Sonnenuntergang-Kehlsteinhaus

Bergerlebnis & Alpenstadt - Blog

TV-Tipp: Thomas, der Huberbua

 von Sepp
Thomas Huber (51) - Bergsteiger, Kletterer und Abenteurer lebt mit seiner Familie bei Berchtesgaden © BR/Stefan Wiebel

Thomas Huber (51) – Bergsteiger, Kletterer und Abenteurer lebt mit seiner Familie bei Berchtesgaden © BR/Stefan Wiebel

Lebenslinien – Thomas Huber – Bergsteiger, Kletterer und Abenteurer

Thomas Huber ist es gelungen, mit seinem Bruder Alexander die Leidenschaft fürs Bergsteigen zum Beruf zu machen. Trotz anhaltender sportlicher Erfolge, der Liebe zu seinen Kindern und einer glücklichen Ehe lastet auf ihm der Druck, das alles unter einen Hut zu bringen.

1966 im Chiemgau geboren, tritt Thomas Huber früh in die Fußstapfen seines bergbegeisterten Vaters.

Thomas Huber und sein Vater sind im Frühjahr 2017 für Lebenslinien noch einmal ihre erste gemeinsame schwierige Route gestiegen, die Südwand am Untersberg © BR/Malte Roeper

Thomas Huber und sein Vater sind im Frühjahr 2017 für Lebenslinien noch einmal ihre erste gemeinsame schwierige Route gestiegen, die Südwand am Untersberg © BR/Malte Roeper

Bergwandern ist Thomas zu wenig, je gewagter ein Aufstieg, umso mehr reizt er ihn. Er sucht sich erfahrene Kletterer, von denen er begierig lernt. Bald schließt sich ihm sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alexander an. Nachdem Thomas in seiner Zeit als Student mit dem Versuch scheitert, ein Sporthotel zu eröffnen, tritt er die Flucht nach vorn an: Thomas und Alexander machen ihre Bergleidenschaft zum Beruf. Zusammen werden sie als „Die Huberbuam“ bekannt, unter anderem durch den Kinofilm „Am Limit“ (2007). Dabei geht es nicht mehr um Höhenrekorde, sondern um Geschwindigkeit und das Bezwingen extremer, noch unbegangener Routen.

Kaum ist der Schritt zum Profisportler vollzogen, wird Thomas Vater und muss fortan eine Familie mit dem von Sponsoren gut bezahlten Extremsport ernähren. Zwischen den Expeditionen gehen die Brüder immer wieder eigene Wege. Als Ausgleich zu dem Erfolgsdruck, der auf ihm lastet, singt Thomas in einer Heavy-Metal-Band und geht zum Base-Jumpen. Dieses äußerst gefährliche Hobby sieht seine Frau Marion mit großer Skepsis. Nun steht er mit Anfang fünfzig vor der Entscheidung, ob er noch einen Sprung riskieren soll.

TV-Tipp: Lebenslinien am 14. Mai um 22 Uhr im BR-Fernsehen

Regisseur und Autor Malte Roeper hat für das Magazin Lebenslinien im Bayerischen Fernsehen einen 45 minütigen Film über Thomas Huber gedreht und ihn dazu in Berchtesgaden besucht.

Autor Malte Roeper (links) und sein Team bei Dreharbeiten zu "Lebenslinien" über den Bergsteiger und Abenteurer Thomas Huber © BR/Olga von Plate

Autor Malte Roeper (links) und sein Team bei Dreharbeiten zu „Lebenslinien“ über den Bergsteiger und Abenteurer Thomas Huber © BR/Olga von Plate

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Rosi Fürmann

Der Frühling im Haarmoos

 von Rosi

Das Gebiet Haarmoos im herrlich blühenden Frühling mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund

Ein unbeschreiblich-bleibendes Erlebnis für Herz, Seele und Gemüt: Der blühende Frühling im LBV-Gebiet Haarmoos

Unbeschreiblich die Eindrücke für Herz, Seele und Gemüt – das LBV-Gebiet Haarmoos in der Zeit des blühenden Frühlings. Das Gebiet im Naturraum Salzach-Hügelland im Berchtesgadener Rupertiwinkel gilt als eines der größten Wiesenbrütergebiete Südostbayerns.

herrlich in ihrer großen Vielfalt blühende Wiese im Haarmoos

Entstanden nach der letzten Eiszeit mit dem Abschmelzen der Gletscher vor etwa 10 000 Jahren bedeckte damals ein flacher See das Gebiet. Mit dem langsamen Einwachsen von Schilf, Seggen und Binsen begann die allmähliche Verlandung. Der an dieses Gebiet angrenzende Abtsdorfer See blieb als eine tiefe „Schürfwunde“ des damals abschmelzenden Salzachgletschers zurück und zeugt bis heute von der eisigkalten Zeit.weiterlesen

Die neuen Wirte vom Funtensee

 von Sepp
Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Die alten und die neuen Hüttenwirte vom Kärlingerhaus

Andreas und Michael Bachmann übernehmen von Gabi und Sigi Hinterbrandner

Auf dem Kärlingerhaus, der ältesten und größten Alpenvereinshütte in den Berchtesgadener Alpen, steht dieses Jahr eine Veränderung an. Ab Mai übernehmen die Brüder Andreas und Michael Bachmann aus Salzburg die Bewirtschaftung, da die bisherigen Wirte Gabi und Sigi Hinterbrandner vom Funtensee auf das Purtschellerhaus am Hohen Göll wechseln.

Die beiden Brüder Bachmann waren bis Ostern auf der Priener Hütte unterhalb des Geigelstein tätig und verfügen über langjährige Gastronomieerfahrung. Ab Pfingsten (18.Mai) wird das Kärlingerhaus dieses Jahr seine Türen für die Sommersaison öffnen. Der viele Schnee aus dem vergangenen Winter wird sich auf der Hochfläche des Steinernen Meeres dieses Jahr zwar noch einige Zeit halten, aber der Zugang zur Hütte am Funtensee sollte bis dahin weitgehend schneefrei sein. Ein Besuch bei den neuen Wirten steht also nichts im Wege.

Das Kärlingerhaus

Das Kärlingerhaus

Die DAV-Sektion Berchtesgaden hofft, dass die neuen Pächter die Hütte möglichst ebenso lange führen wie ihre Vorgänger, die die Hütten in den letzten 8 Jahre zur vollsten Zufriedenheit der Sektion geführt haben.weiterlesen

Hochgern: Die höchste Erhebung des CTR18

Am letzten Wochenende fand erstmalig der Chiemgau trailrun statt: Eine Laufveranstaltung in ihrer Premiere – ein Resümee.

Bereits gegen Ende letzten Jahres wurde ich durch social media auf solches Event im Chiemgau aufmerksam; regte es insbesondere mein Interesse aufgrund der Nähe zum Berchtesgadener Land an. Das Event, initiiert und konzipiert von Dominik Hartmann, sollte seinen Startschuss am fünften Mai in Marquartstein finden.

Mit einer vorangemeldeten und letztlich präsenten Teilnehmeranzahl von rund 540 Personen war der Chiemgau trailrun bereits mehrere Tage vor dessen Beginn ausverkauft. Dabei reisten die LäuferInnen aus neun verschiedenen Nationen an um an einer der drei gebotenen Distanzen teilzunehmen.

Zur Auswahl standen eine kurze Distanz von zirka acht Kilometern mit knapp 250 Höhenmetern; eine mittlere Strecke über zwanzig Kilometer inklusive 1.300 Höhenmetern sowie eine Marathondistanz mit vierundvierzig Kilometern und 2.300 Höhenmetern.

Sollte die kürzeste der drei Distanzen insbesondere über die trails am Rande Marquartsteins verlaufen, so führten die mittlere, wie auch die lange Distanz über den Hochgern. Solcher bietet mit einer Gesamthöhe von 1748 Metern einen weitläufigen Blick auf den darunter liegenden Chiemsee sowie den Chiemgau selbst und eröffnete den LäuferInnen während des Streckenverlaufs immer wieder imposante Ausblicke in die Ferne.weiterlesen

Das Königsseer Radltaxi

 von Sepp
Das Königsseer Radl-Taxi

Das Königsseer Radltaxi

Neu ab 10. Mai: Das Königsseer Radtaxi

Ab 10. Mai gibt es eine neue und sanfte Art, die Gegend um den Königssee zu entdecken: Das Königsseer Radltaxi! Ganz entspannt könnt Ihr in einer Rikscha Platz nehmen und Euch von einheimischen Fahrern zu bekannten Plätzen zwischen Berchtesgaden und Königssee kutschieren lassen.

Der Mann hinter dem Königsseer Radltaxi ist Lederhosenmacher Engelbert Aigner. Engelbert verbrachte das letzte Jahr bei Work and Travel in Australien und Neuseeland und hat in Neuseeland  2 Monate als Rikscha Fahrer gearbeitet. Angetan von dieser Form der Mobilität, entschied er sich, das Radl-Taxi auch in seiner Heimat zu etablieren.

Lederhosenmacher Engelbert Aigner auf seinem Radltaxi

Lederhosenmacher Engelbert Aigner auf seinem Radltaxi

Ausgangspunkt der Radltaxi-Touren ist die Tourist-Info am Parkplatz Königssee. Vorerst stehen dort 3 Rikschas die Ihr für verschiedene Touren buchen könnt. Zum Beispiel hinüber zur Deutschen Post Eisarena, der Kunsteisbahn am Königssee. Oder hinauf zur Talstation der Jennerbahn, wo Ihr jetzt schon im Sportgeschäft Renoth einkaufen und in der Bergbar Glustl genießen könnt. Natürlich darf auch ein Abstecher zur Seelände Königssee nicht fehlen.

Mit dem Radl Taxi vom Königssee nach Berchtesgaden

Eine längere Tour bringt Euch auf dem Königsseer Fußweg, Deutschlands schönsten Wanderweg, vom Königssee entlang der Königsseer Ache in den historischen Markt Berchtesgaden.weiterlesen

Blick vom Hochbahnweg zum Königssee

Blick vom Hochbahnweg zum Königssee

Langsam kehrt auch in höheren Lagen der Berchtesgadener Berge der Frühling ein. Immer mehr Berghütten öffnen jetzt Ihre Pforten. So auch das Schneibsteinhaus, das am letzten Wochenende offiziell in die Hüttensaison gestartet ist. Ich habe den Hüttenwirten Christa und Gottfried Strobl am Sonntag einen Besuch abgestattet.

Startpunkt meiner Tour ist der Königssee. Ich wandere an der neuen Talstation der Jennerbahn vorbei und werfe einen Blick in das bereits eröffnetet Sportgeschäft und die Bergbar Glustl im Stationsgebäude. Ein paar Meter geht’s jetzt die Jennerbahnstraße hinauf, bevor ich nach rechts in die Hochbahnstraße abbiege und den Hochbahnweg erreiche.

Der Hochbahnweg

Der Hochbahnweg

Dieser Weg quert die Jenner Skipiste und führt dann in den Wald oberhalb der Rabenwand. Mehrere Martlerl, die unter anderem an Opfer der Holztrift erinnern, säumen den Weg.

Marterl am Hochbahnweg zum Gedenken an ein Opfer der Holztrift

Marterl am Hochbahnweg zum Gedenken an ein Opfer der Holztrift

Das Schöne am Hochbahnweg ist, dass man rasch an Höhe gewinnt. Als die Bäume das erste Mal den Blick zum Königssee freigeben, habe ich mehrere hundert Höhenmeter überwunden. Deutlich erkenne ich die Schiffe auf dem See.

Reger Verkehr auf dem Königssee

Reger Verkehr auf dem Königssee

An einem Aussichtspunkt mit mehreren Bänken beobachte ich den regen Verkehr auf dem Königssee.weiterlesen

TRAUMPFADE: RUND UM DEN KÖNIGSSEE

 von Sepp
Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

Traumpfade: Mehrtages Tour rund um den Königssee © Guthknecht

TV-Tipp: Florian Guthknecht wandert um den Königssee

Der Königssee und der Watzmann ziehen mit ihrer Schönheit und ihrem Mythos Menschen aus der ganzen Welt an. Doch abseits der Touristen Ströme, tief im Herzen des Nationalparks Berchtesgaden entdeckt Moderator Florian Guthknecht Ruhe und Einsamkeit.

Startpunkt der mehrtägigen Hüttentour ist der Königssee. Vorbei am berühmten Malerwinkel, der einen ersten Ausblick auf den Königssee bietet, wandert Florian hinein in die Berchtesgadener Bergwelt.

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Der Königssee ist der Ausgangspunkt der Tour © Guthknecht

Auf seiner Tour von Hütte zu Hütte entdeckt Florian Guthknecht nicht nur die Einsamkeit, sondern trifft auch auf interessante Persönlichkeiten. Mit Nina Schlesener, Hüttenwirtskind und Deutschlands erste staatlich geprüften Bergführerin, erklimmt er den Schneibstein.

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Mit Bergführerin Nina Schlesener auf den Schneibstein © Guthknecht

Der 2.276 Meter hohe Schneibstein markiert den ersten Gipfel seiner Hüttentour rund um den Königssee.

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Auf dem Schneibstein © Guthknecht

Nach einer Übernachtung auf der Gotzenalm verlässt der Moderator das Hagengebirge.weiterlesen

TV-Tipp: Toni Palzer bei Beginner gegen Gewinner

 von Sepp
Toni Palzer beim Red Bull Dolomitenmann, 2017, Lienz, Austria © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Toni Palzer beim Red Bull Dolomitenmann, 2017, Lienz, Austria © Mirja Geh / Red Bull Content Pool

Toni Palzer: Skibergsteiger und Bergläufer aus dem Bergsteigerdorf Ramsau

Toni Palzer aus dem Bergsteigerdorf Ramsau ist einer der besten Skibergsteiger und Bergläufer weltweit. Die Liste seiner Erfolge ist lang, und mit gerade mal 25 Jahren liegt der Großteil seiner Karriere noch vor ihm. Obwohl er eine absolute Randsportart betreibt, ist Toni Palzer der wohl bekannteste aktive Sportler aus unserer Heimat und Aushängeschild des Bergsteigerdorfes. Legendär ist seine Watzmann-Überschreitung in der Rekordzeit von 3:10,16 Stunden. Auch Sponsoring Gigant Red Bull erkannte schon früh das Potenzial des Ausnahme-Athleten: Als Red Bull Athlet gehört er zu einem ausgewählten Kreis von Extremsportlern weltweit und genießt besonders in den sozialen Netzwerken eine große Bekanntheit. Am Samstag, den 28. April, betritt der Ramsauer eine weitere Showbühne: Bei der Samstagabend Show „Beginner gegen Gewinner“ misst sich ein Hobbysportler mit dem Profi.

TV-Tipp: Beginner gegen Gewinner

Beginner gegen Gewinner heißt ein Showformat auf Pro7, bei dem Hobbysportler bzw. Amateure gegen Profis antreten. Damit der Kampf David gegen Goliath etwas ausgeglichener ist, bekommt der Profi ein Handicap, beispielsweise Extra Ballast. Der Wettkampf, in dem sich ein Hobbysportler mir Toni Palzer misst ist ein Red Bull 400. Dieses noch junge Format besteht aus einem Lauf auf eine Skisprungschanze, also zuerst den Auslaufhang hinauf und dann noch die Schanze selbst.

Toni Palzer beim Red Bull 400 © Flo Hagena / Red Bull Content Pool

Toni Palzer beim Red Bull 400 © Flo Hagena / Red Bull Content Pool

Bei „Beginner gegen Gewinner“ wird die Hochfirstschanze im Schwarzwald in die Gegenrichtung erstürmt: Vom Auslauf bis ganz nach oben zum Ablauf – das bedeutet 140 Höhenmeter. Die maximale Steigung auf der 400 Meter langen Bergstrecke beträgt 35 Grad. „Das ist ganz schön heftig“, so Palzer. Der Ramsauer wurde bei seinem ersten „Red Bull 400“-Antreten auf Anhieb Vize-Weltmeister, ebenfalls auf der Hochfirstschanze. Und seit August 2017 hält er auch den Rekord für die schnellste jemals gelaufene Zeit dieses Formats: 3:08,90 Minuten – erzielt in Bischofshofen.weiterlesen

TV-Tipp: „BOARISCHE MAIBAM“ in ServusTV

 von Sepp
Maibaum Aufstellen in Piding

Maibaum Aufstellen in Piding

TV-Tipp: Maibaum Auftstellen in Bayern

Ende April herrscht in Bayern Ausnahmezustand: Es ist Maibaumzeit und es wird bemalt, bewacht, gestohlen zurückgebracht und aufgestellt. Moderator Richard Deutinger erlebt gemeinsam mit den Ober- und Unterbrunnern aus dem Münchner Umland, wie sie sich auf den 1. Mai vorbereiten. Es ist eine schlaflose Zeit für Bewacher, aber auch für Stehler. In Piding im Berchtesgadener Rupertiwinkel stellen die Vereine jährlich einen Baum auf. Der Tag beginnt bei Maibaummeister Hansi Schweikart und seinen Burschen schon vor 6.00 Uhr Früh. Sie transportieren den Baum, begleitet vom Trachtenverein und der Musikkapelle, bei einer festlichen Prozession zum Dorfplatz, wo er mittels Manneskraft aufgestellt wird. Highlight des Tages: Maibaumkraxeln!

Maibaumkraxeln in Piding

Maibaumkraxeln in Piding

Wenn Ihr live adbeisein wollt: Das Maibaumaufstellen in Piding findet am 1. Mai 2018 ab 13 Uhr auf dem Petersplatz statt.weiterlesen

Fred Ulrich Bad Reichenhall

3. Philharmonisches Konzert 2018: Balance

 von Fred
Stefan Vladar © Gregor Titze

Stefan Vladar © Gregor Titze

Am Freitag, 27. April 2018, 19:30 Uhr, im Theater im Kurgastzentrum Bad Reichenhall

Bad Reichenhaller Philharmoniker 
Solist & Dirigent: Stefan Vladar

Auf dem Programm stehen:

  • HANS PFITZNER. Ouvertüre zur Oper „Das Käthchen von Heilbronn“
  • LUDWIG VAN BEETHOVEN. Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
  • ANTONÍN DVOŘÁK. Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Pfitzners „Feuerprobe“ läutert das Schicksal und bringt Vergangenheit und Zukunft ins Gleichgewicht. Beethovens „Emperor“-Konzert ist der Höhepunkt und die Zukunft der Klavierkonzerte zugleich. Dvořák steht am Beginn seiner großen Sinfonie-Triologie – und doch mittendrin: Leben ist Zukunft.

Ein Einführungsvortrag findet um 18:45 Uhr mit Mag. Dr. Stephan Höllwerth statt.Balance

„Die Balance halten“ entspricht in etwa „den Ton treffen“ – nicht zu nüchtern, nicht zu überschwänglich. Im 3. Philharmonischen Konzert der Bad Reichenhaller Philharmoniker findet genau das statt – große Musik in ihrer ganzen Bandbreite und Tiefe.

Hans Pfitzners Ouvertüre zu „Das Käthchen von Heilbronn“ ist eine wahre Feuerprobe – so der Untertitel zu Heinrich von Kleists Drama – und eröffnet so den Konzertabend mit einem emotionalen Paukenschlag. Ob aufgewühlt, begeistert, verstört oder fasziniert – Ludwig van Beethovens 5. Klavierkonzert wird Sie ins musikalische Paradies führen. Sein letztes Klavierkonzert – im Englischen auch Emperor genannt – ist im besten Sinne des Wortes ein „Kaiser-Konzert“. Beethoven setzt Maßstäbe für die Entwicklung des sogenannten sinfonischen Konzertes, wie es vor allem Johannes Brahms fortsetzt. Es ist nicht schwer, es ist schier unmöglich, sich der Wirkung dieses Werkes zu entziehen. Beethoven schafft es wie kaum ein Anderer, buchstäblich jede Emotion auszuloten – um dann in eine völlig unerwartete Richtung zu schwenken. Und damit hält er eben jene perfekte Balance, die große Meister auszeichnet – keine Facette bleibt aus. Den Solopart dieses Ausnahmekonzertes interpretiert Stefan Vladar, der auch die Leitung der Bad Reichenhaller Philharmoniker an diesem Abend verantwortet.weiterlesen