St. Bartholomä am Königssee

Berchtesgadener Land Blog

Sepp Wurm

Saisonbeginn am Schneibsteinhaus

 von Sepp
Das Schneibsteinhaus

Das Schneibsteinhaus

Die Berghüttensaison hat begonnen

Am Samstag hat auch das Schneibsteinhaus seine Türen für die Berghüttensaison 2017 geöffnet. Das Wetter war ziemlich trübe, dennoch haben wir uns auf den Weg zur Berghütte unterhalb des Schneibsteins gemacht und waren damit die ersten Gäste der Saison.

Wir starten unsere Wanderung zum Schneibsteinhaus am Parkplatz Hinterbrand. Durch den Wald folgen wir dem Weg zur Mittelstation der Jennerbahn. Beziehungsweise was davon noch übrig ist. Und das ist nicht viel. Die alte Mittelstation ist schon fast komplett abgerissen, im Zuge des Neubaus der Jennerbahn wird hier eine neue Seilbahn-Station entstehen. Für Wanderer wurde ein Weg angelegt der oberhalb der Baustelle entlangführt und einen guten Blick auf die Baustelle ermöglicht. Es fängt jetzt zu regnen an und wir gehen weiter. Am Hugo-Beck-Haus vorbei gehen wir weiter in Richtung der Wasserfallalm. Über den Königsweg erreichen wir die Kreuzung oberhalb der Königsbachalm. Hier wird der Weg kurzzeitig sehr steil. Nach dem Steilstück passieren wir die Abzweigung zur Priesbergalm und gehen weiter in Richtung Königsbergalm. Neben uns rauscht der Königsbach ins Tal, das Regen- und Schmelzwasser füllen den Bach mehr als gewöhnlich, und sorgt für eine rauschende akustische Begleitung unserer Wanderung. Schließlich erreichen wir die Königsbergalm und sehen hinauf zum Jenner. Die Bergstation steht noch, dort werden die Bauarbeiten erst beginnen, wenn der Schnee geschmolzen ist. Hier oben säumen noch etliche Schneefelder die Landschaft. Doch der Weg zum Schneibsteinhaus ist komplett schneefrei.

Der Weg zum Schneibsteinhaus

Der Weg zum Schneibsteinhaus

Um das Haus selbst ist es aber noch tief winterlich. Mit einer Schneefräse hat Hüttenwirt Gottfried aber den Weg und die Terrasse von den Resten des späten Wintereinbruchs befreit.

Das Wetter weiß jetzt nicht so recht was es will. Dunkle Wolken wechseln sich ab mit blauem Himmel, Sonnenstrahlen mit Regen. Wir nehmen auf der Terrasse des Hauses Platz und machen es uns gemütlich. Zumindest solange es die Temperaturen zulassen. Als die Wolken wieder die Oberhand gewinnen, gehen wir in die wunderbar gemütliche und eingeheizte Stube des Schneibsteinhauses und bestellen uns was zu Essen und Trinken. Kurz nach und treffen weitere Wanderer ein, doch wir waren die ersten Gäste der neuen Saison.weiterlesen »

Sepp Wurm
 Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee © Bayerische Schlösserverwaltung

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee © Bayerische Schlösserverwaltung

Nach abgeschlossener Restaurierung kehren die letzten beiden Kreuzwegstationen zurück an den Königssee

Am 12. Mai erhält die am idyllischen Königssee gelegene Wallfahrtskirche St. Bartholomä, eines der berühmtesten Postkartenmotive Bayerns, ihren Kreuzweg wieder, nachdem die Bayerische Schlösserverwaltung die letzten beiden Stationen restauriert hat. Die Gemälde des späten 18. Jahrhunderts waren jahrelang hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt und wurden von ihr angegriffen, so entstanden sogenannte „Krepierungen“. Deshalb wurden die insgesamt 14 Kreuzwegstationen nacheinander in das Restaurierungszentrum der Bayerischen Schlösserverwaltung in Schloss Nymphenburg in München verbracht. Dort arbeitete die verantwortliche Restauratorin Manuela Frankenstein mit zwei jungen Absolventen, die gerade ein freiwilliges soziales Jahr in der Denkmalpflege durchlaufen, seit einigen Monaten an den einzelnen Stationen.

Die Gemälde wurden aus dem Rahmen mit seltener originaler Verglasung herausgenommen und dann nach und nach mit Lösungsmitteln zur Regenerierung des angegriffenen Firnis bearbeitet.

Das Gemälde „Die Kreuzigung“ vor und während der Restaurierung © Bayerische Schlösserverwaltung

Das Gemälde „Die Kreuzigung“ vor und während der Restaurierung © Bayerische Schlösserverwaltung

„Die Gemälde sind gerade für die gläubigen Besucher von großer Bedeutung, zumal St. Bartholomä eine Wallfahrtskirche ist“ sagt Manuela Frankenstein. „So ist es umso schöner für Pilger, aber auch für Touristen, die frisch restaurierten Gemälde nun wieder in ihrer vollständigen Pracht erleben zu können.“weiterlesen »

Regionalausstellung der Bundeswehr

 von Sarita
Brigadegeneral Sollfrank begrüßt die Gäste bei der Eröffnung der Regionalausstellung

Brigadegeneral Sollfrank begrüßt die Gäste bei der Eröffnung der Regionalausstellung

Am 2. Mai 2017 wurde die Regionalausstellung der Gebirgsjägerbrigade 23 in der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall eröffnet. Unter den geladenen Gästen befanden sich unter anderem der stellvertretende Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land, Helmut Fürle, der Zweite Bürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, Manfred Hofmeister, der Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Bad Reichenhall, Alfons Lermer, sowie militärische Vorgesetzte aus den Standorten Bad Reichenhall und Bischofswiesen. „Diese sehr gut gelungene Ausstellung ist für die Soldaten, aber auch für die Öffentlichkeit gedacht. Das Motto ‚weltweit heimatverbunden‘ bringt die Einsatzverpflichtungen der Brigade und gleichzeitig die Verbundenheit der Gebirgssoldaten mit der Region zum Ausdruck.

Die Ausstellung zeigt auf, wie über die vergangenen 60 Jahre des treuen Dienens für die Bundesrepublik Deutschland sich das Selbstverständnis und die Identität der Gebirgstruppe geprägt haben“, erläuterte der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Alexander Sollfrank, in seiner Begrüßungsrede. „Die Ausstellung soll die Leistungen der Soldaten und zivilen Mitarbeiter der Brigade insbesondere ihre konkrete Einsatzbewährung im In- und Ausland in einer modernen, informativen und emotional ansprechenden Form öffentlichkeitswirksam darstellen“, erklärte der Kurator, Oberstleutnant außer Dienst Thomas Krause, in seiner Einführung und dankte denjenigen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Anschließend konnten sich die Gäste bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume über die Organisationsgeschichte der Brigade und ihrer Verbände, die Ausbildung der Soldaten sowie die zahlreichen Einsatzverpflichtungen informieren.

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Ann-Katrin

Königssee-Tiefblick zum Feierabend

 von Ann-Kathrin
Tiefblick zum Königssee © Ann-Kathrin Helbig

Tiefblick zum Königssee © Ann-Kathrin Helbig

Der Frühling ist da und die Tage sind endlich länger. Erst gegen 21 Uhr wird es dunkel und somit bietet sich noch nach Feierabend eine kleine Tour in den Berchtesgadener Bergen an.

Heute ist es eine meiner „Hausrunden“. Startpunkt ist quasi vor der Haustüre in Oberschönau beim Parkplatz Hammerstiel. Von dort aus geht man mit wenig Steigung auf einer breiten Forststraße zur Schapbachalm. Besonders fitte können diese Strecke zum Zeitersparnis joggen. Kurz hinter der Schapbachalm zweigt der Weg von der Forststraße ab. Jetzt kommt endlich nennenswerte Steigung daher, die auch mal bei schnellerem Schritt in der Wade zwickt. Ab hier treffe ich auf matschigen Altschnee. Wie lästig! Denn es ist ganz schön rutschig und die Trekkingstöcke, die mir Stabilität geben könnten, liegen sicher verstaut im Auto. Egal, so übe ich mich auch im Gleichgewicht halten. Nach etwas mehr als einer Stunde erreiche ich die Kührointhütte. Hier liegt nun Anfang Mai mehr Schnee als Ende März. Verrückter Frühling 😀

Nach weiteren 20 Minuten Schneegestapfe oder doch eher gerutsche erreiche ich den Aussichtspunkt Archenkanzel mit wunderbarem Königsseeblick.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Der Kirchweihmarkt in Anger

 von Rosi
die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem "schönsten Dorf in meinem Königreiche", wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund, Berchtesgadener Land, Rupertiwinkel, Oberbayern

Die Kirche Maria Himmelfahrt von Anger, dem „schönsten Dorf in meinem Königreiche“, wie es König Ludwig nannte, mit dem Hochstaufen und Zwiesel im Hintergrund – Rupertwinkel im Berchtesgadener Land

„A richtiger Kirtag dauert bis zum Irtag“  – Kirchweih in Anger am 4. Sonntag nach Ostern

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger, Rupertiwinkel, Berchtesgadener Land, Oberbayern, Deutschland

Verkaufsbude bei der traditionellen Kirchweih in Anger mit der Kirchweihfahne am Kirchturm im Hintergrund – Rupertiwinkel im Berchtesgadener Land

Bis zum Jahr 1866 galt es in jedem Dorf mit Kirche die Kirchweih am Sonntag vor oder nach dem überlieferten Weihetag zu feiern und falls dieser nicht bekannt am Patrozinium. An diese Kirchweih schloss sich oft das Recht auf einen Markt an – den Kirchweih- oder Jahrmarkt, bei dem es allerlei zum Leben Notwendiges zu kaufen gab und sich beim Kirchweihtanz so manches Paar fand. Fast das ganze Jahr über gab es in der Nachbarschaft eine kräftig zu feiernde Kirchweih, die sich keiner entgehen ließ. Da man mindestens bis zum“Irtag“ (Dienstag) feierte, ja mancherorts sogar bis zum „Migga“ (Mittwoch), fielen viele Arbeitstage diesem überschwänglichen Brauch zum Opfer.  In Jahr 1866 erging deshalb auch für Bayern der königliche Erlass, den bereits vom habsburgischen Kaiser Joseph II am 11. September 1786 für den 3. Sonntag im Oktober festgelegten Termin zu übernehmen.weiterlesen »

Sepp Wurm

Vertikale Wildnis“ zum Lesen

 von Sepp
Sie ist wieder da! Ulrich Brendel (l.), stellvertretender Nationalparkleiter, Nationalpark-Grafiker Johann Feil (r.) präsentieren die erste Ausgabe der kostenfreien Nationalpark-Zeitung nach sechsjähriger Pause.

Sie ist wieder da! Ulrich Brendel (l.), stellvertretender Nationalparkleiter, Nationalpark-Grafiker Johann Feil (r.) präsentieren die erste Ausgabe der kostenfreien Nationalpark-Zeitung nach sechsjähriger Pause.

Die Zeitung des Nationalparks Berchtesgaden ist wieder da

Vor rund sechs Jahren erschien die letzte Ausgabe der Nationalpark-Zeitung, danach musste das beliebte Magazin des einzigen Alpen-Nationalparks in Deutschland aus Budgetgründen eingestellt werden. Jetzt ist sie wieder da: Unter dem neuen Namen „Vertikale Wildnis“, in moderner Optik auf 28 Seiten und mit abwechslungsreichen Themen.

Die Titelgeschichte von Nationalpark-Mitarbeiterin Carolin Scheiter widmet sich unter der Überschrift „Wildnis – verhasst, vergöttert, vermarktet“ dem zwiespältigen Verhältnis des modernen Menschen zur unberührten Natur; Doris Huber stellt auf zwei Doppelseiten bilderreich die Geschichte der Almwirtschaft am Funtensee vor. Jochen Grab zeigt eindrucksvolle Fotografien aus den Steinadler-Horsten und Prof. Dr. Stefan Dötterl von der Universität Salzburg berichtet über die hinterlistigen Tricks einer der schönsten Pflanzen des Nationalparks: des Gelben Frauenschuhs. Ulrich Brendel, stellvertretender Nationalparkleiter freut sich über die positiven Rückmeldungen: „Oft wurden wir in den letzten Jahren von der Bevölkerung gebeten, die Nationalparkzeitung wieder neu aufzulegen. Jetzt konnten wir die Finanzierung sicherstellen und freuen uns, alle Nationalpark-Freunde wieder regelmäßig zu informieren und mit abwechslungsreichen Themen aus dem Schutzgebiet zu unterhalten“.

Die Nationalparkzeitung erscheint zweimal pro Jahr und liegt kostenfrei in allen Nationalpark-Informationsstellen sowie im Berchtesgadener Nationalparkzentrum Haus der Berge auf. Die nächste Ausgabe erscheint zu Beginn der Wintersaison 2017/2018.

Pressemeldung Nationalpark Berchtesgaden

Sepp Wurm

Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

 von Sepp
Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

Der Paraplü am Ramsauer Schattseitweg

Am Sonntagabend habe ich eine kleine Regenwanderung gemacht. Ich war im Bergsteigerdorf Ramsau unterwegs und habe einen ganz besonderen Platz aufgesucht: Den Paraplü! So nennen wir Einheimischen den holzschirmartigen Unterstand am Schattseitweg mit Blick zum Hintersee.

Der Paraplü liegt direkt am Ramsauer Schattseitweg, der oberhalb des Dorfes im Wald entlang von der Wimbachklamm bis zum Hintersee führt. Der Weg ist mit dem Rückweg durch den Zauberwald und das Ortszentrum als SalzAlpenTour ausgeschildert, erfüllt also die selben strengen Kriterien des Premiumweitwanderweges SalzAlepnSteig.

SalzAlpenTour Ramsauer Schattseitweg

SalzAlpenTour Ramsauer Schattseitweg

Ich wähle heute Abend den kürzesten Aufstieg zum Paraplü. Vom Parkplatz Seeklause direkt am Hintersee folge ich dazu dem Weg in Richtung Blaueishütte. Wo der Weg auf die Forststraße trifft, verlasse ich den Weg zum Blaueis und folge dem hier abzweigenden Schattseitweg in Richtung Wimbachbrücke.  Der Weg führt durch den Wald erst relativ flach, dann steiler. Als der Weg mehrere Serpentinen schlägt, erscheint auf einem Vorsprung über mir der Hölzerne Schirm des Paraplü.weiterlesen »

Rosi Fürmann

Das Kehlsteinhaus

 von Rosi

Panorama über das Kehlsteinhaus auf dem Kehlstein mit links Mitte dem Watzmannmassiv und dem Hochkalter und rechts Mitte dem Untersberg

Nervenkitzel inklusive
Unvergesslich und unvergleichlich – eine Busfahrt hinauf auf den Kehlstein hoch über Berchtesgaden. Ein Berg mit Geschichte und spektakulärem Ausblick.

Eine schmale, 6,5 km lange Passstraße führt vom Obersalzberg – Parkplatz Hintereck (direkt neben der Dokumentationsstelle – Berchtesgaden) durch fünf Tunnel und meist auf der Südseite verlaufend hinauf auf den Kehlstein. Kurz unterhalb des auf 1834 m exponiert auf einem Bergsporn gelegenen Kehlsteinhauses endet die Straße und überwindet dabei mit nur einer Kehre 700 Höhenmeter. Die in nur 13 Monaten Bauzeit als ein äußerst aufwendiges Projekt in den Berg gesprengte und im Sommer 1938 fertiggestellte Straße und das Kehlsteinhaus bekam Hitler am 20. April 1939 zu seinem 50. Geburtstag geschenkt.

Buslinie auf der wunderschönen Passstraße zum Kehlstein

Er besuchte das Haus jedoch wahrscheinlich nur an die 10 Mal, da ihm die Ausflüge zu zeitaufwendig und riskant gewesen sein sollen. Besonders den am Gipfelpunkt der Passstraße durch einen 124 m tiefen Tunnel zu erreichenden, pompös mit Messing verkleideten und mit venezianischen Spiegeln ausgestatteten Aufzug, mit dem man im Berg nach einer Fahrt von 124 m direkt ins Innere des Kehlsteinhauses gelangt, soll er kritisiert haben: Er sei nicht sicher gegen Blitzschlag und man sei nicht sicher vor Überraschungsangriffen der Alliierten. Die Kosten der gesamten Baumaßnahme beliefen sich auf 30 Millionen Reichsmark, das entspricht heute ungefähr 123 Millionen Euro.

Panorama über das Kehlsteinhaus auf dem Kehlstein und dem unterhalb liegenden Parkplatz der Buslinie

Genau wie damals gelangt der Besucher auch heute noch mit dem bis heute unveränderten Aufzug im Berg in nur 41 Sekunden hinauf in das Kehlsteinhaus. Auf der seit 1952 für den Individualverkehr (Auto, Fahrrad und im obersten Teil sogar Fußgänger) gesperrten Straße bringen Spezialbusse mit wegen der speziellen Anforderung geänderter Motorleistung, Getriebe und Bremsen den Gast bis zur Wendeplatte (1696 m). Dabei bietet die Fahrt immer wieder grandiose Ausblicke und zuweilen auch ein wenig Nervenkitzel bei den steil abfallenden und aufsteigenden Hängen am Straßenrand.weiterlesen »

Sepp Wurm
Abend auf dem Salinenweg bei Teisendorf © Bayerischer Rundfunk

Abend auf dem Salinenweg bei Teisendorf © Bayerischer Rundfunk

TV-Tipp: Der Salinenweg am 8. Mai im Bayerischen Fernsehen

„Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der kostbarste“. hat der berühmte Chemiker Justus Liebig festgestellt. Recht hat er damit, findet BR-Wanderin Gertraud Dinzinger und macht sich auf die Spuren des Salzes in Bayern.

Auf ihrer Radl-Tour von Rosenheim über Traunstein nach Bad Reichenhall erfährt sie, welche Anstrengungen und Mühe nötig waren um an das so wertvolle Mineral zu kommen. Gertraud Dinzinger folgt der „ersten Pipeline der Welt“ und findet hölzerne Reste dieser bayrischen Salzwasser-Leitung. Sie bestaunt das Wunderwerk der „Wassersäulenmaschine“ Georg von Reichenbachs, die 148 Jahre lang ohne Unterbrechung funktioniert hat. Sie erkundet den unterirdischen Quellenbau der Alten Saline von Bad Reichenhall, dessen Marmor-Stollen von einem berühmten gotischen Holzschnitzer geschaffen wurden: von Erasmus Grasser, den die Welt kennt als den Meister der Münchener Moriskentänzer.

Radln auf dem Salinenweg bei Anger © Bayerischer Rundfunk

Radln auf dem Salinenweg bei Anger © Bayerischer Rundfunk

Mit dem Rad von Rosenheim über Traunstein bis Bad Reichenhal

Dabei führt unsere Radlerin der Salinenweg quer durch den Chiemgau, vorbei am Chiemsee, dem Simssee und dem Höglwörther See in Anger. Auf Ihrem Weg durch den Rupertiwinkel hat Thomas Gasser, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Teisendorf, Gertraud Dinzinger begleitet. Immer wieder stößt sie auf dieser Reise auf das Salz: das war nämlich schon seit keltischer Zeit ein Kristallisationspunkt für die bayrische Technik-Entwicklung. Und so gelangt Getraud Dinzinger auch zu Industrie-Denkmälern von Rang, wie der imposanten „Alten Saline“ von Bad Reichenhall, der Solehebestation „Klaushäusl“ bei Grassau, und dem ehemaligen Eisenwerk namens „Maxhütte“ bei Bergen am Chiemsee. Und so wird der Salinenweg zu einer spannenden Entdeckungsreise von Rosenheim über Traunstein bis Bad Reichenhall.weiterlesen »

Waldi

Die Hocheismesse

 von Waldi

Die Hocheismesse: ein wunderbares Erlebnis

Wie jedes Jahr am 1.Mai, so wurde auch heuer unterhalb des Gipfels der Hocheisspitze eine Bergmesse abgehalten.

Durch den nochmaligen Schneefall konnten wir schon an der Mittereis-Alm die Ski unterschnallen und wanderten rauf. Immer dem Weg entlang bis zur Forsthütte. Dann geht es über kupiertes Gelände sehr schön hinauf. Nach ca 2 Stunden waren wir am Ziel. Zum Gipfel muß man noch ca 1 Stunde gehen bis man ganz am Kreuz steht.

Die Messe war bei Sonnenschein und dem herrlichen Bergpanorama wieder wunderschön und man merkte, dass man dem lieben Gott hier oben in den Bergen noch ein Stück näher ist.

Skitourengeher auf dem Weg zur Hochei-Messe

Wir sparten uns den Gipfel, da wir  heuer schon oben waren und der Schnee scheinbar auch nicht toll war und fuhren wieder ab .Von Bruch bis Pulver war alles dabei , aber das macht nichts, denn: was man nicht derfahren kann, kann man erspringen (Zitat von Waldi).

Auch ein balzender Auerhahn kreuzte unseren Weg. Ein interessantes Spektakel.weiterlesen »