St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Ein Stück Heimat für Gebirgsjäger im Irak

 von Sepp
Übergabe der Geschenke (von links: Oberstleutnant Michael Bender (Kommandeur GebJgBtl 232), Sophie Renoth & Wolfgang Spiesberger (Alpen Küche), Franz Halmich (Bürgermeister der Gemeinde Marktschellenberg), Hauptmann Thomas Dentler (Stellvertretender Kompaniechef der 3. Kompanie), Stabsfeldwebel a. D. Gerd Schelble (Gebirgsjägerkameradschaft 232), Oberstabsfeldwebel Manfred Müller (Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie) (Foto: Gebirgsjägerbataillon 232

Übergabe der Geschenke (von links: Oberstleutnant Michael Bender (Kommandeur GebJgBtl 232), Sophie Renoth & Wolfgang Spiesberger (Alpen Küche), Franz Halmich (Bürgermeister der Gemeinde Marktschellenberg), Hauptmann Thomas Dentler (Stellvertretender Kompaniechef der 3. Kompanie), Stabsfeldwebel a. D. Gerd Schelble (Gebirgsjägerkameradschaft 232), Oberstabsfeldwebel Manfred Müller (Kompaniefeldwebel der 3. Kompanie) (Foto: Gebirgsjägerbataillon 232)

Über ein Stück Heimat können sich die Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 freuen, die sich derzeit im Irak-Einsatz befinden.

Um ihnen ein kleines Stück Heimat in das über 3700 Kilometer entfernte Erbil zu bringen, schickte ihnen die Gemeinde Marktschellenberg zusammen mit Gewerbetreibenden aus dem Berchtesgadener Land und der Gebirgsjägerkameradschaft 232 e.V. Päckchen mit kleinen Überraschungen. Dabei sind unter anderem Watzmann-Pralinen von Spiesbergers Alpenküche im Haus der Berge und verschiedene Arten Wurst enthalten. In mehreren Schichten verpackt, machen sich die Pakete diese Woche auf die Reise nach Erbil. Weiterhin schickt die Patengemeinde der 3. Kompanie ein Ortsschild von Marktschellenberg in den Einsatz.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

Kult-Klassik-Open-Air „Der Thumsee brennt!“

 von Fred
Der Thumsee brennt 2017

Der Thumsee brennt 2017

DER Sommer – Spritzer für die Ohren

Die Alpen haben viele Gipfel, aber nur einen Höhepunkt. Wenn am 22. Juli wie jedes Jahr ab 20:00 Uhr der Thumsee „brennt“, ist Genuss für alle Sinne garantiert: Rund um die Bad Reichenhaller Philharmonie verdichten sich Schmankerl für Auge, Ohr, Leib und Seele zu einen ganz besonderem Sommerfest. Auf den weiten Wiesen oberhalb, des in der untergehenden Sonne glitzernden Thumsee’s, mit Blick über die Open-Air-Bühne bis zum Predigtstuhl, umrahmt von schroffen Felsen und bewaldeten Gipfeln treffen sich seit über zehn Jahren die Fans von Bayerns wohl traumhaftester Freilichtbühne. Wie ein griechisches Theater thront die Madlbauerwiese in der Mitte dieser Traumlandschaft, die jeden Sommer zum Konzertsaal wird.

Der Thumsee brennt! ist ein Muss nicht nur für Klassik-Liebhaber, sondern für alle, welche die einzigartige Verbindung von Natur, Musikgenuss, Feiern und Genießen zu schätzen wissen. Schwungvolle Rhythmen, heiter-entspannte Melodien und im besten Sinn „klassische“ Ohrwürmer zum Mit-Swingen garantiert die Bad Reichenhaller Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Christian Simonis. Was als Bereicherung des ohnehin schon reichen musikalischen Sommerangebots gedacht war, hat sich längst zu einem Erlebnis für jedes Alter entwickelt.weiterlesen »

Sepp Wurm
Auf geht's zu 500 jahre Salzbergwerk Berchtesgaden mit den Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl

Auf geht’s zu 500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden mit den Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl

Am Sonntag, den 20. August 2017 um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Am 16. Juni hat das Bayerische Fernsehen im Kurgarten Berchtesgaden die Sendung „Auf geht’s zu 500 Jahre Salzbergwerk Berchtesgaden“ aufgezeichnet: Salz, das weiße Gold, steht im Mittelpunkt der aktuellen Folge der informativen Unterhaltungs-Show „Auf geht’s“ des Bayerischen Fernsehens. Die Moderatoren Michael Harles und Eva Mähl präsentieren auf der Open-Air-Bühne im Kurgarten Berchtesgaden nicht nur das Salzbergwerk, sondern auch den Nationalpark Berchtesgaden mit seinen artgeschützten Tieren und Pflanzen, und traditionelles Handwerk , Brauchtum und Trachten.

In der 90-minütigen Sendung werden die Zuschauer Wissenswertes aus der Geschichte und Entwicklung des Salzbergwerks und Berchtesgadens hören und sehen.

Vorführung der Salzsieder

Vorführung der Salzsieder

Handwerk, Brauchtum und Traditionen des Berchtesgadener Landes werden auf der Bühne im Kurgarten Berchtesgaden präsentiert, wie zum Beispiel die Spanschachtelherstellung und Bemalung, die der amtierende Zunftmeister zeigt. Die hohe Schule der Holzschnitzerei ist ebenso ein Thema, wie das Destillieren des weltbekannten Funtensee-Enzians von Lukas Schöbinger, dem neuen Bergbrenner der Enzianbrennerei Grassl.

Lukas Schöbinger, der neue Bergbrenner

Lukas Schöbinger, der neue Bergbrenner

Auch die Arbeit der 14 Ranger im Nationalpark, die die Aufforstung des Bergmischwaldes ins Visier genommen haben sowie die Überwachung der Steinadler werden in der Sendung vorgestellt.weiterlesen »

Isabel
Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Die Schellenberger Eishöhle im Untersberg

Coole Erlebnisse am Untersberg – unterwegs zu Deutschlands größter Eishöhle

Heiße Temperaturen – eine Tour mit einer ganz besonderen Abkühlung ist die Wanderung zur Schellenberger Eishöhle auf 1570 Metern Höhe an den Südwandabstürzen des Untersbergs. Er gehört zu den Massiven mit den größten Höhlenvorkommen, unter anderem die Riesending-Schachthöhle, die 2014 mit einer spektakulären Rettungsaktion Schlagzeilen machte.

Das Wetter ist stabil gemeldet, und so entschlossen wir uns vergangenen Sonntag, über die Toni Lenz Hütte bis zur Eishöhle zu gehen. Der Wanderparkplatz gleich hinter Marktschellenberg in Richtung Salzburg ist schon um 7 Uhr morgens gut gefüllt.Alternativ kann man den RVO Bus Linie 840 nehmen, die Haltestelle liegt gleich am Einstieg zum Wanderwegs. Gut orientieren kann man sich am alten Zollturm, ein Relikt der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der ehemaligen Fürstprobstei Berchtesgaden. Der Weg bis zur Toni-Lenz Hütte ist mit 3,5 Stunden angegeben, und mit 970 Höhenmetern nicht zu unterschätzen.

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Aufstieg zur Toni Lenz Hütte

Die erste Stunde Aufstieg führt über einen Forstweg durch dichten Wald, bevor dieser in einen schönen Steig in lichterem Wald übergeht. Hier hat man auch immer wieder tolle Ausblicke, und auch die Hütte blitzt ein erstes Mal durch die Blätter zu uns durch. Sieht zwar ganz nah aus, dauert aber noch mindesten eine Stunde.

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Erster Blick zur Toni Lenz Hütte

Besonders schön wird der Weg dann im oberen Teil, wenn es durch Latschen- und Almrauschfelder geht. Sogar einen Türkenbund entdecken wir am Wegesrand.

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Türkenbund-Lilie am Wegesrand

Nach etwa 2,5 Stunden erreichen wir die Toni Lenz Hütte und beschließen, erstmal eine kleine Pause einzulegen und uns bei einer Brotzeit aufzuwärmen – mittlerweile ist der Himmel leider ganz zugezogen – bevor wir die restlichen 20 Minuten zur Eishöhle aufsteigen.weiterlesen »

Rosi Fürmann

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf

Laufener Landweizen für das Wieninger Bier aus Teisendorf im Rupetiwinkel

Die Hitze der vergangenen Sommerwochen und dazu immer wieder der so wichtige Regen der kurzen Gewitterschauer tat ihm gut: Der Laufener Landweizen steht prächtig auf dem circa 2 ha großen Feld des Landwirts Oswald Öttl in Triebenbach bei Laufen.

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

der Laufener Landweizen in Triebenbach wächst für die Brauerei Wieninger in Teisendorf Brauereichef Christian Wieninger (re) und Braumeister Bernhard Löw (li) begutachten das Wachstum

Davon konnten sich Braumeister Bernhard Löw und Brauereichef Christian Wieninger von der gleichnamigen Heimatbrauerei aus Teisendorf kürzlich überzeugen und freuen sich schon sehr auf die nun bald für sie anstehende Arbeit. Bis jetzt konnten sie nur tatenlos zusehen, wie das „Alte Getreide“ heranwächst und reift. „Spannend“, so Christian Wieninger, „und erfreulich zugleich!“weiterlesen »

Der Weg zurück zum Hundstodgatterl; links zu sehen der Hundstod

Das Berchtesgadener Land zieht jährlich tausende von TouristInnen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands sowie dem Ausland an. Die atemberaubende Vielfalt sowie die Kombination aus Bergen, Seen, Almen und geschützter Natur bietet auch den Einheimischen die attraktive Möglichkeit, den Urlaub in ,,der Heimat“ zu verbringen.

So gestaltete auch ich meinen Urlaub mit etlichen, lang ersehnten Trailrunningtouren im Raum Berchtesgaden. Eine davon sollte der Einblick in das Steinerne Meer mit Besuch des Ingolstädter Hauses bilden.

Nach frühem Aufbrechen eines heißen Samstages liefen mein Partner und ich von der Wimbachbrücke in Ramsau los. Vorbei an der Wimbachklamm ging es zunächst in Richtung Wimbachschloss – welches durch ein moderates Lauftempo nach dreizig Minuten erreicht werden konnte.

Die Sicht war bereits so klar, dass wir während des ,,Warmlaufens“ die uns umliegenden Berge bestaunen konnten. Das Wimbachtal löst mit seiner bloßen Existenz immer wieder Faszination auf mich aus: So fühlt man sich im Hochsommer teilweise wie im death valley. Rechts das Watzmann- ; links von uns das Hochkaltermassiv. Vor uns liegend der Loferer Seilergraben. Die Wegbeschaffenheit: Steinig. Optimale Voraussetzungen für einen landschaftlich hochkarätigen Trailrun!

Nach circa einer Stunde erreichen wir die Wimbachgrieshütte – wo wir bereits unsere Trinkbehältnisse auffüllen. Früh morgens stoßen wir hier auf Übernachtungsgäste, die sich mit einem Frühstücksbuffet für ihren weiteren Auf- bzw. Abstieg auf der Terrasse stärken. Es herrscht eine ruhige, dennoch ausgelassene Stimmung und die, teils verschlafenen Gesichter erwecken durch den nun einsetzenden Sonneneinbruch im Gries zu neuer Frische.

Nach kurzer Pause laufen wir weiter in Richtung Trischübelpass. Der Weg wird nun vertikaler und so müssen wir auch unsere Schnelligkeit an die Gegebenheiten des Weges anpassen. Unterhalb des Passes genießen wir den weitläufigen Einblick ins Wimbachgries. Ein Schmankerl für jeden Naturliebhaber!

Blick ins Wimbachtal

Beim Trischübel angekommen entdecken wir die ersten Gämse, die bereits munter durch die Natur streifen und sich von uns scheinbar so gar nicht beirren lassen wollen. Interessiert sehen sie uns an und entscheiden sich letztlich, einen anderen Weg einzuschlagen.weiterlesen »

Zum ersten mal in dieser Saison bin ich jeweils beide Wettkämpfe mitgelaufen und mehr als positiv überrascht worden.

Als ich vor knapp anderthalb Jahren mit dem Berglauf bzw. trailrunning begann, gaben mir Forstwege stets große Sicherheit und durch ihre technisch eher geringe Schwierigkeit zudem eine adäquate Übungsoption, um Berge erlaufen zu können. Gerade bergab fühlte ich mich auf einer Forstraße – im Vergleich zu verwurzelten, steinigen Trails – aufgehobener. Insbesondere das Gebiet um den Jenner bot mir mit seinen vielen Forstwegen ein optimales Übungsterrain.

Mit der Zeit wuchs meine Erfahrung im Berglaufsektor und die anfangs so innig geliebten Forstwege wurden schnell eintönig und langweilig. Fokus meines Interesses wurden schwierigere, nasse, steinige und von Wurzeln übersähte Wege, die jegliche Aufmerksamkeit meinerseits erforderten.

Mit diesem Hintergrund und dem Wissen, dass der Stoisseralm– wie auch der Kampenwandlauf prozentual viel Forstweg beinhalten würde, ging ich etwas voreingenommen in beide Wettkämpfe hinein. ,,Landschaftlich wird mir das vermutlich nicht viel geben“ dachte ich – nicht nur einmal. Dennoch wollte ich es mir mal wieder beweisen und mich auf der Stoisseralmstrecke ( 7 Kilometer und 650 Höhenmeter) sowie der kurzen aber steilen Kampenwanddistanz (6 Kilometer und 850 Höhenmeter) beweisen.weiterlesen »

Sepp Wurm
Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Ferienprogramm im Nationalpark Berchtesgaden

Jetzt anmelden: Unter dem Motto „Bunte Vielfalt“ präsentiert der Nationalpark Berchtesgaden sein diesjähriges Sommer-Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche.

Die Dr.-Heinz-und-Maria-Loewe-Stiftung finanziert  elf abwechslungsreiche Veranstaltungen. Das Ferienprogramm beginnt am 4. August mit der Veranstaltung „Mit Karte um Kompass – Weißt du, wo´s lang geht?“ im Berchtesgadener Nationalparkzentrum Haus der Berge. Bei den Sonderprogrammen für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 13 haben junge Naturfreunde die Gelegenheit, einer Sennerin beim Butter- und Käsemachen über die Schulter zu schauen, Musikinstrumente aus Natur- und Recyclingmaterialien zu basteln oder kleine Filmclips mithilfe der Stopp-Motion-Technik zu erstellen. Außerdem erfahren sie als Kakao-Forscher Spanendes über die „bitter-süße Bohne“ und können den Wildtierexperten Jochen Grab auf Spurensuche im Klausbachtal begleiten. Bei diesen kostenfreien Programmen ist eine Anmeldung erforderlich im Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ unter der Rufnummer +49 8652 979060-0.

Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge

Jeden Freitag vom 4. August bis 8. September von 9:30 bis 12:30 Uhr heißt es für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren: „Forschen und Werken im Bildungszentrum im Haus der Berge“. Hier laden die neue Bildungskiste mit dem großen Wasserglobus sowie verschiedene Themen von T-Shirt-Färben mit Pflanzenfarben über das Kennenlernen von alten Obst- und Gemüsesorten bis hin zu Bienen und Pilzen zum Forschen, Spielen und Kreativsein ein. Auch hier ist eine Anmeldung unter +49 8652 979060-0 erforderlich.

Nationalpark-Programm für Jugendliche

Auch für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren ist Spannendes geboten: Von 1. bis 3. August 2017 findet die Wanderung zum Funtensee im Steinernen Meer statt, vom 8. bis 11. August 2017 lädt das Nationalpark-Mediencamp zum multimedialen Erkunden des Schutzgebiets ein.weiterlesen »

Sepp Wurm

Streckenneuheiten beim RupertusThermen-Lauf

 von Sepp
RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

RupertusThermen-Lauf Bad Reichenhall

Der elfte RupertusThermen-Lauf

Am 26. August 2017 findet in der Alpenstadt Bad Reichenhall der elfte RupertusThermen-Lauf statt. Die Distanzen bleiben zwar mit dem amtlich vermessenen Halbmarathon und der 10-Kilometer-Strecke, sowie dem 5-Kilometer- und dem Kinderlauf gleich, einige Neuerungen gibt es dennoch, wie der Veranstalter TSV 1862 vermeldet. Als Sternstundenbotschafter wird Kletterprofi Alexander Huber erwartet.

„Der 5-Kilometer-Volkslauf war von Anfang an für all jene gedacht, die in den Laufsport reinschnuppern wollen und für die die Zeit nebensächlich ist. Deswegen haben wir hier lediglich alphabetisch sortierte Einlauflisten geführt. Die Distanz ist immer beliebter geworden, im ersten Jahr hatten wir hier 49 Meldungen, im letzten Jahr schon 136, darunter etliche Nordic Walker“, erklärt Martin Dufter vom Organisationsteam.

5 Kilometer Nordic Walker beim RupertusThermen Lauf

5 Kilometer Nordic Walker beim RupertusThermen Lauf

Unter den Teilnehmern waren allerdings zunehmend auch wirklich schnelle und ehrgeizige Sportler. Um ihnen gerecht zu werden, gibt es heuer erstmals zusätzlich einen 5-Kilometer Wertungslauf, so Dufter. Die Altersklassenwertung erfolgt, wie auf den anderen Distanzen auch, in 10-Jahresschritten.

Auch beim X-tension Kinderlauf ändert sich in diesem Jahr etwas. Bis dato gab es eine 800-Meter-Schleife für die jüngsten Jahrgänge und eine 1,2 Kilometer-Runde für die älteren Kinder. Martin Dufter: „Wir haben festgestellt, dass alle Kinder damit unterfordert waren.“ Deswegen laufen ab diesem Jahr die Jahrgänge 2006 bis 2011 alle zusammen die 1,2 Kilometerstrecke. Sie verläuft wie gehabt durch den Rupertuspark. Gewertet wird in den Klassen U8, U10 und U12. Die älteren Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2005 und 2004 dürfen auf der 5- Kilometerstrecke an den Start gehen, wahlweise mit oder ohne Wertung.

Die Sternstunden schicken Botschafter Alexander Huber

Was auch bei der elften Auflage des RupertusThermen-Laufes wieder eine Rolle spielen wird, ist der karitative Gedanke. Erneut wird eine große Tombola mit wertvollen Preisen veranstaltet. Der Reinerlös geht zu 100 Prozent an die Aktion Sternstunden e.V.. Lose für die Tombola können bei der Onlineanmeldung bereits bestellt oder am Wettkampftag für 2,50 Euro vor Ort erworben werden. 2017 konnten 1.700 Euro für den guten Zweck gesammelt werden. „Wir freuen uns ganz besonders, dass heuer Kletterprofi Alexander Huber von den Huberbuam als Sternstunden-Botschafter die Patenschaft für den Kinderlauf übernimmt“, verrät Martin Dufter.weiterlesen »

Sepp Wurm

Der Laufener Landweizen

 von Sepp
Bio-Landwirt Manfred Eisl inmitten seines Laufener Landweizen-Feldes

Bio-Landwirt Manfred Eisl inmitten seines Laufener Landweizen-Feldes

Ein besonderes Korn aus dem Rupertiwinkel: Der Laufener Landweizen

Der Laufener Landweizen ist eine regionale Weizensorte aus dem bayerisch-österreichischen Grenzgebiet des Rupertiwinkels und des westlichen Flachgaus, wo er vor gut zwanzig Jahren wiederentdeckt wurde. Aktuell erfährt der Landweizen einen deutlichen Aufschwung. Immer mehr Landwirte und Verarbeiter interessieren sich für ihn. Er gilt derzeit als die einzige bekannte Landweizensorte unserer Heimat und soll nun im Rahmen eines Projekts als Marke bekannt gemacht und etabliert werden.

Die wiederentdeckte Weizensorte Laufener Landweizen ist ein besonderes Korn. Das wurde am 11. Juli 2017, bei der Vorstellung der Ergebnisse aus dem EuRegio- Projekt „Laufener Landweizen“ deutlich. Der 2. Runde Tisch fand in Laufen unter Anwesenheit von Landwirten, Bäckern, Müllern, Vermarktern und regionalen Akteuren statt. Eingeladen hatte die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) gemeinsam mit der Biosphärenregion Berchtesgadener Land und dem österreichischen Bioverband Bio Austria.

Ziel des Projektes ist es, den Laufener Landweizen in der Region als eigene Marke zu etablieren. „Der Laufener Landweizen ist nicht nur eine Abwechslung in unserer Landschaft, er steht für biologischen Anbau, Artenreichtum und jetzt ist er auch noch gesund – was will man mehr?“ fasste Projektleiter Dr. Wolfram Adelmann Projektergebnisse zusammen. Gleich mehrere gesunde Inhaltsstoffe sind absolute Spitze. „Der Laufener Landweizen ist ein Juwel für die Ernährung!“, so die Ernährungswissenschaftlerin Gabriele Pfeffer über die ersten vorliegenden Ergebnisse. „Wir haben Spitzenwerte bei den Carotinoiden gemessen – den zwölffachen Wert gegenüber Standardweizen!“ Aber auch Silicium, essentielle Aminosäuren und weitere gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe sind deutlich erhöht. In modernen Sorten sind diese zu Gunsten des höheren Ertrags verloren gegangen.weiterlesen »