Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

Berghotel Rehlegg erhält TUI HOLLY

 von Sepp
Hotelier Johannes Lichtmannegger (Bild Mitte) nimmt die TUI HOLLY Urkunde n der Landeshauptstadt entgegen

Hotelier Johannes Lichtmannegger (Bild Mitte) nimmt die TUI HOLLY Urkunde n der Landeshauptstadt entgegen

Im Vorfeld der Internationalen Tourismus Börse ITB in Berlin hat der Touristikkonzern TUI seine besten Häuser weltweit mit dem begehrten TUI HOLLY ausgezeichnet. Der Preis ging auch an das Berghotel Rehlegg in Ramsau, als eines von nur drei deutschen Hotels. Hotelier Johannes Lichtmannegger nahm die Urkunde n der Landeshauptstadt entgegen.

Der TUI HOLLY wird jedes Jahr an 100 Hotels weltweit vergeben und steht für erstklassiges Management, unternehmerische Kreativität und außerordentlichen Service. Dass dabei die Gewinner ausschließlich von den Gästen auserkoren werden und deren Bewertung ausschlaggebend ist, macht den Preis für Johannes Lichtmannegger umso wertvoller. „Es zeigt uns, dass wir vieles richtigmachen, dass die Gäste unser Engagement in Sachen Nachhaltigkeit sehr hoch schätzen und sich im Rehlegg einfach wohlfühlen.“ weiterlesen

Versuchsfläche im Nationalpark, auf der auch totholzbewohnende Insekten untersucht werden © Bernhard Huber

Versuchsfläche im Nationalpark, auf der auch totholzbewohnende Insekten untersucht werden © Bernhard Huber

Ist Euch beim Autofahren schon einmal aufgefallen, dass kaum noch Insekten auf den Windschutzscheiben kleben? Wundert Ihr euch, wo all die Schmetterlinge hin sind? Und warum sterben fast überall Bienen und Hummeln in großer Zahl? Diese Fragen bewegen viele Menschen in Deutschland. Gerade in den vergangenen Jahrzehnten wird vielerorts ein dramatischer Rückgang selbst häufiger Insektenarten beobachtet. Die intensive Landnutzung lässt nicht mehr nur Rebhühner und Feldlerchen verschwinden, sondern inzwischen auch viele Tagfalter und andere fliegende Insekten. Eine international viel beachtete Publikation lieferte 2017 den Beweis: Die Zahl der Insekten nimmt in Deutschland seit vielen Jahren dramatisch ab. Der Arten- und Biomasseschwund an Insekten betrifft dabei nicht nur einzelne Gebiete, sondern ist ein großräumiges Problem. Fachleute vermuteten dieses Phänomen schon lange, verlässliche Daten waren bislang rar. Nun ist es traurige Gewissheit: Forscher verzeichnen an rund 60 Probestellen im gesamten Bundesgebiet einen Rückgang um mehr als 75 Prozent an Biomasse bei Fluginsekten. Die Ursachen des Artensterbens sind vielfältig, könnten jedoch eine Kombination aus Klimafaktoren, Intensivierung der Landwirtschaft oder noch unbekannten Lebensraumfaktoren sein. In den beiden bayerischen Nationalparks ist die aktuelle Entwicklung der biologischen Vielfalt erfreulicherweise umgekehrt. Hier darf sich die Natur auf großer Fläche ohne menschliches Zutun entwickeln. In nicht genutzten Wäldern dürfen Bäume alt werden, Borkenkäfer und Stürme schaffen Totholzstrukturen und Lücken im Wald.

In einer kürzlich veröffentlichten, langjährigen und ehrenamtlich durchgeführten Forschungsarbeit im Nationalpark Berchtesgaden konnte Dr. Walter Ruckdeschel in zahllosen Nachtstunden über 600 Nachtfalterarten nachweisen. Das sind 60 Prozent aller Nachtfalterarten Bayerns. Davon stehen 160 Arten auf der Roten Liste der in Deutschland gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Arten. Ein Vergleich mit älteren Daten erlaubte schließlich Aussagen zum Artenschwund: „Da weite Gebiete des Nationalparks nicht oder im Fall der Weiden nur extensiv bewirtschaftet werden und die vielfältigen Biotope im Nationalpark kaum Umweltbelastungen ausgesetzt sind, hat sich das Artenspektrum im Vergleichszeitraum nur wenig geändert“ so Schmetterlingsexperte Ruckdeschel.weiterlesen

Skitour zum Stahlhaus

 von Sepp
Skitour zum Stahlhaus

Skitour zum Stahlhaus

Während die meisten Skitourengeher an diesem Wochenende auf den klassischen Berchtesgadener Skitouren wie Hochalm, Kleine Reibn und Watzmannkar unterwegs waren, habe ich am Samstag eine Genuss-Skitour mit Einkehr gemacht: Zusammen mit einem befreundeten Paar bin ich aufs Stahlhaus gegangen.

Vom Königssee über Hochbahn zur Königsbachalm

Wir starten unsere Skitour am Parkplatz Königsee. Vorbei am Rohbau der Talstation der neuen Jennerbahn gehen wir am Rand der Skipiste bergauf. Nach wenigen Meter zweigt die Aufstiegsspur für Skitourengeher nach rechts in den Wald ab. Durch den tiefverschneiten Wald erreichen wir die Hochbahn, den Wanderweg zur Königsbachalm. Die Schneeauflage ist perfekt, kein Stein schaut heraus. An einigen Stellen gibt der Wald den Blick zu Königssee und Watzmann frei.

Blick vom Hochbahnweg zu Königssee und Watzmann

Blick vom Hochbahnweg zu Königssee und Watzmann

Wir folgen jetzt dem Königsbach und erreichen nach etwa einer Stunde Aufstieg die Königsbachalm.

Die Königsbachalm im Winter

Die Königsbachalm

Die Sonne kommt gerade hinter dem Wasserpalfen hervor.weiterlesen

Rosi Fürmann

Starkbieranstich in Teisendorf und Piding

 von Rosi

Fastenzeit – süffiges Starkbier und viel Humor beim „Derblecken“ Starkbieranstich in Teisendorf und Piding

Warum zur Fastenzeit das Starkbier? Bereits seit dem 4. Jahrhundert ist die Fastenzeit vor Ostern bezeugt. Im Lauf der Geschichte des Christentums ändern sich die Regeln und Verbote zur Fastenzeit immer wieder. Papst Gregor I. legt im Jahr 590 für die Fastenzeit fest: Nur eine Mahlzeit täglich mit dem Verbot für den Verzehr von warmblütigen Tieren und tierische Produkte wie Eier, Milch, Butter und Käse sowie Alkohol. Papst Julius III lockert diese Fastenregeln Mitte des 16. Jahrhunderts mit nur mehr dem Verzicht auf Fleisch. Fisch, Mehlspeisen und viel vegetarische Kost stehen jetzt auf dem Speiseplan. Die Fantasie, Fastenregeln zu umgehen, kennt kaum Grenzen: So erklären die Mönche z.B. Vögel und Geflügel zu Wassertieren, da sie laut Schöpfungsgeschichte am selben Tag erschaffen wurden. Sogar den Biber setzen sie wegen des schuppigen Schwanzes den Fischen gleich.

Da auch Alkohol verboten ist, greifen die Mönche zu einer List: Sie brauen das besonders nahrhafte Starkbier, um auch in der Fastenzeit den für die schwere Arbeit nötigen Kalorienbedarf zu decken. Dabei berufen sie sich auf die Regel, nach der Flüssiges das Fasten nicht bricht. Um das Bier vom Papst für die Fastenzeit genehmigen zu lassen, schicken sie eine Kostprobe nach Rom. Durch die lange Reise inzwischen verdorben lässt derPapst dieses „ungenießbare Getränk“ für die Fastenzeit zu.weiterlesen

Die neuen Pächter vom Kärlingerhaus

 von Sepp
Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Die grüne Oase im Steinernen Meer: Der Funtensee und das Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann heißen die neuen Hüttenwirte am Kärlingerhaus. Die beiden Brüder aus Österreich werden ab Mai die Berghütte der DAV Sektion Berchtesgaden am Funtensee führen. In den letzten Jahren hat das Brüderpaar auf der Priener Hütte am Geigelstein gearbeitet. Ab 18. Mai werden die Beiden ihre langjährige Erfahrung nutzen, um Wanderer und Bergsteiger am Kärlingerhaus zu versorgen. Die Brüder Bachmann folgen Gabi und Sigi Hinterbrander nach, die im Purtschellerhaus eine neue Wirkungsstätte gefunden haben. Wenn die Schnee- und Wetterbedingungen passen wird Sigi Hinterbrandner das Kärlingerhaus noch einmal für die Skitourenwochen bewirtschaften, vorrausichtlich vom 24. März 2018 bis zum 8. April. Reservierungen für die Schitourenwochen bitte per Mail an sigi.almberg@t-online.de oder info@purtschellerhaus.de bzw. teleonisch unter +49-8650-513.

Ab 18. Mai beginnt dann eine neue Ära am Funtensee. Wenn Ihr jetzt schon euren Platz für eine Hüttenübernachtung buchen wollt, nutzt bitte diesen Link zum Reservierungssystem.

Die Öffnungszeiten der Berghütten des DAV Berchtesgaden

Die vier Berghütten der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins öffnen in den beiden letzten Mai-Wochen:

Bitte beachtet: Bei der Wasseralm kann man nur über das Reservierungssystem huetten-holiday.de reservieren.weiterlesen

Schnupper-Einsatz auf der Alm

 von Sepp
Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau

Die Mordaualm im Bergsteigerdorf Ramsau

„Schützen unterstützen“ in der Biosphärenregion Berchtesgadener Land. So der Titel einer  Freiwilligenreise, die die Biosphärenregion gemeinsam mit dem Nationalpark und der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH entwickelt hat.

Pure Idylle ist es, die den Besucher normalerweise hinauf auf die zahlreichen Almen und hinein in die Berchtesgadener Berge lockt. Für alle, die sich wirklich für das Leben und die Arbeit hinter den romantischen Fassaden interessieren, gibt es jetzt das Angebot „Schützen unterstützen“. Und damit die Möglichkeit, exklusive Einblicke in die artenreiche Kulturlandschaft von Deutschlands einziger alpiner UNESCO-Biosphärenregion zu ergattern.

Der erste Termin findet vom 31. Mai bis 3. Juni statt und verspricht ein intensives Bergerlebnis. Gemeinsam mit Almführerin Gerti Rutz geht es zur malerisch gelegenen Mordaualm, wo beim „Almschwenden“ im Angesicht von Reiteralm und Hochkaltermassiv Wurzeln von Gehölzen und Weideunkräutern entfernt werden.

Schwenden auf der Alm

Schwenden auf der Alm

Nebenbei erfahren Teilnehmer alles über die regionale Flora und Fauna und kommen bei der anschließenden Brotzeit mit der Sennerin ins Gespräch.weiterlesen

Das winterliche Hochgartdörfl

Das winterliche Hochgartdörfl in Bischofswiesen

Bei Einheimischen ist das Gebiet rund um das Hochgartdörfl in Bischofswiesen schon lange sehr populär zum Spazierengehen. Es bietet schöne Ausblicke auf die Berchtesgadener Berge und auf eines der ältesten Siedlungsgebiete des Berchtesgadener Tals.

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Winter am Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen

Vor fast 900 Jahren wurde hier der einst dichte Wald gerodet, so das eine offene Kulturlandschaft entstand mit vielfältigen und sehr artenreichen Lebensräumen wie Mager- und Feuchtwiesen und jahrhundertalten Feldrainen, über die man interessante Dinge auf den Informationstafeln am Wegesrand erfahren kann (Natur-Erlebnisweg Bischofswiesen). Im Winter kann man das Gebiet mit Langlaufski, Schneeschuhen oder auf dem geräumten Natur-Erlebnisweg erkunden

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

Halb im Schnee versunken ist die wunderschöne Eingangstür vom Unterhochgartlehen. Die typische alte Berchtesgadener Tür ist noch original von 1680

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Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Johannes Hofman, Maria Stangassinger (BGLT)

Staatssekretär Franz Josef Pschierer, Johannes Hofman, Maria Stangassinger (BGLT)

Heute verleih Staatssekretär Franz Josef Pschierer dem Gastronomen Johannes W. Hofmann die Bayerische Gastlichkeits-Medaille auf der Reisemess f.re.e in München.

Johannes Hofmann, geboren in Berchtesgaden, ging nach seiner Ausbildung zum Koch in den USA um dort Erfahrungen zu sammeln, war danach in Bad Reichenhall jahrelang erfolgreich als Gastwirt und Hotelier tätig und ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Berater und Ideengeber für den Tourismus unserer Region.

  • Als Experte steht er dem Berchtesgadener Land Tourismus jederzeit als engagierter Berater zur Seite, wenn es um gastronomische Beiträge für Fernsehen, Hörfunk und Presse geht (z.B. Mei liabste Weis“ (ORF), Schlemmerreise (BR), Abendschau (BR)
  • Als Mitglied im Gremium der UNESCO Biosphärenregion Berchtesgadener Land setzt er seine jahrlangen Bemühungen um die Verwendung qualitativ hochwertiger regionaler Erzeugnisse in der heimischen Gastronomie fort. Bereits seit 2011 ist er aktiv im „Verein für Direktvermarkter BGL“. Aktuell realisiert er federführend ein Partnernetzwerk, das Küchenverantwortliche und Produzenten verzahnt.
  • Als „Super Chef Volant“ in Quebéc zeichnet er verantwortlich für mobiles bayerisches Catering, das höchsten Ansprüche erfüllt – und ist „nebenbei“ begeisterterer Botschafter für das Berchtesgadener Land, z.B. im Rahmen des „Carnaval de Quebéc“ mit Bayerischer Kultur und Küche
  • Um beste Nachwuchskräfte zu fördern, ist er seit Jahren im Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ sowie als Ausbildungsberater der Berufsfachschule für Gastronomie Berchtesgadener Land aktiv.
  • Als Vorsitzender der DEHOGA Berchtesgadener Land und Mitglied im DEHOGA Vorstand Oberbayern setzt er sich energisch für die Anliegen der heimischen Gastronomie und Hotelerie ein.

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TV-Tipp: Landgasthäuser

 von Sepp
"Forelle Müllerin" im Gasthaus Seeklause am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau

„Forelle Müllerin“ im Gasthaus Seeklause am Hintersee

Seit 1998 geht Gastronomiekritiker Werner Teufl auf kulinarische Entdeckungsreise durch Bayern. Schlemmerreise und Landgasthäuser heißen die beliebten Sendereihen, die fixer Bestandteil des Programms des Bayerischen Fernsehens sind. Auch im Berchtesgadener Land war Werner Teufl schon mehrmals zu Gast. Zuletzt sendete das Bayerische Fernsehen im November 2017 Landgasthäuser aus dem Berchtesgadener Land. Damals waren unter anderem das Hotel Gut Edermann und die Stoißer Alm im Rupertiwinkel, das Bergrestaurant auf dem Predigtstuhl in Bad Reichenhall sowie das Wirtshaus Wachterl und das Berghotel Rehlegg aus dem Bergsteigerdorf Ramsau dabei. Natürlich hat Werner Teufl bei seiner kulinarischen Tour durch unsere Heimat mehr Wirtshäuser und Gaststätten entdeckt, als in eine Sendung passen. Darum gibt es am Freitag, den 23. Februar 2018, um 19:30 Uhr die nächste Sendung der Landgasthäuser im Bayerischen Fernsehen.

Die Almer Wallfahrer am Königssee

Die Schlemmerreise durch das Berchtesgadener Land beginnt am berühmtesten Ort unserer Heimat: Am Königssee.

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Kirche und Wirtshaus St. Bartholomä am Königssee

Hier trifft der Zuschauer die Almer Wallfahrer, die sich bei Europas ältester Hochgebirgswallfahrt jedes Jahr am Samstag nach Bartholomä (24. August) auf den Weg von Maria Alm über das Steinerne Meer zum Königssee machen.

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Ankunft der Almer Wallfahrer auf St. Bartholomä

Sehr viel gemütlicher geht’s in der historischen Gaststätte St. Bartholomä zu. In direkter Nachbarschaft zu den prägenden Zwiebeltürmen der barocken Wallfahrtskirche serviert der Bartholomä Wirt Gamsrücken mit Zwetschgen-Preiselbeer-Röster und Quarkknödeln.weiterlesen

Dem Himmel ganz nah: Im Watzmannkar

 von Sarah

Mit viel Genuss aber auch einer Portion Wehmut betrachtete ich in den vergangenen Wochen traumhafte Bilder aus dem Watzmannkar. Im letzten Jahr war ich das erste Mal dort gewesen – natürlich in der sommerlichen Jahreszeit. Erlaufen hatte ich dabei das dritte Watzmannkind. Solcher Trailrun hinterließ eine strake Wirkung auf mich, war das Terrain doch recht steil, anspruchsvoll und nicht für jedermann geeignet.

Steiles Terrain im Watzmannkar

Da ich im Winter oftmals einen Gang aufgrund der Schneelage zurückschalte(n) (muss) erfreute ich mich dennoch an den Bildern, die sich mir aus dem verwegenen Kar präsentierten. Ließen meine Ski-Fertigkeiten noch keine allzu schwierige Abfahrt zu. (Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich in dieser Saison erst mit dem Skifahren begonnen habe).

Das Gelände erfordert Abfahrtskönnen

Nachdem ich jedoch, zum gefühlt hundertsten Mal, zeitschriftentaugliche Bilder von der Jungfrau sah, ereilte mich ein Blitzgedanke: Wenn zwar nicht mit Skiern könnte ich wohl mit Schneeschuhen ins Kar, und letztlich zur Skischarte laufen! Gepackt von solchem Impuls lieh ich mir am darauffolgenden Tag Schneeschuhe aus und machte mich auf den Weg zum Hammerstieler Parkplatz, um von dort aus meine Tour zu starten.

Die Watzmann-Jungfrau: Auch mit Schneeschuhen zu erreichen

Bereits um kurz vor neun Uhr füllte sich der Parkplatz allmählich mit SkitourengeherInnen. Interessiert beobachtete ich das Geschehen während ich mich selbst für mein kleines Abendteuer wappnete. Da mein Laufrucksack aufgrund der Wärmebekleidung kein Platz mehr zuließ, klemmte ich mir die Schneeschuhe kurzerhand zwischen Rucksack und Rücken. In der rechten Hand die Laufstöcke und los konnte es gehen. Ich lief zunächst, vorbei an den SkitourengeherInnen,  in Richtung Schapbachalm. Durch zahlreiche TourengeherInnen der letzten Wochen war der Weg bis dorthin festgetreten und für mich gut laufbar. Lediglich zu rutschen begann ich einige Male, wenn mich eisige Stellen ereilten.weiterlesen