattet.

Viele Wege führen auf den Kälberstein: sowohl von Berchtesgadener Seite, als auch auch von Bischofswiesener Seite durchzieht ein Netz von Wanderwegen die Gegend rund um den Kälberstein. Ich gehe vom Naturbad Aschauerweiher los und folge der Beschilderung Sprungschanze durch den Rostwald. Bald schon erreiche ich den Auslauf der Skisprungschanze. Ich umgehe die Schanze und wechsle auf die rechte Seite der Anlage. Hier führt der Weg bergauf. Nach Süden öffnet sich jetzt der Blick zum Watzmann.

Blick zum Watzmann

Blick zum Watzmann

In weiten Serpentinen führt der Wanderweg nun den Berg hinauf, immer wieder zeugen Wegweiser von den vielen Wandermöglichkeiten rund um den Kälberstein.

Viele Wandermöglichkeiten am Kälberstein

Viele Wandermöglichkeiten am Kälberstein

Die Skisprungschanzen am Kälberstein

Der Weg zur Kälberstein-Kapelle kreuzt im oberen Bereich die beiden großen Skisprungschanzen: Zuerst gehe ich unter dem Auslauf der 90 Meter Schanze, dann zwischen der 90 Meter Schanze und der 60 Meter Schanze hindurch. Schon beeindruckend, wie steil und hoch diese beiden Schanzen sind. Und dabei sind sie im Vergleich zu anderen Skisprunganlagen ja eh noch klein.weiterlesen

After-Work Tour Rauher Kopf

 von Ann-Kathrin
Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Andreas Wiesinger

Der Rauhe Kopf ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Es mag vielleicht in der Überschrift klingen, wie als sei dieser Ausläufer des Untersberges eine gemütliche Runde nach Feierabend. Wer Wanderanfänger ist, sollte den Rauhen Kopf erstmal meiden oder  ganz viel Zeit und Trittsicherheit mtibringen.

Wir starten heute von der Kastensteinerwand-Alm in Bischofswiesen. Hier bei der Gaststätte ist auch ein sehr schöner Aussichtspunkt mit vielen Ruhebänken. Zuerst führt eine Forststraße sehr steil nach oben. Das ist kein Wadenbeißer, sondern ein Wadenkiller. Doch nicht lange, denn dann zweigt der Weg auf einen wurzeligen Waldpfad ab. Flache Stellen gibt es keine. Der Weg ist schmal und steil. Als Aufstiegshilfe kann man sich faltbare Trekkingstöcke mitehmen. Die helfen auch beim Abstieg. Nach einer knappen Stunde wird auch die sogenannte „Schlüsselstelle“ am Rauhen Kopf erreicht. Hier wurde für das durchsteigen am Fels ein Seil eingehängt. Das entschärft diese Stelle. Am Gipfel angelangt wiegen wir uns in der Sicherheit ganz alleine zu sein. Wer springt denn schon noch in den Abendstunden am Rauhen Kopf umher?!

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Gipfel Rauher Kopf © Ann-Kathrin Helbig

Kaum, dass wir es uns auf dem Gipfel gemütlich gemacht haben ruft es vom Verbingsgrat zum Untersbergagtterl „dreht euch mal rum“. Es ist Andreas Wiesinger, bekannt durch seine sportlichen Leistungen trotz Atemwegserkrakung und durch seine Publikation über Wanderungen zu den Steiböcken. Mit der Kamera im Anschlag schießt er ein paar schöne Schnappschüsse von uns an diesem milden Frühsommerabend.weiterlesen

Abends an der Kastensteinerwand

 von Sepp
Blick von der Kastensteinerwand zum Watzmann

Blick von der Kastensteinerwand zum Watzmann

Ein Frühlingsabend an der Kastensteinerwand

Das erste Maiwochenende hat uns mit bestem Frühlingswetter verwöhnt. Und auch der erste Arbeitstag nach dem langen Wochenende zeigte sich von seiner schönsten Seite. Nach einer verregneten Nacht wurde es im Laufe des Tages immer schöner. Besonders der Abend war wunderschön: milde Temperaturen und eine fantastische Wolkenstimmung! Ich habe den Abend auf der Kastensteinerwand, dem Aussichtspunkt über Bischofswiesen genossen.

Die Kastensteinerwand kann man leicht erreichen. Vom Aschauerweiher führt der Kastensteinerwand-Rundweg hier herauf. Wer nicht zu Fuß gehen will, kann mit dem Auto bis zur Kastensteinerwand Alm fahren und von dort den Aussichtspunkt in wenigen Minuten erreichen. Für welche Aufstiegsart Ihr Euch auch entscheidet, an der Kastensteinerwand erwarten Euch mehrere Bänke und Sitzgelegenheiten. Und vor allem: Ein fantastischer Ausblick auf die Berchtesgadener Berge!

Bank mit Aussicht

Bank mit Aussicht

Der Watzmann dominiert das Panorama. Über Bischofswiesen und weite Teile des Berchtesgadener Tales erhebt sich unser Wahrzeichen. Jetzt am Abend macht er seinem Titel als “ Der schönste Berg der Welt“ alle Ehre: Die unverkennbare Silhouette des Watzmann kommt durch den Schnee und die Sonne an seiner Westflanke besonders gut zur Geltung!

Der Watzmann

Der Watzmann

Das Watzmannkar präsentiert sich hochwinterlich: Das Skitouren-Eldorado zwischen Großem und Kleinem Watzmann ist tief verschneit. Von der Kastensteinerwand sieht man übrigens alle fünf Watzmannkinder, die sich von Ost nach West an den Abbrüchen zum Königssee auftürmen. Der Watzmann-Sage nach gibt es zwar sieben Kinder, allerdings sind davon nur 5 als eigenständige Gipfel ausgeprägt.weiterlesen

Frühjahrstour auf den Untersberg

 von Ann-Kathrin
Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Bergrast mit Watzmannblick © Ann-Kathrin Helbig

Frühjahr: In den Bergen bedeutet das aufgeweichter Schnee, in höhreren Lagen harter Schnee, der gut trägt und warme Temperaturen. So wie auch zu der Tour zum Untersberg/Berchtesgadener Hochhtron. Am häufigsten wird der Berchtesgadener Hochthron über Hintergern und das Gatterl bestiegen. Weniger Publikumsverkehr auf den Berchtesgadener Hochthron ist, wenn man über Bischofswiesen-Winkel aufsteigt. Hierbei sollte man sich nicht abschrecken lassen, dass der Aufstieg mit 5 Stunden ausgeschrieben ist. Das ist einfach nur sehr großzügig angegeben.

Am Ortsrand von Winkl (Alternativ auch ab Hallthurm) startet man zuerst auf einer Forststraße in Richtung Niernthalsattel. Schnell wandelt sich diese in einen schmaleren Waldpfad stetig bergauf. Fast zwei Stunden ist man nur im Wald, wodurch man auch bei sommerlichen Temperaturen hier noch einen kühlen Kopf behält. Am heutigen Tage ist sogenannte Inversionswetterlage. Da bin ich gespannt ab welcher Höhe ich endlich über dem Nebelmeer bin. Vorher habe ich aber über die Webcam der Funtenseetauern gespickt, wo in etwa die Nebelgrenze sein wird. Die Webcam nutzte ich sehr oft, gerade im Frühjhar um zu sehen ab welcher Höhe der Schnee noch liegt oder wie weit hoch das Nebelmeer aufragt. Ab dem Scheibelkopf bin ich über dem Nebelmeer. Leider wird dieser schöne, kreuzbesetzte Aussichtspunkt oft übersehen. Auch beim Blick ins Gipfelbuch entdeckt man zum Großteil nur einheimische Einträge. Dieser schöne Platz lädt mich zum rasten und Gedanken schweifen ein.

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Auf dem Scheibelkopf © Ann-Kathrin Helbig

Nach einer weiteren halben Stunde ab dem Scheibelkopf erreicht man den Altschnee. Hier ist auch das Gatterl, wo der Weg mit dem Stöhrweg zusammentrifft. Stetig steigend mit häufigem Einsinken geht es nun in Richtung Stöhrhaus. Die Frühlingssonne wärmt schon sehr stark und die letzte Stunde des Aufstieges ist man der Sonne komplett ausgesetzt. Wie auch der Schnee, wodurch das unangenehme Einsenken entsteht. Hier lohnt es sich zäh zu sein, die Aussicht ist zwar atemberaubend, aber der Weg ist eindeutig nicht das Ziel wenn es so unangenehm ist.

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

auf dem Untersberg © Ann-Kathrin Helbig

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