St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Ann-Katrin

Vormittagstour zur Priesbergalm

 von Ann-Kathrin
Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Der Watzmanngrat © Ann-Kathrin Helbig

Mein Arbeitstag beginnt meist erst zur Mittagszeit, also um möglichst genug Gelassenheit für das Arbeitsleben zu erlangen hilft es mir soviel Berg wie möglich in den Morgen zu bekommen.
Eine klassische Vormittagstour ist zur Priesbergalm ab Parkplatz Hinterbrand. Mit Schneeschuhen unter der Füßen ist diese kleine Tour auch für Nicht-Wintersportler bestens geeignet.
Längstens geht man bis zu 2 Stunden, Fitte sind in einer Stunde bei der Priesbergalm.

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

Büchsenalmen vor Watzmann-Ostwand © Ann-Kathrin Helbig

In nicht einmal 15 Minuten erreicht man von Hinterbrand die Mittelstation der Jennerbahn. Hier muss man dann ein letztes Mal die Skipiste queren. Bitte nicht einfach hinein gehen, sondern vorher immer schauen, dass gerade kein Skifahrer hinunter gebrettert kommt. Gegenseitige Rücksicht ist das A und O. Genauso verhält es sich mit dem Spuren. Oft liegen die Skitourengeherspur und Schneeschuhgeherspur nebeneinander. Bitte nicht absichtlich die Skitourengeherspur zertrampeln.

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Blick zur Watzmann-Ostwand & steinernes Meer © Ann-Kathrin Helbig

Der Weg ist im Sommer eine Forststraße und bietet auch bei hohen Schneemassen genügend Platz. Zudem weist dieser Winterweg wenig Steigungen und Gefälle auf. Also eine vollkommen gemütliche Schneeschuhwanderung. Die Einzige Steigung befindet sich oberhalb der Königsbachalm. Sowohl Tourenski als auch Schneeschuhe haben eine Steighilfe. Das erleichtert Steigung sehr!weiterlesen »

Sepp Wurm

Vom Bergbauernhof zum Berghotel

 von Sepp
Das Rehlegg in Ramsau: Vom Bergbauernhof zum Berghotel

Das Rehlegg in Ramsau: Vom Bergbauernhof zum Berghotel

Das Berghotel Rehlegg im Bergsteigerdorf Ramsau

87 alpin-moderne Zimmer und Suiten, zwei Restaurants, Außenpool, Hallenbad, SPA, Saunalandschaft, Sonnenterrasse, Garten – ob Sebastian Lichtmannegger seinen Bergbauernhof wohl wiedererkennen würde? Vor hundert Jahren, 1917, erwarb der Ramsauer das Rehlegg-Lehen für sich und seine Familie, und die war mit acht Kindern ziemlich groß.

Neben der Landwirtschaft betrieben Sebastian und seine zweite Ehefrau Katharina noch einen kleinen Fuhrbetrieb. Ab 1929 vermieteten sie die ersten Gästezimmer. Es war die Zeit, als der Fremdenverkehr Einzug in das kleine Bergdorf Ramsau hielt. Für die Bevölkerung war er eine willkommene Einnahmequelle.

Damals im Rehlegg

Damals im Rehlegg

Ende der 1930er Jahre wehte Glamour ums Rehlegg. Das Heimatfilm-Genre boomte und am Hof wurde gedreht: „Der laufende Berg“, „Ochsenkrieg“ und „Purtscheller Hof“ nach den Romanen von Ludwig Ganghofer. Sebastian Junior bekam sogar eine Rolle und stand neben der berühmten Elfriede Datzig vor der Kamera. Vor Beginn der Dreharbeiten kutschierten die Lichtmanneggers mit ihrem Fuhrwagen die Aufnahmeleiter auf Motivsuche durch die Ramsau, ein Vergnügen für die ganze Familie.weiterlesen »

Sepp Wurm
Die Stoaberg Sängerinnen

Die Stoaberg Sängerinnen

Die Stoaberg Sängerinnen haben sich im Jahre 1998 zusammen gefunden, um gemeinsam traditionelle, alpenländische Volkslieder zu singen. Annemarie Vogl aus der Ramsau sang bis 2010 die 3. Stimme, Eva Angerer aus Berchtesgaden die 2. Stimme und Christa Graßl, ebenfalls aus Berchtesgaden, die 1. Stimme. Ursula Eder aus Piding singt seit dem Jahre 2011 nun die 3.Stimme. Seit einigen Jahren singen die Stoaberg Sängerinnen überwiegend selbst geschriebene Lieder.

In den Texten und Melodien des Trios spiegelt sich die Liebe zur Berchtesgadener Heimat, den Bergen und Almen sowie vor allem das Gespür wieder, wie die Natur das Leben in unseren Bergen und das Miteinander der Menschen spontan empfinden. Die Idee, ein Liederbuch mit den eigenen Liedern heraus zu geben, steht seit längerem im Raum. In dem Buch sind ca. 50 der ausschließlich eigenen, selbst geschriebenen Lieder abgedruckt und veröffentlicht. Wunderschöne Bilder aus unserer einzigartigen Heimat spiegeln die Liedtexte wieder und präsentieren das Berchtesgadener Land.

Das Liederbuch der Stoaberg Sängerinnen

Das Liederbuch der Stoaberg Sängerinnen

Den Stoaberg Sänerinnen ist sehr wichtig, dass ein homogenes, einzigartiges Werk entstand, das nicht nur das Volkslied, sondern auch die unverwechselbare, grandiose Landschaft des Berchtesgadener Landes, die Kultur und das Brauchtum miteinander verbindet und präsentiert. Hintergrund für das Liederbuch ist auch, dass viele der eigenen Lieder auf bereits auf Tonträgern und auch in Archivaufnahmen des Bayerischen Rundfunks öffentlich zugänglich sind und mittlerweile von namhaften Gesangsgruppen und auch Chören nachgesungen werden. Immer wieder erhalten die Sängerinnen Anfragen nach Notenmaterial. Das Liederbuch leistet seinen Beitrag zum Nachsingen und Verbreitung des Liedguts.

Mit der Förderung von Gemeinden, Kulturvereinen und Privatpersonen konnte nun ein Buch entstehen, das uns und hoffentlich vielen Sängern und Sängerinnen große Freude bereitet und vom Verlag Plenk in wunderbarer Art und Weise umgesetzt wurde.

Da warme Wind vertreibt an Schnee: Frühlingssingen und Liederbuch Präsentation

Im Zuge des Frühlingssingens am 1. April 2017 um 19:30 Uhr im Kongresshaus Berchtesgaden präsentierten die Stoaberg Sängerinnen ihr Liederbuch. Dieses beinhaltet ca. 50 Lieder der Stoaberg Sängerinnen in Kombination mit wunderbaren Bildern aus der Berchtesgadener Gegend. Die 50 Lieder stammen alle ausnahmslos von den Stoaberg Sängerinnen.weiterlesen »

Sepp Wurm

TV-Tipp: Bergauf-Bergab auf der Kleinen Reibn

 von Sepp
Bergführerin Nina Schlesener unterwegs auf der Skitour auf der Kleinen Reibn

Bergführerin Nina Schlesener unterwegs auf Skitour auf der Kleinen Reibn

Nach den ergiebigen Schneefällen Mitte Januar war die zweite Hälfte des Monats ein wahres Fest für alle Bergsteiger und Skitourengeher: Dank der frostigen Temperaturen blieb der Schnee nicht nur fast zwei Wochen lang schön pulvrig, obendrein schien auch noch die Sonne. Das konnte sich Bergauf–Bergab, das Bergsteigermagazin im Bayerischen Fernsehen, natürlich nicht entgehen lassen! So begleitete das Kamerateam von Sepp Wörmann drei bergbegeisterte Frauen auf der Kleinen Reibn, dem Skitouren-Klassiker in den Berchtesgadener Alpen.

Das Damentrio auf der Kleinen Reib’n: Steffi Graßl, Nina Schlesener, Esther Baum (v.l.n.r.)

Das Damentrio auf der Kleinen Reib’n: Steffi Graßl, Nina Schlesener, Esther Baum (v.l.n.r.)

Die Berchtesgadener Bergführerin Nina Schlesener streift bei dieser Skitour mit ihren Begleiterinnen sozusagen über den Spielplatz ihrer Kindheit, denn die hatte sie hoch über dem Königssee auf dem Schneibsteinhaus verbracht. Ihre Eltern sind Gottfried und Christa Strobl, die Hüttenwirte vom Schneibsteinhaus.weiterlesen »

Lena Renoth

Eröffnungsfeier Bob- und Skeleton-WM 2017

 von Lena

Bob- und Skeleton-WM 2017: Eröffnungsfeier mit spektakulären Show-Acts und WM-Party im Kongresshaus

Am Donnerstag, 16. Februar 2017 werden im Kurgarten im Markt Berchtesgaden die BMW IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften, die vom 17. bis 26. Februar in der Deutsche Post Eisarena Königssee ausgetragen werden, mit der offiziellen Eröffnungsfeier feierlich eingeleitet. Der Eintritt ist frei – jeder Fan, Gast und Einheimischer ist herzlich eingeladen, den WM-Auftakt gemeinsam mit Trainern, Funktionären sowie den internationalen Athletinnen und Athleten zu feiern.

Der offizielle Part startet ab 18 Uhr im Kurgarten mit dem Einzug der insgesamt 28 Nationen. Als Show-Acts treten zwei Künstlergruppen auf, die man bereits aus TV-Shows kennen könnte: Die Sanostra Light Drummers sowie die Breakdancer der DDC Dancefloor Destruction Crew sorgen zwischendurch für tolle Showeinlagen.

Im Anschluss steigt im Kongresshaus Berchtesgaden die große WM-Eröffnungsparty mit der Bayern 1-Band und einer weiteren Show der DDC Dancefloor Destruction Crew. Für die kulinarische Verpflegung hat sich das OK-Team an den mittlerweile sehr beliebten „Food Street Festivals“ orientiert: Im Großen Saal werden an vier verschiedenen Essensständen Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten – ob Pizza, American Burger, asiatische Vielfalt oder heimische Küche, hier wird von allem etwas serviert und für die Gäste direkt vor Ort frisch zubereitet. Neben den „Food-Ständen“ und guter Stimmung gibt es natürlich auch Getränke in allen möglichen Variationen.

Donnerstag, 16. Februar 2017 ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei!

Sepp Wurm

Skitour auf die Hochalm

 von Sepp
Ausblick von der Hochalm

Skitour auf die Hochalm

Am Sonntag war ich mal wieder auf Tourenski unterwegs. Und zwar auf einem absoluten Skitouren-Klassiker im Bergsteigerdorf Ramsau: Von der Pfeiffenmacherbrücke geht`s hinauf auf die Hochalm. Einen richtigen Gipfel erreicht man bei der Skitour auf die Hochalm nicht, doch das freie Gelände unterhalb der steilen Felswände des Hochkaltermassivs ist mit seinen vielen Hügeln ein ideales Skitourengebiet.

Ausgangspunkt der Skitour auf die Hochalm ist der Parkplatz Pfeiffenmacherbrücke am Ortsausgang der Ramsau. Von hier führt der ausgeschilderte Weg durch den Wald hinauf zur Eckaualm. Dieser Weg wird im Winter als Rodelbahn präpariert und verfügt dementsprechend über eine komplett geschlossene Schneeauflage.

Skitour zur Hochalm

Skitour zur Hochalm

Nach etwa 3 Kilometern Streckenlänge und 350 Höhenmetern lichtet sich der Wald und ich betrete die Almfläche der Eckaualm. Auf der linken Seite des Kasers führt der Weg dann wieder in den Wald hinein.weiterlesen »

Michael

Bei Traumbedingungen haben wir letzthin eine Skitour auf die herrliche Hochalm unternommen. Kalt, schattig und eisig starten wir am Wanderparkplatz Pfeiffenmacherbrücke (5 Euro Gebühr, dafür der Platz eine einzige Eisplatte und kein WC – der Heutalbauer kann das besser zum gleichen Preis – das muss einmal gesagt werden!). Lang zieht sich die Forststraße zur Eckaualm, gut zum Eingehen! Hübsch die Wiese mit der alten Almhütte, darüber der steile Waldgürtel, der Stanglahner und die leuchtenden Kuppen unseres Ziels.

Nun steigt der Sommerweg steil duch den Wald an, hier gibt es eher wenig Schnee und das Steigen ist teils beschwerlich. Irgendwann ist aber die Mitterkaser Diensthütte erreicht, wir lassen sie rechts liegen und steigen weiter steil in einer breiten Rinne unter den Abstürzen des Stanglahners auf. Hier ist es bei viel Neuschnee ziemlich lawinengefährdet. Diesmal aber hängt in den Felsen wenig Schnee und wir machen uns keine Sorgen.

Die letzten lichten Waldpassagen – und plötzlich stehen wir im Traumland der Hochalm, nicht weit von der Hochalmscharte, auf die im Sommer ein so schöner Weg vom Wimbachschloss führt. Und nun ist es nur noch ein Schwelgen in reiner »Schlagsahne«, Kuppen, Mulden, reinster Powder … Dank Freitag (Rentnerprivileg 😉 dürfen wir dieses Wintermärchen auch nahezu alleine erleben – perfekter geht’s nicht.weiterlesen »

Fred Ulrich Bad Reichenhall

2. Philharmonisches Konzert – Karneval

 von Fred

Am 17. Februar 2017 um 19:30 Uhr im Theater im Kurgastzentrum erleben Sie die Bad Reichenhaller Philharmonie unter der Leitung von GMD Christian Simonis mit folgendem Programm:

JEAN FRANCAIX
Sinfonie G-Dur


DARIUS MILHAUD
Le Boeuf sur le Toit – Der Ochse auf dem Dach op. 58

CAMILLE SAINT-SAËNS
Le Carnaval des Animaux – Karneval der Tiere,
Grande Fantasie zoologique

Alexander Fussek liest Loriots Texte zum Karneval der Tiere
Solisten: Maria Masycheva & Georgy Gromov, Klavier

Musik atmet Freiheit. Der Geist weht, wo er will.
Ludwig van Beethoven, Franz Liszt und Edward Elgar sprengen die Fesseln der Enge und geben sich ihrer Liebe zu Freiheit und Freundschaft hin. Musik atmet nicht nur Freiheit, sie macht frei und macht Momente des Lebens zu bleibenden Eindrücken.

Ein Einführungsvortrag findet um 18:45 Uhr mit Mag. Dr. Stephan Höllwerth statt.weiterlesen »

Sepp Wurm

Winterwanderung zur Archenkanzel

 von Sepp
Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Tiefblick von der Archenkanzel nach St. Bartholomä und den fast zugefrorenen Königssee

Heute war mal wieder ein absoluter Traumtag mit Sonne satt und angenehm warmen Temperaturen. Und während im Tal schon fast Frühlingsgefühle aufkommen, herrscht in den Bergen noch tiefer Winter. Ich habe das Wetter zu einer Winterwanderung zur Archenkanzel, dem wunderbaren Aussichtspunkt über dem Königssee, genutzt.

Vom Parkplatz Hammerstiel in Schönau wandere ich auf dem bekannten Weg in Richtung Schapbachalm. Dieser Weg wird im Winter von zahlreichen Skitourengehen und Schneeschuhwanderern begangen, für deren Sicherheit sorgt seit neuestem eine Station zu Überprüfung der LVS-Geräte am Hammerstiel. Ich habe weder Ski noch Schneeschuhe an den Füßen, doch der Weg ist gut zu gehen. So erreiche ich durch den Wald zügig die Schapbachalm.

Kaser auf der Schapbachalm

Kaser auf der Schapbachalm

Hinter den Bäumen lugt der Watzmann hervor. Das Watzmannkar zwischen großem und kleinem Watzmann ist heute das Ziel der meisten Skitourengeher. Ein paar von Ihnen treffe ich während meines Aufstiegs zur Schapbachalm.

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Blick zum Watzmann von der Schapbachalm

Während die Skitourengeher an der sogenannten Benzinkurve in den Wald abbiegen und steil ins Kar aufsteigen folge ich dem geräumten Weg weiter zur Kührointalm. Trotz des Schnees kann ich den Wanderweg gehen, der die Forststraße abkürzt und erreiche Kühroint. Hier oben herrscht Bilderbuch-Winter: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und eine schneebedeckte Landschaft aus Bergen, Wäldern und Almwiesen. Schöner kann’s gar nicht sein.

Winter auf der Kühroint Alm

Winter auf der Kühroint Alm

Ich bleibe allerdings nicht auf der Aalm, sondern gehe weiter in Richtung Archenkanzel. Der Weg ist zwar nicht geräumt, doch zahlreiche Spuren und die Markierungen der SalzAlpenTour Schönau weisen den Weg: Erst geht’s über die Almfläche und dann in den Wald.weiterlesen »

Sepp Wurm

Europäische Snowboard Elite am Götschen

 von Sepp
Snowboarden am Götschen mit Blick zur Schlafenden Hexe

Snowboarden am Götschen mit Blick zur Schlafenden Hexe

Shred Down German Masters BIG AIR am 16. – 17. Februar 2017 am Götschen Bischofswiesen

Am 16. und 17. Februar 2017 trifft sich am Skigebiet Götschen in Bischofswiesen, dem Regionalleistungszentrum des Olympiastützpunktes Berchtesgaden, die Snowboard Elite zum FIS Europacup Rennen Shred Down German & Austrian Masters BIG AIR. Als Side Event findet am Freitag, 17.2.2017 zwischen 15.30 und 16.30 Uhr im Zielraum eine Jam Session „Rail Jam – Best Tricks on Rail“, powered by ReMount statt.

Zeitplan:
Donnerstag, 16.2.17
10 – 14 Uhr: Training
18 – 21.30 Uhr: Nacht-Training
Freitag, 17.2.17
10.45 – 15.45 Uhr: Training und Qualifikation
15.30 – 16.30 Uhr: Jam Session „Rail Jam“
17.00 – 18.30 Uhr: Semi-Finalläufe
18.30 – 21 Uhr: Finalläufe
danach: Siegerehrung im Zielraumweiterlesen »