St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Ann-Katrin

Bergstress im Wimbachgries

 von Ann-Kathrin
Panorama bei der Wimbachgrieshütte © Ann-Kathrin Helbig

Panorama bei der Wimbachgrieshütte © Ann-Kathrin Helbig

Samstag, Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Viele meinen da wohl „die Ann-Kathrin macht sich sicher einen schönen Tag“. Falsch gedacht! Ich hab Stress! Bergstress!

Samstagmorgen, der Wecker klingelt zum 3. Mal. Es ist kuschelig im Bett, es ist warm im Bett. Ich will eigentlich nur mal faulenzen. Aber nein! Schockiert schaue ich mit aufgerissenen Augen hinaus aus dem Schlafzimmerfenster. Sonnenschein. Blauer Himmel. Verdammt, ich muss raus aus dem Bett! Heute Mittag muss ich arbeiten, also will ich das schöne Wetter bestmöglichst ausnutzen. Also raus aus den Federn, ab ins Bad Zähne putzen. Waschen wird überbewertet, werde eh schwitzen wie verrückt. (Potentielle Dates sollten das jetzt überlesen :-P)

Es soll ins Wimbachgries gehen, genauer gesagt zur Wimbachgrieshütte. Laut offiziellem Wegeschild dauert die einfache Strecke 3 Stunden. Zeit habe ich aber für hin- und zurück 3 Stunden.
Um 08:30 Uhr komme ich am Parkplatz Wimbachbrücke an. Ausgestattet bin ich nur mit dem Nötigsten: Eine kleine Flasche zu trinken, meine Kamera, mein Handy und ganz viele Taschentücher. Denn passend zum tollen Wetter der nächsten Tage, habe ich einen Schnupfen. So ausgestattet, sehe ich eher aus als hätte ich mich verlaufen bei einer Führung auf St. Bartholomä als dass ich jetzt hier zur Wimbachgrieshütte laufe und wieder zurück. Es geht schnellen Schrittes vorbei am Wimbachlehen, vorbei an der geschlossenen Wimbachklamm in Richtung Wimbachschloss. Mein Ziel: Die erste Etappe in unter einer Stunde schaffen. Leicht machbar. Wie die Schneelage im Wimbachgries sein wird: ungewiss. Locker flockig komme ich am Wimbachschloss an. Ab hier beginnen nun auch die ersten Schneefelder. Beim Blick nach rechts entdecke ich ein Gamsrudel. Meine felligen Freunde stören sich nicht an meiner Anwesenheit, denn es ist Frühstückszeit.

Gams im Winterkleid © Ann-Kathrin Helbig

Gams im Winterkleid © Ann-Kathrin Helbig

So nun wird es immer schneereicher, aber noch breche ich in der Schneedecke nicht ein. Auch die Sonne ist noch nicht im Gries angekommen, somit schwitze ich auch nicht zu sehr.

das Wimbachgries © Ann-Kathrin Helbig

das Wimbachgries © Ann-Kathrin Helbig

Nun muss ich den schneebeckten Schuttstrom queren. Die Wolkenformationen schauen aus wie gemalt. Das blau des Himmels tut der Seele gut. Ein kurzer Moment zum inne halten. Ich habe noch eine flotte halbe Stunde vor mir und die Schneelage schaut ungut aus. Jetzt hätte ich gerne Schneeschuhe… Mit fast jedem Schritt sinke ich im Schnee ein. An wenigen Stellen knietief.weiterlesen »

Das schöne Gipfelkreuz, von dem eine goldene Jesusfigur auf Bad Reichenhall herabblickt.

Von der Alpenstadt Bad Reichenhall auf den Berg – Sonntagsspaziergang am Predigtstuhl

Es gibt nicht viele Orte in den Alpen, an denen es möglich ist, eine Bergtour übergangslos mit einem Stadtbummel durch die Fußgängerzone zu verbinden. Die Alpenstadt Bad Reichenhall, eingebettet zwischen Hochstaufen und Zwiesel auf der einen Seite und Lattengebirge auf der anderen Seite ist eine dieser Orte, an dem sich Berg- und Stadterlebnis problemlos kombinieren lassen.

Mit dieser Kombination haben wir den letzten Sonntag ausgefüllt. Morgens ging es mit der Buslinie 841 vom Königssee nach Bad Reichenhall, wo wir von der Haltestelle am Bahnhof Kirchberg etwa 10 Minuten bis zur Talstation der Predigtstuhlbahn liefen. Nach der Auffahrt mit der Grand Dame der Alpen haben wir eine gemütliche Schneeschuhtour zum Hochschlegel unternommen und sind mit der letzten Gondel wieder gen Tal geschwebt.

Im Anschluss sind wir noch durch die Altstadt und Fußgängerzone Bad Reichenhalls geschlendert. Am frühen Abend sind wir dann wieder mit dem Bus zurück nach Berchtesgaden gefahren. Genauso gut kann man übrigens auch die Berchtesgadener Land Bahn nutzen.

Der Hochstaufen, Hausberg Bad Reichenhalls, ragt über der Saalach auf.

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Sepp Wurm
Durchatmen im Alpenklima der Alpenstadt Bad Reichenhall

Durchatmen im Alpenklima der Alpenstadt Bad Reichenhall

Allergien – eine immer größer werdende Herausforderung im Tourismus. Rund ein Drittel der Bevölkerung leidet an den unterschiedlichsten Allergien. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Zahl der Allergiker bis 2020 auf mehr als 50% steigen wird. Man kann davon ausgehen, dass fast in jeder Familie inzwischen mindestens ein Allergiker ist. Die damit verbundenen Herausforderungen für Gäste, Unterkünfte, Gastronomen und Handel sind nicht neu. Nahezu täglich werden Mitarbeiter mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien konfrontiert. Erste Gespräche mit unseren Leistungsträgern haben gezeigt, dass hier bereits sehr großes Engagement eingebracht wird und stets lösungsorientiert gehandelt wird.

Die Alpenstadt Bad Reichenhall, als Alpine Perle und Gesundheits- und Kurort, möchte sich daher als „Allergikerfreundliche Kommune“ zertifizieren lassen. Hierfür soll speziell für die Zielgruppe der Allergiker eine Service-Kette aufgebaut werden, um kompetente, medizinisch fundierte Qualität bieten zu können. Bereits in der Jahrestagung Alpine Pearls im Oktober in Bad Reichenhall, wurden die Themen Allergie und Allergikerfreundlichkeit im Rahmen des Alpine Pearls Projekt „GEMS“ angesprochen und als besonders wichtiges Zukunftsthema betrachtet. Deshalb unterstützt auch der Bürgermeister diese Ausrichtung von Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain.weiterlesen »

Wintertraum auf Kühroint.

Schneeschuhrunde auf die Kührointalm

Der vergangene Samstag war der Auftakt einer traumhaften Wetterperiode, die uns bevorsteht. Wir haben das Bilderbuchwetter für eine Winterwanderrunde zur Kührointalm (1420m) inklusive Abstecher zur Archenkanzel (1346m) genutzt. Gut, dass wir die Schneeschuhe dabei hatten, denn während unten im Tal langsam ein buntes Meer aus Frühlingsblumen entsteht, findet man auf der Kühroint noch hochwinterliche Verhältnisse vor.

Durch weit mehr als einen halben Meter Schnee mit feinster Pulverauflage stapfen wir von der Kührointalm im Anschluss noch zur Archenkanzel, um am späten Nachmittag den einsamen Blick auf den Königssee zu genießen. Die Kührointalm erreichten wir im Aufstieg an der Bobbahn und Klingeralm vorbei. Das Winterparadies verließen wir am frühen Abend dann über die Schapbachalm in Richtung Hammerstiel-Parkplatz.

Anstieg über die Klingeralm – zwischen den Jahreszeiten

Wie schon bei der Wanderung zum Grünstein am Vortag, starten wir von meiner Haustür in Schönau weg und machen uns auf in Richtung Bobbahn am Königssee. Kurz hinter dem Haus Hohenwart zweigt dann der breite Wanderweg ab, der im Tal des Klingerbachs in Richtung Grünstein und Kühroint führt.

Es kommt uns vor, als ob die Natur seit gestern nochmal einen gewaltigen Frühlingswachstumsschub erfahren hat. Überall sprießen Krokusse, Schneerosen und -Glöckchen aus der Erde. Die strahlende Sonne lässt die Farben der Natur kräftig und frisch erscheinen. Das Blau über uns hat nichts mehr von dem kalten Winterhimmel der letzten Monate.

Immer wieder halten wir an, um die kontrastreichen Ausblicke zu genießen, für die der Neuschnee auf den hohen Bergen sorgt. Frisches Grün, strahlendes Weiß und tiefes Blau. Der Frühlingsbeginn im Berchtesgadener Land verzückt mich immer mehr!

Der frisch verschneite Hohe Göll macht von der Schönau aus eine besonders elegante Figur.

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Sepp Wurm
"Lena Lorenz - Gegen alle Zweifel": Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) geht mit der sehbehinderten und hochschwangeren Annette Bering (Sinja Dieks) die Krankenhausauffahrt entlang © ZDF | Kerstin Stelter

„Lena Lorenz – Gegen alle Zweifel“: Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) geht mit der sehbehinderten und hochschwangeren Annette Bering (Sinja Dieks) die Krankenhausauffahrt entlang © ZDF | Kerstin Stelter

Lena Lorenz – Gegen alle Zweifel am 16. März 2017 um 20:15 Uhr im ZDF

Am 16. März sendet das ZDF eine neue Episode Lena Lorenz. Die insgesamt 8. Folge der erfolgreichen ZDF Heimatserie mit dem Titel „Gegen alle Zweifel“ überzeugt wieder einmal nicht nur durch die wunderbaren Bilder von den Drehorten im Berchtesgadener Land, sondern greift in der Handlung auch wieder ein brisantes Thema auf. Hebamme Lena Lorenz (Patricia Aulitzky) trifft in dieser Folge nämlich auf Anette Bering (Sinja Dieks): Die hochschwangere junge Frau ist blind und fest überzeugt, ihr Kind alleine großzuziehen.

Anettes Mutter Jutta ist verärgert über Annettes Alleingang. Eigentlich ist geplant, dass Annette mit ihrem Freund Gregor bei ihren Eltern wohnt. Doch sie will eigenständig sein. Lena bewundert ihre Power. Dann steht Annette plötzlich bei ihr auf dem Lorenzhof. Sie kann die ständige Bevormundung ihrer Mutter nicht mehr ertragen und ist im Streit von zu Hause fortgegangen. Da ihr Freund nachts als Radiomoderator arbeitet, wusste Annette nicht, wohin. Der starke Wille der blinden Frau, auf eigenen Füßen zu stehen, imponiert Lena. Allerdings ist Annettes vorschnelle, vereinnahmende Art auch ganz schön anstrengend. Am nächsten Tag schafft Annette vollendete Tatsachen und zieht zu Gregor. Mit ihren Eltern will sie vorerst keinen Kontakt mehr. Doch Gregor fragt sich insgeheim, wie das funktionieren soll. Er wird nicht 24 Stunden am Tag für Annette und das Baby da sein können. Auch bei Lena gehen langsam die Alarmglocken an. Eine blinde Mutter, ganz allein mit einem Säugling – das wird wohl nicht funktionieren.

Auf dem Lorenzhof freuen sich alle auf Opa Leos Rückkehr aus der Reha © ZDF | Kerstin Stelter

Auf dem Lorenzhof freuen sich alle auf Opa Leos Rückkehr aus der Reha © ZDF | Kerstin Stelter

Auf dem Lorenzhof freuen sich alle auf Opa Leos Rückkehr aus der Reha. Dort wird er von zwei sehr aufgekratzten und attraktiven jungen Frauen begrüßt – die derzeitigen Feriengäste Caroline und Jana. Die beiden finden Urlaub auf dem Bauernhof cool, und vor allem Caroline findet Basti ziemlich sexy. Aber er steht ja leider nicht auf Frauen. Oder etwa doch?

Lenas Mutter Eva (Eva Mattes) entschließt sich zu einer Reise nach Vietnam. Sie braucht Abstand – vor allem von Vinz Huber (Michael Roll), der sich wie selbstverständlich wieder in ihr Leben einmischt. Lena zerbricht sich derweil den Kopf, was sie Quirin zum Geburtstag schenken könnte. Allmählich kommen ihr Zweifel, ob sie überhaupt genügend Gemeinsamkeiten haben. Vor allem, als Quirin mit ihrer besten Freundin Julia zum Klettern geht und beide ganz aufgekratzt von der Tour zurückkommen…

Die Drehorte der Folge Lena Lorenz – Gegen alle Zweifel

Die Haupt-Drehorte für das Dorf Himmelsruh fand das Team wieder in Marktschellenberg und Ramsau. Dreh- und Angelpunkt der Serie ist wieder der Lorenzhof auf dem Ettenberg in Marktschellenberg.

Der "Lorenzhof" Hauptdrehort der ZDF Serie Lena Lorenz

Der „Lorenzhof“ Hauptdrehort der ZDF Serie Lena Lorenz

Weitere wiederkehrende Motive sind unter anderem das Sportgeschäft von Lenas Freundin Julia Obermeier in Ramsau und die Schreinerei von Lenas Freund Quirin.weiterlesen »

Der Grünstein. Logenplatz im Angesicht des Watzmanns.

Rundtour über den Grünstein (1306m)

Besuch aus der Heimat. Ein freier Tag. Eine Menge Neuschnee auf den hohen Berchtesgadener Bergen während tiefere Ziele oft schon wieder mit normalen Bergschuhen zugänglich sind. Und der Wunsch nach einer schönen, nicht allzu langen aber abwechslungsreichen Wanderung.

Die Umstände schienen wie gemacht für eine Wanderung auf den Grünstein! Der „Wächter über der Schönau“ eignet sich nämlich bestens um Berchtesgaden-Neulingen einen ersten Eindruck von der Berchtesgadener Bergwelt zu verschaffen und gleichzeitig ein relativ schnelles und einfaches Gipfelerlebnis zu bescheren.

Umso praktischer wenn Dieses seinen Anfang direkt von der Haustür aus nimmt. Dieser Vorteil bietet sich allen, die ihr Basislager in der Schönau haben…weiterlesen »

Ann-Katrin
Freiheit pur!

Freiheit pur!

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Wer sich das nicht zutraut wird jetzt schon wegklicken. Viele kennen die Skitour der Königsklasse im Winter: die große Reibn. Diese wird oft in 2 Tagen und von extrem fitten Skibergsteigern in einem Tag begangen. Aber man muss kein Skibergsteiger sein um auch im Winter mal eine lange Tour durch die Berchtesgadener Berge zu unternehmen.
Hier habe ich eine Alternative für euch erwandert!

Und zwar vom Hintersee zum Grenzübergang am Hirschbichlpass, zu den Kallbrunnalmen und weiter zum Dießbachstausee. Die einfache Strecke misst fast 20 Kilometer. Allerdings dafür recht wenig Höhenmeter insgesamt, nämlich nur 1400. Somit merkt man die vielen Kilometer die man quasi schon „frisst“ gar nicht so sehr in den Beinen.

Tiefschnee und Bergspitzen

Tiefschnee und Bergspitzen

Die erste Stunde ist die Hirschbichlstraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und nur in den Sommermonaten von einem Wanderbus befahren wird, noch komplett schneefrei. Nicht gerade der Optimalfall, denn in dieser Zeit trägt man die Schneeschuhe befestigt am Rucksack. Auch moderne Schneeschuhe haben ein gewisses Gewicht, wodurch der Rücken schnell mal beleidigt sein kann. Erst kurz vor der Bind-Alm kann man die Schneeschuhe befestigen. Dies variiert natürlich im Winter alles sehr stark. Es gab Tage, da mussten die Schneeschuhe schon am Klausbachhaus angezogen werden. Schneeschuhe verhindern, dass man gerade wenn der Schnee weich ist, nicht zu sehr einbricht. Ohne Schneeschuhe wäre diese Wanderung nicht möglich.

Bis zum Hirschbichlpass braucht man bis zu zwei Stunden. Von dort aus sind es dann nochmal zwei Stunden zur Kallbrunnalm. Leider ziehen sich die nächsten zwei Stunden wie Kaugummi. Kurz hinter derm Hirschbichlpass geht es 30% steil bergab. Ab hier ist die Straße auch wieder schneefrei/geräumt. Natürlich ein Grauß später 30% bergauf zu wandern mit den schweren Schneeschuhen am Rücken. Mittlerweile befinden wir uns schon in Österreich, im Naturpark Weißbach. Hier befindet sich nun auch ein Wanderparkplatz von dem wir nun abzweigen in Richtung Kallbrunnalm. Die Schneeschuhe werden dann wieder umgeschnallt und die Aufstiegshilfe auch. Dies erleichtert das bergauf gehen ungemein beziehungsweise macht es dieses schon wieder ziemlich bequem.

Die Sonne lacht! Es ist einer dieser sonnigen Tage an denen man spürt, dass der Frühling immer näher kommt. Einer dieser Tage in dem man alle Alltagssorgen vergisst. Ein Tag, der sich wie Urlaub anfühlt von dem man nicht möchte, das er je endet.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Vom 11.- 18.03.2017, in den wunderschönen Sälen der Stadt Bad Reichenhall präsentiert die Bad Reichenhaller Philharmonie ihre traditionelle Mozartwoche. Die Künstlerische Gesamtleitung hat GMD Christian Simonis.

Tanz-, Kammer-, Konzert- und sogar Militärmusik beweisen Mozarts faszinierende Vielseitigkeit. Am 16. März begegnet Mozarts Jupitersinfonie einer Sinfonie seines Kollegen Michael Haydn, dem heuer besondere Aufmerksamkeit gilt. Dazu zählt auch eine Führung durch das Salzburger Domquartier mit Museum und Grab Michael Haydns, die dem Wirken der beiden Weggefährten nachspürt. In der großen Eröffnungsgala, die Mozarts Opernschaffen ins Verhältnis zu Werken berühmter Zeitgenossen setzt, ist auch Michaels „großer“ Bruder Joseph Haydn zu erleben. Junge Talente der Opernklasse der Universität Mozarteum Salzburg garantieren unter der Leitung von Prof. Kai Röhrig ein erfrischendes und abwechslungsreiches Konzerterlebnis. Besonders erfreulich: Auch aus den eigenen Reihen der Bad Reichenhaller Philharmonie beweisen Holzbläser und Streicher ihr instrumentales Können in zwei „Konzertanten Sinfonien“ und zeigen sich als exzellente Kammermusiker in einem von Christian Simonis selbst moderierten Pasticcio-Konzert. In den Orient entführt die Mozart-Woche 2017 mit „alla turca“ und „Janitscharenmusik“ – typische Effekte einer zeitgenössischen Mode. So trifft die Ouvertüre zu „Die Entführung aus dem Serail“ auf entsprechende „alla turca“-Anspielungen bei Beethoven und den beiden Haydn. Am 17. März stellt der Salzburger Domchor Mozarts Requiem seiner Fassung von Händels Messias gegenüber – ein ebenso seltenes wie beeindruckendes Aufeinandertreffen von Barock und Klassik. Der „tänzerische“ Mozart steht im Mittelpunkt des Abschlusskonzertes, in dem das Tanzensembles „musica et saltatoria und die Salzburger Tanzwissenschaftlerin Dr. Irene Brandenburg historische Tanzformen mit neuem Leben füllen. Natürlich fehlt auch 2017 nicht das beliebte „Mozart-Menü“ im Bürgerbräu, das die deftigen Bäsle-Briefe als Zwischengang
kredenzt. Die Bad Reichenhaller Mozart-Woche 2017 – eine Fest für alle Sinne!

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.philharmonie-reichenhall.de

Rosi Fürmann

Land und Leute – vorgestern – gestern – heute
– ein Bildervortrag mit einer „Reise durch das Berchtesgadener Land, den Rupertiwinkel und den Chiemgau“: Geschichte und Geschichten, die das Leben in dieser so lebens- und liebenswerten Region von vorgestern – gestern – heute beschreiben.

Brotzeit auf der Stoißeralm auf dem Teisenberg (1334m),  ein „Magnet“ für Wanderer und Mountainbiker

Die Bilder – ob die wunderschöne Heimat in aussagekräftigen Fotos oder Repros von alten Aufnahmen – und das fundierte, leicht verständlich dargebrachte Wissen nehmen die Zuschauer an der Hand und lassen sie immer wieder aufs Neue staunen über das, was dieser herrliche Landstrich zu erzählen weiß.weiterlesen »

Sepp Wurm

O nostris coeptis fave 1517

 von Sepp
Salzbergwerk Berchtesgaden

Salzbergwerk Berchtesgaden

Geheimnis um Inschrift am Salzbergwerk Berchtesgaden entschlüsselt

Jederzeit einmalig und immer für eine Geschichte gut. Das ist das Salzbergwerk Berchtesgaden mit seiner einzigartigen Tradition und seinen innovativen technischen Entwicklungen. Dieses Jahr wird die über die bayerischen Grenzen hinaus bekannte Sehenswürdigkeit in Mitten in einer der schönsten Landschaften Deutschlands 500 Jahre alt.

„Dokumentiert ist das Gründungsdatum auf einer Marmortafel vor dem Petersbergstollen,“ weiß Peter Botzleiner-Reber, Fachbereichsleiter Tourismus des Bergwerks. Der Petersbergstollen wurde auf Geheiß von Gregor Rainer, Reichsprälat und Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Berchtesgaden, im Jahr 1517 angeschlagen. Deutlich dokumentiert war das aber bis vor kurzem nicht. Und jetzt wird es spannend. Die Jahreszahl auf der Tafel ist verbunden mit einer gemeißelten Inschrift, in abgekürzter lateinischer Sprache, nicht eindeutig in der Lesart und ihrer Aussagekraft. Andreas Hirsch, anerkannter Kenner der Salzgeschichte und Schriftführer des Vereins für Heimatkunde Bad Reichenhall, wollte den Zusammenhang zwischen Jahreszahl und Inschrift genau wissen, um eine historisch verbindliche Aussage zum Gründungsdatum zu erhalten. „Als einziger Beleg für das Gründungsjahr 1517 gilt die Inschrift auf der Marmortafel am Petersbergstollen, dem ältesten Stollen des Berchtesgadener Salzbergwerks“, erläutert Hirsch. Und dazu musste sie unmissverständlich übersetzt werden. Und vor allem die unvollständigen Ziffernfolge der Jahreszahl identifiziert werden. weiterlesen »